Kapitel 18
Das himmlische Jerusalem
Es ist für niemand so recht ein Geheimnis, welch lebhafte Bedeutung im Verständnis der Christen ihre spezielle Heimatstadt, das „himmlische Jerusalem“ einnimmt. Geht man dem auf die Spur, so wird man erfahren, dass die meisten Christen ihre (n) zukünftige „Adresse“ mit diesem Ort ihrer Vorstellung angeben. Das meiste darüber, worauf sie ihre Hoffnung beziehen, ist in der Offenbarung beschrieben. Aber auch etliche andere Stellen befassen sich damit. Wieweit stimmt das nun überein mit dem Wort G“TTes bzw. dem, was von G“TT oder von in der Bibel vorhandenen Personen gesagt wurde – oder wieweit ist es reines Wunschdenken? G“TT bereitet den Tempel in seiner Heiligkeit jetzt schon vor - bzw. könnte dieser bereits fertig sein, da ich weder wissen noch sehen kann, wie weit er schon ist - welchen er in der Zeit, die er dazu bestimmt hat, herablassen wird.
Betrachten wir zuerst
Offenbarung 21,1-27
“Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. 3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; 4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. 5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! 6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. 7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein.
8 Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod. 9 Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen mit den letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut des Lammes.
10 Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, 11 die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; 12 sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: 13 von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. 14 Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen…
15 Und der mit mir redete, hatte einen Messstab, ein goldenes Rohr, um die Stadt zu messen und ihre Tore und ihre Mauer. 16 Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. 17 Und er maß ihre Mauer: hundertvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, das der Engel gebrauchte. 18 Und ihr Mauerwerk war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas. 19 Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. 21 Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und der Marktplatz der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas.
22 Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm. 23 Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. 24 Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. 25 Und ihre Tore werden nicht verschlossen am Tage; denn da wird keine Nacht sein. 26 Und man wird die Pracht und den Reichtum der Völker in sie bringen. 27 Und nichts Unreines wird hineinkommen und keiner, der Gräuel tut und Lüge, sondern allein, die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes.“
Zu Vers 1
Es wird den Himmel zerreißen, wenn G“TT SEINe Strafe über die Völker ausgießen wird! Dazu empfehle ich, Offenbarung 8 zu lesen. Dort ist beschrieben, wie G“TT auf die Gebete SEINes Volkes reagieren wird; denn die Völker werden SEIN Volk so sehr bedrängen, dass die SEINigen G“TTes Einmischung erbitten werden! Dann werden schlimmere Strafen auf die Völker zukommen, als dies in Ägypten jemals geschah! Der Himmel wird also zerreißen, die Erde aber nicht völlig zerstört sein, denn es geht um das Erbe G“TTes (Land Israel), um SEIN Volk (das jüdische) und um den Ort; welcher von IHM heilig gemacht ist, wo SEIN Tempel auf Erden stand und wieder sein wird!
Vers 2 beschreibt die Heilige Stadt, die von G“TT herabkommen wird! Die Stadt, wie sie jetzt aussieht, ist dort, wo Juden leben, wohl wunderschön. Aber es gibt auch viele Stätten, die für G“TT ein Greuel darstellen: die vielen Kirchen, Moscheen, Klöster usw. wie auch all die Orte wo jetzt Araber leben und Juden hassen, ihnen fluchen; sogar auf dem Heiligen Berg. Doch auch der Ölberg muss gereinigt werden! Ich denke, dass ein Teil der Stadt stehen bleiben und nur gereinigt werden wird. Die vorhin erwähnten Stätten aber werden vernichtet. Durch das angesagte Erdbeben wird die Erde sich öffnen, um alles Unreine zu verschlucken, sowohl die alte Stadt innerhalb der Stadtmauern wie auch andere Orte im östlichen Teil der Stadt, die voll beschmutzt sind durch Menschen, welche SEIN Volk und Israel hassen. (Unter „Altstadt“ ist hier nicht ein Stadtteil gemeint, wie in den meisten größeren Städten voll mit vielen Lokalen…)
Wenn vom Himmel also etwas herabgelassen wird, befindet sich dies nicht mehr im Himmel, sondern sehr wohl auf der Erde!
Öfters ist beschrieben, dass Jeruschalajim bzw. SEIN Volk die Braut ist und den Mann empfangen wird.
Jesaja 54,5
„Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann - HERR Zebaoth heißt sein Name -, und dein Erlöser ist der Heilige Israels, der aller Welt Gott genannt wird.“
Offenbarung 19,7
“Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen!“
Offenbarung 22,12
„Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind“
Verse 3-4
Wenn der EWIGE sagt: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen!“ dann ist diese wohl auch nicht im Himmel, wie so viele Christen vermuten und hoffen!
Dann wird ER SEIN Volk auch trösten wegen der 4.000 Jahre Verfolgung und Leiden, die SEIN Volk von den Heiden erdulden musste, weil es SEIN Volk ist!
Vers 5
Wenn der EWIGE sagt, dass ER alles neu machen wird, dann kann das ebenfalls wohl nicht den Himmel betreffen!
Zu Versen 6-7
Auch diejenigen aus den Völkern, die überwunden haben und in ihren Herzen dem Hass gegen das Volk G“TTes und Israel keinen Platz ließen, die werden und dürfen - nachdem sie von ihrem eigenen Volk, ihren Familien, Gemeinden, Kirchen usw. verfolgt wurden - Trost finden. SEIN Volk, welches überleben wird, da es die Verfolgungen überwand, wird wieder als SEIN SOHN in Erscheinung treten!
Zu Vers 8
Die Menschen werden gemäß Matthäus 25,31-46 durchsiebt und, soweit sie sich gegen die Ordnungen G“TTes gestellt haben, auch alle nach ihren Taten verurteilt werden.
Die Verse 9 bis 23
beschreiben, wie der Tempel bzw. die Stadt aussehen werden. Interessanterweise haben die Bibelübersetzer sehr oft – siehe Luther – die 12 Stämme Israels mit den 12 Aposteln vertauscht. Solche „Zufälle“ sind nicht selten in den Übersetzungen wie auch durch die Revisionen der Kirche!
Auf welche Weise der EWIGE und IMMANUEL in Jeruschalajim und auf dem Tempelberg sein werden, ist an dieser Stelle nicht zu erkennen, sehr wohl aber bei Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 46.
Zu Versen 23-26
Die Stadt wird durch die Herrlichkeit G“TTes erleuchtet sein, und die Völker werden ihre Herrlichkeiten hierher bringen. Sie dürfen dann in diesem Licht wandeln, das hier ausgestrahlt wird!
Vers 27 sagt, dass sich niemand, der unrein ist, SEINem Land und SEINem Volk nähern darf!
Alles ist also irdisch und überaus deutlich erkennbar, wie es gemeint ist - nur wird und wurde gemäß Paulus von jeher vieles uminterpretiert!
IMMANUEL wird als Bräutigam kommen und sich mit den SEINigen vereinen!
Der Gedanke, dass Christen die Heilige Stadt bewohnen würden, ist absurd bzw. von Satan sehr plausibel eingegeben, da für Christen nichts so nahe liegend ist, als dass sie IMMANUEL erlaubt haben, für ihre Sünden zu sterben, in SEINer heiligen Stadt leben zu dürfen, dort zu regieren, sich bedienen lassen von all den Juden und denen, die ihrer eigenen, von Paulus geerbten Lehre nicht zugeneigt waren… Die Menschen, die ja so gierig sind auf das, womit sie wichtig werden sollen, schlucken dies, ohne nachzudenken und ohne nach der Wahrheit zu forschen - sonst wären sie damit ja nicht gemeint! Dabei könnten sie die Wahrheit an vielen Stellen der Bibel erkennen! Die Kirche, welche die Menschen zu den verschiedensten Lügen verleitete, wird untergehen samt denen, die den Lügen Glauben schenkten!
Jesaja 54,4-17
„Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden; schäme dich nicht, denn du sollst nicht zum Spott werden, sondern du wirst die Schande deiner Jugend vergessen und der Schmach deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken. 5 Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann - HERR Zebaoth heißt sein Name -, und dein Erlöser ist der Heilige Israels, der aller Welt Gott genannt wird. 6 Denn der HERR hat dich zu sich gerufen wie ein verlassenes und von Herzen betrübtes Weib; und das Weib der Jugendzeit, wie könnte es verstoßen bleiben! spricht dein Gott. 7 Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. 8 Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. 9 Ich halte es wie zur Zeit Noahs, als ich schwor, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde gehen sollten. So habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen und dich nicht mehr schelten will.
10 Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer. 11 Du Elende, über die alle Wetter gehen, die keinen Trost fand! Siehe, ich will deine Mauern auf Edelsteine stellen und will deinen Grund mit Saphiren legen 12 und deine Zinnen aus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erlesenen Steinen. 13 Und alle deine Söhne sind Jünger des HERRN, und großen Frieden haben deine Söhne. 14 Du sollst auf Gerechtigkeit gegründet sein. Du wirst ferne sein von Bedrückung, denn du brauchst dich nicht zu fürchten, und von Schrecken, denn er soll dir nicht nahen.
15 Siehe, wenn man kämpft, dann kommt es nicht von mir; wer gegen dich streitet, wird im Kampf gegen dich fallen. 16 Siehe, ich habe den Schmied geschaffen, der die Kohlen im Feuer anbläst und Waffen macht nach seinem Handwerk; und ich habe auch den Verderber geschaffen, um zu vernichten. 17 Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die sich gegen dich erhebt, sollst du im Gericht schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN, und ihre Gerechtigkeit kommt von mir, spricht der HERR.“
1.Tatsache: G“TT erneuert SEIN Volk, damit dieses sich nicht schäme und die Einsamkeit zu Ende geht.
2. Tatsache: ER hat SEIN Volk gemacht und zwar nicht nur zu SEINem Kind, wenn ER es auch als Kind erzog, sondern auch zur Frau und Partnerin erklärt.
3. Tatsache: ER hat für eine gewisse Zeit, (2000 Jahre) SEIN Weib verstoßen, aber dann in voller Barmherzigkeit zurückgerufen, und ER gab auch SEINem Volk das Land zurück!
4. Tatsache: Naturkatastrophen können sich ereignen, aber den Bund mit SEINem Volk würde ER niemals auflösen.
5.Tatsache: G“TT wird Jeruschalajim auf Edelsteine stellen und im 1000-jährigen Reich überhaupt alles edel machen!
6. Tatsache : Dass dies für die irdische Zeit gilt und weder geistliche Aussage ist noch anschließend an die irdische Zeit gemeint, kann man daran erkennen, wie es ab Vers 13 geschrieben steht. Dann wird es so sein, dass die Kinder Israels Frieden haben und auf Gerechtigkeit gegründet sein werden.
7. Tatsache ist, dass die Angriffe nicht G“TT-gewollt sind, sondern von denen getan werden, die dem Feind G“TTes unterliegen.
8. Tatsache: All die Angriffe sind wohl für das Volk G“TTes schmerzhaft. Am Ende aber wird dann ER, der HERR und König Israels, SEINem Volk zu SEINem Frieden verhelfen, und es wird die Gerechtigkeit Israels, die es von SEINem Vater und Ehemann erhalten hat, überall erkennbar sein.
Unschwer ist auch zu erkennen, dass es um die neue Zeit geht, um die neue Erde und den neuen Himmel, um eine mit SEINem Volk verbundene Zeit, dem so genannten 1000-jährigen Friedensreich.
Jesaja 65, 17-25
„Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird. 18 Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich will Jerusalem zur Wonne machen und sein Volk zur Freude, 19 und ich will fröhlich sein über Jerusalem und mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens. 20 Es sollen keine Kinder mehr da sein, die nur einige Tage leben, oder Alte, die ihre Jahre nicht erfüllen, sondern als Knabe gilt, wer hundert Jahre alt stirbt, und wer die hundert Jahre nicht erreicht, gilt als verflucht.
21 Sie werden Häuser bauen und bewohnen, sie werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen. 22 Sie sollen nicht bauen, was ein anderer bewohne, und nicht pflanzen, was ein anderer esse. Denn die Tage meines Volks werden sein wie die Tage eines Baumes, und ihrer Hände Werk werden meine Auserwählten genießen. 23 Sie sollen nicht umsonst arbeiten und keine Kinder für einen frühen Tod zeugen; denn sie sind das Geschlecht der Gesegneten des HERRN, und ihre Nachkommen sind bei ihnen. 24 Und es soll geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören. 25 Wolf und Schaf sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muss Erde fressen. Sie werden weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.“
Beim genauen Lesen können wir also erkennen, dass es nicht um ein „himmlisches Jeruslem“ geht, wo die erlesenen Christen mit auf dem Thron sitzen und über diese Welt herrschen werden. Es ist zu erkennen, dass all dies nicht auf eine geistliche Ebene umdeutbar ist!! Zu erkennen auch daran, weil in der geistigen Welt nicht mehr gestorben wird. Tiere würden im geistigen Bereich nicht mehr fressen, wenn sie überhaupt noch vorhanden sein werden. Wozu dann aber der Hinweis, dass sie nicht mehr giftig, wild oder derartig geartet sein werden?
Erst wenn die 1000 Jahre abgelaufen sein werden, wird kurze Zeit danach die Erde nicht mehr existieren. Dann wird auch das Heiligtum nicht mehr auf dem Berge sein!
Die neue Heimstätte G“TTes
Jesaja 66,20-24
„Wenn sie zurückkehren, werden sie alle eure Brüder und Schwestern mitbringen, die noch unter den Völkern zerstreut sind. Auf Pferden, Maultieren und Dromedaren, in Wagen und Sänften werden dann aus aller Welt die Zerstreuten meines Volkes zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem gebracht werden, als eine Opfergabe der Völker für mich, den HERRN - so wie ihr Israeliten eure Speiseopfer in reinen Gefäßen zu meinem Tempel bringt. 21 Selbst aus den anderen Völkern werde ich Menschen als Priester und Leviten zum Dienst an meinem Heiligtum bestimmen. 22 Wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich schaffe, durch meine Schöpfermacht für immer bestehen bleiben, so werdet auch ihr als Volk niemals untergehen. Ich, der HERR, sage es euch zu. 23 Jeden Neumond und Sabbat werden die Bewohner der ganzen Erde zu meinem Heiligtum kommen und sich vor mir, dem HERRN, niederwerfen. 24 Danach werden sie vor die Stadt hinausgehen und voller Abscheu die Leichen der Menschen betrachten, die sich gegen mich aufgelehnt hatten. Deren Qual nimmt kein Ende, sie brennen in ewigem Feuer.«“
Ich denke, dass diese Voraussage kaum eines Kommentars bedarf. Als Grundlage ist hier ebenfalls die große Liebe G“TTes zu SEINem Volk zu erkennen. Zugleich auch, dass für jene, die sich den Weisungen G“TTes nicht unterwerfen, ihr immerwährendes Ende beschlossen ist!
Sacharja 2, 6-9 bezeugt:
„Ich fragte ihn: »Wohin gehst du?«, und er antwortete: »Nach Jerusalem! Ich will ausmessen, wie groß es werden muss und wo seine Mauern verlaufen sollen.« 7 Jetzt kam der Engel dazu, der mir alles erklärte. Er gab einem anderen Engel, der ihm entgegenkam, 8 den Befehl: 'Jerusalem soll nicht durch Mauern eingeengt werden, sonst ist kein Platz darin für die vielen Menschen und Tiere! 9 Der HERR sagt: Ich selbst werde für die Stadt eine Mauer aus Feuer sein, und ich will in meiner strahlenden Herrlichkeit darin wohnen.'«
wie auch Sacharja 9,8
„»Ich selbst«, sagt der HERR, »stelle mich als Wache vor mein Haus und meine Stadt, so dass kein fremder Herrscher mit seinem Heer mehr dort einfällt. Ich selbst kümmere mich jetzt um mein Volk.«“
Ich möchte weder über Nebensächlichkeiten reden, noch ist es meine Absicht, jemand wegen seines Missverstehens oder Nichtwissens an den Pranger zu stellen. Auch nicht deshalb, weil es unterlassen wurde, die erhaltene Lehre an dem Wort G“TTes geprüft zu haben - was die einzige Möglichkeit ist, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden. Ich habe dies oft selbst beiseite gelassen, obwohl ich seit langem weiß, dass Paulus gewiss nicht der von G“TT Gesandte ist. Nach Beweisen dafür hatte ich zuvor auch nicht gesucht. Daher werde ich an dieser Stelle noch einiges mehr von dem, was wahr oder unwahr ist, beschreiben, so dass Sie selber es unschwer kontrollieren können.
Offenbarung 13, 16-17
„Und es (das zweite Tier) macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“
Die aber, die sich das nicht antun lassen - die nicht das Zeichen des Satans tragen - wird das nicht treffen, was geschrieben steht in Offenbarung 20,1-6. SEIN Volk wird das Zeichen Jesu nicht annehmen außer den wenigen, die sich heute schon gerne der sog. messianischen Lehre hergeben, die eigentlich nichts anderes ist als eine kaschierte Christus- bzw. Jesuslehre – vermischt mit jüdischen Aspekten. Somit werden SEIN Volk diejenigen sein, die sich nicht beugen und daher verworfen und von G“TT verurteilt werden wegen dieses Zeichens – auch dadurch, weil sie sich lieber verfolgen lassen, als sich unter die Herrschaft Satans zu stellen und G“TT damit abzusagen.
Angesichts dessen, dass SEIN Volk sich lieber foltern und morden lässt, als sich unter Satans Macht zu stellen, wird es erreichen, dass G“TT all die Feinde schlagen und vernichten wird. Durch die Treue SEINes Volkes wird ER dieses jedoch über alle Völker erheben und auf den Thron der Erde setzen. Es werden gewiss auch einige Nichtjuden sein, die sich nicht zeichnen lassen, weil sie schon erkannt haben oder noch erkennen werden, durch welche hinterlistige Weise sie in eine verführte sog. Christenwelt hineingeboren sind. Dadurch, dass sie dies erkannt und sich davon abgewendet haben - dass sie die Treue zu G“TT, zu SEINem VOLK und SEINem Land halten -, werden sie G“TTes Gnade ernten, und sie dürfen SEINem Volk und Land dienen und dadurch in der Nähe G“TTes sein.
Offenbarung 20,1-6
Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre 3 und warf ihn in den Abgrund und verschloss ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit. 4 Und ich sah Throne und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes Gottes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand; diese wurden lebendig und regierten mit Christus tausend Jahre. 5 Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung 6 Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre“
Ohne dass ich es ständig wiederhole, bitte ich Sie, nicht alles, was Sie im NT finden, wörtlich zu nehmen, da bei allem was da steht, der verbrecherische Fingerabdruck der Kirche erkennbar ist, welche keine Mühe gescheut hat, alle Inhalte, wozu sie Zugang hatte, auf sich umzuprogrammieren.
Dadurch können wir sehen: was das Volk G“TTes anbetrifft, ist mit der Gemeinde Christi ersetzt. Wo die 12 Stämme genannt sein sollten, ersetzten die kirchlichen Lehrer mit den 12 Aposteln usw. usw. . Wie wir sehen können hat die Kirche weder Scham noch Scheu gehabt, das Wort G“TTes zum eigenen Interesse umzuformen, und dazu hatten sie durch die Gnade Satans genügend Kraft und Phantasie!
Johannes 16,1-24
„Ich habe euch dies gesagt, damit ihr nicht an mir irrewerdet. 2 Sie werden euch aus den Synagogengemeinden ausschließen. Es wird sogar soweit kommen, dass alle, die euch töten, es als einen Opferdienst zur Ehre Gottes verstehen. 3 Das alles werden sie euch antun, weil sie weder mich noch den Vater erkannt haben. 4 a Aber ich habe es euch gesagt. Wenn es eintrifft, werdet ihr an meine Worte denken.« b »Ich habe euch dies alles zu Anfang nicht gesagt, weil ich ja bei euch war.
5 Jetzt gehe ich zu dem, der mich
gesandt hat. Doch niemand von euch fragt mich, wohin ich gehe. 6 Ihr
seid nur traurig, weil ich euch dies alles gesagt habe. 7 Aber
glaubt mir, es ist gut für euch, dass ich fortgehe; denn sonst wird der Helfer
nicht zu euch kommen. Wenn ich aber fortgehe, dann werde ich ihn zu euch
senden, und er wird meine Stelle einnehmen. 8 Wenn
er kommt, wird er gegen die Welt auftreten. Er wird den Menschen zeigen, was
Sünde ist und was Gerechtigkeit und was Gericht. 9* Die
Sünde besteht darin, dass sie mich ablehnen. 10 Die
Gerechtigkeit besteht darin, dass Gott mir recht gibt; denn ich gehe zum Vater,
und ihr werdet mich nicht mehr sehen. 11 Das
Gericht aber besteht darin, dass der Herrscher dieser Welt schon verurteilt
ist. 12 Ich hätte euch noch vieles zu
sagen, doch das würde euch jetzt überfordern.
13 Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben. Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das, was auf euch zukommt. 14 Er wird meine Herrlichkeit sichtbar machen; denn was er an euch weitergibt, hat er von mir. 15 Alles, was der Vater hat, gehört auch mir. Darum habe ich gesagt: Was der Geist an euch weitergibt, hat er von mir.
16 Es dauert noch eine kurze Zeit, und ihr werdet mich nicht mehr sehen. Dann wird wieder eine kurze Zeit vergehen, und ihr werdet mich wiedersehen.« 17 Unter seinen Jüngern erhob sich die Frage: »Wie sollen wir das verstehen - und das andere Wort: 'Ich gehe zum Vater'? 18 Was bedeutet 'eine kurze Zeit'? Wir verstehen nicht, was er sagt.« 19 Jesus wusste schon, dass sie ihn fragen wollten. Darum sagte er zu ihnen: »Ich habe gesagt: 'Es dauert noch eine kurze Zeit, und ihr werdet mich nicht mehr sehen. Dann wird wieder eine kurze Zeit vergehen, und ihr werdet mich wiedersehen.' Darüber macht ihr euch nun Gedanken? 20 Amen, ich versichere euch: Ihr werdet jammern und weinen, und die Welt wird sich freuen. Ihr werdet traurig sein; doch ich sage euch: Eure Trauer wird sich in Freude verwandeln.
21 Wenn eine Frau ein Kind zur Welt bringt, leidet sie Angst und Schmerzen; aber wenn das Kind geboren ist, denkt sie nicht mehr daran, was sie ausgestanden hat, und ist nur noch glücklich, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. 22 So wird es auch mit euch sein: Jetzt seid ihr voll Angst und Trauer. Aber ich werde euch wieder sehen. Dann wird euer Herz voll Freude sein, und diese Freude kann euch niemand nehmen. 23 Wenn dieser Tag kommt, werdet ihr mich nichts mehr fragen. Amen, ich versichere euch: Der Vater wird euch dann alles geben, worum ihr ihn bittet, weil ihr es in meinem Namen tut und euch auf mich beruft. 24 Bisher habt ihr nichts in meinem Namen erbeten. Bittet, und ihr werdet es bekommen, damit eure Freude vollkommen und ungetrübt ist.«
25 »Ich habe euch dies alles in
Andeutungen gesagt, die euch rätselhaft erscheinen müssen. Die Stunde kommt,
dass ich nicht mehr in Rätseln zu euch rede, sondern offen und unverhüllt zu
euch über den Vater spreche. 26 Dann
werdet ihr ihn unter Berufung auf mich bitten. Ich sage aber nicht, dass
"ich" dann den Vater für euch bitten werde; 27* denn
der Vater liebt euch. Er liebt euch, weil ihr mich liebt und nicht daran
zweifelt, dass ich von Gott gekommen bin. 28 Ich
bin vom Vater in die Welt gekommen. Jetzt verlasse ich die Welt wieder und gehe
zum Vater.«
29 Da sagten seine Jünger zu ihm: »Nun sprichst du offen zu uns, nicht mehr in Rätseln. 30 Jetzt haben wir verstanden, dass du alles weißt. Du weißt schon vorher, was man dich fragen möchte. Darum glauben wir, dass du von Gott gekommen bist.« 31 Jesus erwiderte: »Ihr meint, ihr glaubt? Jetzt schon? 32 Die Stunde kommt, ja, sie ist schon da, dass man euch auseinander treiben wird. Jeder wird nur noch an sich denken, und mich werdet ihr allein lassen. Trotzdem bin ich nicht allein, weil mein Vater bei mir ist. 33 Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr in meinem Frieden geborgen seid. In der Welt wird man euch hart zusetzen, aber verliert nicht den Mut: Ich habe die Welt besiegt!«
IMMANUEL redete zu SEINen Jüngern in großer Demut und in Liebe über das, was kommen wird. ER sagte es deshalb, damit keiner irre gehen soll! Irregehen kann man aber nur dann, wenn eine parallele Lehre angeboten wird, die etwas anderes anbietet und darbietet, als ER es sagte. Was aber in den Übersetzungen zu lesen ist als Synagoge, ist eine Art christlicher Manifestation des jüdischen Versammlungsortes, an dem man betet, das Wort G“TTes lernt usw. Allein der Tempel ist jedoch dafür festgelegt. Alle anderen Versammlungsorte sind freie Entscheidungen.
In den Evangelien können wir auch sehen, dass die Menschen, die das Wort G“TTes hören wollten, sich in Häusern versammelten. Dies ist das, was wegen der christlichen Unfähigkeit, damit umzugehen, dann Synagoge genannt wurde. Es ist egal, in welchem jüdischen Haus man zusammenkommt! Es ist eine Versammlung! Seit der Diaspora entstanden die Batim Knesseth - da ja nicht jedes Haus ein jüdisches Haus war wie zuvor in Israel. Dies sind Versammlungshäuser, die von weltlicher/christlicher Seite als Synagogen bezeichnet werden. Wie gesagt, jedes jüdische Haus oder Wohnung ist geeignet, dafür zu dienen, was in den Synagogen praktiziert wird. Zu gewissen Handlungen oder Gebeten sind mindestens 10 Männer erforderlich, die nach der Bar Mitzwa im Mannesalter von mindestens 13 Jahren sind.
Bei Johannes 16,2 stoßen wir selbstverständlich auf eine Fälschung. Statt Synagoge sollte es Versammlung heißen. Versammlung heißt doch Knesseth - somit auch die Regierung Israels – d.h. Knesseth bedeutet jedenfalls Menschenversammlung. Versammlung der Völker ebenso wie Versammlung der Familie. So kann diese Aussage also etwas anderes bedeuten! IMMANUEL redete über die Zerstreuung des Volkes in der ganzen Welt. So wurde das Volk aus seiner Volksversammlung gestoßen, und verstoßen durch die Römer etwa im Jahre 70 nach der weltlichen Zeitrechnung.
Bitte betrachten Sie, was weiter da geschrieben ist:
Johannes 16, 2b-3
„… Sie werden euch aus den Synagogengemeinden ausschließen. Es wird sogar soweit kommen, dass alle, die euch töten, es als einen Opferdienst zur Ehre Gottes verstehen. 3 Das alles werden sie euch antun, weil sie weder mich noch den Vater erkannt haben.“
Wie sind die Verfolgungen des jüdischen Volkes gewesen, nachdem die von Paulus gegründeten Gemeinden als Christengemeinschaften nicht nur stabilisiert wurden, sondern sich vermehrten und die Kirche entstand, selbstverständlich aus Nichtjuden? Wie haben diese die Juden verfolgt? Sie können unschwer die Geschehnisse diesbezüglich in der diesem Buch anhängenden Chronologie nachlesen. Es begann also schon sehr früh damit, dass die heidnischen Anhänger der paulinischen Schriftenlehre sich gegen das Volk G“TTes wendeten, da ja schon vorher angesagt wurde, weshalb. Auch wenn sie sich an den „Jesus“, den Paulus anpries, hängten, kannten sie weder G“TT noch IMMANUEL! Deshalb meinten sie, ihren Herrn „Jesus“ mit Hilfe der Juden-Verfolgung rächen zu müssen „im Namen Jesu“ bzw. G“TTes – zumindest im Namen dessen, den sie darunter verstanden.
In den Versen 5-6
lesen wir, dass die Zeit gekommen sei, dass ER zu dem gehe, der IHN zu SEINem Volk gesandt hatte, also zu G“TT zurück. „Jetzt gehe ich zu dem, der mich gesandt hat. Doch niemand von euch fragt mich, wohin ich gehe. Ihr seid nur traurig, weil ich euch dies alles gesagt habe.“ Selbstverständlich entsetzten sich die Jünger, die sich wohl bemühten, IHN zu verstehen und SEINen Willen zu befolgen, aber sonst waren sie doch unmündige Kinder neben IHM. Dass ER sie verlassen sollte, das war schon ein Grund für Entsetzen!
Vers 7 „Aber glaubt mir, es ist gut für euch, dass ich fortgehe; denn sonst wird der Helfer nicht zu euch kommen. Wenn ich aber fortgehe, dann werde ich ihn zu euch senden, und er wird meine Stelle einnehmen.“
In christlichen Kreisen wird gemeint, dass es da um den Heiligen Geist geht! Das ist aber falsch! Der Geist G“TTes ist ja schon von jeher, seit SEIN Volk berufen wurde, in Erscheinung getreten.
1. Mose 1,2 „Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“
1.Mose 41,38
„Und der Pharao sprach zu seinen Großen: Wie könnten wir einen Mann finden, in dem der Geist Gottes ist wie in diesem?“
2. Mose 31,3
„und habe ihn (Bezalel) erfüllt mit dem Geist Gottes, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit aller Geschicklichkeit“
4.Mose 24,2
(Bileam) „hob seine Augen auf und sah Israel, wie sie lagerten nach ihren Stämmen. Und der Geist Gottes kam auf ihn“
4.Mo 27,18
„Und der HERR sprach zu Mose: Nimm Josua zu dir, den Sohn Nuns, einen Mann, in dem der Geist ist, und lege deine Hände auf ihn“
Richter 3,9-10
„Da schrien die Israeliten zu dem HERRN, und der HERR erweckte ihnen einen Retter, der sie errettete, Otniël, den Sohn des Kenas, des jüngsten Bruders von Kaleb. 10 Und der Geist des HERRN kam auf ihn, und er wurde Richter in Israel und zog aus zum Kampf.“
Richter 6,34
„Da erfüllte der Geist des HERRN den Gideon. Und er ließ die Posaune blasen und rief die Abiësriter auf, ihm zu folgen.“
Ebenfalls heißt es in Matthäus 3,16
„Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.“
Also, was schon da war, konnte und musste nicht geschickt werden.
Über dieses Thema hatte ich schon anderswo geschrieben, empfehle aber nochmals,
Joel 2, 18 - 3,5 zu lesen.
Dann wird der HERR um sein Land eifern und sein Volk verschonen. 19 Und der HERR wird antworten und zu seinem Volk sagen: Siehe, ich will euch Getreide, Wein und Öl die Fülle schicken, dass ihr genug daran haben sollt, und will euch nicht mehr unter den Heiden zuschanden werden lassen. 20 Und ich will den Feind aus Norden von euch wegtreiben und ihn in ein dürres und wüstes Land verstoßen, seine Spitze in das östliche Meer und sein Ende in das westliche Meer; er soll verfaulen und stinken, denn er hat Gewaltiges getan. 21 Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR kann auch Gewaltiges tun. 22 Fürchtet euch nicht, ihr Tiere auf dem Felde; denn die Auen in der Steppe sollen grünen und die Bäume ihre Früchte bringen, und die Feigenbäume und Weinstöcke sollen reichlich tragen. 23 Und ihr, Kinder Zions, freut euch und seid fröhlich im HERRN, eurem Gott, der euch gnädigen Regen gibt und euch herabsendet Frühregen und Spätregen wie zuvor, 24 dass die Tennen voll Korn werden und die Keltern Überfluss an Wein und Öl haben sollen. 25 Und ich will euch die Jahre erstatten, deren Ertrag die Heuschrecken, Käfer, Geschmeiß und Raupen gefressen haben, mein großes Heer, das ich unter euch schickte. 26 Ihr sollt genug zu essen haben und den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen, der Wunder unter euch getan hat, und mein Volk soll nicht mehr zuschanden werden. 27 Und ihr sollt's erfahren, dass ich mitten unter Israel bin und dass ich, der HERR, euer Gott bin, und sonst keiner mehr, und mein Volk soll nicht mehr zuschanden werden.
Joel 3,1-5
Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen. 2 Auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen. 3 Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf. 4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. 5 Und es soll geschehen: Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird.“
Was ist dann wesentlich zu wissen, wenn wir uns darum bemühen, was sein kann und was nicht? Alles, was die christliche Lehre hergibt, ist auf das gebaut, was Paulus sagte und nicht auf das Wort von G“TT und IMMANUEL.
Wenn Sie dann versuchen, nicht die Lehre der Kirche, sondern die Lehre G“TTes zu betrachten und danach dem ins Auge sehen, was in den Evangelien uminterpretiert, mutwillig verfälscht oder hinzugefügt wurde, um sich eine eigene Daseinsberechtigung zu verschaffen, dann können Sie selbst sehen und erkennen, wo überall Lüge und Falschheit herrschen, und weshalb die Kirche ihr Ende haben muss, wie dies seinerzeit Babel zuteil wurde!
Was kommen soll, ist eine verborgene Wahrheit, die wohl bisher noch nicht offenbar werden konnte. Dennoch hat G“TT SEIN Volk durch SEIN Wort behütet und bewahrt.
Jesaja 63, 7-9
„Ich will der Gnade des HERRN gedenken und der Ruhmestaten des HERRN in allem, was uns der HERR getan hat, und der großen Güte an dem Hause Israel, die er ihnen erwiesen hat nach seiner Barmherzigkeit und großen Gnade. 8 Denn er sprach: Sie sind ja mein Volk, Söhne, die nicht falsch sind. Darum ward er ihr Heiland 9 in aller ihrer Not. Nicht ein Engel und nicht ein Bote, sondern sein Angesicht half ihnen. Er erlöste sie, weil er sie liebte und Erbarmen mit ihnen hatte. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her.“
Obwohl dies offenbart wurde, aber noch nicht verständlich sein sollte, das ist z.B. zu lesen in
Daniel 12, 8-9 “Und ich hörte es, aber ich verstand's nicht und sprach: Mein Herr, was wird das Letzte davon sein? 9 Er aber sprach: Geh hin, Daniel; denn es ist verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit.“
In Johannes 16,10 steht sehr deutlich die angekündigte Zeit vermerkt, nach welcher IMMANUEL irdisch nicht mehr da sein und keine Begegnung mehr möglich sein würde. ER würde dorthin gehen, woher ER kam, also zu G“TT. Wir sehen, dass wohl immer nur so viel mitgeteilt wurde, wie G“TT den Jüngern zugedacht hatte. Sie gingen in ein Chaos, was für sie eigentlich auch vorgesehen war.
Wie sehr es reine Interpretation ist, was in Johannes 16, 13-15 steht, ist leicht zu erkennen. IMMANUEL gebot stets, G“TT zu verherrlichen und nicht IHN selbst. Hier findet sich ein indirekter Hinweis auf den Geist, der Paulus leiten würde. IMMANUEL hat aber davon nie geredet!
Zu den Versen 13-15 „Aber wenn der Helfer kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch anleiten, in der vollen Wahrheit zu leben. Was er euch sagen wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird euch nur sagen, was er hört. Er wird euch jeweils vorbereiten auf das, was auf euch zukommt. 14 Er wird meine Herrlichkeit sichtbar machen; denn was er an euch weitergibt, hat er von mir. 15 Alles, was der Vater hat, gehört auch mir. Darum habe ich gesagt: Was der Geist an euch weitergibt, hat er von mir.“
Der Geist, der gewiss nicht von G“TT ist, der hat den „Jesus“ verherrlicht, den die Kirche aus IMMANUEL gemacht hat, siehe Vers 3 „Das alles werden sie euch antun, weil sie weder mich noch den Vater erkannt haben.“
Verse 16-20: „Es dauert noch eine kurze Zeit, und ihr werdet mich nicht mehr sehen. Dann wird wieder eine kurze Zeit vergehen, und ihr werdet mich wieder sehen.« 17 Unter seinen Jüngern erhob sich die Frage: »Wie sollen wir das verstehen - und das andere Wort: 'Ich gehe zum Vater'? 18 Was bedeutet 'eine kurze Zeit'? Wir verstehen nicht, was er sagt.« 19 Jesus wusste schon, dass sie ihn fragen wollten. Darum sagte er zu ihnen: »Ich habe gesagt: 'Es dauert noch eine kurze Zeit, und ihr werdet mich nicht mehr sehen. Dann wird wieder eine kurze Zeit vergehen, und ihr werdet mich wieder sehen.' Darüber macht ihr euch nun Gedanken? 20 Amen, ich versichere euch: Ihr werdet jammern und weinen, und die Welt wird sich freuen. Ihr werdet traurig sein; doch ich sage euch: Eure Trauer wird sich in Freude verwandeln.“
In Vers 19
merkte IMMANUEL, dass die in der Luft hängende Aussage, er würde weggehen und nicht erreichbar sein, die Jünger sehr beschäftigte! Er berichtet in Vers 20, dass SEIN Volk weinen und klagen, aber die Welt sich über das Leid der Juden freuen wird, (siehe auch, was in den vergangenen mehr als 1950 Jahren geschah). IMMANUEL versprach, wie G“TT auch so oft, dass nach der Verfolgung ER sich wieder SEINem Volk zuwenden, es befreien und erlösen wird von all den Feinden, wie auch den Leiden und von der Einsamkeit, ohne G“TTes direkter Gegenwart bzw. direkten Zugang zu IHM leben zu müssen.
Verse 23-24
Da kommen jetzt einige Einfügungen der Kirche. Juden durften seit jeher G“TT bitten! Zu IHM beten! Auf SEINe Hilfe hoffen! Also, diese Einfügung „in meinem Namen“ kann nicht von IHM sein! Auch ist es falsch, dass das Volk zuvor nie um etwas gebeten hat; denn selbstverständlich bat es um Hilfe, Bewahrung usw. usw., und G“TT gab sie in den meisten Fällen!
Wer allein angebetet werden darf, sagte auch ER selbst.
Matthäus. 4,10
„Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«
Schauen wir noch einmal genau die Verse 16 bis 20 an. ER geht weg und kommt zur Befreiung des Volkes zurück, wo in Israel und unter SEINem Volk die Freude groß sein wird! Wir können z.B. lesen
Lukas 24, 50-53 „Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie.51 Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. 52 Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude 53 und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.“
Also, dies geschah 40 Tage danach. Von diesem Zeitpunkt an ist ER weg und wird kommen, wie ER angesagt hat.
Matthäus 24,29-31
„Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.“
Dann wird ER alle Juden auf der Erde einsammeln. Aber bis dahin!!!??? Und wann war es also genau? Die Wissenschaftler sind sich nicht ganz einig, ob die Himmelfahrt im Jahre 30 oder 33 war.
Wann kam Paulus nach Damaskus? Im Jahre 35 ! Also 2 Jahre nach den vorher genannten Ereignissen. Paulus aber berichtet:
Apg. 9, 1-8
„Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester 2 und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit er Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, wenn er sie dort fände, gefesselt nach Jerusalem führe. 3 Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; 4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? 5 Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. 6 Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. 7 Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, aber sahen niemanden. 8 Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen aufschlug, sah er nichts. Sie nahmen ihn aber bei der Hand und führten ihn nach Damaskus.“
Diese Stelle hat nicht nur riesengroße Probleme bezüglich des Unwahrheitsgehaltes, den ich bis jetzt auch vorgehalten hatte, sondern noch 2 sehr viel wesentlichere Argumente:
Diese Reise von Paulus müsste noch im Jahr 35 oder danach geschehen sein, in der Zeit, in der IMMANUEL schon 2 Jahre im Himmel war. Wie sollte Paulus IHM also begegnet sein? Sagen Sie bitte nicht, es sei eine geistliche Begegnung gewesen, da ja hier eine sehr deutliche physisch fassbare Situation beschrieben ist. Sie gingen… sie hörten… er sah… er sprach. Also keine Vision! Es sollte sich so abgespielt haben. Aber wie? Wenn bis zum heutigen Tag – auch wenn der Tag nicht mehr fern sein kann nach all den Zeichen – IMMANUEL noch nicht zurück ist! Wie sollte ER also noch 2-3 Jahre in den unteren Sphären dagewesen sein?
Die andere Frage betrifft Vers 3. Es geschah in der Nähe von Damaskus. IMMANUEL befand sich wegen der Verfolgung als Kleinkind in Ägypten, aber sonst in keinem anderen Land als in Israel. Damaskus gehörte damals zu Syrien, wenn es auch, wie so vieles mehr, unter der Herrschaft Roms war. IMMANUEL kam, um SEIN Volk zu retten, wie ER betonte. ER fuhr auf gen Himmel vom nahen Ölberg aus, und dorthin wird ER wieder zurückkommen. Schon aus diesem Grund konnte die Begegnung nicht stattgefunden haben!
Die heidnischen Gläubigen haben IMMANUEL zwangs-adoptiert und ließen IHN nicht mehr das sein, was ER als SEINe Aufgabe wusste. Sie enteigneten alles, was ER SEINem Volk an Positionen brachte. Die kleine jüdische Jüngergemeinschaft, die IHN kannte und SEINe Lehre innehatte, wurde abgelöst von Paulus, der IHN weder kannte noch von SEINer Lehre wusste! Diese Lehre hat er nach seiner angeblichen Begegnung sich natürlich auch nicht aneignen wollen,
Nach seiner „Bekehrung“ begann er sogleich in den Synagogen in Damaskus zu predigen. Interessant ist nebenbei, dass Paulus nach Apostelgeschichte 9,20 ff bei den Jüngern in Jeruschalajim Fuß zu fassen versuchte, also einige Zeit in Jeruschalajim war, während im Galaterbrief darauf hingewiesen wird, dass er nicht nach Jeruschalajim gegangen sei.
Galater 1,16b-18
„…da besprach ich mich nicht erst mit Fleisch und Blut, 17 ging auch nicht hinauf nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern zog nach Arabien und kehrte wieder zurück nach Damaskus.18 Danach, drei Jahre später, kam ich hinauf nach Jerusalem, um Kefas kennen zu lernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm …“
Von hier aus ging er in die Länder Syrien (Antiochia) und Zilizien (Tarsus), um seine Lehre - „mein Evangelium“ - zu lehren. Dort sammelte er eine große Anzahl Anhänger. Galater 2,1 „Darnach, 14 Jahre später, zog ich abermals hinauf nach Jerusalem...“
Wenn wir bedenken, dass Paulus nach dieser angeblichen Begegnung vor Damaskus nicht zu den Jüngern ging, um zu lernen, sondern zuerst nach Arabien und später nach Antiochien und Tarsus, dann müssen wir erst nachschauen, wo diese Orte sich befinden! In einem Bibelatlas oder einem anderen Atlas aus dem Römischen Reich werden Sie sehen, dass sich beide Orte zwischen Nordsyrien und dem südlichen Teil Syriens befinden. Dieses Gebiet hat eine sehr wichtige Bedeutung.
1.Mose 3,1-24 „ Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß. Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seiner Frau vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter den Bäumen im Garten. Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß.
Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß. Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang. Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein. Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. Und Adam nannte seine Frau Eva; denn sie wurde die Mutter aller, die da leben. Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an.
Und Gott der HERR sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, dass er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! Da wies ihn Gott der HERR aus dem Garten Eden, dass er die Erde bebaute, von der er genommen war. Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.“
Da sehen wir, wie es am Ende sein wird und auch jetzt schon ist. In den Versen 14-15 lesen wir von dem Fluch auf Satan und dass zwischen ihm und der hier bezeichneten Frau eine ständige Verführung sein wird, aber zugleich, dass auch der Mensch Satans Verführungen bekämpfen solle! Dennoch werden viele, sehr viele dessen giftigem Gift erliegen. Wo hat sich denn dies alles abgespielt? War es nicht in Eden? Schauen Sie bitte noch einmal eine Landkarte des „Alten Orient“ an, wo sich Eden befindet, das jetzt noch verborgen ist durch den Engel des HERRN. Ja, genau dorthin führte ihn Satan, und dann begann er seine Missionsreisen, um die Welt zu verführen.
Bitte lesen Sie die Verse 23-24. Satan hat den Ort, an dem die erste Sünde geschah, wohl nicht zum Eigentum. Doch dorthin, wo er zum ersten Mal den Menschen verführte, nämlich durch die Frau, dorthin führte er den Mann Saul, um dann durch ihn die zweite riesengroße Verführung der Menschen zu verwirklichen
Johannes 16,18 bezeugt erneut, dass diese Zeit angebrochen ist, dass ER die Welt verlasse. „Da sprachen sie: Was bedeutet das, was er sagt: Noch eine kleine Weile? Wir wissen nicht, was er redet.“
Ich habe nicht vorgehabt, alle Verse zu kommentieren, sondern nur diejenigen, die beweisen, dass ER sowohl da war als auch den Menschen begegnete! ER hat SEINe IHM von G“TT gegebene Aufgabe erfüllt. Er ging SEINen Weg, um nach der angesagten Zerstreuung des Volkes und Wiedergabe des Landes wie auch nach Sammlung und Bebauung, aber auch nach erneutem Verhasstsein und neuen Verfolgungen durch die ganze Welt dieses zu befreien.
Deshalb ist dem Volke G“TTes auch der letzte Satz gesagt:
Johannes 16,13 „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“
Dass dies nicht Christen und sonstige Menschheitsgruppen angeht und betrifft, ist ja erkennbar. Jene sind von dieser Welt bzw. von den Völkern, deren Menge das Volk G“TTes von jeher bekämpft hat und dies auch heute tut mit allerlei Verleumdungen, Hasstiraden usw., bis sie dann am Ende insgesamt das Volk auslöschen und Israel judenrein machen wollen. Das kann aber nicht gelingen, da ja geschrieben steht:
Jesaja 8, 9-10