Kapitel 12

 

M i l l e n n i u m   2 0 0 0

 

Das  „Fest“, an dem die hochgelobte christliche Sensibilität sichtbar wurde!

 

Um dies schreiben zu können, benötigte ich fast 2 Wochen Ruhe, damit der  „Motor“  für meine Äußerungen nicht meine Wut und mein Zorn wird, sondern allein das Wort des EWIGEn.

 

Viele Christen wollten ihren Glauben mit dem Termin  „Jahr  2000“  verbinden und kamen deshalb nach Israel, um ihr Millennium hier im Heiligen Land abzuhalten bzw. zu erleben.

 

Dieses Jahr fiel Silvester auf einen Freitag, und am Freitagabend beginnt in Israel der Schabbath. Die Hotels konnten also wegen des Schabbath die von den Touristen erhofften Partys nicht bieten – trotz des großen Verlangens ihrer christlichen Gäste.

 

 2. Mose 35, 1-3 

Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Israeliten und sprach zu ihnen: Dies ist's, was der HERR geboten hat, dass ihr es tun sollt: 2 Sechs Tage sollt ihr arbeiten, den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten als einen Sabbat völliger Ruhe, heilig dem HERRN. Wer an diesem Tag arbeitet, soll sterben. 3 Ihr sollt kein Feuer anzünden am Sabbattag in allen euren Wohnungen.“

 

Natürlich würde die Einhaltung dieser Gebote auch die Christen und alle anderen Menschen betreffen, wenn sie die Bibel als G“TTes Wort zu verstehen und G“TTes Gebote zu halten bereit wären.

 

Ein Vergleich, der sich lohnt...

 

 

Kathechismus der Katholischen Kirche

Die Zehn Gebote G“TTes

Evangelische Kirche

1) Du sollst an einen Gott glauben.

1) 2.Mose 20,2  Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe 2.Mose 20,3  Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

1) Ich bin der Herr, dein Gott; du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

2) Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.

2) 2.Mose 20,4-5  Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 2.Mose 20,6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

 

2) Du sollst Dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis von Gott machen um ihn damit zu verehren.

3) Du sollst den Tag des Herrn heiligen.

3) 2.Mose 20,7  Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

 

3) Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen.

4) Du sollst Vater und Mutter ehren damit du lange lebest und es dir wohlergehe auf Erden.

4) 2.Mose 20,8-11  Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. 10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. 11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

 

4) Du sollst den Feiertag heiligen.

5) Du sollst nicht töten.

5) 2.Mose 20,12  Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.

 

5) Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

6) Du sollst nicht Unkeuschheit treiben.

6) 2.Mose 20,13  Du sollst nicht töten.

 

6) Du sollst nicht töten.

7) Du sollst nicht stehlen.

7) 2.Mose 20,14  Du sollst nicht ehebrechen.

 

7) Du sollst nicht ehebrechen.

8) Du sollst kein falsches Zeugnis geben.

8) 2.Mose 20,15  Du sollst nicht stehlen

 

8) Du sollst nicht stehlen.

9) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.

9) 2.Mose 20,16  Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

 

9) Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

10) Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.

10) 2.Mose 20,17 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat

 

10) Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört.

 

 

GOTTES ANTWORT AUF DIE VERÄNDERUNG DER ZEHN GEBOTE

 

Psalm 119,126

Zeit ist's zu handeln, Herr, sie haben dein Gesetz gebrochen....“

 

Daniel 7,25 

„er wird den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern.“

 

Jesaja 24,5  

„Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund.“

 

Psalm 89,35  

„Ich will meinen Bund nicht entheiligen und nicht ändern, was aus meinem Munde gegangen ist.“

 

Matthäus 7,21 

„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“

 

1. Mose 31, 18 

„Und als der HERR mit Mose zu Ende geredet hatte auf dem Berge Sinai, gab er ihm die beiden Tafeln des Gesetzes; die waren aus Stein und beschrieben von dem Finger Gottes.“

 

Wie Sie sehen können, haben diese so genannten 10 Gebote, die bei uns als Ordnungen genannt und gehalten werden, in der christlichen Überlieferung bzw. durch die mühsame Entjudaisierung in allen wesentlichen Punkten jegliche Identität, also tatsächliche Wiedergabe dessen, was G“TT vermitteln ließ, verloren. Demnach konnten die Christen, die doch zumindest in Europa die Möglichkeit hätten, die Gebote zu lesen und sich danach auszurichten, dies gar nicht wahrnehmen.

 

Dass die Kirchen schon längst satanistisch sind, vor allem die in Israel befindlichen – das ist nicht zu bezweifeln. In ihrer meist antijüdischen Haltung und in ihren Praktiken, die sie demonstrierend stets vorzeigen, beweisen sie schon genügend ihren Geist. Ich könnte viele, viele Seiten füllen mit solchen Beweisen, aber es reicht, so hoffe ich, mit wenigen Hinweisen auf ihr Tun, um dies zu bestätigen.

(Ich rede momentan nicht vom Vatikan, wo der ‚Vater‘ und das Zuhause von all diesem ist, da ich – obwohl ich schon dort war und von den Wurzeln weiß – greifbar mit diesen Kirchen hier im Heiligen Land  und der einzigen in der Bibel auch als heilig genannten Heilige Stadt, meine Erfahrungen habe!

 

Am besten fange ich mit der Hahnenschrei-Kirche an, die es noch nie unterlassen hat, sichtbar gegen G“TT und somit gegen die jüdischen Ordnungen zu demonstrieren, um sie sichtbar und hörbar zu entheiligen. Wir gingen z.B. am Versöhnungstag zur Westmauer. Ich war in Begleitung anderer, und als wir an dem alten Gemäuer vorbeigingen, hörten wir ein Geklopfe und Geräusche von Arbeit. Ich dachte, dass es wohl die Araber sind im Kidrontal. So schaute ich hinunter und sah da das Kirchengelände – wie schon kurze Zeit zuvor an dem von G“TT gegebenen Neujahr – eine rege Außenarbeit vor der Petruskirche. Als ich dies sah und mir die Heiligkeit des Tages vor Augen war, entsetzte ich mich über so viel Unverfrorenheit, welche nur mit einem satanischen Geist, der sich in der Kirche befindet, zu erklären ist.

 

3. Mose 23,27-32

„Am zehnten Tage in diesem siebenten Monat ist der  Versöhnungstag. Da sollt ihr eine heilige Versammlung halten und fasten und dem HERRN Feueropfer darbringen 28 und sollt keine Arbeit tun an diesem Tage, denn es ist der Versöhnungstag, dass ihr entsühnt werdet vor dem HERRN, eurem Gott. 29 Denn wer nicht fastet an diesem Tage, der wird aus seinem Volk ausgerottet werden. 30 Und wer an diesem Tage irgendeine Arbeit tut, den will ich vertilgen aus seinem Volk. 31 Darum sollt ihr keine Arbeit tun. Das soll eine ewige Ordnung sein bei euren Nachkommen, überall, wo ihr wohnt. 32 Ein feierlicher Sabbat soll er euch sein, und ihr sollt fasten. Am neunten Tage des Monats, am Abend, sollt ihr diesen Ruhetag halten, vom Abend an bis wieder zum Abend.“

 

Bitte sagen Sie nicht, dass die Christen mit den jüdischen Feiertagen nichts zu tun haben. G“TT hat ja niemals andere gegeben als diese. Was hat IMMANUEL – der den Name Jesus bekam durch die Entjudaisierung - doch gesagt?

 

Matthäus 1, 21-25 

„Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. 22 Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14): 23 »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. 24 Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. 25 Und er berührte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.“

 

Matthäus  5, 17-20 

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. 19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. 20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“

 

Ich habe es sehr schwer, an einem Thema zu bleiben, da doch sehr, sehr wenige Nichtjuden die Weisungen G“TTes tatsächlich kennen. Genau betrachtet geht es bei dem Ergebnis des allgemein bekannten, so genannten kirchlichen und christlichen Wissens um nichts anderes als um die entjudaisierte und von G“TTes Geist ‘befreite‘, umgemodelte Lehre, deren einzige Aufgabe es ist, alles G“TT-gegebene von seiner Wurzel, somit die Verbundenheit des Wortes G“TTes mit SEINem Volk,  zu entreißen und für Christen allein zugänglich und geltend zu machen. Dies bedeutet natürlich gleichzeitig, dass biblisch unhaltbare Gesetze den Gesetzlosen erschaffen wurden. Zum Beispiel ist das Halten des Schabbath in der Bibel als Pflicht für alle Menschen geboten. Statt dessen wird aber der Sonntag gehalten, über den in der Bibel kein einziges Wort erwähnt ist, und obwohl der Auferstehungstag von der Kirche verkauft wird, ist dies dennoch eine unschwer erkennbare Lüge für jeden, der mindestens 2 Schulklassen besucht hat.

 

Johannes 19, 31a  

„Weil es aber Rüsttag war und die Leichname nicht am Kreuz bleiben sollten den Sabbat über - denn dieser Sabbat war ein hoher Festtag“

 

Lukas 24,1-3   

„Aber am ersten Tag der Woche sehr früh kamen sie zum Grab und trugen bei sich die wohlriechenden Öle, die sie bereitet hatten. 2 Sie fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab  3 und gingen hinein und fanden den Leib des Herrn Jesus nicht.“ - siehe auch Matth. 20, 17-19

 

Wie könnten von Freitagnachmittag bis zum Sonntagmorgen in der Frühe 3 Tage und 3 Nächte vergangen sein? Es ist keine so schwere Rechnung, die sich nicht jeder selbst ausrechnen könnte. Von Freitagnachmittag bis Schabbat-Nachmittag ist 1 Tag, bis Sonntag sind es 2 Tage, bis Montag 3 Tage und 3 Nächte. Das mit dem Sonntag ist also hinfällig! Man könnte also sagen, das Christentum feiert SEINen Tod, da ER sich zu dieser Zeit doch noch darin befand! Welche Gründe die tatsächliche Herkunft des Sonntag dann wohl hat? Es hat, wie vom Namen her erkennbar ist, mit der Sonne zu tun. Bei Kaiser Konstantin, der etwa 321 n. d. Z. die christliche Religion seinen Religionen hinzufügte und „Jesus“ zu seinen Göttern, blieb dennoch der von ihm am meisten verehrte Gott an erster Stelle. Dies war der Sonnengott, den die Römer schon zuvor etwa im 1.Jahrhundert der Zeitrechnung nach Rom brachten und dort auch verehrten. Der Sonnengott Re, der die ägyptische Mythologie/Geschichte sehr beeinflusste, hatte seine Wirkung also nicht verloren und wurde mit der sehr menschennahen und Seligkeit verheißenden, aber schon reichlich entjudaisierten Lehre der christlichen Strömung vermischt.  So vereinfachte dann Kaiser Konstantin die G“TTlichen Festtage und vermischte sie mit den christlichen. Der Sonntag wurde daraus gemacht, an dem beide Gottheiten geehrt wurden.

 

Ebenso erging es der bis dahin geltenden Zeit nach der Mondrechnung. Genauso wie der Geburtstag IMMANUELs („Jesu“) erlag auch sie den heidnischen Prinzipien. Wenn mir nicht bewusst wäre, wie viel Leiden solch entjudaisierte Praktiken in den vergangenen fast 2.000 Jahren mit sich brachten, würde ich sagen, dass auch dies auf dem Misthaufen des Kaisers Konstantin gewachsen ist. Er hat den Geburtstag „Jesu“ auf seinen eigenen Geburtstag festgelegt, da dieser unbekannt gewesen war bzw. nicht auf die Sonnenzeit übertragbar. Auch wenn erst nach der Zeit Konstantins durch Kaiser Theodosius das Christentum zur Staatsreligion im Römischen Reich erhoben wurde, ist dennoch er es, dem maßgebend solch verbleibenden Auswirkungen bis zum heutigen Tage zuzuschreiben sind. Er hat diese Vermischungen bewirkt, während andere schon vor ihm sich erfolgreich mit der Entjudaisierung betätigt hatten.

 

Die aufgestellte Behauptung des Bischoffs Melliton (135 n.d.Zt.), später auch des Kirchenvaters  Origenes (185-254), dass die Juden G“TTesmörder seien, ist merkwürdigerweise in den meisten nichtjüdischen Köpfen bis heute fest einbetoniert. Neu belebt wurde dieser „Lehrinhalt“ ganz besonders von dem Reformator Martin Luther (1483-1546), der gleichzeitig der geistige Vater Adolf Hitlers war, da dieser treu die Thesen seines „Vaters“ zu befolgen beabsichtigte.

 

Matthäus. 27, 27-31  

„Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus mit sich in das Prätorium und sammelten die ganze Abteilung um ihn. 28 Und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an 29 und flochten eine Dornenkrone und setzten sie ihm aufs Haupt und gaben ihm ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Knie vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seist du, der Juden König! 30 und spien ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt.“

 

So kann man also behaupten, dass die Kirche ihre Blutspur seit ihrem Beginn sichtbar mit sich zog und, obwohl für uns Juden spürbar, dennoch für jeden Christen, der eigentlich die Geschichte kennen könnte, sichtbar. So ist sehr schwer zu verstehen, wie es wohl sein kann, dass Menschen, die sich als G“TTesfürchtig bezeichnen, sich noch immer in der Kirche befinden und deren Lehre für die ihre halten. Obwohl sie die ganze Bibel zum Lesen zur Verfügung haben, denken fast alle, dass den Christen allein das NT gehören würde. Das ist wohl wiederum ein unerfüllter Wunsch und wird es bleiben, da IMMANUEL doch niemals eine Kirche gegründet hat. Weil ER wieder aus den Toten erwachte, war ER es nicht nur, sondern ER ist ein Jude!

 

Diese Verdrehung geschah aber schon um einiges früher durch einen konvertierten Juden, der (in Wirklichkeit) ein Römer war – ein römischer Soldat! Wäre er tatsächlich Jude gewesen und nicht Römer, dann hätte er keine Funktion im damaligen Militär gehabt bzw. wegen Parteilichkeit niemals Dienst tun können, somit Soldat sein, da die Römer sehr darauf bedacht waren, nicht eventuell Juden als Wohltäter begünstigt zu haben. In ihrem Hass gegen Juden hätten sie es nicht erlaubt, dass ein Jude in ihren Reihen Dienst tut. Dass es dennoch so gewesen sei, behauptet Saulus, dessen Eltern wahrscheinlich zum Judentum übergetreten waren. Es gab doch eine Zeit, in der Jude sein zu wollen, auch unter Römern großen Anreiz bot - ähnlich wie heute unter den Christen –  weil z.B. die Makkabäer sich sehr heldenhaft gezeigt hatten und außerdem G“TTes Hilfe und Gegenwart stets sichtbar war bei SEINem Volk, während andere, die wegen der Angriffe auf Juden die Ablehnung G“TTes zu erfahren hatten, G“TTes Rechnung stets erhielten!

 

Dies ist auch heute so nach dem Holocaust. Ein Teil der Übergetretenen flieht aus seinem eigenen Volk und aus dessen Verantwortung gegenüber dem Volk G“TTes, da sie diese, welche G“TT gehörten, verfolgten, mordeten usw. Da keiner so richtige Hilfe leistete, betrifft es somit die ganze Welt! Der andere Teil betrifft all die Menschen, die sich aus emotionellen Gründen wegen ihrer Behandlung durch nichtjüdische Menschen mit den nichtjüdischen Leiden identifizieren und deshalb zum Juden werden wollen. Einige aber gehen,  um ihre Spuren  - trotz des Verbots in der Bibel, eine Mischehe einzugehen – verwischen zu können, in das Judentum ein.

 

Es gibt keinen Grund, der einen Menschen berechtigen würde, G“TTes Bestimmung ändern zu wollen / zu können, weder damals noch heute! G“TT wusste schon vor der Entstehung eines jeden von uns, wen ER zu was bestimmt hat und wer jeder zu sein hat und wer nicht! ER tat nach SEINem Plan, was allein geltend ist und woran kein Mensch berechtigt ist, irgendeine Korrektur vollziehen zu können! Solche  Menschen, die beiderlei Blutgruppen innehaben durch Ungehorsam der Eltern, sind die, die am meisten Unheil auch in ihrer Zwiespältigkeit  anrichten können. Aber auch jene sind sehr gefährlich, die ebenso wie Paulus durch Übertretung Jude sein wollten / bzw. wollen, es nach der Bestimmung G“TTes jedoch niemals waren oder werden können! Wie sehr wichtig für Paulus sein Römer-Sein gewesen ist, bezeugt er  u. a. in

 

Apostelgeschichte 16,35-37

„Als es aber Tag geworden war, sandten die Stadtrichter die Amtsdiener und ließen sagen: Lass diese Männer frei! 36 Und der Aufseher überbrachte Paulus diese Botschaft: Die Stadtrichter haben hergesandt, dass ihr frei sein sollt. Nun kommt heraus und geht hin in Frieden! 37 Paulus aber sprach zu ihnen: Sie haben uns ohne Recht und Urteil öffentlich geschlagen, die wir doch römische Bürger sind, und in das Gefängnis geworfen, und sollten uns nun heimlich fortschicken? Nein! Sie sollen selbst kommen und uns hinausführen!“

 

Apostelgeschichte 22,22-30

„Sie hörten ihm aber zu bis zu diesem Wort; dann erhoben sie ihre Stimme und riefen: Hinweg mit diesem von der Erde! Denn er darf nicht mehr leben. 23 Als sie aber schrien und ihre Kleider abwarfen und Staub in die Luft wirbelten,  24 befahl der Oberst, ihn in die Burg zu führen, und sagte, dass man ihn geißeln und verhören sollte, um zu erfahren, aus welchem Grund sie so gegen ihn schrien. 25 Als man ihn aber zum Geißeln festband, sprach Paulus zu dem Hauptmann, der dabeistand:  Ist es erlaubt bei euch, einen Menschen, der römischer Bürger ist, ohne Urteil zu geißeln?  26 Als das der Hauptmann hörte, ging er zu dem Oberst und berichtete ihm und sprach: Was willst du tun? Dieser Mensch ist römischer Bürger.

 

27 Da kam der Oberst zu ihm und fragte ihn: Sage mir, bist du römischer Bürger? Er aber sprach: Ja. 28 Da sagte der Oberst: Ich habe dies Bürgerrecht für viel Geld erworben. Paulus aber sprach: Ich aber bin schon als römischer Bürger geboren. 29 Da ließen sogleich von ihm ab, die ihn verhören sollten. Und der Oberst fürchtete sich, als er vernahm, dass es ein römischer Bürger war, den er hatte festbinden lassen. 30 Am nächsten Tag wollte er genau erkunden, warum Paulus von den Juden verklagt wurde. Er ließ ihn von den Ketten lösen und befahl den Hohenpriestern und dem ganzen Hohen Rat zusammenzukommen, und führte Paulus hinab und stellte ihn vor sie.“

 

Was könnte also deutlicher zeigen, wie Paulus sich weniger für einen Juden bzw. für einen Botschafter „Jesu“ hielt, sondern vielmehr sich als Römer einsetzte, wenn es um sein Wohlbefinden ging! ?

 

Wenn wir betrachten, weshalb Paulus angeklagt wurde, dann hat er es mehr als verdient, dass er verfolgt und zur Verantwortung gezogen wurde!

 

Anklagepunkt 1: Apostelgeschichte 21,27-28

Als aber die sieben Tage zu Ende gingen, sahen ihn die Juden aus der Provinz Asien im Tempel und erregten das ganze Volk, legten die Hände an ihn 28 und schrien: Ihr Männer von Israel, helft! Dies ist der Mensch, der alle Menschen an allen Enden lehrt gegen unser Volk, gegen das Gesetz und gegen diese Stätte; dazu hat er auch Griechen in den Tempel geführt und diese heilige Stätte entweiht.“

 

Es war nicht von Menschen, sondern von G“TT verboten, dass Nichtjuden den Tempel betreten!!!

 

Anklagepunkt 2: Die Beschneidung

 

1. Mose 17,10-14  

„Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; 11 eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. 12 Jedes Knäblein, wenn's acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind. 13 Beschnitten soll werden alles Gesinde, was dir im Hause geboren oder was gekauft ist. Und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden. 14 Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.“

 

Da die Beschneidung ein ewiger Bund ist wird sie auch dann, wenn G“TT auf dieser Erde regieren wird, ihre Gültigkeit beibehalten.

Was aber sagt Paulus zu diesem Thema?

 

1. Korinther 7, 17-24 

 „Nur soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen, wie Gott einen jeden berufen hat. Und so ordne ich es an in allen Gemeinden. 18 Ist jemand als Beschnittener berufen, der bleibe bei der Beschneidung. Ist jemand als Unbeschnittener berufen, der lasse sich nicht beschneiden. 19 Beschnitten sein ist nichts, und unbeschnitten sein ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten. 20 Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde. 21 Bist du als Knecht berufen, so sorge dich nicht; doch kannst du frei werden, so nutze es umso lieber. 22 Denn wer als Knecht berufen ist in dem Herrn, der ist ein Freigelassener des Herrn; desgleichen, wer als Freier berufen ist, der ist ein Knecht Christi. 23 Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte. 24 Liebe Brüder, ein jeder bleibe vor Gott, worin er berufen ist.“

 

Jesaja 52,1

„Wach auf, wach auf, Zion, zieh an deine Stärke! Schmücke dich herrlich, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn es wird hinfort kein Unbeschnittener oder Unreiner zu dir hineingehen.“

 

Wie wir gegenüber der unbegründeten Hypothese von Paulus in Hesekiel Kapitel 44 bis Kapitel 48 detailliert sehen können, wird es nicht einen Weltfrieden geben, sondern vielmehr einen Frieden, der aus Jerusalem, aus Israel, in die Welt ausgeht. Es werden sowohl der 3. Tempel wiedererbaut wie auch die Tieropfer wieder eingesetzt werden. Jedoch kann kein heidnischer Mensch, auch wenn er sich Christ nennt, Priester sein, sondern so wie es damals war, werden diese nur von G“TT eingesetzt. Worin Israel sich besonders versündigte, ist, dass es solche Taten, wie Paulus sie tat, zugelassen hat und jemanden wie ihn leben ließ. Paulus hätte heute einen guten Werbekaufmann für schädliche Mittel abgeben können; denn was er beschwor, ist alles andere, als das, was G“TT gern gesehen hätte.

 

Matthäus 18, 6-7

Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist. 7 Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!“

 

5. Mose 13, 7-12   

„Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, die du nicht kennst noch deine Väter, 8 von den Göttern der Völker, die um euch her sind, sie seien dir nah oder fern, von einem Ende der Erde bis ans andere, 9 so willige nicht ein und gehorche ihm nicht. Auch soll dein Auge ihn nicht schonen, und du sollst dich seiner nicht erbarmen und seine Schuld nicht verheimlichen, 10 sondern sollst ihn zum Tode bringen.  Deine Hand soll die erste wider ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen Volks. 11 Man soll ihn zu Tode steinigen, denn er hat dich abbringen wollen von dem HERRN, deinem Gott, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt hat, 12 auf dass ganz Israel aufhorche und sich fürchte und man nicht mehr solch Böses tue unter euch.“

 

Wenn schon bei denen, die IHM nahe stehen, so gehandelt werden soll, wie viel mehr bei solch einem, der von den Feinden kam?

 

Zu Hesekiel 44, 5-19 und folgend  

„Und der HERR sprach zu mir: Du Menschenkind, gib acht und sieh mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren alles, was ich dir sagen will von allen Ordnungen und Gesetzen im Haus des HERRN, und gib acht, wie man es halten soll mit dem Zutritt zum Heiligtum an allen Eingängen. 6 Und sage dem Haus des Widerspruchs, dem Hause Israel: So spricht Gott der HERR: Laßt's genug sein, ihr vom Hause Israel, mit allen euren Greueltaten!

 

7 Denn ihr habt fremde Leute mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum hineingelassen und so mein Haus entheiligt, als ihr mir Brot, Fett und Blut opfertet; so habt ihr meinen Bund gebrochen mit allen euren Greueltaten; 8 ihr habt nicht selbst den Dienst in meinem Heiligtum getan, sondern habt sie bestellt, um für euch den Dienst in meinem Heiligtum zu tun. 9 Darum spricht Gott der HERR: Es soll kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben, 10 sondern die Leviten, die von mir abgewichen sind, als Israel von mir abfiel und irreging, ihren Götzen nach, die sollen ihre Sünde tragen 11 und sollen in meinem Heiligtum Dienst tun als Hüter an den Türen des Hauses und als Diener des Hauses. Sie sollen das Brandopfer und das Schlachtopfer für das Volk schlachten und sollen vor ihnen stehen und ihnen dienen.

 

12 Weil sie ihnen gedient haben vor ihren Götzen und dem Hause Israel einen Anlass zur Sünde gegeben haben, darum habe ich meine Hand gegen sie erhoben, spricht Gott der HERR, dass sie ihre Sünde tragen müssen. 13 Und sie sollen nicht zu mir nahen, um mir Priesterdienst zu tun, und sollen zu dem, was mir heilig ist, und an die hochheiligen Opfer nicht kommen, sondern sollen ihre Schande tragen für ihre Greuel, die sie getan haben. 14 Darum habe ich sie bestellt, den Dienst an meinem Hause zu tun bei aller Arbeit und bei allem, was dort zu tun ist. 15 Aber die levitischen Priester, die  Söhne Zadok, die den Dienst an meinem Heiligtum getan haben, als die Israeliten von mir abfielen, die sollen vor mich treten, um mir zu dienen, und vor mir stehen, um mir Fett und Blut zu opfern, spricht Gott der HERR. 16 Sie sollen hineingehen in mein Heiligtum und vor meinen Tisch treten, um mir zu dienen, und sollen meinen Dienst tun. 17 Und wenn sie durch die Tore des inneren Vorhofs gehen wollen, sollen sie  leinene Kleider anziehen und nichts Wollenes anhaben, solange sie in den Toren des inneren Vorhofs und im Hause Dienst tun. 18 Und sie sollen einen leinenen Kopfbund auf ihrem Haupt haben und leinene Beinkleider um ihre Lenden und sollen sich nicht mit Zeug gürten, das Schweiß wirkt. 19 Und  wenn sie in den äußeren Vorhof zum Volk herausgehen, sollen sie die Kleider, in denen sie Dienst getan haben, ausziehen und in die Kammern des Heiligtums legen und andere Kleider anziehen, damit sie das Volk nicht durch ihre Kleider mit dem Heiligen in Berührung bringen.“

 

Die Bestätigung hierzu erbringt ER auch selbst mit seiner Aussage.

Die Hypothese von Paulus, weil „Jesus“ das vollkommene Lamm sei und daher nach IHM keine Opfergabe mehr nötig wäre, ist also auch hinfällig! Aber wie gesagt, dazu müsste man doch die ganze Bibel lesen  bzw. auslegen, und zwar nicht durch die Brille eines großen Betrügers, weil geschrieben steht, dass auch in SEINer – in MASCHIACHs - Gegenwart die Opfer dargebracht werden.

 

Wenn man z.B. betrachtet, dass die Kirche durch die Verunsicherungen sich selbst in einen chaotischen Zustand brachte, dann ist nicht so sehr verwunderlich, dass die Beschneidung durch die Güte des Paulus abgeschafft ist - mit der Begründung, den Christen sei ihr Herz beschnitten. Dennoch ist die Beschneidung „Jesu“ so sehr wichtig genommen, dass dieser Tag mit dem Jahreswechsel zusammengelegt wurde. Siehe: 24. Dezember plus 8 Tage = Neujahrstag.

 

Am Anfang der Apostelgeschichte, als Paulus noch keine Rolle spielte, lesen wir, welch großen Wert Stephanus bei seiner Aufzählung auf die Beschneidung legte.

 

Apostelgeschichte 7,1-9

Da fragte der Hohepriester: Ist das so? 2 Er aber sprach: Liebe Brüder und Väter, hört zu. Der Gott der Herrlichkeit erschien unserm Vater Abraham, als er noch in Mesopotamien war, ehe er in Haran wohnte, 3 und sprach zu ihm (1. Mose 12,1): »Geh aus deinem Land und von deiner Verwandtschaft und zieh in das Land, das ich dir zeigen will.« 4 Da ging er aus dem Land der Chaldäer und wohnte in Haran. Und als sein Vater gestorben war, brachte Gott ihn von dort herüber in dies Land, in dem ihr nun wohnt, 5 aber er gab ihm kein Eigentum darin, auch nicht einen Fuß breit, und verhieß ihm, er wolle es ihm und seinen Nachkommen zum Besitz geben, obwohl er noch kein Kind hatte. 6 Denn so sprach Gott (1. Mose 15,13-14): »Deine Nachkommen werden Fremdlinge sein in einem fremden Lande, und man wird sie knechten und misshandeln  vierhundert Jahre lang. 7 Aber das Volk, dem sie als Knechte dienen müssen, will ich richten«, sprach Gott, »und danach werden sie ausziehen und mir dienen an dieser Stätte.« 8 Und er gab ihm den Bund der Beschneidung. Und so zeugte er Isaak und beschnitt ihn am achten Tage, und Isaak den Jakob, und Jakob die zwölf Erzväter. 9 Und die Erzväter beneideten Josef und verkauften ihn nach Ägypten. Aber Gott war mit ihm.“

 

Vers 8: „Und er (G“TT) gab ihm den Bund der Beschneidung. Und so zeugte er Isaak und beschnitt ihn am 8. Tage, und Isaak den Jakob, und Jakob die 12 Erzväter.“

 

Die paulinische Lehre manifestierte sich und wurde zu einer von Paulus selbst erschaffenen Religion, gekrönt von Satan. Da doch G“TT keinen einzigen solchen Bösewicht, der mit SEINem Wort derartig umgegangen wäre, unter SEINem Volk erschuf, übertünchte Satan einen Nichtjuden/Römer durch das

Eintreten zum Judentum, um zu zertreten! (Natürlich wurde Paulus wie auch jeder andere hierdurch genauso zum Juden, wie Roberto Blanco durch den deutschen Pass zu einem blonden, blauäugigen weißen Mann!) Satan hat  mit dieser Äußerlichkeit erreicht, dass jemand den Zugang zum Tempel erhielt, den ein Nichtjude sonst nicht haben konnte. Ebenfalls erreichte er, dass Paulus zuerst mit frommen Getue, dann aber auch mit satanischer Verwurzelung bzw.   Odem alles verunreinigen konnte, einschließlich des Wortes G“TTes. So sollte die Einsetzung von Paulus für Satan Früchte bringen, was sie ohne Zweifel bis zum heutigen Tag auch tut. Wen wundert also, dass Paulus z.B. sagt, alle seien gleich, sowohl die Juden als auch die Griechen usw., bzw. wer eigentlich alles Jude sei.

 

Römer 2,28-29

Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äußerlich am Fleisch geschieht; 29 sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott.“

 

In den meisten Bibeln ist hierzu als Hinweis 5.Mose 30,6 angegeben

 

5. Mose 30,6 

„Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst.“

 

5. Mose 10, 10-16 

„Ich aber stand auf dem Berge wie das erste Mal,  vierzig Tage und vierzig Nächte, und der HERR erhörte mich auch diesmal und wollte dich nicht verderben. 11 Er sprach zu mir: Mach dich auf, geh hin und zieh vor dem Volk her, damit sie hineinkommen und das Land einnehmen, das ich ihnen geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe. 12 Nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, noch von dir, als dass du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem HERRN, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, 13 dass du die Gebote des HERRN hältst und seine Rechte, die ich dir heute gebiete, auf dass dir's wohlgehe? 14 Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was darinnen ist, das ist des HERRN, deines Gottes. 15 Und doch hat er nur  deine Väter angenommen, dass er sie liebte, und hat ihre Nachkommen, nämlich euch, erwählt aus allen Völkern, so wie es heute ist. 16 So beschneidet nun eure Herzen und seid hinfort nicht halsstarrig.“

 

Dass Paulus ein Extra-Evangelium hat, dazu steht er selbst. Also ist es nicht zu vergleichen mit dem Evangelium nach Matthäus, Markus, Lukas, Johannes, sondern es ist das Evangelium von Paulus! Somit seine Lehre!

 

Galater 1, 6-9

„Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium, 7 obwohl es doch kein andres gibt; nur dass einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren. 8 Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. 9 Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals:  Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.“

   

Wen wundert also, dass die Kirchen die Methoden ihres Vaters (Paulus) weiterhin fortsetzen und mit Halbsätzen aus der Torah und den Propheten sich zu bestätigen suchen?!

 

In Apostelgeschichte 13,46-49 könnte man bestenfalls vermuten, dass die Heiden den Juden gerne glauben wollten und wollen, da doch bei der von Paulus angegeben Stelle steht:

 

Apostelgeschichte 13, 46-49  

“Paulus und Barnabas aber sprachen frei und offen: Euch musste das Wort Gottes zuerst gesagt werden; da ihr es aber von euch stoßt und haltet euch selbst nicht für würdig des ewigen Lebens, siehe, so wenden wir uns zu den Heiden. 47 Denn so hat uns der Herr geboten (Jesaja 49,6): »Ich habe dich zum Licht der Heiden gemacht, damit du das Heil seist bis an die Enden der Erde. « 48 Als das die Heiden hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und alle wurden gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren. 49 Und das Wort des Herrn breitete sich aus in der ganzen Gegend.“

 

Jesaja 49,6

„er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Heiden gemacht, dass du seist mein Heil bis an die Enden der Erde.“

 

Wieweit Paulus Juden aufgerichtet hat, bleibt dahingestellt, aber dass er Juden aus der Zerstreuung heimgeführt hätte, das bleibt als eine 100 %-ig unhaltbare Lüge bestehen. So entfällt jegliche begründete Beflügelung von Emotionen darüber, dass Paulus nach seiner eigenen Aussage von den Heiden/Nichtjuden umjubelt wurde und noch heute deshalb verehrt wird. Von den Juden jedoch, die die Schrift kannten, wurde er durch seine eigenen Behauptungen entlarvt und deshalb hinterfragt bzw. verfolgt, da er das Wort G“TTes mit Lügen belegte, wie es viele Aussagen von ihm bezeugen, z.B. über seine Bekehrung. Zu diesen lügenhaften Behauptungen gehört, dass er von G“TT bzw. von IMMANUEL berufen worden sei. Während G“TT Himmel und Erde, die Engelschar und SEIN Volk zu Zeugen nimmt, während die Ankunft IMMANUELs 2 x angekündigt wurde, auch kurz vor SEINer Geburt, während ER seit seiner Ankunft stets mindestens 2 Zeugen hatte bis hin zur Kreuzigung durch die Römer, wo ebenfalls 2 Menschen mit ihm in den Tod gingen – so sieht Paulus es als genügend an, dass er sich selber bezeugt, während weder in der Torah (5 Bücher Mose) noch in den Propheten noch bei IMMANUEL der Bedarf seiner Person bzw. seine Sendung bezeugt ist oder dass er gar erwählt worden sei.

 

Matthäus 24,24-28

„Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so dass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. 25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt. 26  Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht. 27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein. 28 Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.“

 

Bis zu IMMANUELs Wiederkommen sollen also keinerlei besonderen Ereignisse bzw. Botschafter des Himmels oder irgendwelche Stellvertreter kommen. Somit ist, wenn wir auch diesem Wort glauben können, jegliche „göttliche Botschaft“ nichts anderes als satanische Verführung. G“TT hat nicht einmal durch IMMANUEL auch nur das Geringste zurückgenommen bzw. verändert, und dies war auch niemals SEINe Absicht.

 

Dass Nichtjuden der paulinischen Lehre geglaubt haben, ist nichts Besonderes und auch sein Erfolg kein Wunder, da den Heiden solche verheißungsvolle „Botschaft“  noch niemals in der Weltgeschichte  gesagt und versprochen wurde... Dass die durch Paulus erhaltenen übertragenen Verheißungen geglaubt wurden, obwohl der Adressat ein anderer ist als sie es waren, das war für die Heiden/Nichtjuden bis zum heutigen Tage weniger problematisch hinzunehmen. Vielmehr entstand schon sehr bald nach dem Beispiel von Paulus die Ablehnung des tatsächlichen Volkes G“TTes. Also jeder, der auch heute, obwohl er lesen könnte, sich auf die Lehre der Kirche und nicht auf die Lehre G“TTes verlässt, der wird, auch wenn er hierher nach Israel kommt, um auf den Spuren „Jesu“ zu gehen, immer nur, wie schon zu Hause, auf den Spuren Satans wandeln.

 

Es war ein sehr langer Anlauf bis zu meinem eigentlichen Thema Millennium mit einigen Hinweisen darauf, was tatsächlich in der Bibel steht und was sich dagegen hinter dem paulinischen Zeugnis und seiner Lehre befindet. Dass dies viel umfangreicher ist, als ich hier aufzeigte,  können Sie auch selbst entdecken, wenn sie seine Brille beiseite zu schaffen bereit sind. Dann können sie selbst entdecken, dass die Sendung von Paulus nichts mit dem G“TT ISRAELS zu tun hat, sondern in allem mit dem Feind G“TTes, SEINes Volkes und aller Wahrheit. Es war ein sehr langer Anlauf, weil ich weiß, dass sich sehr wenige, was tatsächlich in der Bibel steht, auskennen – ohne das entheiligende und verdrehende Material des von Satan gesendeten Paulus. Demnach ist vor diesem Hintergrund erst zu verstehen, was in der Silvesternacht in Israel geschah.

 

In dieser Nacht – nachdem die Bibel das Feuerzünden doch verbietet und dies auch nicht aufgehoben worden ist – versammelten sich am Rande des Kidrontals, am Fuße des Ölbergs unzählige Christen und machten einen Fackelmarsch. Ich ging mit Freunden zu der Westmauer, wohin wir uns immer erst in der Nacht zum Beten wagen, da am Tage und am Abend dort zahllose Touristen vorhanden sind. Diese benehmen sich meistens so, wie man es nicht beschreiben kann bzw. so wie sie sind – wie weltliche Touristen in irgendeinem Urlaubsort mit frommen Touch! Hauptsache alles sehen, alles anfassen, überall unbedacht sich hinbegeben und es dabei mit Fotos und Videos ‚verewigen‘ wollen, unabhängig davon, dass dies die einheimischen Besitzer, somit Eigentümer, beeinträchtigt, stört, entheiligt usw. Aus diesem Grund gehe auch ich nur dann zur Mauer, wenn die Touristen schlafen... In dieser Nacht waren aus meinem Volk nur wenige da, obwohl es doch Schabbath war und sonst viele gegenwärtig sind. Ich sah dies alles, was und wie es sich auf dem Platz bewegte, wo so viel Heiligkeit einmal gewesen war und auch IMMANUEL zum Tempel ging...

 

Auf dem Platz, vor dem der Tempel stand und wieder stehen wird, da verabschiedeten die Christenmenschen das weltliche Jahr 1999  voller „Action“ und Ovationen. Sie bejubelten sich selbst, so wie ihre Vorväter in der Funktion als Kreuzritter dies hier schon taten und mit ihren Pferden im Blut der Ermordeten standen. Juden mussten ja sterben wegen der paulinischen Lehre, da sie eben den „Jesus“ der Christenheit gekreuzigt hätten...und so hielten die Botschafter der römischen Kirche Nachlese in Israel!!! Aber wie in dieser Nacht auch zu sehen war, kann man morden und verletzen auch ohne Schwert und Pistolen...und Verfolgung findet nicht immer so statt, dass man jemand aus seiner Wohnung, seiner Fabrik, seiner Praxis jagt..... Auch den Raum rauben und verhindern, dass man G“TT dort, wo es immer geschehen soll, anbeten kann,  -  hier immerhin auf dem eigenen Platz und im eigenen Land -, das ist ebenfalls eine Vertreibung, besonders wenn Juden G“TT nicht dort anbeten können, wo der Tempel wieder sein wird!..

 

Als dann die Mitternacht hereinbrach und überall die Raketen abgeschossen wurden – Feuerraketen! – da begrüßten sie schreiend das Jahr 2000! Da kehrten diejenigen, die bis dahin neugierig und trotz jeglichen Verbots  zumindest heimlich gefilmt und fotografiert hatten, dem Platz vor der Westmauer jetzt den Rücken. Keine Gebete wurden laut, sondern es knallten die Sektkorken. Keine Stille. Vielmehr die unbegrenzte, an Fasching erinnernde Heiterkeit nahm Raum an diesem heiligen Ort in der Schabbathnacht, der Nacht der Ruhe und des Gebets...

 

Als ich dies sah, ergriff mich ein unbändiger Zorn, und ich versuchte, die um mich Stehenden zurechtzuweisen und wünschte ihnen dabei kein „neues Jahr“ und kein „Prosit“, sondern dass G“TT ihnen dies in Erinnerung bringe, wenn sie von IHM verurteilt werden, wegen des geistigen Angriffs der Kinder und Enkel, die Juden gewiss kaum mehr achten als schon als ihre Väter und Großväter, und die mindestens ebenso dumm und verdammt sind,  mit Blindheit geschlagen  gegenüber der Wahrheit G“TTes. Zur Zeit sind sie, was den körperlichen Angriff anbetrifft, noch humaner. Sie würden Juden nicht tätlich angreifen, sondern begnügen sich jetzt mit geistigen und seelischen Schlägen und Morden!

 

Ich traf dann auf dem Zionsberg eine deutsche Gruppe an, die sich mit Sekt in ihren Gläsern und andere sogar mit Zigarren auf einer Mauer vergnügten.

 

Jesaja 24,17-23 

Über euch, Bewohner der Erde, kommt Schrecken und Grube und Netz.

18 Und wer entflieht vor dem Geschrei des Schreckens, der fällt in die Grube; und wer entkommt aus der Grube, der wird im Netz gefangen. Denn die Fenster in der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben. 19 Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen  20 Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte; denn ihre Missetat drückt sie, dass sie fallen muss und nicht wieder aufstehen kann. 21 Zu der Zeit wird der HERR  das Heer der Höhe heimsuchen in der Höhe und die Könige der Erde auf der Erde, 22 dass sie gesammelt werden als Gefangene im Gefängnis und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit heimgesucht werden. 23 Und der Mond wird schamrot werden und die Sonne sich schämen, wenn der HERR Zebaoth König sein wird auf dem Berg Zion und zu Jerusalem und vor seinen Ältesten in Herrlichkeit.“

 

Ich fragte sie, weshalb sie sich so verhielten und ob sie nicht wissen würden, dass heute Schabbath und somit Ruhezeit ist – da war die Antwort, dass sie wegen der Millenniumswende hierher kamen und in der Kirche gefeiert hätten. Als ich dann an der Zionskirche auf dem Flachdach eine große Menge Leute sah, die mit großem Jubel ihre Raketen zum Himmel hinausschossen, war meine Wut am Höhepunkt. Wenn es mir möglich gewesen wäre, hätte ich all diese Leute, unter denen sich ihre Leiter und gewiss auch die sie bedienenden Pfarrer befanden, in das Meer geworfen, damit sie heimschwimmen sollen und ihre Kirche vom Erdboden gestoßen.

 

Wie so viel G“TT-losigkeit im Menschen vorhanden sein kann, ist unerklärlich. Ihr höhnisches Lachen endete wie Schweinegrunzen. Sie tranken, jubelten nach ihren heidnischen Gebräuchen an diesem Ort, und ich wusste, dass all dies ihnen zum Fluch werden wird, und es wäre für sie besser gewesen, nicht hierher zu kommen. Aber es musste so sein, um sie schuldig zu machen.

 

Matthäus 18, 6-7 

„Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben (hier wurde nach G“TTes Weisung Schabbath gehalten), zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist. 7 Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!“

 

Deshalb, weil sie hierher kamen, um ihre Schweinereien auszuüben und, wohin sie auch gingen, mit ihren Actions und Saufgelagen eine Entheiligung der Orte sich anmaßten, unserer Jugend verführerische Sachen vorbrachten und dies auch noch am Schabbath - da haben sie sich aber auch zugleich einen noch größeren Stein an den eigenen Hals gehängt. Zugleich gaben sie von ihrer Religion, dem Christentum, welches schon von Anfang an eine Missgeburt war, ein authentisches Bild ab! Die Kirchen zeigten, dass dort die G“TT-losigkeit zu Hause ist und die, die in ihr sind, sind Götzendiener, Lügner, G“TT-lose Frevler, die sich verhalten wie Schweine, denen nichts heilig ist, sondern wohin sie auch gehen, zertreten sie es. 

 

Offenbarung 21,8

„Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.“

 

Offenbarung 22,11 und 15  

„Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig.   15 Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun.

 

Als ich dann voller Wut darüber, was diese sich in der Heiligen Stadt zu tun wagten, weiterging, kam ich am YMCA-Gebäudekomplex vorbei, wo neben der Kirche ein großes christliches Hotel für sie zur Verfügung steht. Das ganze Areal sah aus und hörte sich an wie auf einer großen Party. Es beschloss das Bild, das sich vor unseren Augen ausbreitete. Die Anlage befindet sich gegenüber dem King-David-Hotel, wo u. a. auch Juden, die den Schabbath in Jerusalem verbringen wollten, die Ruhe suchten, so wie es in der ganzen Umgebung geschah.  Hier wurde nach G“TTes Weisungen Schabbath gehalten. Dieses Hotel ist es, wo die Feinde besiegt und der Staat Israel ausgerufen wurde. Zuhause schämte ich mich dafür, was in dieser Stadt geschah, da G“TT hier stets gegenwärtig ist... Sonst hätten uns unsere Feinde schon längst vernichtet und in ihrer Bosheit unser Land geraubt, das G“TT uns gegeben hat.

 

3. Mose 20,24-26

„Euch aber sagte ich: Ihr Land soll euch zufallen; und ich will es euch zum Erbe geben, ein Land, darin Milch und Honig fließt. Ich bin der HERR, euer Gott, der euch von den Völkern abgesondert hat, 25 dass ihr auch absondern sollt das reine Vieh vom unreinen und die unreinen Vögel von den reinen und euch nicht unrein machet an Vieh, an Vögeln und an allem, was auf Erden kriecht, das ich abgesondert habe, dass es euch unrein sei. 26 Darum sollt ihr mir heilig sein; denn ich, der HERR, bin heilig, der euch abgesondert hat von den Völkern, dass ihr mein wäret.“

 

5. Mose 14, 1-2

„Ihr seid Kinder des HERRN, eures Gottes. Ihr  sollt euch um eines Toten willen nicht wund ritzen noch kahl scheren über den Augen. 2 Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, und der HERR hat dich erwählt, dass du sein Eigentum seist, aus allen Völkern, die auf Erden sind.“

 

5. Mose 15,6

„Denn der HERR, dein Gott, wird dich segnen, wie er dir zugesagt hat. Dann wirst du vielen Völkern leihen, doch du wirst von niemand borgen; du wirst über viele Völker herrschen, doch über dich wird niemand herrschen.“

 

Dieses Millennium ist gewiss ein Ende, zugleich aber auch ein Anfang gewesen bzw. ein Zeugnis darüber, dass nichts sich geändert hat, dass die hochmütigen Schandmäuler sich nicht verändert haben und genauso wenig sich an das halten, was G“TT sagte, wie damals.

 

Wenn wir betrachten, wie sehr auch Paulus sich lieber in heidnische Menschenhände gab als in G“TTes Hand und wie sehr auch die Zukunft seiner geistigen Nachkommen davon abhängt, dann können wir einen Vergleich ziehen mit König David, welcher in unserer jüdischen Entwicklung mindestens so wesentlich gewesen war wie Paulus für die heidnische. Als David trotz Verbot das Volk zählen ließ, hat er danach, als er seine Sünde erkannte, doch zu G“TT gefleht, dass er dafür bestraft werde.

 

2. Samuel 24,10-16

„Aber das Herz schlug David, nachdem das Volk gezählt war. Und David sprach zum HERRN: Ich habe schwer gesündigt, dass ich das getan habe. Und nun, HERR, nimm weg die Schuld deines Knechts; denn ich hab sehr töricht getan. 11 Und als David am Morgen aufstand, kam des HERRN Wort zu  Gad, dem Propheten, Davids Seher: 12 Geh hin und rede mit David: So spricht der HERR: Dreierlei lege ich dir vor; erwähle dir eins davon, dass ich es dir tue. 13 Gad kam zu David und sagte es ihm an und sprach zu ihm: Willst du, dass drei Jahre lang Hungersnot in dein Land kommt oder dass du drei Monate vor deinen Widersachern fliehen musst und sie dich verfolgen oder dass drei Tage Pest in deinem Lande ist? So bedenke nun wohl, was ich antworten soll dem, der mich gesandt hat. 14 David sprach zu Gad: Es ist mir sehr angst, aber lass uns in die Hand des HERRN fallen, denn seine Barmherzigkeit ist groß; ich will nicht in der Menschen Hand fallen. 15 Da ließ der HERR die Pest über Israel kommen vom Morgen an bis zur bestimmten Zeit, so dass von dem Volk starben von Dan bis Beerscheba siebzigtausend Mann.

 

16 Als aber der Engel seine Hand ausstreckte über Jerusalem, um es zu verderben, reute den HERRN das Übel, und er sprach zum Engel, der das Verderben anrichtete im Volk: Es ist genug; lass nun deine Hand ab! Der Engel des HERRN aber war bei der Tenne Araunas, des Jebusiters. 17 Als aber David den Engel sah, der das Volk schlug, sprach er zum HERRN: Siehe, ich habe gesündigt, ich habe die Missetat getan; was haben diese Schafe getan? Lass deine Hand gegen mich und meines Vaters Haus sein!“

 

In wessen Hand begab sich hingegen Paulus?

 

Apostelgeschichte 25,8-12

„Paulus aber verteidigte sich: Ich habe mich weder am Gesetz der Juden noch am Tempel noch am Kaiser versündigt. 9 Festus aber wollte den Juden eine Gunst erweisen und antwortete Paulus und sprach: Willst du hinauf nach Jerusalem und dich dort in dieser Sache von mir richten lassen? 10 Paulus aber sprach: Ich stehe vor des Kaisers Gericht; da muss ich gerichtet werden. Den Juden habe ich kein Unrecht getan, wie auch du sehr wohl weißt. 11 Habe ich aber Unrecht getan und todeswürdig gehandelt, so weigere ich mich nicht zu sterben; ist aber nichts an dem, dessentwegen sie mich verklagen, so darf mich ihnen niemand preisgeben.  Ich berufe mich auf den Kaiser! 12 Da besprach sich Festus mit seinen Ratgebern und antwortete: Auf den Kaiser hast du dich berufen, zum Kaiser sollst du ziehen.“

 

Weshalb war Paulus so bedacht auf sein Fleisch, wenn er doch lehrte...

 

Römer 8,1-17

 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch, 4 damit die Gerechtigkeit, vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern  nach dem Geist. 5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. 6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. 7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. 8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen.

 

9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. 10 Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. 11 Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. 12 So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben 13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben. 14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. 15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! 16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. 17 Sind wir aber  Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, wenn wir denn mit ihm leiden, damit wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.“

 

...und weshalb hat Paulus weder an G“TT gedacht, welcher die Gerechten von der Anklage der Ungerechten errettet noch an „Jesu“ Errettung - noch an die vielen Tausende seiner Bekehrten, die durch seine Lehre zu einer gewissen Glaubensrichtung gelangt waren - noch an die Mitstreiter, die keinen römischen Schutz haben konnten, da sie doch keine römischen Soldaten waren? Weshalb versuchte er vor allem, seine eigene Haut zu retten, indem er sich zum kaiserlich heidnischen Gesetz hinflehte? Wo blieb seine Heilsgewissheit?

 

Römer 8,18-39

 „Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. 19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. 20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung; 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet. 23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes. 24 Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.