Kapitel 13
Jeschajahu (Jesaja) Kapitel 53
(7. Pessach 2001)
Ich hatte mir dieses Prophetenkapitel zur Beantwortung noch aufgehoben, weil in christlichen Kreisen keine andere Stelle so bekannt ist wie diese: Jeschajahu 53!!! Weshalb sie in der christlichen Lehre eine so überaus große Rolle spielt, ist unschwer zu beantworten. Betrachten wir, wozu sie verwendet wird von allen, die aus dem A.T. kaum mehr als dieses Kapitel durchgehend zu verwenden wissen bzw. es erwähnen (natürlich sind dabei einzelne Verse, die enteignete und auf die Christenheit bezogene Verheißungen sind, nicht eingerechnet). Mit dem eigenen Einsetzen in die G“TTeskindschaft ist es im A.T. nirgendwo so leicht bestellt wie hier, wo das Abservieren so leicht gemacht erscheint.
Kaum jemand kommt es in den Sinn, dass die negative Rolle nicht den Juden, sondern den Christen selbst zugedacht ist. Die Juden hingegen sind als Opfer zu verstehen, die durch das Annehmen dieser von G“TT zugeteilten und zugelassenen Aufgabe später über alle Völker nicht nur im vorhandenen geistigen Bereich eingesetzt werden, sondern auch in der sichtbaren Welt, im sog. messianischen Zeitalter.
Für Christen ist es die Vorzeige-Stelle des sogenannten A.T, durch welche sie sich als rechtmäßige Erben der Verheißung eingesetzt wissen wollen. Wie sehr dies also für den Geist spricht, der nicht von G“TT ist, lassen wir vorerst dahingestellt sein. Heute am Karfreitag und am 6.Tag des Pessach-Festes möchte ich darauf antworten. (NB: Es ist heute also nicht nur Freitag, der 6.Tag der Woche, sondern auch der 6. Tag des Pessach, der Erinnerung an die Befreiung aus Ägypten.) Dieser Tag ist von Bedeutung ohnegleichen!
Wenden wir uns nun dem so bedeutsamen Prophetenwort zu! Es steht nicht etwa dort, wo die Strafgerichte genannt sind! - die G“TT SEINem Volk deshalb angesagt hatte, weil es dadurch untreu geworden war, dass es so sein wollte wie die anderen Völker! Keineswegs! Es geht vielmehr um die Befreiung Israels, des Volkes G“TTes, zuvor schon in Kap.52 und auch im anschließenden Kapitel 54.
Jesaja 52,1-12
„Erwach’, erwache, leg’ an deinen Siegesschmuck, Zijon, leg’ an deine Prachtgewänder, Jeruschalajim, heilige Stadt! denn ein Unbeschnittener und Unreiner soll dich hinfort nicht betreten. Schüttle dir ab den Staub, aufrecht setze dich, Jeruschalajim, löse dir die Fesseln deines Halses, Gefangene, Zijons-Tochter. Denn also spricht der Ewige: Umsonst seid ihr verkauft worden, und nicht um Geld werdet ihr eingelöst. Denn so spricht G"TT, der Herr: Nach Mizrajim zog mein Volk hinab vordem, daselbst zu weilen, und Aschur hat für nichts es gedrückt. Nun aber, was hab’ ich hier, ist der Spruch des Ewigen, dass mein Volk umsonst weggenommen worden? Seine Zwingherren prahlen, ist der Spruch des Ewigen, und beständig, den ganzen Tag ist mein Name verhöhnt.
Darum soll mein Volk erfahren meinen Namen, darum an selbigem Tage, dass ich es bin, der es verheißen; hier bin ich. Wie lieblich sind auf den Bergen die Tritte des Heilboten! der Frieden verkündet, gute Botschaft meldet, Hilfe verkündet, der zu Zijon spricht: Dein G"TT regiert! Die Stimme deiner Wächter, - sie erheben ihre Stimme, allzumal jauchzen sie; denn Aug’ in Auge sehen sie, wenn der Ewige nach Zijon zurückkehrt. Brechet aus, jauchzet zumal, ihr Trümmer Jeruschalajims! Denn getröstet hat der Ewige sein Volk, erlöset Jeruschalajim. Entblößt hat der Ewige seinen heiligen Arm vor den Augen aller Völker, und es sehen all die Enden der Erde die Hilfe unseres Gottes. Entweichet, entweichet, ziehet von dannen, berühret nichts Unreines, - ziehet fort aus ihrer Mitte, säubert euch, ihr Träger der Geräte des Ewigen. Ja, nicht mit Hast werdet ihr fortziehen, und nicht in Flucht davongehen; denn vor euch her gehet der Ewige, und euren Zug schließt der Herr Jisraels.“
Jesaja 54
„Jubele, Unfruchtbare, die nicht geboren, brich in Jubel aus und jauchze, die nicht gekreist! Denn zahlreicher sind die Kinder der Einsamen als die Kinder der Vermählten, spricht der Ewige. Erweitere den Raum deines Zeltes, und die Umhänge deiner Wohnungen spann’ auseinander, halte nicht ein, zieh lang deine Seile, und deine Pflöcke befestige. Denn rechts und links wirst du dich ausbreiten und dein Same wird Völker vertreiben, und verödete Städte werden sie bevölkern. Fürchte nicht; denn du wirst nicht zuschanden, und sei nicht beschämt, denn du darfst nicht erröten. Denn die Schmach deiner Jugend wirst du vergessen, und der Schande deines Witwentums nicht mehr gedenken. Denn dein Gemahl ist dein Schöpfer, Ewiger der Heerscharen ist sein Name, und dein Erlöser, der Heilige Jisraels, wird der Gott der ganzen Erde genannt werden. Denn wie das verlassene Weib, weil dem Gemüt widerwärtig, hat dich der Ewige zurückgerufen, und wie das Weib der Jugend, weil sie verhasst geworden, spricht dein Gott.
Eine kleine Weile hatt’ ich dich verlassen, und mit großer Barmherzigkeit nehme ich dich auf. In der Flut der Wut barg ich mein Antlitz eine Weile vor dir, aber mit ewiger Huld erbarm’ ich mich dein, - spricht dein Erlöser, der Ewige. Denn eine Noachs-Flut ist mir dies; da ich geschworen, dass die Wasser Noachs nie wieder die Erde überschwemmen, so hab’ ich geschworen, nie über dich zu zürnen und dich zu schelten. Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, so wird meine Huld von dir nicht weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht dein Erbarmer, der Ewige. Arme, Verstürmte, Ungetröstete, siehe, ich lege in Bleiglanz deine Steine, und gründe dich mit Saphiren. Und mache Rubine zu deinen Zinnen, und deine Tore zu Karfunkelsteinen, und deine ganze Grenze zu Edelsteinen.
Und all deine Kinder sind Lehrlinge des Ewigen, und groß ist der Friede deiner Kinder. Durch Gerechtigkeit wirst du aufgerichtet. Entschlage dich der Gewalt, denn du hast nicht zu fürchten, und des Schreckens, denn er nahet dir nicht. Rottet sich auch einer, ein Nichts ist er ohne mich; wer sich gegen dich rottet, er fällt auf deinem Gebiete. Siehe, ich habe erschaffen den Schmied, der in die Kohlenglut bläst und ein Werkzeug herausbringt für sein Geschäft und ich hab’ erschaffen den Verderber, zu vernichten. Jedes Gerät, geschmiedet gegen dich, richtet nichts aus, und jede Zunge, die gegen dich auftritt zum Gerichte, sprichst du schuldig. Dies ist der Anteil der Knechte des Ewigen und ihr Verdienst von mir, ist der Spruch des Ewigen.“
Darin eingebettet ist also die den Christen so wohlbekannt gemeinte Stelle von Jeschajahu 52,13 bis zum Ende des Kapitels 53.
Jesaja 52,13-14
„Siehe, mein Knecht wird glücklich sein, erhaben wird er sein, und erhöhet, und sehr hoch gestellt. Wie über dich Viele sich entsetzt – so war entstellt vor den Menschen sein Aussehen und seine Gestalt vor den Menschenkindern, - So wird er Völker in Staunen setzen, Könige verschließen vor ihm den Mund; denn was ihnen nie erzählt worden, sehen sie, und was sie nie gehört, nehmen sie wahr.“
Jesaja 53
„Wer hätte geglaubt unserer Kunde? Und der Arm des Ewigen, über wem hat er sich offenbart? 2 Und es schoss auf wie ein Reis vor ihm, und wie eine Wurzel aus dem Steppenland, er, der nicht Gestalt und nicht Schönheit hatte, dass wir auf ihn sähen, der doch ohne Ansehen war, dass wir sein begehrten. 3 Verachtet und gemieden von Menschen, ein Mann der Schmerzen und vertraut mit Leiden, und jenem gleich, vor dem man das Antlitz verhüllt, verachteten wir und hielten ihn für nichts.
4 Aber unser Leiden trug er, und unsere Schmerzen lud er sich auf; wir aber hielten ihn für einen Geplagten, von Gott geschlagenen und niedergebeugt. 5 Und er ist verwundet ob unseren Missetaten, zermalmt ob unseren Sünden. Die Strafe zu unserm Heile traf ihn, und durch seine Wunde sind wir genesen. 6 Wir alle, wie Schafe irrten wir, jeglicher seines Weges wandten wir uns, der Ewige aber liess ihn treffen unser aller Schuld. 7 Er war bedrängt, aber er ergab sich und tat nicht auf seinen Mund, wie ein Lamm, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Schaf vor seinen Scherern verstummt, und tat nicht auf seinen Mund. 8 Vor Druck und Strafgericht ward er hingerafft, und seine Zeitgenossen, wer hat es empfunden, dass er weggetilgt ward aus dem Lande des Lebens, wegen der Missetat meines Volkes, der Strafe, die diesem (gebührte)?
9 Und er bestimmte ihm unter Frevlern sein Grab, und unter Reichen nach seinem Tode, ob er auch keine Gewalt geübt und kein Trug in seinem Munde gewesen. 10 Doch der Ewige wollte ihn durch Leiden zermalmen; wenn er sich zum Sühnopfer gebracht, sieht er einen Samen, der lange dauert, und des ewigen Wille gelingt durch dessen Hand. 11 Ledig des Trübsals seiner Seele soll er sich weiden zu sehen (den Samen), der durch seine Erkenntnis rechtfertigen wird den Gerechten, meinen Knecht, bei den Vielen, dass er ihre Schuld sich aufgeladen. 12 Fürwahr, ich will ihm zu Teil geben die Vielen, und Mächtige soll er als Beute teilen dafür, dass er dem Tode bloßgestellt sein Leben und zu den Missetätern gezählt wurde, da er doch die Sünde der Vielen trug, und es für Missetäter (ihn) getroffen.“
Worum geht es tatsächlich?
Jeschajahu bezeugt seine Aussage in Kapitel 52,13-14 sowohl vom Volk wie auch von IMMANUEL. Diese Verse sind also in der christlichen Bibel von dem anderen Teil des Jeschajahu 52 abgetrennt und mit neuer Überschrift versehen, aber doch passt Kapitel 53 sehr wohl mit dem zusammen, was schon einige Verse zuvor geschrieben steht. Der Knecht ist zu einem Teil SEIN Volk, aber auch Herausgerufenen aus SEINem Volk gilt diese Benennung, da sie eben das als Beispiel vorzuleben hatten, was dem Volk als Leiden zugedacht war.
4. Mose 12,7
„Nicht also mein Knecht Moscheh, in meinem ganzen Hause ist er bewährt.“
1.Könige 11,36
„Und seinem Sohne werde ich geben Einen Stamm, damit eine Leuchte bleibe David, meinem Knechte, alle Tage, vor meinem Angesichte in Jeruschalajim.“
Psalm 78,70
„Und erkor David, seinen Knecht, und nahm ihn weg von den Hürden der Schafe“
Psalm 89,21
„Ich habe gefunden David, meinen Knecht, mit meinem heiligen Öl ihn gesalbt.“
Aber auch SEIN Volk sehe ich als Knecht an, da G“TT selber SEIN Volk als Knecht bezeichnet!
Jesaja 43,9-10
„Alle Völker seien versammelt allzumal, und zusammenkommen mögen die Nationen: wer unter ihnen wird solches ansagen? Nur das Frühere sollen sie uns verkünden; mögen ihre Zeugen stellen und sich rechtfertigen, dann hören und sagen: Wahr! Ihr seid meine Zeugen, spricht der Ewige, und mein Knecht, den ich erkoren, auf dass ihr erkennet, und mir glaubet und einsehet, dass ich es bin. Vor mir ward kein G"TT gebildet, und nach mir wird keiner sein.“
Jesaja. 41,8-10
„Du aber, Jisrael, mein Knecht, Jaakob, den ich erwählt, Same Abrahams, meines Freundes. Du, den ich ergriffen von den Enden der Erde, und von ihren Säumen rief ich dich her, und sprach zu dir: Mein Knecht bist du, erwählt hab’ ich dich, nicht verschmäht. Fürchte nicht, denn ich bin mit dir, zage nicht, denn ich bin dein G"TT. Ich kräftige dich, auch steh’ ich dir bei, ja, ich fasse dich mit meiner siegreichen Rechten.“
Jesaja 44,21-24
„Bedenke dies, Jaakob und Jisrael; denn du bist mein Knecht, gebildet hab’ ich dich mir zum Knechte, du bist es, Jisrael, du wirst von mir nicht vergessen. Ich habe gelöscht, wie Dunst, deine Missetaten, und wie ein Gewölk deine Sünden; kehre zurück zu mir, denn ich habe dich erlöst. Jauchzet, ihr Himmel, denn der Ewige hat es vollbracht; jubelt, ihr Gründe der Erde, brechet aus, ihr Berge, in Jauchzen, Wald und alles Holz darin; denn der Ewige hat Jaakob erlöst und an Jisrael verherrlicht er sich. So spricht der Ewige, dein Erlöser und dein Bildner von Mutterleibe an: Ich, der Ewige, vollführe alles; ausspannt’ ich die Himmel allein, dehnte die Erde aus meiner Macht.“
Diese wenigen Zitate habe ich bezüglich des Knecht-Daseins des Volkes G“TTes nicht aus der Thora (den 5 Büchern Mose) genommen - wo es ja ganz deutlich nur um die Führung des Kindes geht, welches von seinem Vater geführt (2.Mose 4,22) und errettet wird, geliebter Sohn und Knecht zugleich ist - sondern ich nahm sie aus dem gleichen Prophetenbuch, kurz vor dem jetzt zum Thema gewordenen Jeschajahu 53. Wenn wir nun Jeschajahu 52 ganz lesen und die letzten 3 Verse nicht absondern, sondern als Prophetie betrachten, wie es auch zugedacht war, dann bekommt das Kapitel 53 eine andere Bedeutung. Dass G“TTes Knecht, Israel, sehr glücklich sein wird, ist mehr als eine Hoffnung, vielmehr ist es eine Feststellung G“TTes! Zugleich sagt ER, dass dieser Knecht sehr hochgestellt sein wird und über alle erhaben.
Wenn eine Frage des 1.Verses aus Jeschajahu 53 kommt...
„Wer hätte geglaubt unserer Kunde? Und der Arm des Ewigen, über wem hat er sich offenbart? … dann ist sie ja doch eine Frage an die Völker! Wer hat daran geglaubt, dass IHM, G“TT, SEIN Volk so wichtig ist? Wer hat geglaubt, dass G“TT SEIN Volk gezeugt hat?
1. Mose 21, 1-2
„Und der Ewige bedachte Sarah, wie er gesprochen, und der Ewige tat der Sarah, wie er geredet. Und Sarah ward schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn auf sein Alter um die Frist, die G"TT verheißen hatte.“
ER hat SEIN Volk, gezeugt, wie ER es gesagt und verheißen hat und führte und leitete es, wie nur ein Vater es tun kann!
Israel war noch nie begehrenswert! Immer im Jammer und voll blutig geschlagener Wunden, voller Schmerz. Wer hätte also Lust an ihm haben können und wie sollte Israel denen Schönheit zeigen können, die es ständig schlugen?
Israels Schönheit wurde allein immer nur von G“TT gesehen, und diese hat nur ER begehrt (Vers 3). Menschen aber haben SEIN Volk verachtet, das G“TT für diese Welt als Lamm gemacht hat. Es wurde in die Welt gesetzt, um die Erde durch das Blut, das es durch die Zeugung G“TTes innehat, erlösen zu können G“TT wollte die Erde also nicht vernichten, nachdem ER Noach versprochen hatte, es nicht zu tun. Und so hat ER SEIN Volk zerstreut, welches überall geschlagen, gemordet und so zum Opferlamm wurde.
Wie sehr dies zutrifft, beweist zum Beispiel
5. Mose 32, 43
„Preiset jauchzend, Nationen, sein Volk; denn das Blut seiner Knechte rächet er, und Rache erstattet er seinen Feinden, und es versöhnt seinen Boden sein Volk.“
Dass diese Verse aber auch diesen anderen Knecht, den man Knecht der Knechte nennen kann, betreffen, werden wir noch betrachten. Es ist ohne Zweifel, dass das Volk unter Druck und Strafgerichten hinweggenommen wurde, wie auch geschlagen und gemordet, geistig, seelisch und am Leib.
Dass die Gräber der Kinder/Knechte/Geliebten G“TTes unter den Frevelnden nicht nur in Auschwitz zu finden sind, ist ja bekannt, denn die Frevler sind alle Völker in dieser Welt, und Juden wurden unter ihnen begraben. Israel, das Volk G“TTes, hat sich als Beute hingestellt und liess sich dem Tode preisgeben, hat aber seinen G“TT und Vater nicht verleumdet und nicht verlassen. (Vers 12).
Wie viel einfacher wäre es für Juden gewesen, sich den mächtigen Kirchen zu ergeben, sich taufen bzw. einnehmen zu lassen und in ihnen aufzugehen, anstatt sich an das Wort zu halten, das G“TT gesagt hat. Anstatt fest auf IHN zu hoffen und auch die vergangenen 2000 Jahre der Verfolgung durch die Christenheit zu ertragen! Allerspätestens bei Luther, dem großen Reformator der satanischen Lehre, wäre die große Chance gewesen, das Wort G“TTes zu verlassen und seinen verführerischen Verlockungen nachzugeben, die er anscheinend wohlwollend dem jüdischen Volk anbot. Anscheinend auch deshalb, weil er sogar in diesem Angebot nicht versäumte, die Lehre G“TTes mit der Lehre der Schweine zu vergleichen, wobei dann seine Lehre eine Befreiung davon sein sollte.
Nach dem Misslingen seiner Bemühungen gegenüber dem seinem G“TT treu gebliebenen Volk zeigte er erst sein wahres Gesicht und schrieb in allen Einzelheiten die Gebrauchsanweisungen für die hitlerschen Machenschaften auf, welche er als gelungenes Rezept für die bis dahin von seiner Lehre durchseuchten deutschen bzw. europäischen und anderen Völker darbot. Damit Sie auch selber sehen können, dass es nicht nur meine kirchenkritische, ‚bösartige’ Sehensweise ist, die sowohl die evangelischen Kirchen wie auch die lutherischen Machenschaften entblößt, sondern dass aus den eigenen Reihen Theologen da sind, die es ebenfalls bestätigen können, weil sie den Mut zur Wahrheit haben, schauen Sie bitte unter folgender Adresse nach:
http://www.theologe.de/theologe4.htm
Wenn ich also heute die Christenheit in ihrem vollgefressenen Dasein betrachte - da sie ja alles aus dem Wort G“TTes geraubt und ihren Geist und ihre Seele mit dem genährt haben, was G“TT doch nur SEINEM Volk gegeben hat, wenn ich bedenke, wie sehr sie sich über das Volk G“TTes stellen und sich als Krönung G“TTes bzw. als HEILIGE sehen - dann bekomme ich eine Wut, weil sie nichts, aber auch gar nichts verstanden haben. G“TT hat so etwas, was sie tun, denken und reden nie gesagt! Eigentlich bin ich deshalb wütend, weil sie sich in ihrem Hochmut und Stolz dem Angebot Satans so leicht ergeben und sich mit der 2. Reihe nicht begnügen können bzw. damit, als Gast an dem Hochzeitsmahl, wenn G“TT SEIN Volk erlösen wird, teilzunehmen. Sie wollen die Braut sein. Weil sie aber auch die Einheit als Teil bzw. als ‚Leib Jesu’ sein wollen, so verstehen sie sich gleichfalls als Gesalbte des Bräutigams / als Braut (Christ bedeutet das gleiche wie Christus: Gesalbte/r.!!!) Ich halte das für eine seelisch-geistige Schizophrenie, die zum Verrücktwerden führt, weil G“TT nicht mit ihnen ist, sondern weil Er sehr bald und sichtbar für alle zeigen wird, wie sehr ER an der Seite SEINes Volkes ist. G“TT also kennt den Inhalt des Kapitels 53, und es ist weitaus mehr, als je eine christliche Auslegung zu vermuten wagen würde. Deshalb setzt G“TT das Kapitel 53 fort mit den Worten in Kapitel 54.
G“TT hat SEIN Volk geschaffen und wird es beschützen, auch wenn ER es als Opferlamm für die Erde erschaffen hat. Diejenigen, die es schlugen und schlachteten, wird ER schlagen für alle Zeit. Da wird nichts mit der Entrückung, mit dem großen Fest der Christenheit, zu dem „Jesus kommen wird“. ER, IMMANUEL, kommt ja zu SEINem Volk. Alle Feinde, die SEIN Volk erniedrigten, beraubten und schlachteten, wird ER dann schlagen! - siehe Joel 4, wo beschrieben steht, wie es sein wird, wenn G“TT SEIN Volk erlösen wird.
Joel 4,1-2
„Denn siehe, in jenen Tagen, und in selbiger Zeit, da ich zurückführe die Gefangenen Jehuda’s und Jeruschalajim’s, Da werd’ ich versammeln all die Völker, und sie hinabführen in das Tal Jehoschafat, und dort mit ihnen rechten wegen meines Volkes und meines Erbes Jisrael, das sie verstreuet unter die Völker und mein Land teilten sie.“
Steht etwa da geschrieben, dass ER die Heiden in SEIN Land rufen wird, um sie an die Stelle SEINes Volkes zu setzen? Oder um es aus dem Land zu treiben? Und die, die sich selbst heilig nennen, zu irgendetwas einzuladen, mit ihnen zu feiern und das zu geben, was ER für SEIN Volk vorgesehen hat?
Jesaja 49,22-26
„Also spricht Gott, der Herr: Siehe, ich erhebe zu den Völkern meine Hand, und den Nationen stell’ ich auf mein Panier, dass sie bringen deine Söhne im Busen, und deine Töchter sollen auf der Schulter getragen werden. Und Könige sollen deine Wärter sein, und ihre Fürstinnen deine Ammen; mit dem Angesicht zur Erde bücken sie sich vor dir, und den Staub deiner Füße sollen sie lecken, und du sollst erfahren, dass ich der Ewige bin, der ich nicht beschämt werden lasse, die auf mich hoffen. Wird dem Helden Beute genommen, oder wird des Siegers Fang entrinnen? Denn also spricht der Ewige: Auch des Helden Fang wird ihm genommen, und des Gewaltigen Beute entrinnen, und mit deinen Widersachern hadre ich, und deine Kinder werd’ ich retten. Und zu essen geb’ ich deinen Bedrückern ihr Fleisch, und wie in Most sollen sie in ihrem Blute sich berauschen, und erkennen soll alles Fleisch, dass ich, der Ewige, bin dein Retter und dein Erlöser, der Schutzhort Jaakobs.“
Wer kann dann dennoch aus den Nichtjuden = Heiden zu G“TT gelangen? Es sind diejenigen, die annahmen, dass G“TT nicht ein humanistisches Wesen ist, der an Alzheimer leidet, sondern EIN G“TT, dessen Wort unverfälscht gültig ist für alle Zeiten. ER hat schon gesagt, wer zu IHM kommen kann: All diejenigen, die Israel (SEINem Kind und SEINem Knecht) wohl tun und es dorthin erheben, wohin G“TT SEIN Volk gesetzt hatte.
1. Mose 17,16
„Und ich werde sie segnen, und gebe dir auch von ihr einen Sohn, und ich will sie segnen, dass sie zu Völkern werde, Könige der Völker sollen von ihr sein.“
5. Mose 15,6b „... und über viele Völker herrschen wirst, sie aber nicht herrschen über dich.“
5. Mose 26,18-19
„Und der Ewige hat dich heute anerkannt, dass du ihm ein Volk des Eigentums seist, wie er zu dir geredet, und all seine Gebote beobachtest. Dass er dich mache zum Höchsten über all die Völker, die er gemacht, zum Ruhme und zum Namen und zum Schmuck; ein heiliges Volk dem Ewigen deinem Gotte zu sein, wie er geredet.“
5. Mose 28,10
„Und alle Völker der Erde werden sehen, dass der Name des Ewigen genannt ist über dich, und werden sich vor dir fürchten.“
Jesaja 40,2
„Redet zum Herzen Jeruschalajims und rufet ihm zu, dass erfüllt ist seine Dienstzeit, dass seiner Schuld genug getan, denn es hat empfangen aus der Hand des Herrn doppelt für all seine Sünden.“
Sacharja 2,12
„Denn so spricht der Ewige der Heerscharen – um eurer Verherrlichung willen hat er mich gesandt zu den Völkern, die euch beraubten: dass, wer euch antastet, tastet seinen Augapfel an.“
Wie äußerst aktuell ist heute auch das 14. Kapitel von Jeschajahu! Wer ist Babel, mit dem G“TT ein Ende machen wird? Das sind die Religionen, vor allem die christlichen! Diese herrschten knapp 2000 Jahre über das Volk G“TTes und über den größten Teil der Welt. Wie könnten die Völker also denken, dass G“TT sich geändert habe und etwa das, was ER in 5.Mose 32, 8-12 über sie sagte, verfallen sein könnte?
5. Mose 32, 8-12
„Da der Höchste den Völkern Besitz gab, da er abteilte die Menschensöhne, stellt’ er fest Grenzen der Stämme nach Anzahl der Kinder Israel. Denn des Ewigen Teil ist sein Volk, Jaakob das Los seines Besitzes. Er fand es im Lande der Öde und in dem Grausen des Geheuls der Wüste. Er umgibt es rings, hat groß acht darauf, beschützt es wie seinen Augapfel. Wie ein Adler sein Nest ausführend, über seinen Jungen flattert; er spannt seine Fittiche, ergreift es, trägt es auf seinen Schwingen. Der Ewige führt es abgesondert, und mit ihm kein fremder G"TT.“
G“TT hat SEIN Volk schon lange, bevor Satan sein Volk entstehen liess, erwählt. Deshalb musste IMMANUEL - Sohn SEINes Kindes bzw. Kind aus SEINen Kindern - im Hinblick auf Jeschajahu 53 jedoch als Vorvertreter kommen. Er gab sich hin für SEIN Volk, da die Kinder Satans es wohl zu Märtyrern machten, aber nicht vernichten konnten. ER starb für SEIN Volk, um es am Ende von der Sünde zu befreien, konnte somit auch in dem Leiden, das SEINem Volk angetan wurde, mitgehen...
IMMANUEL war nicht nur Hirte, sondern auch Schaf, wie es geschrieben steht. Er kam und gab SEIN Leben für SEIN Volk, um damit den Teil zu erfüllen, der IHM zugemessen worden war!
Johannes 17,4
„Ich habe dich verherrlicht auf Erden und das Werk vollendet, das du mir gegeben hast, damit ich es tue.“
Er kam also nicht dafür, um etwas Neues zu bringen. Vielmehr kam ER zu SEINem Volk, um diesem das Opfer zu sein für die 2000 Jahre, die G“TT vorhatte, SEIN Volk in die Welt zu zerstreuen – und überall SEINe Weisungen bekannt werden zu lassen. Diese wurden jedoch nicht angenommen, vielmehr machte man eine neue Lehre, welche mit G“TT kaum mehr etwas zu tun hat.
Die Kinder Satans sind dessen Heilige, daher konnten sie auch das Wort G“TTes nicht so belassen, wie ER es gesagt hatte. Sie entjudaisierten sogar die Namen, um nicht daran erinnern zu lassen, dass G“TTes Volk das einzige heilige Volk ist und die einzigen Kinder G“TTes, sonst hätten sie doch in solcher Weise nicht auftreten können. So wird G“TT alles, was Satan gehört, vernichten, egal wie sehr sie zu der Lehre Satans die jüdischen Wörter wie „Amen“ setzen oder behaupten, G“TTes Wege doch zu gehen, um die, die von G“TT sind, verführen zu können!
Die wenigen, die sich als Mägde und Knechte dem Volk G“TTes unterordnen können und sich mit der von G“TT gegebenen Position begnügen, die nicht im Sinne haben, gegen das Volk G“TTes zu empfinden, denken und reden und diesem dienen, die werden von G“TT akzeptiert. Alle anderen aber müssen fallen in der Zeit, wenn G“TT Gericht halten wird! Diejenigen also, die Satan glauben wollen und seinem eingesetzten Boten für die Heiden, sowie denen, die mit ihm waren, die hoffen auf Paulus, auf seinen Herrn und Gott, dessen Name Satan, die alte Schlange ist. Sie mögen mit dem Lügner und den die Lüge Liebenden (da sie ja selbst Lügner sind) den Weg, den der G“TT ISRAELS bestimmt hat, fortsetzen.... Diejenigen, die die Lügen lieben, diese für Wahrheit halten und dies weiterhin lehren, sind betrogene Betrüger!
Gelobt sei G“TT, den SEIN Volk erheben wird! Gelobt sei ER, der alle, die SEIN Volk berauben und auf welche Weise auch immer gegen es eingestellt sind, vernichten wird.
Was G“TT gesagt hat, ist wahr und hat seine Gültigkeit für immer. Auch Jeschajahu 53 hat, wie ich schon sagte, 2 Dimensionen.
Zum einen das Leiden, das SEINem Volk zukommen musste bzw. das Leiden, welches die Kinder Satans durch G“TTes Zulassen von jeher SEINem Volk antaten, damit es die Erde entsühnte.
Zum andern auch IMMANUELs Leiden, das ER vor allem SEINem Volk zuliebe auf sich nahm!
Wo steht also etwas davon, dass ER, IMMANUEL, gekommen wäre, um die Völker zu entsühnen bzw. um für sie SEIN Leben zu lassen?
2. Samuel 7,23
„Und wer ist wie dein Volk, wie Jisrael? Ein einziges Volk auf Erden, welches G"TT gegangen sich zu erlösen zum Volke, um sich einen Namen zu machen; und euch dies Grosse zu tun, und furchtbare Taten in deinem Lande wegen deines Volkes, das du dir aus Mizrajim erlöst – (gegen) Heiden und ihre Götter.“
5. Mose 4,7
„Denn welches große Volk gibt es, das Götter hätte, ihm so nahe, wie der Ewige unser G"TT, wann immer wir zu ihm rufen?“
Sacharja 8,7
„So spricht der Ewige der Heerscharen: Siehe, ich helfe meinem Volke aus dem Lande des Aufganges und aus dem Lande des Niederganges der Sonne.“
Lukas 1,68-79
Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk
und hat uns aufgerichtet eine Macht des Heils im Hause seines Dieners David - wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten -, dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bund und an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben, dass wir, erlöst aus der Hand unsrer Feinde, ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen. Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk in der Vergebung ihrer Sünden, durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“
Psalm 130,8 „Und er wird Jisrael erlösen von aller seiner Schuld“
Weshalb ist ER gekommen? Um Gnadenbotschaft den Heiden zu bringen? Bzw. zu wem kam Er?
Matthäus 10,5-6
„Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.“
Matthäus 15,24
„Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel“
Wie ER es für die Völker auch sagte:
Matthäus 10,39 „Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden“
Aber nur für SEIN Volk gab ER SEIN Leben und für das Wesen und den Willen G“TTes – sowie für wenige aus den Völkern, die die Gnade haben, es zu verstehen und die so taten, wie es in Vers 40 steht.
Matthäus 10,40
„Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.“
Weshalb hat man IHN zu einem Freudenboten umgemodelt, wenn SEINe Sendung, was die Heiden anbetrifft, nicht der Frieden ist, sondern vielmehr, wie geschrieben steht, Feuer, Zwietracht und Schwert?
Lukas 12.49-51
„Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollbracht ist. Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.“
Matthäus 10,34
„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“
Wie wir in Johannes 3,19 sehen, hat G“TT IMMANUEL gesandt und gleichfalls SEIN Volk, jedoch so, wie es geschrieben steht!
Johannes 3,19
„Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.“
Wie sehr ER doch recht hatte mit seiner Behauptung, dass sogar Kefas (Petrus) der Lüge bzw. dem anderen Namen erliegen würde, da auch Kefas IHN nicht ganz hat erfassen können, sonst hätte er IHN nicht verraten.
Johannes 5,43
„Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.“
Wie war das also mit der Kreuzigung? Was ist mit dem Wein in Verbindung mit dem Blut, und dem Brot in Verbindung mit dem Leib? Wir sahen, dass es um die Pessachzeit geschah und das, was als Abendmahl bezeichnet wird, nichts anderes ist als der Sederabend. An jedem Schabbat aber werden sowohl der Wein wie das Brot gesegnet!
5. Mose 16,1-8
„Beobachtet den Monat der Ährenreife, dass du opferst das Pessach dem Ewigen deinem Gotte; denn im Monat der Ährenreife hat dich herausgeführt der Ewige dein G"TT aus Mizrajim, nachts. Und du sollst schlachten ein Pessach dem Ewigen deinem Gotte, Schaf oder Rind, an dem Orte, den der Ewige erwählen wird, daselbst seinen Namen thronen zu lassen. Du darfst dabei kein Gesäuertes essen, Tage sollst du dabei Ungesäuertes essen, Brot der Armut; denn in Hast bist du aus Mizrajim gezogen: - auf dass du gedenkest des Tages deines Auszuges aus dem Lande Mizrajim all die Tage deines Lebens. Und nicht gesehen werde bei dir Sauerteig in deinem ganzen Gebiete, sieben Tage, und nicht übernachte von dem Fleische, das du schlachtest am Abend, am ersten Tage, bis an den Morgen. Du kannst nicht das Pessach schlachten in irgendeinem deiner Tore, die der Ewige dein G"TT dir gibt. Sondern an dem Orte, den erwählen wird der Ewige dein G"TT, seinen Namen thronen zu lassen, dort sollst du schlachten das Pessach am Abend bei Sonnenuntergang, der Zeit deines Auszuges aus Mizrajim; Und du sollst es gar werden lassen und essen an dem Orte, den der Ewige dein G"TT erwählen wird, und wendest dich am Morgen und gehest nach deinen Zelten. Sechs Tage sollst du Ungesäuertes essen, und am siebenten Tage ist Festversammlung dem Ewigen deinem Gotte; du sollst keine Arbeit verrichten.“
Es ist geboten, dass man zu dieser Zeit nur ungesäuertes Brot zu sich nimmt. Dieses konnte somit (wofür das Christentum es irrtümlich hält) keineswegs das Brot sein, was die Christen zu dem Abendmahl geben! Dass dies missverstanden wurde, ist ja auch sehr vielsagend! Wie viel Lüge=Sauerteig befindet sich doch in ihrer Lehre !!!
So könnte das Gebet, welches IMMANUEL beim letzten Mahl mit SEINen Jüngern sprach, dasjenige gewesen sein, das jeder Jude in seinem Haus betet und vor G“TT bringt, wenn er an die Erlösung aus Ägypten denkt. Auch der Segen, der über dem Wein gesprochen wird, könnte derselbe gewesen sein! Dass ER gesagt haben sollte, dies sei SEIN Leib und SEIN Blut, ist vollkommen ausgeschlossen, da ein Jude nie auf die Idee gekommen wäre, den Wein mit dem Blut als Getränk in Zusammenhang zu bringen, geschweige denn, wenn auch nur symbolisch, das Blut zu trinken. Blut darf niemals genossen werden, sondern sogar von den reinen Tieren ist es in die Erde zu gießen, da im Blut das Leben ist!
3. Mose 17,14
„Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut, und ich habe den Israeliten gesagt: Ihr sollt keines Leibes Blut essen; denn des Leibes Leben ist in seinem Blut. Wer es isst, der wird ausgerottet werden.“
Der Seder-Abend als Symbol für die Hingabe IMMANUELs für SEIN Volk ist jedoch keineswegs abwegig! ER ging in den Tod, um SEINem Volk Errettung und dadurch Gnade vor G“TT zu verschaffen, damit ER SEINem Volk beistehen konnte in den künftigen, inzwischen vergangenen 2000 Jahren der Verfolgung! Ebenfalls war der Seder-Abend das Symbol für die 2000 Jahre Diaspora, Verfolgung und Errettung! Aber keineswegs war dies ein Fest, das man willkürlich immer wiederholen kann mit Wein und Brot, um damit die Ermöglichung der Pauschalreise für alle zu erhoffen! Dies funktioniert um des Wortes G“TTes willen nicht, und deshalb kann die Hoffnung auf die Holy-Spirit-Air-Line der Selbsterwählten ebenfalls nicht starten, wenn G“TT SEINen Zorn auf die Erde ausgießen wird, sondern niemand wird sich retten vor dem, was G“TT verheißen hat! So wird nicht in Richtung auf den G“TT Israels gestartet, sondern daraufhin, wie geschrieben steht in
Joel 4,1-3
„Denn siehe, in jenen Tagen, und in selbiger Zeit, da ich zurückführe die Gefangenen Jehuda’s und Jeruschalajim’s, Da werd’ ich versammeln all die Völker, und sie hinabführen in das Tal Jehoschafat, und dort mit ihnen rechten wegen meines Volkes und meines Erbes Jisrael, das sie verstreuet unter die Völker und mein Land teilten sie. Und über mein Volk warfen sie das Los, und gaben hin den Knaben um die Buhlerin, und das Mädchen verkauften sie um Wein und tranken.“
Dies erinnert auch an die Teilung dessen, was von G“TT erwählt ist - an jene Teilung, welche ebenfalls von Heiden verübt wurde, die sich dann sogar an die Inhaberschaft des N.T. wagten. Dies sind die Römer - erfolgreich mit Judenverfolgung schon in den Zeiten der Makkabäer wie auch um die Zeitenwende - die sich, nachdem sie zig-tausende Juden, u.a. IMMANUEL, gekreuzigt hatten, die Lehre des N.T. verschafften und sich selber dafür geeignet fanden. Vielmehr hat Satan sie erwählt und zubereitet, für seine Lehre der Mutterleib zu sein!
Sie taten ebenso, wie in Psalm 22,19 prophetisch gesagt ist: Psalm 22,19
„Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand.“
Matthäus 27,35
„Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider und warfen das Los darum“
So wie IMMANUEL sagte, gab ER SEIN Leben n i c h t für die Welt, sondern für die, welche G“TT, SEIN Vater, IHM gegeben hat:
Johannes 17,9-26
„Ich bitte für sie und bitte nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein. 10 Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. 11 Ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir. 12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde.
13 Nun aber komme ich zu dir und rede dies in der Welt, damit meine Freude in ihnen vollkommen sei. 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. 16 Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit. 18 Wie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. 19 Ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in der Wahrheit. 20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst. 24 Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war. 25 Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 26 Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.“
Größere Wahrheit als in diesem Gebet hat diese Welt nicht hören können, auch keine eindeutigeren Hinweise für SEINe Liebe zu SEINem Volk! Die Christen nehmen den Vers 9 nicht wahr, in dem deutlich steht, dass ER nicht für die Welt* bittet, sondern für die IHM Gegebenen (Matth. 15,24), und dass ER sich für SEIN Volk verherrliche
*(Welt=Völker=Heiden=Nationen=Nichtjuden)
Vers 14 sagt, weshalb doch die Welt das Volk G“TTes hasst! So wie ER von G“TT ist, so ist auch SEIN Volk von G“TT erschaffen. (1.Mose 21,1-2). Im Vers 15 steht deutlich, dass ER G“TTes Bewahrung vor dem Bösen erbeten hat, weil ER sie nicht aus der Welt herausnehmen wollte, sondern vielmehr mit SEINem Volk sein. Vers 16 ist die Bestätigung der Herkunft, während Vers 17 die Bitte um die Heiligung in der Wahrheit ist, damit das Volk nicht der Lüge erliege... Der Hinweis auf die Sendung in alle Welt, somit auf die Zerstreuung, ist der Vers 18. Vers 19 bezeugt, dass ER sich für SEIN Volk heilige und hingebe in alle Wahrheit. Aber nicht nur für die Generation, in der ER lebte, sondern für die zukünftigen Generationen bis heute! Wie wir wissen, hat IMMANUEL keine anderen gelehrt als SEIN Volk, so ist auch SEINe Herrlichkeit und Heiligkeit nicht anderen gegeben. ER hat SEIN Wort nur SEINem Volk nahegebracht. Somit ist ER auch nur in SEINem Volk vorhanden!
Diejenigen, die also meinen, sich in diesen Bund einschmuggeln zu können, haben sich vertan, weil dies tatsächlich der Bund des Blutes ist! Das Blut, das in IMMANUEL war und in SEINem Volk, ist durch G“TT gegeben – siehe auch 2. Mose 12, 43-51.
Wer es sich also erlaubt, ein hingebungsvoller Diener dem Volke G“TTes zu sein - und wem auch G“TT dies erlaubt! - der darf nach der Beschneidung mitfeiern. Aber einer, der nur gelegentlich dient oder nur eben da wohnt, darf nicht teilhaben! (Ein Unbeschnittener darf nie an etwas G“TTlichem teilhaben. Das ist wohl bekannt. Aber durch die Botschaft Satans - somit Paulus - ist dieses Gebot aufgehoben worden für die, die seiner Lehre nachgingen und sie annahmen, um jeden Zugang zu dem Heiligen Wort und Volk zu trennen! Die Frauen werden selbstverständlich nicht beschnitten! Aber durch ihre unbeschnittenen Väter, Männer und Söhne sind sie ebenso unrein!) Die Gäste (Nichtjuden) aber, die sich dem Wort G“TTes und nicht Satan unterstellen und sich beschneiden lassen, die dürfen teilnehmen! Selbstverständlich als Gast und nicht als Braut/Kind/Volk G“TTes“. Sie durften Opfer bringen wie einer aus dem Land. Nur eben sich als Nichtjuden nicht in gleicher Weise nähern. Sie mussten ihr Opfer für den Priester im äußeren Vorhof abgeben, da sie nicht zu nahe gelangen durften zu dem, was G“TT SEINem Volk gab.
So sehen wir, wie nahe das Pessach (mit der Erinnerung an den Auszug und der Rettung aus Ägypten) beieinandersteht mit der Errettung durch IMMANUEL, welche den Geist betrifft. Dadurch dass sich IMMANUEL für die vergangenen 2000 Jahre hingab für SEIN Volk, konnte Satan diesen Geist nicht erobern und zerstören. Aber ebenfalls ist die Erlösung der Erde sichtbar, die G“TT durch das Blut SEINes Volkes freigemacht hat...
Zuletzt betrachten wir den Ablauf des Opfers IMMANUELs für SEIN Volk in großen Zügen, da es ja doch so deutlich ist, wie und weshalb es geschah.
Johannes 18 und 19 Bitte, lesen Sie die beiden Kapitel selbst nach, aber bedenken und betrachten Sie die satanischen Entjudaisierungen und die böswilligen Verdrehungen! IMMANUEL, der selbst Jude ist (da ER ja lebt und kommen wird, SEIN Volk zu retten und der herrschen wird mit SEINem Volk über alle Völker) würde niemals sagen „die Juden“. Es waren doch keine anderen da außer den römischen Soldaten und Dienern bzw. Herrschern!
Wie eben selbst die Dämonen IMMANUEL erkannten, so war es auch mit Pilatus, weshalb ER die Wahrheit über IHN schrieb.
Johannes 19,19
„Pilatus aber schrieb eine Aufschrift und setzte sie auf das Kreuz; und es war geschrieben: Jesus von Nazareth, der König der Juden.“
Wie also die Völker/Heiden mit SEINem Volk umgehen werden, das hat ER, IMMANUEL, am eigenen Leib in wenigen Stunden gespürt. SEIN Volk musste es beinahe 2000 Jahre erleiden!
Matth. 27,27-37
„Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus mit sich in das Prätorium und sammelten die ganze Abteilung um ihn. Und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie ihm aufs Haupt und gaben ihm ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Knie vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüsset seist du, der Juden König! und spien ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt.
31 Und als sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an und führten ihn ab, um ihn zu kreuzigen. Und als sie hinausgingen, fanden sie einen Menschen aus Kyrene mit Namen Simon; den zwangen sie, dass er ihm sein Kreuz trug. Und als sie an die Stätte kamen mit Namen Golgatha, das heißt: Schädelstätte, gaben sie ihm Wein zu trinken mit Galle vermischt; und als er's schmeckte, wollte er nicht trinken. Als sie ihn aber gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider und warfen das Los darum. Und sie saßen da und bewachten ihn. Und oben über sein Haupt setzten sie eine Aufschrift mit der Ursache seines Todes: Dies ist Jesus, der Juden König.“
Es wird doch bald so sein, wie es verheißen ist:
Daniel 7,13-28a
„Ich schaute im Gesichte der Nacht, und siehe, mit den Wolken des Himmels war er gekommen, wie ein Menschensohn, und bis zu dem Alten an Jahren gelangte er, und sie führten ihn vor ihn hin. Und ihm gab man Herrschaft und Würde und Regierung, und alle Völker, Nationen und Zungen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht weicht, und sein Reich wird nicht zerstört werden. Es wankte mir, Danijel, der Geist in meiner Hülle, und die Gesichte um mein Haupt erschreckten mich. Ich nahte einem von den Dastehenden, und Gewisses erbat ich von ihm über alles dieses, und er sagte es mir, und eine Deutung der Dinge tat er mir kund: 17 Diese großen Tiere, deren vier sind – 4 Könige werden erstehen auf der Erde.
18 Und es werden empfangen das Reich die Heiligen des Höchsten, und sie werden besitzen das Reich bis in Ewigkeit, und bis zur Ewigkeit der Ewigkeiten. Darauf wünschte ich Gewisses über das vierte Tier, welches verschieden war von ihnen allen, überaus schrecklich, dessen Zähne von Eisen und dessen Klauen von Erz, es fraß, zermalmte, den Überrest mit seinen Füssen zerstampfend; Und über die 10 Hörner an seinem Haupte, und über das andere, das entstieg, und von welchem abfielen drei – und jenes Horn, es hatte Augen, und einen Mund vermessen redend, und sein Aussehen war größer als das der anderen. Ich schaute, und jenes Horn führte Krieg mit den Heiligen und übermannte sie. 22 Bis dass kam der Alte an Jahren und Recht erteilt ward den Heiligen des Höchsten, und die bestimmte Zeit kam und die Heiligen das Reich in Besitz nahmen.
23 Also sprach er: Das vierte Tier – es wird sein ein viertes Reich auf Erden, das verschieden sein wird von allen Reichen, und es wird verzehren die ganze Erde, und sie zertreten und sie zermalmen. Und die zehn Hörner – aus selbigem Reiche werden zehn Könige erstehen, und ein anderer wird nach ihnen erstehen, und er wird verschieden sein von den ersten, und drei Könige wird er erniedrigen. 25 Und Reden wird er führen gegen den Höchsten, und die Heiligen des Höchsten wird er bedrängen, und er wird meinen, Zeiten und Gesetz zu ändern, und sie werden gegeben in seine Hand, bis auf eine Zeit und Zeiten und die Hälfte einer Zeit. Und man sitzt zu Gericht, und seine Herrschaft wird entrissen, um sie zu vertilgen und zu vernichten bis an das Ende. Und das Reich und die Gewalt und die Herrschaft der Reiche unter dem ganzen Himmel wird gegeben dem Volke der Heiligen des Höchsten; sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Herrscher werden ihm dienen und gehorchen. Bis hierher das Ende der Rede.“
Ja, dies wird die neue Auferstehung sein, wenn der G“TT ISRAELs herrschen wird, wie in Vers 27 geschrieben steht. Bis dahin werden alle von G“TT der Verdammnis Übergebene böse Dinge reden und versuchen, das Volk, welches G“TT gehört, zu verführen und danach zu vernichten. Satan wird seinen Messias einsetzen, um alle Gesetzlosen um sich zu scharen. Der HERR aber wird ein Ende machen mit all denen, die SEIN Volk und Land gehasst haben.
So prüfe sich jeder selbst!
Lukas 17,1-2
„Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass keine Verführungen kommen; aber weh dem, durch den sie kommen! Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Abfall verführt.“
------------