Kapitel 16

 

Ursprung des christlichen Abendmahls

und seine Auswirkung

 

Geschichtlich geht das christliche Abendmahl auf den letzten Sederabend des Pessachfestes, den IMMANUEL mit SEINen Jüngern verbrachte, zurück. Das zuzubereitende Lamm stimmt ja mit allem überein, was zu Pessach gehört. Ebenso das Brot, das allerdings ohne Sauerteig sein muss  - Mazzot genannt. Auch muss Wein getrunken werden, was zu den Segenssprechungen gehört. Der wohlbekannte und zum „Abendmahl“ verwendete Lehrtext lautet jedoch:

 

Lukas 22,14-20 

„Und als die Stunde kam, setzte er sich nieder und die Apostel mit ihm. 15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Passalamm mit euch zu essen, ehe ich leide. 16 Denn ich sage euch, dass ich es nicht mehr essen werde, bis es erfüllt wird im Reich Gottes. 17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt ihn und teilt ihn unter euch; 18 denn ich sage euch: Ich werde von nun an nicht trinken von dem Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes kommt. 19 Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. 20* Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird!.“

 

Bevor wir die Herkunft dieser Worte näher betrachten, schauen wir die beiden anderen  „Abendmahlsberichte“ bei Matthäus und Markus an. 

                                                                                                                                                      

Matthäus 7,17-30

„Aber am ersten Tage der Ungesäuerten Brote traten die Jünger zu Jesus und fragten: Wo willst du, dass wir dir das Passalamm zum Essen bereiten? 18 Er sprach: Geht hin in die Stadt zu einem und sprecht zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist nahe; ich will bei dir das Passa feiern mit meinen Jüngern. 19 Und die Jünger taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Passalamm. 20 Und am Abend setzte er sich zu Tisch mit den Zwölfen. 21 Und als sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. 22 Und sie wurden sehr betrübt und fingen an, jeder einzeln, ihn zu fragen: Herr, bin ich's? 23 Er antwortete und sprach: Der die Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich verraten. 24 Der Menschensohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht; doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre. 25 Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich's, Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es. 26 Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib. 27 Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus; 28 das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. 29 Ich sage euch: Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, an dem ich von neuem davon trinken werde mit euch in meines Vaters Reich. 30 Und als sie den Lobgesang gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg.“

 

Markus 14,12-25

„Und am ersten Tage der Ungesäuerten Brote, als man das Passalamm opferte, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, dass wir hingehen und das Passalamm bereiten, damit du es essen kannst? 13 Und er sandte zwei seiner Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in die Stadt, und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser; folgt ihm 14 und wo er hineingeht, da sprecht zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist der Raum, in dem ich das Passalamm essen kann mit meinen Jüngern? 15 Und er wird euch einen großen Saal zeigen, der mit Polstern versehen und vorbereitet ist; dort richtet für uns zu. 16 Und die Jünger gingen hin und kamen in die Stadt und fanden's, wie er ihnen gesagt hatte, und bereiteten das Passalamm. 17 Und am Abend kam er mit den Zwölfen. 18 Und als sie bei Tisch waren und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isst, wird mich verraten. 19 Und sie wurden traurig und fragten ihn, einer nach dem andern: Bin ich's? 20 Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir seinen Bissen in die Schüssel taucht. 21 Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre. 22 Und als sie aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Nehmet; das ist mein Leib. 23 Und er nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. 24 Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. 25 Wahrlich, ich sage euch, dass ich nicht mehr trinken werde vom Gewächs des Weinstocks bis an den Tag, an dem ich aufs Neue davon trinke im Reich Gottes.“

 

Wir können erkennen, dass jeder der drei Evangelisten als Randgeschichte etwas anders schreibt, aber eines ist wortwörtlich dasselbe!!!  Etwas kann also wohl nicht stimmen! Von wem kommt nun das, was sich bei drei Evangelien wiederholt? Von Matthäus? Von Markus ? Oder Lukas ?  Von keinem  von ihnen!

 

Betrachten wir folgendes genau!

 

1. Korinther 11,17-29

Dies aber muss ich befehlen: Ich kann's nicht loben, dass ihr nicht zu eurem Nutzen, sondern zu eurem Schaden zusammenkommt. 18 Zum Ersten höre ich: Wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt, sind Spaltungen unter euch; und zum Teil glaube ich's. 19 Denn es müssen ja Spaltungen unter euch sein, damit die Rechtschaffenen unter euch offenbar werden. 20 Wenn ihr nun zusammenkommt, so hält man da nicht das Abendmahl des Herrn. 21 Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken. 22 Habt ihr denn nicht Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich euch nicht. 23 Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, 24* dankte und brach's und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. 25* Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. 26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt. 27* Wer nun unwürdig von dem Brot isst oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn. 28 Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch. 29 Denn wer so isst und trinkt, dass er den Leib des Herrn nicht achtet, der isst und trinkt sich selber zum Gericht.

26 Jedes Mal also, wenn ihr dieses Brot esst und von diesem Becher trinkt, verkündet ihr damit die Rettung, die durch den Tod des Herrn geschehen ist, bis er wiederkommt. 27 Wer daher auf unwürdige Weise das Brot des Herrn isst und von seinem Becher trinkt, macht sich am Leib und am Blut des Herrn schuldig. 28 Darum sollt ihr euch prüfen, bevor ihr das Brot esst und von dem Becher trinkt. 29 Denn wenn ihr esst und trinkt ohne Rücksicht darauf, dass ihr es mit dem Leib des Herrn zu tun habt, zieht ihr euch durch euer Essen und Trinken Gottes Strafgericht zu.“

 

Woher kommt dieser Text? Paulus bezeugt: „denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben habe“. Also das, was Paulus von dem ihn beherrschenden Geist empfangen hat, wurde als „Jesu Botschaft der Evangelien zum Abendmahl“ eingesetzt!

 

Es ist und bleibt unverständlich, wie einem Worte, Halbsätze oder Sätze entgehen können, die der EWIGE SEINem Volk sagte, um dieses zu erziehen und um diese Worte über SEIN Volk in das Gedächtnis der Menschen einmeißeln zu können, ebenso die im selben Satz oder in den folgenden Versen und Kapiteln erwähnten Verheißungen und liebe- und vergebungsvollen Zusagen! Stattdessen werden Lügen geglaubt und als G“TTes Wort tituliert, obwohl ER, der EWIGE, so etwas nie zu sagen beabsichtigte noch je so etwas tat.

                         

Wie der am Sederabend stattgefundene Kiddusch vom so genannten christlichen Abendmahl ersetzt werden konnte, ist unter oben genanntem Gesichtspunkt jedoch verständlich.  (Kiddusch: der Segen über Wein und Brot, welcher wohl einen bildlichen Vergleich darstellen soll zu dem Segen für Wein und Brot, den man z.B. an jedem Schabbath sagt).

 

Paulus bzw. der Geist, der ihn regierte, der ihn besessen hat und somit dirigierte, verhalf diesem Segen zu einem unbiblischen Inhalt. Niemals ist durch G“TTes Gebote derartiges befohlen worden, dass jemand das Blut eines anderen Menschen trinken und dessen Fleisch essen sollte - weder real noch symbolisch! Damit ist dem G“TTlichen Segen der tatsächliche Sinn genommen worden und hat ihm zu dem Horrorstatus verholfen!  Was sooft gerade Juden vorgeworfen wurde und noch wird, wird jedoch nur von Christen getan   –  nämlich Blut zu trinken, wenn auch nur symbolisch…

 

Das Bluttrinken ist nur eine christlich-weltliche Tradition. Weder Juden noch Muslime würden auf die Idee kommen, Blut als Getränk oder in der Speise zu sich zu nehmen. Aber welcher Christ kommt schon darauf, dass sich unter anderem auch in der Blutwurst Blut befindet und der Blutgenuss ein tödliches Vergehen ist?

 

Deswegen möchte ich nochmals ausdrücklich erwähnen, dass es keinem Juden einfallen würde, von etwas jemandem Blut anzubieten oder Bluttrinken sogar als heiligen Akt zu betrachten. Daher könnte am allerwenigsten IMMANUEL dafür in Frage kommen, sich an den  Weisungen und Geboten so zu versündigen, dass er das Blut, wenn auch das SEINige, als heilbringend anpreist.  Er hat SEIN Blut nicht als Trankopfer angepriesen oder gar jemals zugedacht hat. Jedem, der die Schrift kennt und somit das Verbot, Blut zu sich zu nehmen, muss dies klar sein!

 

In der Tat sollte Blut für Reinigung eingesetzt werden, Reinigung des Volkes von seinen Sünden durch den Priester, welches er vom Opfer des Altars entnehmen soll. Dadurch ist sehr wohl auch die Lebenshingabe von IMMANUEL als Opfer für SEIN Volk zu verstehen wie auch zur Reinigung - aber keineswegs gibt es eine Verbindung mit Genuss bzw. Einnehmen des Blutes.  In zahlreichen Stellen sollte das Volk oder der Altar besprengt werden. Niemals aber durfte ein Jude Blut trinken - wie gesagt, nicht einmal symbolisch!!!

 

G“TTes Gebot über den rechten Umgang mit Blut beim Schlachten (das überall stattfinden kann), wie auch beim Opferdienst im Tempel, welcher ein drittes Mal errichtet werden wird, beschreiben die folgenden Weisungen:

 

3. Mose 7,26-27

„Ihr sollt auch kein Blut essen, weder vom Vieh noch von Vögeln, überall, wo ihr wohnt. 27 Jeder, der Blut isst, wird ausgerottet werden aus seinem Volk“

 

3.Mose 17,8-14

8-9 „Weiter ließ der HERR dem Volk durch Mose sagen: »Wer anderen Göttern ein Brandopfer oder ein anderes Opfer darbringt, statt es mir am Eingang des Heiligen Zeltes zu opfern, hat sein Leben verwirkt und muss aus seinem Volk ausgestoßen werden. Das gilt auch für die Fremden, die bei euch wohnen. 10 Genauso ergeht es jedem Israeliten und jedem Fremden unter euch, der irgendwelches Blut isst: Ich selbst wende mich gegen ihn und rotte ihn aus seinem Volk aus. 11 Denn im Blut ist das Leben. Ich habe bestimmt, dass alles Blut zum Altar gebracht wird, um Schuld zu sühnen. Weil im Blut das Leben ist, schafft es Sühne für verwirktes Leben. 12 Darum habe ich zu den Leuten von Israel gesagt: Niemand von euch darf Blut essen, auch nicht die Fremden, die bei euch leben. 13 Wenn ein Israelit oder ein Fremder Wild oder Vögel jagt, die ihr essen dürft, dann muss er das Blut der erlegten Tiere auslaufen lassen und mit Erde bedecken. 14 Denn im Blut ist das Leben, und deshalb habe ich euch verboten, Blut zu essen. Jeder, der Blut isst, muss sterben.“

 

5. Mose 12, 20-25

20 Wenn aber der HERR, dein Gott, dein Gebiet erweitern wird, wie er dir zugesagt hat, und du sprichst: Ich will Fleisch essen -, weil es dich gelüstet, Fleisch zu essen, so iss Fleisch ganz nach Herzenslust. 21 Ist aber die Stätte fern von dir, die der HERR, dein Gott, erwählt hat, dass er seinen Namen daselbst wohnen lasse, so schlachte von deinen Rindern oder Schafen, die dir der HERR gegeben hat, wie ich dir geboten habe, und iss es in deiner Stadt ganz nach Herzenslust. 22 So wie man Reh oder Hirsch isst, darfst du es essen; der Reine wie der Unreine dürfen's beide essen. 23 Allein achte darauf, dass du das Blut nicht isst; denn das Blut ist das Leben; darum sollst du nicht zugleich mit dem Fleisch das Leben essen, 24 sondern du sollst das Blut auf die Erde gießen wie Wasser 25 und sollst es nicht essen, auf dass dir's wohlgehe und deinen Kindern nach dir, weil du getan hast, was recht ist vor dem HERRN.“

 

Sowohl Christen wie kürzlich auch Islamisten werfen Juden in ihrem Hass durch die religiöse Verwirrung vor, was durch und mit Hilfe der paulinischen Lehre erreicht wurde.

 

Wir sind, während ich dieses Kapitel schreibe, in der sog. Adventszeit. Da geht es um das Christkindlein, welches in den Kirchen, in Wohnungen, Häusern auf der Straße und in den Warenhäusern beleuchtet gefeiert wird.  Zusammengefügt wurden Blut und Kinder sehr oft benutzt, um Judenhass anzuheizen. Wer kennt nicht die propagandistischen Horrorgeschichten, in denen es meistens darum geht, dass jüdische Geschäftsleute oder Reisende Christenkindlein geraubt haben sollten, sie getötet und ihr Blut zur Bereitung von Matzen verwendet haben sollten. So wurden Juden zu allen Zeiten, wenn es um Hass-Schüren gehen sollte, immer auf die Weise beschuldigt, dass das Verbrechen an Kindern, deren Ermordung oder Verschwinden unaufgedeckt war, blieb oder sein sollte, stets ihnen unterjubelt wurde.

 

In der neuen Version sind es niedliche muslimische Kinder, die anstatt christlicher Kinder erwähnt werden. Aber der Grund und die Art des angeblichen Vorgehens blieben dasselbe!! Wie damals das Blut nach christlichem Hasswunsch die Matzen heiligen sollte, so würden heute – nach ständiger Unterstellung - die muslimischen Kinder als Opfer den blutgierigen Juden für den gleichen Zweck  dienen …Übrigens,  wer sich nur ein wenig Mühe macht und nachliest, wie Matzen hergestellt werden, der müsste sofort erkennen, um was für eine absurde Lüge es sich dabei handelt! Dennoch ist es nachvollziehbar, weshalb diese Lügen entstanden sind!!! 

 

G“TT, der Vater ISRAELS, der Himmel und Erde schuf und SEIN Volk selbst gezeugt hat, setzte Blut sowohl als Zeichen der Rettung wie auch zur Entsühnung SEINes Volkes ein. 

 

Blut als Zeichen der Rettung – zur Erlösung   

2.Mose 12,1-14

“Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron in Ägyptenland: 2 Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein, und von ihm an sollt ihr die Monate des Jahres zählen. 3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus. 4 Wenn aber in einem Hause für ein Lamm zu wenige sind, so nehme er's mit seinem Nachbarn, der seinem Hause am nächsten wohnt, bis es so viele sind, dass sie das Lamm aufessen können. 5 Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, an dem kein Fehler ist, ein männliches Tier, ein Jahr alt. Von den Schafen und Ziegen sollt ihr's nehmen 6 und sollt es verwahren bis zum vierzehnten Tag des Monats. Da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend.

 

7 Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen an den Häusern, in denen sie's essen, 8 und sollen das Fleisch essen in derselben Nacht, am Feuer gebraten, und ungesäuertes Brot dazu und sollen es mit bitteren Kräutern essen. 9 Ihr sollt es weder roh essen noch mit Wasser gekocht, sondern am Feuer gebraten mit Kopf, Schenkeln und inneren Teilen. 10 Und ihr sollt nichts davon übrig lassen bis zum Morgen; wenn aber etwas übrig bleibt bis zum Morgen, sollt ihr's mit Feuer verbrennen. 11 So sollt ihr's aber essen: Um eure Lenden sollt ihr gegürtet sein und eure Schuhe an euren Füßen haben und den Stab in der Hand und sollt es essen als die, die hinwegeilen; es ist des HERRN Passa. 12 Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in Ägyptenland unter Mensch und Vieh und will Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter, ich, der HERR. 13 Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid: Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen und die Plage soll euch nicht widerfahren, die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage. 14 Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest für den HERRN, ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung.

 

Blut zur Entsühnung (=Reinigung)  

 

In der Tat sollte Blut für Reinigung eingesetzt werden, Reinigung des Volkes von seinen Sünden durch den Priester, welches er vom Opfer des Altars entnehmen soll. Dadurch ist sehr wohl auch die Lebenshingabe von IMMANUEL als Opfer für SEIN Volk zu verstehen wie auch zu dessen  Reinigung - aber keineswegs gibt es eine Verbindung mit Genuss bzw. Einnehmen des Blutes.  In zahlreichen Stellen sollte das Volk oder der Altar besprengt werden. Niemals aber durfte ein Jude Blut trinken - wie gesagt, nicht einmal symbolisch!!!

 

3. Mose 17,11 

„Denn des Leibes Leben ist im Blut und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist.“

 

 

IMMANUEL gab SEIN Leben an Pessach auch zur Erinnerung an die Rettung in Ägypten, aber auch zur Rettung SEINes Volkes für die kommende Zeit, die darauf folgenden 2000 Jahre.

 

Johannes 10,17-18

„Um dessentwillen hat der Vater mich lieb, weil ich mein Leben hingebe, damit ich es wieder an mich nehme; niemand nimmt es von mir, sondern ich gebe es freiwillig hin. Ich habe Vollmacht, es hinzugeben, und ich habe Vollmacht, es wieder an mich zu nehmen; die Ermächtigung habe ich von meinem Vater erhalten.“ 

 

Johannes 17,4 

„Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.“

 

Er kam also nicht dafür, um etwas Neues zu bringen. Vielmehr kam ER zu SEINem Volk, um diesem das Opfer zu sein für die 2000 Jahre, die G“TT vorhatte, SEIN Volk in die Welt zu zerstreuen – und überall SEINe Weisungen bekannt werden zu lassen. Diese wurden jedoch nicht angenommen,  vielmehr machte man eine neue Lehre, welche mit G“TT kaum mehr etwas zu tun hat.

 

Der EWIGE hatte beschlossen, SEIN Volk in eine harte Schule zu nehmen, und dieses Opfer SEINes Sohnes sollte gelten wie damals in Ägypten, damit das Volk nicht ausgerottet werden kann. Sicherlich gab es viele Pogrome, richtig blutrünstige Verfolgungen der Juden in den christlichen Ländern. Ausrotten aber konnten sie das Volk, das G“TT doch selbst gezeugt hat, niemals. Es ist in der Tat so, dass  IMMANUEL SEIN Blut opferte als Sühnopfer – es aber nicht zum Trinken empfohlen oder befohlen hat,  wie Paulus dies tat. Dies kam von Paulus und von dem Geist, der ihn beschenkte, um einen noch viel größeren Platz und eine wichtigere Rolle zu erlangen. Juden haben von jeher auf dem Altar Opfer dargebracht und die Teile – unter anderem Blut zur Altarbesprengung - geopfert, wie der EWIGE geboten hatte – zum Wohlgeruch oder zum Sündopfer. Die Teile, die ER zum Verspeisen gebot, sollten zu SEINer Ehre gegessen werden.

 

3. Mose 7,15

„Und das Fleisch ihres Lob- und Dankopfers soll an demselben Tage gegessen  werden, an dem es geopfert wird, und soll nichts übrig gelassen werden bis zum Morgen.“

 

Paulus setzte das Blut und Fleisch IMMANUELS als Zeichen ein für die Verbundenheit mit ihm, zugleich aber auch als Verbindlichkeit untereinander als göttliche Elite!

 

1.Korinther 10,16-17

„Der gesegnete Kelch, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi? Denn "ein" Brot ist's: So sind wir viele "ein" Leib, weil wir alle an "einem" Brot teilhaben.“

 

Wie kann man nur ein Opfer - wie in 3. Mose 7,15 beschrieben - das wohl auf Anordnung G“TTes, aber nur auf dem Altar  geschah, mit einer Selbstopferung vergleichen!?

 

Das Opfer des EWIGEN durch IMMANUEL ist gewiss größer als durch Opfertiere. Es wurde jedoch von niemandem den Nichtjuden zugesagt. Nur SEINem Volk sollte es gelten - für die Zeitspanne, bis der 3. Tempel da sein würde, auf dem Berg, wo einst auch Jitzhak geopfert werden sollte.

 

Menschen aus den Völkern haben ihre Herrschsucht, Machtgier und Habsucht.  Sie entwendeten sogar IMMANUEL wie auch die Verheißungen für ihre eigenen Zwecke. Juden würden Wein also nur als Mittel zum Segen trinken, aber Christen-Blut für ihre angebliche Entsühnung!!!? Sicherlich ist dies nicht nur merkwürdig oder sonderbar – doch wer die Möglichkeit nachzusinnen ergreift, erkennt dabei Satans Hand  - wie das ganze Gefangennehmen im Lügennetz geschah, auch bezüglich des Aufbaus  des Abendmahls! 

 

IMMANUEL hat gewiß die Gebote gehalten, wie wir Juden es bis zum heutigen Tage auch tun und sprach den Segen über Wein und Brot.

 

Dies war für Paulus scheinbar zu wenig, zu unwesentlich! Er „ergänzte“ es mit seiner Auffassung von Bedeutungen, die er zugleich auf sich selbst ummünzte.

Indem er das Opfer IMMANUELs einerseits enteignete für die Heiden = Nichtjuden und andererseits ankündigte, „was an dem Leiden Christi noch fehlt“, zu erstatten (weil es für Heiden niemals gegolten hat!!), hat er den seiner Lehre  anhängenden Heiden sein Blut als Opfer zugedacht, wie es das Volk G“TTes in Ägypten hatte und wie IMMANUEL SEIN Leben gab allein für SEIN Volk. Wie wir in Philipper 2,17 und in Kolosser 1,24 sehen, gab er für die von ihm gegründete Gemeinde, das Christentum, sein Leben.  Paulus gab also sein Blut als Trankopfer und sieht dies als ebenbürtigen priesterlichen Dienst an, im Bezug auf IMMANUEL, der SEIN Blut gab für SEIN Volk.

 

Philipper 2,17

„Aber auch wenn ich bei meinem Dienst - diesem Opferdienst, in dem ich Gott euren Glauben darbringe - mein Blut wie ein dazugehöriges Trankopfer vergießen muss: Ich freue mich und freue mich mit euch allen. 18 Freut ihr euch ebenso, und freut euch mit mir!“

 

Kolosser 1,24 

„Nun freue ich mich in den Leiden, die ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt, für seinen Leib, das ist die Gemeinde.“

 

Wenn wir aber weitergehen, dann können wir die moderne Variation erkennen! Auch die Selbstmord-Attentäter erwecken den Eindruck, dass sie ihr Leben für Allah opfern oder für ihren Glauben und ihr Volk… Dies ist die moslemische Variante der Nachkommen Jischmaels, Esows (Esaus) und vieler anderer bis hin zu den christlichen Abkömmlingen…Deshalb bekommen die Terroristen zumindest die gleiche Ehre, wie Paulus sie sich zugedacht hat, als er und seine Begleiter als Missionare in Gegenden waren, wo die Menschen an ihre Götterlehren fest geglaubt haben, und nicht gerne andere Lehren annehmen wollten…

 

Sicher haben Paulus und die Seinen sich meistens engagiert, als  die „Bekehrungsbedürftigen“ nicht unbedingt alles annahmen, aber ebenso wenig alles verlassen wollten von der wohlbekannten Tradition ihrer Götzenlehre und ihres Götzendienstes! Sicher zeigten sie sich als Wohltäter – kamen in Zeiten,  als eben die Menschen nach Wohltätern und Helfern Ausschau hielten Jetzt ist es so mit den Palästinensern, wenn diese auch ihre miserablen Zustände sich selbst verdanken können! Sie haben eben ihre Befürworter, die ja selbst solche Erfahrungen hatten… bzw. sie haben ihre Helden aus ähnlicher Situation heraus…!

 

Beide bieten ihrem "Gott" ihr Leben an… sowohl Paulus für "Jesus" wie die Attentäter für Allah… und beide für dasselbe Ziel: sich für ihre Anhänger zu verherrlichen und diesen Ehre zu erbringen! So machten und machen sie sich damit einen großen Namen!  Natürlich, die zahlreichen Terroristen werden niemals zu  einem so großen  Namen gelangen wie Paulus… aber da gab es auch weniger bedeutende Anhänger, die sich in den vergangenen 2000 Jahren ebenfalls einen Namen machten…  So kommen wir wieder dorthin, wo es angefangen hat…  Zuerst waren es, von Geburt her, Jischmael und seine Nachkommen, die sich nur deshalb lebensgefährdend dem Hass hingaben, weil der EWIGE SEIN Volk nach der Wurzel Jizchaks (Isaaks) erwählt hatte, wie dies auch die geistigen Nachkommen des Paulus seit 2000 Jahren tun..

 

Sein Hass entstand nicht aus natürlichen Gründen wie bei Jischmael, der ja als Erstgeborener alles haben wollte. Nicht einmal Esaw/Esau hat als Erstgeborener das Erbe erhalten - sondern der Segen gehört Ja’akow und seinen Nachkommen! So war es auch bei Paulus! Da er seine Nachkommenschaft ja nicht auf eine leibliche Weise errang, wurde er ein geistiger Vater der Heiden.. zumindest für die, die seine Lehre  annahmen, von damals bis heute! Paulus pochte gleichfalls auf die Erbschaft, welche auch ihm und seiner ‚Nachkommenschaft’ bzw. seiner Gefolgschaft zustehen würde! Darüber ist jedoch keine Rede im Wort G“TTes, welches der EWIGE gab!

 

Gewiss stellte Paulus sich gerne über Moshe. Dadurch dass er sich die ganzen nichtjüdischen Völker als Gemeinde – als Leib Christi -  zusammengemeißelt hat, sah er sich noch wertvoller, noch höher, noch angesehener. Fest steht aber, dass der EWIGE dem Volk nur Mosche zur Führung gegeben hat.

                                                                                                 

Paulus sorgte sogar dafür, dass Juden angeklagt werden und verhasst sind. Nicht anders handeln stets auch die Palästinenser, gerade vor der UNO, die ja vor allem aus christlichen und islamischen Ländern besteht! Ein Heimspiel also - für diejenigen, die Juden hassen! Die anderen Mitglieder der UNO haben weder viel zu sagen noch die Macht, etwas auszurichten… im Gegenteil! Sie sind das ständige Thema leid, wenn es um Juden geht und machen mit, wenn es um Hass geht! Sie haben Frust, sie wollen auch einen Sündenbock wie alle anderen – also hassen sie mit…

 

Mit welch schlimmer List  Paulus diejenigen erpresste, die sich ihm hingaben,  - was er ihnen Schlimmes auf den Kopf zusagte und wie er sogar Flüche aussprach, wenn sie seine Lehre verlassen würden, das sehen wir in

 

1.Timotheus 6,3-10

„Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist, 4 der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte. Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn, 5 Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe. 6 Die Frömmigkeit aber ist ein großer Gewinn für den, der sich genügen lässt. 7 Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum werden wir auch nichts hinausbringen. 8 Wenn wir aber Nahrung und Kleider haben, so wollen wir uns daran genügen lassen. 9 Denn die reich werden wollen, die fallen in Versuchung und Verstrickung und in viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen versinken lassen in Verderben und Verdammnis. 10 Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.“

 

1. Thessalonicher 2,13-16 

„Und darum danken wir auch Gott ohne Unterlass dafür, dass ihr das Wort der göttlichen Predigt, das ihr von uns empfangen habt, nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, das in euch wirkt, die ihr glaubt. 14 Denn, liebe Brüder, ihr seid den Gemeinden Gottes in Judäa nachgefolgt, die in Christus Jesus sind; denn ihr habt dasselbe erlitten von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben. 15 Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind, 16 indem sie, um das Maß ihrer Sünden allewege voll zu machen, uns wehren, den Heiden zu predigen zu ihrem Heil. Aber der Zorn Gottes ist schon in vollem Maß über sie gekommen.“

 

Galater 1,8-9

Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. 9 Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.“

 

Mit all dem, was über den Ursprung des christlichen Abendmahls nun beleuchtet ist, kann man auch besser erkennen, dass all das, was ja wegen des Blutgenusses verboten ist, außer Kraft gesetzt wurde. Was hier geschah, ist aber nicht nur Legitimation des von G“TT Verbotenen! Es ist vielmehr als „heiliger Akt“ erklärt. So feiern Christen ein verbotenes – satanisches – Fest

bei jedem Abendmahl, was sie ja durch die vorhin erwähnten Worte so erhebend und heilig, wie auch heilmachend empfinden!

 

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