Kapitel 14
Unsichere Sicherheiten
Zum Übertritt in das Judentum
Ich gehöre zu denen, die sehr bewusst durchs Leben gehen. Die keineswegs alles auf die leichte Schulter zu nehmen versuchen, sondern möglichst alles nach dem Maßstab betrachten, den der EWIGE durch SEIN Wort vermitteln ließ. Sicherlich sind Menschen sehr verschieden und gehen dadurch auch mit Dingen, die wichtig erscheinen, unterschiedlich um.
Ich habe wirklich nichts gegen Sicherheit, im Gegenteil! Ich bin sehr dafür, dass Menschen sicher wissen, was sie tun! Dass sie sicher wissen, was sie glauben und wem sie Glauben schenken – was und wem nicht! Ich finde es wichtig, dass die Menschen sich in dem Wort G“TTes sicher auskennen! Und sich dessen stets bewusst sind, dass all ihr Tun oder Lassen seine Konsequenzen hat. Dass sie sicher unterscheiden können, was tatsächlich von G“TT ist und was von Menschen gebastelt wurde – oder gar von Satan, um die Menschen zu verführen … Also, dies sind Sicherheiten, die lebenswichtig sind! Es gibt aber auch andere „Sicherheiten“, die ich folgerichtig verachte, da sie ja unbiblisch sind. Da ich weiß, was dahinter steckt, wünsche ich mit Menschen, die sich daran binden oder klammern, auch keinen Kontakt!
Bedenken wir, dass der EWIGE SEIN Volk selbst erschuf. Es sollte dadurch unnachahmlich und unkopierbar sein. Keineswegs ging es um die Entscheidung, ob man Jude sein will oder nicht. Man ist vielmehr das, was G“TT der Schöpfer so gewollt hat oder nicht!
Sicher gab es immer Zeiten, dass dann, wenn das Wirken G“TTes an SEINem Volk sichtbar wurde, sich viele andere dazu entschlossen, von diesem Segen auch etwas abhaben zu wollen. Wir leben aber nicht nur in solcher Zeit, in der Menschen deshalb Jude sein wollen, weil G“TTes Volk gerade in SEINem Segen „badet“ (siehe Zeiten der Makkabäer, als viele Römer zu Juden wurden), sondern in einer Zeit, von der Menschen meinen, dass die Verheißungen bald erfüllt sein werden und sie daran teilhaben wollen!
Ich kenne viele Menschen, die sich darum bemühen, HaGijur (den Übertritt zum Judentum) machen zu wollen bzw. die bereits zum Judentum übergetreten sind! Ich frage nach, weshalb sie dies tun wollen bzw. getan haben. Oft war oder ist es so, dass die Wege G“TTes mit SEINem Volk Gefallen bei ihnen fanden, somit auch die Verheißungen, und deshalb wollte man Jude sein. Andere meinten zudem, dass sie durch ihr Wissen Juden, die sich ja fern vom NT befänden, sehr viel helfen könnten, um G“TT nahe zu kommen. Wieder andere meinten, Juden aus ihrer unglücklichen Lage heraushelfen zu können, da man als Nichtjude selbst den Überblick habe und sich z.B. als neuzeitlicher Mose betrachtet! Andere waren bereit, auch als Volontär zu helfen, aber weil man nicht mehr jung sei, sollte man Sicherheiten haben, soziale Stützung, wenn man noch älter und krank oder sonst wie in Not geraten würde!
Ich hatte mit jemandem, der mehrere Doktortitel besitzt, nur kein Geld, etliche Gespräche. Er hatte Ideen entwickelt, wie Israel aus seiner schweren Lage finden würde, wie das Land und Volk mit Arabern, Terroristen und der eigenen religiösen (orthodoxen) Bevölkerung umgehen sollte…und er ging los – sehr zügig, da er ja schon übergetreten war! – sich eine Position zu sichern, in der er seine Ideologie und seine Ideen verwirklichen will. Ich versuchte zu sagen, dass für jüdische Angelegenheiten genügend Juden da seien, die gewiss weder dumm noch unwissend sind bezüglich der Lage in Israel. Auch habe G“TT niemals gesagt, dass Menschen aus den Völkern an die Spitze SEINes Landes und Volkes gestellt werden würden. Im Gegenteil habe ER Menschen aus den Völkern dazu bestellt, um zu helfen, zu dienen, als Knechte und Mägde an der Seite SEINes Volkes zu sein!
Nach so viel Hochmut, den er von sich gab, war auch meine Empörung vorhanden, die nur noch anwachsen konnte, als er über all die Hilfe sprach, die ihm vom Land und Volk als „Heimkehrer“ zustehen würde – obwohl er niemals zum Volk G“TTes gehörte! – und dass er es ja nicht versäumen wolle, etwas nicht in Anspruch zu nehmen!
Diese finanzielle Hilfe von Seiten Israels soll Juden, die in der Diaspora, also außerhalb Israels, gelebt haben, zur Eingliederung verhelfen! Sie umfasst viele tausend Dollar, wenn man die Flugkarte, den Lebensunterhalt während des Sprachschul-Unterrichts (Ulpan) und alle Zuschüsse in Betracht zieht, die das Land für die Heimkehr der Juden übernimmt, die es sich finanziell selbst nicht ermöglichen können. Ich habe noch von keinem gehört, der sich nicht die eigene ‚Sicherheit’ von Israel bezahlen ließ und nicht auf Unterhalt und Hilfe angewiesen wäre.
Wo bleibt dann das, was G“TT sagte, wenn Menschen, - meistens im reifen Alter - sich somit nach Israel verpflanzen wollen, um sich dann auf ihrem neuen „Judesein“ auszubreiten? Was sagt die Schrift darüber?
Jesaja 14,1-2
„Denn erbarmen wird sich der Ewige Jaakob’s und wiederum erwählen Jisrael, und setzt sie ein ihr Land; und es schließt sich der Fremdling ihnen an, und sie hängen sich an das Haus Jaakob’s. 2 Und Völker nehmen sie und geleiten sie an ihre Stätte, und das Haus Jisrael macht sie sich zu eigen auf dem Boden des Ewigen, zu Knechten und Mägden…“
Jesaja 49,22-23 „So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich werde meine Hand zu den Nationen hin erheben und zu den Völkern hin mein Feldzeichen aufrichten. Und sie werden deine Söhne auf den Armen bringen, und deine Töchter werden auf der Schulter getragen werden. 23 Und Könige werden deine Wärter sein und ihre Fürstinnen deine Ammen. Sie werden sich vor dir niederwerfen mit dem Gesicht zur Erde und den Staub deiner Füße lecken. Da wirst du erkennen, dass ich der HERR bin: die auf mich hoffen, werden nicht beschämt werden“
Jesaja 60,12
„Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden“
Psalm 18,44-45
„Du hilfst mir aus dem Streit des Volkes und machst mich zum Haupt über Heiden; ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir. Es gehorcht mir mit gehorsamen Ohren; Söhne der Fremde müssen mir huldigen
Ich versuche nun, die Ereignisse der letzten Zeit begreiflich zu machen.
Es sind im menschlichen Verhalten sowohl geistige, politisch-wirtschaftliche wie auch gesellschaftliche und moralische Entwicklungen erkennbar. Im Großen und Ganzen verlieren die Menschen allen Halt und versuchen, ihre Grenzenlosigkeit zu verwirklichen. Grenzenloser moralischer und sozialer Abfall gehen mit einher, wie man es auch bei Menschen aus den Völkern sieht, die von sich behaupten, an G“TT zu glauben, sich jedoch von der Bibel ablösten! Es scheint widersprüchlich zu sein, wie man an G“TT glauben kann, ohne den G“TT der Bibel durch SEIN Wort zu kennen, ist zumindest aber unstimmig!
Die Menschen wollen im Grunde genommen nichts mehr zu tun haben mit dem G“TT des so genannten Alten Testaments, der mörderisch sei und rabiat. - (ER befahl viele Kriege und Vernichtungen, und sogar Völker wurden ausgerottet!) - SEINe Weisungen sind weit weg von der menschlichen Vorstellung des liebend verhätschelten humanistischen Göttchens, dessen Job es sei, alles zu vergeben, zu verstehen, Wünsche zu erfüllen, zu trösten (anstatt sterben zu lassen), mit 12 weißen Pferden in der weißen Kutsche in den Himmel zu transportieren. Wo man nicht nur ein Bleiberecht hat, sondern vielmehr die Möglichkeit erlangen kann, über andere zu herrschen und mit G“TT auf dem Thron zu sitzen… Wer will also mit so einem G“TT zu tun haben, der Rassist sei und sich ein Land und Volk heraussuchte, dieses über alle anderen setzte - und gerade auch noch Juden und Israel …
Wenn ER schon Edle suchte, dann eben aus Deutschland die Deutschen, oder mit einigen Abstrichen die Franzosen oder Engländer, denn dies sind ja tatsächlich auch ehrbare Länder und Völker! Aber Israel und die Juden? Nein! Außerdem hat Paulus ja gesagt, dass kein Unterschied sei zwischen Juden, Griechen und anderen.
Römer 10,12 „Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.“
Wen juckt es da, dass der G“TT aus dem so genannten Alten Testament anders geredet hat?
Jesaja 40,15,17
„Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein. 17 Alle Völker sind vor ihm wie nichts und gelten ihm als nichtig und eitel.“
Wie viel bequemer ist es auch zu sagen:
1.Korinther 3,16 „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“
Als Tempel, wo man „Gott“ Raum lassen kann, muss man ja nicht SEIN Wort hören und danach tun, wie ER sagte, da ER doch bei den Heiligen von Paulus wohnt und nicht umgekehrt!
Gewiss ist es viel leichter zu sagen, dass man die Gebote G“TTes nicht zu lernen habe, besonders nicht die, welche den Tempel betreffen, den ER in Jerusalem bauen ließ, geschweige denn den, welcher erneut errichtet werden wird nach dem, wie es geschrieben ist. Als Christ sei man doch selber der Tempel, und weh denen, die solchen Heiligen und Hochheiligen nicht huldigen! Dass also die Christen die Krone der Schöpfung sind, müsste allen klar sein!
Epheser 5,25-27
„Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.“
Wozu dann noch die Tempelordnung? Wozu zum Kuckuck sollte man überhaupt von einem dritten Tempel reden, wenn diese Position schon besetzt sei mit dem eigenen Leib???
Sicher ist in den Kapiteln 40-48 des Propheten Hesekiel penibel beschrieben, wie der 3. Tempel erstellt werden soll, wie man ihn und wer ihn bauen soll, durch wen und wie der Dienst zu tun sei und was die Auswirkungen sein werden… Aber wen interessieren doch eine Torah, ein Echeziel oder andere Propheten? (Wen interessiert sogar, dass IMMANUEL auf ihrer Unveränderbarkeit unausweichlich bestand?)
Wie deutlich ist hingegen beschrieben, wer Dienst tun darf, wie der Dienst auszusehen hat und weshalb G“TT zornig war! (Und die jetzigen Entwicklungen weisen darauf hin, dass sich alles wiederholt…!)
Hesekiel 44,1-19
„Und er führte mich wieder zu dem äußeren Tor des Heiligtums im Osten; es war aber zugeschlossen. 2 Und der HERR sprach zu mir: Dies Tor soll zugeschlossen bleiben und nicht aufgetan werden, und niemand soll dort hineingehen. Denn der HERR, der Gott Israels, ist dort eingezogen; darum soll es zugeschlossen bleiben. 3 Nur der Fürst darf sich, weil er der Fürst ist, dort niederlassen und das Opfermahl essen vor dem HERRN. Durch die Vorhalle des Tores soll er hineingehen und durch sie wieder herausgehen. 4 Danach führte er mich zum Tor im Norden vor das Haus des HERRN. Und ich sah, und siehe, das Haus war erfüllt von der Herrlichkeit des HERRN, und ich fiel auf mein Angesicht. 5 Und der HERR sprach zu mir: Du Menschenkind, gib acht und sieh mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren alles, was ich dir sagen will von allen Ordnungen und Gesetzen im Haus des HERRN, und gib acht, wie man es halten soll mit dem Zutritt zum Heiligtum an allen Eingängen. 6 Und sage dem Haus des Widerspruchs, dem Hause Israel: So spricht Gott der HERR: Lasst’s genug sein, ihr vom Hause Israel, mit allen euren Greueltaten! 7 Denn ihr habt fremde Leute mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum hineingelassen und so mein Haus entheiligt, als ihr mir Brot, Fett und Blut opfertet; so habt ihr meinen Bund gebrochen mit allen euren Greueltaten; 8 ihr habt nicht selbst den Dienst in meinem Heiligtum getan, sondern habt sie bestellt, um für euch den Dienst in meinem Heiligtum zu tun.
9 Darum spricht Gott der HERR: Es soll kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben, 10 sondern die Leviten, die von mir abgewichen sind, als Israel von mir abfiel und irreging, ihren Götzen nach, die sollen ihre Sünde tragen 11 und sollen in meinem Heiligtum Dienst tun als Hüter an den Türen des Hauses und als Diener des Hauses. Sie sollen das Brandopfer und das Schlachtopfer für das Volk schlachten und sollen vor ihnen stehen und ihnen dienen. 12 Weil sie ihnen gedient haben vor ihren Götzen und dem Hause Israel einen Anlass zur Sünde gegeben haben, darum habe ich meine Hand gegen sie erhoben, spricht Gott der HERR, dass sie ihre Sünde tragen müssen. 13 Und sie sollen nicht zu mir nahen, um mir Priesterdienst zu tun, und sollen zu dem, was mir heilig ist, und an die hochheiligen Opfer nicht kommen, sondern sollen ihre Schande tragen für ihre Greuel, die sie getan haben. 14 Darum habe ich sie bestellt, den Dienst an meinem Hause zu tun bei aller Arbeit und bei allem, was dort zu tun ist.
15 Aber die levitischen Priester, die Söhne Zadok, die den Dienst an meinem Heiligtum getan haben, als die Israeliten von mir abfielen, die sollen vor mich treten, um mir zu dienen, und vor mir stehen, um mir Fett und Blut zu opfern, spricht Gott der HERR. 16 Sie sollen hineingehen in mein Heiligtum und vor meinen Tisch treten, um mir zu dienen, und sollen meinen Dienst tun. 17 Und wenn sie durch die Tore des inneren Vorhofs gehen wollen, sollen sie leinene Kleider anziehen und nichts Wollenes anhaben, solange sie in den Toren des inneren Vorhofs und im Hause Dienst tun … 18 Und sie sollen einen leinenen Kopfbund auf ihrem Haupt haben und leinene Beinkleider um ihre Lenden und sollen sich nicht mit Zeug gürten, das Schweiß wirkt. 19 Und wenn sie in den äußeren Vorhof zum Volk herausgehen, sollen sie die Kleider, in denen sie Dienst getan haben, ausziehen und in die Kammern des Heiligtums legen und andere Kleider anziehen, damit sie das Volk nicht durch ihre Kleider mit dem Heiligen in Berührung bringen.“
Wie verhält es sich also? Wer darf sich G“TT nahen? Die levitischen Priester? Und wo sollte es stattfinden? Wieder da, wo die 2 anderen Tempel waren? Also in Israel bei den Juden? Und wie sollte es sein, dass „….kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen (soll) von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben, sondern die Leviten...“???
Weshalb war es ein Problem, dass im Tempel auch andere, Fremdlinge, waren und Dienst hatten tun dürfen? Weshalb sieht es dieser Juden-G“TT so eng damit, dass man als Nichtjude nicht zum Judentum übertreten darf, dass man, was man auf Erden dafür auch tut – es bei IHM dennoch nicht gilt? Hat ER nicht selbst gesagt, was die Menschen auf Erden binden, das sei im Himmel auch gebunden?
Wie kann man nur so beschränkt sein, alles bei allem anwenden zu wollen? Wie ist es gesagt?
Matthäus 18,15-20
„Sündigt aber dein Bruder an dir, so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er nicht auf dich, so nimm noch einen oder zwei zu dir, damit jede Sache durch den Mund von zwei oder drei Zeugen bestätigt werde. 17 Hört er auf die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und Zöllner.
18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel gelöst sein. 19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“
Zu wem hat ER dies gesagt? Waren es nicht Juden? Juden würden aber nie etwas anderes im Gebet erbitten, als das, was G“TTes Wille ist bzw. in SEINem Wort so steht! Juden wissen, dass es nicht um ein Wunschkonzert geht und nicht darum, G“TT zu bedrängen und zu nötigen! Vielmehr, dass SEIN Wille geschehe!
Um was geht es da also? Um irgendwelches Binden nach eigenem Wohlgefallen? Und wie ist es mit der Wahrhaftigkeit? Was muss anerkannt werden - und nicht erst dann, wenn zwei oder drei es bestätigen? Wie viel ist im NT von Paulus & Co überhaupt bestätigt??? Geht es nicht darum, dass der, der von seiner Sünde nicht lassen will, ausgestoßen / rausgeworfen werden muss? Ist diese Aussage nicht vielmehr eine Verpflichtung als ein Freibrief, wozu sie doch missbraucht wird? Schauen wir einmal an, wie es in der Torah steht, bzw. weshalb die Aussage über Wahrheit, die Voraussetzung für deren Gültigkeit, hier überhaupt hereinkam.
5. Mose 19,14-21
„Du sollst deines Nächsten Grenze, die die Vorfahren festgesetzt haben, nicht verrücken in deinem Erbteil, das du erbst, im Lande, das dir der HERR, dein Gott, gegeben hat, es einzunehmen. 15 Es soll kein einzelner Zeuge gegen jemand auftreten wegen irgendeiner Missetat oder Sünde, was für eine Sünde es auch sei, die man tun kann, sondern durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll eine Sache gültig sein.
16 Wenn ein frevelhafter Zeuge gegen jemand auftritt, um ihn einer Übertretung zu beschuldigen, 17 so sollen die beiden Männer, die eine Sache miteinander haben, vor den HERRN treten, vor die Priester und Richter, die zu jener Zeit sein werden, 18 und die Richter sollen gründlich nachforschen. Und wenn der falsche Zeuge ein falsches Zeugnis wider seinen Bruder gegeben hat, 19 so sollt ihr mit ihm tun, wie er gedachte, seinem Bruder zu tun, damit du das Böse aus deiner Mitte wegtust, 20 auf dass die andern aufhorchen, sich fürchten und hinfort nicht mehr solche bösen Dinge tun in deiner Mitte. 21 Dein Auge soll ihn nicht schonen: Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß.“
Hoppla! Sollte auch IMMANUEL so drastisch gewesen sein, dass ER solche Hintergründe für befolgungswürdig hielt und nicht nur Angenehmes und Erfreuliches sagte? Weshalb existiert in christlichen Kreisen eine so große Widerspenstigkeit gegen das, was geschrieben steht? Dass G“TT alle auf gleiche Weise bestrafen will bzw. dass es bei IHM nicht ausreicht, wenn jemand mutwillig anderen etwas antut und er aus eigener Einsicht oder unter Druck dazu steht, indem er sagt: Sorry! Obwohl jemand vielleicht die Augen verlor, jetzt im Rollstuhl sitzen muss usw.? Liegt es nicht daran, dass er eben G“TT unterstellt, auch ungerecht sein zu können? Oder - um sich selbst ein Alibi zu verschaffen bzw. einen Freibrief aushandeln zu dürfen nach eigenem Wohlwollen - ohne ernste Konsequenzen? Oder ist doch etwas hinter all diesem, dass man sich versündigen könnte?
Wenn man an die Vergangenheit denkt und erkennt, dass tatsächlich G“TTes Wort so, wie es im AT steht, wahr sein soll, dann hat man ja sowieso Null Chance. Man habe ja schon so oft Sünden begangen, die auch todeswürdig sind… Anstatt zu bekennen: ‚Ich habe mich versündigt gegen das Wort des ALLMÄCHTIGEn, und ich bin des Todes schuldig…’ - wie viel erbaulicher ist es da, zu sagen: Ich habe mich wohl versündigt, aber ich habe Jesus in meinem Herzen, der sich für meine Sünden hingab!!!!!! Dies ist natürlich keinerlei Hindernis, die Juden schuldig zu sprechen für barbarisches und blindes Verhalten, da sie doch den Jesus der Christen umgebracht hätten – wenn auch dieser, von den christlichen Kirchenmännern umgetaufte IMMANUEL sich niemals an die Seite der Heiden gestellt hat, sondern sagte:
Matthäus 15,24
»Ich bin nur zum Volk Israel, dieser Herde von verlorenen Schafen, gesandt worden. «
Mit dieser Aussage ist natürlich alles hinfällig, was die christliche Welt für ihre eigene Berufung von und durch „Jesus“ beansprucht, ebenso, dass ER gekommen sei, SEIN Volk zu verwerfen und sich ein neues Volk aus heidnischen „Gläubigen“ zu machen!
Die Lügner lügen! Die Belogenen lügen und belügen sich weiter
Wie ist nun Paulus zum Führer der Christen geworden?
Man lese bitte sehr aufmerksam folgende Verse:
Philipper 2, 12-18
„Meine Lieben! Ihr habt doch immer auf mich gehört. Tut es nicht nur, wenn ich unter euch anwesend bin, sondern jetzt erst recht, da ich fern von euch bin. Arbeitet an euch selbst mit Furcht und Zittern, damit ihr gerettet werdet! 13 Ihr könnt es, denn Gott selbst bewirkt in euch nicht nur das Wollen, sondern auch das Vollbringen, so wie es ihm gefällt. 14 Tut das alles ohne Murren und ohne Zweifel! 15 Ihr sollt ja rein und fehlerlos werden und euch als Gottes vollkommene Kinder erweisen mitten unter verirrten und verdorbenen Menschen; ihr sollt leuchten unter ihnen wie die Sterne am nächtlichen Himmel. 16 Dazu müsst ihr an der Botschaft festhalten, die euch das ewige Leben verspricht. Dann werdet ihr mein Ruhm sein an dem Tag, an dem Christus kommt, weil meine Arbeit und Mühe nicht vergeblich gewesen sind. 17 Aber auch wenn ich bei meinem Dienst - diesem Opferdienst, in dem ich Gott euren Glauben darbringe - mein Blut wie ein dazugehöriges Trankopfer vergießen muss: Ich freue mich und freue mich mit euch allen. 18 Freut ihr euch ebenso, und freut euch mit mir!“
Kolosser 1,15-29
„Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. 16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. 17 Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. 18 Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allem der Erste sei. 19 Denn es hat Gott wohl gefallen, dass in ihm alle Fülle wohnen sollte 20 und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.
21 Auch euch, die ihr einst fremd und feindlich gesinnt wart in bösen Werken, 22 hat er nun versöhnt durch den Tod seines sterblichen Leibes, damit er euch heilig und untadelig und makellos vor sein Angesicht stelle; 23 wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel. Sein Diener bin ich, Paulus, geworden.
24 Nun freue ich mich in den Leiden, die ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt, für seinen Leib, das ist die Gemeinde. 25 Ihr Diener bin ich geworden durch das Amt, das Gott mir gegeben hat, dass ich euch sein Wort reichlich predigen soll,
26 nämlich das Geheimnis, das verborgen war seit ewigen Zeiten und Geschlechtern, nun aber ist es offenbart seinen Heiligen, 27 denen Gott kundtun wollte, was der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.28 Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen. 29 Dafür mühe ich mich auch ab und ringe in der Kraft dessen, der in mir kräftig wirkt.“
Dass Juden durch dieses Sieb durchfallen würden, war klar!
Nach der Lehre von Paulus gab „Jesus“ sein Leben für die Gemeinde und nicht, wie ER selber sagte, für SEIN Volk! - weil in Vers 20 steht: „und er durch ihn alles mit sich versöhnte, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch sein Blut am Kreuz.“
Hat IMMANUEL nicht vielmehr von Krieg, Schwert, Entzweiung usw. geredet? Ich denke schon. Aber das hat Paulus nicht mitbekommen… weil er ja auch nicht von SEINen Jüngern lernte, sondern von dem „Geist“, der ihm begegnete und von dem er vermutete, dass dieser von G“TT sei. Dieser Geist aber hat Paulus weder G“TT nahe gebracht und was G“TT sagte, noch was von IMMANUEL sei war. Nein, er brachte s e i n e Lehre, da eben dieser Geist auch s e i n e eigene Gemeinde bzw. sein eigenes Volk haben wollte. Paulus war für ihn der geeignete (Über-) Redner und Führer (römischer Offizier). Dieser sah in seiner privaten Geschichte genügend Grund, sich über die Juden erheben und ihnen die Schranken weisen zu können! Deshalb wurde er auch ein sehr gutes Material in der Hand dessen, der selber das Volk G“TTes von Anfang an hasste, da G“TT selber ja SEIN Wesen in dieses Volk mit hineinbrachte.
Damit fühlte Satan sich nicht mehr allein als Herr der Welt. Ein Teil G“TTes war in SEINem Volk mit gegenwärtig - trotz des Sündenfalls und trotz aller Mühe, womit Satan diese Welt verderben wollte! Es hat Satan nicht mal gereicht, dass er, durch die Verführung der Menschen, G“TT zu der Sintflut brachte, um die Erde zu reinigen, sondern er wollte die von G“TT gemachten Menschen total enteignen!
Sie konnten in meinem ganzen Buch über die Machenschaften Satans lesen! Welch in die Augen stechenden, offensichtlichen Gegensätze sind vorhanden - Aussagen, welche doch schon Kinder aufdecken könnten! Einige Beispiele:
Lukas 12,51
„Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.“
Matthäus 10,34
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“
Johannes 9,39
„Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit, die nicht sehen, sehend werden, und die sehen, blind werden.“
Paulus kam in seinem eigenen Namen und siegte! Dies war nicht mal unvorhergesehen, sondern wohlbekannt!
Johannes 5,43
„Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.“
IMMANUEL bestand auf der Einhaltung der Gesetze und bestätigte sie, z.B. in
Johannes 12,46-50
„Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe. 47 Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den werde ich nicht richten; denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette.
48 Wer mich verachtet und nimmt meine Worte nicht an, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am Jüngsten Tage. 49 Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir ein Gebot gegeben, was ich tun und reden soll. 50 Und ich weiß: sein Gebot ist das ewige Leben. Darum: was ich rede, das rede ich so, wie es mir der Vater gesagt hat.“
Und was hat ER noch gesagt????
Matthäus 5,17-18
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.“
Es lohnt sich, sehr genau hinzuschauen, was Paulus darüber redete, z.B. zu den Galatern! Es ist ein größerer Abschnitt, den ich hier hereinsetzen möchte. Man kann eben am besten nachvollziehen, was er meinte, wenn seine Denkweise und Argumentations-Hintergründe offenbar werden!
Galater 3,1-5
„Ihr unvernünftigen Galater! Welcher Dämon hat euch um den Verstand gebracht? Habe ich euch denn nicht Jesus Christus, den Gekreuzigten, in aller Deutlichkeit vor Augen gestellt? 2 Ich möchte euch nur eines fragen: Hat Gott euch seinen Geist gegeben, weil ihr das Gesetz befolgt habt oder weil ihr die Botschaft gehört und angenommen habt, dass es vor Gott allein auf den vertrauenden Glauben ankommt? 3 Warum begreift ihr denn nicht? Was der Geist Gottes in euch angefangen hat, das wollt ihr jetzt aus eigener Kraft zu Ende führen? 4 Ihr habt so große Dinge erlebt - war das alles vergeblich? Es kann nicht vergeblich gewesen sein! 5 Gott gibt euch seinen Geist und lässt Wunder bei euch geschehen - tut er das, weil ihr das Gesetz befolgt oder weil ihr die Botschaft vom Glauben gehört und angenommen habt?“
Um wessen Botschaft geht es tatsächlich? Paulus redete zu den Galatern! Diese lebten in der Gegend, wo er geboren und groß geworden war! Sie befindet sich im heutigen nordwestlichen Teil der Türkei. Fern von Israel, fern vom jüdischen Glauben. Mitten im Römischen Reich und unter griechischem Einfluss! Wir haben ja schon betrachtet, wie es mit dem Glauben von Paulus stand! Kein christlicher Religionswissenschaftler würde je in Zweifel ziehen, dass die Erkenntnisse von Paulus nicht aus dem hebräischen Original herstammten, sondern - wenn er schon etwas richtig zitierte - aus der griechischen Übersetzung!
Wenn wir diese Aussagen betrachten, dann kommt uns der Text mehr als hart und zurechtweisend vor! Wieso müssten da Dämonen im Spiel gewesen sein, wenn die Weisungen von G“TT in Betracht gezogen werden? Was hat wohl Paulus dazu veranlasst, seine Macht gefährdet zu sehen, dass er mit solch harter Rede diejenigen, die ihm ja nahezu blind gefolgt waren, so ängstigte? Dies können wir erkennen, wenn wir auch etwas aus Galater 2 lesen!
Galater 2, 11-21
„Als Petrus später in Antiochia war, stellte ich ihn öffentlich zur Rede, weil sein Verhalten unentschuldbar war. 12 Zuerst nämlich nahm er zusammen mit den nichtjüdischen Brüdern und Schwestern an den gemeinsamen Mahlzeiten teil. Aber dann kamen Leute aus dem Kreis um Jakobus, die das jüdische Gesetz streng befolgen. Da zog sich Petrus von den gemeinsamen Mahlzeiten zurück und aß aus Furcht vor ihnen nicht mehr mit den Nichtjuden. 13 Auch die anderen Juden in der Gemeinde blieben gegen ihre Überzeugung den gemeinsamen Mahlzeiten fern, so dass sogar Barnabas angesteckt wurde und genau wie sie seine Überzeugung verleugnete.
14 Als ich sah, dass sie damit die Wahrheit der Guten Nachricht preisgaben, sagte ich zu Petrus vor der ganzen Gemeinde: »Obwohl du ein Jude bist, hast du bisher die Vorschriften des jüdischen Gesetzes nicht beachtet und hast wie ein Nichtjude gelebt. Warum zwingst du dann jetzt durch dein Verhalten die nichtjüdischen Brüder und Schwestern, so wie Juden nach den Vorschriften des Gesetzes zu leben? «
15 Es stimmt, wir sind von Geburt Juden und nicht Sünder wie die Angehörigen der anderen Völker. 16 Aber wir wissen, dass kein Mensch deshalb vor Gott als gerecht bestehen kann, weil er das Gesetz befolgt. Nur die finden bei Gott Anerkennung, die in vertrauendem Glauben annehmen, was Gott durch Jesus Christus für uns getan hat. Deshalb haben auch wir unser Vertrauen auf Jesus Christus gesetzt, um durch das Vertrauen auf ihn bei Gott Anerkennung zu finden und nicht durch Erfüllung des Gesetzes; denn mit Taten, wie sie das Gesetz verlangt, kann kein Mensch vor Gott als gerecht bestehen. 17 Auch wir als Juden suchen also durch Christus vor Gott als gerecht zu bestehen, und damit geben wir zu, dass wir genauso Sünder sind wie die Menschen der anderen Völker. Soll das heißen, dass es nicht mehr auf gut und böse ankommt und demnach Christus der Sünde Vorschub leistet? Auf keinen Fall! 18 Vielmehr mache ich mich selbst zum Sünder, nämlich zum Übertreter des Gesetzes, wenn ich durch mein Verhalten das Gesetz zuerst für ungültig erkläre und dann doch wieder in Geltung setze.
19 In Wirklichkeit hat das Gesetz von mir nichts mehr zu fordern: Ich bin tot für das Gesetz, das Gesetz selbst hat mich dahin gebracht, und jetzt lebe ich für Gott. Ich bin mit Christus am Kreuz gestorben. 20 Darum lebe nun nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Das Leben, das ich jetzt noch in diesem vergänglichen Körper lebe, lebe ich im Vertrauen auf den Sohn Gottes, der mir seine Liebe erwiesen und sein Leben für mich gegeben hat. 21 Ich weise die Gnade Gottes nicht zurück. Wenn wir vor Gott damit bestehen könnten, dass wir das Gesetz erfüllen, dann wäre ja Christus vergeblich gestorben!“
Aha, es war Kefas (Petrus), der Paulus so große Angst einjagte! Dieser hatte sie nur besucht. Wie wir aus den sehr eigenartigen und egoistischen bzw. machtstrebenden Aussagen von Paulus ersehen - da keine Gegendarstellung erkennbar bzw. zumindest im NT nicht wiedergegeben ist - können wir hier ganz besonders sein eigenes Verhalten betrachten! Dass Kefas das eingesetzte Haupt bzw. der Führer war, können wir nicht bestreiten, da es ja deutlich geschrieben steht in
Johannes 21,15
„Als sie nun das Mahl gehalten hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe! 17 Spricht er zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich liebhabe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!“
Paulus aber, wie wohlbekannt, kam aus seiner Heimat, um seine Willkür an Juden zu treiben. Er stammte aus Tarsus (Türkei), hatte IMMANUEL nie gehört oder gesehen, als er sich „bekehrte“. Ich denke, dass jeder sich ein Bild darüber machen kann, dass derjenige, der jemand nicht kennt, leicht irregeführt werden kann. Besonders dann, wenn man aus irgendwelchem Grund, Neid, Eifersucht, Stolz usw., Eigenschaften, die bei Paulus doch unschwer zu erkennen sind, sich einsetzen lässt, sich unter die Flagge des vermeintlichen Gegners stellt, zumal wenn man da als Führer oder Flaggenträger eingesetzt wird! Wir wissen doch, dass Satan mehr Macht besitzt, als uns lieb ist, dass er sich verstellen kann und immer die Stellen findet, wo wir schwach sind, oder besser gesagt, nicht zu unseren Sünden stehen wollen… sondern diese möglicherweise unter den Teppich kehren!
Paulus nahm sich keine Zeit, von den Jüngern, die IMMANUEL begleiteten, zu lernen! Im Gegenteil! Er ging gleich los und lehrte! Er begegnete den wahren Jüngern erst nach einigen Jahren. Da aber sahen wir, dass eine Zwietracht entstand! Kefas wagte sich in das Revier von Paulus hinein… Das war natürlich nicht nur ein Anlass, den vermeintlichen Konkurrenten (wegen des Essens) bloßzustellen. Weil jedoch nur die Aussage von Paulus bekannt ist und keine Gegendarstellung von Kefas, und weil wir nicht wissen können, wie es tatsächlich ablief, ist es unzulässig, hiermit die Wahrheit zu behaupten. Mindestens 2 Zeugen-Aussagen sind nach der Anweisung G“TTes notwendig, woran ER sich auch selbst hielt!
Nur durch zwei Zeugen ist ein Zeugnis wahr! Johannes 8,17
„Auch steht in eurem Gesetz geschrieben, dass zweier Menschen Zeugnis wahr sei.“
Bei Paulus traf also nicht zu, dass er sich gefreut hätte, seinen Schülern und zahlreichen Anhängern einen wahren Zeugen von IMMANUEL zu präsentieren! Er kam gleich damit an, dass das, was der Jude aus Jerusalem bringt, nur dämonisch sein könne und zum Teufel führe, weil Kefas ja das einhält, was G“TT durch Moshe vermitteln ließ! Das bezeugt zugleich, dass Paulus die Position, welche IMMANUEL Kefas gab, keineswegs anerkannte!
Ich vermute jedoch, dass Kefas vor der Mahlzeit ein Gebet sprach und zuvor auch seine Hände wusch, was eben Paulus dazu veranlasste, sich nach der Weise des Kapitels 2,14 zu wehren! Kefas Schuld bestand demnach darin, dass er sich zu den Heiden setzte, sich aber nicht heidnisch benahm! Offensichtlich war aber gerade diese weise Handlung den Nachfolgern von Paulus nicht nur einleuchtend, sondern auch nachvollziehbar! Für Paulus bedeutete das aber einen persönlichen Angriff auf seine Lehre und zugleich auf seine Autorität über diese Menschen! Sicherlich hatte Kefas nicht vor, dort zu bleiben! Dennoch war sein Gastdasein nicht willkommen, sondern wurde geradezu als Grund genommen für den totalen Trennungsschluss zwischen der Lehre G“TTes und der Lehre von Paulus - auf der aber das NT basiert!
Paulus sagt in Galater 2,19
„In Wirklichkeit hat das Gesetz von mir nichts mehr zu fordern: Ich bin tot für das Gesetz, das Gesetz selbst hat mich dahin gebracht, und jetzt lebe ich für Gott. Ich bin mit Christus am Kreuz gestorben.“
Und was sagte G“TT????? Wann hat ER SEINe Weisungen aufgegeben oder sie für ungültig erklärt?
5. Mose 11,1
„So sollst du nun den HERRN, deinen Gott, lieben und sein Gesetz, seine Ordnungen, seine Rechte und seine Gebote halten dein Leben lang.“
5.Mose 32,46
„Er sprach zu ihnen: Setzet euer Herz an all diese Reden, die ich heuttags gegen euch bezeuge, dass ihr euren Söhnen gebietet, alle Reden dieser Weisung wahren im Tun!“
Hesekiel 20,18-20
„Und ich sprach zu ihren Söhnen in der Wüste: Ihr sollt nicht nach den Geboten eurer Väter leben und ihre Gesetze nicht halten und mit ihren Götzen euch nicht unrein machen; 19 denn ich bin der HERR, euer Gott. Nach meinen Geboten sollt ihr leben, und meine Gesetze sollt ihr halten und danach tun; 20 und meine Sabbate sollt ihr heiligen, dass sie ein Zeichen seien zwischen mir und euch, damit ihr wisst, dass ich, der HERR, euer Gott bin.“
Nichts ist bei den Aussagen IMMANUELs so oft vorgekommen wie der Hinweis auf die Torah und die Propheten! Wenn diese tatsächlich hinfällig gewesen wären, weshalb sollte ER dies dann betont haben?????
Schauen wir an, wie Paulus dann in seiner Erregung und Angst wegen des eventuellen Machtverlusts geredet hat.
Galater 3, 6-7
„Von Abraham heißt es doch in den Heiligen Schriften: Er vertraute Gott und glaubte seiner Zusage, und dies rechnete Gott ihm als Gerechtigkeit an. Ihr seht also, wer die echten Nachkommen Abrahams sind: Es sind die Menschen, die der Zusage Gottes glauben.“
Hoppla! Welche Zusagen? Über das Heilige Volk? Oder dass Awraham glaubte? Das war doch der erste Schritt, um das Volk G“TTes gründen zu können, und dieses Volk sollte in das Land, welches G“TT ihm geben wollte, hineingeboren werden! So sind Jitzchak ebenso wie Ja’akov, aber auch die 12 Stammväter, in dem späteren Israel geboren worden!
So ist es ja auch gesagt worden!
1. Mose 17,15-16
„Dann sagte Gott zu Abraham: »Deine Frau Sarai sollst du von jetzt an Sara nennen. Ich will sie segnen und dir auch durch sie einen Sohn schenken. Ich segne sie so, dass sie die Mutter ganzer Stämme wird, sogar Könige werden von ihr abstammen. «
Es stimmt also! 12 Stämme sind von ihr!
Galater 3, 8
„In den Heiligen Schriften ist auch vorausgesehen, dass Gott die nichtjüdischen Völker aufgrund des Glaubens annehmen werde. Deshalb wird dort Abraham im voraus die Gute Nachricht verkündet: »Durch dich werden alle Völker der Erde gesegnet werden.«“
Stimmt dies genau? Trifft nicht vielmehr folgendes zu:
1. Mose 12,3
„Alle, die dir und deinen Nachkommen Gutes wünschen, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand euch Böses wünscht, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohlgesonnen sind.“
Es stimmt also nicht so recht mit der Pauschalisierung von Segenszusagen. Da müssen wir zugeben, dass nur die, die mit diesem Segen nach dem schon vorhin erwähnten Grund des Wohlgesonnenseins gegenüber Juden und Israel bedacht werden, und die meisten Menschen der Welt ihre Ansprüche bis auf Null zurückschrauben müssen! Dies ist auch der Aussage zu entnehmen, die geschrieben steht in
1. Mose 28,14
„Sie werden so unzählbar sein wie der Staub auf der Erde und sich nach allen Seiten ausbreiten, nach West und Ost, nach Nord und Süd. Am Verhalten zu dir und deinen Nachkommen wird sich für alle Menschen Glück und Segen entscheiden.“
Galater 3,9
„Daraus geht hervor, dass alle, die Gott glauben und ihm vertrauen, zusammen mit dem glaubenden Abraham gesegnet werden.“
Diese Verse (wie viele anderen auch!) sind dadurch hinfällig
geworden!
Verse 10-12
„Die anderen dagegen, die durch Erfüllung des Gesetzes vor Gott als gerecht bestehen wollen, leben unter einem Fluch. Denn es heißt in den Heiligen Schriften: »Fluch über jeden, der nicht alle Bestimmungen im Buch des Gesetzes genau befolgt!« 11 Es ist offenkundig: Wo das Gesetz regiert, kann niemand vor Gott als gerecht bestehen. Denn es heißt ja auch: »Nur wer durch vertrauenden Glauben vor Gott als gerecht gilt, wird leben.« 12 Beim Gesetz jedoch geht es nicht um Glauben und Vertrauen; vom Gesetz gilt: »Wer „seine Vorschriften befolgt,“ wird dadurch leben.«“
So ein Unsinn ist in der Torah nicht zu finden !!!!! Es ist ja auch nicht so, dass G“TT jemanden, der SEINen Willen und SEINe Weisungen missbraucht, jemals vorziehen oder ihm Anhörung schenken würde! Nach der Weise G“TTes ist es jedoch gegeben, von Sünden, die man unwillentlich gemacht hat, wieder frei zu werden! Sicherlich ist dies nicht auf alle Sünden angewandt zu verstehen! Wer das Wort G“TTes kennt, - somit SEINe Weisungen! - der geht in bestimmte Sünden gar nicht hinein! Es ist so, wie wenn jemand sagt, es sei genügend zu wissen, wo Gas- und Bremspedale sind und wie man das Lenkrad drehen muss. Damit könne man sich doch in den Straßenverkehr hineinbegeben! Jeder von Ihnen würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen: So ein Irrsinn!! Ein solcher Mensch gehört in den Knast und nicht auf die Strasse! Was der doch alles anstellen kann….
Wenn man jedoch an das Leben denkt und an die Weisungen G“TTes, die ebensolche Ordnung schaffen können wie die Verkehrsordnung auf der Strasse - dann kommen die meisten Menschen damit, dass man eben durch das NT und den Geist G“TTes von diesen Gesetzen los sei und sie nicht mehr einhalten müsse! G“TT ließ SEINe Weisungen durch SEINen Geist geben, und ER bestätigte diese zahlreiche Male! NIEMAND kann ernsthaft meinen, dass er G“TT liebt, aber pfeifen darf/ soll/ kann/ muss auf das, was G“TT sagte und dabei IHM wohlgefällig zu sein!
Galater 3,13 „Christus hat uns von dem Fluch losgekauft, unter den uns das Gesetz gestellt hatte.“
FLUCH????? Wo und wann hat ER je das, was G“TT selbst sagte, als Fluch erklärt???
„Denn er hat an unserer Stelle den Fluch auf sich genommen. Es heißt ja in den Heiligen Schriften: »Wer am Holz hängt, ist von Gott verflucht.«“
Sorry, was hat das Kreuz mit dieser Aussage zu tun? Außerdem ist es ja doch wieder etwas schizophren, wenn Paulus einerseits gegen die Gesetze donnert und sie als Fluch betrachtet, aber dann doch zitiert.
5. Mose 21,22-23
„Wenn jemand wegen eines Verbrechens zum Tod verurteilt und hingerichtet worden ist und der Tote danach an einem Pfahl aufgehängt wird, 23 dürft ihr ihn nicht über Nacht dort hängen lassen. Ihr müsst ihn noch vor Sonnenuntergang begraben; denn wer am Holz hängt, ist von Gott verflucht und bringt Unheil über das Land. Ihr sollt das Land nicht verunreinigen, das der HERR, euer Gott, euch geben wird.“
Galater 3,14
„So sollte durch Jesus Christus der Segen, der Abraham zugesagt wurde, zu allen Völkern kommen, damit wir alle durch vertrauenden Glauben den Geist erhalten, den Gott versprochen hat“
Der Segen kam keineswegs mit dem Glauben, der Segen kam nur durch das Tun - Wohlgesonnensein, Helfen, Unterstützen, Ehren, oder wie es sogar steht in
5. Mose 32,43
„Preiset, ihr Heiden, sein Volk; denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und wird an seinen Feinden Rache nehmen und entsühnen das Land seines Volks.“
Wir dürfen eines nicht vergessen! Paulus hatte nur sehr wenige Juden in seiner direkten Nähe! Das, was die neuen „Gläubigen“ als geistige Nahrung erhielten, war eine paulinische Lehre ohne jegliche Verbundenheit mit dem sog. Alten Testament, somit mit dem tatsächlichen Wort G“TTes! Die meisten aus den Völkern kannten keinerlei Schriften, sondern waren Analphabeten! So war es ihnen schon eine Überforderung - da sie nicht von Kindesbeinen an gelehrt worden waren - was sie als neue Lehre behalten mussten. Auch Paulus war nicht davon unterrichtet worden, was er lehrte! Zumindest nicht unterrichtet von den Jüngern, die darüber Bescheid wussten, was in den 3 ½ Jahren geschehen war! Er wurde jedoch von einem Geist unterrichtet! Von einem Geist, welcher in der Torah ebenso keinen Platz hatte wie in den Schriften der Propheten oder in den Zeiten von IMMANUEL. Von diesem neuen, alten Geist, der ja wohl nichts zu sagen, aber schon im Garten Eden die Macht hatte, die Menschen zu verführen! Diese neuen Verführten sind durch denselben Geist und durch Paulus, dem Diener dieses Geistes, ohne tatsächliches G“TTliches Wort unterrichtet worden!
„Brüder und Schwestern, ich nehme einen Vergleich aus dem täglichen Leben. Wenn ein Mensch ein Testament aufgesetzt hat und es rechtsgültig geworden ist, kann niemand sonst es für ungültig erklären oder etwas hinzufügen. 16 So ist es auch mit den Zusagen, die Gott Abraham und seinem Nachkommen gemacht hat. Er sagt übrigens nicht: »und dein“en“ Nachkommen«, als ob viele gemeint wären, sondern er sagt ausdrücklich: »dein“em“ Nachkommen«, und er meint damit Christus.“
Ich denke, dass es hier keines Kommentars bedarf, weil man damit ja sagen müsste, dass Sarah nicht Jitzchak, sondern IMMANUEL geboren habe! Wie sehr diese Geschichte dann in ein gewisses Chaos geriet und noch verdreht werden konnte, dafür sorgte ebenfalls Paulus. Seine Version kommt aber etwas später dran.
Vers 17 „Ich will damit folgendes sagen: Das Testament, das Gott rechtskräftig ausgefertigt hat, kann nicht außer Kraft gesetzt werden durch das Gesetz, das erst 430 Jahre später erlassen wurde. Es kann die Zusage nicht aufheben.“
Welche Zusage? Dass die, die dem Volk G“TTes wohlgesonnen sind, belohnt werden? NEIN! Diese Zusage ist auch niemals aufgehoben worden. Vielmehr ist sie sehr deutlich beschrieben in
Matthäus 25,31-46
„Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt, begleitet von allen Engeln, dann wird er auf seinem Herrscherthron Platz nehmen. 32 Alle Völker der Erde werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den Böcken trennt. 33 Die Schafe wird er auf seine rechte Seite stellen und die Böcke auf seine linke Seite. 34 Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: ‚Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes neue Welt in Besitz, die er euch von allem Anfang an zugedacht hat. 35 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd, und ihr habt mich bei euch aufgenommen; 36 ich war nackt, und ihr habt mir etwas anzuziehen gegeben; ich war krank, und ihr habt mich versorgt; ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.’ 37 Dann werden die, die den Willen Gottes getan haben, fragen: ‚Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig und gaben dir zu essen? Oder durstig und gaben dir zu trinken? 38 Wann kamst du als Fremder zu uns, und wir nahmen dich auf, oder nackt, und wir gaben dir etwas anzuziehen? 39 Wann warst du krank oder im Gefängnis, und wir besuchten dich?’ 40 Dann wird der König antworten: ‚Ich versichere euc