Kapitel 11

 

WER WIRD GEGEN ISRAEL UND JERUSALEM KÄMPFEN?

 

 

Welche weltliche Macht benutzt Satan? Beginnen wir damit, dass wir einige Bibelstellen bezüglich der nahen  Zukunft betrachten!


Sacharja 12,1-9

„Dies ist die Last, die der HERR ankündigt. Von Israel spricht der HERR, der den Himmel ausbreitet und die Erde gründet und den Odem des Menschen in ihm macht: Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker ringsumher, und auch Juda wird's gelten, wenn Jerusalem belagert wird. Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln.  Zu der Zeit, spricht der HERR, will ich alle Rosse scheu und ihre Reiter irre machen, aber über das Haus Juda will ich meine Augen offen halten und alle Rosse der Völker mit Blindheit plagen. Und die Fürsten in Juda werden sagen in ihrem Herzen: Die Bürger Jerusalems sollen getrost sein in dem HERRN Zebaoth, ihrem Gott!

 

6 Zu der Zeit will ich die Fürsten Judas machen zum Feuerbecken mitten im Holz und  zur Fackel im Stroh, dass sie verzehren zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsumher. Aber Jerusalem soll auch fernerhin bleiben an seinem Ort. Und der HERR wird zuerst die Hütten Judas erretten, auf dass sich nicht zu hoch rühme das Haus David noch die Bürger Jerusalems wider Juda.

8 Zu der Zeit wird der HERR die Bürger Jerusalems beschirmen, und es wird zu dieser Zeit geschehen, dass der Schwache unter ihnen sein wird wie David und das Haus David wie Gott, wie der Engel des HERRN vor ihnen her. Und zu der Zeit werde ich darauf bedacht sein,  alle Heiden zu vertilgen, die gegen Jerusalem gezogen sind.“

 

Sacharja 14,1-4

„Siehe, es kommt für den HERRN die Zeit, dass man in deiner Mitte unter sich verteilen wird, was man dir geraubt hat. Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Und der HERR wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, so dass die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen wird. Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen.“

 

Sacharja 14,12-13  

„Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem in den Kampf gezogen sind: ihr Fleisch wird verwesen, während sie noch auf ihren Füssen stehen, und ihre Augen werden in ihren Höhlen verwesen und ihre Zungen im Mund. Zu der Zeit wird der HERR eine große Verwirrung unter ihnen anrichten, so dass einer den andern bei der Hand packen und seine Hand wider des andern Hand erheben wird;“

 

Joel 4,1-17 

„Denn siehe, in jenen Tagen und zur selben Zeit, da ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, will ich alle Heiden zusammenbringen und will sie ins Tal Joschafat hinabführen und will dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Heiden zerstreut und sich in mein Land geteilt haben; sie haben das Los um mein Volk geworfen und haben Knaben für eine Hure hingegeben und Mädchen für Wein verkauft und vertrunken. Und ihr aus Tyrus und Sidon und aus allen Gebieten der Philister, was habt ihr mit mir zu tun? Wollt ihr mir's heimzahlen? Wohlan, zahlt mir's heim, so will ich's euch eilends und bald heimzahlen auf euren Kopf. Mein Silber und Gold habt ihr genommen und meine schönen Kleinode in eure Tempel gebracht; dazu habt ihr auch die Leute von Juda und Jerusalem den Griechen verkauft, um sie weit weg von ihrem Lande zu bringen. Siehe, ich will sie kommen lassen aus dem Ort, wohin ihr sie verkauft habt, und will's euch heimzahlen auf euren Kopf und will nun eure Söhne und eure Töchter verkaufen in die Hand der Leute von Juda; die sollen sie denen in Saba, einem Volk in fernen Landen, verkaufen; denn der HERR hat's geredet. Rufet dies aus unter den Heiden! Bereitet euch zum heiligen Krieg! Bietet die Starken auf! Lasst herzukommen und hinaufziehen alle Kriegsleute! Macht aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Sicheln Spieße! Der Schwache spreche: Ich bin stark!

 

11 Auf, alle Heiden ringsum, kommt und versammelt euch! - Dahin führe du hinab, HERR, deine Starken! - Die Heiden sollen sich aufmachen und heraufkommen zum Tal Joschafat; denn dort will ich sitzen und richten alle Heiden ringsum. Greift zur Sichel, denn die Ernte ist reif! Kommt und tretet, denn die Kelter ist voll, die Kufen laufen über, denn ihre Bosheit ist groß! Es werden Scharen über Scharen von Menschen sein im Tal der Entscheidung; denn des HERRN Tag ist nahe im Tal der Entscheidung. Sonne und Mond werden sich verfinstern, und die Sterne halten ihren Schein zurück. Und  der HERR wird aus Zion brüllen und aus Jerusalem seine Stimme hören lassen, dass Himmel und Erde erbeben werden. Aber seinem Volk wird der HERR eine Zuflucht sein und eine Burg den Israeliten. Und ihr sollt's erfahren, dass ich, der HERR, euer Gott, zu Zion auf meinem heiligen Berge wohne. Dann wird Jerusalem heilig sein, und kein Fremder wird mehr hindurchziehen.“

 

Hesekiel 34, 30

„Und sie sollen erfahren, dass ich,  der HERR, ihr Gott, bei ihnen bin und dass die vom Hause Israel mein Volk sind, spricht Gott der HERR.“

 

Jesaja 35,1-10 

„Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien. Sie wird blühen und jubeln in aller Lust und Freude. Die Herrlichkeit des Libanon ist ihr gegeben, die Pracht von Karmel und Scharon. Sie sehen die Herrlichkeit des HERRN, die Pracht unsres Gottes. Stärket die müden Hände und macht fest die wankenden Knie! 4 Saget den verzagten Herzen: »Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.« Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden, dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken. Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande. Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen, und wo es dürre gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Wo zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen. Und es wird dort eine Bahn sein, die der heilige Weg heißen wird. Kein Unreiner darf ihn betreten; nur sie werden auf ihm gehen; auch die Toren dürfen nicht darauf umherirren. Es wird da kein Löwe sein und kein reißendes Tier darauf gehen; sie sind dort nicht zu finden, sondern die Erlösten werden dort gehen. Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.“

 

Jesaja 24,1-25,5 

„Siehe, der HERR macht die Erde leer und wüst und wirft um, was auf ihr ist, und zerstreut ihre Bewohner. Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Verleiher wie dem Borger, dem Gläubiger wie dem Schuldner. Die Erde wird leer und beraubt sein; denn der HERR hat solches geredet.

 

4 Das Land verdorrt und verwelkt, der Erdkreis verschmachtet und verwelkt, die Höchsten des Volks auf Erden verschmachten. Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund. Darum frisst der Fluch die Erde, und büssen müssen's, die darauf wohnen. Darum nehmen die Bewohner der Erde ab, so dass wenig Leute übrigbleiben. Der Wein ist dahin, der Weinstock verschmachtet, und alle, die von Herzen fröhlich waren, seufzen. Die Freude der Pauken ist vorüber, das Jauchzen der Fröhlichen ist aus, und die Freude der Harfe hat ein Ende. Man singt nicht beim Weintrinken, und das Getränk ist bitter denen, die es trinken. Die Stadt ist zerstört und wüst, alle Häuser sind verschlossen, dass niemand hineingehen kann. Man klagt um den Wein auf den Gassen, dass alle Freude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist. Nur Verwüstung ist in der Stadt geblieben, und die Tore sind in Trümmer geschlagen. Denn so geht es zu auf Erden und unter den Völkern, wie wenn ein Ölbaum leergeschlagen wird, wie bei der Nachlese, wenn die Weinernte aus ist.

 

14 Sie erheben ihre Stimme und rühmen und jauchzen vom Meer her über die Herrlichkeit des HERRN: »So preiset nun den HERRN an den Gestaden, auf den Inseln des Meeres den Namen des HERRN, des Gottes Israels.« Wir hören Lobgesänge vom Ende der Erde: »Herrlichkeit dem Gerechten!« Aber ich muss sagen: Wie bin ich so elend! Wie bin ich so elend! Weh mir! Denn es rauben die Räuber, ja, immerfort rauben die Räuber. Über euch, Bewohner der Erde, kommt Schrecken und Grube und Netz. Und wer entflieht vor dem Geschrei des Schreckens, der fällt in die Grube; und wer entkommt aus der Grube, der wird im Netz gefangen. Denn die Fenster in der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben. Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen. Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte; denn ihre Missetat drückt sie, dass sie fallen muss und nicht wieder aufstehen kann. Zu der Zeit wird der HERR  das Heer der Höhe heimsuchen in der Höhe und die Könige der Erde auf der Erde, dass sie gesammelt werden als Gefangene im Gefängnis und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit heimgesucht werden. 23 Und der Mond wird schamrot werden und die Sonne sich schämen, wenn der HERR Zebaoth König sein wird auf dem Berg Zion und zu Jerusalem und vor seinen Ältesten in Herrlichkeit.

 

25 1 HERR, du bist mein Gott, dich preise ich; ich lobe deinen Namen. Denn du hast Wunder getan; deine Ratschlüsse von alters her sind treu und wahrhaftig. Denn du hast die Stadt zum Steinhaufen gemacht, die feste Stadt, dass sie in Trümmern liegt, die Paläste der Fremden, dass sie nicht mehr eine Stadt seien und nie wieder aufgebaut werden. Darum ehrt dich ein mächtiges Volk, die Städte gewalttätiger Völker fürchten dich. Denn du bist der Geringen Schutz gewesen, der Armen Schutz in der Trübsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten wie ein Unwetter im Winter, wie die Hitze in der Zeit der Dürre. Du demütigst der Fremden Ungestüm, wie du die Hitze brichst durch den Schatten der Wolken; du dämpfest der Tyrannen Siegesgesang.“

 

 Jesaja 41,8-16

„Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, du Spross Abrahams, meines Geliebten, den ich fest ergriffen habe von den Enden der Erde her und berufen von ihren Grenzen, zu dem ich sprach: Du sollst mein Knecht sein; ich erwähle dich und verwerfe dich nicht-, fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

 

11 Siehe, zu Spott und zuschanden sollen werden alle, die dich hassen; sie sollen werden wie nichts, und die Leute, die mit dir hadern, sollen umkommen. Wenn du nach ihnen fragst, wirst du sie nicht finden. Die mit dir hadern, sollen werden wie nichts, und die wider dich streiten, sollen ein Ende haben. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! Fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, du armer Haufe Israel.  Ich helfe dir, spricht der HERR, und dein Erlöser ist der Heilige Israels. Siehe, ich habe dich zum scharfen, neuen Dreschwagen gemacht, der viele Zacken hat, dass du Berge zerdreschen und zermalmen sollst und Hügel wie Spreu machen.16 Du sollst sie worfeln, dass der Wind sie wegführt und der Wirbelsturm sie verweht. Du aber wirst fröhlich sein über den HERRN und wirst dich rühmen des Heiligen Israels.“

 

Jeremia 25, 3-17

„Vom dreizehnten Jahr des Josia an, des Sohnes Amons, des Königs von Juda, ist des HERRN Wort zu mir geschehen bis auf diesen Tag, und ich habe zu euch nun dreiundzwanzig Jahre lang immer wieder gepredigt, aber ihr habt nie hören wollen. Und der HERR hat zu euch immer wieder alle seine Knechte, die Propheten, gesandt; aber ihr habt nie hören wollen und eure Ohren mir nicht zugekehrt und mir nicht gehorcht, wenn er sprach:  Bekehret euch, ein jeder von seinem bösen Wege und von euren bösen Werken, so sollt ihr in dem Lande, das der HERR euch und euren Vätern gegeben hat, für immer und ewig bleiben. Folgt nicht andern Göttern, ihnen zu dienen und sie anzubeten, und erzürnt mich nicht durch eurer Hände Werk, damit ich euch nicht Unheil zufügen muss. Aber ihr wolltet mir nicht gehorchen, spricht der HERR, auf dass ihr mich ja erzürntet durch eurer Hände Werk zu eurem eigenen Unheil.

 

8 Darum spricht der HERR Zebaoth: Weil ihr denn meine Worte nicht hören wollt, siehe, so will ich ausschicken und kommen lassen alle Völker des Nordens, spricht der HERR, auch meinen Knecht Nebukadnezar, den König von Babel, und will sie bringen über dies Land und über seine Bewohner und über alle diese Völker ringsum und will an ihnen den Bann vollstrecken und sie zum Bild des Entsetzens und zum Spott und zur ewigen Wüste machen und will wegnehmen allen fröhlichen Gesang, die Stimme des Bräutigams und der Braut, das Geräusch der Mühle und das Licht der Lampe, so dass dies ganze Land wüst und zerstört liegen soll. Und diese Völker sollen dem König von Babel dienen siebzig Jahre. Wenn aber die siebzig Jahre um sind, will ich heimsuchen den König von Babel und jenes Volk, spricht der HERR, um ihrer Missetat willen, dazu das Land der Chaldäer und will es zur ewigen Wüste machen. So lasse ich an diesem Lande, gegen das ich geredet habe, alle meine Worte in Erfüllung gehen, nämlich alles, was in diesem Buch geschrieben steht, was Jeremia geweissagt hat über alle Völker. Und auch sie sollen großen Völkern und großen Königen dienen. So will ich ihnen vergelten nach ihrem Verdienst und nach den Werken ihrer Hände.

 

15 Denn so sprach zu mir der HERR, der Gott Israels: Nimm diesen  Becher mit dem Wein meines Zorns aus meiner Hand und lass daraus trinken alle Völker, zu denen ich dich sende, 16 dass sie trinken, taumeln und toll werden vor dem Schwert, das ich unter sie schicken will. - 17 Und ich nahm den Becher aus der Hand des HERRN und liess daraus trinken alle Völker, zu denen mich der HERR sandte“

 

Habakuk 3,12

„Du zertratest das Land im Zorn und zerdroschest die Heiden im Grimm.“

 

Hesekiel 38,10-Kap.39,8 

„So spricht Gott der HER R: Zu jener Zeit werden dir Gedanken kommen, und du wirst auf Böses sinnen und denken: »Ich will das Land überfallen, das offen daliegt, und über die kommen, die still und sicher leben, die alle ohne Mauern dasitzen und haben weder Riegel noch Tore«, damit du rauben und plündern kannst und deine Hand an die zerstörten Orte legst, die wieder bewohnt sind, und an das Volk, das aus den Heiden gesammelt ist und sich Vieh und Güter erworben hat und in der Mitte der Erde wohnt. Saba, Dedan und die Kaufleute von Tarsis und alle seine Gewaltigen werden zu dir sagen: Bist du gekommen, zu rauben, und hast du deine Heerhaufen versammelt, zu plündern, um Silber und Gold wegzunehmen und Vieh und Güter zu sammeln und große Beute zu machen?

 

Darum so weissage, du Menschenkind, und sprich zu Gog: So spricht Gott der HERR: Ist's nicht so? Wenn mein Volk Israel sicher wohnen wird, dann wirst du aufbrechen. Und wirst kommen aus deinem Ort, vom äußersten Norden, du und viele Völker mit dir, alle zu Ross, ein großer Heerhaufe und eine gewaltige Macht, 16 du wirst heraufziehen gegen mein Volk Israel wie eine Wolke, die das Land bedeckt. Am Ende der Zeit wird das geschehen. Ich will dich aber dazu über mein Land kommen lassen, dass die Heiden mich erkennen, wenn ich an dir, Gog, vor ihren Augen zeige, dass ich heilig bin.

 

17 So spricht Gott der HERR: Du bist doch der, von dem ich vorzeiten geredet habe durch meine Diener, die Propheten in Israel, die in jener Zeit weissagten, dass ich dich über sie kommen lassen wollte? Und es wird geschehen zu der Zeit, wenn Gog kommen wird über das Land Israels, spricht Gott der HERR, wird mein Zorn in mir aufsteigen. Und ich sage in meinem Eifer und im Feuer meines Zorns: Wahrlich, zu der Zeit wird ein großes Erdbeben sein im Lande Israels, 20 dass vor meinem Angesicht erbeben sollen die Fische im Meer, die Vögel unter dem Himmel, die Tiere auf dem Felde und alles, was sich regt und bewegt auf dem Lande, und alle Menschen, die auf der Erde sind. Und die Berge sollen niedergerissen werden und die Felswände und alle Mauern zu Boden fallen. Und ich will über ihn das Schwert herbeirufen auf allen meinen Bergen, spricht Gott der HERR, dass jeder sein Schwert gegen den andern erhebt. Und ich will ihn richten mit Pest und Blutvergießen und will Platzregen mit Hagel, Feuer und Schwefel über ihn und sein Heer und über die vielen Völker kommen lassen, die mit ihm sind. So will ich mich herrlich und heilig erweisen und mich zu erkennen geben vor vielen Heiden, dass sie erfahren, dass ich der HERR bin.

 

Kap. 39,1 Und du, Menschenkind, weissage gegen Gog und sprich: So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will an dich, Gog, der du der Fürst bist von Rosch, Meschech und Tubal.

 

2 Siehe, ich will dich herumlenken und herbeilocken aus dem äußersten Norden und auf die Berge Israels bringen und will dir den Bogen aus deiner linken Hand schlagen und die Pfeile aus deiner rechten Hand. Auf den Bergen Israels sollst du fallen, du mit deinem ganzen Heer und mit den Völkern, die bei dir sind. Ich will dich den Raubvögeln, allem was fliegt, und den Tieren auf dem Felde zum Fraß geben. Du sollst auf freiem Felde fallen; denn ich habe es gesagt, spricht Gott der HERR. Und ich will Feuer werfen auf Magog und auf die Bewohner der Inseln, die so sicher wohnen, und sie sollen erfahren, dass ich der HERR bin. Und ich will meinen heiligen Namen kundmachen unter meinem Volk Israel und will meinen heiligen Namen nicht länger schänden lassen, sondern die Heiden sollen erfahren, dass ich der HERR bin, der Heilige in Israel. 8 Siehe, es kommt und geschieht, spricht Gott der HERR; das ist der Tag, von dem ich geredet habe.“

 

Jeremia 30,1-24

„Dies ist das Wort, das vom HERRN geschah zu Jeremia:  So spricht der HERR, der Gott Israels: Schreib dir alle Worte, die ich zu dir geredet habe, in ein Buch. Denn siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich das Geschick meines Volks Israel und Juda wenden will, spricht der HERR; und ich will sie wiederbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe, dass sie es besitzen sollen. Und dies sind die Worte, die der HERR redete über Israel und Juda. So spricht der HERR: Wir hören ein Geschrei des Schreckens; nur Furcht ist da und kein Friede. Forschet doch und sehet, ob dort Männer gebären! Wie kommt es denn, dass ich sehe, wie alle Männer ihre Hände an die Hüften halten wie Frauen in Kindsnöten und alle Angesichter so bleich sind? Wehe, es ist ein gewaltiger Tag, und seinesgleichen ist nicht gewesen, und es ist eine Zeit der Angst für Jakob; doch soll ihm daraus geholfen werden.

 

8  Es soll aber geschehen zu dieser Zeit, spricht der HERR Zebaoth, dass ich das Joch auf deinem Nacken zerbrechen will und deine Bande zerreißen. Sie werden nicht mehr Fremden dienen, 9 sondern dem HERRN, ihrem Gott, und ihrem König David, den ich ihnen erwecken will. 10 Darum fürchte du dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht der HERR, und entsetze dich nicht, Israel. Denn siehe, ich will dich erretten aus fernen Landen und deine Nachkommen aus dem Lande ihrer Gefangenschaft, dass Jakob zurückkehren soll und in Frieden und Sicherheit leben, und niemand soll ihn schrecken.  Denn ich bin bei dir, spricht der HERR, dass ich dir helfe.

 

Denn ich will mit allen Völkern ein Ende machen, unter die ich dich zerstreut habe; aber mit dir will ich nicht ein Ende machen. Ich will dich mit Massen züchtigen, doch ungestraft kann ich dich nicht lassen. Denn so spricht der HERR: Dein Schaden ist verzweifelt böse, und  deine Wunden sind unheilbar. Deine Sache führt niemand; da ist keiner, der dich verbindet, es kann dich niemand heilen. Alle deine Liebhaber vergessen dich, fragen nichts nach dir. Ich habe dich geschlagen wie einen Feind mit unbarmherziger Züchtigung um deiner großen Schuld und um deiner vielen Sünden willen. Was schreist du über deinen Schaden und über dein verzweifelt böses Leiden? Habe ich dir doch solches getan um deiner großen Schuld und um deiner vielen Sünden willen. 16 Doch alle, die dich gefressen haben, sollen gefressen werden, und alle, die dich geängstigt haben, sollen alle gefangen weggeführt werden; und die dich beraubt haben, sollen beraubt werden, und alle, die dich geplündert haben, sollen geplündert werden. Aber dich will ich wieder gesund machen und deine Wunden heilen, spricht der HERR, weil man dich nennt: »die Verstoßene« und: »Zion, nach der niemand fragt«.

 

So spricht der HERR: Siehe, ich will das Geschick der Hütten Jakobs wenden und mich über seine Wohnungen erbarmen, und die Stadt soll wieder auf ihre Hügel gebaut werden, und die Burg soll stehen an ihrem rechten Platz. 19 Und es soll aus ihr erschallen Lob- und Freudengesang; denn ich will sie mehren und nicht mindern, ich will sie herrlich machen und nicht geringer. Ihre Söhne sollen sein wie früher, und ihre Gemeinde soll vor mir fest gegründet stehen; denn ich will heimsuchen alle, die sie bedrängen. Und ihr Fürst soll aus ihrer Mitte kommen und ihr Herrscher von ihnen ausgehen; und er soll zu mir nahen, denn wer dürfte sonst sein Leben wagen und mir nahen? spricht der HERR.

 

22 Und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein. Siehe, es wird ein Wetter des HERRN kommen voll Grimm, ein schreckliches Ungewitter wird auf den Kopf der Gottlosen niedergehen.

24 Des HERRN grimmiger Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es erkennen.“

 

Hesekiel 24, 1-7

„Und es geschah das Wort des HERRN zu mir im neunten Jahr am zehnten Tage des zehnten Monats: Du Menschenkind, schreib dir diesen Tag auf, ja, eben diesen Tag; denn der König von Babel hat sich an eben diesem Tage vor Jerusalem gelagert. Und gib dem Haus des Widerspruchs ein Gleichnis und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Setze einen Topf auf, setz ihn auf und gieß Wasser hinein! Tu Fleisch hinein, lauter gute Stücke, Lenden und Schultern, und fülle ihn mit den besten Knochen. Nimm das Beste von der Herde und schichte Holzscheite darunter und lass die Stücke tüchtig sieden und auch die Knochen darin gut kochen.6 Darum spricht Gott der HERR: Wehe der Stadt voller Blutschuld, die einem Topf gleicht, an dem Rost sitzt und nicht abgehen will! Nimm ein Stück nach dem andern heraus und lose nicht darum, welches zuerst heraus soll. Denn das Blut, das sie vergossen hat, ist noch in ihrer Mitte; auf den nackten Felsen und nicht auf die Erde hat sie es verschüttet, so dass man's mit Erde hätte zudecken können.“

 

Hesekiel 21,33-37

„Und du, Menschenkind, weissage und sprich: So spricht Gott der HERR über die Ammoniter und über ihr Schmähen: Du sollst sagen: Das Schwert, das Schwert ist gezückt, dass es schlachten soll; es ist gefegt, dass es töten soll, und soll blinken, während du dir trügerische Gesichte schauen und Lügen wahrsagen lässt; das Schwert soll an den Hals unheiliger Frevler gesetzt werden, deren Tag kommen wird, wenn die Schuld zum Ende geführt hat. Stecke es wieder in die Scheide! Ich will dich richten an dem Ort, an dem du geschaffen, und im Land, in dem du geboren bist. Und ich will meinen Zorn über dich ausschütten; ich will das Feuer meines Grimms über dich entfachen und will dich rohen Leuten preisgeben, die Verderben schmieden. Du sollst dem Feuer zum Fraß werden, und dein Blut soll im Lande vergossen werden, und man wird nicht mehr an dich denken; denn ich, der HERR, habe es geredet.“

 

Jeremia 49,1-6

„Wider die Ammoniter. So spricht der HERR: Hat denn Israel keine Kinder, oder hat es keinen Erben? Warum besitzt denn Milkom das Land Gad, und warum wohnt sein Volk in dessen Städten? Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich will ein Kriegsgeschrei erschallen lassen über Rabba, die Stadt der Ammoniter, und es soll zu einem wüsten Schutthügel werden, und seine Tochterstädte sollen in Brand gesteckt werden. Aber Israel soll seine Besitzer besitzen, spricht der HERR. Heule, Heschbon! denn Ai ist verwüstet. Schreit, ihr Töchter von Rabba, und zieht den Sack an; klaget und lauft hin und her mit Ritzwunden! Denn Milkom wird gefangen weggeführt samt seinen Priestern und Fürsten. Was rühmst du dich deines Tales, deines wasserreichen Tales, du ungehorsame Tochter, die du dich auf deine Schätze verlässt und sprichst in deinem Herzen: Wer darf sich an mich machen? 5 Siehe, spricht Gott, der HERR Zebaoth, ich will Schrecken über dich kommen lassen von allen, die um dich her wohnen; ihr sollt in alle Richtungen versprengt werden, und niemand wird die Flüchtigen sammeln. Aber danach will ich wieder wenden das Geschick Ammons, spricht der HERR.“

 

Zefanja 2,8-11

„Ich habe das Schmähen  Moabs und das Lästern der  Ammoniter gehört, womit sie mein Volk geschmäht und gegen sein Land grossgetan haben. Wohlan, so wahr ich lebe! spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Moab soll wie Sodom und die Ammoniter wie Gomorra werden, ein Unkrautfeld und eine Salzgrube und ewige Wüste. Die Übriggebliebenen meines Volks sollen sie berauben, und der Rest von meinem Volk soll sie beerben. Das soll ihnen begegnen für ihre Hoffart, weil sie das Volk des HERRN Zebaoth geschmäht und gegen es grossgetan haben.

11 Heilig wird über ihnen der HERR sein; denn er wird alle Götter auf Erden vertilgen, und es sollen ihn anbeten alle Inseln der Heiden, ein jeder an seiner Stätte.

 

Hesekiel 27,1-36

„Und des HERRN Wort geschah zu mir: Du Menschenkind, stimm ein Klagelied an über Tyrus und sprich zu Tyrus: Die du wohnst am Zugang zum Meer und für die Völker mit vielen Inseln Handel treibst! So spricht Gott der HERR:  O Tyrus, du sprichst: Ich bin die Allerschönste! Dein Gebiet liegt mitten im Meer, und deine Bauleute haben dich aufs aller- schönste erbaut. Sie haben all dein Plankenwerk aus Zypressenholz vom Senir gemacht und die Zedern vom Libanon geholt, um deine Mastbäume daraus zu machen; deine Ruder haben sie aus Eichen von Baschan gemacht und deine Wände mit Elfenbein getäfelt, gefasst in Buchsbaumholz von den Gestaden der Kittäer. Dein Segel war beste bunte Leinwand aus Ägypten als dein Kennzeichen, und deine Decken waren blauer und roter Purpur von den Gestaden Elischas.

 

8 Die Edlen von Sidon und Arwad waren deine Ruderknechte, und die kundigsten Männer von Tyrus hattest du als deine Steuerleute. Die Ältesten von Gebal und seine Kundigsten mussten deine Risse abdichten. Alle Seeschiffe und ihre Schiffsleute fanden sich bei dir ein, um mit deinen Waren Handel zu treiben. Perser, Lyder und Libyer waren dein Kriegsvolk; ihre Schilde und Helme hängten sie bei dir auf; sie waren dein Schmuck. Die Männer von Arwad waren in deinem Heer rings auf deinen Mauern und waren Wächter auf deinen Türmen. Sie haben ihre Schilde ringsum an deinen Mauern aufgehängt und haben dich so schön gemacht. Tarsis hat für dich Handel getrieben mit einer Fülle von Gütern aller Art und Silber, Eisen, Zinn und Blei auf deine Märkte gebracht. Jawan, Tubal und Meschech haben mit dir gehandelt und Sklaven und Geräte aus Kupfer als Ware gebracht. Die Leute von Togarma haben dir Rosse und Reitpferde und Maulesel auf deine Märkte gebracht. Die Leute von Rhodos sind deine Händler gewesen, und viele Inseln haben Handel mit dir getrieben; sie haben mit Elfenbein und Ebenholz gezahlt.

 

16 Die Edomiter haben von dem Vielen gekauft, das du gefertigt hattest, und haben Malachit, Purpur, bunte Stoffe, feine Leinwand, Korallen und Rubine auf deine Märkte gebracht. 17 Juda und das Land Israel haben mit dir gehandelt und haben Weizen aus Minnit, Feigen, Honig, Öl und Harz als Ware gebracht. Damaskus hat von dem Vielen gekauft, das du gefertigt hattest, von der Fülle der Güter aller Art gegen Wein von Helbon und gegen Wolle von Zahar. 19 Wedan und Jawan haben von Usal auf deine Märkte geformtes Eisen, Zimt und Kalmus gebracht; die kamen als Ware. Dedan hat mit dir gehandelt mit Decken zum Reiten. 21 Arabien und alle Fürsten von  Kedar haben mit dir Handel getrieben mit Schafen, Widdern und Böcken. Die Kaufleute aus Saba und Ragma haben mit dir gehandelt; den besten Balsam und Edelsteine aller Art und Gold haben sie auf deine Märkte gebracht. Haran und Kanne und Eden samt den Kaufleuten aus Assur und ganz Medien haben mit dir gehandelt. Sie waren deine Händler mit Prachtgewändern, mit Mänteln von Purpur und bunten Stoffen, mit Teppichen von Purpur, mit geflochtenen und gedrehten Tauen im Handel mit dir. Tarsisschiffe waren die Käufer deiner Ware. So bist du sehr reich und herrlich geworden mitten im Meer. Deine Ruderer haben dich auf die hohe See geführt; aber ein Ostwind wird dich mitten auf dem Meer zerschmettern, 27 so dass dein Reichtum, dein Handelsgut, deine Ware, deine Schiffsleute, deine Steuerleute, deine Zimmerleute, deine Händler und alle deine Kriegsleute und alles Volk in dir mitten auf dem Meer umkommen werden am Tag deines Falls.

 

28 Da werden die Gestade erbeben von dem Geschrei deiner Steuerleute. Und alle, die das Ruder führen, die Schiffsleute, alle Seefahrer werden von ihren Schiffen herabsteigen, sie werden an Land gehen und laut über dich schreien und bitterlich klagen, werden Staub auf ihre Häupter werfen und sich in der Asche wälzen. Sie werden sich kahl scheren deinetwegen und Säcke anlegen und von Herzen bitterlich um dich weinen und trauern. Es werden auch ihre Kinder ein Klagelied über dich anstimmen und um dich klagen: Ach! Wer ist je auf dem Meer so still geworden wie Tyrus? Als du deinen Handel auf dem Meer triebst, da machtest du viele Länder satt, mit der Menge deiner Güter und Waren machtest du reich die Könige auf Erden. 34 Nun aber bist du zerschmettert, hinweg vom Meer in die tiefen Wasser gestürzt, dass dein Handelsgut und all dein Volk in dir umgekommen ist. Alle, die auf den Inseln wohnen, erschrecken über dich, und ihre Könige entsetzen sich und sehen jämmerlich drein. Die Kaufleute unter den Völkern zischen über dich, dass du so plötzlich untergegangen bist und nicht mehr aufkommen kannst.“

 

Hesekiel 28, 1-19

„Und des HERRN Wort geschah zu mir: Du Menschenkind, sage dem Fürsten zu Tyrus: So spricht Gott der HERR: Weil sich dein Herz überhebt und spricht: »Ich bin ein Gott, ich sitze auf einem Göttersitz mitten im Meer«, während du doch ein Mensch und nicht Gott bist; dennoch überhebt sich dein Herz, als wäre es eines Gottes Herz, - siehe, du hältst dich für klüger als Daniel, dass dir nichts verborgen sei, und durch deine Klugheit und deinen Verstand habest du dir Macht erworben und Schätze von Gold und Silber gesammelt und habest in deiner großen Weisheit durch deinen Handel deine Macht gemehrt; nun bist du so stolz geworden, weil du so mächtig bist; - darum spricht Gott der HERR: Weil sich dein Herz überhebt, als wäre es eines Gottes Herz, darum siehe, ich will Fremde über dich schicken, die Gewalttätigsten unter den Völkern; die sollen ihr Schwert zücken gegen deine schöne Weisheit und sollen deinen Glanz entweihen. Sie sollen dich hinunterstossen in die Grube, dass du den Tod eines Erschlagenen sterbest mitten auf dem Meer. Was gilt's, wirst du dann vor deinen Henkern noch sagen: »Ich bin Gott«, während du doch nicht Gott bist, sondern ein Mensch und in der Hand deiner Henker? 10 Du sollst den Tod von Unbeschnittenen sterben durch die Hand von Fremden; denn ich habe es geredet, spricht Gott der HERR.

 

11 Und des HERRN Wort geschah zu mir: Du Menschenkind,  stimm ein Klagelied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht Gott der HERR: Du warst das Abbild der Vollkommenheit, voller Weisheit und über die Massen schön. In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art, mit Sarder, Topas, Diamant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Malachit, Smaragd. Von Gold war die Arbeit deiner Ohrringe und des Perlenschmucks, den du trugst; am Tag, als du geschaffen wurdest, wurden sie bereitet. Du warst ein glänzender, schirmender Cherub, und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt; ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine. Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde. Durch deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen Steine.

 

17 Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz, darum habe ich dich zu Boden gestürzt und ein Schauspiel aus dir gemacht vor den Königen. Weil du mit deiner großen Missetat durch unrechten Handel dein Heiligtum entweiht hast, darum habe ich ein Feuer aus dir hervorbrechen lassen, das dich verzehrte und zu Asche gemacht hat auf der Erde vor aller Augen. Alle, die dich kannten unter den Völkern, haben sich über dich entsetzt, dass du so plötzlich untergegangen bist und nicht mehr aufkommen kannst.“

 

Jesaja 23, 1-18

„Dies ist die Last für Tyrus: Heulet, ihr Tarsisschiffe, denn Tyrus ist zerstört, dass kein Haus mehr da ist! Wenn sie heimkehren aus dem Lande Kittim, werden sie dessen gewahr werden. Die Bewohner der Küste sind still geworden, die Kaufleute von Sidon. Ihre Boten zogen übers Meer, und was von Früchten am Schihor und von Getreide am Nil wuchs, brachte man nach Sidon hin über große Wasser, und du warst der Völker Markt geworden. Erschrick, Sidon, denn das Meer, ja, die Feste am Meer spricht: Ich werde nicht mehr Mutter, ich gebäre nicht mehr; darum ziehe ich keine Jünglinge auf und erziehe keine Jungfrauen. Sobald es die Ägypter hören, erschrecken sie über die Kunde von Tyrus. Fahret hin nach Tarsis, heulet, ihr Bewohner der Küste! Ist das eure fröhliche Stadt, die sich ihres Alters rühmte? Ihre Füße führten sie weit weg, in der Ferne zu weilen. Wer hat solches beschlossen, dass es Tyrus, der Krone, so gehen sollte, wo doch ihre Kaufleute Fürsten waren und ihre Händler die Herrlichsten auf Erden? 9 Der HERR Zebaoth hat's so beschlossen, auf dass er erniedrigte die Pracht und verächtlich machte die stolze Stadt, alle Herrlichsten auf Erden. Bebaue dein Land, du Tochter Tarsis! Denn es gibt keinen Hafen mehr. Der HERR hat seine Hand ausgereckt über das Meer und erschreckt die Königreiche. Er hat Befehl gegeben über Phönizien, dass seine Bollwerke zerstört werden, 12 und er hat gesagt: Du sollst nicht mehr fröhlich sein, du geschändete Jungfrau, du Tochter Sidon! Nach Kittim mach dich auf und zieh fort, doch wirst du auch da keine Ruhe haben. 13 Siehe, die Chaldäer - dies Volk hat's getan, nicht Assur - haben die Stadt zur Wüste gemacht; sie haben Belagerungstürme aufgerichtet, ihre Paläste niedergerissen und die Stadt geschleift.

 

14 Heulet, ihr Tarsisschiffe, denn euer Bollwerk ist zerstört! Zu der Zeit wird Tyrus vergessen werden siebzig Jahre, solange etwa ein König lebt. Aber nach siebzig Jahren wird es mit Tyrus gehen, wie es im Hurenlied heißt: Nimm die Harfe, geh in der Stadt umher, du vergessene Hure! Mach's gut auf dem Saitenspiel und singe viel Lieder, auf dass dein wieder gedacht werde! 17 Denn nach siebzig Jahren wird der HERR die Stadt Tyrus heimsuchen, dass sie wieder zu ihrem Hurenlohn komme und Hurerei treibe mit allen Königreichen auf Erden. Aber ihr Gewinn und Hurenlohn wird dem HERRN geweiht werden. Man wird ihn nicht wie Schätze sammeln und aufhäufen, sondern ihr Erwerb wird denen zufallen, die vor dem HERRN wohnen, dass sie essen und satt werden und wohlbekleidet seien.“

 

Amos 1,9-10

„So spricht der HERR: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Tyrus will ich sie nicht schonen, weil sie die Gefangenen alle an Edom ausgeliefert und nicht an den Bruderbund gedacht haben; sondern ich will ein Feuer in die Mauern von Tyrus schicken, das soll seine Paläste verzehren.“

 

Sacharja  9, 2-4 

„dazu auf Hamat, das daran grenzt, auch auf Tyrus und Sidon, die doch sehr weise sind. Denn Tyrus baute sich ein Bollwerk und sammelte Silber wie Sand und Gold wie Dreck auf der Gasse. Aber siehe, der Herr wird es erobern und wird seine Macht ins Meer stürzen, und die Stadt wird mit Feuer verbrannt werden.“

 

Hesekiel 30, 1-26 

„Und des HERRN Wort geschah zu mir: Du Menschenkind, weissage und sprich: So spricht Gott der HERR: Heulet! Wehe, was für ein Tag! Denn der Tag ist nahe, ja, des HERRN Tag ist nahe, ein finsterer Tag; die Zeit der Heiden kommt. Und das Schwert soll über Ägypten kommen, und Kusch wird erschrecken, wenn die Erschlagenen in Ägypten fallen und sein Reichtum weggenommen und seine Grundfesten eingerissen werden. Kusch und Put und Lud mit allerlei fremdem Volk und Kub und ihre Verbündeten sollen mit ihnen durchs Schwert fallen.

 

6 So spricht der HERR: Alle, die Ägypten stützen, müssen fallen, und seine stolze Macht muss herunter. Von Migdol bis nach Syene sollen sie durchs Schwert fallen, spricht Gott der HERR. 7 Und sie sollen inmitten verwüsteter Länder zur Wüste werden und ihre Städte inmitten verwüsteter Städte in Trümmern liegen, damit sie erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich Feuer an Ägypten lege, so dass alle, die ihnen helfen, zunichte werden. Zur selben Zeit werden Boten von mir ausziehen in Schiffen, um Kusch zu schrecken, das jetzt so sicher ist, und es wird ein Schrecken über sie kommen am Tage Ägyptens; denn siehe, er kommt gewiss. So spricht Gott der HERR: Ich will dem Reichtum Ägyptens ein Ende machen durch Nebukadnezar, den König von Babel. Er und sein Volk, die Gewalttätigsten unter den Völkern, werden herangebracht werden, um das Land zu verderben, und werden ihre Schwerter ziehen gegen Ägypten, dass das Land überall voll Erschlagener liegt. Und ich will die Ströme austrocknen und das Land an böse Leute verkaufen und will das Land und was darin ist durch Fremde verwüsten lassen. Ich, der HERR, habe es geredet. So spricht Gott der HERR: Ich will von Memfis die Götzen ausrotten und die Abgötter vertilgen, und Ägypten soll keinen Fürsten mehr haben, und ich will Schrecken über Ägyptenland bringen. Ich will Patros zur Wüste machen und an Zoan Feuer legen und das Gericht über No ergehen lassen und will meinen Grimm ausschütten über Sin, die Festung Ägyptens, und will den Reichtum von No vernichten. Ich will Feuer an Ägypten legen, und Sin soll es angst und bange werden, und No soll erobert und Memfis täglich geängstigt werden. Die junge Mannschaft von On und Pi-Beset soll durchs Schwert fallen und die Frauen gefangen weggeführt werden. 18 In Tachpanhes wird sich der Tag verfinstern, wenn ich dort das Zepter Ägyptens zerbreche und seine stolze Macht ein Ende nimmt. Die Stadt wird mit Wolken bedeckt werden, und ihre Töchter werden gefangen weggeführt werden. Und ich will das Gericht über Ägypten ergehen lassen, damit sie erfahren, dass ich der HERR bin.

 

20 Und es begab sich im elften Jahr am siebenten Tag des ersten Monats, da geschah des HERRN Wort zu mir: Du Menschenkind, ich habe den Arm des Pharao, des Königs von Ägypten, zerbrochen, und siehe, er ist nicht verbunden worden, dass er wieder heilen könnte, auch nicht mit Binden umwickelt, dass er wieder stark würde und ein Schwert fassen könnte. Darum spricht Gott der HERR: Siehe, ich will an den Pharao, den König von Ägypten, und will seine Arme zerbrechen, den gesunden und den zerbrochenen, dass ihm das Schwert aus der Hand fallen muss, und will die Ägypter unter die Völker zerstreuen und in die Länder verjagen. Aber die Arme des Königs von Babel will ich stärken und ihm mein Schwert in die Hand geben und will die Arme des Pharao zerbrechen, dass er vor ihm stöhnen soll wie ein tödlich Verwundeter. Ja, ich will die Arme des Königs von Babel stärken, aber die Arme des Pharao sollen sinken, damit sie erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich mein Schwert dem König von Babel in die Hand gebe, damit er's gegen Ägyptenland zücke, und ich die Ägypter unter die Völker zerstreue und in die Länder verjage, damit sie erfahren, dass ich der HERR bin.“

 

Jeremia 50, 1-46  

„Dies ist das Wort, das der HERR durch den Propheten Jeremia geredet hat wider Babel und das Land der Chaldäer: Verkündet's unter den Völkern und lasst's erschallen, richtet das Banner auf! Lasst's erschallen und verbergt es nicht und sprecht: Babel ist genommen, Bel ist zuschanden, Merodach ist zerschmettert; ihre Götzen sind zuschanden, ihre Götterbilder sind zerschmettert! Denn es zieht von Norden ein Volk heran gegen sie, das ihr Land zur Wüste macht, so dass niemand darin wohnen wird, sondern Menschen und Vieh daraus fliehen werden.

 

4 In jenen Tagen und zur selben Zeit, spricht der HERR, werden kommen die Leute von Israel samt den Leuten von Juda und weinend umherziehen und den HERRN, ihren Gott, suchen. 5 Sie werden fragen nach dem Wege nach Zion und sich dorthin kehren: »Kommt, wir wollen uns dem HERRN zuwenden zu einem ewigen Bunde, der nimmermehr vergessen werden soll!« 6 Denn mein Volk ist wie eine verlorne Herde. Ihre Hirten haben sie verführt und auf den Bergen in die Irre gehen lassen, dass sie über Berge und Hügel gehen mussten und ihren Ruheplatz vergaßen. 7 Es fraßen sie alle, die sie antrafen, und ihre Feinde sprachen: Wir tun nicht unrecht! Denn sie haben sich versündigt an dem HERRN, der rechten Weide, und an dem HERRN, der ihrer Väter Hoffnung war. Fliehet aus Babel und zieht aus der Chaldäer Lande und macht's wie die Böcke vor der Herde! Denn siehe, ich will Völker in großen Scharen erwecken und aus dem Lande des Nordens gegen Babel heranführen; die sollen sich gegen die Stadt rüsten und sie auch einnehmen. Ihre Pfeile sind wie die eines guten Kriegers, der nicht mit leeren Händen zurückkehrt.

 

10 Und das Chaldäerland soll ein Raub werden; alle, die es berauben, sollen satt werden, spricht der HERR. Wenn ihr euch auch freut und rühmt, dass ihr mein Erbteil geplündert habt, und hüpft wie die Kälber im Grase und wiehert wie die starken Rosse, so wird eure Mutter doch sehr zuschanden und, die euch geboren hat, zum Spott werden. Siehe, unter den Völkern soll sie die geringste sein, wüst, dürr und öde. 13 Denn vor dem Zorn des HERRN wird sie unbewohnt und ganz wüst bleiben, so dass alle, die an Babel vorüberziehen, sich entsetzen werden und spotten über alle ihre Plagen. 14 Stellt euch ringsum gegen Babel auf, all ihr Bogenschützen; schießt nach ihr, spart nicht an Pfeilen; denn sie hat wider den HERRN gesündigt. Erhebet das Kriegsgeschrei ringsum. Sie hat sich ergeben, ihre Pfeiler sind gefallen, ihre Mauern sind abgebrochen; denn so vergilt der HERR.  Übt Vergeltung an Babel, tut ihr, wie sie getan hat. Rottet aus von Babel den Sämann und den Schnitter in der Ernte! Vor dem mörderischen Schwert wird sich jeder zu seinem Volk wenden und in sein Land fliehen. Israel war eine zerstreute Herde, die die Löwen verscheucht haben. Zuerst fraß sie der König von Assyrien, danach nagte ihre Knochen ab Nebukadnezar, der König von Babel.

 

18 Darum spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Siehe, ich will heimsuchen den König von Babel und sein Land, gleichwie ich den König von Assyrien heimgesucht habe. Israel aber will ich wieder heim zu seiner Wohnung bringen, dass sie auf dem Karmel und in Baschan weiden und sich sättigen sollen auf dem Gebirge Ephraim und Gilead. Zur selben Zeit und in jenen Tagen wird man die Missetat Israels suchen, spricht der HERR, aber es wird keine da sein, und die Sünden Judas, aber es wird keine gefunden werden; denn ich will sie vergeben denen, die ich übrigbleiben lasse. 21 Zieh heran gegen das Land Meratajim; zieh heran gegen die Einwohner von Pekod; vertilge sie und vollziehe den Bann an ihren Nachkommen, spricht der HERR, und tu alles, was ich dir befohlen habe! (Meratajim bedeutet »Doppeltrotz«, Pekod »Heimsuchung«; gemeint ist Babel.)

 

22 Es ist ein Kriegsgeschrei im Lande und großer Jammer. Wie ist der Hammer der ganzen Welt zerbrochen und zerschlagen! Wie ist Babel zum Bild des Entsetzens geworden unter allen Völkern! Ich habe dir Fallen gestellt, Babel, und du hast dich darin gefangen, ehe du dich's versahst; du bist getroffen und ergriffen, denn du hast den HERRN herausgefordert. 25 Der HERR hat sein Zeughaus aufgetan und die Waffen seines Zorns hervorgeholt; denn Gott, der HERR Zebaoth, hat etwas auszurichten in der Chaldäer Lande. Kommt her gegen dies Land von allen Enden, öffnet seine Kornhäuser, werft alles auf einen Haufen und vollzieht den Bann an ihm, dass nichts übrigbleibe! Tötet alle seine Stiere, führt sie hinab zur Schlachtbank! Weh ihnen, denn ihr Tag ist gekommen, die Zeit ihrer Heimsuchung! Man hört ein Geschrei der Flüchtigen und derer, die entronnen sind aus dem Lande Babel, dass sie verkünden zu Zion die Vergeltung des HERRN, unseres Gottes, die Vergeltung für seinen Tempel. Rufet viele wider Babel, belagert es ringsum, all ihr Bogenschützen, und lasst keinen davonkommen!  Vergeltet Babel, wie es verdient hat; wie es getan hat, so tut ihm wieder! Denn es hat stolz gehandelt wider den HERRN, den Heiligen Israels. Darum soll seine junge Mannschaft fallen auf seinen Gassen, und alle seine Kriegsleute sollen umkommen an jenem Tage, spricht der HERR.

 

31 Siehe, du Stolzer, ich will an dich, spricht Gott, der HERR Zebaoth; denn dein Tag ist gekommen, die Zeit deiner Heimsuchung. Da soll der Stolze stürzen und fallen, dass ihn niemand aufrichte. Ich will an seine Städte Feuer legen; das soll alles, was ringsumher ist, verzehren. 33 So spricht der HERR Zebaoth: Siehe, die Leute von Israel samt den Leuten von Juda müssen Gewalt und Unrecht leiden; alle, die sie gefangen weggeführt haben, halten sie fest und wollen sie nicht loslassen. Aber ihr Erlöser ist stark, der heißt HERR Zebaoth; der wird ihre Sache so hinausführen, dass er das Land erbeben und die Einwohner von Babel erzittern lässt. Das Schwert soll kommen, spricht der HERR, über die Chaldäer und über die Einwohner von Babel und über ihre Fürsten und über ihre Weisen! Das Schwert soll kommen über ihre Wahrsager, dass sie zu Narren werden; das Schwert soll kommen über ihre Starken, dass sie verzagen! 37 Das Schwert soll kommen über ihre Rosse und Wagen und über alles fremde Volk, das darin ist, dass sie zu Weibern werden! Das Schwert soll kommen über ihre Schätze, dass sie geplündert werden! Dürre soll kommen über ihre Wasser, dass sie versiegen! Denn es ist ein Götzenland, und an ihren schrecklichen Götzen sind sie toll geworden. Darum sollen Wüstentiere und wilde Hunde darin wohnen und die Strausse, und es soll nie mehr bewohnt werden und niemand darin hausen für und für. Gleichwie Gott Sodom und Gomorra samt ihren Nachbarn zerstört hat, spricht der HERR, soll niemand darin wohnen noch ein Mensch darin hausen.

 

41 Siehe, es kommt ein Volk von Norden her; viele Völker und viele Könige werden vom Ende der Erde sich aufmachen. Die haben Bogen und Speer; sie sind grausam und unbarmherzig; ihr Geschrei ist wie das Brausen des Meeres; sie reiten auf Rossen, gerüstet als Kriegsleute gegen dich, du Tochter Babel.  Wenn der König von Babel die Kunde von ihnen hören wird, so werden ihm die Hände niedersinken; ihm wird so angst und bange werden wie einer Frau in Kindsnöten.

 

44 Siehe, er kommt herauf wie ein Löwe aus dem Dickicht des Jordans in die Auen; denn ich will sie eilends daraus wegtreiben und den, der erwählt ist, darüber setzen. Denn wer ist mir gleich, wer will mich meistern, und wer ist der Hirte, der mir widerstehen kann? So hört nun den Ratschluss des HERRN, den er über Babel gefasst hat, und seine Gedanken, die er hat über die Einwohner im Lande der Chaldäer! Was gilt's? Wird man sie nicht fortschleifen mit den geringsten ihrer Schafe, werden ihretwegen nicht ihre Auen veröden? 46 Und die Erde wird beben von dem Ruf: Babel ist genommen!, und sein Wehgeschrei wird unter den Völkern erschallen.“

 

Jesaja 47, 1-15 

„Herunter, Jungfrau, du Tochter Babel, setze dich in den Staub! Setze dich auf die Erde, wo kein Thron ist, du Tochter der Chaldäer. Man wird nicht mehr zu dir sagen: »Du Zarte und Verwöhnte«. Nimm die Mühle und mahle Mehl, decke auf deinen Schleier! Hebe die Schleppe, entblöße den Schenkel, wate durchs Wasser, dass deine Blöße aufgedeckt und deine Schande gesehen werde! Ich will mich rächen, unerbittlich, spricht unser Erlöser; der heißt der HERR Zebaoth, der Heilige Israels. Setze dich stumm hin, geh in die Finsternis, du Tochter der Chaldäer! Denn du sollst nicht mehr heißen »Herrin über Königreiche«. Als ich über mein Volk zornig war und mein Erbe entheiligte, gab ich sie in deine Hand; aber du erwiesest ihnen keine Barmherzigkeit, auch über die Alten machtest du dein Joch allzu schwer. 7 Du dachtest: Ich bin eine Herrin für immer. Du hattest noch nicht zu Herzen genommen noch daran gedacht, wie es hernach werden könnte.

 

8 So höre nun dies, die du in Wollust lebst und so sicher sitzest und sprichst in deinem Herzen: »Ich bin's, und sonst keine; ich werde keine Witwe werden noch ohne Kinder sein«: Dies beides wird plötzlich über dich kommen auf einen Tag, dass du Witwe und ohne Kinder bist. Ja, es wird in vollem Masse über dich kommen trotz der Menge deiner Zaubereien und trotz der großen Macht deiner Beschwörungen. Denn du hast dich auf deine Bosheit verlassen, als du dachtest:  Niemand sieht mich! Deine Weisheit und Kunst hat dich verleitet, dass du in deinem Herzen sprachst: Ich bin's, und sonst keine! Aber nun wird über dich Unglück kommen, das du nicht wegzuzaubern weißt, und Unheil wird auf dich fallen, das du nicht durch Sühne abwenden kannst. Und es wird plötzlich ein Verderben über dich kommen, dessen du dich nicht versiehst.

 

12 So tritt nun auf mit deinen Beschwörungen und der Menge deiner Zaubereien, um die du dich von deiner Jugend auf bemüht hast, ob du dir helfen und es abwenden kannst. Du hast dich müde gemacht mit der Menge deiner Pläne. Es sollen hertreten und dir helfen die Meister des Himmelslaufs und die Sterngucker, die an jedem Neumond kundtun, was über dich kommen werde! Siehe, sie sind wie Stoppeln, die das Feuer verbrennt, sie können ihr Leben nicht erretten vor der Flamme Gewalt. Denn es wird nicht eine Glut sein, an der man sich wärmen, oder ein Feuer, um das man sitzen könnte. 15 So sind alle, um die du dich bemüht hast, die mit dir Handel trieben von deiner Jugend auf: ein jeder wird hierhin und dorthin wanken, und du hast keinen Retter.“

 

Jeremia 51,1-58 

„So spricht der HERR: Siehe, ich will einen Verderben bringenden Wind erwecken wider Babel und wider seine Bewohner, die sich gegen mich erhoben haben. Ich will Worfler nach Babel schicken, die sie worfeln sollen und ihr Land ausfegen, die von allen Seiten über sie kommen werden am Tage des Unheils. Ihre Schützen sollen nicht schießen, und ihre Geharnischten sollen sich nicht wehren können. Verschont nicht ihre junge Mannschaft, vollstreckt den Bann an ihrem ganzen Heer, dass die Erschlagenen daliegen im Lande der Chaldäer und die Erstochenen auf ihren Gassen!

 

5 Aber Israel und Juda sollen nicht Witwen werden, verlassen von ihrem Gott, dem HERRN Zebaoth; denn das Land der Chaldäer hat sich sehr verschuldet am Heiligen Israels. Fliehet aus Babel, und rette ein jeder sein Leben, dass ihr nicht untergeht in seiner Schuld. Denn dies ist für den HERRN die Zeit der Rache, um ihm seine Taten zu vergelten. Ein goldener Kelch, der alle Welt trunken gemacht hat, war Babel in der Hand des HERRN. Alle Völker haben von seinem Wein getrunken; darum sind die Völker so toll geworden. Wie plötzlich ist Babel gefallen und zerschmettert! Heulet über Babel, bringt Balsam für seine Wunden, ob es vielleicht geheilt werden könnte. Wir wollten Babel heilen; aber es wollte nicht geheilt werden. So lasst es fahren und lasst uns ein jeder in sein Land ziehen! Denn seine Strafe reicht bis an den Himmel und langt hinauf bis an die Wolken.

 

10 Der HERR hat unsere Gerechtigkeit ans Licht gebracht. Kommt, lasst uns in Zion erzählen die Werke des HERRN, unseres Gottes! Ja, schärft nun die Pfeile und ergreift die Schilde! Der HERR hat den Mut der Könige von Medien erweckt; denn seine Gedanken stehen wider Babel, dass er es verderbe. Denn dies ist die Vergeltung des HERRN, die Vergeltung für seinen Tempel. Ja, erhebt nun das Banner gegen die Mauern von Babel, macht stark die Wachen, bestellt Wächter, legt einen Hinterhalt! Denn der HERR hat sich's vorgenommen und wird's auch tun, was er gegen die Einwohner von Babel geredet hat. Die du an großen Wassern wohnst und große Schätze hast, dein Ende ist gekommen, dein Lebensfaden wird abgeschnitten! Der HERR Zebaoth hat bei sich geschworen: Wenn ich dich auch gefüllt habe mit Menschen wie mit Heuschrecken, so wird man doch über dich anstimmen den Ruf des Keltertreters.

 

15 Er hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Erdkreis durch seine Weisheit bereitet und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand. Wenn er donnert, so ist Wasser die Menge am Himmel. Er lässt die Wolken heraufziehen vom Ende der Erde. Er macht die Blitze, dass es regnet, und lässt den Wind kommen aus seinen Vorratskammern. Alle Menschen aber sind Toren mit ihrer Kunst, und alle Goldschmiede stehen beschämt da mit ihren Bildern; denn ihre Götzen sind Trug und haben kein Leben. Sie sind nichts, ein Spottgebilde; sie müssen zugrunde gehen, wenn sie heimgesucht werden. Aber so ist der nicht, der Jakobs Reichtum ist, sondern er ist's, der alle Dinge schafft, und Israel ist sein Erbteil. Er heißt HERR Zebaoth. Du, Babel, warst mein Hammer, meine Kriegswaffe; durch dich habe ich Völker zerschmettert und Königreiche zerstört. 21 Durch dich habe ich Rosse und Reiter zerschmettert, Wagen und Fahrer. Durch dich habe ich Männer und Frauen zerschmettert, Alte und Junge, Jünglinge und Jungfrauen. Durch dich habe ich Hirten und Herden zerschmettert, Bauern und Gespanne und Fürsten und Herren.

 

24 Aber nun will ich Babel und allen Bewohnern von Chaldäa vergelten alle ihre Bosheit, die sie an Zion begangen haben, vor euren Augen, spricht der HERR. Siehe, ich will an dich, du Berg des Verderbens, der du Verderben gebracht hast über alle Welt, spricht der HERR. Ich will meine Hand wider dich ausstrecken und dich von den Felsen herabwälzen und will einen verbrannten Berg aus dir machen, dass man weder Ecksteine noch Grundsteine aus dir nehmen kann, sondern eine ewige Wüste sollst du sein, spricht der HERR. Richtet auf das Banner auf Erden, blast die Posaune unter den Völkern! Heiligt die Völker zum Kampf gegen die Stadt Babel! Ruft wider sie die Königreiche Ararat, Minni und Aschkenas! Sammelt Kriegsleute gegen sie, bringet Rosse herauf, zahlreich wie Heuschrecken! Heiligt die Völker zum Kampf gegen sie, die Könige von Medien samt allen ihren Fürsten und Herren und das ganze Land ihrer Herrschaft, dass das Land erbebt und erzittert; denn die Gedanken des HERRN wollen erfüllt werden wider Babel, dass er das Land Babel zur Wüste mache, in der niemand wohnt. Die Helden zu Babel werden nicht zu Felde ziehen, sondern in der Festung bleiben. Mit ihrer Stärke ist's aus, sie sind Weiber geworden; ihre Wohnungen sind in Brand gesteckt und ihre Riegel zerbrochen. Ein Läufer begegnet dem andern und ein Bote dem andern, um dem König von Babel anzusagen, dass seine Stadt genommen sei an allen Enden und die Furten besetzt seien und die Bollwerke verbrannt und die Kriegsleute verzagt.

 

33 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Die Tochter Babel ist wie eine Tenne, wenn man sie feststampft; es wird ihre Ernte gar bald kommen. »Nebukadnezar, der König von Babel, hat mich gefressen und umgebracht, er hat aus mir ein leeres Gefäß gemacht. Er hat mich verschlungen wie ein Drache, er hat seinen Bauch gefüllt mit meinen Kostbarkeiten; er hat mich vertrieben. Nun aber komme über Babel der Frevel, der an mir begangen ist und an meinem Fleische«, spricht die Einwohnerin von Zion, »und mein Blut komme über die Bewohner von Chaldäa«, spricht Jerusalem. Darum spricht der HERR: Siehe, ich will deine Sache führen und dich rächen. Ich will ihr Meer austrocknen und ihre Brunnen versiegen lassen. Und Babel soll zu Steinhaufen und zur Wohnung der Schakale werden, zum Bild des Entsetzens und zum Spott, dass niemand darin wohne. Sie sollen miteinander brüllen wie die Löwen und knurren wie die jungen Löwen. Wenn sie vor Gier brennen, will ich ihnen ein Mahl zurichten und will sie trunken machen, dass sie matt werden und zum ewigen Schlaf einschlafen, von dem sie nimmermehr aufwachen sollen, spricht der HERR. 40 Ich will sie hinabführen wie Lämmer zur Schlachtbank, wie Widder und Böcke. 41 Wie ist Scheschach gefallen und die in aller Welt Berühmte einge-nommen! Wie ist Babel zum Bild des Entsetzens geworden unter den Heiden! Ein Meer ist über Babel gegangen, und mit der Menge seiner Wellen ist es bedeckt. Seine Städte sind zur Wüste und zu einem dürren, öden Lande geworden, zum Lande, darin niemand wohnt und das kein Mensch durchzieht. 44 Ja, ich habe den  Bel zu Babel heimgesucht und habe aus seinem Rachen gerissen, was er verschlungen hatte. Und die Heiden sollen nicht mehr zu ihm laufen; denn es sind auch die Mauern von Babel zerfallen.

 

45 Zieh aus von dort, mein Volk, und rette ein jeder sein Leben vor dem grimmigen Zorn des HERRN! Euer Herz könnte sonst weich werden und verzagen vor den Gerüchten, die man im Lande hören wird. Denn es wird in diesem Jahr ein Gerücht umgehen und danach im nächsten Jahr wieder ein Gerücht, und Gewalt wird im Lande sein und ein Herrscher wider den andern. 47 Darum siehe, es kommt die Zeit, dass ich die Götzen zu Babel heimsuchen will und sein ganzes Land zuschanden werden soll und seine Erschlagenen darin liegen werden.  Himmel und Erde und alles, was darinnen ist, werden jauchzen über Babel, weil seine Verwüster von Norden gekommen sind, spricht der HERR. Und Babel muss fallen für die Erschlagenen Israels, wie für Babel gefallen sind die Erschlagenen der ganzen Erde. So ziehet nun hin, die ihr dem Schwert entronnen seid, und haltet euch nicht auf! Gedenkt des HERRN in fernem Lande und  lasst euch Jerusalem im Herzen sein! Wir waren zuschanden geworden, weil wir die Schmach hören mussten und Scham unser Angesicht bedeckte, weil die Fremden über das Heiligtum des Hauses des HERRN kamen.

 

Darum siehe, die Zeit kommt, spricht der HERR, dass ich die Götzen Babels heimsuchen will, und im ganzen Lande sollen die tödlich Verwundeten stöhnen. Und wenn  Babel zum Himmel emporstiege und seine Mauern unersteigbar hoch machte, so sollen doch Verwüster von mir über sie kommen, spricht der HERR. Man hört ein Geschrei aus Babel und einen großen Jammer aus der Chaldäer Lande; denn der HERR verwüstet Babel und vertilgt aus ihm das große Getümmel. Wellen brausen heran wie große Wasser, es erschallt ihr lautes Tosen; 56 denn es ist über Babel der Verwüster gekommen. Seine Helden werden gefangen, seine Bogen werden zerbrochen; denn  der Gott der Vergeltung, der HERR, zahlt es ihnen heim. Ich will seine Fürsten, Weisen, Herren und Hauptleute und seine Krieger trunken machen, dass sie zu ewigem Schlaf einschlafen sollen, von dem sie nie mehr aufwachen, spricht der König, der da heißt HERR Zebaoth. 58 So spricht der HERR Zebaoth: Die Mauern des großen Babel sollen geschleift und seine hohen Tore mit Feuer verbrannt werden, dass die Arbeit der Heiden umsonst sei und  dem Feuer verfalle, was die Völker mit Mühe erbaut haben.“


Amos 1, 2-2,3 

„Und er sprach:  Der HERR wird aus Zion brüllen und seine Stimme aus Jerusalem hören lassen, dass die Auen der Hirten vertrocknen werden und der Karmel oben verdorren wird. So spricht der HERR: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Damaskus will ich sie nicht schonen, weil sie Gilead mit eisernen Dreschschlitten gedroschen haben; sondern ich will ein Feuer schicken in das Haus Hasaëls, das soll die Paläste Ben-Hadads verzehren. Und ich will die Riegel von Damaskus zerbrechen und die Einwohner aus Bikat-Awen und den, der das Zepter hält, aus Bet-Eden ausrotten, und das Volk von Aram soll nach  Kir weggeführt werden, spricht der HERR. 6  So spricht der HERR: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Gaza will ich sie nicht schonen, weil sie die Gefangenen alle weggeführt und an Edom ausgeliefert haben; sondern ich will ein Feuer in die Mauern von Gaza schicken, das soll seine Paläste verzehren. Und ich will die Einwohner aus Aschdod und den, der das Zepter hält, aus Aschkelon ausrotten und meine Hand gegen Ekron wenden, und es soll umkommen, was von den Philistern noch übrig ist, spricht Gott der HERR. So spricht der HERR: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Tyrus will ich sie nicht schonen, weil sie die Gefangenen alle an Edom ausgeliefert und nicht an den Bruderbund gedacht haben; sondern ich will ein Feuer in die Mauern von Tyrus schicken, das soll seine Paläste verzehren.

 

11  So spricht der HERR: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Edom will ich sie nicht schonen, weil sie ihren Bruder mit dem Schwert verfolgt und alles Erbarmen von sich getan haben und immerfort wüten in ihrem Zorn und an ihrem Grimm ewig festhalten; sondern ich will ein Feuer schicken nach Teman, das soll die Paläste von Bozra verzehren. So spricht der HERR: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Ammon will ich sie nicht schonen, weil sie die Schwangeren in Gilead aufgeschlitzt haben, um ihr Gebiet zu erweitern;14 sondern ich will ein Feuer anzünden in den Mauern Rabbas, das soll seine Paläste verzehren, wenn man das Kriegsgeschrei erhebt am Tage der Schlacht, wenn das Wetter kommt am Tage des Sturms. Da wird dann ihr König samt seinen Oberen gefangen weggeführt werden, spricht der HERR.

 

Kapitel 2,1  So spricht der HERR: Um drei, ja um vier Frevel willen derer von Moab will ich sie nicht schonen, weil sie die Gebeine des Königs von Edom verbrannt haben zu Asche; sondern ich will ein Feuer schicken nach Moab, das soll die Paläste von Kerijot verzehren, und Moab soll sterben im Getümmel und Geschrei und Posaunenhall. Und  ich will den Herrscher unter ihnen ausrotten und alle ihre Oberen samt ihm töten, spricht der HERR.“


Jeremia 48,1–47

„Wider Moab. So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Wehe der Stadt Nebo, denn sie ist zerstört! Geschändet ist Kirjatajim und eingenommen, die hohe Feste ist zuschanden geworden und zerbrochen. Der Stolz Moabs auf Heschbon ist dahin; denn man sinnt Böses gegen die Stadt: »Kommt, wir wollen sie ausrotten, dass sie ohne Volk sei.« Und du, Madmen, musst auch vernichtet werden; das Schwert wird hinter dir her sein. Man hört ein Geschrei in Horonajim von Verwüstung und großem Jammer. Moab ist zerschlagen. Man hört ihre Kleinen schreien; denn sie gehen mit Weinen die Steige von Luhit hinauf, und die Feinde hören ein Jammergeschrei den Weg von Horonajim herab: »Fliehet und rettet euer Leben!« Aber ihr werdet sein  wie ein Strauch in der Wüste. Weil du dich auf deine Bauwerke verlässest und auf deine Schätze, sollst du auch erobert werden, und  Kemosch muss gefangen wegziehen samt seinen Priestern und Fürsten. Denn der Verwüster wird über alle Städte kommen, dass nicht eine Stadt entrinnen wird. Es sollen die Täler verwüstet und die Ebenen verheert werden; denn der HERR hat's gesagt.

 

9 Gebt Moab Flügel, denn es wird davonmüssen, als flöge es, und seine Städte werden wüst liegen, dass niemand darin wohnen wird. Verflucht sei, wer des HERRN Werk lässig tut; verflucht sei, wer sein Schwert aufhält, dass es nicht Blut vergießt! Moab ist von seiner Jugend an ungestört gewesen und  auf seinen Hefen still gelegen und ist nie aus einem Fass ins andre gegossen und ist nie in die Gefangenschaft gezogen; darum ist sein Geschmack ihm geblieben und sein Geruch nicht verändert worden.12 Darum siehe, spricht der HERR, es kommt die Zeit, dass ich ihnen Küfer schicken will, die sie ausschütten sollen und ihre Fässer ausleeren und ihre Krüge zerschmettern. Und Moab soll über dem Kemosch zuschanden werden, gleichwie das Haus Israel über Bethel zuschanden geworden ist, worauf sie sich verließen. Wie könnt ihr sagen: Wir sind Helden und rechte Kriegsleute? Moab wird verwüstet, und seine Städte werden erstiegen, und seine beste Mannschaft muss hinab zur Schlachtbank, spricht der König, welcher heißt der HERR Zebaoth. Denn der Untergang Moabs wird bald kommen, und sein Unglück eilt herbei.

 

17 Habt doch Mitleid mit ihnen, alle, die ihr um sie her wohnt und ihren Namen kennt, und sprecht: »Wie ist das starke Zepter und der herrliche Stab so zerbrochen!« 18 Herunter von der Herrlichkeit, du Tochter Dibon, und setz dich in den Staub! Denn der Verwüster Moabs wird zu dir hinaufkommen und deine Bollwerke zerstören. Tritt an die Strasse und schaue, du Einwohnerin von Aroër! Frage, die da fliehen und entrinnen, und sprich: »Was ist geschehen?« 20 Ach, Moab ist verwüstet und verheert! Heulet und schreiet; sagt's am Arnon, dass Moab vernichtet ist!

 

21 Die Strafe ist über das ebene Land ergangen, nämlich über Holon, Jahaz, Mefaat, Dibon, Nebo, Bet-Diblatajim, Kirjatajim, Bet-Gamul, Bet-Meon, Kerijot, Bozra und über alle Städte im Lande Moab, sie seien fern oder nahe. Das Horn Moabs ist abgeschlagen, und sein Arm ist zerbrochen, spricht der HERR. Macht es trunken; denn es hat sich gegen den HERRN erhoben! Speien müsse Moab, auf dass es auch zum Gespött werde. 27 Oder ist Israel dir nicht ein Gespött gewesen, als hätte man es unter den Dieben gefunden? Sooft du von ihm sprachst, hast du es verhöhnt.

 

28 O ihr Bewohner von Moab, verlasst die Städte und wohnt in den Felsen und tut wie die Tauben, die da nisten in den Löchern! Man hat immer gesagt von dem stolzen Moab, dass es sehr stolz sei, hoffärtig, hochmütig, trotzig und übermütig. Aber der HERR spricht: Ich kenne seinen Übermut wohl und sein böses Geschwätz; Böses haben sie getan.

31 Darum muss ich über Moab heulen und über ganz Moab schreien und über die Leute von Kir-Heres klagen. Mehr als über Jaser muss ich über dich weinen, du Weinstock Sibma; denn deine Ranken reichten über das Meer und kamen bis nach Jaser. Der Verwüster ist über deine Ernte und Weinlese hergefallen. Freude und Wonne sind hinweggenommen aus dem Fruchtland und dem Lande Moab. Dem Wein in den Kufen mache ich ein Ende, der Kelterer wird nicht mehr keltern, der Winzer wird nicht mehr sein Lied singen. Das Geschrei von Heschbon wird gehört bis Elale, bis nach Jahaz, von Zoar an bis nach Horonajim, bis Eglat-Schelischija; denn auch die Wasser Nimrims sollen versiegen. Und ich will, spricht der HERR, in Moab damit ein Ende machen, dass sie auf den Höhen opfern und ihren Göttern Opfer darbringen. Darum klagt mein Herz über Moab wie Flötenklage, und über die Leute in Kir-Heres klagt mein Herz wie Flötenklage; denn  das Gut, das sie gesammelt, ist zugrunde gegangen.

 

37 Alle Köpfe werden  kahl sein und alle Bärte abgeschoren, alle Hände wund geritzt, und jeder wird den Sack anziehen. Auf allen Dächern und Gassen, überall in Moab wird man klagen; denn ich habe Moab zerbrochen wie ein Gefäß, das niemand haben will, spricht der HERR. O wie ist es zerschlagen, wie heulen sie! Wie haben sie schimpflich den Rücken gewandt! Moab ist zum Spott und zum Bild des Schreckens geworden allen, die ringsum wohnen. 40 Denn so spricht der HERR: Siehe,  er fliegt daher wie ein Adler und breitet seine Flügel aus über Moab. Die Städte sind erobert, und die Festungen sind eingenommen, und das Herz der Helden in Moab wird an jenem Tage sein wie das Herz einer Frau in Kindsnöten. Denn Moab muss vertilgt werden, dass es kein Volk mehr sei, weil es sich gegen den HERRN erhoben hat. Schrecken, Grube und Schlinge über dich, du Volk von Moab! spricht der HERR. Wer dem Schrecken entflieht, der wird in die Grube fallen, und wer aus der Grube herauskommt, der wird in der Schlinge gefangen werden; denn ich will über Moab kommen lassen das Jahr seiner Heimsuchung, spricht der HERR. Erschöpft suchen die Entronnenen Zuflucht im Schatten von Heschbon; aber  es wird ein Feuer aus Heschbon und eine Flamme aus dem Hause Sihon ausgehen, welche die Schläfe Moabs verzehren wird und den Scheitel der kriegerischen Leute. Weh dir, Moab! Verloren ist das Volk des Kemosch; denn man hat deine Söhne und Töchter genommen und gefangen weggeführt. 47 Aber in der letzten Zeit will ich das Geschick Moabs wenden, spricht der HERR. Das sei gesagt von der Strafe über Moab.“

 

Jeremia 47, 1-7 

„Dies ist das Wort des HERRN, das zum Propheten Jeremia geschah wider die Philister, ehe der Pharao Gaza schlug. So spricht der HERR: Siehe, es kommen Wasser heran von Norden, die zum reißenden Strom werden und das Land überfluten und was darin ist, die Städte und die darin wohnen, dass die Leute schreien und alle Einwohner im Lande heulen. Vor dem Stampfen ihrer starken Rosse, die dahertraben, und vor dem Rasseln ihrer Wagen und dem Poltern ihrer Räder werden sich die Väter nicht umsehen nach den Kindern, so verzagt werden sie sein über den Tag, der da kommt, um zu verderben alle Philister und auszurotten die letzten Helfer für Tyrus und Sidon. Denn der HERR wird die Philister verderben, den Rest derer, die gekommen sind von der Insel Kaftor. Über Gaza wird Trauer kommen, und Ashkelon wird vernichtet, der Rest der Enakiter. Wie lange willst du dich wund ritzen? O du Schwert des HERRN, wann willst du doch aufhören? Fahre in deine Scheide und ruhe und sei still! 7 Aber wie kann es aufhören, da doch der HERR ihm Befehl gegeben hat wider Ashkelon und es wider das Ufer des Meeres bestellt hat?“


Zefanja 2, 4-7 

„Denn Gaza wird verlassen und Aschkelon verwüstet werden. Aschdod soll am Mittag vertrieben und Ekron ausgewurzelt werden. Weh denen, die am Meer hin wohnen, dem Volk der  Kreter! Des HERRN Wort wird über euch kommen, du Kanaan, der Philister Land; ich will dich umbringen, dass niemand mehr da wohnen soll. Dann sollen am Meer hin Hirtenfelder und Schaf-hürden sein. Und das Land am Meer soll den Übriggebliebenen vom Hause Juda zuteil werden, dass sie darauf weiden, und am Abend sollen sie sich in den Häusern von Aschkelon lagern, wenn nun der HERR, ihr Gott, sie wiederum heimsuchen und  ihre Gefangenschaft wenden wird.“

 

Matthäus 24, 7- 9

„Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen.  Dann werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern.“

 

Jesaja 54,15  „Siehe, wenn man kämpft, dann kommt es nicht von mir; wer gegen dich streitet, wird im Kampf gegen dich fallen.“

 

Haggai 2,22  

„und will die Throne der Königreiche umstürzen und die mächtigen Königreiche der Heiden vertilgen und will umwerfen die Wagen und die darauf fahren; Ross und Reiter sollen fallen, ein jeder durch des andern Schwert.“


Offenbarung 20, 6-9

„Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre. Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan losgelassen werden aus seinem Gefängnis und wird ausziehen, zu verführen die Völker an den vier Enden der Erde,  Gog und Magog, und sie zum Kampf zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand am Meer. 9 Und sie stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie.“

(Wie man sieht, werden Neid und Hass auf das Volk G“TTes nicht aufhören, sondern sie werden sogar noch nach dem Tausendjährigen Reich  - während G“TT auf der Erde regiert haben wird – in den Herzen der Menschen vorhanden sein... und  die Erde bedarf somit eines endgültigen Gerichtes!)

 

Jesaja 41,11 

„Siehe, zu Spott und zuschanden sollen werden alle, die dich hassen; sie sollen werden wie nichts, und die Leute, die mit dir hadern, sollen umkommen.“

 

Sicherlich könnte ich zahlreiche weitere Bibelstellen zitieren. Wir sehen aber schon von diesen wenigen, dass es um ein großes Komplott geht. Alle Völker werden sich zusammentun und mit gemeinsamen Kräften gegen Israel ziehen.

 

Was wird überhaupt geschehen, und wer will sich zusammenschließen? Wir dürfen folgendes sehen: auch wenn bestimmte Gerichtsworte an bestimmte Völker einzeln gesagt wurden, sind dennoch alle Völker davon betroffen.


Sacharja 12,3

„Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln.“


Alle Völker also werden gegen Israel und Jerusalem kommen, um es vernichten zu wollen. Das heißt, so wie  kein einziges Land existiert, in das keine Juden kamen oder durch das sie nicht hindurchgezogen sind, wissen wir auch, dass   a l l e  gemeint sind.

 

Wer sind die Weltmächte heute, und wie wird der Angriff stattfinden?

Ich habe mir in den 80-er Jahren lange Zeit Gedanken darüber gemacht, wie es wohl sein könnte, wenn alle Länder bzw.  Völker Israel militärisch angreifen würden. Es wäre nicht anders, als wenn alle Menschen, denen ich in meinen Leben begegnet bin, mich jetzt in unserer 5- Zimmer-Wohnung besuchen wollten. Von den räumlichen Gegebenheiten her ist dies ebenso unmöglich, wie es nicht möglich ist, so viele militärische Einheiten nach Israel kommen zu lassen. Als mich damals diese Gedanken beschäftigten, hatte ich weder an der Weltdiplomatie und -politik noch an der Weltwirtschaft großes Interesse. Aus diesen Gründen war die oben angeführte Prophetie für mich unvorstellbar.

Heute weiß ich mehr darüber, was die Rolle der EG ist und welche Machenschaften die UNO betreibt: die Zusammenfassung Europas und der ganzen Welt.


Aus  Erfahrungen von 1991 wissen wir, wie es im Fall Kuwait zuging, wenn dies auch eine mehrschichtige Situation war. Da spielten Diplomatie, Militär, Wirtschaft und Religion ein grausames und ungerechtes, aber trotz alledem ein biblisches Drama vor. Vor den Augen der Welt ereignete es sich, dass die „armen“ Kuwaitis überfallen wurden und nun die Amerikaner, dahinter die Engländer, die Franzosen und andere mit ihrer ‚menschenfreundlichen' Art kamen, um die Annexion Kuwaits zu unterbinden und das Land zu ‚befreien‘, wie es auch später geschah.


Bevor der hochgespielte Kampf losging, wurden natürlich erst einige wirtschaftliche Embargos verhängt, die von der UNO festgelegt worden waren. In dieser Zeit konnten reichere Kuwaitis ins Exil oder Asyl gehen, während amerikanische und andere militärische Vorbereitungen stattfanden.
Eigentlich war alles in Vorbereitung, nur der Friede nicht: sogar die Friedensbewegungen gingen kriegerisch vor, die weltlichen wie die kirchlichen. Da es um nichts anderes ging, als um den wirtschaftlichen Wohlstand, wurde alles in Bewegung gesetzt. Gegenüber dem Militär des Irak bedeutete dies: kein Waffenkauf und kein Waffenverkauf. Zu einem geeigneten Zeitpunkt würde das Waffenembargo wieder in Förderung umschlagen.


Die UNO-Diplomatie bewegte sich ebenfalls in dieser Richtung. Es war doch nichts anderes interessant als die ‚Befreiung'  Kuwaits! Warum wohl? Wegen des Öls! Der Zusammenschluss ging also nicht gegen den Besetzer Saddam Hussein, an dem das Blut Hunderttausender oder gar von Millionen Menschen klebt, sondern es ging um den Boden Kuwaits, dem Öl entspringt und um ein wohlwollendes Verhalten der Ölmultis gegenüber den Amerikanern, da sie in ihrem Lande wohl streng islamisches Leben vorführen, in den USA sich aber in weltlichen Genüssen baden.


Als die Ölinhaber außer Landes waren, haben die ‚Alliierten' sich nicht gescheut, das Land der übrigen zu einem Sieg zu bombardieren. Die Daheimgebliebenen waren ja auch nicht so einflussreich, wie die  „Asylanten“, so waren sie keine wirtschaftlichen Vorteile bringenden Herrschaften.
Die Verbündeten schlugen das irakische Militär zurück. Damit hatten sie erreicht, dass die zerstörten Güter (Erstattung zerstörter Fabriken, zerstörten Baumaterials für Häuserbau, vernichteter Maschinen) von den ‚befreienden‘ Ländern wieder ersetzt werden dürfen, sollen, müssen... Die UNO-Diplomatie war eigentlich das Sprachrohr der Weltwirtschaft und der militärischen Mächte.

 

Bitte denken Sie nicht, dass ich ein Freund des Iraks wäre – das sei ferne von mir! Saddam Hussein gehört zu denen, die Israel vernichten wollen: ein Diener des Satans, aber keinesfalls mehr. Für mich sind aber jene, die solches Vorhaben geheim vollbringen wollen, gefährlicher als Hussein, da sie Menschen hinterlistig verführen mit ihrer scheinbaren Menschenfreundlichkeit.


Übrigens liegt die Bestätigung meiner Aussage längst vor. Die UNO sowie das Militär, die Wirtschaft wie auch die Kirchen schlafen, wenn es z.B. um Kurden geht, die von demselben Henker gejagt und hingerichtet worden sind wie die Kuwaitis. Es lief in Kuwait nur anders ab. Kuwait sollte unter irakische Macht kommen. Nach der Besetzung des Landes und nachdem es unter militärische Kontrolle gekommen war..., stand die nicht provozierte Annektion offen da vor den Augen der Welt. Es bedeutete aber immer noch, dass die Armenschicht aus der Bevölkerung flüchten musste. Ebenso war es den Kurden ergangen,  die in die Berge in Schnee und Kälte, mit keiner anderen Kleidung als der, die sie auf dem Leibe trugen, fliehen mussten, mit nur wenig Hausstand auf dem Kopf und den kleinsten Kindern auf dem Arm. Wie viele Kurden inzwischen seit Jahrhunderten schon umgebracht wurden – direkt von den Irakis und Türken, aber indirekt auch von der UNO, den Kirchen, der Weltwirtschaft, dem Militär der Völker – ist nicht bekannt.

 

Warum erwähne ich die UNO, die Weltwirtschaft, die Kirchen und das Militär der Völker = NATO?

 

Jeder, dem die Möglichkeit zu helfen gegeben wurde, dies aber nicht tut, ist in meinen Augen ein aktiver Täter. In den kirchlichen Gottesdiensten erklangen offenbar auch einige Fürbitten und Klagen für die Kurden – aber wie war es beim Golfkrieg 1991? Kriegsgeschrei, umhüllt vom Gewand berechtigter und unberechtigter egoistischer Ängste, u.a. um die eigene Wirtschaft. Es erzeugte eine Bereitschaft, vor allem zum Schutz der eigenen Haut, sich in Friedensgebeten auf Demonstrationen und bei anderen Aktivitäten zu engagieren. In Gottesdiensten und in den Medien missbrauchten Kirchenvertreter die Bibel, um ein scheinheiliges Friedens-Sausen herzustellen. Diese Manipulation sollte in Wahrheit aber die Kirchen in ihrer Machtposition stärken. Doch was geschah?  Nur magere Töne erklangen für die armen Kurden; hier lohnten sich keine spektakulären ‚Friedens-Demonstrationen'  für die eigene Haut; der eigene Wohlstand war ja nicht mehr bedroht. Vorbei war die Angst vor dem eigenproduzierten Giftgas, das wie ein Bumerang hätte zurückkommen können.

 

(Bitte denken Sie auch nicht, dass ich mich für die Kurden einsetzen mag, da sie doch auch sehr, sehr viele Ungerechtigkeiten verübt haben! Besonders gegen Israel sind sie sehr feindlich gestellt! Dennoch geht es mir darum, dass Sie sehen, mit welchen Methoden untereinander gehandelt wird bzw. wie die Interessengemeinschaften ihre Macht geltend machen! Über ein Volk, welches an der Seite meines Volkes ist, kann ich ja doch nichts berichten, da so eines doch gar nicht existiert! Meine Absicht ist, dennoch zu zeigen, wie die Völker auch miteinander umgehen und diejenigen, die ihnen lästig sind bzw. keinen Nutzen bringen, wie es ihre Interessen bedürfen, abgeschrieben werden und niedergemetzelt!)


Sicher gibt es noch einige Menschen, die Vergleiche ziehen und fordern, dass die UNO und die anderen Drei etwas tun. So handeln die Vier wohl, um ihr Gesicht etwas zu wahren, doch ist es halbherzig. Ich kann dazu stehen, dass S. Hussein nicht anders ist als Clinton, Jelzin, Kohl bzw. Schröder, Blair, Chirac, der Papst...und andere wichtige Machthaber. Er ist nur einer von denen, die das Weltgeschehen beschleunigen. Wer würde sich sonst so schnell Gedanken über die Stabilität und die Vereinigung der Weltwirtschaft machen – dass alle Güter dieser Erde unter ‚gute' Kontrolle kommen? Wen würde es intensiv beschäftigen, dass die Länder Europas in der EG  eine starke Gemeinschaft werden sollten, wenn es dabei nicht um die eigene Haut und den eigenen Wohlstand ginge?


In weltumfassender Form ist für dieses Interesse natürlich die UNO zuständig. Wen würde die vereinigte militärische Macht so brennend interessieren, wenn diese nicht bereits unter Beweis gestellt worden
wäre? Als die die stärkere Macht besitzende NATO die Schwächeren verschlang, - zumindest jene, die militärische Bedeutung haben! - somit Polen und Ungarn, wobei gleichzeitig u.a. auf die Baltischen Republiken verzichtet wurde - vollzog sich innerhalb der geteilten Machtblöcke eine Teilvereinigung  Die NATO und der Warschauer Pakt als Feindbilder haben ein Ende! Die zuvor zwei verschiedene Mächte darstellenden Blöcke lösten sich auf und wurden zu einer großen, als  Weltpolizei sich betrachtenden neuen, erweiterten  NATO, welche darauf bedacht ist und sich anmaßt, anders Denkende bzw. die aus der Reihe tanzen Wollenden, somit sich nicht Unterordnenden, zurechtzuweisen bzw. niederzutrampeln. So wurden die sozialistischen und kommunistischen Handschellen durch die einheitlich zentrale NATO als allein herrschende Macht ersetzt.

 

Ebenso wichtig ist, dass der Weltkirchenrat zu einer Organisation wird, welche alle Religionen beinhaltet, die nach gemeinsamen Wurzeln sucht und eine gemeinsame Zukunft anstrebt. Die Vorbereitungen dazu sind schon weit gediehen und für jeden, der sehen will, deutlich sichtbar. Bei alledem geht es um dasselbe: alles und alle sollen gleichgestellt werden - nur nennt sich dieses nicht G"TT-los, sondern human...

 

Was in dem Krieg gegen Serbien von Seiten der UNO gestartet wurde, ist schon eine Weiterentwicklung der Zeit und zugleich auch eine Machtverteilung! Diese fand statt, um die Karten neu zu verteilen und Deutschland einen neuen, nicht unwesentlichen Beitrag zukommen zu lassen und es noch mehr zu formieren! Dieses Geschehen fand doch in Europa statt, und die EU sah nun auch ihre Zeit gekommen, sich eine neue Formierung leisten zu sollen, leisten zu können!

 

Im Blick auf die aktuelle Situation bezüglich Afghanistans wird das Bild, welches sich zuerst verschwommen zeigte, immer deutlicher und klarer! 

Was ist geschehen?  Am 11. September 2001 starteten Terroristen  gegen New York und  Washington  einen Angriff und zerstörten die amerikanischen Hoheitssymbole! - in New York die Zwillingstürme und in Washington das Pentagon! Schlimmeres hätten sie den Amerikanern gar nicht antun können! Deren scheinbar unerschütterliches Übermachts-Gefühl  kam mehr ins Wanken, als die von den Flugzeugen angegriffenen Objekte!

 

Präsident Bush befand sich währenddessen nicht in seiner Residenz im Weißen Haus, sondern besuchte eine Schule in einem anderen Bundesland. Er wusste von der Tat noch nichts Genaues, da seine Geheimdienste versagt hatten. Trotz der Meldung und Warnung der israelischen Geheimdienste, bereiteten sie sich nicht vor, kontrollierten nicht, sondern überhörten die Warnung! Dennoch - obwohl die Zwillingstürme brannten, aber noch nicht zusammenkracht waren, und auch dem Geheimdienst natürlich noch nichts bekannt war - wusste Präsident Busch trotz des spärlichen Wissenstands, wer der Täter sei bzw. dass der Plan von Bin Laden herstamme! Es gibt unzählige andere Organisationen, die gewiss auch nicht pro-amerikanisch sind und ebenso in Frage gekommen wären! Auch diese hatten allerlei Möglichkeiten! Aber nein! Bush hatte schon seinen Feind ausgemacht! Dieser Feind bestand aber doch schon viel früher!  Bin Laden studierte in den Vereinigten Staaten! Er wurde ausgebildet in den US-Geheimdiensten, dessen Mitglied auch der zurzeit regierende Präsident Bush war! Welche Gründe und welche Auseinandersetzungen es zwischen den zwei „Ehrenmännern“  gegeben hatte, kann ich nicht sagen! Böse Zungen reden davon, dass es um eine Dame ging, wobei Bush den kürzeren zog....! Jedenfalls müssen wir doch bedenken, dass in der Zeit von Präsident Bill Clinton Bin Laden ein unbegrenztes Visum für die USA hatte! Einige Monate, bevor dieses Attentat gegen das amerikanische Selbstwert- und Machthaber-Gefühl geschah, war er auch in Deutschland! Er war also anerkannt, und offensichtlich hatte es bis dahin keinerlei Grund gegeben, ihn als Feind zu betrachten!

 

Als das Attentat geschah und die Amerikaner nicht einmal wussten, wie viele Flugzeuge, Attentäter usw. beteiligt waren, hatte Bush schon seinen Täter! Von Anfang an hatte er nur ihn im Visier und ließ bei allen anderen keinerlei Zweifel aufkommen, dass es so sei! Von Anfang an hatte er seine Theorie und hetzte die ganze Welt gegen diesen ehemaligen Kameraden! Alle stimmten schnellstens mit ein, und dann begann die Hetzjagd auf das Phantom Bin Laden! Sicher hatte Bush keinerlei Beweise dafür, dass es Bin Laden tatsächlich gewesen ist! Wie sollte er solche auch haben!? Er begann mit der Jagd und ist dabei  sehr, sehr raffiniert vorgegangen! Er erklärte nämlich alle, die nicht mit ihm gegen seine Feinde vorgehen würden, als akuten Feind und Unterstützer des Terrorismus! Wer will sich unter einem solchen Druck nicht schnellstens anschließen, um sich nicht als terroristisch abstempeln zu lassen? Sehr schnell haben sich alle dazugesellt! Deutschland in der ersten Reihe.... ! Es ist also nicht verwunderlich, dass innerhalb 48 Stunden nahezu alle  „demokratisch“ sich betitelnden Länder - auch wenn sie nichts mit Demokratie zu tun haben - hinzugesellten!

 

Bush rief dann schnell alle Menschen auf, in ihre Kirchen, Moscheen oder anders genannte Gotteshäuser  zu gehen, um ihre Götter um Hilfe für die Opfer und Angehörigen zu bitten und dass sie für Amerika beten! Weltweit fanden daraufhin allerlei Gebetsaufrufe und Gebetsreihen statt! Auf allerlei Weise sollten sie also zu ihren Göttern beten! Aber dem als sehr fromm geltenden Bush war etwas entfallen! Es steht geschrieben:

 

Jesaja 37,16

HERR Zebaoth, du Gott Israels, der du über den Cherubim thronst, du bist allein Gott über alle Königreiche auf Erden, du hast Himmel und Erde gemacht.“

 

5. Mose 6,5

Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

 

Matthäus 22,37

„Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“

 

Matthäus 4,10

„Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben

(5. Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«“

 

Also, wenn Bush allerlei Götzen für G“TT hält, dann ist es nicht sehr weit her mit seiner Religiosität  - so könnte man meinen! Es ist aber nicht so, wie es aussieht! Er hat eben nicht „nur“ in seinem großen Hass-Eifer seinen persönlichen Feind abschneiden wollen! Er wollte natürlich auch alle arabischen  Länder auf seiner Seite haben! Sie wurden extra angesprochen und eigens geehrt! Er und viele seiner namhaften Untertanen, seiner Botschafter usw. gingen in Moscheen, zogen ihre Schuhe aus, beteten dort und ließen sich und das Land  von Allah (dem Stammesgott von Mohamed!) segnen! Einen Tag später legte Bush seine Hand auf den Koran und hat darauf geschworen! So haben sich dann auch die Kirchen, die Moscheen, die Religionsgemeinschaften - alle bis hin zu den Hindus gebeugt und sich für die Amerikaner eingesetzt!

 

Sicherlich war es für Bush diesmal sehr wichtig, dass die Araber ihn und sein Vorhaben unterstützen! Dafür zeigte er sich auch dankbar, sah davon ab, Hamas, Dschihad, Fatach usw. als terroristische Organisationen zu betrachten und auf die Liste zu nehmen - ganz einfach, diese waren jetzt „Freiheitskämpfer“!  Diese nahmen natürlich die ihnen zugeteilte Ehre sehr gerne an und haben mit mehreren Terroranschlägen in Israel sofort bewiesen, dass sie kämpfen!!! Um ihnen den guten Willen zu zeigen, haben die USA  Israel beschuldigt, ermahnt und bedroht!...Israel hätte die Attentäter nicht zu  jagen, geschweige denn zu töten, deren Anschläge vielen Juden das Leben kosteten, viele zu Krüppeln machten, viele zu Witwen und Waisen und zu seelisch und körperlich  Behinderten! Und die ganze Welt schrie mit  - gegen Israel! Und die ganze Welt beugte sich vor dem Islam und vor Allah. Vom Papst an bis in alle Kirchen und Gemeinden hinein huldigte man den islamischen Gläubigen als Brüdern und Schwestern und beschimpfte und beschuldigte Israel und die Juden für deren Unfriedlichkeit! 

 

Ein dänischer Politiker rief gegen Ministerpräsident Sharon den Internationalen Gerichtshof an, und der französische Botschafter in England und frühere Sprecher der französischen Chirac-Regierung, Daniel Bernhard, erklärte in London: „Israel, das beschissene kleine Land, gefährdet den Weltfrieden.“

 

Die ganze Welt nahm mit großer Anerkennung zur Kenntnis, dass Arafat wieder zu seinem Volk redete, nachdem die israelische Regierung ihm alles Vertrauen entzogen hatte – aufgrund unzähliger Versprechungen von ihm und dennoch erneuter, ja verstärkter Terroranschläge gegen Israel.

 

Folgendes geschah:  Am Montag, zum Ende des Fastenmonats Ramadan, hielt Jassir Arafat im palästinensischen Fernsehen eine Ansprache an das palästinensische Volk. Darin forderte er die Bevölkerung zu Solidarität mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) auf und rief einen Waffenstillstand aus, der im Interesse des „palästinensischen Staates“ und Jerusalems sei. Weiter sagte er: "Ich rufe zu einem kompletten Stopp aller Aktivitäten auf, insbesondere der Selbstmordattentate, die wir schon immer verurteilten."


Seine Rede war durchzogen von der Anschuldigung, dass Israel für die anhaltende Krise verantwortlich sei. An Israel gerichtet sagte er: "Ich möchte noch einmal das israelische Volk dazu aufrufen, schnellstmöglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren." Seine etwa halbstündige Rede beendete Arafat mit dem Kommentar: "Wir sehen uns dann in Jerusalem!"


Von israelischer Seite gab es keine offizielle Stellungnahme zu Arafats Fernsehansprache. Raanan Gissin, ein Sprecher von Premierminister Ariel Scharon erklärte jedoch: "Ich muss gestehen, dass ich etwas skeptisch bin, denn solche Reden hat Arafat schon häufiger gehalten." Seit einer ähnlichen Rede von Arafat am 27. September diesen Jahres „haben wir 67 Menschen beerdigt und über 500 wurden verletzt,“ so Gissin. „Ich möchte Arafat entsprechend seiner Taten messen und nicht an seinen Worten. Es ist endlich Zeit für Arafat, seine terroristische Strategie zu ändern, die er vor 14 Monaten begonnen hat."


Der Sprecher des Weißen Hauses, Ari Fleischer, bezeichnete die Worte Arafats als „konstruktiv“, forderte gleichzeitig jedoch konkrete Maßnahmen. "Die USA werden Arafat an seinen Taten messen", so Fleischer. US-Außenminister Colin Powell machte zudem die Palästinenser für das Scheitern der jüngsten Vermittlungsmission des amerikanischen Gesandten Anthony Zinni verantwortlich. Die israelischen Vergeltungsmaßnahmen bezeichnete Powell in diesem Zusammenhang ausdrücklich als Selbstverteidigung.

 

Danach aber:  „Nur wenige Stunden nach der am Montag weltweit verbreiteten Fernsehansprache des  Palästinenserführers, forderte Arafat das palästinensische Volk am Dienstag Abend dazu auf, mit dem gewalttätigen "Aufstand" inklusive der "Märtyrertaten", das heißt der Selbstmordattentate, weiter zu machen. "Wir sind alle Märtyrer im Paradies. Wir sind ein Volk von Helden", erklärte Arafat der Menschenmenge, die sich außerhalb seines Hauptquartiers in Ramallah versammelt hatte. "Wir werden das Heilige Land mit unserem Blut und unserer Seele verteidigen",  proklamierte der Palästinenservertreter und sagte: "Ich bin bereit, 70 Märtyrer für den Tod eines Israelis zu opfern." Die aufgebrachte Menge rief ihm in Sprechchören zu: "Millionen von Märtyrern marschieren schon nach Jerusalem.“

 

Aus dem Büro des israelischen Premierministers wurde unterdessen bekannt, dass sich in den letzten 48 Stunden 31 Terrorattacken gegen israelische Zivilisten ereignet hätten. Dabei wurden vier Israelis verletzt, darunter ein Kind schwer. Ariel Scharon erklärte, dass die Angriffe mit Mörsergranaten, sowie die Planungen von Bombenattentaten oder Schussattentaten bislang leider nicht aufgehört hätten. Auch weiterhin gäbe Arafat grünes Licht für den Terrorismus. Er verhafte keine Terroristen und führe auch sonst keine Maßnahmen gegen den Terrorismus durch.

 

Ja... und die Welt schweigt! Selbstverständlich haben die Medien nur die Montagsrede vermittelt! Das, was am Dienstag geschah, nicht! Auch keine Nachrichten davon, dass Mörsergranaten auf jüdische Ortschaften geworfen werden - da herrscht Schweigen! Kein Ton! Arafat wird in Tränen gezeigt und gebeugt unter sein Schicksal!  Er setze sich ein für die Völker und opfere sein palästinensisches Volk, weil die Nationen sie ja als bezahlte Killer gebrauchen.... Diese kämen mit den Blauhelmen doch nicht herein, um ihnen das Land zu geben und Israel judenfrei zu machen! Seine junge Frau, die das Leben in Ramallah und Gaza nicht zu leben bereit ist, genießt das Leben in Paris mit einem jungen Libanesen...

 

Peres, der Verräter des Volkes G“TTes, der von der Welt dafür geehrt wird, dass er das halbe Königsland G“TTes den Palästinensern versprochen hat, ist am Zügel gehalten durch Ministerpräsident Sharon!

 

Arafats Blamage-Situation ist also verständlich, auch, dass die arabische Liga ihn als Last betrachtet. Es ist kein Geheimnis, dass es nur darum geht, wie man ihn loswerden sollte... Ob die jetzt schon rivalisierenden terroristischen Organisationen, eine von der religiösen Seite her herrschende Gruppe oder sogar seine eigenen Leute dies erledigen sollten - was natürlich neues Chaos mit sich bringen kann, da sie keinen dementsprechenden Ersatz haben, der ihre Interessen tatsächlich vertreten und außerdem auch von Israel anerkannt werden könnte - ist noch offen. Der auch vor der Welt die arabisch-islamischen wie auch die palästinensischen Interessen vertreten könnte, zugleich aber von den wohlbekannten Terrororganisationen nicht bekämpft wäre!

 

Sicher hat die arabische Liga die andere Möglichkeit, wie z.B. den Selbstmord, ebenso offen gelassen, der sich aber als Unehre erweisen würde! Jedenfalls ist ihr größtes Problem, wie sie den Tod Arafats, wie immer er auch stattfinden würde, Israel in die Schuhe schieben könnte! Wahrscheinlich wird es so werden, dass man ein Attentat verübt, den toten Arafat dort hinlegt, wohin die israelische Armee in Ramallah hingehen würde, um z.B. Attentäter aufzuspüren. Dann könnte man diese in ein Haus locken, welches das Militär natürlich zerstören würde! Dort könnte man den toten Arafat hineintun, und es würde so aussehen, als ob er durch die Angriffe Israels getötet worden wäre!  Dass die Palästinenser wie bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt Israel niemals Tote von ihrer Seite zeigen würden - auch nicht den hier schon fungierenden UN -, das ist sicher! So könnten sie eben Arafat loswerden und Israel belasten! Aber warten wir ab....

 

Schauen wir den Bush–Eklat noch einmal an! Bis zum heutigen Tag hat Bush nichts, aber auch gar nichts präsentiert, was tatsächlich Bin Laden als den Verursacher der Attentate bezeugen könnte! Bitte vergessen Sie den Video-Film, welchen Bush vor kurzem zeigen ließ! Sogar Kleinkinder könnten darüber lachen (wenn sie den Harry Potter oder andere spektakuläre Filme schon gesehen haben) wie primitiv es ist, solch einen Film zu zeigen! Wie einfach so etwas herstellbar ist, müsste jedem von uns eigentlich klar sein in dieser Hightech-Welt! Der Film ist also kein Beweis! Wissen Sie, es ist so, wie wenn eine Frau sagen würde, sie sei von Ihnen schwanger geworden und hätte ein Kind bekommen ... Dafür würde sie sogar Bettwäsche zeigen, sich aber weigern, das Kind für den Vaterschaftstest freizugeben!  So ist es eben auch mit diesem Film!

 

Bitte nicht meinen, dass ich wohl für Osama Bin Laden wäre!!!!! Keineswegs! Bedenken wir aber, was  Amerika, England und die als Wasserträger hinzu gestürmten Völker, Nationen, Kirchen usw. beitragen bei dem Privatkrieg Bush / Bin Laden, der bis jetzt schon unzählige Opfer gefordert hat! Weh auch den Reportern, die tote Afghanen zeigen würden, die in langen Reihen liegen, wenn die amerikanischen Bomber die Ortschaften zerfetzen und ihre Bewohner niedermetzeln! Ich möchte nicht  wissen, wie viele hunderttausende Tote und Krüppel zurückgeblieben sind hinter diesen ehrenwerten Befreiungskämpfen gegen das afghanische Volk, welches weder gegen Bush noch gegen Amerika etwas tat, ja noch nicht einmal viel von ihnen wusste!  Sie verschweigen die Toten, aber dafür machen sie große Reklame, dass sie für die Millionen Einwohner Esspakete abwerfen - maximal 100.000, wovon in der bergigen Landschaft der größte Teil wohl verschollen bleibt!

 

Sicherlich  könnte ich noch weitere Details über die Hingabe all dieser so eifrigen Völker, der Kirchen, der Weltwirtschaft schreiben, welche lieber hinnehmen, dass Menschen auf den Strassen vor Hunger und Not verrecken, sowohl in New York wie auch in Berlin, in Paris wie auch in Budapest, in London und in unzählig anderen Großstädten und kleineren Ortschaften! Hauptsache ist, dass dieser Scheinkrieg  gewonnen werden kann!

 

Wo ist die christliche Nächstenliebe? Wo sind die humanitären Organisationen, die sich ja so entsetzen, wenn Israel sich wehrt? Fragen Sie mich nicht! Es ist eine Schande, sich gegen den Terror zu erheben! Zumindest wenn er von  „Ariern“ verübt wird! Der Arier-Begriff ist jetzt erweitert worden auf Völker, Nationen = Nichtjuden! Für Juden gilt er nicht! Für Juden ist das alte Gesetz gültig! Es ist ein Befreiungskampf, wenn Nichtjuden (egal ob Palästinenser oder andere!) Juden angreifen! Es ist  Befreiung von Juden und von dem Vater der Juden, somit von G“TT!

 

Was sagt der EWIGE zu diesen Absichten?

Wen nimmt ER zu SEINem Volk hinzu – und wen nicht?


Der G"TT  ISRAELS, der sich nur SEINem jüdischen Volk offenbart und dies auch einzelne Menschen aus den Völkern erkennen lässt, hat nichts Gemeinsames mit Gottheiten, die nur außerhalb der Heiligen Schrift bezeugt werden. Obwohl die Kirchen sich bisher auf IHN berufen und IHN sich anzueignen versuchten, dabei aber das Erbe Israels selbst anzutreten gedachten, sagt der EWIGE und ALLMÄCHTIGE G"TT:

 

5. Mose 7,1-6  

Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es  einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du, und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen  den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne. Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, dass sie andern Göttern dienen; so wird dann des HERRN Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen. Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre heiligen Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen. 6 Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott.  Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.“

 

Wer sich in dieses Volk, das G"TT eigens für sich erwählt hat, hineingeben will, muss sich ganz fest an das halten, was G"TT  SEINem Volk gesagt hat – das  bedeutet gleichzeitig, keinen anderen Göttern zu dienen und kein Abkommen mit Völkern, die anderen Göttern dienen, zu schließen. Es bringt mit sich, dass G"TT zornig wird über den, der sich nicht daran hält.


Wenn Sie mit dem Volk G"TTes nichts zu tun haben wollen bzw. sich nicht hineingeben, müssen Sie diese Mahnung nicht ernst nehmen. Wenn Sie einem heidnischen Jesus dienen und ebenso einem kirchengemachten Gott, dann dürfen Sie sich abgeben mit allerlei Religionen, weil  I h r  Gott  a u c h  ein Götze ist.

 

1. Chronik 16,26

„Denn aller Heiden Götter sind Götzen, der HERR aber hat den Himmel gemacht.“

 

Psalm 96,5

„Denn alle Götter der Völker sind Götzen; aber der HERR hat den Himmel gemacht.“

 

Jesaja 45,20 

Versammelt euch und kommt miteinander herzu, ihr Entronnenen der Heiden. Keine Erkenntnis haben, die sich abschleppen mit den Klötzen ihrer Götzen und zu einem Gott flehen, der nicht helfen kann.“


Jeremia 10,14-16 

„Alle Menschen aber sind Toren mit ihrer Kunst, und  alle Goldschmiede stehen beschämt da mit ihren Bildern; denn ihre Götzen sind Trug und haben kein Leben, sie sind nichts, ein Spottgebilde; sie müssen zugrunde gehen, wenn sie heimgesucht werden. Aber so ist der nicht, der Jakobs Reichtum ist; sondern er ist's, der alles geschaffen hat, und  Israel ist sein Erbteil. Er heißt HERR Zebaoth.“

 

Jesaja 42,8  

„Ich, der  HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.“

 

Psalm 115,1-9 

Nicht uns, HERR, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre um deiner Gnade und Treue willen! Warum sollen die Heiden sagen:  Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. Ihre Götzen aber sind Silber und Gold, von Menschenhänden gemacht. Sie haben Mäuler und reden nicht, sie haben Augen und sehen nicht, 6 sie haben Ohren und hören nicht, sie haben Nasen und riechen nicht, sie haben Hände und greifen nicht, Füße haben sie und gehen nicht, und kein Laut kommt aus ihrer Kehle. Die solche Götzen machen, sind ihnen gleich, alle, die auf sie hoffen. 9 Aber Israel hoffe auf den HERRN! Er ist ihre Hilfe und Schild.“


Warum ist dieses Vereinigungsstreben nur so wichtig? An mehreren Orten fiel es, und von mehreren Lippen floss es leicht, das Schlüsselwort: die "neue Weltordnung"! Wie diese auszusehen hat, beschreibt der Prophet Daniel in

 

Daniel 7,3-27  

Und vier große Tiere stiegen herauf aus dem Meer, ein jedes anders als das andere. Das erste war wie ein Löwe und hatte Flügel wie ein Adler. Ich sah, wie ihm die Flügel genommen wurden. Und es wurde von der Erde aufgehoben und auf zwei Füße gestellt wie ein Mensch, und es wurde ihm ein menschliches Herz gegeben. Und siehe, ein anderes Tier, das zweite, war gleich einem Bären und war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul zwischen seinen Zähnen drei Rippen. Und man sprach zu ihm: Steh auf und friss viel Fleisch! 6 Danach sah ich, und siehe, ein anderes Tier, gleich einem Panther, das hatte vier Flügel wie ein Vogel auf seinem Rücken, und das Tier hatte vier Köpfe, und ihm wurde große Macht gegeben.

 

7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrig blieb, zertrat es mit seinen Füssen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner. Als ich aber auf die Hörner Acht gab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul;  das redete große Dinge. Ich sah, wie  Throne aufgestellt wurden, und einer, der uralt war, setzte sich. Sein Kleid war weiß wie Schnee und das Haar auf seinem Haupt rein wie Wolle; Feuerflammen waren sein Thron und dessen Räder loderndes Feuer. Und von ihm ging aus ein langer feuriger Strahl.  Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht wurde gehalten, und die Bücher wurden aufgetan. Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie  das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.

 

12 Und mit der Macht der andern Tiere war es auch aus; denn  es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte. Ich sah in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels  wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht. Der gab ihm Macht, Ehre und Reich, dass ihm alle Völker und Leute aus so vielen verschiedenen Sprachen dienen sollten. Seine Macht ist ewig und vergeht nicht, und sein Reich hat kein Ende.15 Ich, Daniel, war entsetzt, und dies Gesicht erschreckte mich. Und ich ging zu einem von denen, die dastanden, und bat ihn, dass er mir über das alles Genaueres berichtete. Und er redete mit mir und sagte mir, was es bedeutete.

 

17 Diese vier großen Tiere sind vier Königreiche, die auf Erden kommen werden. Aber die Heiligen des Höchsten werden das Reich empfangen und werden's immer und ewig besitzen. 19 Danach hätte ich gerne Genaueres gewusst über das  vierte Tier, das ganz anders war als alle andern, ganz furchtbar, mit eisernen Zähnen und ehernen Klauen, das um sich fraß und zermalmte und mit seinen Füssen zertrat, was übrig blieb; und über die zehn Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die Hörner, die neben ihm waren. 21 Und ich sah das Horn  kämpfen gegen die Heiligen, und es behielt den Sieg über sie, bis der kam, der uralt war, und Recht schaffte den Heiligen des Höchsten und bis die Zeit kam, dass die Heiligen das Reich empfingen. Er sprach: Das vierte Tier wird das vierte Königreich auf Erden sein; das wird ganz anders sein als alle andern Königreiche; es wird alle Länder fressen, zertreten und zermalmen. Die  zehn Hörner bedeuten zehn Könige, die aus diesem Königreich hervorgehen werden. Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen.25 Er wird  den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden. 27 Aber das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden, dessen Reich ewig ist, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen.“

 

Hier können wir deutlich die 4 Tiere (= Mächte) erkennen, die aus dem großen Meer (= Welt, Völkermeer) heraufsteigen. Wir sind Zuschauer und Mitbeteiligte in diesem Prozess. Wie schon gesagt, bedeuten die 4 Tiere die 4 Mächte: (Welt-) Diplomatie, (Welt-) Militär, (Welt-) Wirtschaft und (Welt-) Religion, so wie es George Bush, früherer Präsident der Vereinigten Staaten, als erster laut und öffentlich verkündet hat. Sinngemäß sagte er: Wir brauchen vor allem einen Herrscher in dieser Welt, dann wird es keine Feinde mehr geben, gegen die er ankämpfen kann.

 

Bei genauer Beobachtung sehen wir, dass alle diese 4 Mächte ohne eigentlichen Führer dastehen. Sie haben alle einen zeitgebundenen Vertreter, aber keinen Führer. In der Tat ist das momentan noch nicht möglich, weil diese Mächte noch einige Lücken zu füllen haben, bis jener Reifezustand erreicht ist, dass alle unter  einen  Hut kommen werden, besser gesagt, unter  eine  Hand. Wir dürfen wissen, wem diese Hand gehört: es ist Satan, der in menschlicher Gestalt für eine kurze Zeit die Macht in seiner Hand haben wird. Bei seinem Auftreten wird der Weltfriede in humanistischer und scheinheiliger Verpackung gesichert scheinen.


Matthäus 24, 11-12 und 25 

„Und es werden sich viele  falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.       25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.“

 

Das wichtigste der vier in Daniel 7,3-7 beschriebenen Tiere können wir wiederfinden in

 

Offenbarung 13,1-18  

„Und ich sah  ein Tier aus dem Meer steigen, das hatte zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen. 2 Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie Bärenfüße und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. 3 Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier, 4 und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?

 

5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun  zweiundvierzig Monate lang. 6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen. 7 Und ihm wurde Macht gegeben,  zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen. 8 Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist. 9 Hat jemand Ohren, der höre! 10 Wenn jemand ins Gefängnis soll, dann wird er ins Gefängnis kommen;  wenn jemand mit dem Schwert getötet werden soll, dann wird er mit dem Schwert getötet werden.  Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen!

 

11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, dass die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war. 13 Und  es tut große Zeichen, so dass es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen lässt vor den Augen der Menschen; 14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, dass sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.

 

15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden. 16 Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich  ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn, 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege  die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.“

 

Gleichzeitig sehen wir, dass dieser Weltherrscher  - der von Christen als Antichrist bzw. falscher Messias bezeichnet wird - sterben wird (Vers 3), aber auch wieder auferstehen. Er ist der Wolf im Schafspelz, dessen Fell im Tod allerdings abbrennt, wovon nur der blutdurstige Wolf übrigbleibt, der große Wut und großen Hass hegt auf die Schafe G"TTes. So wird er dann mit der ihm gegebenen Macht die Herde G"TTes angreifen und vernichten wollen.

 

Offenbarung 19, 11-21 

„Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß:  Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. 12 Und  seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen  Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. 13 Und er war angetan mit einem Gewand,  das mit Blut getränkt war, und sein Name ist:  Das Wort Gottes. 14 Und ihm folgte  das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. 15 Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und  er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und  er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, 16 und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte:  König aller Könige und Herr aller Herren.

 

17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und er rief mit großer Stimme  allen Vögeln zu, die hoch am Himmel fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes 18 und esst das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen! 19 Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere  versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinem Heer. 20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte, die  das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten.  Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. 21 Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.“

 

Wenn wir genau anschauen, was in Off. 13, 6-8 geschrieben ist, dann wissen wir, wer angreift und wen er angreifen wird. Er wird lästern gegen G"TT, gegen SEINen Namen (= Sein und Wesen) und SEIN Haus

 

Offenbarung 13,6-8

„Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen. 7 Und ihm wurde Macht gegeben,  zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen. 8 Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist.

9 Hat jemand Ohren, der höre!“

 

Jesaja 5,7

„Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.“

 

Joel 4,18 

„Zur selben Zeit werden  die Berge von süßem Wein triefen und die Hügel von Milch fließen, und alle Bäche in Juda werden voll Wasser sein. Und  es wird eine Quelle ausgehen vom Hause des HERRN, die wird das Tal Schittim bewässern.“

 

Sacharja 9,8  

„Und  ich will mich selbst als Wache um mein Haus lagern, so dass keiner dort hin- und herziehe und nicht mehr der Treiber über sie komme; denn ich sehe nun darauf mit meinen Augen.“


...und lästern wird er gegen die, die im Himmel wohnen...


Offenbarung 13,7 

„Und ihm wurde Macht gegeben,  zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen.“

 

...um sie zu überwinden. Von wem wurde Macht gegeben? Von Satan! Gegen wen sollte er kämpfen?

 

Jesaja 29,23 

„Denn wenn sie sehen werden die Werke meiner Hände - seine Kinder - in ihrer Mitte, werden sie meinen Namen heiligen; sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und den Gott Israels fürchten.“

 

Hesekiel 20,12 

Ich gab ihnen auch  meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen, damit sie erkannten, dass ich der HERR bin, der sie heiligt.“

 

Joel 2,15-16 

„Blast die Posaune zu Zion, sagt ein heiliges Fasten an, ruft die Gemeinde zusammen. Versammelt das Volk, heiliget die Gemeinde, sammelt die Ältesten, bringt zusammen die Kinder und die Säuglinge! Der Bräutigam gehe aus seiner Kammer und die Braut aus ihrem Gemach!“

 

Hesekiel 37,28 

„damit auch  die Heiden erfahren, dass ich der HERR bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum für immer unter ihnen sein wird.“

 

Daniel 8,24b-25

Er wird ungeheures Unheil anrichten, und es wird ihm gelingen, was er tut. Er wird die Starken vernichten. Und gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen, und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand.“

Daniel 11, 31-36 

Und seine Heere werden kommen und Heiligtum und Burg entweihen und das tägliche Opfer abschaffen und das Gräuelbild der Verwüstung aufstellen. 32 Und er wird mit Ränken alle zum Abfall bringen, die den Bund übertreten. Aber die vom Volk, die ihren Gott kennen, werden sich ermannen und danach handeln. 33 Und die Verständigen im Volk werden vielen zur Einsicht verhelfen; darüber werden sie verfolgt werden mit Schwert, Feuer, Gefängnis und Raub eine Zeitlang. 34 Während sie verfolgt werden, wird ihnen eine kleine Hilfe zuteil werden; aber viele werden sich nicht aufrichtig zu ihnen halten. 35 Und einige von den Verständigen werden fallen, damit viele bewährt, rein und lauter werden für die Zeit des Endes; denn es geht ja um eine befristete Zeit. 36 Und der König wird tun, was er will, und  wird sich überheben und grosstun gegen alles, was Gott ist. Und gegen den Gott aller Götter  wird er Ungeheuerliches reden, und es wird ihm gelingen, bis sich der Zorn ausgewirkt hat; denn es muss geschehen, was beschlossen ist.“

 

Es ist also unvermeidbar, dass die Weltherrschaft Satans folgen wird

 

Ich habe schon einige sagen hören, dass es doch egal sei, was man tue, da es schon längst entschieden sei, was mit ihrem Leben geschehen soll: ob sie für den Himmel oder die Hölle erschaffen seien. Dies hat mich genauso entsetzt wie solche Christen, die auf ihre Heilsgewissheit pochen. Für mich ist beides entsetzlich!


Bin ich dafür da, um G"TTes Plan zu kritisieren oder IHM zu befehlen, was ER mit mir tun soll? Habe ich jemals Gelegenheit gehabt, in das Buch des Lebens hineinzusehen, um gewiss zu sein, dass mein Name darin steht? Die Beschäftigung damit ist mir auch nicht so wichtig. Es ist doch bei manchem Sportler, wie z.B. bei Mohammed Ali so, dass er schon einige Zeit vor einer Begegnung damit geprahlt hat, wie er von seinem Gegner ‚Pfannkuchen' machen wolle oder ihm einen solchen Schlag verpassen, dass dieser kein Mensch mehr sein würde. So hat er viele Kämpfe gekämpft – sehr oft siegreich, wobei er immer schrie: ‚Ich bin der Grösste'. Danach las ich einen Bericht von seinem jetzigen Leben. Er hat nicht nur große Sprachschwierigkeiten, auch sein Gehirn lässt ihn im Stich, sein Denkvermögen ist eingeschränkt, sein Bewegungszentrum lädiert. Er bewegt sich im Zeitlupentempo.. So hat der große Maulheld unzählige Behinderungen als Lohn für seine ‚Siege' .

 

Ist es nicht ebenso mit den Kirchen? Was wird wohl mit ihnen sein? Lädiert sind sie äusserlich wie auch geistig  Wir könnten auch sagen, dass es schon eine Totgeburt war, welche Satan künstlich, eben durch seine Machenschaften, am Leben erhielt und somit wie Zombies benutzt hat. Diese Zeit geht jetzt aber zu Ende..., und wer seine Lage nicht erkennt, für den wird es zu spät sein!


Um für ihr Sieges- und Machtstreben den ersten Platz einnehmen zu können, demolierte sich die Kirche selbst. G“TT lässt sich weder bekämpfen..., erpressen....... noch zu etwas zwingen. Jeder, der dies missachtet, verletzt sich selbst, weil er an G''TTes Willen wie an einer Betonmauer abprallt.

 

Was noch übrigbleibt, ist die Erinnerung an die heiligen Zeiten des Anfangs, als der Glaube noch stark, hingebungsvoll und G“TTesfürchtig war: die Zeit der ersten Anhängerschaft   In dieser Anfangszeit waren noch keine Heiden dabei.  Wozu ist die Kirche nütze und was erhält sie noch am Leben? Das gleiche wie bei Mohammed Ali: das Verkaufen ihrer Vergangenheit. Sie ist dabei nicht mehr als ein Schatten ihres ehemaligen Seins. So vereint sich die Kirche mit anderen Religionen und treibt in ihren Gotteshäusern öffentlich Hurerei, wie z.B. in einem gemeinsamen Gottesdienst mit Buddhisten, in dem katholische liturgische Geräte durch eine Buddha-Figur ersetzt wurden - wenn wir auch zweifellos sagen können, dass dies doch keine Hurerei ist, weil sowohl die katholischen ‚heiligen‘ Geräte wie auch Buddha Götzenwerkzeuge bzw. Götze sind.

 

Wer tatsächlich meint, dass es doch unwesentlich sei, was er tut, ist jemandem zu vergleichen, der nicht zur Fahrschule geht, weil er durch die Prüfung fallen könnte. Auch wenn es auf unserer Welt möglich ist, bei manchem unkorrektem Beamten ein Zeugnis zu erkaufen, so ist es doch bei G“TT unmöglich! Für mich ist es nicht wichtig, dass ich danach schaue, wie mein Lohn oder mein Geschenk  aussieht, wie unfähig ich bin, viele Aufgaben zu erfüllen, oder an bestimmte Weisungen mich zu halten, sondern dass ich mich einordne in die Schule G“TTes, die der irdischen ähnlich ist.

 

Wenn ein Kind in die Schule eintritt, ist es verfrüht, sich über die Schulform Gedanken zu machen, die es nach der 4. Klasse besuchen wird. Zu Beginn der Gymnasialzeit ist es zu früh, sich über das Abitur zu informieren, oder nach einem Studienplatz zu suchen. So kann man auch keine Diplome mit Doktortiteln oder anderen akademischen Graden  beanspruchen, ohne dafür das nötige Universitätsstudium zu absolvieren und sich das nötige Wissen und Erfahrungen  angeeignet zu haben. Nichts anderes ist es in der Schule G“TTes. Es geht dabei um eine Entwicklung, deren Anfang  keinesfalls Taufe, Erstkommunion, Konfirmation oder Firmung sein können, auch nicht Bekehrungen im Einflussbereich der charismatischen Bewegung oder anderer Erneuerungsbewegungen.

 

Die Entwicklung  beginnt dort, wo der EWIGE vor unserer Entstehung SEINen G“TTlichen Samen in uns gelegt hat. Es ist wie auf dem Feld, wo der Same einige Zeit früher in den Boden fallen muss, bevor Keime sichtbar werden. Danach dauert es wieder geraume Zeit bis zur Ernte. So ist es nicht unwesentlich, was geschah, bevor jemand die Güte und Liebe des ALLMÄCHTIGEn erkennt, weil es der aufgehende Same ist, welcher das Licht erblickt. Am Tage des Herausschlüpfens kann man aber noch nicht ernten. Genauso wie bei den Pflanzen die Reifezeit unterschiedlich dauert, ist es auch bei den Glaubenden in der Schule G“TTes. Keiner hat das Recht, sein Wissen, seine religiösen Erfahrungen, seine G“TTesbeziehung und vieles mehr über die eines anderen zu stellen. Manche fallen schon  in der ersten Schulklasse auf, weil sie noch keine Schulreife haben;  sie werden in den Kindergarten zurückversetzt oder in die Vorschule. Andere werden als sprach,- seh- oder geistig behindert erkannt und in eine Sonderschule geschickt. Auch die übrigen sind wiederum nicht gleich begabt. Der eine ist langsam, ein anderer schnell, einer muss sich viel Mühe geben, einem anderen fällt alles zu, er ist weiter als seine Altersgenossen.

 

Ebenso ist es mit denen, die anfangen, intensiv mit G“TT zu leben. Bis zum Schulschluss (=Lebensende) springen aber viele ab, und nur ein kleiner Prozentsatz erreicht seine Abschlussprüfung, sei es an ‚Hauptschule‘, ‚Realschule‘, ‚Gymnasium‘ oder an der ‚Universität‘. Als solch eine ständige Folge von Prüfungen empfinde ich das Leben mit dem EWIGEn. Mich interessiert jetzt nicht, wie mein ‚Abitur‘ aussehen wird, um damit herumstolzieren zu können, sondern dass ich mit Leib, Seele und Geist voll dabei bin, mich auf den Schulstoff zu konzentrieren, damit ich die Klasse nicht wiederholen muss oder gar von der Schule gewiesen werde. Dies ist mir sehr wichtig, ja lebenswichtig.  Nicht weil ich ein ‚Streber‘ wäre, sondern weil für mich mein LEHRER der Wichtigste in meinem Leben ist. Aus diesem Grunde will ich möglichst vermeiden, IHM Kummer zu machen. Ich hoffe, dass Sie jetzt besser verstehen können, warum ich mich über die entsetze, die meinen, dass alles egal sei, wie auch über jene, die ihr ‚Diplom‘, ihre Aufnahme ins Himmelreich, schon als beschlossene und erledigte Sache betrachten.

 

Jetzt möchte ich nochmals zurückkommen auf die vier Tiere, die gleich den vier Mächten sind:  Diplomatie, Militär,   Wirtschaft  und  Religionen

 

Diplomatie:  Nun, die UNO besteht schon,  wenn auch noch nicht so kraftvoll, wie es bald sein wird, denn sie wird immer mehr Zuständigkeiten erhalten. Zurzeit hat sie nur diplomatische Benennungen und Aufgaben.

 

Die Ausbreitung der sogenannten Aufgabenbereiche der UNO begann mit dem Golfkrieg und dem Kosovo-Krieg. Wie man heute auch sieht, da Israel sich aus der Sicherheitszone im Libanon zurückzog, sollten UNO-Soldaten die Aufgabe übernehmen, wofür bis jetzt israelische Soldaten ihr Leben geben mussten. Bedauerlicherweise sehe ich der Übernahme dieser Aufgaben nicht sehr positiv entgegen. Wie bekannt ist, wurde vor wenigen Jahren in einem sogenannten UNO- Flüchtlingslager in diesem Landstrich erlaubt, dass Hisb-Allah „Freiheits-Kämpfer“ = Terroristen diese Stelle auch als Abschussort für ihre Katjuscha-Raketen nehmen konnten. Da das israelische Militär nur vermessen hat, woher die Katjuschas kamen, um direkt dorthin schießen zu können, starben einige Zivilisten in diesem Flüchtlingslager (wofür Israel von der ganzen Welt dann an den Pranger gestellt wurde), wobei niemand auf die Idee kam, die UNO-Loyalität in Frage zu stellen. Deshalb hatten sich Terroristen unter ihren schützenden Flügeln warm halten können.

 

Militär:  Die Grundsteine für eine internationale militärische Macht sind schon gesetzt – zum Beispiel  seit damals bei Kuwait. Diese Macht kann ohne weiteres mit der UNO  verkoppelt sein, hat aber einen anderen Wirkungskreis.  Diese militärischen Einheiten müssen sich allerdings erst sammeln und zu einer endgültigen Friedenstruppe entwickeln, um ein wirkungsvolles Instrument  des von der Welt ersehnten  und erwählten  ‚Friedensfürsten’, des Weltherrschers (von den Christen  als „Antichrist“ bzw. „falscher Messias“ bezeichnet) sein zu können, der ein Vertreter Satans sein wird.

 

Erinnern wir uns an das Geschehen im Kosovo!

War es ein Balkan Krieg?   Oder eine Generalprobe zum letzten Kampf?

 

Es war ein sehr großer, weltumfassender Machtkampf, den die NATO-Streitkräfte gegen die Serben geführt haben! Gewiss ging es weniger dabei um die Kosovo-Albaner, da diese weder unschuldig noch wichtig waren für solch große Aktion! Dieselben waren wenige Jahre zuvor mit vereinigter Kraft und mit ihren „Feinden“ gegen die Bosnier und Kroaten aufmarschiert und attackierten wie „wilde Bestien“ die damaligen Gegner! Da war keiner bereit,  sich dagegen zu erheben...! Keiner griff zur Waffe! Sogar Europa, - in dem es stattfand! - hüllte sich in Schweigen und handelte nach der politischen ‚Drei-Affen- Weisheit‘....(nichts sehen, nichts hören, nichts sagen)! NATO und UNO bestraften die Beteiligten mit einem „Waffen Embargo“, welches nur die Haupt-Eingangstore betraf, während die Nebeneingänge frei blieben, und jeder hatte so viel Zugang, wie die „Paten“ ermöglichen wollten...!

 

Man könnte sagen, dass das Gesamtinteresse sich weniger auf  diesen Bereich Europas richtete - als ob es um jemand mit weniger wichtigen „Paten“ gegangen wäre!  Damals waren die Interessengemeinschaften sehr aufgeteilt. Keiner wollte den anderen richtig reizen, noch ihm wehtun oder in dessen `Suppe´ spucken! Sowohl die Kroaten wie die Serben als auch die Bosnier hatten ihre  „Manager“. Während die einen von den Russen, andere von den islamischen Ländern unterstützt wurden, wurde den dritten vom Westen unter die Arme gegriffen. Man könnte auch sagen: damals war die Zeit noch nicht reif...! Die Mächte verhielten sich wie um Territorium kämpfende Hähne auf einem Misthaufen (Jugoslawien). Dennoch war dies nichts anderes als Säbelrasseln....

 

So wurde das Auflodern weder militärisch noch diplomatisch und noch weniger durch die Medien zum Flächenbrand gemacht, sondern nur still und leise beigelegt!

 

Nicht lange danach war Russland wie ein zahnloser Bär, und auch wenn er nur noch brüllen kann, so konnte er ohne den zahlungskräftigen Kran des Westens sich nicht mal mehr auf den Beinen halten! Durch diese Entwicklung erreichte die NATO jene Position, welche doch so sehr erwünscht war: zum militärischen Arm der UNO geworden zu sein!

 

Diese Position wurde ihr sehr hilfreich für jene Stellung, in der sie sich neu formieren konnte. Deutschland operierte mit abgetakelten Parolen, man wolle nicht in die Fehler der Vergangenheit fallen und zulassen, dass ein zweiter Adolf (Milosovic)  sein Spiel treibe  - wiewohl solche Sätze viel früher (damals im Dritten Reich) bestimmt gut getan hätten, wären sie nämlich erklungen, als das deutsche Volk - die große Mehrheit!! – dabei war, sich zu dem zu entwickeln, was heute sichtbar  ist...! Diesmal aber wurden all diese Parolen wirkungsvoll gegen jemand eingesetzt, der für die gegebenen  Zwecke von UNO und NATO vorgesehen wurde!

 

Natürlich waren und werden  viele andere Kriege mit viel mehr Grausamkeit und viel mehr Toten geführt, als dies der  Fall war zwischen Serben und Kosovo-Albanern! Aber wenn wir uns an einiges erinnern, dann ist auch verständlich, weshalb dieser „Krieg“ in Europa auserwählt wurde...! Die dortige geographische Schlüsselposition ist das, was sehr wesentlich ist für einen Zugang in jeder Richtung! Natürlich hat es sich dafür gelohnt, sowohl Polen als auch Ungarn in den Schoss der Völkergemeinschaft aufzunehmen, da diese Länder ja auch als Sprungbrett zu dienen haben. Von dort aus war man wesentlich näher an die „Wurst“ heran gekommen!

 

Die Akzeptanz für eine Einbindung galt natürlich nicht für die Aufnahme in der EU,  da es der EU um die wirtschaftlichen Bereiche geht, während diese Länder den Mächten UNO bzw. NATO mit militärischen Aufgaben und Ausgaben zum Mittragen,  somit zum Teilhaben “dienen“ - abgesehen von der Tatsache, dass weder von UNO noch NATO ein Land , welches ihnen nicht zugehörig ist, für UNO-Lager bzw. militärische Einsatzbereiche  benutzt werden kann Da die EU, wie gesagt, ein wirtschaftlicher Zusammenschluss ist, gehören weder Ungarn und Polen noch Tschechei zu den erwünschten Partnern, weil sie die wirtschaftlichen Voraussetzungen – zum Teil dadurch, weil sie schon längst aufgekauft worden sind – nicht erfüllen können.

 

Diese ehemaligen Ossi-Staaten sind durch soviel Ehre, die sie durch die Aufnahme in die NATO erhalten haben, so verblendet, dass sie gar nicht gemerkt haben, dass sie doch nur die europäischen Dritte-Welt-Länder sind...! Natürlich kostete den „Neulingen“ ihre Aufnahme ein Menge an Geld und Kraft, und einiges an Ängsten war auszuhalten, da doch auch Bomben auf Ungarn herabflogen.., wobei nicht zu erkennen war, ob diese vom Feind oder von den neu erworbenen Freunden waren.

 

Wenn man jedoch das Ausmaß des Hungers in Äthiopien und Eritrea oder in anderen Ländern, die zurzeit leiden, ansieht, dann war dieser sogenannte Balkankrieg ein kleiner Pickel angesichts der vielen Leiden anderer in dieser scheinbar so friedlichen Welt, wo diese Friedenstruppen dies weder wahrnehmen noch sich einmischen wollen.

 

 

Werfen wir nun einen Blick auf jenen geografischen Teil der Erde und seine  Bedeutung - wo  die UNO bereits residiert und sich vorbereitet für ihren letzten Schlag - auf den

                          „Berg des Verderbens“ –Har Hamaschchit

 

Bis heute heißt er auf der Jerusalemer Karte: HAR HAMASCHCHIT… - Berg des Verderbens (auch: Berg der Korruption, Berg des Bösen Rates, Berg des Zerstörers) . Auf seiner Spitze residiert heute die UNO.

 

Schauen wir an, was von ihm geschrieben steht!

2. König 23,13-14   

„Auch die Höhen, die östlich von Jerusalem waren, zur Rechten am Berge des Verderbens, die Salomo, der König von Israel, gebaut hatte der Astarte, dem gräulichen Götzen von Sidon, und Kemosch, dem gräulichen Götzen von Moab, und Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter, machte der König unrein 14 und zerbrach die Steinmale und hieb die Ascherabilder um und füllte ihre Stätte mit Menschenknochen.“

 

                                                

1.Könige 11,1-8

„Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen: die Tochter des Pharao und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hethitische - 2 aus solchen Völkern, von denen der HERR den Israeliten gesagt hatte: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiss eure Herzen ihren Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe. 3 Und er hatte siebenhundert Hauptfrauen und dreihundert Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten sein Herz. 4 Und als er nun alt war, neigten seine Frauen sein Herz fremden Göttern zu, sodass sein Herz nicht ungeteilt bei dem HERRN, seinem Gott, war wie das Herz seines Vaters David. 5 So diente Salomo der Astarte, der Göttin derer von Sidon, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter. 6 Und Salomo tat, was dem HERRN missfiel, und folgte nicht völlig dem HERRN wie sein Vater David. 7 Damals baute Salomo eine Höhe dem Kemosch, dem gräulichen Götzen der Moabiter, auf dem Berge, der vor Jerusalem liegt, und dem Milkom, dem gräulichen Götzen der Ammoniter. 8 Ebenso tat Salomo für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern räucherten und opferten.“

 

Nehemia 13,26

„Hat nicht Salomo, der König von Israel, gerade damit gesündigt? Und es war doch unter vielen Völkern kein König ihm gleich, und er war seinem Gott lieb und Gott setzte ihn zum König über ganz Israel. Dennoch verleiteten ihn die ausländischen Frauen zur Sünde.“

 

 

Was dort am Ende geschehen wird, sehen wir in 

 

Sacharja 12, 1-10

„Prophetische Botschaft, Wort des HERRN über Israel, Ausspruch des HERRN, der den Himmel ausgespannt und die Erde fest verankert hat, der den Lebensgeist im Innern der Menschen geformt hat: 2* »So kommt es: Ich mache Jerusalem für alle Völker ringsum zu einer Taumelschale. Wenn sie sich an ihm vergreifen wollen, beginnen sie zu taumeln wie jemand, der starken Wein getrunken hat. - Auch Juda wird mit betroffen sein, wenn sie Jerusalem belagern. - 3 Ja, ich mache Jerusalem an jenem Tag zu einem Hebestein für alle Völker: Wenn sie ihn anzuheben versuchen, werden sie sich daran die Hände wund reißen. Alle Völker der Erde werden sich gegen Jerusalem zusammentun; 4 aber ich lasse ihre Pferde scheuen und lasse panische Angst über ihre Reiter kommen. Ja, ich werde die Pferde aller Völker blind machen, so dass sie den Weg nicht mehr finden. Ich wache darüber, dass den Leuten von Juda kein Leid geschieht. 5* Die führenden Männer von Juda werden nach Jerusalem blicken und sagen: »Die Leute von Jerusalem sind stark, denn sie vertrauen fest auf den HERRN, den Herrscher der Welt, ihren Gott.« 6 Ich werde den Anführern von Juda beistehen; für die feindlichen Heere ringsum werden sie wie eine Schale mit glühenden Kohlen mitten in einem Holzstoß sein oder wie eine Fackel im Garbenhaufen. Jerusalem aber wird für immer bestehen bleiben. 7 Der HERR wird die Leute von Juda "vor" denen von Jerusalem aus der Hand der Feinde retten, damit die Nachkommen Davids und die Bewohner Jerusalems nicht zu stolz werden und auf Juda herabsehen. 8 Danach wird der HERR auch Jerusalem seine Hilfe zuwenden und dessen Bewohner stärken. Der Schwächste von ihnen wird so stark sein wie David, und die Nachkommen Davids an ihrer Spitze sind dann so stark wie Engel, ja wie der Engel des HERRN. 9 »Zu jener Zeit«, sagt der HERR, »da werde ich alle Völker vernichten, die gegen Jerusalem angerückt sind. 10 Die Nachkommen Davids und die Bewohner Jerusalems aber werde ich mit einem reumütigen Geist erfüllen, der sie dazu treibt, mich um Erbarmen anzuflehen.“

 

Beachten Sie vor allem auch dieses: „Ja, ich mache Jerusalem an jenem Tag zu einem Hebestein für alle Völker: Wenn sie ihn anzuheben versuchen, werden sie sich daran die Hände wund reißen. Alle Völker der Erde werden sich gegen Jerusalem zusammentun“

Dass nicht Südafrika, Neuseeland, Chile, Deutschland, Kuba und alle weiteren Länder der Erde  zu gleicher Zeit gegen Israel kämpfen und ihre Bundeswehr entsenden werden, ist mehr als klar! Unschwer ist zu erkennen, dass die UNO es ist, welche alle Völker zusammengeschlossen und damit das Sagen hat!

 

Wie es auf jenem Berg also sein und in welcher Weise sich dann G“TT verhalten wird, ist klar ersichtlich in Sacharja 14,1-21. Ich könnte zahlreiche weitere Stellen zitieren, aber diese sagt überaus deutlich aus, worauf es ankommen wird… deshalb habe ich sie gewählt.

              

Sacharja 14,1-21

„Der HERR sagt: »Mein Gerichtstag, der Tag des HERRN, kommt, da werden eure Feinde vor euren Augen die Beute verteilen, die sie euch abgenommen haben. 2 Alle Völker werde ich zum Kampf gegen Jerusalem versammeln. Sie werden die Stadt erobern, die Häuser plündern und die Frauen schänden. Von den Leuten in der Stadt wird die Hälfte in die Gefangenschaft geführt; nur der Rest darf in der Stadt bleiben.« 3 Dann aber, an jenem Tag, wird der HERR selbst gegen diese Völker in den Kampf ziehen, wie er in früheren Zeiten für sein Volk gekämpft hat. 4 Er stellt sich auf den Ölberg, der östlich von Jerusalem liegt, und der Berg wird sich von Osten nach Westen in zwei Teile spalten. Die eine Hälfte weicht nach Norden aus, die andere nach Süden, so dass ein breites Tal entsteht. 5 In dieses Tal zwischen meinen beiden Bergen werdet ihr fliehen, und das Tal wird sich bis nach Azal erstrecken; ihr werdet fliehen, wie eure Vorfahren zur Zeit des Königs Usija vor dem Erdbeben geflohen sind. Dann wird der HERR, unser Gott, in Jerusalem einziehen, begleitet von allen seinen heiligen Engeln. 6* Von diesem Tag an wird es keine Dunkelheit mehr geben und auch nicht Kälte und Frost. 7 Es wird ununterbrochen Tag sein, nicht abwechselnd Tag und Nacht; ja, auch am Abend bleibt es hell. Nur der HERR weiß, wann das eintrifft. 8 An jenem Tag wird in Jerusalem eine Quelle mit lebenspendendem Wasser entspringen; die eine Hälfte fließt in das Meer, das im Osten liegt, die andere in das Meer im Westen. Das Wasser wird im Winter wie im Sommer fließen und nie versiegen.

 

9 Dann wird der HERR über alle Völker der Erde König sein. Er allein wird Gott sein an jenem Tag, zu ihm allein werden die Völker beten. 10 Das ganze Land von Geba bis Rimmon südlich von Jerusalem verwandelt sich in eine Ebene, Jerusalem selbst aber bleibt erhöht und überragt das übrige Land. Die Stadt erstreckt sich dann vom Benjamintor über das zugemauerte Tor bis zum Ecktor und vom Turm Hananel bis zu den königlichen Weinkeltern. 11 Ihre Bewohner werden in Sicherheit leben, und keine Vernichtung wird sie mehr bedrohen. 12 Die Völker aber, die gegen Jerusalem herangezogen sind, wird der HERR mit einer schrecklichen Krankheit schlagen. Ihr Fleisch verfault, während sie noch auf ihren Füßen stehen; die Augen in ihren Höhlen und die Zunge im Mund werden plötzlich verwesen. 13 An jenem Tag wird der HERR sie so sehr erschrecken, dass sie völlig verwirrt sind und einer über den andern herfällt - 14 auch Juda über Jerusalem. Dann werden die Schätze im Lager der feindlichen Völker eingesammelt: eine große Menge Gold, Silber und kostbare Gewänder. 15 Die Pferde, Maultiere, Kamele, Esel und alle anderen Tiere im Lager wird der HERR mit derselben Krankheit schlagen wie die Menschen.



 16* Die Überlebenden aus den Völkern, die gegen Jerusalem herangezogen sind, werden von da an jedes Jahr nach Jerusalem pilgern, um das Laubhüttenfest zu feiern und den HERRN, den Herrscher der Welt, als ihren König zu verehren. 17 Wenn ein Volk sich weigert, zu kommen und dem HERRN, dem König der Welt, Ehre zu erweisen, wird auf sein Land kein Regen fallen. 18-19* Wenn es aber die Ägypter sind, wird der HERR sie auf entsprechende Weise strafen. Es wird sie der gleiche Schlag treffen, mit dem der HERR die Völker bestrafen wird, die nicht nach Jerusalem zum Laubhüttenfest ziehen. 20 Auf den Schellen der Pferde wird dann eingeritzt sein: »Dem HERRN geweiht«. Die Kochtöpfe im Tempel des HERRN werden so heilig sein wie die Schalen mit dem Opferblut vor dem Altar. 21 Alle Kochtöpfe in Jerusalem und Juda werden dem HERRN geweiht sein; die Menschen, die zum Tempel strömen, können sie nehmen und das Opferfleisch darin kochen. Im Tempel des HERRN, des Herrschers der Welt, wird es dann keinen Händler mehr geben.“

 

Schauen Sie, die Menschen wollen so gerne klug sein - doch ist dies nur Dummheit, da man meint, durch „Wissen“ alles im Griff zu haben! Betrachten wir, wozu all das führt, was die Völker miteinander so gegen Israel treiben und beschließen. 

 

Jesaja 8,8  

„Und sie werden einbrechen in Juda und wegschwemmen und überfluten, bis sie an den Hals reichen. Und sie werden ihre Flügel ausbreiten, dass sie dein Land, o Immanuel, füllen, so weit es ist. 9 Tobet, ihr Völker, ihr müsst doch fliehen! Höret's alle, die ihr in fernen Landen seid! Rüstet euch, ihr müsst doch fliehen; rüstet euch, ihr müsst doch fliehen! 10 Beschließt einen Rat und es werde nichts daraus; beredet euch und es geschehe nicht! Denn hier ist Immanuel!“

 

Betrachten wir, was mit den vielen Bemühungen sein wird, eine Welteinheit zu bilden bzw. einen palästinensischen Staat in Israel zu errichten, und das auch noch mit dem Tempelberg! Wo haben Sie so etwas in Ihrer Bibel gesehen, dass von Israel, wenn der EWIGE SEIN Volk heimführen wird, einem anderen Volk oder einem anderen Land etwas zugesagt ist! Ich kenne diesbezüglich keine einzige Stelle! – weiß jedoch, was sich auf dem Tempelberg ereignen wird. In den Kapiteln 40 bis 48 des Propheten Ezechiel ist es beschrieben, ich greife hier nur das Kapitel 44,1-24 heraus.

 

 

Hesekiel 44,1-24

„Der Mann brachte mich wieder zum östlichen Tor des äußeren Vorhofs. Es war jetzt geschlossen. 2 Der HERR sagte zu mir: »Dieses Tor soll geschlossen bleiben. Niemand darf hindurchgehen, nachdem der HERR, der Gott Israels, auf diesem Weg in den Tempel eingezogen ist. Es muss für immer verschlossen bleiben. 3* Der regierende Fürst darf im Torbau Platz nehmen, wenn er seinen Anteil am Opfermahl verzehrt. Er betritt ihn vom inneren Vorhof her durch die Vorhalle und verlässt ihn wieder auf demselben Weg.«


 4 Nun führte mich der Mann durch das nördliche Tor in den inneren Vorhof vor den Eingang des Tempels. Ich sah das ganze Tempelhaus von der Herrlichkeit des HERRN erfüllt und warf mich zu Boden. 5 Der HERR sagte zu mir: »Du Mensch, mach deine Augen und Ohren auf und merke dir alles, was ich dir zu sagen habe. Du erfährst jetzt, was in meinem Tempel zu beachten ist, wer ihn betreten darf und wer nicht.«
 6 »Sag zu den Leuten von Israel, diesem widerspenstigen Volk: 'So spricht der Herr, der mächtige Gott: Es muss ein Ende damit haben, dass ihr mein Heiligtum entweiht, ihr Leute von Israel! 7 Ihr habt Fremde in meinen Tempel gebracht, die nicht nur am Körper, sondern auch im Herzen unbeschnitten waren. Sie standen dabei, während ihr mir das Fett und Blut der Opfertiere, meine Speise, dargebracht habt. Dadurch habt ihr gegen das Gesetz meines Bundes verstoßen und mein Heiligtum geschändet. 8 Anstatt selbst die Dienste in meinem Heiligtum zu verrichten, habt ihr Fremde dazu angestellt und ihnen Dienste übertragen, die für mich getan werden!

 

9 Darum sage ich, der Herr, der mächtige Gott: Von jetzt an darf nie mehr ein Fremder, der am Körper und im Herzen unbeschnitten ist, mein Heiligtum betreten, niemand von den Fremden, die mitten unter euch leben. 10-11 Die Dienste, die sie bisher verrichtet haben, sollen die Leviten übernehmen. Sie müssen künftig an den Toren des Tempelbezirks Wache halten und alle niederen Dienste an meinem Heiligtum verrichten. Außerdem sollen sie für die übrigen Israeliten die Opfertiere für die Brand- und Mahlopfer schlachten und den Leuten, die ein Opfer darbringen, in allem zur Verfügung stehen. So bestrafe ich die Leviten dafür, dass sie mir untreu wurden, als die Leute von Israel sich von mir abwandten und den Götzen nachliefen. 12 Sie haben für das Volk Götzenopfer dargebracht und es so in schwere Schuld gestürzt. Deshalb habe ich meine Hand gegen sie erhoben und lasse sie ihre Vergehen büßen. Das sage ich, der Herr, der mächtige Gott 13 Sie dürfen nicht mehr als Priester vor mich treten; sie dürfen nicht mehr mit den besonders heiligen Dingen in Berührung kommen. Sie müssen die Folgen ihrer abscheulichen Vergehen tragen 14 und alle niederen Dienste am Tempel verrichten. 15 Die Priester aus der Nachkommenschaft Zadoks aber haben den Dienst an meinem Heiligtum treu versehen, als die Israeliten sich von mir abwandten. Deshalb sollen sie auch künftig meine Priester sein und mir das Fett und Blut der Opfertiere darbringen. Das sage ich, der Herr, der mächtige Gott. 16 Sie allein dürfen den Dienst am Altar verrichten, nur sie dürfen in das Innere meines Tempels gehen und als Priester vor mich treten.'«


 17-18 Weiter sagte der HERR: »Wenn die Priester den inneren Vorhof betreten, sollen sie leinene Kleider anziehen. Solange sie im inneren Bereich des Heiligtums Dienst tun, dürfen sie keine Kleidung aus Wolle auf dem Leib tragen, die Schweiß treibt. Sie sollen einen Turban aus Leinen und leinene Hosen anziehen, und auch die Oberkleider sollen aus Leinen sein. 19 Bevor sie dann zum Volk in den äußeren Vorhof zurückkehren, müssen sie die Kleider, in denen sie den Priesterdienst verrichtet haben, wieder ausziehen und in den heiligen Räumen der Priester ablegen. Wenn das übrige Volk mit diesen heiligen Kleidern in Berührung kommt, bringt es sich in Gefahr. 20 Die Priester sollen ihr Haar regelmäßig schneiden lassen; sie dürfen sich weder den Kopf kahl scheren noch die Haare frei wachsen lassen. 21 Wenn sie zum Dienst in den inneren Vorhof gehen, dürfen sie vorher keinen Wein trinken. 22 Sie dürfen weder eine Witwe noch eine geschiedene Frau heiraten, sondern nur ein unberührtes Mädchen aus dem Volk Israel. Auch die Witwe eines anderen Priesters dürfen sie so heiraten. 23 Die Priester sollen das Volk unterweisen, damit es unterscheiden lernt zwischen gewöhnlichen Orten und meinem Heiligtum, zwischen reinen Dingen und unreinen. 24 Sie sollen als Richter Streitfälle entscheiden und sich dabei an meine Gesetze halten. Sie haben dafür zu sorgen, dass meine Feste zur rechten Zeit und in der richtigen Ordnung gefeiert werden und dass der Sabbat nicht entweiht wird.“

 

Es wird also sein wie bei den zwei Tempeln zuvor! Nur die Priester und Leviten werden dann dienen. Weder wird vom Felsendom noch vom arabischen Friedhof etwas bleiben noch sonst etwas, was an deren ehemalige Gegenwart erinnern würde! In der Tat müssen die Menschen sich jetzt ihre Köpfe heiß reden und über Israel sich entscheiden wollen - in der letzten versoffenen Kneipe der Welt genauso wie an den vornehmsten Stellen…! Dies muss so sein, weil es so geschrieben steht!

 

1.Mose 12,2  

„Ich will dich segnen und dich zum Stammvater eines mächtigen Volkes machen. Dein Name soll in aller Welt berühmt sein. An dir soll sichtbar werden, was es bedeutet, wenn ich jemand segne. 3* Alle, die dir und deinen Nachkommen Wohl tun, haben auch von mir Gutes zu erwarten. Aber wenn jemand gegen euch Böses sinnt, bringe ich Unglück über ihn. Alle Völker der Erde werden Glück und Segen erlangen, wenn sie dir und deinen Nachkommen wohl gesonnen sind.«“

 

Wie wohlgesonnen die Völker Israel gegenüber sind, ist wirklich kein Geheimnis! Sicher behauptet die Christenheit, dass im NT etwas anderes stehen würde! Aber das entspricht nicht der Wahrheit! Sie hat eben nur das, was für Juden geschrieben steht, für sich enteignet … und wo die Schuhe nicht passten, diese eben für sich passend umgestaltet oder andere Materialien verwendet… Am Ende entstand ein Chaos, und wer die Kirchengeschichte betrachtet, sieht deren blutige Spuren in den vergangenen nahezu 2000 Jahren, seit Paulus auftrat…. Auf diese Thematik möchte ich hier aber nicht so tief eingehen, da sie mehrerer Kapitel bedarf, nicht nur eines einzigen! Die Aussage, die der EWIGE an Awraham richtete, ist jedenfalls sehr gut zu erkennen in Matitjahu 25, 31-46.

 

Dort findet sich der für Nichtjuden bestimmte, geringe Text, der ihnen in den Evangelien überhaupt zugedacht ist. Der römische Hauptmann von Kfarnaum und die kanaanitische Frau bilden davon die wenigen Ausnahmen, als Nichtjuden überhaupt angesprochen worden zu sein. Beide hatten sehr wohl ihre Position gegenüber G“TTes Volk erkannt, und somit waren sie Ausnahmen. Wenn Christen heute die Zusagen für diese Ausnahme auch als Regel für die Christenheit beanspruchen, ist dies unzulässig, weil es dabei um Ausnahmen ging und nicht Völker, Nationen oder Gruppierungen angesprochen waren, sondern jene als einzelne Personen!

 

An wen sich die Worte von Matitjahu 25 ab Vers 31 richten bzw. über wen das Gericht gehalten werden wird, ist schon in den beiden ersten Versen zu erkennen, und auch durch wen und wann!

                   

Matthäus 25,31-46

»Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt, begleitet von allen Engeln, dann wird er auf seinem Herrscherthron Platz nehmen. 32 Alle Völker der Erde werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegen trennt. 33 Die Schafe wird er auf seine rechte Seite stellen und die Ziegen auf seine linke Seite. 34* Dann wird der König zu denen auf seiner rechten Seite sagen: 'Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes neue Welt in Besitz, die er euch von allem Anfang an zugedacht hat. 35 Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd, und ihr habt mich bei euch aufgenommen; 36 ich war nackt, und ihr habt mir etwas anzuziehen gegeben; ich war krank, und ihr habt mich versorgt; ich war im Gefängnis, und ihr habt mich besucht.' 37 Dann werden die, die den Willen Gottes getan haben, fragen: 'Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig und gaben dir zu essen? Oder durstig und gaben dir zu trinken? 38 Wann kamst du als Fremder zu uns, und wir nahmen dich auf, oder nackt, und wir gaben dir etwas anzuziehen? 39 Wann warst du krank oder im Gefängnis, und wir besuchten dich?' 40* Dann wird der König antworten: 'Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan.' 41 Dann wird der König zu denen auf seiner linken Seite sagen: 'Geht mir aus den Augen, Gott hat euch verflucht! Fort mit euch in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel vorbereitet ist! 42 Denn ich war hungrig, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, aber ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; 43 ich war fremd, aber ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, aber ihr habt mir nichts anzuziehen gegeben; ich war krank und im Gefängnis, aber ihr habt euch nicht um mich gekümmert.' 44 Dann werden auch sie ihn fragen: 'Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig oder durstig, wann kamst du als Fremder, wann warst du nackt oder krank oder im Gefängnis - und wir hätten uns nicht um dich gekümmert?' 45* Aber er wird ihnen antworten: 'Ich versichere euch: Was ihr an einem von meinen geringsten Brüdern oder an einer von meinen geringsten Schwestern zu tun versäumt habt, das habt ihr an mir versäumt.' 46 Auf diese also wartet die ewige Strafe. Die anderen aber, die den Willen Gottes getan haben, empfangen das ewige Leben.«“

 

Hier ist mehr als deutlich zu erkennen, worum es geht bzw. dass diese Endzeitrede ja auch auf den versprochenen Segen und Fluch bezogen ist, den bereits Awraham erhalten hat!

Manchmal wäre mir zum Lachen, wenn ich nicht so eine Wut darüber hätte, dass die Menschen sich so leichtfertig verführen lassen, ihre eigenen Klugheiten in dem Sinne bestätigen, dass sie sich selbst so wichtig nehmen und ihre Klugheiten als Wahrheit verkaufen wollen!

 

Wer hätte in den Zeiten der Shoah auch nur gedacht, dass nachher der EWIGE nicht nur einige erretten, sondern auch das Land der Väter zurückgeben würde? Auch jetzt ist es so - wer von denen, die sich für so klug halten, kann daran denken, dass Israel am Ende nicht geteilt sein und ebenso kein „Palästina“ vorhanden sein wird -  auch kein arabischer Teil,  wie viel weniger eine arabische Hauptstadt in Jerushalajim!

 

Die Menschen sind in ihrem Weiterdenken wohl etwas beschränkt, aber dies muss so sein, da es ja so geschrieben steht! Das Wort des EWIGEN hat weder ein Ablaufdatum, noch ist es veränderbar! ER hat SEIN Handeln in SEINem Wort angekündigt, und wir sind auch heute mitten drin, wo das geschieht, was ER gesagt hat! Die Völker werden ihren Hass und ihre Wut über Israel weiter schüren und ihre Lügen weiter verbreiten! Sie werden immer fadenscheinigere Gründe dafür finden, Israel anzugreifen, und dies werden sie tun, weil sie es tun müssen wegen ihres Verbrechens an dem Volk G“TTes! Die Gnadenzeit für die Völker ist zu Ende, und wir leben in einer Zeit wie damals in Ägypten….!

 

Da sagte der EWIGE zu Moshe:

 

2. Mose 4,21-23

„Wenn du nach Ägypten kommst, dann vollbringe vor dem Pharao die Wunder, zu denen ich dich bevollmächtigt habe. Ich werde ihn so starrsinnig machen, dass er das Volk nicht gehen läßt. 22 Dann sollst du dem Pharao verkünden: 'So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn, 23 und ich befehle dir, ihn ziehen zu lassen, damit er mir Opfer darbringen kann. Wenn du dich weigerst, bekommst du es mit mir zu tun: Dann werde ich "deinen" erstgeborenen Sohn töten.'«“

 

Auch für die jetzige Zeit hat der EWIGE SEINen Zorn vorbereitet, und wie ER sagte, wird es so schlimm sein wie nie zuvor! ABER über Israel bzw. das jüdische Volk in Israel (und die aus den Völkern, die sich von ganzem Herzen zu diesem halten) steht geschrieben: 

 

Jesaja 26,13.20.21

“HERR, unser Gott, es herrschen wohl andere Herren über uns, aber wir gedenken doch allein deiner und deines Namens…

 20 Geh hin, mein Volk, in deine Kammer und schließ die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe. 21 Denn siehe, der HERR wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Bewohner der Erde. Dann wird die Erde offenbar machen das Blut, das auf ihr vergossen ist, und nicht weiter verbergen, die auf ihr getötet sind.“

 

Zum Schluss noch einmal etwas zur Zukunft …

Es ist wichtig zu wissen, dass der EWIGE niemals humanistisch war, und ER wird es niemals werden! Außerdem ist ER der erste und allerhöchste „Rassist“. ER hat, wie es im 1. Kapitel des Buches Mose geschrieben steht, sich ein Volk gemacht und abgesondert von allen Völkern.

1.Mose 21,1 „Und der HERR suchte Sara heim, wie er gesagt hatte, und der HERR tat an Sara, wie er geredet hatte.“

 

Mit diesem Volk geht ER anders um als mit allen anderen!

 

Jesaja 44,1-25

„Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! 2 Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. 3 Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner statt, 4 weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. Ich gebe Menschen an deiner statt und Völker für dein Leben. 5 So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln, 6 ich will sagen zum Norden: Gib her!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, 7 alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen und zubereitet und gemacht habe.

 

 8 Es soll hervortreten das blinde Volk, das doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben! 9 Alle Heiden sollen zusammenkommen und die Völker sich versammeln. Wer ist unter ihnen, der dies verkündigen kann und uns hören lasse, was früher geweissagt wurde? Sie sollen ihre Zeugen aufstellen und beweisen, so wird man's hören und sagen: Es ist die Wahrheit. 10 Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wisst und mir glaubt und erkennt, dass ich's bin. Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. 11 Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland. 12 Ich hab's verkündigt und habe auch geholfen und hab's euch sagen lassen; und es war kein fremder Gott unter euch. Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und ich bin Gott. 13 Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will's wenden?

 

 14 So spricht der HERR, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe die Riegel eures Gefängnisses zerbrochen, und zur Klage wird der Jubel der Chaldäer. 15 Ich bin der HERR, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer König. 16 So spricht der HERR, der im Meer einen Weg und in starken Wassern Bahn macht, 17 der ausziehen lässt Wagen und Rosse, Heer und Macht, dass sie auf einem Haufen daliegen und nicht aufstehen, dass sie verlöschen, wie ein Docht verlischt: 18 Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! 19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. 20 Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten; 21 das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen.

 
 22 Nicht, dass du mich gerufen hättest, Jakob, oder dass du dich um mich gemüht hättest, Israel. 23 Mir hast du nicht die Schafe deines Brandopfers gebracht noch mich geehrt mit deinen Schlachtopfern. Ich habe dir nicht Arbeit gemacht mit Opfergaben, habe dich auch nicht bemüht mit Weihrauch. 24 Mir hast du nicht für Geld köstliches Gewürz gekauft, mich hast du mit dem Fett deiner Opfer nicht gelabt. Aber mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. 25 Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.“

 

 

Kehren wir zurück zur

Weltwirtschaft:  Wenn wir die Wirtschaftswelt beobachten, müssen wir wahrnehmen, wie weit ihre Arme reichen und wie weit Satan darin schon Raum gewonnen hat. Z.B. forderte Bundesaußenminister Joschka Fischer in Berlin in einer viel beachteten Rede die Gründung einer Europäischen Föderation mit einer eigener Regierung, einem direkt gewählten Präsidenten und einem vollwertigen Parlament    

 

Sie mögen jetzt einwenden, dass Sie damit kaum zu tun haben, mit ihrem wenigen Geld auf der Bank...! Es lässt sich leicht nachweisen, dass  sie sehr viel damit zu tun haben und wie sehr Sie mit ihr schon verknüpft sind... Vermutlich wohnen Sie in einer modernen Wohnung, einem modernen Haus mit allem ‚normalen‘ Komfort. Sie haben darin Heizung durch Strom, Gas, Öl oder Fernheizung. Was geschieht, wenn dieser Service ausfällt? Sie wohnen in der Stadt oder an einem Ort, an dem Sie für Geld alles besorgen können. Was geschieht, wenn diese Möglichkeit wegfällt? Wie steht es mit ihrer Wasserversorgung? Haben Sie eine Quelle, einen Brunnen, oder erhalten Sie ihr Wasser bequem durch die Wasserleitung vom Bodensee oder anderswoher? Was ist mit ihrer Kleidung? Besteht sie nicht aus vielen modernen Geweben, die wenig nützen, wenn es tatsächlich kalt wird?

 

Wie weit haben Sie teil an dieser Lebensqualität? Wie sieht Ihre Abhängigkeit von der Wirtschaft aus? – z.B. durch Scheckkarten, Kennkarten und ‚Plastikgeld‘ von Banken, Clubs oder Warenhäusern? In dieser humanitären Welt, in der wir leben, könnten wir sagen, dass alles in Ordnung sei! Dies suggeriert uns zumindest Satan, damit wir unsere Selbständigkeit  total verlieren und von Dienstleistungen der Welt  abhängig werden, gleichzeitig abhängig von seinen Instrumenten. Was tun wir, wenn keine Möglichkeit mehr besteht, frei einzukaufen oder zu verkaufen, ohne das Zeichen Satans?

 

Offenbarung 13,17

„und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“

 

Wie weit sind wir gegebenenfalls bereit, zu verhungern, zu verdursten, draußen in der Kälte mit unseren Kindern zu hausen, weil wir uns Satan nicht anschließen wollen? Wie weit haben wir uns vorbereiten lassen? Dies sind Fragen, die jeder von uns selber beantworten muss. Was darf Ihr Glaube an G“TT kosten? Oder wenn ER Ihnen den jetzigen Standard nicht mehr ermöglicht, ist ER dann nicht mehr Ihr G“TT?

 

Die so genannte Weltordnung wird die neue Weltgemeinschaft beinhalten, wobei dann der Weltherrscher, von Christen als „Antichrist“ bezeichnet, der falsche Messias, regieren wird - zusammen mit einigen anderen Herrschern, welche die Leiter (=Könige) aus den erwähnten Machtbereichen sein werden.

 

Religion:  Die gefährlichste unter ihnen wird die religiöse Macht sein, das vierte Tier. Es unterscheidet sich von den drei anderen, wie es Daniel  beschreibt:

 

Daniel  7, 24-26 

„Die  zehn Hörner bedeuten zehn Könige, die aus diesem Königreich hervorgehen werden. Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen. 25 Er wird  den Höchsten lästern und die Heiligen des Höchsten vernichten und wird sich unterstehen, Festzeiten und Gesetz zu ändern. Sie werden in seine Hand gegeben werden  eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. 26 Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden.“

 

Worin unterscheidet sich die  religiöse   Macht   wohl von den anderen Mächten? Die anderen drei –  Diplomatie  (Politik),   Militär   und  Wirtschaft   - sind Mächte, die sich mit irdischen ‚Gütern‘  und mit ‚Herrschaft‘ begnügen. Das vierte Tier strebt aber nicht nur nach irdischen Gütern, sondern ist der Feind des EWIGEn und ALLMÄCHTIGEn G“TTes! Aus diesem Grunde redet er böse Dinge, weil er weiß, dass er keinen Bestand hat, sondern nur eine von G“TT bestimmte kurze Zeit.

 

Offenbarung 12,12 

„Darum freut euch, ihr Himmel und die darin wohnen! Weh aber der Erde und dem Meer! Denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, dass er wenig Zeit hat.“

 

Seine Art, zu verführen, hat sich nicht viel geändert. Sehen wir nach bei

 

1.Mose 3, 1-5 

„Aber die  Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu dem Weibe: Ja, sollte Gott gesagt haben: ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? Da sprach das Weib zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten;  aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! Da sprach die Schlange zum Weibe: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.“

 

So war es am Anfang. Was hat Satan mit Israel getan? So wie Adam und Chavah (Eva) gemahnt worden sind, nicht von dem  verbotenen Baume zu essen, so hat sich dieses Geschehen in G“TTes auserwähl-tem Volk wiederholt. G“TT, der HERR, hatte dem Volk verboten, mit den Heiden Bündnisse einzugehen und diese im verheißenen Land wohnen zu lassen. Sie sollten nicht anderen Göttern dienen.

 

2. Mose 23, 32- 33

„Du sollst mit ihnen und mit ihren Göttern keinen Bund schließen.

Lass sie nicht wohnen in deinem Lande, dass sie dich nicht verführen zur Sünde wider mich; denn wenn du ihren Göttern dienst, wird dir das zum Fallstrick werden.“

 

Die Warnung wurde nicht beachtet,  und die vorausgesagte Reaktion G“TTes trat ein. G“TT hatte gesagt, dass ER SEIN Volk, wenn es nicht nach SEINem Willen IHM allein dienen will, für eine Weile in die Hand derer geben wird, mit denen sie sich gern verbrüdert haben wollten, um zu sehen und zu erkennen, dass die Welt das, was G“TT gehört, hasst und nichts mit ihm zu tun haben bzw. nicht unter sich haben will.

 

Satan versuchte Israel oft und stellte sich ihm in den Weg.

 

1.Chronik 21,1

„Und  Satan stand auf wider Israel und reizte David an, Israel zu zählen.“

 

In 2.Schmu’el 19,23 bezeichnet David die Söhne der Zerujah als Satan(e) (a. Ü: als Widersacher) – ein Zeichen dafür, dass Satan keine unbekannte Größe war in Israel.

 

2. Samuel 19,23  

David aber sprach:  Was hab ich mit euch zu schaffen, ihr Söhne der Zeruja, dass ihr mir heute zum Satan werden wollt? Sollte heute jemand sterben in Israel? Meinst du, ich wisse nicht, dass ich heute wieder König über Israel geworden bin?“

 

Ebenso versuchte Satan IMMANUEL, aber dieser war der erste, der IHM widerstehen konnte:

 

Matthäus 4,3-11

„Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 8,3): »Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.« 5 Da führte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben (Psalm 91,11-12): »Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben; und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.« 7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben (5. Mose 6,16): »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.« 8 Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. 10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.« 11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da  traten Engel zu ihm und dienten ihm.“

 

Wir sehen, dass als Volk zuerst die Juden versucht worden sind und in Sünde fielen. Danach kam IMMANUEL, der der Versuchung widerstand und die Sünde besiegte.

 

G“TT liess SEIN Wort auch unter die Heiden kommen dadurch, dass Juden überall hinkamen und somit hatten alle Völker die Möglichkeit, SEIN Wort kennen zu lernen. Aber Satan hat auch seinen Plan, um die Völker zu lehren - und liess die Kirche entstehen, durch welche er seine Lehre ebenfalls auf dem ganzen Erdboden verteilte, wobei seine Lehre für die Nichtjuden als angenehme und süße Lehre zubereitete wurde, damit sie nicht von dem Volk das Wort G“TTes erlernen, die das Wort von G“TT selbst hatten, sondern die Lehre, die Satan ihnen zubereitet hat, von den mächtigen und pompösen Kirchenvertretern serviert bekommen.

 

Satan versuchte die Heiden (Völker/Nationen/Nichtjuden) auf die gleiche Art, wie Chava (Eva) im Paradies versucht worden war. Die Heiden wollten zumindest G“TTes Kinder (=Braut=Frau=Herde) sein und haben dabei in ihrer Verdorbenheit G“TTes tatsächlich gezeugtes Kind, SEIN Volk, gehasst, verfolgt und unterdrückt. So machten sie sich schuldig, obwohl sie durch den Zugang zu den Schriften wissen konnten, was sie tun.

Wie schon anderswo ausgeführt, ist es nichts anderes als der von Satan für diese Zeit schon sehr lange vorbereitete Text, um seine Macht lückenlos in die Menschen, die seiner Stimme gehorchen, hineinfließen zu lassen.

 

Jesaja 34,1-4 

„Kommt herzu, ihr Heiden, und höret; ihr Völker, merkt auf! Die Erde höre zu und was sie füllt, der Erdkreis und was darauf lebt! Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben. Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, dass der Gestank von ihren Leichnamen aufsteigen wird und die Berge von ihrem Blut fließen. Und alles Heer des Himmels wird dahinschwinden, und  der Himmel wird zusammengerollt werden wie eine Buchrolle, und all sein Heer wird hinwelken, wie ein Blatt verwelkt am Weinstock und wie ein dürres Blatt am Feigenbaum.“

 

Obwohl zahlreich und eindeutig geschrieben steht, welche Stellung  Israel in G“TTes  Plan schon längst hat, wollte die heidnisch-christliche Kirche aus lauter Neid und Eifersucht immer das jüdische Volk vernichten.

 

Am Ende des verführerischen Wirkens Satans steht, dass er alle vier Bereiche in einen  einzigen aufgehen lässt und diesem Macht gibt, die Bewohner der Erde von sich abhängig zu machen. Er wird einen Stellvertreter stellen.

 

Offenbarung 12, 7-9 und 13

„Und es entbrannte ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel, und sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr gefunden im Himmel. Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen. Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hatte.“

 

 Daniel 12,1

„Zu jener Zeit wird  Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die  im Buch geschrieben stehen.“

 

Wir sehen also, mit welcher Macht und Kraft der Feind G“TTes und der Hasser des erstgeborenen Sohnes G“TTes (genannt auch SEINe Braut, SEIN Weib, SEIN Kind)  vorgeht. Sein Hass erstreckt sich auch auf jene Heiden, die durch die Gnade des EWIGEn, ADONAI  Z’WA’OT (des HERRn ZEBAOT), den Weg zu IHM und zu SEINem auserwählten Volk gefunden haben.              

 

Psalm 47,9   

„Gott ist König über die Völker, Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.“

 

Jesaja 11,1 

Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.“

 

Jesaja 55,5

„Siehe, du wirst Heiden rufen, die du nicht kennst, und Heiden, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen um des HERRN willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat.“

 

Jesaja 66,10

„Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie liebhabt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid.“

 

Jeremia 16,19 

„HERR, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not! Die Heiden werden zu dir kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Lüge haben unsere Väter gehabt, nichtige Götter, die nicht helfen können.“                                             

 

Maleachi 3,12

Dann werden euch alle Heiden glücklich preisen, denn ihr sollt ein herrliches Land sein, spricht der HERR Zebaoth.“

 

Jesaja 61,9

„Und man soll ihr Geschlecht kennen unter den Heiden und ihre Nachkommen unter den Völkern, dass, wer sie sehen wird, erkennen soll, dass sie ein Geschlecht sind, gesegnet vom HERRN.“

 

4. Mose 22,12

„Gott aber sprach zu Bileam: Geh nicht mit ihnen, verfluche das Volk auch nicht; denn es ist gesegnet.“

 

Lukas 21,24

„und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und  Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden,  bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.“

 

Jesaja 60, 11-14 

Deine Tore sollen stets offen stehen und weder Tag noch Nacht zugeschlossen werden, dass der Reichtum der Völker zu dir gebracht und ihre Könige herzugeführt werden.

12 Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden. 13 Die Herrlichkeit des Libanon soll zu dir kommen, Zypressen, Buchsbaum und Kiefern miteinander, zu schmücken den Ort meines Heiligtums; denn ich will die Stätte meiner Füße herrlich machen. 14 Es werden gebückt zu dir kommen, die dich unterdrückt haben, und  alle, die dich gelästert haben, werden niederfallen zu deinen Füssen und dich nennen »Stadt des HERRN«, »Zion des Heiligen Israels«.

 

Jesaja  61, 2-11   

„zu verkündigen  ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Vergeltung unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden, 3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, »Pflanzung des HERRN«, ihm zum Preise. 4 Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht zerstört gelegen haben. 5  Fremde werden hintreten und eure Herden weiden, und Ausländer werden eure Ackerleute und Weingärtner sein.

 

6 Ihr aber sollt  Priester des HERRN heißen, und man wird euch Diener unsres Gottes nennen. Ihr werdet der Völker Güter essen und euch ihrer Herrlichkeit rühmen. 7 Dafür, dass mein Volk doppelte Schmach trug und Schande ihr Teil war, sollen sie doppelten Anteil besitzen in ihrem Lande und ewige Freude haben. 8 Denn ich bin der HERR, der das Recht liebt und Raub und Unrecht hasst; ich will ihnen den Lohn in Treue geben und einen  ewigen Bund mit ihnen schliessen.9 Und man soll ihr Geschlecht kennen unter den Heiden und ihre Nachkommen unter den Völkern, dass, wer sie sehen wird, erkennen soll, dass sie ein Geschlecht sind, gesegnet vom HERRN.

 

10 Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die  Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt. 11 Denn gleichwie Gewächs aus der Erde wächst und Same im Garten aufgeht, so lässt Gott der HERR Gerechtigkeit aufgehen und Ruhm vor allen Heidenvölkern.“

 

Prediger 12, 13 –14  

„Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören:  Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. 14 Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.“

 

 

Jesaja 60, 10-22 

„Fremde werden deine Mauern bauen, und ihre Könige werden dir dienen. Denn  in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meiner Gnade erbarme ich mich über dich. 11 Deine Tore sollen stets offen stehen und weder Tag noch Nacht zugeschlossen werden, dass der Reichtum der Völker zu dir gebracht und ihre Könige herzugeführt werden.

12 Denn welche Völker oder Königreiche dir nicht dienen wollen, die sollen umkommen und die Völker verwüstet werden.  Die Herrlichkeit des Libanon soll zu dir kommen, Zypressen, Buchsbaum und Kiefern miteinander, zu schmücken den Ort meines Heiligtums; denn ich will die Stätte meiner Füße herrlich machen. 14 Es werden gebückt zu dir kommen, die dich unterdrückt haben, und  alle, die dich gelästert haben, werden niederfallen zu deinen Füssen und dich nennen »Stadt des HERRN«, »Zion des Heiligen Israels«.

 

15 Denn dafür, dass du  die Verlassene und Ungeliebte gewesen bist, zu der niemand hinging, will ich dich zur Pracht ewiglich machen und zur Freude für und für.16 Du sollst Milch von den Völkern saugen, und der Könige Brust soll dich säugen,  auf dass du erfahrest, dass ich, der HERR, dein Heiland bin und ich, der Mächtige Jakobs, dein Erlöser. 17 Ich will Gold anstatt des Erzes und Silber anstatt des Eisens bringen und Erz anstatt des Holzes und Eisen anstatt der Steine. Und ich will zu deiner Obrigkeit den Frieden machen und zu deinen Vögten die Gerechtigkeit. 18 Man soll nicht mehr von Frevel hören in deinem Lande noch von Schaden oder Verderben in deinen Grenzen, sondern deine Mauern sollen »Heil« und deine Tore »Lob« heißen.

 

19  Die Sonne soll nicht mehr dein Licht sein am Tage, und der Glanz des Mondes soll dir nicht mehr leuchten, sondern der HERR wird dein ewiges Licht und dein Gott wird dein Glanz sein. 20 Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht den Schein verlieren; denn  der HERR wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deines Leidens sollen ein Ende haben. 21 Und dein Volk sollen lauter Gerechte sein. Sie werden das Land ewiglich besitzen als der Spross meiner Pflanzung und als ein Werk meiner Hände mir zum Preise. 22 Aus dem Kleinsten sollen tausend werden und aus dem Geringsten ein mächtiges Volk. Ich, der HERR, will es zu seiner Zeit eilends ausrichten.“

 

Somit wäre doch die Aufgabe der Heiden, dem Volk G“TTes zu helfen und zu dienen! Aber keineswegs, es zu unterwerfen und seit der Entstehung des selbsterrichteten Christentums, es zu verfolgen, zu morden... Vielmehr stets von ihm zu lernen, was G“TT gesagt hat!

 

G“TTes Führung  betrifft allein SEIN Volk! Allein diesem ist es gegeben, über das Wort des EWIGEn zu unterweisen! Jeder andere, der sich das anmaßt, erhebt sich gegen SEINE Weisung und SEINen Willen! Und ER führt keinen anderen in dieser Weise als SEIN Volk!! Natürlich herrscht ER über alle Menschen! Und ER erfüllt auch mancherlei Bitten. Aber dies wird jenen am Ende nicht zugute kommen, wenn sie ihre Bitten nicht in der Unterordnung unter SEIN Volk tun, sondern um der Selbstverherrlichung willen bzw. weil sie meinen, dass G“TT mit ihnen sei, aber SEIN Volk sei „out“!

 

Bevor der Gesetzlose, der Weltherrscher,  sich auf seinen Thron setzen kann  und bevor seine Zeit gekommen ist,  muss alles wie bei einer Firma dafür vorbereitet sein. Welche Vorbereitungen sind nötig, bevor ein Chef (ein Leiter, ein Direktor oder eine andere Person in führender Stellung) ernannt werden kann? .... Erst muss mal eine Firma, ein Verein,  eine GmbH, eine AG oder anderes gegründet werden und bestehen, bevor dafür ein Leiter ernannt werden kann. Ebenso gilt das für die Situation, die wir jetzt anschauen. Zuerst müssen Ungerechtigkeit, Gesetzlosigkeit, Lieblosigkeit und der Hass bestehen,  bevor Satan seinen bevollmächtigten  Auserwählten auf den Thron setzt.

 

Ich möchte versuchen, einige in diesen Bereich gehörende offenkundige Wirkungen Satans aufzuzeigen, wobei ich nur auf wenige eingehen werde; dadurch nehme ich Ihnen  nicht Ihre  Verpflichtung ab, selbst ständig wachsam zu sein.  Wie ich erwähnte, ist das schlimmste und gefährlichste Tier in Daniel 7,7 beschrieben, da dies die vereinigte Weltreligion sein wird.

 

Daniel 7,7

„Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrig blieb, zertrat es mit seinen Füssen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner.“

 

Welche Vorbereitungen sind schon getroffen worden? Zahlreiche!  In der Kirche findet alles Mögliche seinen Platz und erhält dadurch auch seinen kirchlichen ‚Segen‘!

 

Halten wir einmal Rückblick...

 

Der Deutsche Evangelische Kirchentag 1991 bot geradezu modellhaft an, welche Gesetzlosigkeiten unter diesem ‚Segen‘ stehen:

 

Christlicher Rock.

Pluralistischer Tanz um Fernöstliches,

 

Vorträge über

freies Ausleben der Sexualität in sogenannter ‚Notwendigkeit der Selbstbefriedigung‘

 

mit Gebrauchsanweisungen für bestehende und werdende Homosexuelle und Lesben. Einige zeigten sich darüber sehr erleichtert, dass die Kirche sie so dazu ermutigt, eine sexuelle Anziehungskraft zum gleichen Geschlecht nicht mehr als etwas Abartiges abzusehen, sondern auszuleben.

 

Feminismus: G’TT wird nicht als Vollkommenheit, sondern als männlicher Teil einer Ganzheit betrachtet, der einer Ergänzung durch einen weiblichen Teil bedarf – ob es ‚Geistin‘, ‚Mutter Erde‘ oder ‚Himmelskönigin Maria‘ sei.

 

Kirchenkunst als Anschauungsmaterial für heilige und biblische Personen: G“TT dargestellt als gebrechlicher Großvater, auf einem Altar thronend, zur Rechten ein kränklicher Jesus, zur Linken Maria, die mit dem Teufel flirtet und ihn zur Erfindung einer todbringenden Geschlechtskrankheit anstiftet.

 

Hexen auf dem Vormarsch: Eine ehemalige Theologie-Professorin ‚aufgestiegen‘ zur selbsternannten Hexe, fordert eine neue Sexualisierung der Religion; in einem Hexen-Workshop rief man die Geister verstorbener Vorbild-Frauen herbei;

 

Sakraler Tanz: Tanzballett im Slip wurde als Darstellung für biblische Reinigung missbraucht;

 

Zen und Yoga praktiziert als Möglichkeit für Gotteserfahrungen

 

Umarmung  fremder Religionen

im Gewand des Dialogs

verschiedene Welt-Religionen gaben sich in einer Dortmunder Kirche ein Stelldichein zum Gebet um Weltfrieden.

 

Salbung: Die biblische heilige Handlung der Salbung wurde ‚volksnah‘ gebracht. Die Gottesdienst-Besucher wurden aufgefordert, einander mit Hautöl zu salben.

 

In vielen Städten finden ebenso ökumenische ‚Gottesdienste‘ mit Muslimen, Buddhisten, Angehörigen der Bahai-Religion und Hinduisten statt (Quelle u.a. IDEA 24/91)

 

Die Kirche war nicht nur in den Umbruchzeiten der ehemaligen DDR Ort für politische Veranstaltungen. Die Verbindung Christentum (Kirche) und Politik (weltliche Macht) geht zurück auf Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert. Zu allen Zeiten spielte die Verbindung Kirche und Politik eine starke Rolle -  so auch zu Luthers Zeiten. Die damals mit vielen Abgaben an ihre Fürsten belasteten Bauern sahen in der Reformation Luthers auch einen Anstoß, sich von diesen sozialen und religiösen Missständen zu befreien. Luther nahm jedoch Partei für die Regierenden und trug dadurch dazu bei, dass Tausende von Bauern hingemetzelt wurden.

 

Wie sieht es heute aus? Es hat sich sozusagen nichts verändert. Eine größere Verantwortung als die damaligen getauften ‚Christen‘ tragen allerdings die heutigen Kirchenmitglieder, die wohl die kirchliche Irrlehre (wie z.B. Christen in der Politik oder dgl.) hören..., wahrnehmen..., annehmen..., aber selbst   lesen könnten, was die Bibel dazu sagt, während damals kaum einer eine Bibel zur Hand nehmen konnte.

 

Sie könnten fragen: ‚Wie denn  das?‘  Damals konnten nur wenige Menschen lesen, die Bibel gab es nur in Handabschriften. Dadurch war sie zu wenig verbreitet und zu teuer, um vielen Menschen zugänglich zu sein. Als Forderung mussten die Menschen glauben, was ihnen vorgetragen wurde. Heute sind bereits Kinderbibeln erhältlich, die vollständige Schrift dann später für den Konfirmanden- bzw. Firmungs-Unterricht. Auch Katholiken, denen bis vor wenigen Jahrzehnten – unter dem Vorwand der Unverständlichkeit für Laien – das persönliche Lesen der Bibel nicht angeraten, teilweise sogar verboten wurde, haben jetzt freien Zugang zu ihr. So besitzt heute fast jeder ‚Christ‘ eine oder gar mehrere Bibelübersetzungen. Da wir also nicht nach der offiziellen Kirchenlehre leben müssen, sondern vielmehr   alles,  wie es geschrieben steht, anhand der Schrift selbst überprüfen sollten, besteht in der Tat die Möglichkeit, das Wort G“TTes selbst zu kennen. Wer dies versäumt und sich verführen lässt, weil er die kirchliche Lehre für sich als Wahrheit annimmt und erklärt, muss vor G“TT die Verantwortung dafür tragen.

 

Eine vollständige Bibelübersetzung gibt es in 371 Sprachen. Merkwürdigerweise liegt das ganze „Neue Testament“ in weiteren 960 Sprachen vor.  (Welche Verdorbenheit und G“TTlosigkeit!!!!!!)  Für das geistige Wohl der Deutschen sorgen 40.000 evangelische und katholische Geistliche plus einige Tausend andere, wie auch 100.000 gewerbsmäßige Wahrsager. - In 2.000 Jahren wuchs die Zahl der Christen auf 2 Milliarden an. Fast genau ein Drittel der Menschheit bekennt sich den Angaben zufolge zum christlichen Glauben. Etwa jeder 5. Mensch ist Muslim – knapp 1,2 Milliarden. Hindus zählen  811 Millionen.  Buddhisten 360 Millionen.  14,4 Millionen sind Juden (0,24 %). In Europa leben 537 Millionen Christen. Die römisch-kath. Kirche stellt mit über 1 Milliarde Angehörigen mehr als die Hälfte der Christenheit. Die Protestanten kommen auf 342 Millionen.  

 

Wir sehen, mit welchen Möglichkeiten die Kirche verführen kann. Nicht nur durch   i h r   Wort, sondern auch durch ihr Tun in vielen verschiedenen, bereits erwähnten ‚Angeboten‘. Aber auch viele, auf den ersten Anblick berechtigte Aktivitäten diakonischer, sozialer, musischer oder theologischer Art, werden zur Verführung, weil sie zum Selbstzweck geworden sind, weil Gehorsam und Dank gegenüber G“TT nicht mehr als Triebfeder erkannt werden können und der EWIGE nicht im Mittelpunkt steht. Sogenannte ‚Dienste‘ sind zu Götzendiensten geworden, wenn das Herz der Erfüllung dieser ‚Dienste‘ gehört, wenn in erster Linie erwartet wird, dass all diese Tätigkeiten und Aktivitäten haupt-, neben- oder ehrenamtlicher Art zum Vorzeige-Programm der Gemeinde gehören.

 

Wer an diesen scheinbar heiligen Angeboten teilnimmt, meint in der Regel, dass es zu seiner Stärkung im Glauben und gleichzeitig zu seiner Vorbereitung auf künftige Zeiten, die dem irdischen Leben folgen, dient. Wie konnte es dazu kommen?

 

Lukas 22,25 

„Er aber sprach zu ihnen: Die Könige herrschen über ihre Völker, und ihre Machthaber lassen sich Wohltäter nennen.“

 

Matth. 20,25 “Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun.“

 

In welcher Weise unterscheidet sich die Kirche von weltlichen Machthabern... Königen...? Gibt es noch irgendeinen Bereich, in dem die Kirche sich nicht der Welt angepasst hat? Der Blick nach Irland zeigt, wie sich zwei christliche Konfessionen bekämpfen, als ob sie gegen den Feind G“TTes kämpfen würden. Wer ist der Feind? Wer ist der Gerechte? Haben die Kirchenführer wirklich keine Möglichkeit, diesen Kampf zu unterbinden, oder geht es doch vielmehr um Macht und darum, welche christliche Konfession über die andere regieren kann?

 

Halten wir kurze Rückschau!

                               

Neben den Franken/Deutschen hatten die Franzosen und auch die Engländer ihren Anteil am Kreuzrittertum. Richard Löwenherz, dem der wohlbekannte Robin Hood das Geld durch Räubereien „verdiente“, war auch auf der Kreuzfahrt. Da haben sie aus Jerusalem zu den anderen „Mitbringseln“ auch all das mitgenommen, was die Römer seinerzeit „vergessen“ hatten. Eine große Auswahl war nicht mehr vorhanden, und so sahen sie sich gezwungen, den Thron Davids mitzunehmen! Auch heute sitzt die englische Königin noch auf diesem Thron, der natürlich nur der Grundstock ist - mit etlichen bequemeren Zutaten als Überdeckung versehen. So ist also die königliche Familie diejenige, die von sich behauptet, die Verheißungen würden ihnen gehören, da sie auf dem Thron Davids sitzen, wie es verheißen ist!  Der Grund, weshalb die Iren gegen die Katholiken kämpfen, ist also auch nicht verwunderlich, da die Protestanten in Irland die anglikanische Richtung ehren. Verständlich, dass in einem Land 2 auserwählte Völker (Katholiken und Anglikaner) schwer zurechtkommen können! Deshalb auch der große Eifer der Engländer in der Politik, weil sie ja wissen, dass es um den Thron geht! Natürlich nicht in Afghanistan, sondern in Israel! Auch, dass die Amerikaner und Engländer die alten Grenzen in Israel wieder haben wollen, ist sehr verständlich! Dann wäre der Heilige Berg im Osten, und der „König“ könnte ohne Schwierigkeiten seinen Platz einnehmen!

 

Welche Rolle dabei Deutschland spielt? Auch keine geringe! Der Stolz Berlins ist bekannt! Dabei ist nicht das Brandenburger Tor gemeint, sondern der Pergamon-Altar! Natürlich wurde dieser nicht in Deutschland hergestellt, aber er wurde nach dem Auffinden im 19. Jahrhundert dorthin gebracht. Dies geschah etwa in den Jahre 1907-1908, und so entstand das Pergamon-Museum. Kurz darauf wurden die Deutschen gerade von diesem Geist, mit dem der Altar verbunden war, überwältigt und sie zogen, wie die früheren Besitzer dieser Kultstätte, los, die Welt zu erobern...! Dass sie eine Bauchlandung erleben mussten, war zu erwarten...

 

1932 wurde das Museum mit der Fassade, die dazugekauft wurde, erweitert mit der islamischen Kunststätte, und so entstand das Islamische Museum. Dass dieser Geist Deutschland dann erneut überwältigte, und sie wieder und mehr als zuvor losgingen, sich die Erde untertan zu machen,  war also auch kein Zufall! Dass dies angesichts des Zeus-Altars nicht mehr fern sein musste und auch die Einflüsse all der anderen Dinge bis hin zu den babylonischen Gegenständen, Treppen und Tore, durch die auch heute die Besucher mit großer Ehrfurcht hindurchgehen – dies alles deutet darauf hin, welche Rolle die zuerst verschwundenen, aber zur rechten Zeit wieder aufgefundenen Stätten bedeuten!

 

Also, die satanische Lehre ist den Deutschen nicht zufällig vom Himmel in den Schoß gefallen, sondern sie streckten sich schon sehr danach aus! Sie haben alle das Ihre dazu beigetragen, was kommen musste. Und so sehen wir, dass heute die Menschen immer ver-rückter werden...

 

Übrigens, was Pergamon angeht, steht in der Apokalypse geschrieben

Offenbarung 2,12-13  

„Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe: Das sagt, der da hat das scharfe, zweischneidige Schwert: Ich weiß, wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist, und du hältst an meinem Namen fest und hast den Glauben an mich nicht verleugnet, auch nicht in den Tagen, als Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt...“ (Im übrigen habe ich damit auch verstanden, weshalb ich viele Jahre in Deutschland leben musste! Das war u. a. meine Schule...!)

 

Dass sich in Israel einiges tun wird, ist in der Tat zu erwarten! Aber das ist ja auch der Code dafür, dass G“TT, die letzten „i“-Tüpfelchen betrachtend, loslegen wird und diese Erde schlagen ohne Erbarmen! Sicherlich wird die christliche und islamische Welt nicht ausgespart werden, weil sie sich als Hauptreligion betrachten, welche  einzig und allein die wahre sein sollte und alle anderen wie nichts. Deshalb wird G“TT sie vernichten und auch die Wurzel ausreißen! ER wird gewiss niemand behalten wollen, der sich einem „Glauben“ verschworen hat gegen SEIN Volk und SEIN Land ! Deshalb denke ich, dass diejenigen, die jetzt noch in der Kirche sind und bleiben – auch wenn sie damit nichts zu tun haben wollen – mit untergehen, da sie sich unter deren „Flagge“ befinden. Dennoch hat G“TT einige schon vorbereitet, die sich in den kommenden Tagen noch schnell aus der Kirche retten werden, bevor es zu spät ist! Es gibt keine gute Kirche. Die Lehre, welche das Christentum sich zusammenbraute, hat ein und dieselbe Wurzel. Wer sich also nicht auf das „nackte Wort“ G“TTes verlässt, der wird von IHM verlassen! Zu SEINem Wort gehören die NT-Zusätze gewiss nicht!

 

Wie ist es mit der heute so oft hervortretenden „Geistlichen Gemeinde-Erneuerung“ – der charismatischen Erneuerung – der charismatischen Bewegung überhaupt bestellt? Was geschieht Neues? Geschieht Busse für die begangenen Sünden von Neid, Eifersucht, Herrschsucht und Mord an vielen Juden, deren Platz sie eingenommen haben? Nein!! Sie entdecken und benutzen die charismatischen Gaben und wehe dem ‚Bruder‘ und der ‚Schwester‘ in ‚Christus‘, die diese Gaben nicht annehmen wollen oder sie sich nicht aneignen. Mit den fehlenden ‚geistlichen‘ Aktivitäten fehle den ehemaligen Geschwistern aus den Herkunftskirchen das Markenzeichen dazu, vollwertiger ‚Christ‘ sein zu können...

 

Markus 16,17-18

„Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: in meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden, Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.“ Anmerkung zu diesem Text:

„A) Nach den ältesten Textzeugen endet das Markusevangelium mit Vers 8. Die                    

Verse 9-20 sind im 2. Jahrhundert hinzugefügt  worden, vermutlich um dem Markus-

Evangelium einen den andern Evangelien entsprechenden Abschluss zu geben.“

 

Ist tatsächlich jemand, der in Zungen reden oder ‚Wunder tun‘ kann, reif für das Himmelreich? Ist es wirklich als Voraussetzung dafür gegeben? Mattitjahu 24,24 oder gar 7,22-23 sagen dazu:

 

Matthäus 24,24 

„Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so dass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.

 

Matthäus 7,22-23

„Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!“

 

Diese Gaben sind nicht von G“TT ,  und für „Gläubige“ somit nicht zum Nutzen, sondern zum Schaden!!!

 

All diese Gaben sind nichts wert, wenn nicht Mattitjahu 7,21 als Bestätigung erfüllt ist:  Matthäus 7,21

„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern  die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“

 

Jeder, der auf der Richtigkeit seiner kirchlichen Zugehörigkeit besteht und in diesem seinem Rahmen G“TTes-Erfahrungen haben will bzw. G“TTes Willen tun will, engt G“TT ein und verstößt gegen das erste Gebot, weil er nicht die Bedingungen G“TT total überlässt, freistellt, unter denen G“TTes Wille geschehen soll. Die charismatische Bewegung – die ‚dritte Welle des Heiligen Geistes‘ – die Gemeindeerneuerung, die Pfingstkirchen sind nur eine neue Richtung, in der Satan in besonderer Weise viele verführen kann und wird. Wie wir schon vorher gesehen haben, kann nur das geschehen, was in der Tat vorbereitet ist. Die charismatisch orientierten Christen oder andere sind für mich nichts anderes als Instrumentenbauer für Satan.

 

Bitte denken Sie nicht, dass ich daran zweifeln würde, dass G“TT heute noch Wunder tut oder dass Dämonen in Menschen wohnen, die dann vom HERRn vertilgt werden können, sondern es geht um etwas anderes.

 

Schauen wir die Auszugs-Vorbereitungen im Hause des Pharao an. Vorbereitung und Erkenntnis für G“TTes Wirken geschah erst in der Zweisamkeit von Moshe und G“TT. Dabei lernte Moshe das Wirken G“TTes kennen.

 

2. Mose 4,1-4

„Mose antwortete und sprach: Siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf mich hören, sondern werden sagen: Der HERR ist dir nicht erschienen. 2 Der HERR sprach zu ihm: Was hast du da in deiner Hand? Er sprach: Einen Stab.3 Der HERR sprach: Wirf ihn auf die Erde. Und er warf ihn auf die Erde; da ward er zur  Schlange, und Mose floh vor ihr. 4 Aber der HERR sprach zu ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche sie beim Schwanz. Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie, und sie ward zum Stab in seiner Hand.“

 

Als Folgerung dieser Unterredung G“TTes mit Moshe war dieser befähigt, auf den GEIST  G“TTes zu hören und sich als Instrument G“TTes gebrauchen zu lassen für SEINe Zeichen und SEINe Wunder.

 

2. Mose 7, 1-5   

„Der HERR sprach zu Mose: Siehe, ich habe dich  zum Gott gesetzt für den Pharao, und Aaron, dein Bruder, soll dein Prophet sein. 2 Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde; aber Aaron, dein Bruder, soll es vor dem Pharao reden, damit er die Israeliten aus seinem Lande ziehen lasse. 3 Aber  ich will das Herz des Pharao verhärten und viele Zeichen und Wunder tun in Ägyptenland. 4 Und der Pharao wird nicht auf euch hören. Dann werde ich meine Hand auf Ägypten legen und durch große Gerichte meine Heerscharen, mein Volk Israel, aus Ägyptenland führen. 5 Und die Ägypter sollen innewerden, dass ich  der HERR bin, wenn ich meine Hand über Ägypten ausstrecken und die Israeliten aus ihrer Mitte wegführen werde.“

 

und Verse 9-12 „Wenn der Pharao zu euch sagen wird: Weist euch aus durch ein Wunder!, so sollst du zu Aaron sagen:  Nimm deinen Stab und wirf ihn hin vor dem Pharao, dass er zur Schlange werde! 10 Da gingen Mose und Aaron hinein zum Pharao und taten, wie ihnen der HERR geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab hin vor dem Pharao und vor seinen Großen, und er ward zur Schlange. 11 Da ließ der Pharao die Weisen und Zauberer rufen, und die  ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten: 12 Ein jeder warf seinen Stab hin, da wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe.“

 

sowie Verse 15-22

Geh hin zum Pharao morgen früh. Siehe, er wird ans Wasser gehen; so tritt ihm entgegen am Ufer des Nils und nimm den Stab in deine Hand, der zur Schlange wurde, 16 und sprich zu ihm: Der HERR, der Gott der Hebräer, hat mich zu dir gesandt und dir sagen lassen:  Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene in der Wüste. Aber du hast bisher nicht hören wollen. 17 Darum spricht der HERR: Daran sollst du erfahren, dass ich der HERR bin: Siehe, ich will mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, auf das Wasser schlagen, das im Nil ist, und es soll  in Blut verwandelt werden, dass die Fische im Strom sterben und der Strom stinkt. Und die Ägypter wird es ekeln, das Wasser aus dem Nil zu trinken. 19 Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Nimm deinen Stab und  recke deine Hand aus über die Wasser in Ägypten, über ihre Ströme und Kanäle und Sümpfe und über alle Wasserstellen, dass sie zu Blut werden, und es sei Blut in ganz Ägyptenland, selbst in den hölzernen und steinernen Gefäßen.

 

20 Mose und Aaron taten, wie ihnen der HERR geboten hatte, und Mose hob den Stab und schlug ins Wasser, das im Nil war, vor dem Pharao und seinen Großen. Und alles Wasser im Strom wurde in Blut verwandelt. Und die Fische im Strom starben, und der Strom wurde stinkend, so dass die Ägypter das Wasser aus dem Nil nicht trinken konnten; und es war Blut in ganz Ägyptenland. 22 Und die  ägyptischen Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten. So wurde das Herz des Pharao verstockt, und er hörte nicht auf Mose und Aaron, wie der HERR gesagt hatte.“

 

Wir sehen, dass es nicht nur um die Wunderzeichen G“TTes, sondern auch um Satans geht. Die Zauberer durften nachahmen bis zu einer bestimmten Grenze, von der ab zur Nachahmung keine satanische Kraft mehr genügte. Nur G“TT konnte sie überschreiten.

 

2. Mose 8, 12-15

Und der HERR sprach zu Mose: Sage Aaron: Strecke deinen Stab aus und schlag in den Staub der Erde, dass er zu Stechmücken werde in ganz Ägyptenland. 13 Sie taten so, und Aaron reckte seine Hand aus mit seinem Stabe und schlug in den Staub auf der Erde. Und es kamen Mücken und setzten sich an die Menschen und an das Vieh; aller Staub der Erde ward zu Mücken in ganz Ägyptenland. 14 Die  Zauberer taten ebenso mit ihren Künsten, um Mücken hervorzubringen; aber sie konnten es nicht. Und die Mücken waren sowohl an den Menschen als am Vieh. 15 Da sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist  Gottes Finger. Aber das Herz des Pharao wurde verstockt, und er hörte nicht auf sie, wie der HERR gesagt hatte.“

 

Wir dürfen jedoch auch nicht übersehen oder vergessen, dass Satan seinen Bevollmächtigten auferstehen lässt.

 

Offenbarung. 13,3

„Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier,“

 

Wir dürfen wissen, dass am Ende der Weltzeit viele falsche Propheten aufstehen werden, z.B. 

Matthäus 24,11 „Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.“ Und werden tun, wie Satan ihnen befiehlt, da er ihr Herr ist!

 

Wenn wir an die Wunder und Zeichen Satans denken, die ihm an Ende seiner Wirkungszeit durch G“TT zugelassen werden, dann sehen wir, dass große proklamierende charismatische Sitzungen, Segnungsgottesdienste und andere Großveranstaltungen mit Vorliebe von Satan für seine große Verführung benutzt werden. Es geht also nicht mehr um kleine und langsame Verabreichungen des satanisch verführerischen Giftes – wie bisher in der Kirche seit vielen Jahrhunderten. Wie der Schneeball im Abrollen vom Berg immer schneller und größer wird, entwickeln sich auch die Geschehnisse zum Ende der Zeiten hin immer rasanter. Daher ist es nicht verwunderlich, dass keine andere christliche Richtung solchen Zulauf hat wie die charismatische Seite und die der Pfingstkirchen.

 

Diese Entwicklung wurde auch vom Vater der Lüge, dem Verderber, sehr intensiv vorbereitet. Die Menschen sind Sklaven des eigenen Ichs, die das Ich an G“TTes Stelle setzen und nicht G“TT dienen, sondern sich von IHM bedienen lassen wollen. Das heißt, dort wo diese Menschen eine Gelegenheit sehen, ihre Gaben erscheinen zu lassen, tun sie es auch, ohne darüber Gewissheit zu haben, ob es mit G“TTes Willen übereinstimmt. Sie kennen aber weder den VATER des erstgeborenen Sohnes noch jenes SOHNES, den sie für den eingebornen (=einziggebornen / einziggezeugten) halten:  Sie wüssten sonst, dass IMMANUEL nicht überall herumgegangen ist, um sich zu beweisen, sondern dass ER nur den Willen SEINes VATERs tat.

 

Wer nicht bereit ist, sich G“TT völlig unterzuordnen, sondern vielmehr an der christlichen Kopie - der ‚Action‘ der Welt - Gefallen findet und darin seine eigene Rolle sucht, der fügt damit nicht G“TT, sondern sich selbst Schaden zu, weil er sich von G“TT abschneidet. Die derartige christlich-kirchliche Entwicklung bringt mit sich, dass die Voraussetzungen geschaffen werden für eine totale Vereinnahmung in der Abhängigkeit und Verbundenheit mit Satan.

 

Religiöse Freiheit ist nicht gleichzusetzen mit G“TT-losigkeiten aller Art. Sie entschuldigt nicht einmal den Hochmut, mit dem sich ein ‚Christ‘ über den anderen stellt oder ihn vergewaltigt.

 

Denken Sie bitte nicht, ich würde daran zweifeln, dass G“TT heute noch Wunder bewirkt. Ich erlebe täglich SEINe Wunder. Als grösste Wundertat unter allen sehe ich jedoch an, dass Israel „den Mittelpunkt der Erde“ (Hes. 38,12) bewohnt und dort existiert, obwohl kein einziges Volk ehrlich als Freund zu ihm steht. Die Amerikaner sind weder ehrlich noch Helfer, sondern die USA sind ein egoistisches Land voller Zecken und Blutegel! Das Bestehen Israels ist ebenso sehr als Wunder anzusehen, wie das Bestehen des jüdischen Volkes, obwohl es als eine Minderheit auf der ganzen Welt gilt. Seine Existenz ist dennoch so sehr wichtig, dass Mächtige vor ihm zittern und sich vor ihm fürchten. Es sind große Wunder, dass Israel mehr als 50 Jahre alt geworden ist und dass immer mehr Juden Heimweh nach Israel bekommen. Die Wunder sind aber auch vorhergesagt durch die Propheten, durch IMMANUEL und auch durch die Apostel.

 

Welche Wunder sind noch im Großen zu erwarten?

 

Sacharja 14,5 

„Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid  vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm.“

 

Markus 8,38

„Wer sich aber meiner (=meines Judeseins) und meiner Worte (=Gültigkeit der Torah, der Propheten) schämt unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.“

 

Matthäus 25,31

„Wenn aber  der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit,“

 

Sacharja 14,3 „Und  der HERR wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht.“

 

Sacharja 12,9-10

„Und zu der Zeit werde ich darauf bedacht sein,  alle Heiden zu vertilgen, die gegen Jerusalem gezogen sind. Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich  ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und  sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.“

 

Warum ist jetzt nicht die Zeit der großen Wunder G“TTes in der Öffentlichkeit? Meint jemand, wenn IMMANUEL SEINen eigenen Blutsgeschwistern keine Zeichen geben wollte, dann würde ER es auf Befehl der Heiden tun?

 

Matthäus 16,4

„Ein böses und abtrünniges Geschlecht fordert ein Zeichen; doch  soll ihm kein Zeichen gegeben werden, es sei denn das Zeichen des Jona. Und er liess sie stehen und ging davon.

 

Markus 8,12

„Und er seufzte in seinem Geist und sprach: Was fordert doch dieses Geschlecht ein Zeichen? Wahrlich, ich sage euch: Es wird diesem Geschlecht kein Zeichen gegeben werden!“

 

 

Sicher half ER und schenkte gewisse Wunder und heilte und befreite die Menschen bis heute, öfter als wir es denken. Kann aber jemand G“TTes Ehre suchen, der neben G“TT auch seinen eigenen Anteil heraushebt? Jochanan 12,35 bezeugt, dass das Licht nicht ständig da war und da ist; ebenso deutet Jochanan 11,9-10 darauf hin, dass in der Welt Dunkelheit herrscht.

 

Johannes 12,35

„Da sprach Jesus zu ihnen: Es ist das Licht noch eine kleine Zeit bei euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt, damit euch die Finsternis nicht überfalle.  Wer in der Finsternis wandelt, der weiß nicht, wo er hingeht.

 

Johannes 11,9-10

„Jesus antwortete: Hat nicht der Tag zwölf Stunden? Wer bei Tag umhergeht, der stößt sich nicht; denn er sieht  das Licht dieser Welt. Wer aber bei Nacht umhergeht, der stößt sich; denn es ist kein Licht in ihm.“

 

Sie könnten jetzt fragen, ob ich überhaupt keine Möglichkeit im Wirken des HEILIGEn GEISTes sehe? Doch ! Das Grösste und Wichtigste, was uns durch den HEILIGEn GEIST geschehen kann, ist, dass ER uns bußfertig macht und uns in der Dunkelheit vor unserem Fuß das Licht gibt, damit wir nicht fallen, dass ER uns schließlich willig macht, den Willen G“TTes zu wollen.    Dass ER uns lehrt und uns in unserem Gebetsleben leitet, dass ER uns fähig macht, zu erkennen, was von G“TT ist und was nicht. Von G“TT ist zumindest SEIN Volk und die, die sich beugen und willig sind, sich einzureihen......! Dass ER uns, wenn wir es zulassen, vorbereitet auf die zukünftige Leidenszeit. Sein Wirken hat jedoch nichts mit spektakulären Ereignissen zu tun.

 

Wer heute sagt, dass er anders handeln würde als die Väter in den 30er und 40er Jahren  gegenüber dem erstgeborenen Sohn (der auch  „Braut“ und „auserwähltes Volk“ genannt ist), - wer sich an der ersten Stelle sieht (mit Israel vor Israel) durch seinen Heils-Egoismus - der ist nicht weniger Mörder als seine Vorfahren, da er nicht wahrhaben will, was in Jeschajahu 66, 10-11 gesagt wird: Nur die haben Freude über Jeruschalajim und damit über Israels Glück, „die ihr über sie getrauert habt.“

 

Jesaja 66,10-11 

Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. 11 Denn nun  dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an dem Reichtum ihrer Mutterbrust.“

 

Dies ist die grösste Sünde der Heidenchristen, dass sie den erstgeborenen Sohn G“TTes nicht erkannt, nicht geliebt und nicht geehrt haben, sondern beneidet, gequält, gehasst, verfolgt, unterdrückt und verachtet haben.

 

All die sind selbstsüchtig und gesetzlos, die sich durch Zeichen und Wunder schnell verführen lassen, da sie nicht wissen, durch wen diese Wunder entstehen und weil sie weder G“TT noch SEINen Sohn noch SEINe Ordnungen kennen.

 

Johannes 15,18-21  

„Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. 19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. 20 Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe:  Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten. 21 Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.“  (Welt = Völker = Nationen = Heiden = Nichtjuden)

 

Darum lässt G“TT all diese verführen, weil sie den frommen Lügen glauben und dafür gerichtet werden.

 

Wenn Sie jetzt einwenden, dass Sie mit Charismatikern nichts zu tun haben, aber an Marien-Erscheinungen in Lourdes, Tschenstochau, Fatima oder Medjugorje glauben, so ist es dasselbe. Maria ist eine heidnische Göttin, die mit der Mirjam, der Mutter IMMANUELs, nichts gemeinsam hat. Mirjam kannte die Schriften und wusste auch, dass nichts von einer Himmelskönigin erwähnt ist; sie wusste auch, dass ihr Sohn keine menschliche Vermittlerin benötigte.

 

Wer von solchen wunderwirkenden Geistern noch nicht verführt ist, tut jedoch gut daran, sich über die vorher Erwähnten nicht zu erheben, sondern den HERRN, den G“TT ISRAELs um weitere Bewahrung zu bitten und für die bisherige zu danken. Ebenfalls ist für Sie, die solchen Erscheinungen bereits vertraut haben, wichtig, dass Sie Busse tun. Für alle aber ist wesentlich, den EWIGEn und ALLMÄCHTIGEn G“TT zu bitten, dass ER aus Ihrem Herzen die Wurzel aller die Unwahrheit liebenden Gefühle herausreißt und Ihnen Demut und Liebe zur Wahrheit schenkt.

 

Wie viel Raum hat die Wahrheit heute noch? Ich bin überzeugt: sehr geringen – mit abnehmender Tendenz! Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass IMMANUEL gesagt hat: Lukas 18, 8b

„Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?“

 

Wir können in den Briefen des sogenannten ‚Neuen Testaments‘ sehr viel von den heutigen Strömungen erkennen, zu denen auch die charismatische Bewegung zählt; denn auch sie pocht auf ihre vermeintliche Gotteskraft und Vollmacht, was leider viele anzieht und verdirbt. Der HERR will mit solch frechem Gesindel gewiss nichts zu tun haben, das die Möglichkeit verkündet, sich mit geistlichen Gütern wie in einem Supermarkt zu bedienen, das mit himmlischen Mächten umspringt, als ob deren Auftrag wäre, unseren Willen zu erfüllen, anstatt G“TTes Plan zu vollbringen. Bereits in der Zeit, in der diese Briefe entstanden, vermehrten sich die Irrlehren, vermischt mit den G“TT-gegebenen Wahrheiten. Menschliche Klugheiten und vermeintliche, behauptete Erkenntnisse verwirrten die Gemeinden.

 

Inzwischen kennen wir viele christliche Konfessionen, die alle behaupten, dass ihre Lehre die getreueste unter den vielen Lehren sei oder gar die einzig richtige. Manchmal erscheint es mir aber so, wie wenn alle Kirchen ihre eigenen Jesusse, Propheten, Apostel wie auch den eigenen Gott hätten. So wurde die Kirche das wichtigste Instrument für Satan, der die Welt verführt, zusammen mit allen anderen, fremde Götter anbetenden Religionen. Von diesen Möglichkeiten her wird sie die Weltpolitik, die Weltwirtschaft wie auch die weltvereinigte militärische Macht unter ihrer Herrschaft haben und Israel bzw. Jerushalaim angreifen, jedoch, wie es geschrieben steht, selbst fallen.

 

Joel 4,12

„Erwachen und heranziehen sollen die Völker in das Tal Jehoschafat ; denn dort werde ich sitzen, zu richten alle Völker ringsum.“

 

Sacharja 12, 3-4 

„Und es geschieht, an selbigem Tage mache ich Jeruschalajim zum Laststein  für alle Völker, alle, die ihn aufladen, werden sich daran zerschneiden, und es werden sich rotten um dasselbe alle Völker der Erde. An selbigem Tage, ist der Spruch des Ewigen, schlage ich jegliches Ross mit Schwindel und dessen Reiter mit Wahnsinn, und über dem Hause Jehuda hab’ ich meine Augen offen, und jegliches Ross der Völker schlage ich mit Blindheit.“

 

Für die Feinde Israels, die ihren Hass mit humanistischem Denken kaschieren wollen, zum Schluss noch folgendes.

 

Jeremia 13,23 

„Kann auch ein Mohr seine Haut verwandeln und ein Leopard sein buntes Fell? Dann würdet auch ihr imstande sein, gut zu handeln, die ihr an Bösestun gewohnt seid.“

 

Um die Aktualität von dem, was ich Ihnen deutlich zu machen versuchte, zu unterstreichen, möchte ich Ihnen mein Erleben über das Millennium (Jahreswechsel zu 2000)  zum Verständnis anfügen – siehe Kapitel 12.

 

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