Kapitel 15

 

Grosse Irrtümer

 

 

Viele Christen prahlen damit und die bescheidenen unter ihnen geben davon Zeugnis, was „Jesus“ alles getan habe – durch sie, für sie, an ihnen. Bedauerlicherweise vergessen sie einiges, was geschrieben steht! Doch sollte man bedenken, dass die ägyptischen Zauberer ebenfalls Wunder taten! Sie konnten tatsächlich einiges von dem nachahmen, was der EWIGE Moshe tun ließ.

 

2. Mose 7,11 und 22  ff

„Da ließ der Pharao die Weisen und Zauberer rufen und die ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten. 22 Und die ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten. So wurde das Herz des Pharao verstockt und er hörte nicht auf Mose und Aaron, wie der HERR gesagt hatte.“

 

Satan bevollmächtigte sie also, ihre Künste unter Beweis zu stellen, wenngleich ihre Schlange von der von Moshe gefressen wurde. Ihr Nachahmen der Plagen richtete sich gegen sie selbst, gegen ihr eigenes Land, ihr eigenes Volk - und somit straften sie sich selbst - was G“TT auch zugelassen hat.

 

Solchen Phänomenen können wir sowohl in der Bibel als auch in der Geschichte begegnen. Zum Beispiel konnten die Mächtigen dieser Welt doch erfahren, das all die Reiche, die Israel und das Volk G“TTes angriffen, als Großmacht vernichtet wurden. Sicher versucht jetzt die ganze Völker-Gemeinschaft, am Ende zum selben Ziel zu kommen. Doch dieses Vorhaben wird ebenso erfolglos sein wird wie alle anderen zuvor! – das wissen diejenigen, die das Wort G“TTes kennen. Nur wird eben G“TT jetzt selber antworten durch SEINen Zorn und durch Strafen für alle Völker.

 

Wie äußerst raffiniert Satan vorging, sehen wir in Bezug auf IMMANUEL. Satan versuchte auch IHN, aber erfolglos. Deshalb ist wichtig zu wissen, dass nicht jede so genannte Gnade und Hilfe von G“TT, der Himmel und Erde erschuf, herkommt, sondern oft sind dies nur so genannte Werbepackungen von Satan. Wer kennt nicht die kleinen Döschen, Päckchen oder Tübchen der verschiedensten Firmen, die man überall bekommt oder die einem aus dem Briefkasten entgegenfliegen. Große Buchstaben für die Firma und geringer Inhalt, was dazu veranlassen soll, noch mehr davon haben zu wollen, da es demnächst nicht mehr umsonst zu haben sein wird!

 

So geht es auch bei Satan! Er geht auf einiges ein und lässt es sich auch einiges „kosten“, was die von ihm „Auserwählten“ auf den Leim ziehen sollte. Dies gelingt ihm in den meisten Fällen ohne Schwierigkeiten, da die Menschen sich ja gerne belügen lassen, wenn es ihnen positiv erscheint.

 

Wer meint, Satan hätte dazu keine Macht, der irrt sich gewaltig. Siehe Hiob! Denn obwohl Hiob ein G“TTes-fürchtiger Mann war und der EWIGE ihn liebte, ließ ER Satan die Versuchung zu!

 

Hiob 1,7-22 

„Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen. 8 Der HERR sprach zum Satan: Hast du Acht gehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse. 9 Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Meinst du, dass Hiob Gott umsonst fürchtet? 10 Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher beschützt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande. 11 Aber strecke deine Hand aus und taste alles an, was er hat: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen! 12 Der HERR sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan hinaus von dem HERRN. 13 An dem Tage aber, da seine Söhne und Töchter aßen und Wein tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, 14 kam ein Bote zu Hiob und sprach: Die Rinder pflügten und die Eselinnen gingen neben ihnen auf der Weide, 15 da fielen die aus Saba ein und nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts, und ich allein bin entronnen, dass ich dir's ansagte. 16 Als der noch redete, kam ein anderer und sprach: Feuer Gottes fiel vom Himmel und traf Schafe und Knechte und verzehrte sie, und ich allein bin entronnen, dass ich dir's ansagte.

 

17 Als der noch redete, kam einer und sprach: Die Chaldäer machten drei Abteilungen und fielen über die Kamele her und nahmen sie weg und erschlugen die Knechte mit der Schärfe des Schwerts, und ich allein bin entronnen, dass ich dir's ansagte. 18 Als der noch redete, kam einer und sprach: Deine Söhne und Töchter aßen und tranken im Hause ihres Bruders, des Erstgeborenen, 19 und siehe, da kam ein großer Wind von der Wüste her und stieß an die vier Ecken des Hauses; da fiel es auf die jungen Leute, dass sie starben, und ich allein bin entronnen, dass ich dir's ansagte. 20 Da stand Hiob auf und zerriss sein Kleid und schor sein Haupt und fiel auf die Erde und neigte sich tief 21 und sprach: Ich bin nackt von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahinfahren. Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt! - 22 In diesem allen sündigte Hiob nicht und tat nichts Törichtes wider Gott.“

 

Wie viele Menschen würden da noch standhalten und in einer solchen Situation G“TT die Ehre geben?! Sagen die meisten nicht schon bei viel Geringerem sich von G“TT los und handeln sogar aus Trotz gegen G“TTes Willen, wenn ihre Wünsche nicht erfüllt werden?

 

Wer kann sich also mit Hiob messen, wo doch der EWIGE Hiob vor Satan mit Namen genannt hat? (Vers 8). Natürlich hat Satan - wie im Falle der Kinder Hiobs – nicht nur die Möglichkeit zu töten! Ebenso kann er Reichtümer geben oder arm machen! Sogar IMMANUEL wollte er durch das Anbieten von Macht und Reichtum verführen.

 

Matthäus 4,8-9

„Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest“

 

Satan kennt ja alle unsere Schwachstellen, - die uns am meisten wehtun, womit wir am wenigsten umgehen können, die uns am meisten zerstören, vernichten oder dem Verzweifeln nahe bringen können! Oft schafft er es dann, bis der von ihm begehrte Mensch an die Kippe kommt, und dann bietet er sogleich die Lösung an! Eine Lösung, die wiederum zu ihm führt. So sehen die „Geretteten“ ihn wiederum als Retter…, und er führt sie zu dem Ziel, wo er sie haben will. Er macht sie zu seinem „Schaf“ bzw. Glied seines Volkes. So geschah und geschieht es noch immer! Er, Satan erreichte für sein „heiliges Volk“ = Christentum/ Islam u.a.m. auch noch, dass sie ja nichts hochhalten und einhalten müssen von dem, was der EWIGE als immer geltende Weisungen gab. Hingegen lehrt Satan, dass es nicht notwendig ist, die Lehre G“TTes zu wissen und zu kennen, da er (sie) durch seinen „heiligen Geist“ führt.

 

So genügen als Beweis schon einige Aussagen, die er durch seinen Messias Paulus vermitteln ließ. Sicherlich fällt es Ihnen schwer, dem Glauben zu schenken, dass Paulus der Gründer / Messias bzw. Vater der Christen bzw. ihr Christus sein soll. Es würde Ihnen allerdings weniger befremdlich oder zweifelhaft sein, wenn Sie schon immer aufmerksam alle seine Aussagen gelesen hätten!

 

Bitte folgen Sie mir bei der Betrachtung einiger seiner diesbezüglichen Aussagen!

 

1. Korinther 4,14-21 

„Ich sage das nicht, um euch zu beschämen. Ich möchte euch nur auf den rechten Weg bringen. Ihr seid doch meine geliebten Kinder! 15 Selbst wenn ihr in eurem Christenleben Tausende von Erziehenden hättet, so habt ihr doch nicht eine Vielzahl von Vätern. Als ich euch die Gute Nachricht brachte, habe ich euch gezeugt als Menschen, die zu Jesus Christus gehören, und bin so euer Vater geworden. 16 Darum bitte ich euch: Folgt meinem Beispiel! 17 Weil mir daran liegt, habe ich Timotheus zu euch geschickt. Als Christ ist er mein geliebtes Kind, und ich kann mich auf ihn verlassen. Er wird euch daran erinnern, wie ich selbst lebe und welche Weisungen ich euch für euer Leben mit Christus gegeben habe. Es sind dieselben, die ich überall den Gemeinden einpräge. 18 Einige von euch machen sich wichtig und sagen: »Er selbst traut sich ja nicht her!« 19 Aber ich werde sehr bald zu euch kommen, wenn der Herr es zulässt. Dann werde ich sehen, was an den Worten dieser Wichtigtuer dran ist, ob auch Kraft dahinter steht. 20 Denn wo Gott seine Herrschaft aufrichtet, tut er das nicht durch Gerede, sondern durch den Erweis seiner Kraft. 21 Was ist euch lieber? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe und Nachsicht?“

 

Am Ende dieser Aussage erkennen wir, dass er seine väterlichen Aufgaben sehr ernst nahm. Er stellte es wohl seinen Kindern frei, zwischen Rute und Liebe zu wählen! 

                                    

Bitte betrachten wir, wie sehr Paulus seinen eigenen ‚heiligen’ Dienst hochhielt! 

 

2. Korinther 3,1-18 

„Fangen wir denn abermals an, uns selbst zu empfehlen? Oder brauchen wir, wie gewisse Leute, Empfehlungsbriefe an euch oder von euch? 2 Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen! 3 Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen. 4 Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott. 5 Nicht dass wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott, 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. 7 Wenn aber schon das Amt, das den Tod bringt und das mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte, 8 wie sollte nicht viel mehr das Amt, das den Geist gibt, Herrlichkeit haben?

 

9 Denn wenn das Amt, das zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat das Amt, das zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit.

10 Ja, jene Herrlichkeit ist nicht für Herrlichkeit zu achten gegenüber dieser überschwänglichen Herrlichkeit. 11 Denn wenn das Herrlichkeit hatte, was aufhört, wie viel mehr wird das Herrlichkeit haben, was bleibt. 12 Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voll großer Zuversicht 13 und tun nicht wie Mose, der eine Decke vor sein Angesicht hängte, damit die Israeliten nicht sehen konnten das Ende der Herrlichkeit, die aufhört. 14 Aber ihre Sinne wurden verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke unaufgedeckt über dem Alten Testament, wenn sie es lesen, weil sie nur in Christus abgetan wird. 15 Aber bis auf den heutigen Tag, wenn Mose gelesen wird, hängt die Decke vor ihrem Herzen. 16 Wenn Israel aber sich bekehrt zu dem Herrn, so wird die Decke abgetan. 17 Der Herr ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 18 Nun aber schauen wir alle mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel, und wir werden verklärt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.“

 

Paulus hat seine Tüchtigkeit bei seinen Verführungen mehr als bewiesen. Schauen wir an, wie er sich und seinen Dienst mit dem von Mosche vergleicht bzw. wie er sich darüber stellt! Da wir nicht wie Paulus über ein neues Testament und einen neuen Bund im NT reden können und die stets angeführte Schriftstelle Jeremia 31,31, die bei Vers 6 als Hinweis angegeben ist, genau betrachten müssen, erkennen wir schon eine wahnsinnige Verführung, Lüge und Täuschung.  

 

Jeremia 31, 31-37

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, 32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR; 33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein. 34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.

 

35 So spricht der HERR, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne der Nacht zum Licht bestellt; der das Meer bewegt, dass seine Wellen brausen - HERR Zebaoth ist sein Name -: 36 Wenn jemals diese Ordnungen vor mir ins Wanken kämen, spricht der HERR, so müsste auch das Geschlecht Israels aufhören, ein Volk zu sein vor mir ewiglich. 37 So spricht der HERR: Wenn man den Himmel oben messen könnte und den Grund der Erde unten erforschen, dann würde ich auch verwerfen das ganze Geschlecht Israels für all das, was sie getan haben, spricht der HERR.“

 

Es sind nicht ein neues Volk, eine neue Lehre und neue G“TTeskinder berufen und mit ihnen ein neuer Bund geschlossen worden, sondern der alte Bund wird erneuert! Wer es sich erlaubt, selber ein wenig nachzudenken, der kann unschwer darauf kommen, dass ein neuer Bund doch nur mit denen geschlossen werden kann, mit denen ein alter besteht!

 

Zurück nun zu Paulus und seinen Erklärungen zu diesen Bündnissen.

In Vers 7 des 2. Korintherbriefes Kapitel 3 ist offen gelassen, ob der Glanz verschwindet oder das Gesetz. Aber diese „Unsicherheit“ wird wenig später klargestellt! Die Gegenwart G“TTes hatte Moshe eben so sehr verändert, dass es ihm anzusehen war! Sein Gesicht glänzte, doch war dies ‚angesichts’ der Herrlichkeit, die Paulus erfuhr und verkündete, rein gar nichts! Wenn schon also das, was Moshe dem Volk brachte -  nämlich das  von G“TT selbst geschriebene und geredete gesprochene Gesetz - zu Taten führte und führt – (womit zugleich gesagt ist, dass der EWIGE, der G“TT Israels, ein Mörder sei!!!)  – wie viel mehr Herrlichkeit bedeutet dann die Lehre, die durch einen gewissen Geist an Paulus kam bzw. durch ihn an seine Gemeinden!

                      

Also, was ist es in dessen Augen doch für ein Pipifax, was der Jude Moshe alles gab und tat - mit all seinen nichts bringenden und mörderischen Texten des G“TTes Israels - gegenüber dem Wirken des Paulus, der die Frohe Botschaft brachte durch gewisse Geister!

 

Moshe sei also der Todesengel und Paulus der Heilbringer! (Wenn ich nur wissen würde, weshalb dann der EWIGE von Moshe als Freund und gerechtem Diener sprach, weshalb ER  jeden, der sich gegen ihn stellte, schwer bestrafte, weshalb ER so viel und liebevoll redete - nicht nur von sondern zu ihm - während ER von Paulus kein Wort sagte!!!...)

 

Ab Vers 10 wird uns nahe gebracht,  dass die Herrlichkeit des Wortes, das der EWIGE selber schrieb, doch nichtig und vergänglich sei, während die geistige Botschaft von Paulus überschwängliche Herrlichkeit bedeute. Was gegenüber der minderwertigen Botschaft, welche Moshe zu überbringen hatte, natürlich das Bleibende sei! Zugleich erfahren wir, was für eine Schande es sei, den Glanz G“TTes auf dem Angesicht zu haben, da es ja bedeckt werden musste, während die paulinische Botschaft rückhaltlose Hoffnung bedeute!

 

Puh! Der ALLMÄCHTIGE hätte SEIN Volk also in die tödliche Irre geleitet und Texte gegeben bzw. aufgeschrieben, die mörderisch seien – während ER SEINen wahren Schatz für Paulus aufgewertet habe, damit dieser ihn zu denen bringe, die SEINem Volk endlich die christliche Nächstenliebe nahe bringen  - durch Erniedrigung, Hass, Verfolgungen, Morden usw. Eigentlich ganz einfach!

 

Dass Paulus auf das nachfolgend zu lesende Geschehen hinweist, gibt nichts anderes her als Anlass zu Spott!  Aber bitte lesen Sie selbst nach!

 

2. Mose 34, 29-35

„Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit Gott geredet hatte. 30 Als aber Aaron und ganz Israel sahen, dass die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, ihm zu nahen. 31 Da rief sie Mose und sie wandten sich wieder zu ihm, Aaron und alle Obersten der Gemeinde, und er redete mit ihnen. 32 Danach nahten sich ihm auch alle Israeliten. Und er gebot ihnen alles, was der HERR mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai. 33 Und als er dies alles mit ihnen geredet hatte, legte er eine Decke auf sein Angesicht. 34 Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und zu den Israeliten redete, was ihm geboten war, 35 sahen die Israeliten, wie die Haut seines Angesichts glänzte. Dann tat er die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden.“

 

 

Abgesehen davon, dass er sein Amt und seine Geistlichkeit höher stellte als die von Moshe, warf er ihm  eigentlich vor, dass er derartig „gekennzeichnet“ war. Moshe hat sein Gesicht nicht aus Gründen der Scham bedeckt oder weil er G“TTes Wirken an sich verbergen wollte, sondern weil er sein wollte wie seine Brüder. Auch sollte keiner eine Ehrfurcht vor ihm empfinden wie vor G“TT!  Er wollte die vertrauliche Basis, die er mit seinem Volk pflegte, nicht aufgeben wegen seines von G“TT beleuchteten  Gesichtes, noch dass jemand sich vor ihm fürchte.

 

Wer aber die Paulus-Worte nicht nur in Zweifel zieht, sondern als satanische Lüge und G“TTeslästerung bezeichnet, hat doch Recht, da all dies nur ein Beweis davon ist! Denn Paulus verwirft das Wort des EWIGEn und liebt hingegen den Geist, welchen er vertritt. Er scheut sich nicht zu sagen, dass die, welche nicht nach dem Wort des EWIGEn leben, die Herrlichkeit widerspiegeln, während er den Glanz der Herrlichkeit, der auf Moshes Angesicht zurückblieb, verachtet und für verwerflich hält!

 

Was ist also mit diesem Geist? Wo kommt er her und wie sollte dieser die Menschen führen? Woher sollen die Menschen Weisung haben, wenn nicht durch das Wort G“TTes? Auf all diese und noch mehr Fragen bekommen wir die Antwort, wenn wir es wagen, zu lesen

 

1.Korinther 14,1-40

„Bemüht euch also darum, dass euch die Liebe geschenkt wird! Von den Gaben des Geistes wünscht euch besonders die Fähigkeit, prophetische Weisungen zu verkünden. 2 Wenn du in unbekannten Sprachen redest, sprichst du nicht zu Menschen, sondern zu Gott. Niemand versteht dich. Durch die Wirkung des Geistes redest du geheimnisvolle Worte. 3 Wenn du aber prophetische Weisungen empfängst, kannst du sie an andere weitergeben. Du kannst damit die Gemeinde aufbauen, ermutigen und trösten. 4 Wenn jemand in unbekannten Sprachen spricht, hat niemand sonst etwas davon. Wer prophetische Weisungen gibt, dient der ganzen Gemeinde. 5 Ich wünschte, dass ihr alle in Sprachen des Geistes reden könntet; aber noch lieber wäre es mir, ihr alle könntet prophetische Weisungen verkünden. Das hat mehr Gewicht, als in unbekannten Sprachen zu reden, außer es gibt jemand gleich die Deutung dazu, damit die Gemeinde etwas davon hat. 6 Was nützt es euch, Brüder und Schwestern, wenn ich zu euch komme und in unbekannten Sprachen rede? Ihr habt nur etwas davon, wenn ich euch göttliche Wahrheiten enthülle oder Erkenntnisse bringe oder Weisungen von Gott oder Lehren weitergebe. 7 Denkt an die Musikinstrumente, an die Flöte oder die Harfe. Wenn sich die einzelnen Töne nicht deutlich unterscheiden, ist keine Melodie zu erkennen. 8 Und wenn die Trompete kein klares Signal gibt, wird keiner zu den Waffen greifen. 9 Bei euch ist es genauso: Wenn ihr mit eurer Stimme undeutliche Laute von euch gebt, kann niemand verstehen, was ihr sagt. Ihr sprecht dann in den Wind. 10 Oder denkt an die vielen Sprachen in der Welt! Jedes Volk hat seine eigene.

 

11 Wenn ich nun die Sprache eines anderen Menschen nicht kenne, kann er sich nicht mit mir verständigen, und mir geht es genauso mit ihm. 12 Das gilt auch für euch. Wenn ihr schon so großen Wert auf die Gaben des Geistes legt, dann bemüht euch um die, die dem Aufbau der Gemeinde dienen. An solchen Gaben sollt ihr reich werden. 13 Wer also in unbekannten Sprachen spricht, soll um die Gabe bitten, das Gesprochene auch deuten zu können. 14 Wenn ich in solchen Sprachen rede, betet der Geist, der von mir Besitz ergriffen hat, aber mein Verstand ist untätig, und niemand hat etwas davon. 15 Was folgt daraus? Ich will beides tun: mit dem Geist beten und mit dem Verstand beten. Ich will mit dem Geist singen und auch mit dem Verstand. 16 Wenn du Gott nur in der Sprache des Geistes rühmst, wie können dann andere, die diese Sprache nicht verstehen, auf dein Gebet mit »Amen« antworten? Sie wissen ja gar nicht, was du gesagt hast. 17 Die anderen werden nicht in ihrem Glauben gefördert, auch wenn du ein noch so schönes Gebet sprichst. 18 Ich danke Gott, dass ich mehr als ihr alle in Sprachen des Geistes rede.

 

19 Aber in der Gemeindeversammlung spreche ich lieber fünf verständliche Sätze, um die anderen im Glauben zu unterweisen, als zehntausend Wörter, die niemand versteht. 20 Brüder und Schwestern, seid nicht Kinder dem Verstand nach! In der Schlechtigkeit sollt ihr wie kleine Kinder sein, aber im Denken müsst ihr erwachsen sein. 21 Im Buch des Gesetzes heißt es: »Ich werde zu diesem Volk in unbekannten Sprachen reden und in fremden Worten, sagt der Herr. Aber auch dann werden sie nicht auf mich hören.« 22 Das Reden in Sprachen des Geistes ist also gar nicht für die Glaubenden bestimmt, sondern für die Ungläubigen - es ist ein Zeichen des Gerichts über ihren Unglauben. Bei den prophetischen Botschaften ist es umgekehrt: Sie sind nicht für die Ungläubigen bestimmt, sondern für die Glaubenden oder die, die zum Glauben kommen sollen. 23 Stellt euch vor, die ganze Gemeinde versammelt sich, und alle fangen an, in unbekannten Sprachen zu reden. Wenn nun Neulinge oder Ungläubige hereinkommen, werden sie euch bestimmt für verrückt erklären. 24 Nehmt dagegen an, ihr alle verkündet prophetische Weisungen. Wenn dann ein Neuling, der noch nicht glaubt, hereinkommt, wird ihn alles, was er hört, von seiner Schuld überzeugen. Er wird sich von allen zur Rechenschaft gezogen sehen. 25 Seine geheimen Gedanken kommen ans Licht. Er wird sich niederwerfen, wird Gott anbeten und bekennen: »Wahrhaftig, Gott ist mitten unter euch!«


26 Was folgt daraus für euch, Brüder und Schwestern? Wenn ihr zum Gottesdienst zusammenkommt, kann jeder und jede etwas dazu beitragen: ein Lied vorsingen oder eine Lehre vortragen oder eine Offenbarung weitergeben oder in unbekannten Sprachen reden oder die Deutung dazu geben. Aber alles muss dem Aufbau der Gemeinde dienen. 27 In unbekannten Sprachen sollen zwei oder höchstens drei sprechen, aber der Reihe nach, und jemand soll die Deutung geben. 28 Wenn niemand da ist, der es deuten kann, sollen die Betreffenden schweigen. Sie sollen dann für sich zu Hause reden, wo nur sie selbst und Gott es hören. 29 Auch von denen, die prophetische Weisungen verkünden können, sollen nur zwei oder drei sprechen. Die andern, die diese Fähigkeit haben, sollen das Gesagte beurteilen. 30 Vielleicht erhält von diesen andern, die dabeisitzen, jemand eine Botschaft, während gerade einer spricht; dann soll der erste aufhören. 31 Ihr könnt doch alle der Reihe nach sprechen. Dann werden alle etwas lernen, und alle werden ermutigt werden. 32 Die prophetisch Begabten werden von ihren Eingebungen nicht überwältigt, sondern haben es selbst in der Hand, wann und wie sie sie weitergeben.

 

33 Gott liebt doch nicht die Unordnung, sondern er schafft Frieden! Wie es bei allen christlichen Gemeinden üblich ist, 34 sollen die Frauen in euren Versammlungen schweigen. Sie dürfen nicht lehren, sondern sollen sich unterordnen, wie es auch das Gesetz vorschreibt. 35 Wenn sie etwas wissen wollen, sollen sie zu Hause ihren Ehemann fragen. Denn es schickt sich nicht für eine Frau, dass sie in der Gemeindeversammlung spricht. 36 Ist denn die Botschaft Gottes von euch in die Welt ausgegangen? Oder ist sie nur zu euch gekommen? 37 Wer von euch meint, die Prophetengabe zu besitzen oder vom Geist Gottes erfüllt zu sein, muss auch einsehen, dass meine Anweisungen vom Herrn kommen. 38 Wer das nicht anerkennt, wird auch von Gott nicht anerkannt.

 

39 Meine Brüder und Schwestern, bemüht euch also um die Gabe der prophetischen Rede, hindert aber auch niemand daran, in unbekannten Sprachen zu reden. 40 Nur soll alles anständig und geordnet zugehen.“

 

Bitte lesen Sie aufmerksam! Ich gehe nicht auf alle Verse einzeln ein. Sie können versuchen herauszufinden, wo bei Paulus die Ordnungen G“TTes überhaupt gelehrt werden sollten - oder sind diese zu ersetzen? Wenn ja, dann wie und womit? Hat der EWIGE jemals so etwas gesagt / angedeutet, dass man SEIN Wort als Dreck bzw. als Sünde zu verstehen habe und dieses zu ersetzen sei mit selbst empfangenen Reden - durch unverständliche Sprache oder prophetisches Reden oder sonst noch etwas? Hat nicht alle Zeit ER selbst die Propheten eingesetzt? Befand sich ein einziger Nichtjude unter denen, die vom EWIGEN, der Himmel und Erde schuf, jemals eingesetzt bzw. beauftragt waren? Oder hat IMMANUEL auch nur einen einzigen Jünger aus den Völkern genommen?

 

Woher können diese Sprachen kommen? War und ist es nicht so, dass auch Satanisten, Naturvölker, Zauberer usw. sich gern in Trance versetzen (wie oft auch Christen) mit vorherigen Gesängen und anderen Ritualen? (In christlichen Kreisen wird so etwas „Anbetung“ genannt). Aber dann kommen durch diese Stimmung erzeugt die Sprachengebete, prophetischen Wörter, prophetischen Gesänge, Bilder…? Wie kann es nur sein, dass dies so wenigen auffällt? Etwa weil kaum ein Mensch sich in solch mystische Lage bzw. Trance bringen lassen will durch antigöttliche Kräfte?

 

Der EWIGE hat ja durchaus einige Menschen in eine Art „Trance“ versetzt bzw. in eine Lage, in der sie nicht wussten, was mit ihnen geschah, als SEIN Geist über sie kam…

 

4. Mose 11, 16-26

„Und der HERR sprach zu Mose: Sammle mir siebzig Männer unter den Ältesten Israels, von denen du weißt, dass sie Älteste im Volk und seine Amtleute sind, und bringe sie vor die Stiftshütte und stelle sie dort vor dich, 17 so will ich hernieder kommen und dort mit dir reden und von deinem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, damit sie mit dir die Last des Volks tragen und du nicht allein tragen musst. 18 Und zum Volk sollst du sagen: Heiligt euch für morgen, so sollt ihr Fleisch zu essen haben; denn euer Weinen ist vor die Ohren des HERRN gekommen, die ihr sprecht: »Wer gibt uns Fleisch zu essen? Denn es ging uns gut in Ägypten.« Darum wird euch der HERR Fleisch zu essen geben, 19 nicht nur einen Tag, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig Tage lang, 20 sondern einen Monat lang, bis ihr's nicht mehr riechen könnt und es euch zum Ekel wird, weil ihr den HERRN verworfen habt, der unter euch ist, und weil ihr vor ihm geweint und gesagt habt: Warum sind wir aus Ägypten gegangen?

 

21 Und Mose sprach: Sechshunderttausend Mann Fußvolk sind es, mit denen ich lebe, und du sprichst: Ich will ihnen Fleisch geben, dass sie einen Monat lang zu essen haben. 22 Kann man so viele Schafe und Rinder schlachten, dass es für sie genug sei? Oder kann man alle Fische des Meeres einfangen, dass es für sie genug sei? 23 Der HERR aber sprach zu Mose: Ist denn die Hand des HERRN zu kurz? Aber du sollst jetzt sehen, ob sich dir mein Wort erfüllt oder nicht. 24 Und Mose ging heraus und sagte dem Volk die Worte des HERRN und versammelte siebzig Männer aus den Ältesten des Volks und stellte sie rings um die Stiftshütte.

 

25 Da kam der HERR hernieder in der Wolke und redete mit ihm und nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte ihn auf die siebzig Ältesten. Und als der Geist auf ihnen ruhte, gerieten sie in Verzückung wie Propheten und hörten nicht auf. 26 Es waren aber noch zwei Männer im Lager geblieben; der eine hieß Eldad, der andere Medad. Und der Geist kam über sie, denn sie waren auch aufgeschrieben, jedoch nicht hinausgegangen zu der Stiftshütte, und sie gerieten in Verzückung im Lager.“

 

Also, hierbei ging es keineswegs darum, dass sie sich miteinander versammelt und Gesänge oder sonst etwas dargebracht hätten. Dass sie den Geist G“TTes bestellt hätten auf eine gewisse Uhrzeit. Dass dies im zeitlichen Ablauf angebracht sei nach den Gemeindemitteilungen, Zeugnissen, Grüssen… Dass nach kurzer Zeit, eventuell nach noch einer musikalischen Einlage, durch den, der entsprechend gewählt ist, der EWIGE SEINen Geist gefälligst über die Gemeinde auszugießen habe...

 

Natürlich können wir zahlreiche ‚Berichte’ in der Apostelgeschichte und in den Paulus-Briefen wieder finden, die entweder Paulus oder welche seiner Jünger  eingesetzt haben! Oft, wie z.B. bei Markus und in der Apostelgeschichte, können wir die Aussagen und Lehrweise von Paulus wieder finden, da es um sein Diktat ging. 

 

Wer hat also jemals Paulus beauftragt, das Wort G“TTes mit dem seinen zu ersetzen? Die Weisung, - wonach die Lehre des EWIGEN eingesetzt wurde - auszutauschen, zu ersetzen, zu verwerfen, umzuändern? - also SEINe Weisungen, Gebote, Feste, die von IHM eingesetzt sind, um sie zu lehren und zu leben?

 

Wie kann es sein, dass IMMANUEL, der sich streng an die G"TTlichen Gesetze und Feste usw. hielt, nicht ein einziges Mal erwähnte, dass diese ja geändert werden sollten. Wer das Wort des EWIGEN und das prophetische Wort kennt, weiß, dass im 3. Tempel alles so sein wird wie in den vorigen zwei - sowohl mit den Opfern als auch mit den Priestern und dem Dienst der Leviten.

 

Hesekiel 44,4-31

„Danach führte er mich zum Tor im Norden vor das Haus des HERRN. Und ich sah, und siehe, das Haus war erfüllt von der Herrlichkeit des HERRN, und ich fiel auf mein Angesicht. 5 Und der HERR sprach zu mir: Du Menschenkind, gib Acht und sieh mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren alles, was ich dir sagen will von allen Ordnungen und Gesetzen im Haus des HERRN, und gib Acht, wie man es halten soll mit dem Zutritt zum Heiligtum an allen Eingängen. 6 Und sage dem Haus des Widerspruchs, dem Hause Israel: So spricht Gott der HERR: Lasst's genug sein, ihr vom Hause Israel, mit allen euren Gräueltaten! 7 Denn ihr habt fremde Leute mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum hineingelassen und so mein Haus entheiligt, als ihr mir Brot, Fett und Blut opfertet; so habt ihr meinen Bund gebrochen mit allen euren Gräueltaten; 8 ihr habt nicht selbst den Dienst in meinem Heiligtum getan, sondern habt sie bestellt, um für euch den Dienst in meinem Heiligtum zu tun.

 

9 Darum spricht Gott der HERR: Es soll kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben, 10 sondern die Leviten, die von mir abgewichen sind, als Israel von mir abfiel und irreging, ihren Götzen nach, die sollen ihre Sünde tragen 11 und sollen in meinem Heiligtum Dienst tun als Hüter an den Türen des Hauses und als Diener des Hauses. Sie sollen das Brandopfer und das Schlachtopfer für das Volk schlachten und sollen vor ihnen stehen und ihnen dienen. 12 Weil sie ihnen gedient haben vor ihren Götzen und dem Hause Israel einen Anlass zur Sünde gegeben haben, darum habe ich meine Hand gegen sie erhoben, spricht Gott der HERR, dass sie ihre Sünde tragen müssen. 13 Und sie sollen nicht zu mir nahen, um mir Priesterdienst zu tun, und sollen zu dem, was mir heilig ist, und an die hochheiligen Opfer nicht kommen, sondern sollen ihre Schande tragen für ihre Gräuel, die sie getan haben. 14 Darum habe ich sie bestellt, den Dienst an meinem Hause zu tun bei aller Arbeit und bei allem, was dort zu tun ist.

 

15 Aber die levitischen Priester, die Söhne Zadok, die den Dienst an meinem Heiligtum getan haben, als die Israeliten von mir abfielen, die sollen vor mich treten, um mir zu dienen, und vor mir stehen, um mir Fett und Blut zu opfern, spricht Gott der HERR. 16 Sie sollen hineingehen in mein Heiligtum und vor meinen Tisch treten, um mir zu dienen, und sollen meinen Dienst tun. 17 Und wenn sie durch die Tore des inneren Vorhofs gehen wollen, sollen sie leinene Kleider anziehen und nichts Wollenes anhaben, solange sie in den Toren des inneren Vorhofs und im Hause Dienst tun. 18 Und sie sollen einen leinenen Kopfbund auf ihrem Haupt haben und leinene Beinkleider um ihre Lenden und sollen sich nicht mit Zeug gürten, das Schweiß wirkt. 19 Und wenn sie in den äußeren Vorhof zum Volk herausgehen, sollen sie die Kleider, in denen sie Dienst getan haben, ausziehen und in die Kammern des Heiligtums legen und andere Kleider anziehen, damit sie das Volk nicht durch ihre Kleider mit dem Heiligen in Berührung bringen.“


20 Ihr Haupt sollen sie nicht kahl scheren und auch nicht die Haare frei wachsen lassen, sondern sie sollen die Haare ringsherum abschneiden. 21 Und die Priester sollen keinen Wein trinken, wenn sie in den inneren Vorhof gehen sollen. 22 Und sie sollen keine Witwe oder Verstoßene zur Frau nehmen, sondern eine Jungfrau vom Hause Israel oder die Witwe eines Priesters. 23 Und sie sollen mein Volk lehren, dass es zu unterscheiden wisse zwischen Heiligem und Unheiligem und zwischen Reinem und Unreinem. 24 Und wenn eine Streitsache vor sie kommt, sollen sie Richter sein und nach meinem Recht das Urteil sprechen und sollen bei allen meinen Festen meine Gebote und Ordnungen halten und meine Sabbate heiligen. 25 Und sie sollen zu keinem Toten gehen und sich unrein machen, nur zu Vater und Mutter, Sohn oder Tochter, Bruder oder einer Schwester, die noch keinen Mann gehabt hat; an ihnen dürfen sie sich unrein machen. 26 Und nach seiner Reinigung soll man ihm zuzählen sieben Tage. 27 Und wenn er wieder hinein zum Heiligtum geht in den inneren Vorhof, um im Heiligtum Dienst zu tun, soll er sein Sündopfer opfern, spricht Gott der HERR.

 

28 Und Erbbesitz sollen sie nicht haben; denn ich bin ihr Erbbesitz. Auch sollt ihr ihnen kein Eigentum an Land geben in Israel; denn ich bin ihr Eigentum. 29 Sie sollen ihre Nahrung haben vom Speisopfer, Sündopfer und Schuldopfer, und alles dem Bann Verfallene in Israel soll ihnen gehören. 30 Und das Beste von allen ersten Früchten und die Abgaben von allem, wovon ihr Abgaben leistet, sollen den Priestern gehören. Ihr sollt den Priestern auch die Erstlinge eures Teiges geben, damit Segen auf deinem Hause ruhe. 31 Was aber verendet oder zerrissen ist, es seien Vögel oder andere Tiere, das sollen die Priester nicht essen.“

 

So kommen wir den Aussagen in Matthäus 24 schon recht nahe:

 

Matthäus 24, 1-24

„Jesus verließ den Tempel und wollte weggehen. Da kamen seine Jünger zu ihm und wiesen ihn auf die Prachtbauten der Tempelanlage hin. 2 Aber Jesus sagte: »Ihr bewundert das alles? Ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem andern bleiben. Alles wird bis auf den Grund zerstört werden. « 3 Dann ging Jesus auf den Ölberg und setzte sich dort nieder. Nur seine Jünger waren bei ihm. Sie traten zu ihm und fragten ihn: »Sag uns, wann wird das geschehen, und woran können wir erkennen, dass du wiederkommst und das Ende der Welt da ist? «

 

4 Jesus sagte zu ihnen: »Seid auf der Hut und lasst euch von niemand täuschen! 5 Viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: 'Ich bin der wiedergekommene Christus!' Damit werden sie viele irreführen. 6 Erschreckt nicht, wenn nah und fern Kriege ausbrechen! Es muss so kommen, aber das ist noch nicht das Ende. 7 Ein Volk wird gegen das andere kämpfen, ein Staat den andern angreifen. In vielen Ländern wird es Hungersnöte und Erdbeben geben 8 Das alles ist erst der Anfang vom Ende - der Beginn der Geburtswehen.« 9 »Dann werden sie euch an die Gerichte ausliefern, euch misshandeln und töten. Die ganze Welt wird euch hassen, weil ihr euch zu mir bekennt. 10 Wenn es soweit ist, werden viele vom Glauben abfallen und sich gegenseitig verraten und einander hassen. 11 Zahlreiche falsche Propheten werden auftreten und viele von euch irreführen. 12 Und weil der Ungehorsam gegen Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei den meisten von euch erkalten. 13 Wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, wird gerettet.14 Aber die Gute Nachricht, dass Gott schon angefangen hat, seine Herrschaft aufzurichten, wird in der ganzen Welt verkündet werden. Alle Völker sollen sie hören. Danach erst kommt das Ende.«


15 »Im Buch des Propheten Daniel ist die Rede von einem 'entsetzlichen Scheusal' - wer das liest, überlege sich, was es bedeutet! Wenn ihr das 'entsetzliche Scheusal' im Heiligtum stehen seht, 16 dann sollen die Bewohner Judäas in die Berge fliehen. 17 Wer gerade auf dem Dach ist, soll keine Zeit damit verlieren, erst noch seine Sachen aus dem Haus zu holen. 18 Wer gerade zur Arbeit auf dem Feld ist, soll nicht zurückgehen, um noch sein Obergewand mitzunehmen, das er am Wegrand abgelegt hat. 19 Besonders hart wird es die Frauen treffen, die gerade ein Kind erwarten oder einen Säugling stillen. 20 Bittet Gott, dass ihr nicht im Winter oder an einem Sabbat fliehen müsst. 21 Denn was dann geschieht, wird furchtbarer sein als alles, was jemals seit Beginn der Welt geschehen ist oder in Zukunft noch geschehen wird. 22 Wenn Gott diese Schreckenszeit nicht abkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet werden. Er wird sie aber denen zuliebe abkürzen, die er erwählt hat. 23 Wenn dann jemand zu euch sagt: 'Seht her, hier ist Christus, der versprochene Retter!' oder: 'Dort ist er!' - glaubt ihm nicht. 24 Denn es werden so manche mit dem Anspruch auftreten, der versprochene Retter oder ein Prophet zu sein. Sie werden sich durch große Wundertaten ausweisen und würden damit sogar die von Gott Erwählten irreführen, wenn das möglich wäre.“

 

So ist es bis zum heutigen Tag. Die Christusse (Gesalbten) kamen, sie sind da und sie werden noch kommen und ihre Lügen reden. Die falschen Propheten, die Botschafter und Lehrer in dieser Welt sind schon verführt und verführen die anderen. Dem wahren Volk G“TTes (dem jüdischen Volk) bereiten sie sehr viel Leiden und Schmerzen. Aber so steht es ja auch geschrieben!

 

Dass Paulus IMMANUEL nicht begegnet sein konnte - ebenso wenig wie Reinhard Bonnke und viele andere mehr oder weniger berühmte Botschafter des „Geistes“  - wird damit schon deutlich, dass IMMANUEL über die Umstände SEINes Wiederkommens ganz klar geredet hat!

 

Matthäus 24, 29-30

Doch sofort nach dieser Schreckenszeit wird sich die Sonne verfinstern, und der Mond wird nicht mehr scheinen, die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Ordnung des Himmels wird zusammenbrechen. 30 Dann wird der Menschensohn für alle sichtbar am Himmel erscheinen. Dies ist das Zeichen, dass das Ende da ist. Die Völker der ganzen Welt werden jammern und klagen, wenn sie den Menschensohn auf den Wolken des Himmels mit göttlicher Macht und Herrlichkeit kommen sehen.“

 

Also, wo bestand für Paulus oder andere die Möglichkeit, IHM dennoch zu begegnen? IMMANUEL ging weg und wird auf die eben besagte Weise wieder erscheinen. Dass der EWIGE einigen Menschen begegnete - wenn ER dies auch nicht persönlich tut sondern durch SEINE Engel begegnen ließ, -  – lässt um so weniger glaubhaft sein, dass  ER  einem Paulus begegnete, der ja SEIN Wort als Sünde bzw. als todbringend bezeichnete.

 

So geschah es also, dass Paulus G“TTes Wort ersetzte und seinen Herrn an die Stelle IMMANUELs brachte, der dann „der Gesalbte“ = Christus genannt wurde. Es ist die Grundlage dafür, dass er den G“TTesdienst, in dem das Wort des EWIGEN gesagt und gehalten wird, so in den Dreck gezogen hat.

 

Philipper 3,7-8 

„Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. 8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne“

 

Kolosser 2,16 

„So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines Neumondes oder Schabbath.“

 

Aha, nicht einmal G“TT darf den Menschen ein schlechtes Gewissen machen, wenn man gegen SEINe Weisung handelt!

 

Titus 1,10-14    

„Denn es gibt viele Freche, unnütze Schwätzer und Verführer, besonders die aus den Juden, 11 denen man das Maul stopfen muss, weil sie ganze Häuser verwirren und lehren, was nicht sein darf, um schändlichen Gewinns willen. 12 Es hat einer von ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: Die Kreter sind immer Lügner, böse Tiere und faule Bäuche. 13 Dieses Zeugnis ist wahr. Aus diesem Grund weise sie scharf zurecht, damit sie gesund werden im Glauben 14 und nicht achten auf die jüdischen Fabeln und die Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden.“

 

Es ist Grundlage auch dafür, dass der gerufene Geist dann auf verschiedenste Weise tut, was Menschen wollen und wünschen, um sie abzuhalten von dem, was der ALLMÄCHTIGE, der Himmel und Erde erschuf, geboten hat. Inzwischen braucht er nicht mehr große Anstrengungen zu machen, da die Völker so verführt und verdorben sind, dass die Lehre von Paulus allein heilig ist. Durch sie dürfen sie nicht nur, sondern sollen sie auch all das tun, was ihnen in den Sinn kommt! Was aber in den Sinn kommen soll, das bereitet und gibt dieser Geist an, der wohl mächtig ist, wenn auch nicht allmächtig, da er weder mit dem EWIGEN noch mit IMMANUEL etwas Gemeinsames hat! Dies geschieht deshalb, weil alles zur Reife kommen muss. Weil der ewige und allmächtige G“TT, der G“TT Israels, diesen Geist und seine Besitzer sowie alle, die ihm angehören, vernichten wird!

 

Oft hört man, dass Paulus „Jesus“ ja nicht gesehen, sondern nur gehört habe! Das stimmt nicht,  denn wie wir in Apostelgeschichte  26,16 sehen, behauptet Paulus, dass er bezeugen soll, was er gesehen hat:

                                                                                                                           

Apostelgeschichte. 26, 15-18 

„Wer bist du, Herr?' fragte ich, und der Herr sagte: 'Ich bin Jesus, den du verfolgst. 16 Doch steh auf, denn ich bin dir erschienen, um dich in meinen Dienst zu stellen. Du sollst bezeugen, was du heute gesehen hast und was ich dir noch zeigen werde. 17 Ich werde dich beschützen vor den Juden und auch vor den Nichtjuden, zu denen ich dich sende. 18 Gerade ihnen sollst du die Augen öffnen, damit sie aus der Finsternis ins Licht kommen, aus der Gewalt des Satans zu Gott. Denn wenn sie auf mich vertrauen, wird ihnen ihre Schuld vergeben, und sie erhalten ihren Platz unter denen, die Gott zu seinem heiligen Volk gemacht hat.'“

 

Welch große Anmaßung Paulus sich selbst vornahm, und wie er ja biologische Tatsachen kurzerhand selbst umwendet - zugleich auch G“TTes sehr eindeutige Gebote, sehen wir in

 

Römer 2,17-29    

„Wie steht es denn mit euch Juden? Ihr führt euren Namen als Ehrennamen, ihr gründet euer Vertrauen auf das Gesetz, und ihr seid stolz auf eure besondere Beziehung zu Gott. „18 Aus dem Gesetz kennt ihr seinen Willen und könnt beurteilen, was in jeder Lage das Rechte ist. 19 Ihr wisst euch berufen, die Blinden zu führen und denen, die im Dunkeln sind, das Licht zu bringen, 20 die Unverständigen zu erziehen und die Unwissenden zu belehren; denn mit dem Gesetz habt ihr in vollendeter Form alles, was der Mensch über Gott und seinen Willen wissen muss. 21 Ihr belehrt also andere - aber euch selbst belehrt ihr nicht. Ihr predigt: »Stehlt nicht« - und stehlt selbst. 22 Ihr sagt: »Brecht nicht die Ehe« - und tut es selbst. Ihr verabscheut die Götzenbilder - und bereichert euch am Handel mit ihnen. 23 Ihr seid stolz auf das Gesetz; aber ihr lebt nicht danach und macht Gott Schande. 24 So steht es in den Heiligen Schriften: »Durch euch kommt der Name Gottes bei den Völkern in Verruf.« 25 Auch die Beschneidung nützt euch nur, wenn ihr das Gesetz befolgt. Wenn ihr es übertretet, steht ihr in Wahrheit den Unbeschnittenen gleich. 26 Wenn aber nun Unbeschnittene nach den Vorschriften des Gesetzes leben - werden sie dann nicht von Gott den Beschnittenen gleichgestellt?

 

27 So kommt es dahin, dass Unbeschnittene einst über euch Juden das Urteil sprechen werden. Solche nämlich, die das Gesetz Gottes befolgen, während ihr es übertretet, obwohl ihr es schriftlich habt und beschnitten seid. 28 Beim Judesein geht es nicht um äußerliche Merkmale und bei der Beschneidung nicht um den äußeren, körperlichen Vollzug. 29 Die wahren Juden sind die, die es innerlich sind, und die wahre Beschneidung ist die Beschneidung des Herzens, die nicht nach dem Buchstaben des Gesetzes erfolgt, sondern durch den Geist Gottes. Juden in diesem Sinn suchen nicht den Beifall der Menschen, aber sie werden bei Gott Anerkennung finden.“

                             

Wenn z.B. ein Fahrlehrer einem Menschen das Fahren beibringt, einmal selbst in einer Verbotszone anhält, die Parkzeit überzieht oder mal das Tempolimit übertritt - dem sollte ein Berufs- und Lehrverbot erteilt werden, weil er gegen die Regeln verstoßen hat, und er sollte bestenfalls berechtigt sein, einen Rollstuhl (ohne Elektrik) zu fahren. Oder wenn ein Afrikaner, der schwarz ist und im Busch Löwen gejagt hat, mal daneben schießt, der ist weder würdig, Afrikaner zu sein, noch Löwen zu jagen noch schwarz zu sein. Deshalb ist er ab dann sofort ein Eskimo und hat blond zu sein und zu fischen. Und der Eskimo, der mal in einem Traum einen Löwen gesehen hat, ist daher sofort ein schwarzer afrikanischer Löwenjäger im Busch! Verständlich? Nein? Aber doch ganz einfach.

 

Der Beschnittene, der an den Geboten G“TTes schuldig wird - auch wenn er wegen des Gebotes und der Anordnung doch beschnitten wurde - sei nicht mehr beschnitten!?  Wer aber das tut, was er meint, gemäß dem „Geist“ tun zu sollen, den er auf die paulinische Weise empfangen hat, - und dadurch ja weder die Weisungen G“TTes zu kennen braucht, noch irgendetwas einhalten muss von dem, was der EWIGE gebot, - der sei gerecht, weil er einhält, was er zu tun habe, um G“TT zu gefallen, was nämlich nichts ist. Wenn der neue Gläubige sich an nichts hält, was der EWIGE geboten hat, so sei er gerecht und erwählt! - im Gegensatz zu dem, der es einhält, jedoch auch mal sündigt,  deshalb aber verworfen sei. Also, dies ist doch ganz einfach (verrückt!)

 

Bedenken wir, dass der EWIGE wusste, dass Sein Volk aus Menschen besteht, die auch nicht ohne Sünden sind und dass ER stets die Möglichkeit dafür schuf, diese entsühnen zu können. So geschah es z.B. mit dem Bock, auf den der Priester die Sünden des ganzen Volkes zu laden hatte, und der dann in die Wüste hinausgeführt wurde.

 

3.Mose 16,7-10

(Und Aaron soll) „danach zwei Böcke nehmen und vor den HERRN stellen an der Tür der Stiftshütte 8 und soll das Los werfen über die zwei Böcke: ein Los dem HERRN und das andere dem Asasel, 9 und soll den Bock, auf welchen das Los für den HERRN fällt, opfern zum Sündopfer. 10 Aber den Bock, auf welchen das Los für Asasel fällt, soll er lebendig vor den HERRN stellen, dass er über ihm Sühne vollziehe und ihn zu Asasel in die Wüste schicke.“

 

Später, als das Heiligtum stand, erfolgte die Entsühnung durch den Hohenpriester z.B. am Jom Kippur  

 

3. Mose 23,26-32

„Und der HERR redete mit Mose und sprach: 27 Am zehnten Tage in diesem siebenten Monat ist der Versöhnungstag. Da sollt ihr eine heilige Versammlung halten und fasten und dem HERRN Feueropfer darbringen 28 und sollt keine Arbeit tun an diesem Tage, denn es ist der Versöhnungstag, dass ihr entsühnt werdet vor dem HERRN, eurem Gott. 29 Denn wer nicht fastet an diesem Tage, der wird aus seinem Volk ausgerottet werden. 30 Und wer an diesem Tage irgendeine Arbeit tut, den will ich vertilgen aus seinem Volk. 31 Darum sollt ihr keine Arbeit tun. Das soll eine ewige Ordnung sein bei euren Nachkommen, überall, wo ihr wohnt. 32 Ein feierlicher Sabbat soll er euch sein und ihr sollt fasten. Am neunten Tage des Monats, am Abend, sollt ihr diesen Ruhetag halten, vom Abend an bis wieder zum Abend.“

 

Zuletzt gab ER sich selbst hin für die Zeit, in der kein Tempel vorhanden sein kann, dafür Feinde in Massen. IMMANUEL hat also deshalb kommen sollen, um für diese Zeit Sühne zu schaffen.  

 

Am Ende wird ER kommen, um allen zu vergelten, die SEINem Volk etwas antun wollten, dies taten oder dessen Platz einnehmen wollten. ER hat niemals eine Ersatzmöglichkeit gegeben. Vielmehr werden die aus den Völkern, die die Weisungen des EWIGEN einhalten und SEINem Volk zur Seite stehen, SEINe Gnade empfangen und SEINem Volk und Land dienen dürfen. Sie werden sich daran freuen, dass sie dabei sein dürfen, wenn der EWIGE SEIN Volk heiligt und es erheben wird!

 

Das Hadern des Paulus gegen die Weisungen G“TTes ist also, wie wenn einer sich in den Straßenverkehr begibt, aber den durch Lernen zu erwerbenden Führerschein für verwerflich hält, da er sich auf dem Jahrmarkt in einer Matchbox schon durchrütteln ließ und dadurch viele Kollisionen erlebt hat. Der sich aber über den stellt, dem wahre Fachkenntnis bestätigt wurde. Zahlreiche andere Behauptungen von Paulus gegenüber den Weisungen G“TTes bestätigen dies.

 

Wie überaus dreist Paulus die ganze christliche Lehre beeinflusste und welche satanische Verbundenheit beim Lesen der Zusammenhänge erkennbar wird, hat auch mich sehr überrascht. War es nicht so, dass die in den Evangelien beschriebenen Ereignisse zumindest im zeitlichen Ablauf einige Jahre vor denen der paulinischen Briefe stattfanden? Man konnte also meinen, dass Paulus aus den Evangelien hätte lernen können, was aber nicht stimmt! Sie erschienen nämlich um etliches später.

 

Um die damaligen Geschehnisse besser zu verständlich zu machen, möchte ich kurz einige Angaben aus der Zeittafel der Lutherbibel hier einfügen.

 

   Die Bekehrung des Paulus                                      etwa im Jahre 35                   

   Gefangenschaft in Jerusalem und Caesarea                             57-60

   Abfassung der Briefe des Paulus zwischen den Jahren       50 bis 64

   Ende des Lukas-Berichtes                                                 im Jahre 62

   Niederschrift der vier Evangelien etwa im Jahre 80 bzw. 2.Hälfte des 1.Jht.

 

Nicht die paulinische Lehre wurde durch die Evangelien beeinflusst, sondern umgekehrt ist es der Fall.

 

Gehen wir zu dem Text, den ich dafür für wesentlich halte, zum

 

 

 

 

                  1. Korintherbrief  9 und 10

 

Nachdem Paulus in Kapitel 9 sein Amt als Heidenapostel und als Siegel von seinem Herrn an die Heiden bestätigt hatte, behauptet er, was er ja nur alleine gesehen haben sollte, als Grund für seine Anerkennung als Apostel!

 

1. Korinther  9, 1-2 

„Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht unsern Herrn Jesus gesehen? Seid nicht ihr mein Werk in dem Herrn? 2 Bin ich für andere kein Apostel, so bin ich's doch für euch; denn das Siegel meines Apostelamts seid ihr in dem Herrn.“

 

Wir wissen aber, dass er IMMANUEL nicht hat sehen können nach Jahren SEINer Himmelfahrt. Wie ER sagte, werden bei SEINem Zurückkommen Zeichen am Himmel sein und Er wird SEINen Platz einnehmen. Zuvor aber wird er all SEINe Feinde schlagen…Wir sind auch heute noch nicht soweit, wie sollte es also damals geschehen sein? Wohlgemerkt, Satan macht vieles möglich für seine  Verführungen, und Paulus war eben sein Auserwählter!

 

Wenn wir 1. Korinther 9,1 betrachten, sehen wir zugleich, nicht nur Paulus sollte durch die Lüge erhoben sein, sondern auch „Seid nicht ihr mein Werk in dem Herrn?“ Der 2. Vers beginnt mit dem schmerzhaften Bekenntnis von ihm: er wurde von Juden nicht als Apostel anerkannt!!! So setzte er sich als Siegel für die Heiden dadurch ein, dass er durch die Hilfe der Schlange das Volk, das G“TT als heilig bezeichnet hat, in den Dreck zog!

 

Philipper 3,2-8

„Nehmt euch in Acht vor den Hunden, nehmt euch in Acht vor den böswilligen Arbeitern, nehmt euch in Acht vor der Zerschneidung! 3 Denn "wir" sind die Beschneidung, die wir im Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und uns nicht verlassen auf Fleisch, 4 obwohl ich mich auch des Fleisches rühmen könnte. Wenn ein anderer meint, er könne sich auf Fleisch verlassen, so könnte ich es viel mehr, 5 der ich am achten Tag beschnitten bin, aus dem Volk Israel, vom Stamm Benjamin, ein Hebräer von Hebräern, nach dem Gesetz ein Pharisäer, 6 nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, untadelig gewesen. 7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. 8 Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne“

 

Bezüglich der Bezeichnung „Hunde“, mit der Paulus offensichtlich auf Juden anspielte, vergleichen wir die Einstellung IMMANUELs:

 

Matthäus 15, 22. 26 -27

Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. 23 Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. 24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. 25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! 26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. 27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. 28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.

 

ER sprach in der Regel nicht zu Nichtjuden und ER war mit ihnen niemals eins! ER nannte sie Hunde. Aus demselben Grund hat ER sich mit dieser Frau auch nicht abgeben wollen…

                    

Paulus sei Jude?

 

Natürlich sind seine Behauptungen, dass er von jeher ein Jude sei, entkräftet bzw. von sich selbst als Lüge hingestellt durch den Vers

 

1.Korinther 9,20 „Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne…“  

Es ist so, wie wenn ein Deutscher in Afrika sich mit Schuhcreme stets schwarz machen würde, um von den Einwohnern anerkannt und als einer von ihnen gehalten zu werden! Es ist aber im Falle Paulus auch noch eine böswillige Täuschung, um Menschen zu verführen! Menschen, die als Kinder G“TTes gemacht sind von dem allmächtigen und einzig wahren G“TT!

 

1.Korinther 11,7 Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz.“

 

Da   die  vorgeschriebene Kopfbedeckung für Priester in der Stiftshütte und im Tempel eine Art Mütze war, dürfen wir als sicher annehmen, dass der jüdische Mann schon vor der Zeit IMMANUELS sein Haupt bedeckte…Somit zeigt die Aufforderung des Paulus, wie weit entfernt er von jüdischer Art und damit auch vom Judentum tatsächlich gewesen ist. Das bestärkt auch folgendes Zitat: