Kapitel 14
Unsichere Sicherheiten
Zum Übertritt in das Judentum
Ich gehöre zu denen, die sehr bewusst durchs Leben gehen. Die keineswegs alles auf die leichte Schulter zu nehmen versuchen, sondern möglichst alles nach dem Maßstab betrachten, den der EWIGE durch SEIN Wort vermitteln ließ. Sicherlich sind Menschen sehr verschieden und gehen dadurch auch mit Dingen, die wichtig erscheinen, unterschiedlich um.
Ich habe wirklich nichts gegen Sicherheit, im Gegenteil! Ich bin sehr dafür, dass Menschen sicher wissen, was sie tun! Dass sie sicher wissen, was sie glauben und wem sie Glauben schenken – was und wem nicht! Ich finde es wichtig, dass die Menschen sich in dem Wort G“TTes sicher auskennen! Und sich dessen stets bewusst sind, dass all ihr Tun oder Lassen seine Konsequenzen hat. Dass sie sicher unterscheiden können, was tatsächlich von G“TT ist und was von Menschen gebastelt wurde – oder gar von Satan, um die Menschen zu verführen … Also, dies sind Sicherheiten, die lebenswichtig sind! Es gibt aber auch andere „Sicherheiten“, die ich folgerichtig verachte, da sie ja unbiblisch sind. Da ich weiß, was dahinter steckt, wünsche ich mit Menschen, die sich daran binden oder klammern, auch keinen Kontakt!
Bedenken wir, dass der EWIGE SEIN Volk selbst erschuf. Es sollte dadurch unnachahmlich und unkopierbar sein. Keineswegs ging es um die Entscheidung, ob man Jude sein will oder nicht. Man ist vielmehr das, was G“TT der Schöpfer so gewollt hat oder nicht!
Sicher gab es immer Zeiten, dass dann, wenn das Wirken G“TTes an SEINem Volk sichtbar wurde, sich viele andere dazu entschlossen, von diesem Segen auch etwas abhaben zu wollen. Wir leben aber nicht nur in solcher Zeit, in der Menschen deshalb Jude sein wollen, weil G“TTes Volk gerade in SEINem Segen „badet“ (siehe Zeiten der Makkabäer, als viele Römer zu Juden wurden), sondern in einer Zeit, von der Menschen meinen, dass die Verheißungen bald erfüllt sein werden und sie daran teilhaben wollen!
Ich kenne viele Menschen, die sich darum bemühen, HaGijur (den Übertritt zum Judentum) machen zu wollen bzw. die bereits zum Judentum übergetreten sind! Ich frage nach, weshalb sie dies tun wollen bzw. getan haben. Oft war oder ist es so, dass die Wege G“TTes mit SEINem Volk Gefallen bei ihnen fanden, somit auch die Verheißungen, und deshalb wollte man Jude sein. Andere meinten zudem, dass sie durch ihr Wissen Juden, die sich ja fern vom NT befänden, sehr viel helfen könnten, um G“TT nahe zu kommen. Wieder andere meinten, Juden aus ihrer unglücklichen Lage heraushelfen zu können, da man als Nichtjude selbst den Überblick habe und sich z.B. als neuzeitlicher Mose betrachtet! Andere waren bereit, auch als Volontär zu helfen, aber weil man nicht mehr jung sei, sollte man Sicherheiten haben, soziale Stützung, wenn man noch älter und krank oder sonst wie in Not geraten würde!
Ich hatte mit jemandem, der mehrere Doktortitel besitzt, nur kein Geld, etliche Gespräche. Er hatte Ideen entwickelt, wie Israel aus seiner schweren Lage finden würde, wie das Land und Volk mit Arabern, Terroristen und der eigenen religiösen (orthodoxen) Bevölkerung umgehen sollte…und er ging los – sehr zügig, da er ja schon übergetreten war! – sich eine Position zu sichern, in der er seine Ideologie und seine Ideen verwirklichen will. Ich versuchte zu sagen, dass für jüdische Angelegenheiten genügend Juden da seien, die gewiss weder dumm noch unwissend sind bezüglich der Lage in Israel. Auch habe G“TT niemals gesagt, dass Menschen aus den Völkern an die Spitze SEINes Landes und Volkes gestellt werden würden. Im Gegenteil habe ER Menschen aus den Völkern dazu bestellt, um zu helfen, zu dienen, als Knechte und Mägde an der Seite SEINes Volkes zu sein!
Nach so viel Hochmut, den er von sich gab, war auch meine Empörung vorhanden, die nur noch anwachsen konnte, als er über all die Hilfe sprach, die ihm vom Land und Volk als „Heimkehrer“ zustehen würde – obwohl er niemals zum Volk G“TTes gehörte! – und dass er es ja nicht versäumen wolle, etwas nicht in Anspruch zu nehmen!
Diese finanzielle Hilfe von Seiten Israels soll Juden, die in der Diaspora, also außerhalb Israels, gelebt haben, zur Eingliederung verhelfen! Sie umfasst viele tausend Dollar, wenn man die Flugkarte, den Lebensunterhalt während des Sprachschul-Unterrichts (Ulpan) und alle Zuschüsse in Betracht zieht, die das Land für die Heimkehr der Juden übernimmt, die es sich finanziell selbst nicht ermöglichen können. Ich habe noch von keinem gehört, der sich nicht die eigene ‚Sicherheit’ von Israel bezahlen ließ und nicht auf Unterhalt und Hilfe angewiesen wäre.
Wo bleibt dann das, was G“TT sagte, wenn Menschen, - meistens im reifen Alter - sich somit nach Israel verpflanzen wollen, um sich dann auf ihrem neuen „Judesein“ auszubreiten? Was sagt die Schrift darüber?
Jesaja 14,1-2
„Denn erbarmen wird sich der Ewige Jaakob’s und wiederum erwählen Jisrael, und setzt sie ein ihr Land; und es schließt sich der Fremdling ihnen an, und sie hängen sich an das Haus Jaakob’s. 2 Und Völker nehmen sie und geleiten sie an ihre Stätte, und das Haus Jisrael macht sie sich zu eigen auf dem Boden des Ewigen, zu Knechten und Mägden…“
Jesaja 49,22-23 „So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich werde meine Hand zu den Nationen hin erheben und zu den Völkern hin mein Feldzeichen aufrichten. Und sie werden deine Söhne auf den Armen bringen, und deine Töchter werden auf der Schulter getragen werden. 23 Und Könige werden deine Wärter sein und ihre Fürstinnen deine Ammen. Sie werden sich vor dir niederwerfen mit dem Gesicht zur Erde und den Staub deiner Füße lecken. Da wirst du erkennen, dass ich der HERR bin: die auf mich hoffen, werden nicht beschämt werden“
Jesaja 60,12
„Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden“
Psalm 18,44-45
„Du hilfst mir aus dem Streit des Volkes und machst mich zum Haupt über Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir. Es gehorcht mir mit gehorsamen Ohren; Söhne der Fremde müssen mir huldigen
Ich versuche nun, die Ereignisse der letzten Zeit begreiflich zu machen.
Es sind im menschlichen Verhalten sowohl geistige, politisch-wirtschaftliche wie auch gesellschaftliche und moralische Entwicklungen erkennbar. Im Großen und Ganzen verlieren die Menschen allen Halt und versuchen, ihre Grenzenlosigkeit zu verwirklichen. Grenzenloser moralischer und sozialer Abfall gehen mit einher, wie man es auch bei Menschen aus den Völkern sieht, die von sich behaupten, an G“TT zu glauben, sich jedoch von der Bibel ablösten! Es scheint widersprüchlich zu sein, wie man an G“TT glauben kann, ohne den G“TT der Bibel durch SEIN Wort zu kennen, ist zumindest aber unstimmig!
Die Menschen wollen im Grunde genommen nichts mehr zu tun haben mit dem G“TT des so genannten Alten Testaments, der mörderisch sei und rabiat. - (ER befahl viele Kriege und Vernichtungen, und sogar Völker wurden ausgerottet!) - SEINe Weisungen sind weit weg von der menschlichen Vorstellung des liebend verhätschelten humanistischen Göttchens, dessen Job es sei, alles zu vergeben, zu verstehen, Wünsche zu erfüllen, zu trösten (anstatt sterben zu lassen), mit 12 weißen Pferden in der weißen Kutsche in den Himmel zu transportieren. Wo man nicht nur ein Bleiberecht hat, sondern vielmehr die Möglichkeit erlangen kann, über andere zu herrschen und mit G“TT auf dem Thron zu sitzen… Wer will also mit so einem G“TT zu tun haben, der Rassist sei und sich ein Land und Volk heraussuchte, dieses über alle anderen setzte - und gerade auch noch Juden und Israel …
Wenn ER schon Edle suchte, dann eben aus Deutschland die Deutschen, oder mit einigen Abstrichen die Franzosen oder Engländer, denn dies sind ja tatsächlich auch ehrbare Länder und Völker! Aber Israel und die Juden? Nein! Außerdem hat Paulus ja gesagt, dass kein Unterschied sei zwischen Juden, Griechen und anderen.
Römer 10,12 „Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.“
Wen juckt es da, dass der G“TT aus dem so genannten Alten Testament anders geredet hat?
Jesaja 40,15,17
„Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein. 17 Alle Völker sind vor ihm wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel.“
Wie viel bequemer ist es auch zu sagen:
1.Korinther 3,16 „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“
Als Tempel, wo man „Gott“ Raum lassen kann, muss man ja nicht SEIN Wort hören und danach tun, wie ER sagte, da ER doch bei den Heiligen von Paulus wohnt und nicht umgekehrt!
Gewiss ist es viel leichter zu sagen, dass man die Gebote G“TTes nicht zu lernen habe, besonders nicht die, welche den Tempel betreffen, den ER in Jerusalem bauen ließ, geschweige denn den, welcher erneut errichtet werden wird nach dem, wie es geschrieben ist. Als Christ sei man doch selber der Tempel, und weh denen, die solchen Heiligen und Hochheiligen nicht huldigen! Dass also die Christen die Krone der Schöpfung sind, müsste allen klar sein!
Epheser 5,25-27
„Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.“
Wozu dann noch die Tempelordnung? Wozu zum Kuckuck sollte man überhaupt von einem dritten Tempel reden, wenn diese Position schon besetzt sei mit dem eigenen Leib???
Sicher ist in den Kapiteln 40-48 des Propheten Hesekiel penibel beschrieben, wie der 3. Tempel erstellt werden soll, wie man ihn und wer ihn bauen soll, durch wen und wie der Dienst zu tun sei und was die Auswirkungen sein werden… Aber wen interessieren doch eine Torah, ein Echeziel oder andere Propheten? (Wen interessiert sogar, dass IMMANUEL auf ihrer Unveränderbarkeit unausweichlich bestand?)
Wie deutlich ist hingegen beschrieben, wer Dienst tun darf, wie der Dienst auszusehen hat und weshalb G“TT zornig war! (Und die jetzigen Entwicklungen weisen darauf hin, dass sich alles wiederholt…!)
Hesekiel 44,1-19
„Und er führte mich wieder zu dem äußeren Tor des Heiligtums im Osten; es war aber zugeschlossen. 2 Und der HERR sprach zu mir: Dies Tor soll zugeschlossen bleiben und nicht aufgetan werden, und niemand soll dort hineingehen. Denn der HERR, der Gott Israels, ist dort eingezogen; darum soll es zugeschlossen bleiben. 3 Nur der Fürst darf sich, weil er der Fürst ist, dort niederlassen und das Opfermahl essen vor dem HERRN. Durch die Vorhalle des Tores soll er hineingehen und durch sie wieder herausgehen. 4 Danach führte er mich zum Tor im Norden vor das Haus des HERRN. Und ich sah, und siehe, das Haus war erfüllt von der Herrlichkeit des HERRN, und ich fiel auf mein Angesicht. 5 Und der HERR sprach zu mir: Du Menschenkind, gib acht und sieh mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren alles, was ich dir sagen will von allen Ordnungen und Gesetzen im Haus des HERRN, und gib acht, wie man es halten soll mit dem Zutritt zum Heiligtum an allen Eingängen. 6 Und sage dem Haus des Widerspruchs, dem Hause Israel: So spricht Gott der HERR: Lasst’s genug sein, ihr vom Hause Israel, mit allen euren Greueltaten! 7 Denn ihr habt fremde Leute mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum hineingelassen und so mein Haus entheiligt, als ihr mir Brot, Fett und Blut opfertet; so habt ihr meinen Bund gebrochen mit allen euren Greueltaten; 8 ihr habt nicht selbst den Dienst in meinem Heiligtum getan, sondern habt sie bestellt, um für euch den Dienst in meinem Heiligtum zu tun.
9 Darum spricht Gott der HERR: Es soll kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben, 10 sondern die Leviten, die von mir abgewichen sind, als Israel von mir abfiel und irreging, ihren Götzen nach, die sollen ihre Sünde tragen 11 und sollen in meinem Heiligtum Dienst tun als Hüter an den Türen des Hauses und als Diener des Hauses. Sie sollen das Brandopfer und das Schlachtopfer für das Volk schlachten und sollen vor ihnen stehen und ihnen dienen. 12 Weil sie ihnen gedient haben vor ihren Götzen und dem Hause Israel einen Anlass zur Sünde gegeben haben, darum habe ich meine Hand gegen sie erhoben, spricht Gott der HERR, dass sie ihre Sünde tragen müssen. 13 Und sie sollen nicht zu mir nahen, um mir Priesterdienst zu tun, und sollen zu dem, was mir heilig ist, und an die hochheiligen Opfer nicht kommen, sondern sollen ihre Schande tragen für ihre Greuel, die sie getan haben. 14 Darum habe ich sie bestellt, den Dienst an meinem Hause zu tun bei aller Arbeit und bei allem, was dort zu tun ist.
15 Aber die levitischen Priester, die Söhne Zadok, die den Dienst an meinem Heiligtum getan haben, als die Israeliten von mir abfielen, die sollen vor mich treten, um mir zu dienen, und vor mir stehen, um mir Fett und Blut zu opfern, spricht Gott der HERR. 16 Sie sollen hineingehen in mein Heiligtum und vor meinen Tisch treten, um mir zu dienen, und sollen meinen Dienst tun. 17 Und wenn sie durch die Tore des inneren Vorhofs gehen wollen, sollen sie leinene Kleider anziehen und nichts Wollenes anhaben, solange sie in den Toren des inneren Vorhofs und im Hause Dienst tun … 18 Und sie sollen einen leinenen Kopfbund auf ihrem Haupt haben und leinene Beinkleider um ihre Lenden und sollen sich nicht mit Zeug gürten, das Schweiß wirkt. 19 Und wenn sie in den äußeren Vorhof zum Volk herausgehen, sollen sie die Kleider, in denen sie Dienst getan haben, ausziehen und in die Kammern des Heiligtums legen und andere Kleider anziehen, damit sie das Volk nicht durch ihre Kleider mit dem Heiligen in Berührung bringen.“
Wie verhält es sich also? Wer darf sich G“TT nahen? Die levitischen Priester? Und wo sollte es stattfinden? Wieder da, wo die 2 anderen Tempel waren? Also in Israel bei den Juden? Und wie sollte es sein, dass „….kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen (soll) von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben, sondern die Leviten...“???
Weshalb war es ein Problem, dass im Tempel auch andere, Fremdlinge, waren und Dienst hatten tun dürfen? Weshalb sieht es dieser Juden-G“TT so eng damit, dass man als Nichtjude nicht zum Judentum übertreten darf, dass man, was man auf Erden dafür auch tut – es bei IHM dennoch nicht gilt? Hat ER nicht selbst gesagt, was die Menschen auf Erden binden, das sei im Himmel auch gebunden?
Wie kann man nur so beschränkt sein, alles bei allem anwenden zu wollen? Wie ist es gesagt?
Matthäus 18,15-20
„Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er nicht auf dich, so nimm noch einen oder zwei zu dir, damit jede Sache durch den Mund von zwei oder drei Zeugen bestätigt werde. 17 Hört er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und Zöllner.
18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein. 19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“
Zu wem hat ER dies gesagt? Waren es nicht Juden? Juden würden aber nie etwas anderes im Gebet erbitten, als das, was G“TTes Wille ist bzw. in SEINem Wort so steht! Juden wissen, dass es nicht um ein Wunschkonzert geht und nicht darum, G“TT zu bedrängen und zu nötigen! Vielmehr, dass SEIN Wille geschehe!
Um was geht es da also? Um irgendwelches Binden nach eigenem Wohlgefallen? Und wie ist es mit der Wahrhaftigkeit? Was muss anerkannt werden - und nicht erst dann, wenn zwei oder drei es bestätigen? Wie viel ist im NT von Paulus & Co überhaupt bestätigt??? Geht es nicht darum, dass der, der von seiner Sünde nicht lassen will, ausgestoßen / rausgeworfen werden muss? Ist diese Aussage nicht vielmehr eine Verpflichtung als ein Freibrief, wozu sie doch missbraucht wird? Schauen wir einmal an, wie es in der Torah steht, bzw. weshalb die Aussage über Wahrheit, die Voraussetzung für deren Gültigkeit, hier überhaupt hereinkam.
5. Mose 19,14-21
„Du sollst deines Nächsten Grenze, die die Vorfahren festgesetzt haben, nicht verrücken in deinem Erbteil, das du erbst, im Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, es einzunehmen. 15 Es soll kein einzelner Zeuge gegen jemand auftreten wegen irgendeiner Missetat oder Sünde, was für eine Sünde es auch sei, die man tun kann, sondern durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll eine Sache gültig sein.
16 Wenn ein frevelhafter Zeuge gegen jemand auftritt, um ihn einer Übertretung zu beschuldigen, 17 so sollen die beiden Männer, die eine Sache miteinander haben, vor den HERRN treten, vor die Priester und Richter, die zu jener Zeit sein werden, 18 und die Richter sollen gründlich nachforschen. Und wenn der falsche Zeuge ein falsches Zeugnis wider seinen Bruder gegeben hat, 19 so sollt ihr mit ihm tun, wie er gedachte, seinem Bruder zu tun, damit du das Böse aus deiner Mitte wegtust, 20 auf dass die andern aufhorchen, sich fürchten und hinfort nicht mehr solche bösen Dinge tun in deiner Mitte. 21 Dein Auge soll ihn nicht schonen: Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß.“
Hoppla! Sollte auch IMMANUEL so drastisch gewesen sein, dass ER solche Hintergründe für befolgungswürdig hielt und nicht nur Angenehmes und Erfreuliches sagte? Weshalb existiert in christlichen Kreisen eine so große Widerspenstigkeit gegen das, was geschrieben steht? Dass G“TT alle auf gleiche Weise bestrafen will bzw. dass es bei IHM nicht ausreicht, wenn jemand mutwillig anderen etwas antut und er aus eigener Einsicht oder unter Druck dazu steht, indem er sagt: Sorry! Obwohl jemand vielleicht die Augen verlor, jetzt im Rollstuhl sitzen muss usw.? Liegt es nicht daran, dass er eben G“TT unterstellt, auch ungerecht sein zu können? Oder - um sich selbst ein Alibi zu verschaffen bzw. einen Freibrief aushandeln zu dürfen nach eigenem Wohlwollen - ohne ernste Konsequenzen? Oder ist doch etwas hinter all diesem, dass man sich versündigen könnte?
Wenn man an die Vergangenheit denkt und erkennt, dass tatsächlich G“TTes Wort so, wie es im AT steht, wahr sein soll, dann hat man ja sowieso Null Chance. Man habe ja schon so oft Sünden begangen, die auch todeswürdig sind… Anstatt zu bekennen: ‚Ich habe mich versündigt gegen das Wort des ALLMÄCHTIGEn, und ich bin des Todes schuldig…’ - wie viel erbaulicher ist es da, zu sagen: Ich habe mich wohl versündigt, aber ich habe Jesus in meinem Herzen, der sich für meine Sünden hingab!!!!!! Dies ist natürlich keinerlei Hindernis, die Juden schuldig zu sprechen für barbarisches und blindes Verhalten, da sie doch den Jesus der Christen umgebracht hätten – wenn auch dieser, von den christlichen Kirchenmännern umgetaufte IMMANUEL sich niemals an die Seite der Heiden gestellt hat, sondern sagte:
Matthäus 15,24
»Ich bin nur zum Volk Israel, dieser Herde von verlorenen Schafen, gesandt worden. «
Mit dieser Aussage ist natürlich alles hinfällig, was die christliche Welt für ihre eigene Berufung von und durch „Jesus“ beansprucht, ebenso, dass ER gekommen sei, SEIN Volk zu verwerfen und sich ein neues Volk aus heidnischen „Gläubigen“ zu machen!
Die Lügner lügen! Die Belogenen lügen und belügen sich weiter
Wie ist nun Paulus zum Führer der Christen geworden?
Man lese bitte sehr aufmerksam folgende Verse:
Philipper 2, 12-18
„Meine Lieben! Ihr habt doch immer auf mich gehört. Tut es nicht nur, wenn ich unter euch anwesend bin, sondern jetzt erst recht, da ich fern von euch bin. Arbeitet an euch selbst mit Furcht und Zittern, damit ihr gerettet werdet! 13 Ihr könnt es, denn Gott selbst bewirkt in euch nicht nur das Wollen, sondern auch das Vollbringen, so wie es ihm gefällt. 14 Tut das alles ohne Murren und ohne Zweifel! 15 Ihr sollt ja rein und fehlerlos werden und euch als Gottes vollkommene Kinder erweisen mitten unter verirrten und verdorbenen Menschen; ihr sollt leuchten unter ihnen wie die Sterne am nächtlichen Himmel. 16 Dazu müsst ihr an der Botschaft festhalten, die euch das ewige Leben verspricht. Dann werdet ihr mein Ruhm sein an dem Tag, an dem Christus kommt, weil meine Arbeit und Mühe nicht vergeblich gewesen sind. 17 Aber auch wenn ich bei meinem Dienst - diesem Opferdienst, in dem ich Gott euren Glauben darbringe - mein Blut wie ein dazugehöriges Trankopfer vergießen muss: Ich freue mich und freue mich mit euch allen. 18 Freut ihr euch ebenso, und freut euch mit mir!“
Kolosser 1,15-29
„Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. 16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. 17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. 18 Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei. 19 Denn es hat Gott wohl gefallen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte 20 und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.
21 Auch euch, die ihr einst fremd und feindlich gesinnt wart in bösen Werken, 22 hat er nun versöhnt durch den Tod seines sterblichen Leibes, damit er euch heilig und untadelig und makellos vor sein Angesicht stelle; 23 wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel. Sein Diener bin ich, Paulus, geworden.
24 Nun freue ich mich in den Leiden, die ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt, für seinen Leib, das ist die Gemeinde. 25 Ihr Diener bin ich geworden durch das Amt, das Gott mir gegeben hat, dass ich euch sein Wort reichlich predigen soll,
26 nämlich das Geheimnis, das verborgen war seit ewigen Zeiten und Geschlechtern, nun aber ist es offenbart seinen Heiligen, 27 denen Gott kundtun wollte, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.28 Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen. 29 Dafür mühe ich mich auch ab und ringe in der Kraft dessen, der in mir kräftig wirkt.“
Dass Juden durch dieses Sieb durchfallen würden, war klar!
Nach der Lehre von Paulus gab „Jesus“ sein Leben für die Gemeinde und nicht, wie ER selber sagte, für SEIN Volk! - weil in Vers 20 steht: „und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.“
Hat IMMANUEL nicht vielmehr von Krieg, Schwert, Entzweiung usw. geredet? Ich denke schon. Aber das hat Paulus nicht mitbekommen… weil er ja auch nicht von SEINen Jüngern lernte, sondern von dem „Geist“, der ihm begegnete und von dem er vermutete, dass dieser von G“TT sei. Dieser Geist aber hat Paulus weder G“TT nahe gebracht und was G“TT sagte, noch was von IMMANUEL sei war. Nein, er brachte s e i n e Lehre, da eben dieser Geist auch s e i n e eigene Gemeinde bzw. sein eigenes Volk haben wollte. Paulus war für ihn der geeignete (Über-) Redner und Führer (römischer Offizier). Dieser sah in seiner privaten Geschichte genügend Grund, sich über die Juden erheben und ihnen die Schranken weisen zu können! Deshalb wurde er auch ein sehr gutes Material in der Hand dessen, der selber das Volk G“TTes von Anfang an hasste, da G“TT selber ja SEIN Wesen in dieses Volk mit hineinbrachte.
Damit fühlte Satan sich nicht mehr allein als Herr der Welt. Ein Teil G“TTes war in SEINem Volk mit gegenwärtig - trotz des Sündenfalls und trotz aller Mühe, womit Satan diese Welt verderben wollte! Es hat Satan nicht mal gereicht, dass er, durch die Verführung der Menschen, G“TT zu der Sintflut brachte, um die Erde zu reinigen, sondern er wollte die von G“TT gemachten Menschen total enteignen!
Sie konnten in meinem ganzen Buch über die Machenschaften Satans lesen! Welch in die Augen stechenden, offensichtlichen Gegensätze sind vorhanden - Aussagen, welche doch schon Kinder aufdecken könnten! Einige Beispiele:
Lukas 12,51
„Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.“
Matthäus 10,34
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“
Johannes 9,39
„Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit, die nicht sehen, sehend werden, und die sehen, blind werden.“
Paulus kam in seinem eigenen Namen und siegte! Dies war nicht mal unvorhergesehen, sondern wohlbekannt!
Johannes 5,43
„Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.“
IMMANUEL bestand auf der Einhaltung der Gesetze und bestätigte sie, z.B. in
Johannes 12,46-50
„Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. 47 Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette.
48 Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage. 49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. 50 Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.“
Und was hat ER noch gesagt????
Matthäus 5,17-18
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.“
Es lohnt sich, sehr genau hinzuschauen, was Paulus darüber redete, z.B. zu den Galatern! Es ist ein größerer Abschnitt, den ich hier hereinsetzen möchte. Man kann eben am besten nachvollziehen, was er meinte, wenn seine Denkweise und Argumentations-Hintergründe offenbar werden!
Galater 3,1-5
„Ihr unvernünftigen Galater! Welcher Dämon hat euch um den Verstand gebracht? Habe ich euch denn nicht Jesus Christus, den Gekreuzigten, in aller Deutlichkeit vor Augen gestellt? 2 Ich möchte euch nur eines fragen: Hat Gott euch seinen Geist gegeben, weil ihr das Gesetz befolgt habt oder weil ihr die Botschaft gehört und angenommen habt, dass es vor Gott allein auf den vertrauenden Glauben ankommt? 3 Warum begreift ihr denn nicht? Was der Geist Gottes in euch angefangen hat, das wollt ihr jetzt aus eigener Kraft zu Ende führen? 4 Ihr habt so große Dinge erlebt - war das alles vergeblich? Es kann nicht vergeblich gewesen sein! 5 Gott gibt euch seinen Geist und lässt Wunder bei euch geschehen - tut er das, weil ihr das Gesetz befolgt oder weil ihr die Botschaft vom Glauben gehört und angenommen habt?“
Um wessen Botschaft geht es tatsächlich? Paulus redete zu den Galatern! Diese lebten in der Gegend, wo er geboren und groß geworden war! Sie befindet sich im heutigen nordwestlichen Teil der Türkei. Fern von Israel, fern vom jüdischen Glauben. Mitten im Römischen Reich und unter griechischem Einfluss! Wir haben ja schon betrachtet, wie es mit dem Glauben von Paulus stand! Kein christlicher Religionswissenschaftler würde je in Zweifel ziehen, dass die Erkenntnisse von Paulus nicht aus dem hebräischen Original herstammten, sondern - wenn er schon etwas richtig zitierte - aus der griechischen Übersetzung!
Wenn wir diese Aussagen betrachten, dann kommt uns der Text mehr als hart und zurechtweisend vor! Wieso müssten da Dämonen im Spiel gewesen sein, wenn die Weisungen von G“TT in Betracht gezogen werden? Was hat wohl Paulus dazu veranlasst, seine Macht gefährdet zu sehen, dass er mit solch harter Rede diejenigen, die ihm ja nahezu blind gefolgt waren, so ängstigte? Dies können wir erkennen, wenn wir auch etwas aus Galater 2 lesen!
Galater 2, 11-21
„Als Petrus später in Antiochia war, stellte ich ihn öffentlich zur Rede, weil sein Verhalten unentschuldbar war. 12 Zuerst nämlich nahm er zusammen mit den nichtjüdischen Brüdern und Schwestern an den gemeinsamen Mahlzeiten teil. Aber dann kamen Leute aus dem Kreis um Jakobus, die das jüdische Gesetz streng befolgen. Da zog sich Petrus von den gemeinsamen Mahlzeiten zurück und aß aus Furcht vor ihnen nicht mehr mit den Nichtjuden. 13 Auch die anderen Juden in der Gemeinde blieben gegen ihre Überzeugung den gemeinsamen Mahlzeiten fern, so dass sogar Barnabas angesteckt wurde und genau wie sie seine Überzeugung verleugnete.
14 Als ich sah, dass sie damit die Wahrheit der Guten Nachricht preisgaben, sagte ich zu Petrus vor der ganzen Gemeinde: »Obwohl du ein Jude bist, hast du bisher die Vorschriften des jüdischen Gesetzes nicht beachtet und hast wie ein Nichtjude gelebt. Warum zwingst du dann jetzt durch dein Verhalten die nichtjüdischen Brüder und Schwestern, so wie Juden nach den Vorschriften des Gesetzes zu leben? «
15 Es stimmt, wir sind von Geburt Juden und nicht Sünder wie die Angehörigen der anderen Völker. 16 Aber wir wissen, dass kein Mensch deshalb vor Gott als gerecht bestehen kann, weil er das Gesetz befolgt. Nur die finden bei Gott Anerkennung, die in vertrauendem Glauben annehmen, was Gott durch Jesus Christus für uns getan hat. Deshalb haben auch wir unser Vertrauen auf Jesus Christus gesetzt, um durch das Vertrauen auf ihn bei Gott Anerkennung zu finden und nicht durch Erfüllung des Gesetzes; denn mit Taten, wie sie das Gesetz verlangt, kann kein Mensch vor Gott als gerecht bestehen. 17 Auch wir als Juden suchen also durch Christus vor Gott als gerecht zu bestehen, und damit geben wir zu, dass wir genauso Sünder sind wie die Menschen der anderen Völker. Soll das heißen, dass es nicht mehr auf gut und böse ankommt und demnach Christus der Sünde Vorschub leistet? Auf keinen Fall! 18 Vielmehr mache ich mich selbst zum Sünder, nämlich zum Übertreter des Gesetzes, wenn ich durch mein Verhalten das Gesetz zuerst für ungültig erkläre und dann doch wieder in Geltung setze.
19 In Wirklichkeit hat das Gesetz von mir nichts mehr zu fordern: Ich bin tot für das Gesetz, das Gesetz selbst hat mich dahin gebracht, und jetzt lebe ich für Gott. Ich bin mit Christus am Kreuz gestorben. 20 Darum lebe nun nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Das Leben, das ich jetzt noch in diesem vergänglichen Körper lebe, lebe ich im Vertrauen auf den Sohn Gottes, der mir seine Liebe erwiesen und sein Leben für mich gegeben hat. 21 Ich weise die Gnade Gottes nicht zurück. Wenn wir vor Gott damit bestehen könnten, dass wir das Gesetz erfüllen, dann wäre ja Christus vergeblich gestorben!“
Aha, es war Kefas (Petrus), der Paulus so große Angst einjagte! Dieser hatte sie nur besucht. Wie wir aus den sehr eigenartigen und egoistischen bzw. machtstrebenden Aussagen von Paulus ersehen - da keine Gegendarstellung erkennbar bzw. zumindest im NT nicht wiedergegeben ist - können wir hier ganz besonders sein eigenes Verhalten betrachten! Dass Kefas das eingesetzte Haupt bzw. der Führer war, können wir nicht bestreiten, da es ja deutlich geschrieben steht in
Johannes 21,15
„Als sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe! 17 Spricht er zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!“
Paulus aber, wie wohlbekannt, kam aus seiner Heimat, um seine Willkür an Juden zu treiben. Er stammte aus Tarsus (Türkei), hatte IMMANUEL nie gehört oder gesehen, als er sich „bekehrte“. Ich denke, dass jeder sich ein Bild darüber machen kann, dass derjenige, der jemand nicht kennt, leicht irregeführt werden kann. Besonders dann, wenn man aus irgendwelchem Grund, Neid, Eifersucht, Stolz usw., Eigenschaften, die bei Paulus doch unschwer zu erkennen sind, sich einsetzen lässt, sich unter die Flagge des vermeintlichen Gegners stellt, zumal wenn man da als Führer oder Flaggenträger eingesetzt wird! Wir wissen doch, dass Satan mehr Macht besitzt, als uns lieb ist, dass er sich verstellen kann und immer die Stellen findet, wo wir schwach sind, oder besser gesagt, nicht zu unseren Sünden stehen wollen… sondern diese möglicherweise unter den Teppich kehren!
Paulus nahm sich keine Zeit, von den Jüngern, die IMMANUEL begleiteten, zu lernen! Im Gegenteil! Er ging gleich los und lehrte! Er begegnete den wahren Jüngern erst nach einigen Jahren. Da aber sahen wir, dass eine Zwietracht entstand! Kefas wagte sich in das Revier von Paulus hinein… Das war natürlich nicht nur ein Anlass, den vermeintlichen Konkurrenten (wegen des Essens) bloßzustellen. Weil jedoch nur die Aussage von Paulus bekannt ist und keine Gegendarstellung von Kefas, und weil wir nicht wissen können, wie es tatsächlich ablief, ist es unzulässig, hiermit die Wahrheit zu behaupten. Mindestens 2 Zeugen-Aussagen sind nach der Anweisung G“TTes notwendig, woran ER sich auch selbst hielt!
Nur durch zwei Zeugen ist ein Zeugnis wahr! Johannes 8,17
„Auch steht in eurem Gesetz geschrieben, dass zweier Menschen Zeugnis wahr sei.“
Bei Paulus traf also nicht zu, dass er sich gefreut hätte, seinen Schülern und zahlreichen Anhängern einen wahren Zeugen von IMMANUEL zu präsentieren! Er kam gleich damit an, dass das, was der Jude aus Jerusalem bringt, nur dämonisch sein könne und zum Teufel führe, weil Kefas ja das einhält, was G“TT durch Moshe vermitteln ließ! Das bezeugt zugleich, dass Paulus die Position, welche IMMANUEL Kefas gab, keineswegs anerkannte!
Ich vermute jedoch, dass Kefas vor der Mahlzeit ein Gebet sprach und zuvor auch seine Hände wusch, was eben Paulus dazu veranlasste, sich nach der Weise des Kapitels 2,14 zu wehren! Kefas Schuld bestand demnach darin, dass er sich zu den Heiden setzte, sich aber nicht heidnisch benahm! Offensichtlich war aber gerade diese weise Handlung den Nachfolgern von Paulus nicht nur einleuchtend, sondern auch nachvollziehbar! Für Paulus bedeutete das aber einen persönlichen Angriff auf seine Lehre und zugleich auf seine Autorität über diese Menschen! Sicherlich hatte Kefas nicht vor, dort zu bleiben! Dennoch war sein Gastdasein nicht willkommen, sondern wurde geradezu als Grund genommen für den totalen Trennungsschluss zwischen der Lehre G“TTes und der Lehre von Paulus - auf der aber das NT basiert!
Paulus sagt in Galater 2,19
„In Wirklichkeit hat das Gesetz von mir nichts mehr zu fordern: Ich bin tot für das Gesetz, das Gesetz selbst hat mich dahin gebracht, und jetzt lebe ich für Gott. Ich bin mit Christus am Kreuz gestorben.“
Und was sagte G“TT????? Wann hat ER SEINe Weisungen aufgegeben oder sie für ungültig erklärt?
5. Mose 11,1
„So sollst du nun den HERRN, deinen Gott, lieben und sein Gesetz, seine Ordnungen, seine Rechte und seine Gebote halten dein Leben lang.“
5.Mose 32,46
„Er sprach zu ihnen: Setzet euer Herz an all diese Reden, die ich heuttags gegen euch bezeuge, dass ihr euren Söhnen gebietet, alle Reden dieser Weisung wahren im Tun!“
Hesekiel 20,18-20
„Und ich sprach zu ihren Söhnen in der Wüste: Ihr sollt nicht nach den Geboten eurer Väter leben und ihre Gesetze nicht halten und mit ihren Götzen euch nicht unrein machen; 19 denn ich bin der HERR, euer Gott. Nach meinen Geboten sollt ihr leben, und meine Gesetze sollt ihr halten und danach tun; 20 und meine Sabbate sollt ihr heiligen, dass sie ein Zeichen seien zwischen mir und euch, damit ihr wisst, dass ich, der HERR, euer Gott bin.“
Nichts ist bei den Aussagen IMMANUELs so oft vorgekommen wie der Hinweis auf die Torah und die Propheten! Wenn diese tatsächlich hinfällig gewesen wären, weshalb sollte ER dies dann betont haben?????
Schauen wir an, wie Paulus dann in seiner Erregung und Angst wegen des eventuellen Machtverlusts geredet hat.
Galater 3, 6-7
„Von Abraham heißt es doch in den Heiligen Schriften: Er vertraute Gott und glaubte seiner Zusage, und dies rechnete Gott ihm als Gerechtigkeit an. Ihr seht also, wer die echten Nachkommen Abrahams sind: Es sind die Menschen, die der Zusage Gottes glauben.“
Hoppla! Welche Zusagen? Über das Heilige Volk? Oder dass Awraham glaubte? Das war doch der erste Schritt, um das Volk G“TTes gründen zu können, und dieses Volk sollte in das Land, welches G“TT ihm geben wollte, hineingeboren werden! So sind Jitzchak ebenso wie Ja’akov, aber auch die 12 Stammväter, in dem späteren Israel geboren worden!
So ist es ja auch gesagt worden!
1. Mose 17,15-16
„Dann sagte Gott zu Abraham: »Deine Frau Sarai sollst du von jetzt an Sara nennen. Ich will sie segnen und dir auch durch sie einen Sohn schenken. Ich segne sie so, dass sie die Mutter ganzer Stämme wird, sogar Könige werden von ihr abstammen. «
Es stimmt also! 12 Stämme sind von ihr!
Galater 3, 8
„In den Heiligen Schriften ist auch vorausgesehen, dass Gott die nichtjüdischen Völker aufgrund des Glaubens annehmen werde. Deshalb wird dort Abraham im voraus die Gute Nachricht verkündet: »Durch dich werden alle Völker der Erde gesegnet werden.«“
Stimmt dies genau? Trifft nicht vielmehr folgendes zu:
1. Mose 12,3
„Alle, die dir und deinen Nachkommen Gutes wünschen, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand euch Böses wünscht, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesonnen sind.“
Es stimmt also nicht so recht mit der Pauschalisierung von Segenszusagen. Da müssen wir zugeben, dass nur die, die mit diesem Segen nach dem schon vorhin erwähnten Grund des Wohlgesonnenseins gegenüber Juden und Israel bedacht werden, und die meisten Menschen der Welt ihre Ansprüche bis auf Null zurückschrauben müssen! Dies ist auch der Aussage zu entnehmen, die geschrieben steht in
1. Mose 28,14
„Sie werden so unzählbar sein wie der Staub auf der Erde und sich nach allen Seiten ausbreiten, nach West und Ost, nach Nord und Süd. Am Verhalten zu dir und deinen Nachkommen wird sich für alle Menschen Glück und Segen entscheiden.“
Galater 3,9
„Daraus geht hervor, dass alle, die Gott glauben und ihm vertrauen, zusammen mit dem glaubenden Abraham gesegnet werden.“
Diese Verse (wie viele anderen auch!) sind dadurch hinfällig
geworden!
Verse 10-12
„Die anderen dagegen, die durch Erfüllung des Gesetzes vor Gott als gerecht bestehen wollen, leben unter einem Fluch. Denn es heißt in den Heiligen Schriften: »Fluch über jeden, der nicht alle Bestimmungen im Buch des Gesetzes genau befolgt!« 11 Es ist offenkundig: Wo das Gesetz regiert, kann niemand vor Gott als gerecht bestehen. Denn es heißt ja auch: »Nur wer durch vertrauenden Glauben vor Gott als gerecht gilt, wird leben.« 12 Beim Gesetz jedoch geht es nicht um Glauben und Vertrauen; vom Gesetz gilt: »Wer „seine Vorschriften befolgt,“ wird dadurch leben.«“
So ein Unsinn ist in der Torah nicht zu finden !!!!! Es ist ja auch nicht so, dass G“TT jemanden, der SEINen Willen und SEINe Weisungen missbraucht, jemals vorziehen oder ihm Anhörung schenken würde! Nach der Weise G“TTes ist es jedoch gegeben, von Sünden, die man unwillentlich gemacht hat, wieder frei zu werden! Sicherlich ist dies nicht auf alle Sünden angewandt zu verstehen! Wer das Wort G“TTes kennt, - somit SEINe Weisungen! - der geht in bestimmte Sünden gar nicht hinein! Es ist so, wie wenn jemand sagt, es sei genügend zu wissen, wo Gas- und Bremspedale sind und wie man das Lenkrad drehen muss. Damit könne man sich doch in den Straßenverkehr hineinbegeben! Jeder von Ihnen würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen: So ein Irrsinn!! Ein solcher Mensch gehört in den Knast und nicht auf die Strasse! Was der doch alles anstellen kann….
Wenn man jedoch an das Leben denkt und an die Weisungen G“TTes, die ebensolche Ordnung schaffen können wie die Verkehrsordnung auf der Strasse - dann kommen die meisten Menschen damit, dass man eben durch das NT und den Geist G“TTes von diesen Gesetzen los sei und sie nicht mehr einhalten müsse! G“TT ließ SEINe Weisungen durch SEINen Geist geben, und ER bestätigte diese zahlreiche Male! NIEMAND kann ernsthaft meinen, dass er G“TT liebt, aber pfeifen darf/ soll/ kann/ muss auf das, was G“TT sagte und dabei IHM wohlgefällig zu sein!
Galater 3,13 „Christus hat uns von dem Fluch losgekauft, unter den uns das Gesetz gestellt hatte.“
FLUCH????? Wo und wann hat ER je das, was G“TT selbst sagte, als Fluch erklärt???
„Denn er hat an unserer Stelle den Fluch auf sich genommen. Es heißt ja in den Heiligen Schriften: »Wer am Holz hängt, ist von Gott verflucht.«“
Sorry, was hat das Kreuz mit dieser Aussage zu tun? Außerdem ist es ja doch wieder etwas schizophren, wenn Paulus einerseits gegen die Gesetze donnert und sie als Fluch betrachtet, aber dann doch zitiert.
5. Mose 21,22-23
„Wenn jemand wegen eines Verbrechens zum Tod verurteilt und hingerichtet worden ist und der Tote danach an einem Pfahl aufgehängt wird, 23 dürft ihr ihn nicht über Nacht dort hängen lassen. Ihr müsst ihn noch vor Sonnenuntergang begraben; denn wer am Holz hängt, ist von Gott verflucht und bringt Unheil über das Land. Ihr sollt das Land nicht verunreinigen, das der HERR, euer Gott, euch geben wird.“
Galater 3,14
„So sollte durch Jesus Christus der Segen, der Abraham zugesagt wurde, zu allen Völkern kommen, damit wir alle durch vertrauenden Glauben den Geist erhalten, den Gott versprochen hat“
Der Segen kam keineswegs mit dem Glauben, der Segen kam nur durch das Tun - Wohlgesonnensein, Helfen, Unterstützen, Ehren, oder wie es sogar steht in
5. Mose 32,43
„Preiset, ihr Heiden, sein Volk; denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und wird an seinen Feinden Rache nehmen und entsühnen das Land seines Volks.“
Wir dürfen eines nicht vergessen! Paulus hatte nur sehr wenige Juden in seiner direkten Nähe! Das, was die neuen „Gläubigen“ als geistige Nahrung erhielten, war eine paulinische Lehre ohne jegliche Verbundenheit mit dem sog. Alten Testament, somit mit dem tatsächlichen Wort G“TTes! Die meisten aus den Völkern kannten keinerlei Schriften, sondern waren Analphabeten! So war es ihnen schon eine Überforderung - da sie nicht von Kindesbeinen an gelehrt worden waren - was sie als neue Lehre behalten mussten. Auch Paulus war nicht davon unterrichtet worden, was er lehrte! Zumindest nicht unterrichtet von den Jüngern, die darüber Bescheid wussten, was in den 3 ½ Jahren geschehen war! Er wurde jedoch von einem Geist unterrichtet! Von einem Geist, welcher in der Torah ebenso keinen Platz hatte wie in den Schriften der Propheten oder in den Zeiten von IMMANUEL. Von diesem neuen, alten Geist, der ja wohl nichts zu sagen, aber schon im Garten Eden die Macht hatte, die Menschen zu verführen! Diese neuen Verführten sind durch denselben Geist und durch Paulus, dem Diener dieses Geistes, ohne tatsächliches G“TTliches Wort unterrichtet worden!
„Brüder und Schwestern, ich nehme einen Vergleich aus dem täglichen Leben. Wenn ein Mensch ein Testament aufgesetzt hat und es rechtsgültig geworden ist, kann niemand sonst es für ungültig erklären oder etwas hinzufügen. 16 So ist es auch mit den Zusagen, die Gott Abraham und seinem Nachkommen gemacht hat. Er sagt übrigens nicht: »und dein“en“ Nachkommen«, als ob viele gemeint wären, sondern er sagt ausdrücklich: »dein“em“ Nachkommen«, und er meint damit Christus.“
Ich denke, dass es hier keines Kommentars bedarf, weil man damit ja sagen müsste, dass Sarah nicht Jitzchak, sondern IMMANUEL geboren habe! Wie sehr diese Geschichte dann in ein gewisses Chaos geriet und noch verdreht werden konnte, dafür sorgte ebenfalls Paulus. Seine Version kommt aber etwas später dran.
Vers 17 „Ich will damit folgendes sagen: Das Testament, das Gott rechtskräftig ausgefertigt hat, kann nicht außer Kraft gesetzt werden durch das Gesetz, das erst 430 Jahre später erlassen wurde. Es kann die Zusage nicht aufheben.“
Welche Zusage? Dass die, die dem Volk G“TTes wohlgesonnen sind, belohnt werden? NEIN! Diese Zusage ist auch niemals aufgehoben worden. Vielmehr ist sie sehr deutlich beschrieben in
Matthäus 25,31-46
„Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt, begleitet von allen Engeln, dann wird er auf seinem Herrscherthron Platz nehmen. 32 Alle Völker der Erde werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den Böcken trennt. 33 Die Schafe wird er auf seine rechte Seite stellen und die Böcke auf seine linke Seite. 34 Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: ‚Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes neue Welt in Besitz, die er euch von allem Anfang an zugedacht hat. 35 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd, und ihr habt mich bei euch aufgenommen; 36 ich war nackt, und ihr habt mir etwas anzuziehen gegeben; ich war krank, und ihr habt mich versorgt; ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.’ 37 Dann werden die, die den Willen Gottes getan haben, fragen: ‚Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig und gaben dir zu essen? Oder durstig und gaben dir zu trinken? 38 Wann kamst du als Fremder zu uns, und wir nahmen dich auf, oder nackt, und wir gaben dir etwas anzuziehen? 39 Wann warst du krank oder im Gefängnis, und wir besuchten dich?’ 40 Dann wird der König antworten: ‚Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan.’
41 Dann wird der König zu denen auf seiner linken Seite sagen: ‚Geht mir aus den Augen, Gott hat euch verflucht! Fort mit euch in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel vorbereitet ist! 42 Denn ich war hungrig, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, aber ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; 43 ich war fremd, aber ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, aber ihr habt mir nichts anzuziehen gegeben; ich war krank und im Gefängnis, aber ihr habt euch nicht um mich gekümmert.’ 44 Dann werden auch sie ihn fragen: ‚Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig oder durstig, wann kamst du als Fremder, wann warst du nackt oder krank oder im Gefängnis - und wir hätten uns nicht um dich gekümmert?’ 45 Aber er wird ihnen antworten: ‚Ich versichere euch: Was ihr an einem von meinen geringsten Brüdern oder an einer von meinen geringsten Schwestern zu tun versäumt habt, das habt ihr an mir versäumt.’ 46 Auf diese also wartet die ewige Strafe. Die anderen aber, die den Willen Gottes getan haben, empfangen das ewige Leben.“
Also ist dies doch bestätigt! Was Paulus hinterfragt, nur eben nicht verstanden hat, ist von IMMANUEL überaus klar bestätigt worden. Paulus las eine andere Zusage heraus, da er denen, die seine Lehre annahmen, doch so etwas nicht als Verheißung geben konnte: Ihr sollt dem Volk dienen, welches Ihr ja hasst, welches so oft G“TTes Gnade erfuhr und welches Eure Vorfahren in den Boden gestampft haben!
Galater 3,18
„Gott hat ein großartiges Erbe ausgesetzt. Wenn sein Empfang von der Befolgung des Gesetzes abhinge, dann wäre es nicht mehr ein Geschenk der freien Zusage. Gott aber hat Abraham aus reiner Gnade diese Zusage gemacht.“
Sicher hat G“TT Awraham aus reiner Güte SEINe Zusagen gemacht! ER tat es immer so, und auch heute handelt ER danach! ABER!!!! Es ist niemandem gegeben, diese Verheißungen auf sich zu beziehen, weil sie ja schon jemand anderem gegeben sind! G“TT ist sehr sorgfältig und bedacht, da ER immer sowohl den Absender wie auch den Adressaten genau angibt! Ich habe in der Heiligen Schrift keineswegs den Namen Paulus gelesen! Dennoch hätte es auch ihm gegolten, wenn er sich unter dieses Wort gestellt hätte und gegenüber G“TTes Volk - anstatt giftig, verlogen und voller Anschuldigungen zu sein - wohlgesonnen gewesen wäre!
Vers 19 „Was für einen Sinn hat dann das Gesetz?
Es ist hinzugefügt worden, damit die Macht der Sünde in den
Gesetzesübertretungen sichtbar wird. Es sollte auch nur so lange gelten, bis
der Nachkomme Abrahams da wäre, an dem die Zusage in Erfüllung geht. Im Übrigen
ist das Gesetz durch Engel gegeben und von einem Vermittler überbracht.“
Da geht es schon um schwerwiegende Verdrehungen und Anschuldigungen…! Paulus sagte damit, dass die Weisungen G“TTes nicht von G“TT seien, sondern vielmehr Zutaten!!! Ich möchte hier doch keine Bibelstellen als Beweis heranholen, da es nahezu kindisch ist, so etwas beweisen zu wollen! Wer will, kann einige hundert Stellen finden, wo G“TT über SEIN Wort bzw. Gesetz redet und auf welche Weise ER dies abverlangt bzw. dessen Nichteinhaltung schwer bestraft hat!! Paulus sagt hiermit, dass diese Gesetze nur bis zu dem Nachkommen Abrahams „an dem die Zusage in Erfüllung geht“ und den er für „Jesus“ hält, gültig wären. Das bedeutet, dass er damit gerechnet hat, dass der Herr und Besitzer des Geistes, welchen er (Paulus) unter die Menschen zu bringen hatte, ihm schon so deutlich gemacht hat, dass er der Herr über die Welt sein wird. Das neue „Volk Gottes“, welches durch den satanischen Geist zu entstehen hatte, würde bald das wahre Volk G“TTes ersetzen und sich selbst in diese Stelle einsetzen!
Ich hoffe, dass ich niemandem erklären muss, wie es mit den Weisungen erging! Dennoch setze ich dieses Ereignis hier hinein, da G“TT alle Ehre gebührt, und SEINe Wahrheit niemals mit Lügen ersetzt werden darf!
2. Mose 19,1-25
„Am dritten Neumondstag nach dem Auszug der Israeliten aus Ägypten kamen sie in die Wüste Sinai. 2 Sie waren von ihrem Lagerplatz bei Refidim dorthin aufgebrochen und schlugen nun ihr Lager vor dem Berg Sinai auf. 3 Mose stieg zu Gott auf den Berg. Der HERR rief ihm vom Berg aus zu: »Sag dem Volk Israel, den Nachkommen Jakobs: 4 ‚Ihr habt gesehen, wie ich an den Ägyptern meine Macht erwiesen habe. Und ihr habt erlebt, dass ich euch getragen habe wie ein Adler seine Jungen; ich habe euch wohlbehalten hierher zu mir gebracht. 5 Wenn ihr mir nun treu bleibt und auf mich hört, sollt ihr mein ganz persönliches Eigentum sein unter allen Völkern. Die ganze Erde gehört mir; 6 aber ihr sollt ein Volk von Priestern sein, das mir ganz zur Verfügung steht und mir ungeteilt dient.’ Das sollst du den Leuten von Israel sagen.« 7 Als Mose zurückkam, rief er die Ältesten des Volkes zusammen und richtete ihnen aus, was der HERR ihm aufgetragen hatte. 8 Das ganze Volk stimmte zu: »Wir wollen alles tun, was der HERR gesagt hat!« Mose überbrachte dem HERRN die Antwort des Volkes, 9 und der Herr sagte zu ihm: »Ich werde in einer dunklen Wolke zu dir kommen, damit das Volk hören kann, wie ich mit dir rede, und damit es nie mehr daran zweifelt, dass ich dich beauftragt habe.« „ „
10 Weiter sagte der HERR: »Geh zum Volk und sorge dafür, dass sie sich heute und morgen auf die Begegnung mit mir vorbereiten. Sie sollen alles meiden, was unrein macht, und sollen ihre Kleider waschen. 11 Übermorgen sollen sie bereit sein. Denn an diesem Tag werde ich vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai herabkommen. 12 Du musst rings um den Berg eine Grenze ziehen und zu ihnen sagen: ‚Nehmt euch in acht! Steigt nicht auf den Berg, berührt auch nicht seinen Fuß! Wer es tut, ist dem Tod verfallen. 13 Er muss gesteinigt oder mit Speeren und Pfeilen umgebracht werden. Das gilt für Mensch und Tier in gleicher Weise. Erst wenn die Posaune ertönt, dürfen die, die ich dafür bestimmen werde, auf den Berg steigen.’« 14 Mose stieg wieder hinab zum Volk. Er befahl den Israeliten, sich auf die Begegnung mit dem HERRN vorzubereiten und ihre Kleider zu waschen. 15 Er sagte zu ihnen: »Macht euch für übermorgen bereit. Kein Mann darf in der Zwischenzeit mit einer Frau
Verkehr haben.«
16 Am Morgen des dritten Tages, als es gerade hell wurde, begann es zu donnern und zu blitzen, eine dichte Wolke bedeckte den Berg, und mächtiger Posaunenschall war zu hören. Das Volk im Lager zitterte vor Angst. 17 Da führte Mose das Volk aus dem Lager heraus, Gott entgegen. Am Fuß des Berges stellten sie sich auf. 18 Der ganze Berg Sinai war in Rauch gehüllt, weil der HERR im Feuer auf ihn herabgekommen war. Der Rauch stieg auf wie der Rauch eines Schmelzofens, und der ganze Berg bebte. 19 Der Posaunenschall wurde immer lauter. Mose rief, und Gott antwortete ihm mit einer Stimme, die wie Donner klang. 20 Nachdem der HERR auf den Gipfel des Berges herabgekommen war, rief er Mose zu sich, und der stieg hinauf. 21 Doch der HERR sagte zu ihm: »Geh noch einmal zurück und warne das Volk! Schärfe ihnen ein, dass sie auf keinen Fall die Grenze überschreiten, um mich zu sehen. Sonst werden viele von ihnen den Tod finden.
22 Auch die Priester, die beim Opferdienst in meine Nähe kommen, müssen sich durch besondere Handlungen darauf vorbereiten, sonst ist es um ihr Leben geschehen.« 23 Mose erwiderte: »Das Volk kann gar nicht heraufkommen, denn du selbst hast uns befohlen, eine Grenze um den Berg zu ziehen und ihn damit für heilig und unbetretbar zu erklären.« 24 Doch der HERR sagte zu ihm: »Geh hinunter! Und dann komm mit Aaron wieder herauf. Die Priester aber und das Volk dürfen die Grenze nicht überschreiten, um zu mir heraufzusteigen. Sonst richte ich ein Blutbad unter ihnen an.« 25 So ging Mose noch einmal hinunter und warnte das Volk."
2.Mose 20,1-21
„Dann gab Gott dem Volk seine Gebote. Er sagte: 2 »Ich bin der HERR, dein Gott! Ich habe dich aus Ägypten herausgeführt, ich habe dich aus der Sklaverei befreit. 3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. 4 Du sollst dir kein Gottesbild anfertigen. Mach dir überhaupt kein Abbild von irgendetwas im Himmel, auf der Erde oder im Meer. 5 Wirf dich nicht vor fremden Göttern nieder und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein leidenschaftlich liebender Gott und erwarte auch von dir ungeteilte Liebe. Wenn sich jemand von mir abwendet, dann bestrafe ich dafür auch seine Kinder, sogar noch seine Enkel und Urenkel. 6 Wenn mich aber jemand liebt und meine Gebote befolgt, dann werde ich auch noch seinen Nachkommen Liebe und Treue erweisen, und das bis in die tausendste Generation. 7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird jeden bestrafen, der das tut.
8 Halte den Ruhetag in Ehren, den siebten Tag der Woche! Er ist ein heiliger Tag, der dem HERRN gehört. 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Tätigkeiten verrichten; 10 aber der siebte Tag ist der Ruhetag des HERRN, deines Gottes. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, auch nicht dein Sohn oder deine Tochter, dein Sklave oder deine Sklavin, dein Vieh oder der Fremde, der bei dir lebt. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel, Erde und Meer mit allem, was lebt, geschaffen. Am siebten Tag aber ruhte er. Deshalb hat er den siebten Tag der Woche gesegnet und zu einem heiligen Tag erklärt, der ihm gehört.
12 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Dann wirst du lange in dem Land leben, das dir der HERR, dein Gott, gibt. 13 Du sollst nicht morden. 14 Du sollst nicht die Ehe brechen. 15 Du sollst nicht stehlen. 16 Du sollst nichts Unwahres über deinen Mitmenschen sagen. 17 Du sollst nicht versuchen, etwas an dich zu bringen, das deinem Mitmenschen gehört, weder seine Frau noch seinen Sklaven oder seine Sklavin, sein Rind oder seinen Esel noch irgend etwas anderes, das ihm gehört.«
18 Als das ganze Volk erlebte,
wie es blitzte und donnerte, Posaunenschall ertönte und der Berg rauchte, bekam
es große Angst und blieb zitternd in weiter Ferne stehen. 19 Die Leute sagten zu Mose: »Wir haben Angst,
wenn Gott so mit uns redet. Wir werden noch alle umkommen! Sprich du an seiner
Stelle zu uns, wir wollen auf dich hören.« 20 Da sagte Mose zum Volk: »Ihr müsst keine Angst
haben. Gott ist nur gekommen, um euch auf die Probe zu stellen. Er will, dass
ihr ihn ehrt und euch davor hütet, ihm ungehorsam zu sein.« 21 Das Volk blieb also in der Ferne stehen. Mose
aber näherte sich der dunklen Wolke, in der Gott war.“
Ich hoffe, dass hierauf keiner auf die Idee kommt, dass G“TT SEINem Volk nicht begegnet sei und die Gebote durch die Engel gegeben worden seien, wie dies von Paulus behauptet wurde!
Galater 3, 20-21
„Es braucht aber keinen Vermittler, wenn eine einzige Person handelt; und Gott ist doch Einer. Steht dann das Gesetz in Widerspruch zu den göttlichen Zusagen? Keineswegs! Es wurde ja nicht ein Gesetz erlassen, das zum Leben führen kann. Nur dann könnten die Menschen durch Erfüllung des Gesetzes vor Gott als gerecht bestehen.“
ER sprach zu SEINem Volk:
3. Mose 11,45
„Denn ich bin der HERR, der euch aus Ägyptenland geführt hat, dass ich euer Gott sei. Darum sollt ihr heilig sein, denn ich bin heilig.“
3. Mose 20,26
„Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich, der HERR, bin heilig, der euch abgesondert hat von den Völkern, dass ihr mein wäret.“
4. Mose 15,40
„sondern ihr sollt an alle meine Gebote denken und sie tun, dass ihr heilig seid eurem Gott.“
5. Mose 4,8
„Und wo ist so ein großes Volk, das so gerechte Ordnungen und Gebote hat wie dies ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege?“
Galater 3,22
„In den Heiligen Schriften heißt es aber, dass die gesamte Menschheit in der Gewalt der Sünde ist. Was Gott zugesagt hat, sollten die Menschen geschenkt bekommen aufgrund des Glaubens, nämlich des Vertrauens auf das, was Gott durch Jesus Christus getan hat. Alle, die darauf vertrauen, sollen es bekommen.“
Jesaja 41,14
„Fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, du armer Haufe Israel. Ich helfe dir, spricht der HERR, und dein Erlöser ist der Heilige Israels.“
Jesaja 43,14
„So spricht der HERR, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe die Riegel eures Gefängnisses zerbrochen, und zur Klage wird der Jubel der Chaldäer.“
Jesaja 47, 4
„spricht unser Erlöser; der heißt der HERR Zebaoth, der Heilige Israels.“
Jesaja 48, 17
„So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was dir hilft, und dich leitet auf dem Wege, den du gehst.“
Jesaja 49, 7
„So spricht der HERR, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem, der verachtet ist von den Menschen und verabscheut von den Heiden, zu dem Knecht, der unter Tyrannen ist: Könige sollen sehen und aufstehen, und Fürsten sollen niederfallen um des HERRN willen, der treu ist, um des Heiligen Israels willen, der dich erwählt hat.“
Jesaja 54, 5
„Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann - HERR Zebaoth heißt sein Name -, und dein Erlöser ist der Heilige Israels, der aller Welt Gott genannt wird.“
Jesaja 59, 20
„Aber für Zion wird er als Erlöser kommen und für die in Jakob, die sich von der Sünde abwenden, spricht der HERR.“
Jesaja 43, 14
„So spricht der HERR, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe die Riegel eures Gefängnisses zerbrochen, und zur Klage wird der Jubel der Chaldäer.“
Matthäus 15,24 „Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“
Also die Verheißung ist stimmig! G“TT hat schon einen Teil davon erfüllt, und ER wird bald als Erlöser SEINes Volkes kommen, wie es geschrieben ist, da die Tyrannen es bedrängen, allerlei Lügen verbreiten und ihre satanische Willkür mit dem Volk des EWIGEN treiben!!
Galater 3, 23a
„Bevor uns Gott diesen Weg des Glaubens geöffnet hat, waren wir unter der Aufsicht des Gesetzes in das Gefängnis der Sünde eingeschlossen...“
Paulus hat wirklich nicht sehr viel Ahnung von der Torah gehabt, und über die Schriften der Propheten war er auch nicht besonders gut informiert!
Verse 23b-24
„…Das sollte so lange dauern, bis Gott den vertrauenden Glauben als Weg in die Freiheit bekannt machen würde, 24 und das heißt: bis Christus kam. So lange war das Gesetz unser Aufseher; es war für uns wie der Sklave, der die Kinder mit dem Stock zur Ordnung anhält.“
Stock?? Welcher Stock???? Hat G“TT SEIN Wort mit dem Stock behütet? Ist ER dann gar kein G“TT, sondern der Nikolaus mit der Rute???? Welche Gesetze wurden, außer den Tempeldienst-Geboten, aufgehoben, da es nach der Zerstörung des Tempels durch die Römer nicht mehr möglich war, diese zu erfüllen? Auch diese Gebote werden wieder im 3. Tempel eingesetzt werden! Auch dies ist nur für die Zeit, solange kein Tempel vorhanden ist, ausgesetzt! Danach werden wieder alle Dienste vollbracht und Opfer gebracht werden wie zuvor!
Vers 24b „Denn nicht durch das Gesetz, sondern einzig und allein durch vertrauenden Glauben sollten wir vor Gott als gerecht bestehen.“
Wie kann man als Widerspenstige vertrauenden Glauben haben?????
Vers 25 „Jetzt ist der Weg des Glaubens geöffnet; darum sind wir nicht mehr unter dem Aufseher mit dem Stock.“
Ist die Geschichte von Paulus nicht sehr ähnlich mit der von Hananjas, der auch eine Befreiung und Erlösung versprochen hatte?
Jeremia 28,1-17
„In demselben Jahr, im Anfang der Herrschaft Zedekias, des Königs von Juda, im fünften Monat des vierten Jahrs, sprach Hananja, der Sohn Asurs, ein Prophet von Gibeon, zu mir im Hause des HERRN in Gegenwart der Priester und des ganzen Volks: 2 So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Ich habe das Joch des Königs von Babel zerbrochen, 3 und ehe zwei Jahre um sind, will ich alle Geräte des Hauses des HERRN, die Nebukadnezar, der König von Babel, von diesem Ort weggenommen und nach Babel geführt hat, wieder an diesen Ort bringen; 4 auch Jechonja, den Sohn Jojakims, den König von Juda, samt allen Weggeführten aus Juda, die nach Babel gekommen sind, will ich wieder an diesen Ort bringen, spricht der HERR, denn ich will das Joch des Königs von Babel zerbrechen. 5 Da sprach der Prophet Jeremia zu dem Propheten Hananja in Gegenwart der Priester und des ganzen Volks, die im Hause des HERRN standen, 6 und sagte: Amen! Der HERR tue so; der HERR bestätige dein Wort, das du geweissagt hast, dass er die Geräte aus dem Hause des HERRN von Babel wiederbringe an diesen Ort und alle Weggeführten.
7 Doch höre dies Wort, das ich vor deinen Ohren rede und vor den Ohren des ganzen Volks: 8 Die Propheten, die vor mir und vor dir gewesen sind von alters her, die haben gegen viele Länder und große Königreiche geweissagt von Krieg, von Unheil und Pest. 9 Wenn aber ein Prophet von Heil weissagt - ob ihn der HERR wahrhaftig gesandt hat, wird man daran erkennen, dass sein Wort erfüllt wird. 10 Da nahm der Prophet Hananja das Joch vom Nacken des Propheten Jeremia und zerbrach es. 11 Und Hananja sprach in Gegenwart des ganzen Volks: So spricht der HERR: Ebenso will ich zerbrechen das Joch Nebukadnezars, des Königs von Babel, ehe zwei Jahre um sind, und es vom Nacken aller Völker nehmen. Und der Prophet Jeremia ging seines Weges. 12 Aber des HERRN Wort geschah zu Jeremia, nachdem der Prophet Hananja das Joch auf dem Nacken des Propheten Jeremia zerbrochen hatte: 13 Geh hin und sage Hananja:
So spricht der HERR: Du hast das hölzerne Joch zerbrochen, aber du hast nun ein eisernes Joch an seine Stelle gesetzt. 14 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Ein eisernes Joch habe ich allen diesen Völkern auf den Nacken gelegt, dass sie untertan sein sollen Nebukadnezar, dem König von Babel, und ihm dienen, und auch die Tiere habe ich ihm gegeben. 15 Und der Prophet Jeremia sprach zum Propheten Hananja: Höre doch, Hananja! Der HERR hat dich nicht gesandt; aber du machst, dass dies Volk sich auf Lügen verlässt. 16 Darum spricht der HERR: Siehe, ich will dich vom Erdboden nehmen; dies Jahr sollst du sterben, denn du hast sie mit deiner Rede vom HERRN abgewendet. 17 Und der Prophet Hananja starb im selben Jahr im siebenten Monat.“
„Ihr alle seid jetzt mündige Söhne und Töchter Gottes - durch den Glauben und weil ihr in engster Gemeinschaft mit Jesus Christus verbunden seid.“
Wann hat G“TT für Nichtjuden die Kindschaft versprochen? Wenn selbst IMMANUEL verboten hat, zu den Heiden zu gehen, wie kann man dann so eine Behauptung aufstellen? Kann jemand durch Lügen und Raubgut sich bereichern und dieses dann noch „heiligen“???
Vers 27 „Denn als ihr in der Taufe Christus übereignet wurdet, habt ihr Christus angezogen wie ein Gewand.“
In der Tat kann es diesbezüglich so sein! Dieser „Jesus“ und „Christus“, über den Paulus redet, hat in der Tat keineswegs etwas mit IMMANUEL, dem Verheißenen für das jüdische Volk zu tun! Dies ist der Name des Geistes, den Paulus traf und dem er sich hingab, dessen Willen er befolgte! Der Name „Jesus“ und der Titel „Christus“ sind also die verdrehten Kopie-Namen von Satan!
Der hat in diese Menschen, - welche die Lehre von Paulus annahmen, aber über das wahre Wort G“TTes weder etwas wussten noch wissen wollten einschließlich der später Geborenen, die wohl Wissende hätten sein können das Wort G“TTes aber dennoch nicht befolgen wollten - sein satanisches Geschenk* hineingelegt - da sie ja doch ihren eigenen „Gott“ und ihren eigenen „Erlöser“, den Paulus ihnen eingeimpft hat, ersehnten.
Weshalb also sich so abmühen und G“TT wohlgefällig leben wollen, SEINe Weisungen lernen - wenn man eben auch ohne diese leben kann und angeblich auch geheiligt wird? Sogar wird man dadurch zu Gottes Kind! Zwar nicht von dem wahren G“TT, der Himmel und Erde erschuf, aber zumindest von dem, der seine Eifersucht schon in Eden nicht verheimlichen konnte, aber auch seine Macht über die Menschen zeigte! So hat dieser Geist von damals dasselbe bis zum heutigen Tag gemacht! Nur hat G“TT SEIN Volk, das IHN erkennen kann, davor behütet. Er behütete auch die, die genügend Weisheit haben, sich nicht auf den Thron setzen zu wollen, sondern den Platz, welchen der G“TT Israels den Völkern zugewiesen hat, einzunehmen. Die sind sich nicht zu schade, zu dienen, anstatt auf den Thron zu hoffen, von dem aus sie auch über Juden herrschen könnten. Dieser Thron wird jedoch in der Hölle auf sie warten! Sicher will ich nicht sagen, dass alle Juden bewahrt bleiben! Keineswegs! Es sind mehr als genug, die kooperieren mit dem Gott der Heiden und dessen Dienern!
Galater 3,28-29
„Es hat darum auch nichts mehr zu sagen, ob ein Mensch Jude ist oder Nichtjude, ob im Sklavenstand oder frei, ob Mann oder Frau. Durch eure Verbindung mit Jesus Christus seid ihr alle „ein“ neuer Mensch geworden. Wenn ihr aber zu Christus gehört, seid ihr auch Abrahams Nachkommen und bekommt das Erbe, das Gott Abraham versprochen hat.“
Wo hat denn G“TT so etwas versprochen???? Durch diesen Geist und die „geistige Vollmacht“, welche Paulus hier anspricht, werden die Heiden im Namen Jesu einbrechen.
Wenn es schon damals durch Paulus nicht gelungen war, die Heiden so zu mobilisieren, dass das verheißene Volk G“TTes schon bei seinem ersten Auftreten ein Ende durch Satan erhielt und wenn ihm nicht einmal gelang, es da zu zerstören, als dieses geringe Volk unter ihnen war, so wollen sie einen endgültigen Dolchstoß geben, wenn Israel am Boden ist wegen der ständigen Angriffe von Seiten der Araber! Dennoch könnten sie ja lesen, dass geschrieben steht, dass sich dann IMMANUEL zeigen wird als Erlöser SEINes Volkes:
Jesaja 8, 8-10
„Und sie werden einbrechen in Juda und wegschwemmen und überfluten, bis sie an den Hals reichen. Und sie werden ihre Flügel ausbreiten, dass sie dein Land, o Immanuel, füllen, so weit es ist.
9 Tobet, ihr Völker, ihr müsst doch fliehen! Höret’s alle, die ihr in fernen Landen seid! Rüstet euch, ihr müsst doch fliehen; rüstet euch, ihr müsst doch fliehen! 10 Beschließt einen Rat, und es werde nichts daraus; beredet euch, und es geschehe nicht! Denn hier ist Immanuel!“
Da wird ER, der als Erlöser für Israel Gesandte, die misslungene Kopie schlagen mit all denen, die diesen Lügen Glauben schenkten und damit Satan huldigten!
Galater 4.1
„Nun sage ich: Solange der rechtmäßige Erbe minderjährig ist, unterscheidet er sich in nichts von einem Sklaven, auch wenn ihm in Wirklichkeit alles gehört.“
Wie kann man so lügen????
2. Mose 4,21-23
„Und der HERR sprach zu Mose: Sieh zu, wenn du wieder nach Ägypten kommst, dass du alle die Wunder tust vor dem Pharao, die ich in deine Hand gegeben habe. Ich aber will sein Herz verstocken, dass er das Volk nicht ziehen lassen wird. 22 Und du sollst zu ihm sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn; 23 und ich gebiete dir, dass du meinen Sohn ziehen lässt, dass er mir diene. Wirst du dich weigern, so will ich deinen erstgeborenen Sohn töten.“
Die Feinde haben das Volk G“TTes versklavt. Hat G“TT SEIN Volk den Herren, die es taten, etwa nur gleichgestellt? Hat er diese nicht vielmehr deshalb mit vielen Plagen geschlagen und SEIN Volk befreit?
Galater 4,2-5
„Bis zu dem Zeitpunkt, den der Vater im Testament festgelegt hat, ist er von Vormündern und Vermögensverwaltern abhängig. So standen auch wir früher als Unmündige unter der Herrschaft der Mächte dieser Welt. Als aber die Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn. Der wurde als Mensch geboren und dem Gesetz unterstellt, um alle zu befreien, die unter der Herrschaft des Gesetzes standen. Durch ihn wollte Gott uns als seine mündigen Söhne und Töchter annehmen.“
Ich hoffe, dass dieses Grünzeug von niemandem gefressen wird, weil man davon nur wahnsinnig werden kann! Wann hat denn G“TT so etwas je gesagt? Wann hat ER SEIN Wort je aufgehoben oder etwas anderes eingesetzt? Wann hat IMMANUEL gesagt, dass ER das Gesetz zu ersetzen gekommen sei?
Verse 6-7
„Weil ihr nun Gottes Söhne und Töchter seid, gab Gott euch den Geist seines Sohnes ins Herz. Der ruft aus uns: »Abba! Vater!« 7 Du bist also nicht länger Sklave, sondern mündiger Sohn und mündige Tochter, und wenn du das bist, dann bist du nach Gottes Willen auch Erbe: Du bekommst, was Gott Abraham versprochen hat.“
G“TT hat niemals Heiden als Erben eingesetzt! ER hat SEIN Volk 4000 Jahre gelehrt und reifen lassen, damit sie die Position, welche ER SEINen Kindern zugedacht hat, einnehmen können. Die Trennung und der Unterschied zwischen beiden wird nach der Aussage und dem Wort G“TTes niemals aufgehoben, was jedoch nicht bedeutet, dass keine Nichtjuden von G“TT die Gnade haben würden! Das sind solche, die sich, wie ich schon am Anfang zitierte, dem Volk G“TTes in allem und jedem, was G“TT diesem gab, unterstellen und helfen!
Verse 8-9
„Ganz anders war es damals, als ihr Gott noch nicht gekannt habt: Wie Sklaven dientet ihr Göttern, die gar keine sind. Jetzt habt ihr Gott erkannt, besser gesagt: Gott hat „euch“ erkannt, und das heißt: euch erwählt. Wie könnt ihr dann wieder zu diesen schwachen und armseligen Mächten zurückkehren? Wollt ihr von neuem ihre Sklaven sein?“
Er richtete sich an jene, die G“TT doch nicht kannten, da Paulus nie über IHN redete, sondern nur über den Herrn des „Heiligen Geistes“. Also nicht über den G“TT ISRAELS, sondern über den, den er als seinen Gott kennen gelernt hatte…So haben s e i n e Jünger nur ihre Götzen gewechselt. Diese sollten ihnen so raffiniert serviert sein, dass seine Jünger ein Überheblichkeitsgefühl über die wahren Kinder G“TTes bekommen! Wenn dies dann stattgefunden hätte, dann wäre schon ein großer Schritt in die richtige (satanische!) Richtung gegangen!
Vers 10 „Ihr meint, ihr müsst auf bestimmte Tage, Monate, Festzeiten, Jahre achten und euch danach richten.“
G“TT hat weder den Schabbat, noch das Pessachfest, noch Schawuot und andere Feste, die ER zu halten gebot, aufgehoben! Besonders nicht den Jom Kippur! Wenn wir genauer hinschauen, wurden von den Führern der Christenheit nicht weniger Feste, dafür aber heidnische per Gesetz eingesetzt!!!! Vom Sonntag an bis zu Ostern sind alle Feste heidnisch und haben mit G“TT und SEINem Wort nichts zu tun!
Galater 4,11-15
„Ihr macht mir Sorgen! Soll meine ganze Arbeit an euch vergeblich gewesen sein? 12 Ich bitte euch, liebe Brüder und Schwestern: Werdet wie ich, weil ich ja auch wie ihr geworden bin - nämlich frei vom Gesetz. Ihr habt mir nie eine Kränkung zugefügt. 13 Ihr wisst doch noch, wie ich zum ersten Mal bei euch war und euch die Gute Nachricht brachte. Ich war krank, 14 und mein Zustand stellte euch auf eine harte Probe. Trotzdem habt ihr mich nicht verachtet oder verabscheut. Im Gegenteil, ihr habt mich wie einen Engel Gottes aufgenommen, ja wie Jesus Christus selbst. 15 Damals habt ihr euch glücklich gepriesen. Wo ist das nun geblieben? Ich kann euch bezeugen: Wenn es möglich gewesen wäre, hättet ihr euch sogar die Augen ausgerissen und sie mir gegeben.“
Selbstverherrlichung! Erpressung! Lüge! Spielen mit Emotionen, um dann diese gefügig zu machen!
Vers 16 „Bin ich jetzt euer Feind geworden, weil ich euch die Gute Nachricht unverfälscht bewahren will?“
Wessen gute Nachricht? „Unverfälscht“, das kann ich noch stehen lassen! Aber bitte nicht meinen, dass diese Nachricht gut ist für diejenigen, die den G“TT ISRAELS suchen bzw. nach dem ewigen Leben streben, da diese ‚Gute Nachricht’ der falsche Weg dahin ist!
Vers 17 „Ihr werdet von Leuten umworben, die es nicht gut mit euch meinen. Sie wollen euch nur von mir und von Christus trennen, damit ihr „sie“ umwerbt.“
Wie sichtbar ist seine Mühe, die Jünger für sich zu behalten und in der zweiten Linie den, der ihn eingesetzt hat! Wie überaus groß ist auch seine Eifersucht und sein Unglaube! Wenn Paulus tatsächlich von G“TT eingesetzt gewesen wäre, hätte er niemals so geredet! Hat Moshe oder einer der Propheten jemals die Menschen so an sich binden wollen?
Vers 18-19
„Dagegen ist es gut, wenn ihr im guten Sinne „mich“ umwerbt, und das nicht nur, wenn ich bei euch bin. 19 Meine Kinder, ich leide noch einmal Geburtswehen um euch, bis Christus in eurer Mitte Gestalt angenommen hat!“
So kann man jetzt etwas besser erkennen, wessen Kinder diese Nichtjuden geworden sind! Diese wurden dann auch erpresst, um sich nicht auszustrecken nach dem, was die Lehre von Kefas besagte, und sich den Ordnungen zu unterwerfen, die sie zum ersten Mal durch Kefas erleben durften!
Vers 20 „Könnte ich nur bei euch sein und so zu euch reden, dass es euch ins Herz dringt! Ich bin ratlos, was ich mit euch machen soll.“
Ratlos? Wie kann man nur so G“TTlos
sein, Menschen an sich zu binden, anstatt ihnen den Weg zu G“TT freizumachen!
Diese waren offensichtlich berührt von dem Hauch G“TTes, den sie bei Kefas
empfanden und wollten sich seiner Richtung zuwenden. Offensichtlich war ihnen
aber Paulus mit seinem Selbstmitleid und in seiner erpresserischen Weise
haushoch überlegen!
Galater 4,21
„Ihr wollt euch dem Gesetz unterwerfen. Ich frage euch: Hört ihr nicht, was das Gesetz sagt?“
Inwiefern ist es gefährlich – außer für Satan – sich G“TTes Ordnungen zu unterstellen?
Bitte, jetzt alles noch viel wacher und aufmerksamer lesen! Jetzt kommt nämlich
die Stürmer-Methode oder die auch heute in den Medien angewandte, antijüdische,
lügenhafte Geschichtsverdrehung!
Verse 22-24
„Im Buch des Gesetzes steht: Abraham hatte zwei Söhne, einen von der Sklavin Hagar und einen von der freien Frau Sara. 23 Der Sohn der Sklavin verdankte sein Leben den menschlichen Kräften, der Sohn der Freien verdankte es der Zusage Gottes. 24 Diese Erzählung hat einen tieferen Sinn: Die beiden Mütter bedeuten zwei verschiedene Ordnungen Gottes. Die eine Ordnung, für die Hagar steht, wurde am Berg Sinai erlassen und bringt Sklaven hervor.“
Moment! Das Wort G“TTes, welches ER dem Moshe am Sinai gab ????
Vers 25 „Das Wort Hagar bezeichnet nämlich den Berg Sinai in Arabien. Er entspricht dem jetzigen Jerusalem; denn dies lebt mit seinen Kindern in der Sklaverei.“
Hagar bedeutet soviel wie Auswandern, Flüchtige, und sie war Ägypterin!
Ich denke, dass ich mich nicht wiederholen muss und erneut erklären, wie G“TT SEIN Volk ERLÖST hat aus der Sklaverei, die vor allem eine körperliche Sklaverei bedeutete! Ich muss wahrscheinlich auch nicht erklären, welch große und einzigartige Freiheit SEIN Volk durch IHN bekam, auch von der Versklavung durch Satan! Dass Paulus dann gerade das Volk G“TTes der schlimmsten Sklaverei bezichtigte, zeigt nur seine Absicht, diejenigen zu verführen, die nichts wussten von all dem, was G“TT Großes getan hatte an SEINem Volk! Es war nicht so, dass er seinen Jüngern die Wahrheit hätte sagen wollen, vielmehr, deren Hass und Unmut gegen Juden und Israel wie auch gegen Jerusalem zu wecken!
Vers 26 „Das Jerusalem dagegen, das im Himmel bereitsteht, ist frei. Das ist unsere Mutter!“
Die Heiden als die Kinder von Sarah, somit der Freiheit, einzusetzen und dann noch das Himmlische Jerusalem ins Spiel zu bringen - schlimmer kann man es nicht mehr treiben! Ich bin an anderer Stelle darauf eingegangen
(Kap. 10 Paulus und seine Botschaft)
Vers 27 „Von ihr heißt es: »Freu dich, du Unfruchtbare, obwohl du keine Kinder zur Welt bringst! Juble laut, obwohl du nicht in Wehen kommst! Denn die verlassene Frau hat viele Kinder, mehr als die, die den Mann hat.«“
Da gibt es kaum mehr etwas hinzuzufügen als die Verse aus Jesaja 54, die Paulus hier zitiert hat!
Wer da liest: „An die Galater“ oder sonstige Heiden, der darf es auf sich beziehen! Solange aber ein Adressat von G“TT gegeben ist, müssen wir es so belassen!
Jesaja 54,1-10
»Freu dich, du Unfruchtbare, die keine Kinder zur Welt gebracht hat! Juble laut, obwohl du nie in Wehen gelegen hast! Denn die verlassene Frau wird mehr Kinder haben als die, die mit dem Mann zusammenlebt.« Das sagt der HERR zur Zionsstadt. 2 Mach dein Zelt größer! Spanne deine Zeltdecken aus, ohne zu sparen! Verlängere die Seile und schlag die Zeltpflöcke fest ein! 3 Denn nach Süden und Norden wirst du dich ausbreiten. Deine Kinder werden das Gebiet fremder Völker in Besitz nehmen und die verwüsteten Städte besiedeln.
4 Hab keine Angst! Du wirst nicht wieder enttäuscht, du brauchst dich nicht mehr zu schämen. An die Schande deiner Jugendzeit und die Schmach deiner Witwenschaft wirst du bald nicht mehr denken. 5 Denn dein Schöpfer ist ja dein Ehemann - er heißt ‚der HERR, der Herrscher der Welt’. Der heilige Gott Israels ist dein Befreier - der Gott, dem die ganze Erde gehört! 6 Jerusalem, du bist wie eine Frau, die von ihrem Mann verlassen wurde und tief bekümmert ist; aber jetzt ruft er dich zurück. »Kann denn jemand seine Jugendliebe verstoßen?« sagt der HERR. 7 »Für eine kleine Weile habe ich dich verlassen, aber weil ich dich von Herzen liebe, hole ich dich wieder heim. 8 Als der Zorn in mir aufstieg, habe ich mich für einen Augenblick von dir abgewandt. Aber nun will ich dir für immer gut sein. Das sage ich, der HERR, der dich befreit. 9 Zur Zeit Noachs schwor ich: ‚Nie mehr soll das Wasser die Erde überfluten!’ So schwöre ich jetzt: ‚Nie mehr werde ich zornig auf dich sein und nie mehr dir drohen! 10 Berge mögen von ihrer Stelle weichen und Hügel wanken, aber meine Liebe zu dir kann durch nichts erschüttert werden, und meine Friedenszusage wird niemals hinfällig.’ Das sage ich, der HERR, der dich liebt.«
Galater 4,28-29
„Brüder und Schwestern, ihr verdankt wie Isaak euer Leben der Zusage Gottes. Aber schon damals verfolgte der Sohn, der aus menschlichen Kräften geboren wurde, den andern, der sein Leben vom Geist Gottes hatte. So ist es auch jetzt.“
Wie kann man so etwas behaupten? Sicher hat Jischmael den Isaak verfolgt! G“TT hat SEIN Volk jedoch durch Isaak entstehen lassen und nicht durch Jischmael!! Wie kann man so hasserfüllt sein, um solche Theorien von sich zu geben? Und wie müssen die Heiden= Nichtjuden vollgeimpft worden sein mit dem von Paulus ausgestreuten Hass, so dass sie es bis zum heutigen Tag weder merken noch sehen wollen?
Vers 30 „Aber was steht in den Heiligen Schriften? »Jage die Sklavin und ihren Sohn fort; denn der Sohn der Sklavin darf nicht mit dem Sohn der Freien zusammen erben.«“
So die Aussage des von Satan hoch geheiligten Paulus! Gerade hier finden wir die Gründe für den 2000 Jahre währenden Judenhass!!!!! Das Volk G“TTes sollte verjagt werden und verfolgt, da die Christen, somit das Volk Satans, diesen Platz, den der EWIGE SEINem Volk zugedacht hat, für sich beanspruchen haben!
Hier könnten wir unsere Betrachtungen über den Galater-Brief beenden Ich möchte jedoch denen, die Paulus weiterhin zuhören wollen, den letzten Satz nicht entgehen lassen.
Vers 31 „Begreift doch, Brüder und Schwestern: Wir sind nicht Kinder der Sklavin, sondern der Freien!“
Wie lange noch frei? Das weiß nur der G“TT ISRAELS.
Alle, die nicht schnell Buße tun, um dem wahren G“TT, SEINen Geboten und Weisungen zu folgen, werden sich ja bald mit Paulus treffen!
Gut schmeckender Irrsinn
Nun möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf ein paar wesentliche Aussagen in den Briefen an die Epheser, Philipper und Hebräer lenken.
Epheser 2,4-10
„Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht - aus Gnade seid ihr selig geworden -; 6 und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, 7 damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. 8 Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, 9 nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. 10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“
Wo hat ER, der EWIGE, wohl jemals gesagt, dass ER so etwas tue tun wolle? Wo hat ER die himmlische Herrschaft oder irgendeine andere Herrschaft jemals den Ephesern oder anderen Nichtjuden zugesagt??? Sollte es nicht genug sein, wenn G“TT gnädig ist und Leben schenkt? Und dass ER womöglich Sünden vergibt? Sollte Er uns nach der „Sie sind es wert“ -Methode - wie in der deutschen Werbung so oft zu sehen und zu hören, ein Plätzchen auf dem Thron sichern, auf dem die guten, wertvollen Menschen, die es ja so sehr verdienen, die Peitsche schwingen dürfen über alle anderen, die Paulus ablehnten und ablehnen?
Diese dumme Aussage ist nicht nur unbiblisch, sondern ekelhaft, da sie G“TTes Wort völlig widerspricht! Paulus verspricht etwas, was ihm niemals zu sagen zusteht - aber dies kommt eben an, da die meisten Menschen das sind, was sie ja schon immer gewesen sind: neidische, egozentrische, hochmütige, machtgierige Biester! Ja! Die sind gierig darauf, Lügen zu fressen, weil das eben so gut schmeckt!
Schauen wir uns auch noch in Epheser 2,11 – 3,21 an, welch gut schmeckenden Irrsinn Paulus den Heiden brachte!
Epheser 2,11 – 3,21
“Darum denkt daran, dass ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind, dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi.
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache und die beiden versöhne mit Gott in einem Leib durch das Kreuz, indem er die Feindschaft tötete durch sich selbst.
17 Und er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren. Denn durch ihn haben wir alle beide in einem Geist den Zugang zum Vater. So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. 22 Durch ihn werdet auch ihr miterbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.“
Kapitel 3,1-21
„Deshalb sage ich, Paulus, der Gefangene Christi Jesu für euch Heiden - ihr habt ja gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch gegeben hat: Durch Offenbarung ist mir das Geheimnis kundgemacht worden, wie ich eben aufs kürzeste geschrieben habe. Daran könnt ihr, wenn ihr's lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen. Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist; nämlich dass die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium, dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben ist.
8 Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluss ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat; damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde.
11 Diesen ewigen Vorsatz hat Gott ausgeführt in Christus Jesus, unserm Herrn, durch den wir Freimut und Zugang haben in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn. Darum bitte ich, dass ihr nicht müde werdet wegen der Bedrängnisse, die ich für euch erleide, die für euch eine Ehre sind. 14 Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, der der rechte Vater ist über alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden, dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen, dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid. 18 So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft, damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle. Dem aber, der überschwenglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, 21 dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“
Aber bitte mögen diejenigen, die dies als Wahrheit betrachten (aber auch alle anderen!) danach suchen, wo G“TT oder IMMANUEL den Heiden solche Angebote gemacht hat! Es wird niemand etwas finden. Ich schaute auch alle Parallelstellen an, die ebenfalls aus dem reichhaltigen Angebot des Paulus stammen. Es ist doch wichtig zu wissen, dass Paulus kein Himmelreich ist, sondern ein Mensch, der auf G“TTes Urteil wartet! Wer sich auf Menschen verlässt und nicht auf G“TT, ist verlassen... und sein Leben ist sehr begrenzt!
Wer die Bibel kennt, der weiß ja wohl, dass G“TT SEIN Volk erheben und über alle Völker setzen wird und dass weder das Wort des EWIGEn noch IMMANUELs, der überhaupt nichts Neues brachte, abgelaufen oder umkehrbar ist!
Weitere Beweise für die Lügen aus dem Brief an die
Hebräer 12,18-23
„Denn ihr seid nicht gekommen zu dem Berg, den man anrühren konnte und der mit Feuer brannte, und nicht in Dunkelheit und Finsternis und Ungewitter und nicht zum Schall der Posaune und zum Ertönen der Worte, bei denen die Hörer baten, dass ihnen keine Worte mehr gesagt würden; denn sie konnten’s nicht ertragen, was da gesagt wurde (2.Mose 19,13): »Und auch wenn ein Tier den Berg anrührt, soll es gesteinigt werden.« Und so schrecklich war die Erscheinung, dass Mose sprach (5.Mose 9,19): »Ich bin erschrocken und zittere.« Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten“
Welch phantasievolle Lügen hier erzählt werden, ist greif- und begreifbar all denen, die nur ein wenig zuhören. Also, die zu Christen gewordenen Heiden sind nicht vom Berge Horeb – das ist klar. Auf welche Weise jedoch das, was von G“TT ist, für ungültig erklärt wurde, dagegen das von Menschen Gemachte verherrlicht wird, ist zweifellos kriminell.
Schauen wir an, was hier der Schreiber des Hebräerbriefes abtut wie ein satanisches oder zumindest minderwertiges Ereignis!
2. Mose 19,1-21
„Am ersten Tag des dritten Monats nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland, genau auf den Tag, kamen sie in die Wüste Sinai. 22Denn sie waren ausgezogen von Refidim und kamen in die Wüste Sinai und lagerten sich dort in der Wüste gegenüber dem Berge. 3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der HERR rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen: 4 Ihr habt gesehen, was ich mit den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht. 5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. 6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.
7 Mose kam und berief die Ältesten des Volks und legte ihnen alle diese Worte vor, die ihm der HERR geboten hatte. 8 Und alles Volk antwortete einmütig und sprach: Alles, was der HERR geredet hat, wollen wir tun. Und Mose sagte die Worte des Volks dem HERRN wieder. 9 Und der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich will zu dir kommen in einer dichten Wolke, auf dass dies Volk es höre, wenn ich mit dir rede, und dir für immer glaube. Und Mose verkündete dem HERRN die Worte des Volks.
10 Und der HERR sprach zu Mose: Geh hin zum Volk und aheilige sie
heute und morgen, dass sie ihre Kleider waschen 11 und bereit seien für den
dritten Tag; denn am dritten Tage wird der HERR vor allem Volk herabfahren auf
den Berg Sinai. 12 Und zieh eine Grenze um das Volk und sprich zu ihnen: Hütet
euch, auf den Berg zu steigen oder seinen Fuß anzurühren; denn wer den Berg
anrührt, der soll des Todes sterben. 13 Keine Hand soll ihn anrühren, sondern
er soll gesteinigt oder erschossen werden; es sei Tier oder Mensch, sie sollen
nicht leben bleiben. Wenn aber das Widderhorn lange tönen wird, dann soll man
auf den Berg steigen. 14 Mose stieg vom Berge zum Volk herab und heiligte sie,
und sie wuschen ihre Kleider. 15 Und er sprach zu ihnen: Seid bereit für den
dritten Tag, und keiner drühre eine Frau an.
16 Als nun der dritte Tag kam und es Morgen ward, da erhob sich ein Donnern und
Blitzen und eine dichte Wolke auf dem Berge und der Ton einer sehr starken
Posaune. Das ganze Volk aber, das im Lager war, erschrak. 17 Und Mose führte
das Volk aus dem Lager Gott entgegen, und es trat unten an den Berg. 18 Der
ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der HERR auf den Berg herabfuhr im Feuer;
und der Rauch stieg auf wie der Rauch von einem Schmelzofen, und der ganze Berg
bebte sehr. a 19 Und der Posaune Ton ward immer stärker. Und Mose
redete, und Gott antwortete ihm laut. 20 Als nun der HERR hernieder gekommen
war auf den Berg Sinai, oben auf seinen Gipfel, berief er Mose hinauf auf den
Gipfel des Berges, und Mose stieg hinauf. 21 Da sprach der HERR zu ihm: Steig
hinab und verwarne das Volk, dass sie nicht durchbrechen zum HERRN, ihn zu
sehen, und viele von ihnen fallen.“
Hier sehen wir, wie G“TT SEINem Volk SEIN Wort angekündigt und es auf den Empfang SEINes Bundes vorbereitet hat! Dass das Volk erschrak, war doch kein Wunder! So etwas war weder im Leben des G“TTes Volkes noch sonst in der Geschichte der Menschen zuvor geschehen. Wie könnte man also denken, dass ein G“TTes-fürchtiger Mensch nicht erschrickt? Und weshalb war es mit Moshe anders? Moshe hatte schon einige persönliche Erfahrungen mit dem EWIGEN, angefangen beim Dornbusch bis hin zu den Plagen der Ägypter und den Befreiungsplänen und Ausführungen G“TTes. Der EWIGE hatte schon öfters mit ihm geredet! Hinzu kommt Moshes Erfahrung, dass das Volk zuvor in Ägypten als Sklave nicht einmal Menschenwert besaß, somit weder Vertrauen noch Selbstvertrauen. Er, der am Hofe des Pharao als Prinz heranwuchs, später Schwiegersohn eines Hohenpriesters wurde, - obwohl er bei ihm nur die Tiere im Freien hütete - hatte Ansehen und war ein Herr. Deshalb schob ihn auch das Volk vor, denn durch ihn war es ja auch zur Befreiung aus der Sklavenschaft gelang! Außerdem sehen wir, dass G“TT Moshe als Vermittler nicht nur zuließ, sondern ihn auch erwählt hatte! Aus diesem Grunde sollte kein anderer den Berg berühren.
Der Autor des Hebräerbriefes beschreibt, die Christen seien zu dem Berg Zion gerufen und nicht zu dem schrecklichen Berg Horeb! – Tatsächlich? Die Heiden hätte G“TT zu dem Berg Zion gerufen? Wenn ja, wann denn?
Gewiss steht davon geschrieben, dass eine Wandlung stattfinden wird und Heiden zum Berg Zion gehen werden. Die Voraussetzungen für das, was G“TT sagt, sind jedoch mit dem, was der Schreiber des Hebräerbriefes behauptet, keinesfalls identisch! Da steht z.B.
Jesaja 2,1-5
„Dies ist’s, was Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat über Juda und Jerusalem: 2 Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über alle Hügel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen, 3 und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.
4 Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. 5 Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, lasst uns wandeln im Licht des HERRN!“
Jesaja 24,13-21
„Denn so geht es zu auf Erden und unter den Völkern, wie wenn ein Ölbaum leergeschlagen wird, wie bei der Nachlese, wenn die Weinernte aus ist.14 Sie erheben ihre Stimme und rühmen und jauchzen vom Meer her über die Herrlichkeit des HERRN: 15 »So preiset nun den HERRN an den Gestaden, auf den Inseln des Meeres den Namen des HERRN, des Gottes Israels.« 16 Wir hören Lobgesänge vom Ende der Erde: »Herrlichkeit dem Gerechten!« Aber ich muss sagen: Wie bin ich so elend! Wie bin ich so elend! Weh mir! Denn es rauben die Räuber, ja, immerfort rauben die Räuber.
17 Über euch, Bewohner der Erde, kommt Schrecken und Grube und Netz. 18 Und wer entflieht vor dem Geschrei des Schreckens, der fällt in die Grube; und wer entkommt aus der Grube, der wird im Netz gefangen. Denn die Fenster in der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben. 19 Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen. 20 Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte; denn ihre Missetat drückt sie, dass sie fallen muss und nicht wieder aufstehen kann.
21 Zu der Zeit wird der HERR das Heer der Höhe heimsuchen in der Höhe und die Könige der Erde auf der Erde, 22 dass sie gesammelt werden als Gefangene im Gefängnis und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit heimgesucht werden. 23 Und der Mond wird schamrot werden und die Sonne sich schämen, wenn der HERR Zebaoth König sein wird auf dem Berg Zion und zu Jerusalem und vor seinen Ältesten in Herrlichkeit.“
Jesaja 29,1-8
„Weh Ariel, Ariel, du Stadt, wo David lagerte! Füget Jahr zu Jahr und feiert die Feste! 2 Ich will den Ariel ängstigen, dass er traurig und voll Jammer sei, und er soll mir ein rechter Ariel sein.3 Denn ich will dich belagern ringsumher und will dich ängstigen mit Bollwerk und will Wälle um dich aufführen lassen. 4 Dann sollst du erniedrigt werden und von der Erde her reden und aus dem Staube mit deiner Rede murmeln, dass deine Stimme sei wie die eines Totengeistes aus der Erde, und deine Rede wispert aus dem Staube.
5 Aber die Menge deiner Feinde soll werden wie Staub und die Menge der Tyrannen wie wehende Spreu. Und plötzlich wird’s geschehen, 6 dass Heimsuchung kommt vom HERRN Zebaoth mit Wetter und Erdbeben und großem Donner, mit Wirbelsturm und Ungewitter und mit Flammen eines verzehrenden Feuers. 7 Und wie ein Traum, wie ein Nachtgesicht, so soll die Menge aller Völker sein, die gegen Ariel kämpfen, mit ihrem ganzen Heer und Bollwerk, und die ihn ängstigen. 8 Denn wie ein Hungriger träumt, dass er esse, - wenn er aber aufwacht, so ist sein Verlangen nicht gestillt; und wie ein Durstiger träumt, dass er trinke, - wenn er aber aufwacht, ist er matt und durstig: so soll es der Menge aller Völker ergehen, die gegen den Berg Zion kämpfen.“
Jesaja 31,4-9
„So hat der HERR zu mir gesprochen: Gleich wie ein Löwe und ein junger Löwe brüllt über seinem Raub, wenn man wider ihn aufruft die Menge der Hirten - er erschrickt vor ihrem Geschrei nicht, und es ist ihm auch nicht angst vor ihrer Menge -, so wird der HERR Zebaoth herniederfahren auf den Berg Zion und auf seinen Hügel, um zu kämpfen.
5 Und der HERR Zebaoth wird Jerusalem beschirmen, wie Vögel es tun mit ihren Flügeln, er wird schützen, erretten, schonen und befreien. 6 Kehrt um, ihr Israeliten, zu dem, von welchem ihr so sehr abgewichen seid! 7 Denn zu der Zeit wird ein jeder seine silbernen und goldenen Götzen verwerfen, die eure Hände gemacht hatten euch zur Sünde. 8 Und Assur soll fallen, nicht durch Mannes-Schwert, und soll verzehrt werden, nicht durch Menschen-Schwert. Und es wird vor dem Schwert fliehen, und seine junge Mannschaft wird Frondienste leisten müssen. 9 Und sein Fels wird vor Furcht weichen, und seine Fürsten werden das Banner verlassen, spricht der HERR, der zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat.“
Obadja 1-21
„Dies ist es, was Obadja geschaut hat. So spricht Gott der HERR über Edom: - Wir haben vom HERRN eine Botschaft gehört, ein Bote ist unter die Heiden gesandt: Wohlauf, lasst uns wider Edom streiten! -
2 Siehe, ich habe dich gering gemacht und sehr verachtet unter den Völkern. 3 Der Hochmut deines Herzens hat dich betrogen, weil du in den Felsenklüften wohnst, in deinen hohen Schlössern, und du sprichst in deinem Herzen: Wer will mich zu Boden stoßen? 4 Wenn du auch in die Höhe führest wie ein Adler und machtest dein Nest zwischen den Sternen, dennoch will ich dich von dort herunterstürzen, spricht der HERR. 5 Wenn Diebe oder Räuber nachts über dich kommen, wie sollst du dann zunichte werden! Ja, sie sollen stehlen, bis sie genug haben. Und wenn die Weinleser über dich kommen, so sollen sie dir keine Nachlese übriglassen.
6 Wie sollen sie Esau durchsuchen und seine Schätze aufspüren! 7 Alle deine Bundesgenossen werden dich zum Lande hinausstoßen; die Leute, auf die du deinen Trost setzt, werden dich betrügen und überwältigen; die dein Brot essen, werden dich verraten, ehe du es merken wirst. 8 Was gilt’s? spricht der HERR, ich will zur selben Zeit die Weisen in Edom zunichte machen und die Klugheit auf dem Gebirge Esau. 9 Auch deine Starken, Teman, sollen verzagen, auf dass alle auf dem Gebirge Esau ausgerottet werden durch Morden.
10 Um des Frevels willen, an deinem Bruder Jakob begangen, sollst du zuschanden werden und für immer ausgerottet sein. 11 Zu der Zeit, als du dabeistandest und sahst, wie Fremde sein Heer gefangen wegführten und Ausländer zu seinen Toren einzogen und über Jerusalem das Los warfen, da warst auch du wie einer von ihnen. 12 Du sollst nicht mehr herabsehen auf deinen Bruder zur Zeit seines Elends und sollst dich nicht freuen über die Söhne Juda zur Zeit ihres Jammers und sollst mit deinem Mund nicht so stolz reden zur Zeit ihrer Angst.
13 Du sollst nicht zum Tor meines Volks einziehen zur Zeit seines Jammers; du sollst nicht herabsehen auf sein Unglück zur Zeit seines Jammers; du sollst nicht nach seinem Gut greifen zur Zeit seines Jammers. 14 Du sollst nicht stehen an den Fluchtwegen, um seine Entronnenen zu morden; du sollst seine Übriggebliebenen nicht verraten zur Zeit der Angst. 15 Denn der Tag des HERRN ist nahe über alle Heiden. Wie du getan hast, soll dir wieder geschehen, und wie du verdient hast, so soll es auf deinen Kopf kommen. 16 Denn wie ihr auf meinem heiligen Berge getrunken habt, so sollen alle Heiden täglich trinken; ja, sie sollen’s saufen und ausschlürfen und sollen sein, als wären sie nie gewesen.
17 Aber auf dem Berge Zion werden Gerettete sein, und er soll heilig sein, und das Haus Jakob soll seine Besitzer besitzen. 18 Und das Haus Jakob soll ein Feuer werden und das Haus Josef eine Flamme, aber das Haus Esau Stroh; das werden sie anzünden und verzehren, so dass vom Hause Esau nichts übrig bleibt; denn der HERR hat’s geredet. 19 Und sie werden das Südland, das Gebirge Esaus, besitzen und das Hügelland, das Land der Philister. Ja, sie werden das Gefilde Ephraims und das Gefilde Samarias besitzen und Benjamin das Gebirge Gilead. 20 Und die Weggeführten von Israel werden die Städte der Kanaaniter bis nach Zarpat besitzen, und die Weggeführten von Jerusalem, die in Sefarad sind, werden die Städte im Südland besitzen. 21 Und es werden die Geretteten vom Berg Zion kommen, um das Gebirge Esau zu richten, und die Königsherrschaft wird des HERRn sein.“
Sacharja 8,1-23
„Und es geschah des HERRN Wort: 2 So spricht der HERR Zebaoth: Ich eifere für Zion mit großem Eifer und eifere um seinetwillen in großem Zorn. 3 So spricht der HERR: Ich kehre wieder auf den Zion zurück und will zu Jerusalem wohnen, dass Jerusalem eine Stadt der Treue heißen soll und der Berg des HERRN Zebaoth ein heiliger Berg. 4 So spricht der HERR Zebaoth: Es sollen hinfort wieder sitzen auf den Plätzen Jerusalems alte Männer und Frauen, jeder mit seinem Stock in der Hand vor hohem Alter, 5 und die Plätze der Stadt sollen voll sein von Knaben und Mädchen, die dort spielen. 6 So spricht der HERR Zebaoth: Erscheint dies auch unmöglich in den Augen derer, die in dieser Zeit übrig geblieben sind von diesem Volk, sollte es darum auch unmöglich erscheinen in meinen Augen? spricht der HERR Zebaoth.
7 So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, ich will mein Volk erlösen aus dem Lande gegen Aufgang und aus dem Lande gegen Niedergang der Sonne 8 und will sie heimbringen, dass sie in Jerusalem wohnen. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein in Treue und Gerechtigkeit. 9 So spricht der HERR Zebaoth: Stärket eure Hände, die ihr diese Worte hört in dieser Zeit durch der Propheten Mund - an dem Tage, da der Grund gelegt wurde zum Hause des HERRN Zebaoth, auf dass der Tempel gebaut würde. 10 Denn vor diesen Tagen war der Menschen Arbeit vergebens, und auch der Tiere Arbeit erbrachte nichts; und vor lauter Feinden war kein Friede für die, die aus- und einzogen, und ich ließ alle Menschen aufeinander los, einen jeden gegen seinen Nächsten.
11 Aber nun will ich nicht wie in den vorigen Tagen verfahren mit denen, die übrig geblieben sind von diesem Volk, spricht der HERR Zebaoth, 12 sondern sie sollen in Frieden säen. Der Weinstock soll seine Frucht geben und das Land sein Gewächs, und der Himmel soll seinen Tau geben. Und ich will denen, die übrig geblieben sind von diesem Volk, das alles zum Besitz geben.13 Und es soll geschehen: Wie ihr vom Hause Juda und vom Hause Israel ein Fluch gewesen seid unter den Heiden, so will ich euch erlösen, dass ihr ein Segen sein sollt. Fürchtet euch nur nicht und stärket eure Hände! 14 So spricht der HERR Zebaoth: Gleichwie ich euch zu plagen gedachte, als mich eure Väter erzürnten, spricht der HERR Zebaoth, und es mich nicht gereute, 15 so gedenke ich nun wiederum in diesen Tagen wohl zu tun Jerusalem und dem Hause Juda. Fürchtet euch nur nicht!
16 Das ist’s aber, was ihr tun sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet recht, schafft Frieden in euren Toren, 17 und keiner ersinne Arges in seinem Herzen gegen seinen Nächsten, und liebt nicht falsche Eide; denn das alles hasse ich, spricht der HERR. 18 Und es geschah des HERRN Zebaoth Wort zu mir: 19 So spricht der HERR Zebaoth: Die Fasten des vierten, fünften, siebenten und zehnten Monats sollen dem Hause Juda zur Freude und Wonne und zu fröhlichen Festzeiten werden. Doch liebet Wahrheit und Frieden! 20 So spricht der HERR Zebaoth: Es werden noch viele Völker kommen und Bürger vieler Städte, 21 und die Bürger einer Stadt werden zur andern gehen und sagen: Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir selber wollen hingehen.
22 So werden viele Völker, Heiden in Scharen, kommen, den HERRN Zebaoth in Jerusalem zu suchen und den HERRN anzuflehen. 23 So spricht der HERR Zebaoth: Zu der Zeit werden zehn Männer aus allen Sprachen der Heiden einen jüdischen Mann beim Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir hören, dass Gott mit euch ist.“
All dies sind nur wenige Beweise dafür, wie sehr sich der Schreiber des Hebräerbriefs damit vergriffen hat, dass der Berg Zion in heidnische bzw. christliche Hände fallen sollte. Hier der Vers von Moshes Aussage:
5. Mose 9,19
„Denn ich fürchtete mich vor dem Zorn und Grimm, mit dem der HERR über euch erzürnt war, so dass er euch vertilgen wollte. Aber der HERR erhörte mich auch diesmal.“
Sich einfach etwas zu nehmen, ist nicht nur sehr unklug. Jeder, dem G“TT begegnete, weil ER einen Auftrag für ihn hatte, war G“TTesfürchtig, und jeder hat es mit Furcht und Angst zu tun bekommen!
Wie viel Unwissenheit legte der Schreiber damit an den Tag! Nicht nur die Propheten und alle anderen, denen der EWIGE begegnete, erschraken und warfen sich zu Boden! Auch Jochanan, dem Jünger IMMANUELs erging es bei einem solchen Erlebnis nicht anders!
Offenbarung 1,17
„Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; …“
Die Aussage der schon genannten Verse ist aber nicht nur irreführend, sondern mutwillig verführerisch!!!!!! :
Hebräer 12, 22-24
„Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln, und zu der Versammlung 23 und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten 24 und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut.“
Im Himmel, wo G“TT wohnt, wird es wohl kein Jerusalem geben. Dies ist die Stadt, welche G“TT für SEIN Volk als Erbe gab, wo ER wohnte und wo ER im 3. Tempel wieder wohnen wird! Im Himmel werden wohl keine Städte mehr sein und auch keine Feinde des Volkes, die von G“TT zurechtgewiesen werden sollten! Im Himmel werden auch keine Berge sein!
Und - welche „Erstgeborenen der Heiden“ ????
Nachdem das den Juden Gegebene in den vorigen Versen indirekt mit Dreck beworfen, als nichtig und nahezu als verächtlich dargebracht wird - wer, wenn nicht Juden, sollen dann die Erstgeborenen sein???
2. Mose 4,22 „Und du sollst zu ihm sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn“
Wann hat IMMANUEL gesagt, dass ER einen neuen Bund bringt oder gebracht hat???
Matthäus 5,17-18 „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 8 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.“
Wann hat IMMANUEL jemals gesagt, dass Er gekommen sei, SEIN Blut zu geben für die Heiden/Völker/Nationen?
Die Abstammung des jüdischen Volkes kopiere ich aus dem Lukas-Evangelium, damit niemand sagen kann, dass er darüber keine Kenntnisse besaß!
Lukas 3,34-38
„der war ein Sohn Jakobs, der war ein Sohn Isaaks, der war ein Sohn Abrahams, der war ein Sohn Terachs, der war ein Sohn Nahors, 35 der war ein Sohn Serugs, der war ein Sohn Regus, der war ein Sohn Pelegs, der war ein Sohn Ebers, der war ein Sohn Schelachs, 36 der war ein Sohn Kenans, der war ein Sohn Arpachschads, der war ein Sohn Sems, der war ein Sohn Noahs, der war ein Sohn Lamechs, 37 der war ein Sohn Metuschelachs, der war ein Sohn Henochs, der war ein Sohn Jereds, der war ein Sohn Mahalalels, der war ein Sohn Kenans, 38 der war ein Sohn des Enosch, der war ein Sohn Sets, der war ein Sohn Adams, der war Gottes.“
Das ist also sicher, dass das jüdische Volk der Nachkomme Sets ist, den G“TT als „Ersatz“ gab für Abel, den sein Bruder umgebracht hatte!
Es ist aber wichtig, einen ganz kurzen Blick in die Vergangenheit und in die Zukunft zu werfen, um eventuell zu erfahren, was dem Kain gesagt wurde bezüglich des Zeichens. Wenn es Ihnen recht ist, können wir doch etwas mehr sehen und erkennen von dem, was bis heute verborgen blieb!
1.Mose 4,1-16
„Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit Hilfe des HERRN. 2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. 3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. 4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. 6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? 7 Ist’s nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. 8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. 11 Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 12 Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. 13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Strafe ist zu schwer, als dass ich sie tragen könnte. 14 Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und muss unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir’s gehen, dass mich totschlägt, wer mich findet. 15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, dass ihn niemand erschlüge, der ihn fände. 16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.“
Wir wissen wohl, dass am Ende diejenigen, die von der Welt sind, somit nicht von G“TT, sich freiwillig um die Zeichen bemühen werden, wie auch Kain das Zeichen erbeten hat, um zu leben!
Offenbarung 13,16-18
„Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen...“
Kehren wir noch einmal zurück zu Paulus und der christlichen Lehre!
Paulus ging später (Jahre nach seiner „Bekehrung“) wohl nach Jerusalem. Wegen des Unfriedens, den er gestiftet hatte, war es von den Jüngern IMMANUELs dann vermutlich gern gesehen, dass er wieder zurückging nach Antiochia und Tarsus. Er war zu den Jüngern nicht gekommen, um zu lernen! Er kam, um zu lehren! Dass dies nicht funktionierte und es zu einer Trennung kommen musste, ist wohl selbstverständlich! – Wohin war er also geführt worden, um auf seine große Aufgabe vorbereitet zu werden? Und woher hat er seine Jünger? Aus der Gegend von Antiochia… Wo aber liegt Antiochia??? Schauen Sie dies doch auf einer Landkarte an! - Ja, Sie sehen richtig! In der Gegend von Eden!
Sie werden über dieses Thema auch in anderen Kapiteln lesen. Wegen der Wichtigkeit des Inhaltes möchte ich dieses aber lieber wiederholen, damit Sie selbst die Zugänge von anderen Seiten in Verbindung mit anderen Stellen betrachten können. Deshalb werden sie immer wieder Wiederholungen sehen, mal mit weniger, mal mit mehr Kommentar.
Und jetzt noch einmal zurück zu Kain. Wo musste dieser hin?
1. Mose 4,16
„So ging Kain hinweg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten.“
Nun könnten Sie mir entgegenbringen, dass inzwischen doch die Sintflut gewesen war! Das stimmt! Aber bitte lesen Sie nach, was geschrieben steht
1. Mose 9, 8-26
„Und Gott sagte zu Noah und seinen Söhnen mit ihm: 9 Siehe, ich richte mit euch einen Bund auf und mit euren Nachkommen 10 und mit allem lebendigen Getier bei euch, an Vögeln, an Vieh und an allen Tieren des Feldes bei euch, von allem, was aus der Arche gegangen ist, was für Tiere es sind auf Erden. 11 Und ich richte meinen Bund so mit euch auf, dass hinfort nicht mehr alles Fleisch verderbt werden soll durch die Wasser der Sintflut und hinfort keine Sintflut mehr kommen soll, die die Erde verderbe. 12 Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier bei euch auf ewig: 13 Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde. 14 Und wenn es kommt, dass ich Wetterwolken über die Erde führe, so soll man meinen Bogen sehen in den Wolken. 15 Alsdann will ich gedenken an meinen Bund zwischen mir und euch und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, dass hinfort keine Sintflut mehr komme, die alles Fleisch verderbe. 16 Darum soll mein Bogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und gedenke an den ewigen Bund zwischen Gott und allem lebendigen Getier unter allem Fleisch, das auf Erden ist. 17 Und Gott sagte zu Noah: Das sei das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch auf Erden.
18 Die Söhne Noahs, die aus der Arche
gingen, sind diese: Sem, Ham und Jafet. Ham aber ist der Vater Kanaans. 19 Das
sind die drei Söhne Noahs; von ihnen kommen her alle Menschen auf Erden. 20 Noah
aber, der Ackermann, pflanzte als Erster einen Weinberg. 21 Und
da er von dem Wein trank, ward er trunken und lag im Zelt aufgedeckt. 22 Als
nun Ham, Kanaans Vater, seines Vaters Blöße sah, sagte er’s seinen beiden
Brüdern draußen. 23 Da nahmen Sem und Jafet ein Kleid
und legten es auf ihrer beider Schultern und gingen rückwärts hinzu und deckten
ihres Vaters Blöße zu; und ihr Angesicht war abgewandt, damit sie ihres Vaters
Blöße nicht sähen. 24 Als nun Noah erwachte von seinem
Rausch und erfuhr, was ihm sein jüngster Sohn angetan hatte, 25 sprach
er: Verflucht sei Kanaan und sei seinen Brüdern ein Knecht aller Knechte! 26 Und
sprach weiter: Gelobt sei der HERR, der Gott Sems, und Kanaan sei sein Knecht!
! 27 Gott breite Jafet aus und lasse ihn
wohnen in den Zelten Sems und Kanaan sei sein Knecht!“
Hier sehen wir die Auswirkung des Fluches gegen Kanaan und dass er deswegen Sem dienen musste. Betrachten wir, wer dem jüdischen Volk jetzt dient - und wer bereits während der Geschichte -, dann müssen wir erkennen, dass es, anstatt ihm zu dienen, von jeher um dessen Bekämpfung und Vernichtung ging …! Betrachten wir, wo und von wem wohl Paulus vorbereitet wurde und auf wessen Lehre, aber auch, wie viele Juden seit Beginn der christlichen Geschichte ermordet wurden und wie zielstrebig die Kirche dessen Ausrottung stets vor Augen hatte und hat - dann wird schon vieles klarer!
Bedenken Sie bitte, dass auch der Islam christliche Wurzeln hat und die beiden deshalb viel mehr Gemeinsamkeiten haben, bis hin zu dem Bedürfnis, das Volk G’’TTes auszurotten, ein viel größeres Bedürfnis, als irgendeine andere Ideologie oder so genannte Religion dies jemals hatte! Dazu kommt schließlich, dass die beiden, Christentum und Islam, durch Propaganda, Erpressung, wirtschaftliche Abhängigkeit usw. andere abhängig und somit wiederum erpressbar machen, um damit auch aus ihnen Feinde Israels und des Volkes G“TTes zu machen! Wenn Sie all dies mit in Betracht ziehen, dann können Sie auch besser verstehen, weshalb Kain im Hebräerbrief erwähnt wurde, obwohl er mit dem Machtstreben des Christentums - außer der feindlichen Wurzel - nichts zu tun haben kann wegen des zeitlichen Abstands der Geschichte. Dadurch wird deutlich, dass Kain auch heute noch Abel bekämpft! (Hebräer 11,4 „Durch den Glauben hat Abel Gott ein besseres Opfer dargebracht als Kain; deshalb wurde ihm bezeugt, dass er gerecht sei, da Gott selbst es über seinen Gaben bezeugte; und durch den Glauben redet er noch, obwohl er gestorben ist.“)
Kain weiß, das der G“TT Abels/Sets ihn wohl am Leben ließ, aber nur um seine Unfähigkeit zu beweisen, unter G“TTes Weisung leben zu können! Es ist ihm nicht gelungen, die Wurzel seiner Eifersucht, seines Neides und Hasses loswerden zu können und dadurch haben alle seine Nachkommen von all diesen Eigenschaften abbekommen, was am deutlichsten zu sehen ist an der Feindschaft gegen Israel/Juden.
Hebräer 12,25
„Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden redete, wie viel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel redet.“
Huh! Ist das eine raffinierte Rede!!
Bitte bedenken Sie, wer vom Himmel redet! Sie können gleich hinterfragen: Ist es nicht G“TT selbst, der im Himmel wohnt? Da muss ich dann aber zur Antwort einiges erwähnen!
Hiob 1,6-7
„Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, kam auch der Satan unter ihnen. 7 Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen“
Offenbarung 2,7-12
„Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der im Paradies Gottes ist. 8 Und dem Engel der Gemeinde in „Smyrna“ schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: 9 Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut - du bist aber reich - und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind’s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans. 10 Fürchte dich nicht vor dem, was du leiden wirst! Siehe, der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet in Bedrängnis sein zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. 11 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode. 12 Und dem Engel der Gemeinde in „Pergamon“ schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert:“
Natürlich, man kann so reden wie in Hebräer 12,25! Denn bisher hat noch jeder seinen Herrn im Himmel! Egal ob er G“TT oder Satan heißt, da jener erst dann hinausgeworfen werden wird, wenn der letzte Kampf beginnt! Sicher sind beide in verschiedenen Sphären, aber im Himmel! Sowohl G“TT und IMMANUEL, wie auch Satan, der ebenfalls viele Namen hat, wozu auch „Jesus“ gehört… Es kann aber auch sein, dass er diesen Namen nur für sein Verführungswerk gegeben hat….
Ist in den folgenden Versen nicht auch etwas schizophren Verrücktes???
Hebräer 12,28-29
„Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt; denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.“
Was für ein Reich ist da empfangen worden??? Von wem? Wann hat der G“TT Israels je ein Reich für die Heiden gegeben? Hat ER nicht vielmehr gesagt, wenn die Heiden die Weisungen befolgen werden, dann können sie als Fremde SEINem Volk dienen und angeschlossen werden? Und ist es nicht so, dass ab Vers 18 der Schreiber dieses Briefes gerade G“TTes Volk, das Volk ISRAEL, nicht nur ablehnte, sondern verachtete? Gerade redete er doch von ihrem „Gott“ und nicht von dem G“TT ISRAELS? Dann aber ist dies in der Tat zu verstehen!
Und nun zu den Kapiteln 9 und 10 des Römerbriefes
Dies sind die Kapitel, die dazu verwendet werden, um Juden zu sagen: Seht her! Paulus hat auch Euch zum Teil das Heil angeboten, obwohl er ja doch unser Apostel war! Ich denke, dass die, die so reden, noch nicht genau erfahren haben, was G“TT SEINem Volk angeboten hat bzw. weshalb und wozu ER dieses machte So wie diejenigen auch keine Ahnung davon haben, was in diesen Briefen tatsächlich geschrieben steht - im Hinblick auf G“TTes Aussagen!
Betrachten wir einmal genau, was da von Paulus angeboten wurde!
Römer 9, 1 - 33
„Für das, was ich jetzt sage, rufe ich Christus als Zeugen an. Es ist die Wahrheit; ich lüge nicht. Auch mein Gewissen bezeugt es, das vom Heiligen Geist bestätigt wird: 2 Ich bin tieftraurig, und es quält mich unablässig, 3 wenn ich an meine Brüder und Schwestern denke, die Menschen aus meinem Volk. Wenn es möglich wäre, würde ich es auf mich nehmen, selbst an ihrer Stelle verflucht und für immer von Christus getrennt zu sein. 4 Sie sind doch Israel, das von Gott erwählte Volk. Ihnen gehört das Vorrecht, Kinder Gottes zu sein. Ihnen offenbarte er seine Herrlichkeit. Mit ihnen hat er wiederholt seinen Bund geschlossen. Ihnen hat er sein Gesetz gegeben und die Ordnungen für den Opferdienst zu seiner Verehrung. Ihnen hat er das künftige Heil versprochen. 5 Sie sind die Nachkommen der von Gott erwählten Väter, und zu ihnen zählt nach seiner menschlichen Herkunft auch Christus, der versprochene Retter. Dafür sei Gott, der Herr über alles, für immer und ewig gepriesen! Amen.
6 Es kann keine Rede davon sein, dass
dies alles nicht mehr gilt und also das Wort Gottes ungültig geworden ist. Aber
nicht alle Israeliten gehören wirklich zu Israel, 7 und
nicht alle leiblichen Nachkommen Abrahams sind als solche schon Abrahams
Kinder. Gott sagte zu Abraham: »Durch „Isaak“ gebe ich dir die Nachkommen, die
ich dir versprochen habe.« 8 Das
heißt: Nicht die natürliche Abstammung von Abraham, sondern erst die göttliche
Zusage macht zu echten Abrahamskindern und damit zu Kindern Gottes. 9 Denn
es war eine göttliche Zusage, mit der die Geburt Isaaks angekündigt wurde:
»Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder, dann hat Sara einen Sohn.« 10 Das
wird bestätigt durch ein zweites Beispiel: Rebekka war von unserem Vorfahren
Isaak mit Zwillingen schwanger, mit Esau und Jakob. 11-12 Die
beiden Kinder waren noch nicht geboren, und keines von beiden hatte irgendetwas
Gutes oder Böses getan. Da sagte Gott zu ihrer Mutter Rebekka: »Der Ältere muss
dem Jüngeren dienen.« Damit stellte er klar, dass es allein von seinem freien
Entschluss abhängt, wenn er einen Menschen erwählt. Es kommt dabei nicht auf
menschliche Leistungen, sondern nur auf den göttlichen Ruf an. 13 Dasselbe
geht aus der anderen Stelle hervor, wo Gott sagt: »Jakob habe ich meine Liebe
zugewandt, Esau aber hat meinen Hass zu spüren bekommen.«
14 Folgt daraus, dass Gott ungerecht ist? Keineswegs! 15 Er sagte ja zu Mose: »Es liegt in meiner freien Entscheidung, wem ich meine Gnade erweise; es ist allein meine Sache, wem ich mein Erbarmen schenke.« 16 Es kommt also nicht auf den Willen und die Anstrengung des Menschen an, sondern einzig auf Gott und sein Erbarmen. 17 So verfährt er auch mit dem Pharao, dem er seine Gunst entzieht, indem er zu ihm sagt: »Nur deshalb habe ich dich als König eingesetzt, um an dir meine Überlegenheit zu beweisen und meinen Namen in der ganzen Welt bekannt zu machen.« 18 Gott verfährt also ganz nach seinem freien Willen: Mit den einen hat er Erbarmen, die andern macht er starrsinnig, so dass sie ins Verderben laufen. 19 Vielleicht wird mir jemand entgegenhalten: »Warum zieht uns dann Gott für unser Tun zur Rechenschaft? Wenn er bestimmt, dann kann doch niemand dagegen ankommen!« 20 Du Mensch, vergiss nicht, wer du bist! Du kannst dir doch nicht herausnehmen, Gott zu kritisieren! Sagt vielleicht ein Gebilde aus Ton zu seinem Bildner: »Warum hast du mich so gemacht?« 21 Und hat ein Töpfer nicht das Recht, aus einem Tonklumpen zwei ganz verschiedene Gefäße zu machen: eines, das auf der Festtafel zu Ehren kommt, und ein anderes als Behälter für den Abfall? 22 Du kannst also Gott nicht anklagen, wenn er an den Gefäßen seines Zorns sein Gericht vollstrecken und seine Macht erweisen will; aber selbst sie, die zum Untergang bestimmt waren, hat er mit großer Geduld ertragen.
23 So handelt er, damit er an den Gefäßen seines Erbarmens zeigen kann, wie unerschöpflich reich seine Herrlichkeit ist - an ihnen, die er im Voraus zum Leben in seiner Herrlichkeit bestimmt hat. 24 Das sind wir, die er berufen hat - nicht nur aus dem jüdischen Volk, sondern auch aus den anderen Völkern. 25 Das ist schon beim Propheten Hosea angekündigt, durch den Gott im Blick auf die anderen Völker sagt: »Ich werde die, die nicht mein Volk sind, ‚mein Volk’ nennen, und die Ungeliebten ‚Geliebte’. 26 Und dieselben Leute, zu denen ich gesagt hatte: ‚Ihr seid nicht mein Volk’, werden dann ‚Kinder des lebendigen Gottes’ genannt werden.« 27 Über das Volk Israel aber sagt Jesaja das prophetische Wort: »Selbst wenn die Israeliten so zahlreich wären wie der Sand am Meer, nur ein kleiner Rest wird gerettet. 28 Der Herr wird sein Rettungswerk auf der Erde endgültig und doch mit Einschränkung ausführen. « 29 Es ist so, wie Jesaja es vorausgesagt hat: »Hätte der Herr, der Herrscher der Welt, nicht einen kleinen Rest von uns Israeliten übrig gelassen, so wäre es uns wie Sodom und Gomorra ergangen. «
30 Was folgt daraus? Es ist offenbar
so: Menschen aus den anderen Völkern, die sich gar nicht darum bemüht hatten,
haben das Ziel erreicht, vor Gott als gerecht zu bestehen. Sie haben es dadurch
erreicht, dass sie in vertrauendem Glauben angenommen haben, was Gott für sie
getan hat. 31 Das Volk Israel aber, das mit aller
Kraft danach strebt, auf dem Weg der Gesetzeserfüllung vor Gott als gerecht zu
bestehen, hat das vom Gesetz in Aussicht gestellte Ziel nicht erreicht. 32 Warum
nicht? Weil sie den Weg des Glaubens abwiesen und meinten, ihre
Gehorsamsleistungen müssten sie ans Ziel bringen. Sie kamen zu Fall an dem
‚Stein des Anstoßes’, 33 von dem Gott sagt: »Auf dem
Zionsberg lege ich ein festes Fundament, einen Stein, an dem sie sich stoßen,
einen Felsblock, an dem sie zu Fall kommen. Aber wer auf ihn vertraut, wird
nicht zugrunde gehen. «
Vers 1 „Für das, was ich jetzt sage, rufe ich Christus als Zeugen an. Es ist die Wahrheit; ich lüge nicht. Auch mein Gewissen bezeugt es, das vom Heiligen Geist bestätigt wird“
Niemals kann jemand von seinen Aussagen behaupten, dass sie die Wahrheit seien! Es ist möglich, nach eigenem Wissen, Erlerntem, nach eigenen Erfahrungen, Hoffnungen, etwas für gut bzw. für Wahrheit zu halten Es ist nur möglich, etwas zu sagen, was man selbst für richtig hält!
Es ist nicht möglich, G“TT oder IMMANUEL diesbezüglich als Zeugen anzugeben. Man kann nur sagen: Möge ER es bestätigen, wenn ich die Wahrheit rede!
Verse 2-3 „Ich bin tieftraurig, und es quält mich unablässig, wenn ich an meine Brüder und Schwestern denke, die Menschen aus meinem Volk. Wenn es möglich wäre, würde ich es auf mich nehmen, selbst an ihrer Stelle verflucht und für immer von Christus getrennt zu sein.“
1.) Jede Gefühlsdarstellung und Empfindung ist legitim!
2.) Niemand kann aber seine „Geistesgaben“ oder seine Verbindung zu G“TT über die von anderen stellen!
3.) Wer könnte wissen, welche Position er am Ende haben wird? Ob sein Name im Buch des Lebens stehen wird? Wie kann man also etwas anbieten, was man nicht einmal selbst hat bzw. worüber man noch keine Gewissheit haben kann?!
4.) Wesentliche Merkmale sind auch: Paulus redet hier von Geschwistern! Wie ich schon öfters erwähnt habe, bestand keinerlei Blutsverwandtschaft, sondern bei ihm ging es um seinen Übertritt zum Judentum, wobei wohl ein Name (wenn auch nicht legitim!) geändert werden kann, aber keineswegs kann man ein geschwisterliches Verhältnis dadurch herstellen!
Vers 4
„Sie sind doch Israel, das von Gott erwählte Volk. Ihnen gehört das Vorrecht, Kinder Gottes zu sein. Ihnen offenbarte er seine Herrlichkeit. Mit ihnen hat er wiederholt seinen Bund geschlossen. Ihnen hat er sein Gesetz gegeben und die Ordnungen für den Opferdienst zu seiner Verehrung. Ihnen hat er das künftige Heil versprochen.“
Richtig gesagt zu Beginn! „Sie sind doch Israel, das von Gott erwählte Volk. Ihnen gehört das Vorrecht, Kinder Gottes zu sein“. „Sie“ sind doch Israel! Er sagt, es sind nicht „wir“, sondern sie! Dadurch nicht „uns“, sondern ihnen gehört die Kindschaft! Und nicht „uns“, sondern „ihnen“ offenbarte G“TT SEINe Herrlichkeit! Also insofern stimmt es schon! Nicht mit „uns“, sondern mit „ihnen“ hat ER einen Bund geschlossen und dies wiederholt getan! Nicht uns, sondern ihnen hat ER SEINe Ordnungen gegeben!
In diesem Vers kann man schon unschwer erkennen, welche Distanz er zu dem jüdischen Volk hatte!
Vers 5 „Sie sind die Nachkommen der von Gott erwählten Väter, und zu ihnen zählt nach seiner menschlichen Herkunft auch Christus, der versprochene Retter. Dafür sei Gott, der Herr über alles, für immer und ewig gepriesen! Amen“
Bitte also nochmals Acht geben! Wer sind die Nachkommen der erwählten Väter? – „sie“ und nicht „wir“!! Hier gesteht er, wenn auch schon umgemodelt, die Herkunft IMMANUELs zu und preist G“TT für diese Gnade! (Wie sehr wird dies gegenüber Israel von dieser Welt ständig wiederholt).
Verse 6-7
„Es kann keine Rede davon sein, dass dies alles nicht mehr gilt und also das Wort Gottes ungültig geworden ist. Aber nicht alle Israeliten gehören wirklich zu Israel, 7 und nicht alle leiblichen Nachkommen Abrahams sind als solche schon Abrahams Kinder. Gott sagte zu Abraham: »Durch „Isaak“ gebe ich dir die Nachkommen, die ich dir versprochen habe.“
1.) Jetzt wird es gefährlich! Erst zu sagen, G“TTes Aussagen seien nicht ungültig! und dann, dass aber nicht alle Israeliten tatsächlich zu Israel gehörten! Etwa so: Nicht alle Deutschen gehören tatsächlich zu Deutschland! (gemeint ist, unabhängig von der Wohnstätte)
2.) Bedenken wir, dass in der Tat nicht alle Kinder Abrahams auch Kinder G“TTes sind, sondern dass die größte Anzahl eben zu den Feinden Israels gehört. Jischmael ist durch die ägyptische Magd der Stammvater aller Jischmaeliten/Araber.
1. Mose 25,12-16
„Dies ist das Geschlecht Ismaels, des Sohnes Abrahams, den ihm Hagar gebar, die Magd Saras aus Ägypten; 13 und dies sind die Namen der Söhne Ismaels, nach denen ihre Geschlechter genannt sind: der erstgeborene Sohn Ismaels Nebajot, dann Kedar, Adbeel, Mibsam, 14 Mischma, Duma, Massa, 15 Hadad, Tema, Jetur, Nafisch und Kedma. 16 Das sind die Söhne Ismaels mit ihren Namen nach ihren Gehöften und Zeltdörfern, zwölf Fürsten nach ihren Stämmen.“
1. Mose 25,1-6
„Abraham nahm wieder eine Frau, die hieß Ketura. 2 Die gebar ihm Simran und Jokschan, Medan und Midian, Jischbak und Schuach. 3 Jokschan aber zeugte Saba und Dedan. Die Söhne Dedans aber waren: die Aschuriter, die Letuschiter und die Lëummiter. 4 Die Söhne Midians waren: Efa, Efer, Henoch, Abida und Eldaa. Diese alle sind Söhne der Ketura. 5 Und Abraham gab all sein Gut Isaak. 6 Aber den Söhnen, die er von den Nebenfrauen hatte, gab er Geschenke und schickte sie noch zu seinen Lebzeiten fort von seinem Sohn Isaak, nach Osten hin ins Morgenland.“
All diese Kinder Awrahams wurden Völker und Stämme! In den meisten Fällen sind sie aber bis zum heutigen Tage solche, die wegen dem, was ihrem Urvater geschah, (Wegschicken mit Geschenk und kein Anteil an dem ewigen Erbe!) immer noch voll Hass, Neid, Eifersucht und Groll sind… Es lohnt sich, nachzuschauen, welche Kinder Abrahams zu welchem Volk wurden! Ich setze dies hier nicht hinein, da es den Rahmen sprengen könnte und von dem Thema sehr weit wegführen würde!!
3.) Das Problem beginnt also nicht damit, dass nicht alle Kinder Awrahams die G“TT-lichen Erben sind, sondern, nach der Behauptung von Paulus, nicht einmal alle Kinder Jakobs! Es ist selbstverständlich, dass es nicht auf alle Kinder Abrahams zutrifft! Auch nicht auf alle Kinder Isaaks! Aber wann wurden die Segnungen von den 12 Söhnen Jakobs zurückgenommen? Oder wann ist Jakob, der nach dem Kampf mit dem Engel des HERRN Israel genannt wurde, die Verheißung entzogen worden?
4.) Wie kommt Paulus also auf die Idee, zu sagen, nicht alle seien Israeliten, weil der Großvater auch andere Kinder hatte? Natürlich ist schon in der Bibel erkennbar, dass sie ja nicht dazu gehörten, und dies kommt ständig zum Ausdruck! Aber nur durch dieses Chaos kann man die nachfolgende „Irrtümer“ untermauern!
Verse 8-9
„Das heißt: nicht die natürliche Abstammung von Abraham, sondern erst die göttliche Zusage macht zu echten Abrahamskindern und damit zu Kindern Gottes. 9 Denn es war eine göttliche Zusage, mit der die Geburt Isaaks angekündigt wurde: »Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder, dann hat Sara einen Sohn.“
1.) Unverständlich ist und bleibt die Aussage: „Aber nicht alle Israeliten gehören wirklich zu Israel..“, welche Paulus immer noch bei Abraham sucht!
2.) Es ist ja doch wohlbekannt, dass es nur das Kind von Sara ist, das durch die G“TTliche Gnade und Zeugung geboren wurde, und nicht all die anderen!
Vers 10-13
„Das wird bestätigt durch ein zweites Beispiel: Rebekka war von unserem Vorfahren Isaak mit Zwillingen schwanger, mit Esau und Jakob. 11-12 Die beiden Kinder waren noch nicht geboren, und keines von beiden hatte irgendetwas Gutes oder Böses getan. Da sagte Gott zu ihrer Mutter Rebekka: »Der Ältere muss dem Jüngeren dienen. « Damit stellte er klar, dass es allein von seinem freien Entschluss abhängt, wenn er einen Menschen erwählt. Es kommt dabei nicht auf menschliche Leistungen, sondern nur auf den göttlichen Ruf an. 13 Dasselbe geht aus der anderen Stelle hervor, wo Gott sagt: »Jakob habe ich meine Liebe zugewandt, Esau aber hat meinen Hass zu spüren bekommen.“
Immer noch die wohlbekannte Tatsache über das, was in der Bibel als Aufzählung der Väter gilt!.
2. Mose 2, 24-25
„Und Gott erhörte ihr Wehklagen und gedachte seines Bundes mit Abraham, Isaak und Jakob. 25 Und Gott sah auf die Israeliten und nahm sich ihrer an.“ Oder
2. Mose 3,15
„Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR , der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.“
(Also ER möchte durch diese Namen angerufen werden!)
Wer mag verstehen, weshalb Paulus auch hier behauptet, dass nicht alle, die von Abraham bzw. auch von Isaak herkommen, angenommen bzw. erwählt sind?
Verse 14-16
„Folgt daraus, dass Gott ungerecht ist? Keineswegs! 15 Er sagte ja zu Mose: »Es liegt in meiner freien Entscheidung, wem ich meine Gnade erweise; es ist allein meine Sache, wem ich mein Erbarmen schenke. « 16 Es kommt also nicht auf den Willen und die Anstrengung des Menschen an, sondern einzig auf Gott und sein Erbarmen.“
Der EWIGE ist niemals ungerecht! ER hat das souveräne Recht, mit all seinen Geschöpfen zu tun und zu lassen nach SEINem Ermessen und Plan! Dennoch handelt ER nicht willkürlich, sondern durch SEIN Erbarmen erwählte er die zu SEINem Volk, die nach SEINem Willen sind, bzw. die dazu gemacht sind! Sicher könnten alle, die keine Juden sind, behaupten, dass sie G“TTes Kinder seien, da Paulus so etwas gerne versprochen hat - und sie nehmen es einfach nur an! Aber G“TT hat dies niemals versprochen! So kann jeder behaupten, was er nun auch will. SEINe Erwählung ist und bleibt alleine maßgebend! Paulus ging sogar so weit, dass er die Rollen vollkommen verdrehte: Das auserwählte Volk G“TTes (die Juden) machte er zu den Kindern der Magd und die Christen zu Kindern von Sarah!
Siehe Galater 4,21-31
„Sagt mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: Hört ihr das Gesetz nicht? 22 Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, den einen von der Magd, den andern von der Freien. 23 Aber der von der Magd ist nach dem Fleisch gezeugt worden, der von der Freien aber kraft der Verheißung. 24 Diese Worte haben tiefere Bedeutung. Denn die beiden Frauen bedeuten zwei Bundesschlüsse: einen vom Berg Sinai, der zur Knechtschaft gebiert, das ist Hagar; 25 denn Hagar bedeutet den Berg Sinai in Arabien und ist ein Gleichnis für das jetzige Jerusalem, das mit seinen Kindern in der Knechtschaft lebt. 26 Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsre Mutter. 27 Denn es steht geschrieben (Jesaja 54,1): »Sei fröhlich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Brich in Jubel aus und jauchze, die du nicht schwanger bist. Denn die Einsame hat viel mehr Kinder, als die den Mann hat.« 28 Ihr aber, liebe Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung. 29 Aber wie zu jener Zeit der, der nach dem Fleisch gezeugt war, den verfolgte, der nach dem Geist gezeugt war, so geht es auch jetzt. 30 Doch was spricht die Schrift? »Stoß die Magd hinaus mit ihrem Sohn; denn der Sohn der Magd soll nicht erben mit dem Sohn der Freien« (1.Mose 21,10). 31 So sind wir nun, liebe Brüder, nicht Kinder der Magd, sondern der Freien.“ (Darüber schrieb ich schon an anderer Stelle)
Paulus teilte gerne die. Kindschaft G“TTes aus. Dies bedeutete immer wieder viele Gläubige für seine Supermarkt-Ware, obgleich seine angebotenen Aussagen (Ware) nichts mit dem Wort und der Wahrheit G“TTes zu tun haben!
Römer 8,12-17
„Brüder und Schwestern! Wir stehen also nicht mehr unter dem Zwang, unserer selbstsüchtigen Natur zu folgen. 13 Wenn ihr nach eurer eigenen Natur lebt, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber in der Kraft des Geistes euren selbstsüchtigen Willen tötet, werdet ihr leben. 14 Alle, die sich in dieser Weise vom Geist Gottes führen lassen, die sind Gottes Söhne und Töchter. 15 Der Geist, den Gott euch gegeben hat, ist ja nicht ein Sklavengeist, so dass ihr wie früher in Angst leben müsstet. Es ist der Geist, den ihr als seine Söhne und Töchter habt. Von diesem Geist erfüllt rufen wir zu Gott: »Abba! Vater!« 16 So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind. 17 Wenn wir aber Kinder sind, dann sind wir auch Erben, und das heißt: wir bekommen teil am unvergänglichen Leben des Vaters, genauso wie Christus und zusammen mit ihm. Wie wir mit Christus leiden, sollen wir auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen.“
Oder auch im Philipperbrief deutlich zu erkennen.
Philipper 2 ,12-18
„Meine Lieben! Ihr habt doch immer auf mich gehört. Tut es nicht nur, wenn ich unter euch anwesend bin, sondern jetzt erst recht, da ich fern von euch bin. Arbeitet an euch selbst mit Furcht und Zittern, damit ihr gerettet werdet! 13 Ihr könnt es, denn Gott selbst bewirkt in euch nicht nur das Wollen, sondern auch das Vollbringen, so wie es ihm gefällt. 14 Tut das alles ohne Murren und ohne Zweifel! 15 Ihr sollt ja rein und fehlerlos werden und euch als Gottes vollkommene Kinder erweisen mitten unter verirrten und verdorbenen Menschen; ihr sollt leuchten unter ihnen wie die Sterne am nächtlichen Himmel.16 Dazu müsst ihr an der Botschaft festhalten, die euch das ewige Leben verspricht. Dann werdet ihr mein Ruhm sein an dem Tag, an dem Christus kommt, weil meine Arbeit und Mühe nicht vergeblich gewesen sind. 17 Aber auch wenn ich bei meinem Dienst - diesem Opferdienst, in dem ich Gott euren Glauben darbringe - mein Blut wie ein dazugehöriges Trankopfer vergießen muss: Ich freue mich und freue mich mit euch allen. 18 Freut ihr euch ebenso, und freut euch mit mir!“
Zu Römer 9, Vers 17-18
„So verfährt er auch mit dem Pharao, dem er seine Gunst entzieht, indem er zu ihm sagt: »Nur deshalb habe ich dich als König eingesetzt, um an dir meine Überlegenheit zu beweisen und meinen Namen in der ganzen Welt bekannt zumachen.« 18 Gott verfährt also ganz nach seinem freien Willen: Mit den einen hat er Erbarmen, die andern macht er starrsinnig, so dass sie ins Verderben laufen.“
In der Tat hat G“TT den Pharao seine Willkür treiben lassen, und SEIN eigenes Volk (SEINe Kinder) schlagen lassen, weil ER ihn vertilgen wollte, so dass er niemals mehr SEIN Volk plagen konnte! Wie wenige in dieser Welt haben dies als Ermahnung genommen!?
Denken wir bitte doch weiter! Weshalb ließ der EWIGE all die Feinde Israels/SEINes Volkes nach dieser Zeit des Pharaos am Leben? Weshalb die Römer, nach dem sie, was heilig war, zerstörten, SEINe Kinder verjagten…? Weshalb schonte ER bis jetzt die Kirche? Seit ihrer Entstehung erhob sie den Anspruch auf ihre Position durch Satans und Paulus’ „Gnade“, während der EWIGE diese allein SEINem Volk gegeben hat!
Richten wir unseren Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart Deutschlands, auch auf die von England, Frankreich und der ganzen übrigen Welt gegenüber dem Volke G“TTes! Der EWIGE ließ zu, dass die Völker ihre Willkür treiben konnten gegenüber SEINem eigenen Volk! ER tat dies ebenso wie damals gegenüber dem Pharao! Dessen Sünde ließ ER groß werden, um ihn dann eines Tages zu Fall zu bringen, wie ER es auch mit all den Weltreichen tat, die einmal da waren und doch nicht mehr sind, weil sie ihre Hände gegen SEIN Volk erhoben hatten! Deren Strafen sind aber weit von dem entfernt, was geschehen wird, wenn die noch Ungestraften am Ende alle wegen derselben Sünde – nämlich dem Antasten SEINes Volkes! – zur Verantwortung gezogen werden!
Vers 19-23
„ Nun sagst du zu mir: Warum beschuldigt er uns dann noch? Wer kann seinem Willen widerstehen? 20 Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so? 21 Hat nicht ein Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen? 22 Da Gott seinen Zorn erzeigen und seine Macht kundtun wollte, hat er mit großer Geduld ertragen die Gefäße des Zorns, die zum Verderben bestimmt waren, 23 damit er den Reichtum seiner Herrlichkeit kundtue an den Gefäßen der Barmherzigkeit, die er zuvor bereitet hatte zur Herrlichkeit.“
Sicher ist es unter Nichtjuden nicht selten, dass gefragt wird: Wozu sollte ich denn G“TT gehorchen, wenn ER bestimmt, wer zu IHM darf und wer nicht? Dies sind natürliche Fragen, obwohl nicht gerechtfertigt, wenn man SEIN Wort kennt, und sie sind zugleich stolz und hochmütig!
Jesaja. 64,7
„Aber nun, HERR, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk.
Oder: Jesaja 45,9
„Weh dem Menschen, der seinen Schöpfer zur Rechenschaft zieht! Aus Erde ist er gemacht; vor dem, der ihn geformt hat, ist er nicht mehr als eine Tonscherbe! Sagt vielleicht der Ton zum Töpfer: »Was machst du da«? Hält er ihm vor: »Was du formst, ist misslungen?“
Diese und andere Stellen zog auch Paulus für seine Bestätigung über G“TTes Allmacht heran!
Verse 24-26 „Dazu hat er uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden. 25 Wie er denn auch durch Hosea spricht (Hosea 2,25; 2,1): »Ich will das mein Volk nennen, das nicht mein Volk war, und meine Geliebte, die nicht meine Geliebte war.« 26 »Und es soll geschehen: Anstatt dass zu ihnen gesagt wurde: „Ihr seid nicht mein Volk“, sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.“
Schauen wir an, woher Paulus diese Behauptungen nahm!
a) Hosea 2,25 „Ich will dich, Israel, wieder in dein Land einsäen. War dein Name zuvor ‚Kein Erbarmen’, so werde ich mich jetzt über dich erbarmen. Warst du zuvor ‚Nicht-mein-Volk’, so sage ich jetzt zu dir: ‚Du bist mein Volk’, und du antwortest: ‚Du bist mein Gott!’“
b) Hosea 2,1 „Die Israeliten werden einmal so zahlreich werden wie der Sand am Meer, der sich weder zählen noch mit dem Hohlmaß messen lässt. Sie, zu denen der HERR gesagt hatte: »Ihr seid nicht mein Volk«, werden dann ‚Söhne des lebendigen Gottes’ genannt werden.“
Da hat doch Paulus schon willkürlich den Anfang „vergessen“, um seiner satanischen Lehre Ausdruck zu geben! Bitte betrachten Sie nebeneinander dasselbe! Der EWIGE sagt durch Hosea: „Ich will dich, Israel, wieder in dein Land einsäen. War dein Name zuvor ‚Kein Erbarmen’, so werde ich mich jetzt über dich erbarmen. Warst du zuvor ‚Nicht-mein-Volk’, so sage ich jetzt zu dir: ‚Du bist mein Volk’, und du antwortest: ‚Du bist mein Gott!’“ Paulus zitiert „wörtlich“ aus derselben Stelle folgenderweise: „Ich will das mein Volk nennen, das nicht mein Volk war, und meine Geliebte, die nicht meine Geliebte war“
Oder durch Hosea wurde gesagt: „Die Israeliten werden einmal so zahlreich werden wie der Sand am Meer, der sich weder zählen noch mit dem Hohlmaß messen lässt. Sie, zu denen der HERR gesagt hatte: »Ihr seid nicht mein Volk«, werden dann ‚Söhne des lebendigen Gottes’ genannt werden“, was nach dem wörtlichen Zitat von Paulus auf folgende Weise klingt: „Und es soll geschehen: Anstatt dass zu ihnen gesagt wurde: „Ihr seid nicht mein Volk“, sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden.“
Wie kann so etwas geschehen? Wie kann man dies ein glaubhaftes Zitat nennen? Oder sollte Hosea sich vertan haben, und Paulus hätte es richtig gesagt? Aber bitteschön, wie kann man sich dann darauf beziehen? Und kann ein Original so misslungen sein, wenn doch G“TT die Aussage von Paulus als Wahrheit zugedacht hätte? Oder ist es nicht vielmehr so, dass Paulus einiges an dem Text umgemodelt hat, um für seine Zwecke den Nichtjuden Verheißungen zusprechen zu können? Schauen wir also an, was er damit bezweckte!
Römer 9,27-29
„Jesaja aber ruft aus über Israel (Jesaja 10,22-23): »Wenn die Zahl der Israeliten wäre wie der Sand am Meer, so wird doch nur ein Rest gerettet werden; 28 denn der Herr wird sein Wort, indem er vollendet und scheidet, ausrichten auf Erden.« 29 Und wie Jesaja vorausgesagt hat (Jesaja 1,9): „Wenn uns nicht der Herr Zebaoth Nachkommen übrig gelassen hätte, so wären wir wie Sodom geworden und wie Gomorra“.!
In der Tat zitierte Paulus jetzt nahezu richtig! Es steht geschrieben
Jesaja 10,22-23
„Denn wäre auch dein Volk, o Israel, wie Sand am Meer, so soll doch nur ein Rest in ihm bekehrt werden. Verderben ist beschlossen und bringt Fluten von Gerechtigkeit. 23 Denn Gott der HERR Zebaoth wird Verderben ergehen lassen, wie beschlossen ist, im ganzen Lande.“ Nur ein ganz kleiner Schönheitsfehler ist also geschehen! Ohne Pause geht es in Jesaja auf folgende Weise weiter:
Ab Vers 24 „Darum spricht Gott der HERR Zebaoth: Fürchte dich nicht, mein Volk, das in Zion wohnt, vor Assur, der dich mit dem Stecken schlägt und seinen Stab gegen dich aufhebt, wie es in Ägypten geschah. 25 Denn es ist nur noch eine kleine Weile, so wird meine Ungnade ein Ende haben, und mein Zorn wird sich richten auf sein Verderben. 26 Alsdann wird der HERR Zebaoth eine Geißel über ihn schwingen wie in der Schlacht Midians am Rabenfelsen und wird seinen Stab, den er am Meer brauchte, aufheben wie in Ägypten. 27 Zu der Zeit wird seine Last von deiner Schulter weichen müssen und sein Joch von deinem Halse. Er zieht herauf von Rimmon, 28 er kommt nach Aja. Er zieht durch Migron, er lässt seinen Tross zu Michmas. 29 Sie ziehen durch den engen Weg, bleiben in Geba über Nacht. Rama erschrickt, das Gibea Sauls flieht. 30 Du Tochter Gallim, schreie laut! Merke auf, Lajescha; gib ihm Antwort, Anatot! 31 Madmena weicht, die Bürger von Gebim laufen davon. 32 Noch heute wird er Halt machen in Nob; er wird seine Hand ausstrecken gegen den Berg der Tochter Zion, gegen den Hügel Jerusalems. 33 Aber siehe, der Herr, der HERR Zebaoth, wird die Äste mit Macht abhauen und was hoch aufgerichtet steht niederschlagen, dass die Hohen erniedrigt werden. 34 Und der dichte Wald wird mit dem Eisen umgehauen werden, und der Libanon wird fallen durch einen Mächtigen.“
Hat der EWIGE also vorgehabt, SEIN Volk umzutauschen? Oder irgendwie zu ersetzen? ER hat wohl deutlich gesagt, dass nur ein Rest übrig bleiben wird! Siehe z.B. die Zeiten der Shoah! Wie sehr wurde SEIN Volk minimiert! Wer wagt dann aber zu glauben, dass G“TT dafür keine Rechnung mehr offen hat????
Sicher will ich auch Jesaja 1,9 nicht unerwähnt lassen, damit niemand sagen kann, ich würde etwas heraussuchen, aber verschweigen, wo Paulus doch Recht hätte!
Jesaja 1,9-18
„Hätte uns der HERR Zebaoth nicht einen geringen Rest übrig gelassen, so wären wir wie Sodom und gleich wie Gomorra.“ , kommen noch folgende Verse dazu! 10“ Höret des HERRN Wort, ihr Herren von Sodom! Nimm zu Ohren die Weisung unsres Gottes, du Volk von Gomorra! 11 Was soll mir die Menge eurer Opfer?, spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. 12 Wenn ihr kommt, zu erscheinen vor mir - wer fordert denn von euch, dass ihr meinen Vorhof zertretet? 13 Bringt nicht mehr dar so vergebliche Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Gräuel! Neumonde und Sabbate, wenn ihr zusammenkommt, Frevel und Festversammlung mag ich nicht! 14 Meine Seele ist Feind euren Neumonden und Jahresfesten; sie sind mir eine Last, ich bin’s müde, sie zu tragen. 15 Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut.
16 Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen, lasst ab vom Bösen! 17 Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft den Waisen Recht, führt der Witwen Sache! 18 So kommt denn und last uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden“
Hat der EWIGE da etwas von einem Ersatzvolk geredet? Ich habe nichts Derartiges gesehen!
Römer 9,30-33
„Was sollen wir nun hierzu sagen? Das wollen wir sagen: Die Heiden, die nicht nach der Gerechtigkeit trachteten, haben die Gerechtigkeit erlangt; ich rede aber von der Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt. 31 Israel aber hat nach dem Gesetz der Gerechtigkeit getrachtet und hat es doch nicht erreicht. 32 Warum das? Weil es die Gerechtigkeit nicht aus dem Glauben sucht, sondern als komme sie aus den Werken. Sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, 33 wie geschrieben steht (Jesaja 8,14; 28,16): »Siehe, ich lege in Zion einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses; und wer an ihn glaubt, der soll nicht zuschanden werden«
Sorry, wo hat Paulus mit nur einem einzigen Satz bewiesen oder etwas gefunden, dass der EWIGE SEIN Volk ersetzt hätte, oder auch nur vorhatte, dies zu tun? Oder, auch nur zum Teil, die Erwählung jemand anderem zugedacht hätte? Einem anderen Volk, einer anderen Gemeinschaft, die IHM wohlgefälliger wurde?
Aus welchem Glauben? Glauben an die Lügen? An die Selbstlügen, den Selbstbetrug? Wie kann ein Mensch bei G“TT etwas „erreichen“?? Wie, auf welche Weise oder aus welchem Grund sollten die Nichtjuden, die ja doch SEINe Weisungen für nichts achten, bevorzugt werden und ER sich zu einem Lügner machen? Das sind Fragen über Fragen! Sicher werden einige aus den Nichtjuden dennoch SEINe Gnade erhalten! Aber nicht so, wie Paulus es ihnen zugedacht hat, sondern weil sie demütig wurden wie die kanaanäische Frau unter anderem!
Sehen wir uns nun an, wie es sich im Kapitel 10 entwickelt.
Römer 10,1-21
„Liebe Brüder, meines Herzens Wunsch ist und ich flehe auch zu Gott für sie, dass sie gerettet werden. 2 Denn ich bezeuge ihnen, dass sie Eifer für Gott haben, aber ohne Einsicht. 3 Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan. 4 Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht. 5 Mose nämlich schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt (3.Mose 18,5): »Der Mensch, der das tut, wird dadurch leben.« 6 Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so (5.Mose 30,11-14): »Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?« - nämlich um Christus herabzuholen -, 7 oder: »Wer will hinab in die Tiefe fahren?« - nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen -, 8 sondern was sagt sie? »Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.« Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.
9 Denn
wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem
Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du
gerettet. 10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so
wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. 11 Denn
die Schrift spricht (Jesaja 28,16): »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden
werden. « 12 Es ist hier kein Unterschied
zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle,
die ihn anrufen. 13 Denn »wer den Namen des Herrn
anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5).
14 Wie sollen sie aber den anrufen, an
den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts
gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? 15 Wie
sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben
steht (Jesaja 52,7): »Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute
verkündigen!« 16 Aber nicht alle sind dem Evangelium
gehorsam. Denn Jesaja spricht (Jesaja 53,1): »Herr, wer glaubt unserm Predigen?
« 17 So kommt der Glaube aus der
Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi. 18 Ich
frage aber: Haben sie es nicht gehört? Doch, es ist ja »in alle Lande
ausgegangen ihr Schall und ihr Wort bis an die Enden der Welt« (Psalm 19,5). 19 Ich
frage aber: Hat es Israel nicht verstanden? Als Erster spricht Mose (5.Mose
32,21): »Ich will euch eifersüchtig machen auf ein Nicht-Volk; und über ein
unverständiges Volk will ich euch zornig machen.« 20 Jesaja
aber wagt zu sagen (Jesaja 65,1): »Ich ließ mich finden von denen, die mich
nicht suchten, und erschien denen, die nicht nach mir fragten.« 21 Zu
Israel aber spricht er (Jesaja 65,2): »Den ganzen Tag habe ich meine Hände
ausgestreckt nach dem Volk, das sich nichts sagen lässt und widerspricht.«
Betrachten wir wieder alles einzeln.
Römer 10,1-3
„Liebe Brüder, meines Herzens Wunsch ist und ich flehe auch zu Gott für sie, dass sie gerettet werden. 2 Denn ich bezeuge ihnen, dass sie Eifer für Gott haben, aber ohne Einsicht. 3 Denn sie erkennen die Gerechtigkeit nicht, die vor Gott gilt, und suchen ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten und sind so der Gerechtigkeit Gottes nicht untertan.“
Schauen wir an, was Paulus alles von sich gab und dass er dann vor den Römern über Juden klagte, die doch seine Lehre nicht für würdig fanden, sie zu befolgen, obwohl er ein nichtjüdischer selbsternannter Gelehrte war, der doch sowohl den von G“TT eingesetzten Priestern wie allen anderen den Weg zeigen wollte… Vor ihm, dem aus der Römischen Provinz kommenden Mann, sollte sich doch jeder beugen und seine antigöttliche Lehre übernehmen! Da es jedoch nicht so geschah, entbrannte sein Zorn und zugleich sein Eifer, gegen Juden alles in Bewegung zu setzen, was Satan anzubieten hat bzw. möglich machen konnte!
Nicht Paulus wurde von G“TT eingesetzt als Lehrer des Volkes, sondern Moshe, und nicht zu Paulus sagte ER SEIN Wort, sondern dem dafür zubereiteten Moshe!
Paulus behauptet einfach von sich heraus, weshalb die Juden verwerflich seien! Sie glauben und folgen nicht ihm, sondern befolgen das Wort, welches G“TT zum Gerechtwerden gab. Somit aber war es nicht möglich, zugleich auch dem Gott von Paulus (Satan) zu dienen!
Verse 4-13
„Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht. 5 Mose nämlich schreibt von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt (3.Mose 18,5): »Der Mensch, der das tut, wird dadurch leben.« 6 Aber die Gerechtigkeit aus dem Glauben spricht so (5.Mose 30,11-14): »Sprich nicht in deinem Herzen: Wer will hinauf gen Himmel fahren?« - nämlich um Christus herabzuholen -, 7 oder: »Wer will hinab in die Tiefe fahren?« - nämlich um Christus von den Toten heraufzuholen -, 8 sondern was sagt sie? »Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.«
Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen. 9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. 10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet. 11 Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.« 12 Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen. 13 Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5).“
1.) IMMANUEL sollte des Gesetzes Ende sein? Wie denn auch? Hat nicht ER gesagt:
Matthäus 5.17-19 „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.“
2.) Paulus hat schon wieder etwas vergessen! Er reduziert die Schrift und behauptet, es sei die Aussage von Moshe, obwohl jeder lesen kann:
3. Mose 18,1-5
„Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Ich bin der HERR, euer Gott. 3 Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes Ägypten, darin ihr gewohnt habt, auch nicht nach der Weise des Landes Kanaan, wohin ich euch führen will. Ihr sollt auch nicht nach ihren Satzungen wandeln, 4 sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun und meine Satzungen sollt ihr halten, dass ihr darin wandelt; ich bin der HERR, euer Gott. 5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben; ich bin der HERR.“
Also, da steht doch sehr genau, SEIN Volk soll leben, wie der EWIGE es sagt, und soll nicht handeln nach der Weise der Gojim= Völker= Nationen= Heiden! Wenn Paulus dies dennoch als Vorwurf bringt, dann müsste doch jeder wissen, wessen Botschafter er ist! Schauen wir genauer an, was er wieder angestellt hat, welche Verwirrung er stiftet, neben der Stellen-Angabe, die er wieder nicht genau zitiert!
Ich hole nun etwas weiter aus, um dies etwas verständlicher zu machen, und lasse die Adressaten ebenso nicht weg, wie auch den Grund der Aussagen!
5. Mose 30,9-16
„Und der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände, zu der Frucht deines Leibes, zu den Jungtieren deines Viehs, zum Ertrag deines Ackers, dass dir’s zugute komme. Denn der HERR wird sich wieder über dich freuen, dir zugut, wie er sich über deine Väter gefreut hat, 10 weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchst und hältst seine Gebote und Rechte, die geschrieben stehen im Buch dieses Gesetzes, wenn du dich bekehrst zu dem HERRN, deinem Gott, von ganzem Herzen und von ganzer Seele. 11 Denn das Gebot, das ich dir heute gebiete, ist dir nicht zu hoch und nicht zu fern. 12 Es ist nicht im Himmel, dass du sagen müsstest: Wer will für uns in den Himmel fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun? 13 Es ist auch nicht jenseits des Meeres, dass du sagen müsstest: Wer will für uns über das Meer fahren und es uns holen, dass wir’s hören und tun?
14 Denn es ist das Wort ganz nahe bei dir, in deinem Munde und in deinem Herzen, dass du es tust. 15 Siehe, ich habe dir heute vorgelegt das Leben und das Gute, den Tod und das Böse. 16 Wenn du gehorchst den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete, dass du den HERRN, deinen Gott, liebst und wandelst in seinen Wegen und seine Gebote, Gesetze und Rechte hältst, so wirst du leben und dich mehren, und der HERR, dein Gott, wird dich segnen in dem Lande, in das du ziehst, es einzunehmen.“
Wo ist also das Gesetz verwerflich? Oder ist nicht gerade der verworfen, der nicht danach tut? Wer kann schon mit dem Herzen glauben, und dadurch die Weisungen halten, anstatt sie zu lernen, sich zu Herzen zu nehmen und dadurch zu halten? Jesaja 28,6 hat Paulus schon zuvor erwähnt, so gehe ich jetzt nicht wieder darauf ein!
Wiederum wurde Joel 3,5 herangezogen. Wir müssen aber weitaus mehr als diesen einen Vers sehen und lesen, anstatt einen einzelnen oder gar halben Vers herauszureißen, um die eigenen Aussagen zu bestätigen! Deshalb habe ich einige Verse vorher und hinterher vor und nach der zitierten Stelle kopiert.
Joel 2,18-27
„Dann wird der HERR um sein Land eifern und sein Volk verschonen. 19 Und der HERR wird antworten und zu seinem Volk sagen: Siehe, ich will euch Getreide, Wein und Öl die Fülle schicken, dass ihr genug daran haben sollt, und will euch nicht mehr unter den Heiden zuschanden werden lassen. 20 Und ich will den Feind aus Norden von euch wegtreiben und ihn in ein dürres und wüstes Land verstoßen, seine Spitze in das östliche Meer und sein Ende in das westliche Meer; er soll verfaulen und stinken, denn er hat Gewaltiges getan. 21 Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR kann auch Gewaltiges tun. 22 Fürchtet euch nicht, ihr Tiere auf dem Felde; denn die Auen in der Steppe sollen grünen und die Bäume ihre Früchte bringen, und die Feigenbäume und Weinstöcke sollen reichlich tragen.
23 Und ihr, Kinder Zions, freut euch und seid fröhlich im HERRN, eurem Gott, der euch gnädigen Regen gibt und euch herabsendet Frühregen und Spätregen wie zuvor, 24 dass die Tennen voll Korn werden und die Keltern Überfluss an Wein und Öl haben sollen. 25 Und ich will euch die Jahre erstatten, deren Ertrag die Heuschrecken, Käfer, Geschmeiß und Raupen gefressen haben, mein großes Heer, das ich unter euch schickte. 26 Ihr sollt genug zu essen haben und den Namen des HERRN, eures Gottes, preisen, der Wunder unter euch getan hat, und mein Volk soll nicht mehr zuschanden werden 27 Und ihr sollt’s erfahren, dass ich mitten unter Israel bin und dass ich, der HERR, euer Gott bin, und sonst keiner mehr, und mein Volk soll nicht mehr zuschanden werden.“
Joel 3,1-5
„Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen. 2 Auch will ich zur selben Zeit über Knechte und Mägde meinen Geist ausgießen. 3 Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf. 4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt. 5 Und es soll geschehen: Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird.“
Joel 4,1-3
„Denn siehe, in jenen Tagen und zur selben Zeit, da ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, 2 will ich alle Heiden zusammenbringen und will sie ins Tal Joschafat hinabführen und will dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heiden zerstreut und sich in mein Land geteilt haben; 3 sie haben das Los um mein Volk geworfen und haben Knaben für eine Hure hingegeben und Mädchen für Wein verkauft und vertrunken.“
Wie sagte Paulus all dies abgekürzt und pauschalisiert?
Vers 13 „Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5).“
Römer 10,14-16
„Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? 15 Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jesaja 52,7): »Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!« 16 Aber nicht alle sind dem Evangelium gehorsam. Denn Jesaja spricht (Jesaja 53,1): »Herr, wer glaubt unserm Predigen?“
Hier bietet sich Paulus Ihnen an als der Prediger und Botschafter des jüdischen Volkes und auch als der gute Freudenbote! Aber wie sollte es gewesen sein?
Jesaja 53, 7-12
„Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König! 8 Deine Wächter rufen mit lauter Stimme und rühmen miteinander; denn alle Augen werden es sehen, wenn der HERR nach Zion zurückkehrt. 9 Seid fröhlich und rühmt miteinander, ihr Trümmer Jerusalems; denn der HERR hat sein Volk getröstet und Jerusalem erlöst. 10 Der HERR hat offenbart seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, dass aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes. 11 Weicht, weicht, zieht aus von dort und rührt nichts Unreines an! Geht weg aus ihrer Mitte, reinigt euch, die ihr des HERRN Geräte tragt! 12 Denn ihr sollt nicht in Eile ausziehen und in Hast entfliehen; denn der HERR wird vor euch herziehen und der Gott Israels euren Zug beschließen.“
„Ihr Trümmer Jerusalems…“ Das heißt, erst müssten doch die Römer das Land und Jerusalem in Trümmer versetzt haben, bevor ein Bote kommen sollte, um dessen Aufbau zu verkündigen! Aus der Zerstreuung kann man ebenfalls erst heimkehren, wenn man zuvor zerstreut ist! Aber beides war noch nicht geschehen in den Zeiten von Paulus! Er hat wieder sehr vereinfacht! Er zitiert nur soviel: »Herr, wer glaubt unserm Predigen?“ Ich gebe zu: Solchen Predigern glaube ich nicht!!!!!!!!!
Verse 17-19
„So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi. 18 Ich frage aber: Haben sie es nicht gehört? Doch, es ist ja »in alle Lande ausgegangen ihr Schall und ihr Wort bis an die Enden der Welt« (Psalm 19,5). 19 Ich frage aber: Hat es Israel nicht verstanden? Als Erster spricht Mose (5.Mose 32,21): »Ich will euch eifersüchtig machen auf ein Nicht-Volk; und über ein unverständiges Volk will ich euch zornig machen.«“
Paulus hat durch seine Vermischung immer eine Schaufel drauf gesetzt! Er zitiert auf folgende Weise: Psalm 19,5 „»in alle Lande ausgegangen ihr Schall und ihr Wort bis an die Enden der Welt«. Es ist ein wunderbarer Psalm. So gebe ich den ganzen Psalm wieder, wenn er auch in der Tat mehr als einen Beweis über die irrsinnige Aussage bzw. über das Herausreißen durch Paulus vielfach enthält.
Psalm 19 Ein Psalm Davids, vorzusingen.
„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. 3 Ein Tag sagt’s dem andern, und eine Nacht tut’s kund der andern, 4 ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme. 5 Ihr Schall geht aus in alle Lande und ihr Reden bis an die Enden der Welt. Er hat der Sonne ein Zelt am Himmel gemacht; / 6 sie geht heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, zu laufen ihre Bahn. 7 Sie geht auf an einem Ende des Himmels / und läuft um bis wieder an sein Ende, und nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen.
8 Das Gesetz des HERRN ist vollkommen und erquickt die Seele. Das Zeugnis des HERRN ist gewiss und macht die Unverständigen weise. 9 Die Befehle des HERRN sind richtig und erfreuen das Herz. Die Gebote des HERRN sind lauter und erleuchten die Augen. 10 Die Furcht des HERRN ist rein und bleibt ewiglich. Die Rechte des HERRN sind Wahrheit, allesamt gerecht. 11 Sie sind köstlicher als Gold und viel feines Gold, sie sind süßer als Honig und Honigseim. 12 Auch lässt dein Knecht sich durch sie warnen; und wer sie hält, der hat großen Lohn. 13 Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden! 14 Bewahre auch deinen Knecht vor den Stolzen, dass sie nicht über mich herrschen; so werde ich ohne Tadel sein und rein bleiben von großer Missetat. 15 Lass dir wohlgefallen die Rede meines Mundes / und das Gespräch meines Herzens vor dir, HERR, mein Fels und mein Erlöser.“
Paulus wollte eigentlich seine Sendung wie auch seine Botschaft bestätigt wissen durch diesen Vers. Aber der ganze Psalm besingt gerade die Herrlichkeit von den Gesetzen G“TTes!
Paulus fragt: „ Ich frage aber: Hat es Israel nicht verstanden?“ Was hat wohl Israel nicht verstanden, was ein Paulus verstanden hat? Paulus begeht erneut den Fehler, einen Teil von Aussagen zu missbrauchen, die aus dem Kontext genommen wurden und dadurch einen anderen Inhalt erhalten haben… So zitiere ich, was drum herum steht bei dem Vers 21.
5. Mose 32,18-36
„Deinen Fels, der dich gezeugt hat, hast du außer Acht gelassen und hast vergessen den Gott, der dich gemacht hat. 19 Und als es der HERR sah, ward er zornig über seine Söhne und Töchter, 20 und er sprach: Ich will mein Antlitz vor ihnen verbergen, will sehen, was ihnen zuletzt widerfahren wird; denn es ist ein verkehrtes Geschlecht, es sind untreue Kinder. 21 Sie haben mich gereizt durch einen Nicht-Gott, durch ihre Abgötterei haben sie mich erzürnt. Ich aber will sie wieder reizen durch ein Nicht-Volk, durch ein gottloses Volk will ich sie erzürnen. 22 Denn ein Feuer ist entbrannt durch meinen Zorn und wird brennen bis in die unterste Tiefe und wird verzehren das Land mit seinem Gewächs und wird anzünden die Grundfesten der Berge. 23 Ich will alles Unglück über sie häufen, ich will alle meine Pfeile auf sie schießen. 24 Vor Hunger sollen sie verschmachten und verzehrt werden vom Fieber und von jähem Tod. Ich will der Tiere Zähne unter sie schicken und der Schlangen Gift. 25 Draußen wird das Schwert ihre Kinder rauben und drinnen der Schrecken den jungen Mann wie das Mädchen, den Säugling wie den Greis.
26 Ich hätte gesagt: Es soll aus sein mit ihnen, ich will ihren Namen tilgen unter den Menschen -, 27 wenn ich nicht den Spott der Feinde gescheut hätte; ihre Widersacher hätten es nicht erkannt und gesagt: Unsere Macht ist groß, und nicht der HERR hat dies alles getan. 28 Denn Israel ist ein Volk, dem man nicht mehr raten kann, und kein Verstand wohnt in ihnen. 29 O dass sie weise wären und dies verstünden, dass sie merkten, was ihnen hernach begegnen wird! 30 Wie geht’s zu, dass einer tausend verjagt und zwei sogar zehntausend flüchtig machen? Kommt’s nicht daher, dass ihr Fels sie verkauft hat und der HERR sie dahingegeben hat?
31 Denn unserer Feinde Fels ist nicht wie unser Fels; so müssen sie selber urteilen. 32 Denn ihr Weinstock stammt von Sodoms Weinstock und von dem Weinberg Gomorras; ihre Trauben sind Gift, sie haben bittere Beeren, 33 ihr Wein ist Drachengift und verderbliches Gift der Ottern. 34 Ist dies nicht bei mir verwahrt und versiegelt in meinen Schatzkammern? 35 Die Rache ist mein, ich will vergelten zur Zeit, da ihr Fuß gleitet; denn die Zeit ihres Unglücks ist nahe, und was über sie kommen soll, eilt herzu. 36 Denn der HERR wird seinem Volk Recht schaffen, und über seine Knechte wird er sich erbarmen. Denn er wird sehen, dass ihre Macht dahin ist und es aus ist mit ihnen ganz und gar…“
Der Heidenapostel hat dabei etwas außer Acht gelassen! Er sagte nämlich: »Ich will euch eifersüchtig machen auf ein Nicht-Volk; und über ein unverständiges Volk will ich euch zornig machen.« Es heißt aber in Vers 21 „Sie haben mich gereizt durch einen Nicht-Gott, durch ihre Abgötterei haben sie mich erzürnt. Ich aber will sie wieder reizen durch ein Nicht-Volk, durch ein gottloses Volk will ich sie erzürnen.“ Das heißt, dass Paulus selber an dem Ast unter sich fleißig gesäbelt hat, denn damit sagte er zugleich, dass die, die er so hoch erhoben hat und zu denen er das Volk G“TTes auch überreden wollte, G“TTlose Wesen sind!
Verse 20-21
„Jesaja aber wagt zu sagen (Jesaja 65,1): »Ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten, und erschien denen, die nicht nach mir fragten.« 21 Zu Israel aber spricht er (Jesaja 65,2): »Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach dem Volk, das sich nichts sagen lässt und widerspricht.«“
Vorweg: Nicht Jesaja wagte so etwas zu sagen, sondern der EWIGE ließ es durch ihn sagen! Wer bereit ist, das Kapitel 65 von Jesaja durchzulesen und nicht beim ersten Satz hängen bleibt - wobei der EWIGE gerechtfertigt SEIN Volk mit Strafandrohung und auch ausgeführten Strafe dazu leitete, dass dieses in SEINer Schule SEINem Wille nach zu leben lerne! - der kann eventuell auf die Paulinischen Ergebnisse kommen, aber bei G“TT gibt es keine halben Aussagen, daher ist es notwendig die gesamte Aussage zu lesen.
Ich will dieses Kapitel natürlich auch nicht geheim halten oder unsere Sünden verstecken! So zitiere ich es ganz, damit auch was Paulus zu sagen versuchte, deutlich werde!
Jesaja 65,1-25
„Der Herr sagt: »Ich war bereit, diesen Leuten zu helfen, aber niemand hat mich um Hilfe gebeten. Ich war für dieses Volk immer zu finden, aber niemand hat mich gesucht. Obwohl keiner von ihnen meinen Namen rief, sagte ich immerzu: ‚Ja, ich höre!’ 2 Die ganze Zeit über streckte ich einladend die Hände aus; aber dieses widerspenstige Volk will nichts von mir wissen. Sie folgen ihren eigenen Gedanken und gehen beharrlich ihre eigenen verkehrten Wege. 3 Fortwährend beleidigen sie mich und reizen mich zum Zorn. In ihren heiligen Hainen opfern sie den Götzen und verbrennen Weihrauch auf Ziegelsteinen, 4 sie hocken in Gräbern und übernachten in Höhlen, um die Toten zu befragen und sich von den Geistern Auskunft zu holen. Sie essen das Fleisch von Schweinen und anderen unreinen Tieren. 5 Sie sagen zu jedem, der ihnen begegnet: ‚Halt, komm mir nicht zu nah! Ich bin mit heiligen Dingen in Berührung gekommen und bringe dich in Gefahr!’ Diese Leute haben meinen Zorn herausgefordert; er brennt wie ein Feuer, das nicht erlischt. 6 Ihre Vergehen werden nicht vergessen; sie sind sämtlich bei mir aufgeschrieben. Ich ruhe nicht, bis ich ihnen alles heimgezahlt habe, 7 ihre eigenen Verfehlungen und die ihrer Vorfahren dazu. Alle, die auf den Bergen und Hügeln Opfer dargebracht und mich damit beleidigt haben, werde ich bestrafen, wie es ihre Taten verdienen. Ich, der HERR, sage es.«
8 Weiter sagt der HERR: »Wenn jemand eine kümmerliche Weintraube findet, sagt man zu ihm: ‚Wirf sie nicht weg, es ist noch etwas Gutes daran!’ So will auch ich mein Volk nicht ganz vernichten; denn es gibt noch Menschen darin, die mir treu geblieben sind. 9 Es soll auch künftig Nachkommen Jakobs und Judas geben, denen das Land als Erbbesitz zusteht. Die Menschen, die ich erwählt habe und die mir dienen, sollen auf meinen Bergen wohnen. 10 In der Scharon-Ebene werden sie ihre Schafe weiden und im Achor-Tal ihre Rinder. Das ganze Land gebe ich meinem Volk, den Menschen, die nach mir fragen. 11 Ihr anderen aber habt mir den Rücken gekehrt und kommt nicht zu meinem heiligen Berg. Statt dessen deckt ihr den Schicksalsgöttern Gad und Meni einen reichen Opfertisch und füllt ihnen die Krüge mit Wein.
12 Dafür wird euch euer Schicksal ereilen: Ich gebe euch den Feinden preis, die euch wie Opfertiere abschlachten werden. Ich habe gerufen, aber ihr habt nicht geantwortet; ich habe euch gewarnt, aber ihr habt nicht darauf gehört. Ihr habt es vorgezogen, mich zu beleidigen und zu tun, was mir missfällt. 13 Darum hört, was ich, der HERR, euch ankündige: Meine Diener, die mir treu geblieben sind, bekommen zu essen und zu trinken, ihr aber müsst Hunger und Durst leiden. Sie werden stolz und glücklich sein, ihr aber werdet in Schande gestürzt. 14 Sie werden jubeln vor Freude, aber ihr müsst schreien vor Qual und heulen vor Verzweiflung. 15 Ich werde euch töten, und die Menschen, die ich erwählt habe und die mir dienen, werden eure Namen als Fluchwort verwenden. Ihnen aber gebe ich neue ehrenvolle Namen. 16 a Wenn dann die Leute sich gegenseitig grüßen im Land, grüßen sie sich nur noch ‚bei dem treuen Gott’, und wenn sie schwören, schwören sie ‚bei Gott, der Treue hält’.« Der HERR sagt: »Alle Not wird vergessen sein, ich bereite ihr ein Ende.
17 Alles mache ich jetzt neu: Einen
neuen Himmel schaffe ich und eine neue Erde. Dann sehnt sich niemand nach dem
zurück, was früher einmal gewesen ist; kein Mensch wird mehr daran denken. 18 Freut
euch und jubelt ohne Ende über das, was ich nun schaffe! Ich mache Jerusalem
zur Stadt der Freude, und seine Bewohner erfülle ich mit Glück. 19 Ich
selbst will an Jerusalem wieder Freude haben und über mein Volk glücklich sein.
Niemand wird mehr weinen und klagen. 20 Es
gibt keine Kinder mehr, die nur ein paar Tage leben, und niemand, der erwachsen
ist, wird mitten aus dem Leben gerissen. Wenn jemand mit hundert Jahren stirbt,
wird man sagen: ‚Er war noch so jung!’ Selbst der Schwächste und Gebrechlichste
wird ein solch hohes Alter erreichen. 21 Sie
werden sich Häuser bauen und auch darin wohnen können. Sie werden Weinberge
pflanzen und selbst den Ertrag genießen. 22 Sie
sollen nicht bauen und pflanzen und sich lebenslang mühen, nur damit andere den
Gewinn davon haben. Alt wie Bäume sollen sie werden, die Menschen in meinem
Volk, und den Lohn ihrer Arbeit selbst genießen! 23 Sie
werden sich nicht vergeblich abmühen. Die Frauen gebären ihre Kinder nicht
länger für eine Zukunft voller Schrecken. Sie sind mein Volk, ich segne sie;
darum werden sie mit ihren Kindern leben. 24 Noch
ehe sie zu mir um Hilfe rufen, habe ich ihnen schon geholfen. Bevor sie ihre
Bitte ausgesprochen haben, habe ich sie schon erfüllt. 25 Wolf
und Lamm werden dann gemeinsam weiden, der Löwe frisst Häcksel wie das Rind,
und die Schlange nährt sich vom Staub der Erde. Auf dem Zion, meinem heiligen
Berg, wird keiner mehr Böses tun und Unheil stiften. Ich, der HERR, sage es.«
Ich hoffe, dass Sie jetzt etwas mehr verstehen, wie G“TT SEIN Volk in SEINe Schule nahm und nimmt, es aber niemals verlassen hat und ebenso wenig verlassen oder gar ersetzen wird!
Römerbrief, Kapitel 11
„So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. 2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift sagt von Elia, wie er vor Gott tritt gegen Israel und spricht (1.Könige 19,10): 3 »Herr, sie haben deine Propheten getötet und haben deine Altäre zerbrochen, und ich bin allein übrig geblieben und sie trachten mir nach dem Leben«? 4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? (1.Könige 19,18): »Ich habe mir übrig gelassen siebentausend Mann, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor dem Baal.« 5 So geht es auch jetzt zu dieser Zeit, dass einige übrig geblieben sind nach der Wahl der Gnade. 6 Ist’s aber aus Gnade, so ist’s nicht aus Verdienst der Werke; sonst wäre Gnade nicht Gnade. 7 Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auserwählten aber haben es erlangt. Die andern sind verstockt, 8 wie geschrieben steht (Jesaja 29,10): »Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, dass sie nicht sehen, und Ohren, dass sie nicht hören, bis auf den heutigen Tag. «
9 Und David spricht (Psalm 69,23-24): »Lass ihren Tisch zur Falle werden und zu einer Schlinge und ihnen zum Anstoß und zur Vergeltung. 10 Ihre Augen sollen finster werden, dass sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit.« 11 So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte. 12 Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wie viel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird.
13 Euch Heiden aber sage ich: Weil ich Apostel der Heiden bin, preise ich mein Amt, 14 ob ich vielleicht meine Stammverwandten zum Nacheifern reizen und einige von ihnen retten könnte. 15 Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten! 16 Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig. 17 Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich.
19 Nun sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde. 20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich! 21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er dich doch wohl auch nicht verschonen. 22 Darum sieh die Güte und den Ernst Gottes: den Ernst gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du bei seiner Güte bleibst; sonst wirst du auch abgehauen werden. 23 Jene aber, sofern sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott kann sie wieder einpfropfen. 24 Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum. 25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.33 O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!
34 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen«? (Jesaja 40,13) 35 Oder »wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass Gott es ihm vergelten müsste«? (Hiob 41,3) 36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.“
Dies ist das Kapitel von Paulus, welches in christlichen Kreisen vor allen anderen paulinischen Aussagen als das judenfreundlichste gilt! Aber entspricht dies den Tatsachen?
Verse 1-4
„So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin. 2 Gott hat sein Volk nicht verstoßen, das er zuvor erwählt hat. Oder wisst ihr nicht, was die Schrift sagt von Elia, wie er vor Gott tritt gegen Israel und spricht (1.Könige 19,10): 3 »Herr, sie haben deine Propheten getötet und haben deine Altäre zerbrochen, und ich bin allein übrig geblieben und sie trachten mir nach dem Leben«? 4 Aber was sagt ihm die göttliche Antwort? (1.Könige 19,18): »Ich habe mir übrig gelassen siebentausend Mann, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor dem Baal.«
Die Frage, ob G“TT SEIN Volk verstoßen habe, ist beinahe eine G“TTeslästerung! Wie kann jemand, der gewisse Zeit jüdischen Unterricht erhielt, so etwas nur fragen? Ist es nicht so, wir alle hätten verdient, dass ER uns verwerfe, da doch kein Mensch ohne Sünde ist!? Wer die Torah und die Propheten schon gelesen hat, kann solches nicht einmal hinterfragen!
Was man über die Abstammung von Paulus in Erfahrung bringen kann, ist sehr dürftig. Vieles kann man nur vermuten bzw. aus dem Wenigen als Folgerung erachten! Dass er vom Blut her kein Jude war und in der Tat keine jüdische Wurzel hatte, ist nicht nur anzunehmen, sondern an seinen Aussagen unschwer zu erkennen!
Wenn ich nicht wissen würde, weshalb er jetzt wiederum Missbrauch begeht - in diesem Fall mit dem Propheten Elia - würde ich nochmals zitieren! Aber es geht hier nicht darum, wie er die Situation, die Elia erlebte, missbraucht, sondern dass er nach einer Möglichkeit sucht, die Nichtjuden als G“TTes Volk zu integrieren, wie wir das in den folgenden Versen erkennen können!
Verse 5-10
„So geht es auch jetzt zu dieser Zeit, dass einige übrig geblieben sind nach der Wahl der Gnade. 6 Ist’s aber aus Gnade, so ist’s nicht aus Verdienst der Werke; sonst wäre Gnade nicht Gnade. 7 Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auserwählten aber haben es erlangt.
Die andern sind verstockt, 8 wie geschrieben steht (Jesaja 29,10): »Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, dass sie nicht sehen, und Ohren, dass sie nicht hören, bis auf den heutigen Tag.« 9 Und David spricht (Psalm 69,23-24): »Lass ihren Tisch zur Falle werden und zu einer Schlinge und ihnen zum Anstoß und zur Vergeltung. 10 Ihre Augen sollen finster werden, dass sie nicht sehen, und ihren Rücken beuge allezeit.“
Nach welcher Gnade? Wer ist „übrig geblieben?“ Diejenigen, die seine Lehre annahmen, weil sie sich in der Lehre G“TTes nicht zuhause fühlten? Weil diese ihnen zu streng war, während die Lehre von Paulus, die ja kaum Pflichten anerkannte, mehr Annehmlichkeiten brachte? Denen, die sehr wackelig in ihrem Glauben waren, aber auch keine Verpflichtungen tragen wollten?
Wie kann man zu folgendem Ja sagen:
Vers 7 „Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt.“
Wer kann so etwas behaupten? Hat der EWIGE nicht gerade über das Gegenteil gesprochen? Nicht, dass Israel sein Ziel schon erreicht hätte, jedoch, dass ER SEIN Volk ans Ziel bringen werde!
Zum Beispiel Zefanja 3,14-20
„Jauchze, du Tochter Zion! Frohlocke, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! 15 Denn der HERR hat deine Strafe weggenommen und deine Feinde abgewendet. Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst. 16 Zur selben Zeit wird man sprechen zu Jerusalem: Fürchte dich nicht, Zion! Lass deine Hände nicht sinken! 17 Denn der HERR, dein Gott, ist bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich sein. 18 Wie an einem festlichen Tage nehme ich von dir hinweg das Unheil, dass du seinetwegen keine Schmach mehr trägst. 19 Siehe, zur selben Zeit will ich mit allen denen ein Ende machen, die dich bedrängen, und will den Hinkenden helfen und die Zerstreuten sammeln und will sie zu Lob und Ehren bringen in allen Landen, wo man sie verachtet. 20 Zur selben Zeit will ich euch heimbringen und euch zur selben Zeit sammeln; denn ich will euch zu Lob und Ehren bringen unter allen Völkern auf Erden, wenn ich eure Gefangenschaft wenden werde vor euren Augen, spricht der HERR.“
Wo steht da etwas von das-Ziel-nicht-Erreichen? Wer hat das Recht zu sagen, dass er am Ziel sei? „…die Auserwählten aber haben es erlangt. Die andern sind verstockt“. Wie kann man so etwas behaupten? Wer hat Paulus das Buch des Lebens offenbart, so dass er wissen konnte, wer wozu gemacht ist, wer Gnade vor G“TT gefunden hat und wer nicht? Paulus blieb wieder bei dem einen Vers Jes.29,10 stehen, um diesen gegen Juden zu verwenden! Wenn er weiter zitiert oder man weiter gelesen hätte, würden die Menschen erkannt haben, was er tut!
Jesaja 29,10 bis Ende
„Denn der HERR hat über euch einen Geist des tiefen Schlafs ausgegossen und eure Augen - die Propheten - zugetan, und eure Häupter - die Seher - hat er verhüllt. 11 Darum sind euch alle Offenbarungen wie die Worte eines versiegelten Buches, das man einem gibt, der lesen kann, und spricht: Lies doch das!, und er spricht: »Ich kann nicht, denn es ist versiegelt«; 12 oder das man einem gibt, der nicht lesen kann, und spricht: Lies doch das!, und er spricht: »Ich kann nicht lesen.« 13 Und der Herr sprach: Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, 14 darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs Wunderlichste und Seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Klugen sich verbergen müsse. 15 Weh denen, die mit ihrem Plan verborgen sein wollen vor dem HERRN und mit ihrem Tun im Finstern bleiben und sprechen: »Wer sieht uns und wer kennt uns?« 16 Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre, dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht!, und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner: Er versteht nichts!
17 Wohlan, es ist noch eine kleine Weile, so soll der Libanon fruchtbares Land werden, und was jetzt fruchtbares Land ist, soll wie ein Wald werden. 18 Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches, und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis sehen; 19 und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels. 20 Denn es wird ein Ende haben mit den Tyrannen und mit den Spöttern aus sein, und es werden vertilgt werden alle, die darauf aus sind, Unheil anzurichten, 21 welche die Leute schuldig sprechen vor Gericht und stellen dem nach, der sie zurechtweist im Tor, und beugen durch Lügen das Recht des Unschuldigen. 22 Darum spricht der HERR, der Abraham erlöst hat, zum Hause Jakob: Jakob soll nicht mehr beschämt dastehen, und sein Antlitz soll nicht mehr erblassen. 23 Denn wenn sie sehen werden die Werke meiner Hände - seine Kinder - in ihrer Mitte, werden sie meinen Namen heiligen; sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und den Gott Israels fürchten. 24 Und die, welche irren in ihrem Geist, werden Verstand annehmen, und die, welche murren, werden sich belehren lassen.“
Wo ist die Verwerfung? Der EWIGE nahm SEIN Volk in Liebe an und führte es durch SEINe Schulen. Die aber tatsächlich mit Blindheit geschlagen sind, können nichts erkennen!
Paulus führt auch den 69. Psalm Davids an! Er zitiert und behauptet in den Versen 9 und 10 seines Briefes, als ob der König gegen SEIN Volk so etwas behauptet hätte! : »Lass ihren Tisch zur Falle werden und zu einer Schlinge und ihnen zum Anstoß und zur Vergeltung. 10 Ihre Augen sollen finster werden, dass sie nicht sehen, und ihren Rücken beugen allezeit.«
Dort steht aber – Psalm 69,22-37
„Sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken für meinen Durst. 23 Ihr Tisch werde ihnen zur Falle, zur Vergeltung und zum Strick. 24 Ihre Augen sollen finster werden, dass sie nicht sehen, und ihre Hüften lass immerfort wanken. 25 Gieß deine Ungnade über sie aus, und dein grimmiger Zorn ergreife sie. 26 Ihre Wohnstatt soll verwüstet werden, und niemand wohne in ihren Zelten. 27 Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, und reden gern von dem Schmerz dessen, den du hart getroffen hast. 28 Lass sie aus einer Schuld in die andre fallen, dass sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit. 29 Tilge sie aus dem Buch des Lebens, dass sie nicht geschrieben stehen bei den Gerechten. 30 Ich aber bin elend und voller Schmerzen. Gott, deine Hilfe schütze mich! 31 Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und will ihn hoch ehren mit Dank. 32 Das wird dem HERRN besser gefallen als ein Stier, der Hörner und Klauen hat. 33 Die Elenden sehen es und freuen sich, und die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben. 34 Denn der HERR hört die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht. 35 Es lobe ihn Himmel und Erde, die Meere mit allem, was sich darin regt. 36 Denn Gott wird Zion helfen / und die Städte Judas bauen, dass man dort wohne und sie besitze. 37 Und die Kinder seiner Knechte werden sie erben, und die seinen Namen lieben, werden darin bleiben.“
Womit hat David davon geschrieben, dass das jüdische Volk verworfen sei?
Römer 11, 11-16
„So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte. 12 Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wie viel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird. 13 Euch Heiden aber sage ich: Weil ich Apostel der Heiden bin, preise ich mein Amt, 14 ob ich vielleicht meine Stammverwandten zum Nacheifern reizen und einige von ihnen retten könnte. 15 Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten! 16 Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig.“
Puh! Dies ist mit unzählig vielen Geschehnissen in der Welt parallel! Wie viele haben das schon abgeschaut! Wie oft wurde meinem Volk Honig um den Mund geschmiert, wurde es hinterlistig beraubt und gemordet! Wie viele haben es schon zu verführen versucht! Nur wenige aus den vielen will ich erwähnen! Wie Paulus versuchte auch Martin Luther, das Volk zu gewinnen! Als er erkennen musste, dass dieses Volk verharrt in der Lehre seines G“TTes und nicht das annehmen will, was er anbietet, da wandte er sich um und tat, sagte und plante so viele schlimme Dinge!
Seine mörderischen und bösartigen Pläne wurden von Hitler aufgegriffen und in die Tat umgesetzt! Auch heute gibt es solche Menschen wie Paulus! Sie stellen sich judenfreundlich. Wer aber ihre Pläne betrachtet, kann sehen, dass sie das Land, das G“TT SEINem Volk zum Erbe gab, schon anderen vermacht haben, denen es nicht zugedacht war! So steht es mit Schröder ebenso wie mit Bush und Co! Sie haben sich über einen Palästinenser-Staat bereits geeinigt und wollen das Volk G“TTes in die Hände derer geben, die es vernichten wollen! Es geht neben dem schwarzen Gold, dem Öl, zugleich um das Ziel, dass andere durch ihre Hilfe tun sollen, was sie selbst nicht erreicht haben…
Der EWIGE ließ jedoch sagen durch
Jesaja 8, 8-10
„Und sie werden einbrechen in Juda und wegschwemmen und überfluten, bis sie an den Hals reichen. Und sie werden ihre Flügel ausbreiten, dass sie dein Land, o Immanuel, füllen, so weit es ist. 9 Tobet, ihr Völker, ihr müsst doch fliehen! Höret’s alle, die ihr in fernen Landen seid! Rüstet euch, ihr müsst doch fliehen; rüstet euch, ihr müsst doch fliehen! 10 Beschließt einen Rat und es werde nichts daraus; beredet euch und es geschehe nicht! Denn hier ist Immanuel!“ Wer will daran etwas ändern?
In der Tat ist die Wurzel, die G“TT für SEIN Volk, gegeben hat, heilig! ER hat aber weder eine General-Amnestie noch sonst irgendwelche Massen-Sammlung den Völkern zugesagt! Nur diejenigen aus den Völkern werden dazugesammelt, die tatsächlich SEINen Willen tun, sich demütigen und mit dem Platz begnügen, welchen G“TT ihnen tatsächlich zugedacht hat!
Verse 17-24
„Wenn aber nun einige von den Zweigen ausgebrochen wurden und du, der du ein wilder Ölzweig warst, in den Ölbaum eingepfropft worden bist und teilbekommen hast an der Wurzel und dem Saft des Ölbaums, 18 so rühme dich nicht gegenüber den Zweigen. Rühmst du dich aber, so sollst du wissen, dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die Wurzel trägt dich. 19 Nun sprichst du: Die Zweige sind ausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde. 20 Ganz recht! Sie wurden ausgebrochen um ihres Unglaubens willen; du aber stehst fest durch den Glauben. Sei nicht stolz, sondern fürchte dich! 21 Hat Gott die natürlichen Zweige nicht verschont, wird er dich doch wohl auch nicht verschonen. 22 Darum sieh die Güte und den Ernst Gottes: den Ernst gegenüber denen, die gefallen sind, die Güte Gottes aber dir gegenüber, sofern du bei seiner Güte bleibst; sonst wirst du auch abgehauen werden. 23 Jene aber, sofern sie nicht im Unglauben bleiben, werden eingepfropft werden; denn Gott kann sie wieder einpfropfen. 24 Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum.“
Hier geht es nur darum, dass Paulus in einer Art Implantat versucht, die aus den Heiden an seine Lehre gläubig Gewordenen hineinzuoperieren oder als „wilde Zweige“ in den Ölbaum hineinzuzaubern! Es stimmt, dass sehr, sehr viele, die aus meinem Volk waren und im Ungehorsam leben wollten - denen G“TTes Wege und Wahrheit nicht nur egal waren, sondern die willkürlich gegen IHN und das Volk und Land handelten - verworfen wurden! Dies bedeutet aber nicht, dass vom ALLMÄCHTIGEn Ersatz geschaffen wurde, oder ein solcher von irgendwoher eingesetzt ist! ER hat vielmehr zugesagt, auch aus den Völkern von denen, die SEINen Willen tun wollen, Menschen hinzu zu sammeln. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass ER sie einsetzen wird! Bedenken wir doch, wie es überhaupt möglich sein könnte, in einem 4000 Jahre alten Baum solches bewirken zu wollen! Die aus den Völkern Kommenden werden sehr wichtige Aufgaben haben! Sie müssen dem Land und Volk helfen, weil sie dazu erkoren sind, G“TTes Volk zu helfen und zu dienen! Wer sich dafür zu wichtig, zu fein, zu wertvoll usw. findet, dessen Herz hat der EWIGE schon von langem her gesehen, und ER würde solche niemals SEINem Volk und Land zumuten! Also mit dem besten Willen kann man darin keine Wahrheit erkennen– auch wenn Paulus hier sehr streng mit seinen Gläubigen redet, es ist und bleibt, was es ist: Lüge!
Vers 25-32
„Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.“
Paulus ermahnt seine römischen Brüder - die sich ja offensichtlich sehr überheblich benommen haben – als die Besitzer der neuen Lehre! Sie waren nicht nur die, die das Land Israel besetzten, welches G“TT SEINem Volk für ewig zugedacht hat! Sie enteigneten sowohl die „positiven“ biblischen Personen, wie auch G“TT selbst! Da drohte er an, dass ja nicht alles ihnen gehören würde, sondern noch ein Teil den Juden, die seine Lehre annahmen. Und dies bis zu der Zeit, bis die Anzahl aus der Heiden eingegangen sein sollte!
In Jesaja.66,5-16 steht:
„Hört des HERRN Wort, die ihr erzittert vor seinem Wort: Es sprechen eure Brüder, die euch hassen und verstoßen um meines Namens willen: »Lasst doch den HERRN sich verherrlichen, dass wir eure Freude mit ansehen«, - doch sie sollen zuschanden werden. 6 Horch, Lärm aus der Stadt! Horch, vom Tempel her! Horch, der HERR vergilt seinen Feinden! 7 Ehe sie Wehen bekommt, hat sie geboren; ehe sie in Kindsnöte kommt, ist sie eines Knaben genesen. 8 Wer hat solches je gehört? Wer hat solches je gesehen? Ward ein Land an „einem“ Tage geboren? Ist ein Volk auf einmal zur Welt gekommen? Kaum in Wehen, hat Zion schon ihre Kinder geboren. 9 Sollte ich das Kind den Mutterschoß durchbrechen und nicht auch geboren werden lassen?, spricht der HERR. Sollte ich, der gebären lässt, den Schoß verschließen?, spricht dein Gott.
10 Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. 11 Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an dem Reichtum ihrer Mutterbrust. 12 Denn so spricht der HERR: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Ihre Kinder sollen auf dem Arme getragen werden, und auf den Knien wird man sie liebkosen. 13 Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden. 14 Ihr werdet’s sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras.
Dann wird man erkennen die Hand des HERRN an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden. 15 Denn siehe, der HERR wird kommen mit Feuer und seine Wagen wie ein Wetter, dass er vergelte im Grimm seines Zorns und mit Schelten in Feuerflammen. 16 Denn der HERR wird durch Feuer die ganze Erde richten und durch sein Schwert alles Fleisch, und der vom HERRN Getöteten werden viele sein.“
Etwas ausführlicher, somit in der ganzen Aussage, sagt der von Paulus zitierte Vers 20 in Jesaja 59 mehr aus!
Jesaja 59,17-27
„Er zieht Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzt den Helm des Heils auf sein Haupt und zieht an das Gewand der Rache und kleidet sich mit Eifer wie mit einem Mantel. 18 Nach den Taten wird er vergelten, mit Grimm seinen Widersachern, mit Vergeltung seinen Feinden; ja, den Inseln will er heimzahlen, 19 dass der Name des HERRN gef&u