Kapitel 10

 

Paulus und seine Botschaft

 

 

Gewiss - wenn ich jetzt über Paulus schreibe, so ist es nicht anders, als ob ich im Wespennest der Kirche bzw. des Christentums herumstochern würde. Gerade er und seine Botschaft sind die 'Heilige Kuh' der Kirche: Niemand kann dagegen etwas einwenden, dass er eine ganz andere, - sowohl von der Torah und den Propheten, als auch vom größten Teil  der Evangelien (die noch Originaltexte beinhalten) und anderen Mitteilern des so genannten 'Alten Testamentes' sowie des  'Neuen Testamentes' abweichende - Lehre gebracht hat. Diese Lehre aber wurde zur Hauptquelle der kirchlichen Botschaft gemacht. Mit dem Lesen dieses Kapitels gehen Sie allerdings das Risiko ein, dass Sie danach auch alles andere, was Sie bisher von mir lasen, ablehnen wollen. Es geht jedoch kein Weg daran vorbei, dass jeder für sich nach seiner eigenen Betrachtung entscheidet, dass mit der Lehre von Paulus etwas nicht stimmen kann, oder G“TT ist ein Lügner, dessen Wort keinen Bestand hat! Mit seiner Lehre wurde von jemand Falsches in die Bibel hineinmanipuliert. Wir können diese Feststellung etwa so treffen, dass sowohl die G"TTliche Wahrheit verdreht und satanische Impulse hineingemischt wurden, als auch, dass die Kirche diese wohlwollend ausbaute! Oder hat etwa der EWIGE die paulinische Lehre verfälscht bzw. verdorben, um sich diese eigennützlich zu machen? Eines ist sicher - beide Lehren haben nicht dieselbe Wurzel, somit auch nicht dieselbe Botschaft!


Daher möchte ich Sie keinesfalls vor den Kopf stoßen, sondern nur ermutigen, mit mir ein wenig in den Schriften zu forschen und Ungereimtheiten aufzudecken, die nicht von dem eigenen Verstehen bzw. Nichtverstehen, sondern von Widersprüchlichkeiten herrühren. Bitte glauben Sie mir, dass ich Paulus nicht nur als Lügner hinstellen will, da auch ihn vieles von dem, was angeblich von ihm stammen soll, sehr überraschen bzw. entsetzen würde! Ein erheblicher Teil der sog. Paulus-Briefe sind unter seinem Namen von der Kirche bzw. dem heidnischen Christentum Hinzugedichtete Anteile. Wenn man an das Ganze auf die heute so verbreitete human-psychologische Weise herangeht, so kann man ihre Entstehung ohne weiteres so erklären, dass die Heiden/Nichtjuden sich schon damals in einer sehr benachteiligten Rolle befanden, bevor die Kirche entstanden ist, da G“TT keine Kirche oder andere Religionen haben wollte. Somit haben sie auch keineswegs SEINe Hilfe zu erhoffen gehabt. Sie hätten doch all die heidnischen Lehren, Traditionen, Gewohnheiten ausräumen und mit einer jüdischen Lehre ersetzen müssen bzw. mit der Lehre, die der G"TT ISRAELS  SEINem Volk vermacht hat, wenn sie sich ja tatsächlich zu dem G“TT ISRAELs hätten wenden wollen.


Wohlbekannt ist jedoch, dass man einen Menschen nicht völlig umkrempeln kann noch soll, wenn dieser nicht will, sondern ihm einen Anteil des Vorhandenen beibehält - wie bei Aquarien das Wasser, damit die Fische sich besser akklimatisieren und die erneuerte Umgebung nicht unheimlich befremdend empfinden, außer wenn G“TT es tut. So etwa behielt die Kirche einiges von dem, was der heidnischen Götzenlehre angehört, bei. Wir werden es noch betrachten, gehen vorerst aber zurück zu dem Vater der Kirche: zu Paulus.


Wie all jene geheimnisvollen Behauptungen entstanden sind, die dann um so wichtigere Bausteine der Kirche wurden, können wir gleich ohne schwierige biologische oder physikalische Behandlung erkennen, nur muss man die kirchliche Interpretation der Aussage herbeischaffen!


Das Selbstverständnis der Christenheit als ‚Nachkommen Abrahams'

 

Römer 9, 6-9 

"Aber ich sage damit nicht, dass Gottes Wort hinfällig geworden sei. Denn nicht alle sind Israeliten, die von Israel stammen; 7 auch nicht alle, die Abrahams Nachkommen sind, sind darum seine Kinder. Sondern nur »was von Isaak stammt, soll dein Geschlecht genannt werden« (1. Mose 21,12), 8 das heißt: nicht das sind Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern nur die Kinder der Verheißung werden als seine Nachkommenschaft anerkannt. 9 Denn dies ist ein Wort der Verheißung, da er spricht (1.Mose 18,10): »Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben.«


Diese und viele andere Stellen sind ein Hauptanlass für die Kirche, für sich die G"TTeskindschaft zu beanspruchen. Da sehen Sie gleich 2 Torahstellen-Angaben. Schauen wir sie an! Paulus sagt also - mit dem hier korrekten Zitat (!) - die Wahrheit, da in der Tat nicht alle Kinder Awrahams zur Kindschaft berufen sind - weder Jischmael (Ismael) noch die Nachkommenschaft der Kinder, die er durch seine zweite Frau
Ketura bekam - Simran, Jokschan, Medan, Midian, Jischhak und Schuach! Was mit ihnen geschah, können Sie erfahren aus:

 

1. Mose 25,5-6 

"Und Abraham gab all sein Gut Isaak. Aber den Söhnen, die er von den Nebenfrauen hatte, gab er Geschenke und schickte sie noch zu seinen Lebzeiten fort von seinem Sohn Isaak, nach Osten hin ins Morgenland."

 

Wenn wir die Geschichte Israels bis zum heutigen Tag betrachten, haben gerade die Jischmaeliten und die Nachkommen der Ketura den Nachkommen Jitzchaks  schon sehr viel Leiden zugefügt, bzw. sind sie dabei, es heute vollenden zu wollen! Ebenso war die Nachkommenschaft Jitzchaks nicht auf beide Söhne verstanden! Es steht geschrieben:

 

Maleachi 1,2-3,

„Ich habe euch lieb, spricht der HERR. Ihr aber sprecht: »Woran sehen wir, dass du uns lieb hast?« Ist nicht Esau Jakobs Bruder? spricht der HERR; und doch hab ich Jakob lieb und hasse Esau und habe sein Gebirge öde gemacht und sein Erbe den Schakalen zur Wüste.“

                                                                                                

Das heißt, G“TT hat Ja’akow  erwählt, aber Esov (Esau) gehasst! Dessen Nachkommenschaft, die Edomiter, standen den anderen nicht erwählten Söhnen Awrahams  und deren Nachkommen darin nicht nach, der Nachkommenschaft Jakobs Leid zuzufügen. Somit ist zu sehen, dass das Ende (oder auch der Anfang) bei Jakob steht und seinen 12 Söhnen, wobei Jakob wiederum die 2 Söhne von Josef besonders gesegnet und eingesetzt hat.

 

Die Söhne der Nebenfrauen von Awraham mussten also aus der Nähe Jitzchaks, der allein der Verheißene war, weichen, sowohl Jischmael wie auch die Kinder der Ketura. Wenn Paulus also sagt, dass der Verheißene der nach 1. Mose 18,10 Genannte sei, hat er ohne Zweifel recht! Auch damit hat er Recht, dass es nicht um die blutsmässige Abstammung ging! 


1. Mose 18,10

"Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen übers Jahr; siehe, dann soll Sara, deine Frau, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür des Zeltes."


Also, der EWIGE hat nicht Awraham als Segensquelle für alle seine erzeugten Kinder gemacht, sondern ER selbst wurde der Vater von dem Nachkommen, der als allein geheiligt gilt und als Segensträger und Zeuge SEINer Herrlichkeit erschaffen wurde (Jitzchak = Saras erstgeborener und einziger Sohn). Was Paulus hier vermittelte, ist offenkundig und unwiderlegbar biblisch. Es heißt auch niemals, dass unser Vater Awraham sei, sondern angegeben sind die Väter Awraham, Jitzchak und Ja'akow - also völlig bibeltreu die 3 Generationen - wenn es um die Feststellung SEINes Volkes geht.

 

Für Awraham  1.Mose 12, 1-2

„Zu Abram aber sprach G"TT: Gehe für dich allein von deinem Lande, deinem Geburtsorte und dem Hause deines Vaters, zu dem Lande hin, das ich dir zeigen werde.   Ich werde dich zu einem großen Volke machen, Ich werde dich segnen und Ich möchte deinen Namen groß werden lassen; werde du ein Segen!“

 

Für Jizchak  1.Mose 26,2-5

„Da erschien ihm G"TT und sprach: Gehe nicht nach Mizrajim* hinab, wohne in dem Lande, das ich dir sagen werde, halte dich in diesem Lande auf, so werde ich mit dir sein und dich segnen; denn dir und deinem Samen gebe ich alle diese Länder und halte den Schwur aufrecht, den ich deinem Vater Abraham geschworen. Ich werde deinen Samen wie die Sterne des Himmels vermehren und deinem Samen alle diese Länder geben, und es werden sich durch deinen Samen alle Völker der Erde segnen, als Folge davon, dass Abraham auf meine Stimme gehört und was ich ihm zur Hut übergab gehütet: meine Gebote, meine Gesetze und meine Lehren.         *Mizrajim=Ägypten

 

Für Ja’akow  1.Mose 35,9-12

„Da erschien Gott dem Jakob zum zweiten Mal seit seiner Rückkehr aus Nordmesopotamien und segnete ihn; und Gott sagte zu ihm: „Dein Name ist Jakob, aber künftig sollst du nicht mehr Jakob heißen,  sondern ‚Israel’ soll dein Name sein; so gab er ihm den Namen Israel. Weiter sagte Gott zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; sei fruchtbar und mehre dich! Ein Volk, ja eine ganze Schar von Völkern soll aus dir werden, und Könige sollen unter deinen leiblichen Nachkommen sein.“     

 

Die Bestätigung hierfür finden wir unter anderem in 2.Mose 3,15, wo der EWIGE zu Moshe sagt, dass ER in allen Generationen als der G“TT Awrahams,  der G“TT Jitzchaks und der G“TT Ja’akows angerufen werden will:

 

2.Mose 3,15

„Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.“

 

Wie wir sehen, hat G“TT nach SEINen Kriterien gehandelt und SEIN Volk endgültig erhoben, auch wenn ER ja schon von Anfang an SEIN Volk selbst erschaffen hat. Nicht wie in allen anderen Fällen, die in der Bibel genannt wurden,   “....ging XY zu seiner Frau ein und sie wurde schwanger.“  Es gibt bei der Entstehung von Jitzchak jedoch keinerlei Hinweis auf das Mitwirken von Abraham, sondern es heißt in

 

1.Mose 21,1

„Und der HERR suchte Sarah heim, wie er gesagt hatte, und tat an ihr, wie er geredet hatte“.

 

Somit hat Sarah dem Awraham den verheißenen Sohn geboren. Ebenso geschah  es 2000 Jahre später  mit Mirjam, als sie einen Sohn gebar und Josef als Vater auch in dem Stammbaum aufgeführt wurde. So sehen wir, dass es ja nicht zufällig ist,  was G“TT gesprochen hat!

 

2.Mose 4,22 

„Und du sollst zu ihm sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn“.

 

Das jüdische Volk, das ER sich erschuf, ist also SEIN Sohn. So ist es unmöglich, dass jemand sich aus eigenem Entschluss zum Juden macht! Wenn man schon aus einem weißen Menschen keinen zu einem Schwarzen machen kann und aus einem Schwarzen niemand zu einem Weißen, wie viel weniger kann man einem Nichtjuden zu einem Juden machen!  Betrachtet man, wie sehr es misslingt, wenn aus einem Schwarzen ein Weißer wird  - siehe Michael Jackson -  wie viel schlimmer sind die, die sich selbst zu Juden machen. Ich habe etliche, die übergetreten sind, gesehen und auch die Frucht davon, und so kann ich ohne Zweifel sagen, dass es für sie besser gewesen wäre, diesen Schritt nicht getan zu haben, da sie nicht nur sich selbst einen Fluch auferlegten, sondern auch ihren Nachkommen! Keiner kann sich unbestraft unter die Flügel G"TTes mogeln!

                                                                                                                     

Wenn wir Römer 9,8 (s. o.) nicht aus dem Zusammenhang herausrissen und  nicht für sich allein nehmen, kann es keine ungewollten Missverständnisse geben! Wie gesagt, keine ungewollten....! Aber Sie werden noch sehen, wie sehr die Kirche bemüht war und es weiterhin ist, solch künstlich herbeigerufene und somit gewollte Missverständnisse zu erzeugen! Auch wenn wir nach humanistischer Weise dieses Verhalten betrachten, müssen wir über solchen Ungereimtheiten beide Augen halbwegs schließen, da doch die heidnischen Christen in ihrer "benachteiligten" Lage eine - wenn auch unlautere - Basis, aber irgendwie eine Basis schaffen wollten, die ihnen gleichzeitig eine Existenzberechtigung verschaffen und mit der "Auf-Teufel-komm-raus" - Methode eine Eigenständigkeit außerhalb der jüdischen Leitung ausmachen sollte. Also kein schweres Verbrechen gegen G“TT und SEIN Volk sollte man unter dieser Handlung vermuten, sondern ‚nur' die Beraubung der vom EWIGEn selbst als Kinder G"TTes Bezeichneten von der ihnen gegebenen Position!

 

Dasselbe wie in Römer 9,8 sagt Paulus zunächst auch in

 

Galater 4,22-23

"Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, den einen von der Magd, den andern von der Freien. Aber der von der Magd ist nach dem Fleisch gezeugt worden, der von der Freien aber kraft der Verheißung."  

 

In welchem Verständnischaos Paulus sich dabei jedoch befindet, zeigen die folgenden Verse, in denen er sowohl die Söhne wie auch die Frauen, aber auch die Verheißungen G“TTes durcheinander bringt, um dann daraus etwas zu erlangen, was ihm behilflich war, seinem latenten Judenhass Ausdruck zu geben und dies den Heiden, die er für seine Lehre gewinnen wollte, geschmackvoll zu machen - wobei dann natürlich auch deren Judenhass genährt werden konnte.

 

Galater 4,24-26 

„Diese Worte haben tiefere Bedeutung. Denn die beiden Frauen bedeuten zwei Bundesschlüsse: einen vom Berg Sinai, der zur Knechtschaft gebiert, das ist Hagar; denn Hagar bedeutet den Berg Sinai in Arabien und ist ein Gleichnis für das jetzige Jerusalem, das mit seinen Kindern in der Knechtschaft lebt. Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsre Mutter.“

 

Ich denke, wenn es für das Christentum nicht so geschmackvoll wäre, was er geschrieben hat, dann hätten sie ihn als frommen verwirrten Psychopath abgestempelt, dessen Worte man nicht nur nicht für lehrenswert halten sollte, sondern die nicht einmal des Anhörens für würdig gefunden werden sollten.  Er zeigte damit, dass seine Verwirrung nicht nur geistig ist, sondern dass er sich in den Schriften bzw. in der biblischen Geschichte nicht auskannte. Heute, da jeder eine Bibel zur Hand  nehmen kann, kann jeder nachlesen, wer wessen G“TT ist, wem Jeruschalajim gehört und dass die Araber die Nachkommen Hagars sind, während das jüdische Volk aus der Nachkommenschaft Jitzchaks, somit Sarahs herkommt. Wie dann daraus diejenigen, die nicht einmal durch Awraham gezeugt wurden, einen Anspruch auf  G"TTes - Kindschaft erheben können, das weiß nur die ‚großmächtige’ Kirche! Wenn Paulus das ‚Jerusalem von oben’ ansprach, dann redete er von dem himmlischen Jeruschalajim, welches wiederum erst nach dem Tausendjährigen Reich seine Bedeutung haben wird, und nicht damals oder heute! Außerdem werden dann diejenigen da sein, die zuvor die Prüfungen bestanden haben nach den G“TT gegebenen Weisungen, und nicht nach den Weisungen von Paulus, da es ja G“TTes Reich ist und nicht das von Paulus!

 

Was hatte G“TT tatsächlich über den Sohn der Magd Hagar gesagt?

 

1.Mose 16,11-12

„Weiter sprach der Engel des HERRN zu ihr: Siehe, du bist schwanger  geworden und wirst einen Sohn gebären, dessen Namen sollst du Ismael nennen; denn der HERR hat dein Elend erhört. Er wird ein wilder Mensch sein; seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und er wird wohnen all seinen Brüdern zum Trotz.“

 

1.Mose 17,20

„Und für Ismael habe ich dich auch erhört. Siehe, ich habe ihn gesegnet und will ihn fruchtbar machen und über alle Maßen mehren. Zwölf Fürsten wird er zeugen, und ich will ihn zum großen Volk machen.“

 

Ich habe mich mit Paulus sehr viel befasst, da mir vollkommen klar ist, dass doch er der Kirchengründer ist und nicht das, was in den Evangelien steht - wenn auch da schon vieles falsch wiedergegeben wurde –vor allem mit dem Paulinischen „Christus Jesus“ Verständnis - wie nämlich IMMANUEL, der tatsächlich Verheißene, im Christentum dargestellt wird! Es geht also nicht um das von IMMANUEL Verkündete - u. a. auch an Paulus - sondern um den Paulinischen „Jesus“.

 

Weshalb kann also keine Rede davon sein, dass Paulus die Lehre IMMANUELs verkündet hat? Es sind keineswegs verborgene Gründe, wenn man bereit und willig ist, es anzuhören bzw. willig, sich der Wahrheit zuzuwenden und wenn man sich nicht einhüllen lassen will in dem Bukett der schönen und angenehmen Lügen!

 

Es heißt, dass Paulus ein sehr religiöser Jude war. Dies kann aus mehreren Gründen nicht stimmen. Zum ersten, weil es ja ein offener Geheimnis ist, dass seine Eltern und somit auch er zu den Römern gehörten, die nach den Makkabäer Zeiten – wo G“TT sich als Beschützer, Hüter, liebender Vater und Wundertäter für SEIN Volk erwies – wie etliche andere Römer auch sich in die jüdische Religion aufnehmen ließen bzw. sich anschlossen. Ohne Zweifel ist es für jeden eine klare Sache, dass man sich allen „Religionen“ bzw. Glaubensrichtungen anschließen kann, dass es jedoch unmöglich ist, aus eigenem Entschluss zum Juden zu werden.

                                               

Betrachten wir also Paulus, der ein selbstgemachter „Jude“ römischer  Abstammung war. Welchen heidnischen Richtungen er gedient hat bzw. auch seine Vorfahren, ist nicht bekannt. (Römer  7,9  „Ich lebte einst ohne Gesetz“) Ob es wegen der neuen Lehre von ihm verschwiegen wurde oder ob die Kirche es für besser hielt, das Geheimnis für sich selbst zu bewahren, ist unbekannt!  Er wuchs in einem sehr großen Chaos auf und sowohl der römische Götterglaube als auch  der Ein-G"TT-Glaube haben sein Wesen geprägt. Ob es wegen der Unzufriedenheit darüber gewesen ist, dass seine Eltern ihn in solch eine schizophrene  Situation gebracht haben oder die Auflehnung gegenüber der Umwelt, ist unbekannt. Unbekannt ist auch, weshalb er als römischer Soldat  gerade die Anhänger IMMANUELs mit großer Hingabe und Freude verfolgt hat. Wie sehr es auch eine Lüge ist , dass  Paulus ein eingefleischter Pharisäer gewesen sein soll, ist damit zu belegen, dass er sich wohl oft und auf sich bezogen der Torah und der Propheten bediente, aber weder willig noch fähig war, das Wort ganz zu verstehen, das G“TT SEINem Volke gegeben hat.  Daher sind ihm auch solche irrsinnigen Fehler unterlaufen, wie z.B. die Erklärung des Unterschieds zwischen den Nachkommen der Sarah und der Magd Hagar.

 

Bedenken Sie doch, was er sagte!

 

Römer 7,9-10 

„Ich lebte einst ohne Gesetz; als aber das Gebot kam, wurde die Sünde lebendig, ich aber starb. Und so fand sich's, dass das Gebot mir den Tod brachte, das doch zum Leben gegeben war.“

 

Also nochmals! Wie ist es tatsächlich? Wenn Sie z.B. Autofahren lernen und dann den Führerschein erwerben -  dadurch, dass Sie die Straßenverkehrs-Ordnung gelernt haben, sollte das ein Grund sein zum Unfallbauen und zum Sterben, weil es nach der paulinischen Lehre ja schlecht ist, die Ordnungen zu kennen? Wenn Sie aber; ohne dies zu lernen, sich auf die Strasse begeben, dann werden Sie leben, da Sie ja nicht wissen, wie Sie sich gegen die Ordnungen auf den Strassen vergehen würden! Ist doch logisch! Somit ist das ganze Rechtssystem falsch! Nach dieser Logik sollte man den, welcher einen Führerschein besitzt, bestrafen, und wer ohne Führerschein fährt, belohnen.

 

Betrachten wir seine mit Unkenntnis sich paarende Vermessenheit:

 

Galater 1,8-9

„Aber auch, wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht! Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein anderes Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.“

 

Dies hat mit der Botschaft des EWIGEn nichts gemeinsam:

 

 5. Mose 27,26 

Verflucht sei, der nicht aufrecht hält die  Worte dieser Lehre, sie auszuüben; und das ganze Volk spreche: Amen.“ 

 

Matthäus 10,5-6

„Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden, und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.“

 

Wie sollte also das, was IMMANUEL sagte, (durch den heidnischen Paulus mit jüdischem Mantel - welchen er natürlich bei Bedarf von sich warf - worauf wir noch kommen werden!) für die Heiden gegeben werden?

 

Es sind zwei verschiedene Behauptungen, die G“TT bzw. IMMANUEL und Paulus aufstellten. Einer von ihnen sagte also die Unwahrheit!  Oder sollte ER erst nach SEINem Tod erfahren haben, dass ER sich vertan hat? Hätte ER doch SEINen Auftrag nicht an die Kinder des EWIGEN  - SEINe Geschwister – sondern an die Nichtjuden gehabt? Gewiss halte ich mich lieber an die Torah, an die Propheten und auch an den bestätigten Teil der Evangelien.

 

Die Bibel – zumindest der Teil, den G“TT gegeben hat! – schreibt kein Wort, dass der EWIGE SEIN Volk weder zu ersetzen noch mit anderen zu ergänzen beabsichtigt! Nicht einmal nach Art und Weise von Paulus! 

 

Römer 11, 6-7

„Ist’s aber aus Gnade, so ist’s nicht aus Verdienst der Werke; sonst wäre Gnade nicht Gnade. Wie nun? Was Israel sucht, das hat es nicht erlangt; die Auserwählten aber haben es erlangt. Die anderen sind verstockt.“

 

Der Wahrheit entspricht vielmehr, dass auch Heiden SEINe Gnade bekommen werden (zumindest die Heiden, die den Willen G“TTes tun!), wenn ER SEIN Volk erlöst hat! Keineswegs jedoch zuvor, da ER niemals jemand anderen vorzog und nie beabsichtigt hat, dass andere über SEIN Volk herrschen dürften!

 

Jesaja. 25,7

„Und er wird auf diesem Berge die Hülle wegnehmen, mit der alle Völker verhüllt sind, und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind.“

 

Dass Paulus sich miserabel in der Schrift G"TTes auskannte, ist auch daran zu sehen,  dass er es nicht nur für unbedenklich hielt, an Götzenopferfleisch-Mahlen teilzunehmen, bzw. ein solches Fleisch zu essen,  sondern er selbst nannte das Wort G"TTes unter anderem „unnütz und nichtig“.

 

Titus 3,9 

„Von törichten Fragen aber, von Geschlechtsregistern, von Zank und Streit über das Gesetz halte dich fern; denn sie sind unnütz und nichtig.“

 

Wenn es für G“TT so wichtig war, wie auch für die Schreiber der Evangelien, in denen die ganzen Register der Abstammung aufgeführt wurden, bleibt die Frage, mit welchem Recht jemand diese Wichtigkeit nehmen will!

 

Römer  5,13   „aber wo kein Gesetz ist, da wird Sünde nicht angerechnet.“

 

Diese Aussage von Paulus kann man vielleicht so vergleichen: Wo trotz überhöhter Geschwindigkeit auf der Strasse keine Toten entstehen, da sei das in Ordnung, und wenn man nicht mit der Radarfalle wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt wird, sei das auch in Ordnung -  nach dieser Methode. Aber in der Tat: Ist derjenige, der auf Schritt und Tritt gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, ein guter und zuverlässiger Autofahrer? Und mit welchem Recht meinen Menschen, dass ihnen am Ende nichts angerechnet wird, wenn sie im Leben für ihre Gesetzlosigkeit (los vom G“TT-gegebenen Gesetz!) nicht erwischt und bestraft werden (so wie versteckte Radarfallen auf der Strasse lauern können und irgendwann einmal die Ermahnung und Strafe mit der Post zukommen kann)? Egal in welcher Sicherheit man sich  auch wiegt, wird es denen, die G“TTes Weisungen in SEINem Gesetzbuch missachten, um etliches schlimmer ergehen - sie verlieren nicht den Führerschein, sondern ihr Leben.

 

Römer 6,14

„Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.“

 

Was ist Gnade daran, wenn man G“TTes Gesetze zunichte macht? Solche Aussagen können nur von Satan stammen. Es klingt nämlich so, wie Eva im Paradies von der Schlange zu hören bekam:

 

1. Mose 3,1

„Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft die Früchte von den Bäumen im Garten nicht essen?“

 

Römer 7,6 

„Nun aber sind wir vom Gesetz frei geworden und ihm abgestorben, das uns gefangen hielt, so dass wir dienen im neuen Wesen des Geistes und nicht im alten Wesen des Buchstabens.“

 

Schauen wir auch folgendes an:

 

Philipper 3,8-11

„Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird  Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleichgestaltet werden, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten.“

 

Wie kann man eben IMMANUEL gewinnen??? Ist ER in der Los-Bude? Oder ist ER als Preisgewinn ausgeschrieben? Ist es nicht so, dass die, die G“TTes Willen tun, auch die sind, die IHN ehren? Ist nicht gesagt

 

Matthäus 7,21

„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“

 

Wie kann man dennoch sagen, dass Paulus oder jemand anderer den Willen IMMANUELs tut, wenn er sich jedoch gegen das Wort G“TTes erhebt?  Weshalb wird SEIN Wort in den Dreck geschleudert und durch die Reden von Paulus ersetzt? Hat IMMANUEL nicht gesagt:

 

Johannes 5,30 

„Ich kann nichts von mir aus tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“

 

Johannes 6,38

„Denn ich bin vom Himmel gekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.“

 

Also, wie kommt man auf die Idee, G“TTes Wort bzw. SEINe  Weisungen zu verwerfen?

Sicherlich war es für Paulus eine große Befreiung, dass er für sein satanisches Wesen eine Form fand, mit deren Hilfe er nicht nur begründen konnte, was er tat bzw. nicht tat, sondern womit  er solche geistlose Wesen (los von G“TTes Geist) wie er selbst eines gewesen war,  werben und umwerben konnte.

 

Kolosser  2,16.20-22 

„So lasst euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen wegen Speise und Trank oder wegen eines bestimmten Feiertages, Neumondes oder Sabbats. 20 Wenn ihr nun mit Christus den Mächten der Welt gestorben seid, was lasst ihr euch dann Satzungen auferlegen, als lebtet ihr noch in der Welt: Du sollst das nicht anfassen, du sollst das nicht kosten, du sollst das nicht anrühren? Das alles soll doch verbraucht und verzehrt werden. Es sind Gebote und Lehren von Menschen.“

 

Was heißt hier wohl Menschen? Wer hat die Gebote gegeben? Etwa Menschen????

 

Für solche Aussagen hätte IMMANUEL - der sowohl den Schabbat als auch alle anderen Weisungen für richtig hielt und auch gehalten und zu halten geboten hat – Paulus bestimmt nicht nur nicht in SEINen Kreis gelassen, sondern durch das Feuer SEINes Wortes aus SEINem Mund vernichtet. Deswegen ist auch verständlich, dass Paulus nicht in der Zeit, als ER noch lebte, auftrat, sondern erst später. Auch die Schlange ist nicht schon dann aufgetreten, als G“TT die Erde erstehen ließ, sondern erst dann, als die Menschen da waren, um sie zu verführen!

 

Römer 14,5 

„Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiss“.

 

Wenn G“TT es nicht wichtig gewesen wäre, dass der Schabbat geheiligt wird, dann hätte er gewiss nicht solche eindringlichen Gebote und sogar Tod androhenden Verbote gegeben.

 

2. Mose 35,2

„Sechs Tage sollt ihr arbeiten, den siebenten Tag aber sollt ihr heilig halten als einen Schabbat völliger Ruhe, heilig dem HERRN. Wer an diesem Tag arbeitet, soll sterben.“.

 

Wenn Christen meinen, dass alle Gebote, außer den Zehn, sie nichts angehen würden, dann sollte man gefälligst die ersten 4 Gebote, die G“TT auf sich bezogen für alle Menschen gegeben hat, lesen, um dann zu entscheiden, welche Schlupflöcher noch für solche irrsinnigen Aussagen, die Paulus von sich gab, übrig bleiben.

 

2. Mose 20,1-11

„Und Gott redete alle diese Worte: 2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 3 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

 

4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Abbild machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6 aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

 

7 Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

 

8 Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. 9 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. 10 Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.

11 Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.“

 

Zurück zum eigentlichen Thema (die Christen seien Nachkommen Abrahams): 

 

Epheser 2,11-15   

„Darum denkt daran, dass ihr, die ihr von Geburt einst Heiden wart und Unbeschnittene genannt wurdet von denen, die äußerlich beschnitten sind,  dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi.  Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes 15 hat er abgetan das Gesetz mit seinen Geboten und Satzungen, damit er in sich selber aus den zweien einen neuen Menschen schaffe und Frieden mache.“


Abgetan die Gebote und Satzungen? Woher konnte er solchen Unsinn nehmen? Und ER hat den Zaun abgebrochen zwischen Heiden und Juden? Und hat Frieden gebracht? Ja? Inwiefern?  Hat ER nicht vielmehr gesagt:

 

Matthäus 10,34

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“

                                                            
Also trifft dies tatsächlich zu????? Oder wird nicht vielmehr das erfolgen, was Hesekiel über die Zeit des 3. Tempels verkündet - wenn IMMANUEL als König auf dieser Erde aus Jeruschalajim herrschen wird?

 

Hesekiel 44,4-17

Danach führte er mich zum Tor im Norden vor das Haus des HERRN. Und ich sah, und siehe, das Haus war erfüllt von der Herrlichkeit des HERRN, und ich fiel auf mein Angesicht...“


5 Und der HERR sprach zu mir: Du Menschenkind, gib acht und sieh mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren alles, was ich dir sagen will von allen Ordnungen und Gesetzen im Haus des HERRN, und gib acht, wie man es halten soll mit dem Zutritt zum Heiligtum an allen Eingängen. 6 Und sage dem Haus des Widerspruchs, dem Hause Israel: So spricht Gott der HERR: Laßt's genug sein, ihr vom Hause Israel, mit allen euren Gräueltaten! 7 Denn ihr habt fremde Leute mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum hineingelassen und so mein Haus entheiligt, als ihr mir Brot, Fett und Blut opfertet; so habt ihr meinen Bund gebrochen mit allen euren Gräueltaten; 8 ihr habt nicht selbst den Dienst in meinem Heiligtum getan, sondern habt sie bestellt, um für euch den Dienst in meinem Heiligtum zu tun.


9 Darum spricht Gott der HERR: Es soll kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Heiligtum kommen von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben, 10 sondern die Leviten, die von mir abgewichen sind, als Israel von mir abfiel und irreging, ihren Götzen nach, die sollen ihre Sünde tragen 11 und sollen in meinem Heiligtum Dienst tun als Hüter an den Türen des Hauses und als Diener des Hauses. Sie sollen das Brandopfer und das Schlachtopfer für das Volk schlachten und sollen vor ihnen stehen und ihnen dienen.

 

12 Weil sie ihnen gedient haben vor ihren Götzen und dem Hause Israel einen Anlass zur Sünde gegeben haben, darum habe ich meine Hand gegen sie erhoben, spricht Gott der HERR, dass sie ihre Sünde tragen müssen. 13 Und sie sollen nicht zu mir nahen, um mir Priesterdienst zu tun, und sollen zu dem, was mir heilig ist, und an die hochheiligen Opfer nicht kommen, sondern sollen ihre Schande tragen für ihre Greuel, die sie getan haben. 14 Darum habe ich sie bestellt, den Dienst an meinem Hause zu tun bei aller Arbeit und bei allem, was dort zu tun ist.


15 Aber die levitischen Priester, die Söhne Zadok, die den Dienst an meinem Heiligtum getan haben, als die Israeliten von mir abfielen, die sollen vor mich treten, um mir zu dienen, und vor mir stehen, um mir Fett und Blut zu opfern, spricht Gott der HERR. 16 Sie sollen hineingehen in mein Heiligtum und vor meinen Tisch treten, um mir zu dienen, und sollen meinen Dienst tun. 17 Und wenn sie durch die Tore des inneren Vorhofs gehen wollen, sollen sie leinene Kleider anziehen und nichts Wollenes anhaben, solange sie in den Toren des inneren Vorhofs und im Hause Dienst tun.“

                                                                        

 

Heiden seien aufgrund des Glaubens jetzt den Juden gleichgestellt 

 

Wenn wir jetzt eine weitere Säule der Kirche betrachten, entdecken wir ähnliches:

 

Römer 2,28-29 

"Denn nicht der ist ein Jude, der es äusserlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äusserlich am Fleisch geschieht; sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist, und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist und nicht im Buchstaben geschieht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen, sondern von Gott."


Was hat es auf sich mit der Beschneidung? Hat nicht G“TT die Beschneidung angeordnet, sowohl für SEIN Volk wie auch für Nichtjuden, die sich in der Nähe SEINes Volkes und somit in der Nähe G“TTes  aufhalten? Kann man sie tatsächlich reduzieren auf etwas Geistliches?? Hat G“TT es tatsächlich so gesagt, wie es von Paulus interpretiert wurde?


Apg 15,1-21

„Und einige kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach der Ordnung des Mose, könnt ihr nicht selig werden. 2 Als nun Zwietracht entstand und Paulus und Barnabas einen nicht geringen Streit mit ihnen hatten, ordnete man an, dass Paulus und Barnabas und einige andre von ihnen nach Jerusalem hinaufziehen sollten zu den Aposteln und Ältesten um dieser Frage willen.


3 Und sie wurden von der Gemeinde geleitet und zogen durch Phönizien und Samarien und erzählten von der Bekehrung der Heiden und machten damit allen Brüdern große Freude. 4 Als sie aber nach Jerusalem kamen, wurden sie empfangen von der Gemeinde und von den Aposteln und von den Ältesten. Und sie verkündeten, wie viel Gott durch sie getan hatte.“

 

Quantität vor Qualität???? Diese Methode ist also vor sehr, sehr langer Zeit schon hineingebracht worden, somit von Anfang an von Paulus! Mit dem nachweisbaren Erfolgsbericht kann man jenen den Mund stopfen, bevor sie ihn aufgemacht hätten, die bei dem Wort G"TTes blieben und IHM treu waren!

 

 

5 „Da traten einige von der Partei der Pharisäer auf, die gläubig geworden waren, und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz des Mose zu halten. 6 Da kamen die Apostel und die Ältesten zusammen, über diese Sache zu beraten. 7 Als man sich aber lange gestritten hatte, stand Petrus auf und sprach zu ihnen: Ihr Männer, liebe Brüder, ihr wisst, dass Gott vor langer Zeit unter euch bestimmt hat, dass durch meinen Mund die Heiden das Wort des Evangeliums hörten und glaubten.


8 Und Gott, der die Herzen kennt, hat es bezeugt und ihnen den heiligen Geist gegeben wie auch uns, 9 und er hat keinen Unterschied gemacht zwischen uns und ihnen, nachdem er ihre Herzen gereinigt hatte durch den Glauben. 10 Warum versucht ihr denn nun Gott dadurch, dass ihr ein Joch auf den Nacken der Jünger legt, das weder unsre Väter noch wir haben tragen können?“

 

Was für ein Joch???? Seit wann ist ein Joch, was G“TT geboten hat bzw. was ER sogar als Zeichen des Bundes gab???? Im übrigen wurde diese Aussage, welche schon vorher aus dem Mund von Paulus kam, in dieser Situation in den Mund von Petrus gesteckt und an anderer Stelle dem Jakobus  ( Vers 13).

 

11 „Vielmehr glauben wir, durch die Gnade des Herrn Jesus selig zu werden, ebenso wie auch sie. 12 Da schwieg die ganze Menge still und hörte Paulus und Barnabas zu, die erzählten, wie große Zeichen und Wunder Gott durch sie getan hatte unter den Heiden.“

 

Ist es nicht schon lange angesagt worden, dass Satan mit Zeichen und Wundern alle verführen wird, die nicht in dem, was von G“TT ist, eingebunden sind? Lukas 8,15  „Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.“ Also, das Wort G"TTes! Und nicht menschliche Überlegungen und Satzungen!!

 

13 „Danach, als sie schwiegen, antwortete Jakobus und sprach: Ihr Männer, liebe Brüder, hört mir zu!


14 Simon hat erzählt, wie Gott zum ersten Mal die Heiden gnädig heimgesucht hat, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen zu gewinnen. 15 Und dazu stimmen die Worte der Propheten, wie geschrieben steht (Amos 9,11-12): 16 »Danach will ich mich wieder zu ihnen wenden und will die zerfallene Hütte Davids wieder bauen, und ihre Trümmer will ich wieder aufbauen und will sie aufrichten, 17 damit die Menschen, die übrig geblieben sind, nach dem Herrn fragen, dazu alle Heiden, über die mein Name genannt ist, spricht der Herr, 18 der tut, was von alters her bekannt ist.« 

 

Auf welche Weise Satan Kefas begegnete, sehen wir schon in den Zeiten, als IMMANUEL noch unter ihnen lebte. Obwohl ER eindringlich gesagt hatte, was ER durchleben muss, wollte Kefas IHN davon abhalten.

 

Matthäus 16,21-23

„Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fuhr ihn an und sprach: Gott bewahre dich, Herr! Das widerfahre dir nur nicht! Er aber wandte sich um und sprach zu Petrus: Geh weg von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.“

 

Ein anderes Beispiel ist, wie Kefas, als IMMANUEL von den römischen Soldaten zum Verhör mitgenommen wurde, IHN trotz all dieser Erfahrungen, aller Wunder und Lehre dennoch verraten hat. Ein weiteres, dass Satan ihn durch seinen Traum versuchen und ihm deutlich machen konnte, dass alle Tiere frei seien zum Genuss ...

 

Auch bei dem so genannte Pfingstregen, wo Kefas wohl nicht von G“TTes, aber von Satans Geist überfallen wurde, müssen wir an seine Angreifbarkeit zweifellos nicht nur Fragezeichen setzen, sondern mit ziemlicher Sicherheit behaupten, dass Satan ihn als Ergänzung für Paulus gebraucht bzw. missbraucht hat. Für mich ist diese Zusammensetzung ein Vorspiel auf den endzeitlichen falschen Maschiach und dessen Prophet. Wie sich diese Paarung in der Kirchengeschichte  widerspiegelt, können wir auch daran erkennen, dass wohl die katholische Kirche sich als Nachkommen des Auftragsträgers Kefas/Petrus versteht und mit der Lehre von Paulus sich schmückt. Wie viel oder wie wenig Kefas aber tatsächlich  mit Pfingsten zu tun hatte oder ob es ihm untergejubelt worden war, das sei dahingestellt, da wir  dies ja niemals erfahren werden. Das ist aber auch nicht so wichtig! Wichtiger ist, dass G“TT es weiß, was tatsächlich geschah...!

 

Wo steht in diesen Versen, dass diejenigen es sind, die durch falsche Zugeständnisse nicht beschnitten werden? Es steht vielmehr geschrieben:

 

Amos 9,10-15

„Alle Sünder in meinem Volk sollen durchs Schwert sterben, die da sagen: Es wird das Unglück nicht so nahe sein noch uns begegnen. Zur selben Zeit will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Risse vermauern und, was abgebrochen ist, wieder aufrichten und will sie bauen, wie sie vorzeiten gewesen ist, damit sie in Besitz nehmen, was übrig ist von Edom, und alle Heiden, über die mein Name genannt ist, spricht der HERR, der solches tut. Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass man zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen wird. Und die Berge werden von süßem Wein triefen, und alle Hügel werden fruchtbar sein.  Denn ich will die Gefangenschaft meines Volks Israel wenden, dass sie die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen sollen, dass sie Weinberge pflanzen und Wein davon trinken, Gärten anlegen und Früchte daraus essen. Denn ich will sie in ihr Land pflanzen, dass sie nicht mehr aus ihrem Land ausgerottet werden, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott.“ 

 

Also keinerlei Zugeständnisse für Heiden! Sondern denen gilt es, die mit dem Namen G"TTes genannt sind, und das sind gewiss die, die SEINem Willen gehorchen!

 

Apostelgeschichte 15,19-20

„Darum meine ich, dass man denen von den Heiden, die sich zu Gott bekehren, nicht Unruhe mache, sondern ihnen vorschreibe, dass sie sich enthalten sollen von Befleckung durch Götzen und von Unzucht und vom Erstickten und vom Blut.“

 

Wie kann man die Beschneidung verwerfen und statt dessen selig werden wollen mit selbst eingesetzten Gesetzen und solche an die Stelle dessen setzen, was G“TT gesagt hat???? Unruhe mit dem Wort G"TTes, bzw. wenn es abverlangt wird? Ist das Wort G“TTes zur  Befolgung oder zur Unruhestiftung gegeben worden? Aber wohlgemerkt, für diejenigen, die die Unterordnung und die Weisungen hassen, auch wenn dies von G“TT ist, ist es tatsächlich ein Ärgernis!

 

Vers 21

„Denn Mose hat von alten Zeiten her in allen Städten solche, die ihn predigen, und wird alle Sabbattage in den Synagogen gelesen.“  

 

Hat Mosche solche, die ihn predigen? Hat nicht Mosche das Wort G“TTes empfangen, und dies wird bis zum heutigen Tag in den Synagogen gelehrt? Oder hat eben G“TT schon genügend davon, die IHN in den Synagogen verkündigen, SEINen Willen vorlesen und SEIN Wort hochhalten wollen?

So kam Satan, um ein eigenes Volk zu gründen und diese eigene Lehre zu verkündigen

 

 Also, was für ein Evangelium hat Paulus verkündet????? (siehe auch Galater 1,8-9)  Woher hatte er es? Nach seiner angeblichen Bekehrung wandte er sich nicht denen zu, die IMMANUEL 3 ½ Jahre begleitet hatten! NEIN! Er ging los, um zu verkünden, was der “Geist“ ihm sagte! Er besuchte Kefas erst nach 3 Jahren und die anderen Verantwortlichen Ja’akow und Jochanan erst nach 14 Jahren!!!!!! Nicht um zu lernen! Nein! Keineswegs! – Vielmehr um seine Erfolge zu präsentieren, die er durch diesen Geist hatte, den er „Heiligen Geist“ nennt!

 

Wohl hat er nichts von den Evangelien gelernt, die ja noch nicht vorhanden waren bzw. von den früheren Begleitern und Jüngern IMMANUELs, aber dafür hat er selbst tatkräftig für 2 Evangelien gesorgt neben den von ihm, unter seinem Namen, stammenden Briefen, da sowohl Markus wie auch Lukas keine Jünger IMMANUELs waren, sondern die Seinigen. Auch die Apostelgeschichte hat er für Lukas diktiert.

 

Sicherlich erschrecken einige Leser darüber, da die Bekehrung von Paulus doch echt klingt – und etliche Nichtjuden betrachten ihre eigene Bekehrung auch ähnlich, wie sie bei Paulus geschah.

 

Aber:

Paulus, der die Lehre IMMANUELs ebenso wenig kannte wie SEINe Person,  sei  angeblich IHM begegnet. Wie es beschrieben steht, habe wohl folgender Dialog  stattgefunden:

 

Apostelgeschichte  9,3-15

„Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst.  Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, aber sahen niemanden. Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen aufschlug, sah er nichts. Sie nahmen ihn aber bei der Hand und führten ihn nach Damaskus; und er konnte drei Tage nicht sehen und aß nicht und trank nicht. Es war aber ein Jünger in Damaskus mit Namen Hananias; dem erschien der Herr und sprach: Hananias! Und er sprach: Hier bin ich, Herr.

 

Der Herr sprach zu ihm: Steh auf und geh in die Straße, die die Gerade heißt, und frage in dem Haus des Judas nach einem Mann mit Namen Saulus von Tarsus. Denn siehe, er betet und hat in einer Erscheinung einen Mann gesehen mit Namen Hananias, der zu ihm hereinkam und die Hand auf ihn legte, damit er wieder sehend werde. Hananias aber antwortete: Herr, ich habe von vielen gehört über diesen Mann, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat; und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle gefangen zu nehmen, die deinen Namen anrufen. Doch der Herr sprach zu ihm: Geh nur hin; denn dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, dass er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige und vor das Volk Israel. Ich will ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen.“

 

Aber wie sollte Paulus IHN tatsächlich erkannt haben, wenn er IHN doch überhaupt nicht kannte? Wie viele Väter zahlen für ihre Kinder und erziehen sie wie die eigenen, obwohl diese nicht die eigenen Kinder sind? (Oft kommt dies ganz zufällig z.B. bei Unfällen ans Tageslicht, dass trotz mancherlei Ähnlichkeiten es doch nicht stimmt, was vermutet wird (dies ist ein sehr menschennahes Beispiel, obwohl in diesem Fall kennen die Männer ihre Frauen, aber offensichtlich nicht gut genug!).

 

Was da für ein Dialog stattfand, ist für Satan weder schwer zu erstellen, noch kann es zu den Unmöglichkeiten gezählt werden! Wenn wir nur betrachten, wie Satan sich für IMMANUEL – der das Wort G"TTes nicht nur kannte, sondern gelebt hat – viel spektakulärere Sachen ausdachte (wie z.B. Sturz vom Tempel)! Was bei IMMANUEL nicht gelang, das gelang ihm bei Saulus/Paulus!  Satan wollte „sein Volk“ ebenbildlich von G“TT auf Erden errichten. Dazu brauchte er einen feststehenden charismatischen Menschen, der willig war, vollkommen seinen Willen zu tun.

 

Wenn wir betrachten, was Saulus nach seiner Bekehrung tat, dann  müsste bei jedem die rote Warnblinkanlage anspringen! Er ging nicht nach Jeruschalajim, um sich mit den anderen, die den Weg IMMANUELs gingen, zu besprechen bzw. sich kund zu machen über den Weg und die Lehre von IMMANUEL! Wie wir wissen dürfen, hat IMMANUEL den Kefas eingesetzt als Hauptlehrer und als Führer aller Jünger...! Paulus hat sich hingegen nicht den Aposteln, sondern der Lehre dessen, der ihn berufen hat (Satan) unterstellt.  Wie  schon erwähnt, ging er erst nach mehr als 3 Jahren für kurze Zeit zu Kefas, um seine Erfolge zu präsentieren und um die Kefas von IMMANUEL eingesetzte Position streitig zu machen!  Da war seine Chance nicht unvorteilhaft, weil er inzwischen schon große Gemeinden nach seiner Lehre errichtet hatte – aber auch die weltlichen Gegensätze waren sehr maßgebend. Paulus, ein gelernter Redner und Soldat, der allerlei weltliche Voraussetzungen vorlegen konnte, die ein Fischer eben nicht hat... So setzte er sich dann selbst als Heidenapostel ein, sowohl über Juden wie über Heiden, da er ja doch inzwischen alle gleich gemacht hatte, Juden wie Heiden – zum Ebenbild seiner selbst. Damit wurde er der Gründer des Christentums, welches als Hauptwurzel die Paulinische Lehre hat – was nichts anderes ist als etwas Verdrehtes aus dem Wort G"TTes, das ER SEINem Volke gab, etwas aus den Göttern der Völker (bevorzugt griechisch-römisch)  wie auch die neu von Satan eingegebene Lehre.

 

Wie kann man das Wirken und Dasein von Paulus betrachten und werten? Weder G“TT noch IMMANUEL haben über den Auftrag, den er sich angezogen hat, gesprochen und von dem er meinte, dass er von G“TT sei! Ich bin mir aber sicher, dass die folgende Ermahnung von IMMANUEL sich auf ihn bezog:

 

Johannes 5,43

„Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen.“

 

Wo hat Paulus seine Zeugen? Wenn IMMANUEL sagte, ER sei nur gesandt zu SEINem Volk (Matth. 10,5-6) – wie kann es dann sein, dass Paulus sofort, nachdem es ihm besser ging, das Volk G“TTes angriff??? Wie wir unschwer erkennen konnten, musste Paulus von Satan irregeführt worden sein! Weil ihn trotz der erhaltenen Unterweisung kein Verständnis des Wortes G“TTes auszeichnete, vielmehr seine Gier, dem Volk G“TTes Schlimmes anzutun, groß war, kann man ohne weiteres sagen, dass er blutrünstig war  (siehe Apg 9,1-2 sowie 8,1-3). Wie sollte es denn zugehen, dass ein so sehr von Hass besessener Mensch jemals von G“TT zur Führung SEINes Volkes bzw. zum Vertreter Seines Wortes eingesetzt sein sollte?  Der nicht einmal das Wort des EWIGEN verstand? Der deshalb auch nicht an dem Geist zweifelte, der ihm begegnete und für den er keine Zeugen hatte, sondern den er als den Geist G“TTes bzw. als „Jesus“ erklärte!

 

Welche Anlässe Paulus auch dafür hatte - ob es der damalige Generationenkonflikt darüber war, dass er trotz seines römischen Wesens in der jüdischen Religion aufzuwachsen hatte -, oder weil er, - wie sehr er sich auch abgestrampelt haben mag - als Jude nicht voll akzeptiert werden konnte, weil er vom Blut her eben Römer war und ihn dies kränkte (wie gleichfalls später Luther sich gekränkt fühlte  nach seinen erfolglosen Bemühungen gegenüber Juden, weil die Juden an dem festhielten, was ihnen G“TT durch Mosche gegeben hatte und sich somit nicht verführen ließen), oder dass nur sehr wenige Juden angetan waren von seiner Eroberung und seinen Erfolgen als Heidenapostel -  das weiß ich nicht! Es ist auch nicht so wichtig. Ich habe nicht vorgehabt, die Motivation von Paulus zu analysieren, noch als sein Anwalt anzutreten!

 

Bei IMMANUEL musste  Satan sich mehr und umsonst einsetzen, da ER Widerstand leistete!

Paulus dagegen war infolge seiner schon u. a. angeführten Identitätsspaltung für Satan ein gutes Material für dessen Zwecke. Das blutrünstige Leben der Römer und die friedfertige und Frieden suchende G“TTeslehre haben ihn in einen solchen Konflikt gebracht, dass er dadurch eine gutes Werkzeug für Satan darbot, denn wahrscheinlich wurde er weder als Jude für voll genommen, weil er eben entsprechend den Weisungen G“TTes kein jüdisches Blut hatte noch als Römer, weil er in der Ein-G“TT-Lehre unterrichtet worden war und ins jüdische Lehrhaus ging. Jeder; der auf irgendeine Weise zum  Judentum übertritt, fühlt sich einem Stamm verbunden, denn G“TT hat 12 Stämme gegeben und nicht einen Extra-Stamm für Übergetretene.  War jemand tatsächlich ein Jude aus dem Stamm Benjamin, dann nannte er sich z. B  nach 4.Mose 34,2  „ Elidad, der Sohn Kislons, vom Stamm Benjamin; 1.Chr 27,21„ bei dem Stamm Benjamin Jaasiël, der Sohn Abners;

 

Dass und wie Paulus sich darauf „beruft“, Jude zu sein, sagt keinesfalls etwas über den  Wahrheitsgehalt dieser Aussage:

 

Römer 11,1 „So frage ich nun: Hat denn Gott sein Volk verstoßen? Das sei ferne! Denn ich bin auch ein Israelit, vom Geschlecht Abrahams, aus dem Stamm Benjamin.“

 

Der Vater von Paulus wurde dagegen nicht erwähnt, weil er höchst-wahrscheinlich seinen römischen Namen bei seinem Übertritt behalten hatte, geschweige denn war seine Mutter Abkömmling aus einem jüdischen Stamm, sondern ebenfalls römischer Abstammung wie der Vater; sonst hätte sich Paulus, wenn seine Eltern nicht römisch gewesen wären, auch nicht einen Römer genannt. Juden hingegen hatten damals nie römische Namen, wie z.B. Justus oder dergleichen.

 

Da Paulus, wie schon gesagt, keine Zeugen hatte außer Satan, so bezeugte er sich selbst, und alle Heiden glaubten ihm (auch einige wenige Juden, denen es schwer gefallen war, G“TTes Weisungen zu befolgen, oder sie waren müßig, diese zu tun, und so kam ihnen das Billig-Angebot von Paulus sehr entgegen...) Wie gesagt, ich habe schon an mehreren Stellen in diesem Buch erklärt, wie unmöglich doch die Berufung durch IMMANUEL an ihn sein kann.

 

Jeremia 11,1-4 

„Das Wort, welches an Jirmejahu erging vom Ewigen, also: Höret die Worte dieses Bundes und redet zu den Männern von Jehudah und zu den Bewohnern Jeruschalajims. Und sprich zu ihnen: So spricht der Ewige, G"TT Jisrael: Verflucht sei der Mann, der nicht anhören mag die Worte dieses Bundes, den ich euren Vätern geboten am Tage, da ich sie herausführte aus dem Lande Mizrajim, aus dem eisernen Ofen, und sprach: Höret auf meine Stimme und tut alles, wie ich euch gebieten werde, so werdet ihr mein Volk sein, und ich werde euer G"TT sein.“

                                                                                                                          

Man findet im N.T. durchaus Parallelen, wie Satan seine ‚Gemeinde’ gebaut hat!

 

Matthäus 24, 22-25

„Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen, werden diese Tage verkürzt. Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! oder: Da! So sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so dass sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten. Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.“

 

Dagegen Galater 1,8-9

„Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.“

 

Die Lehre von Paulus ist also mit großer Vorsicht zu genießen, weil weder sein Auftreten noch seine Lehre in der Bibel eine Bestätigung finden bzw. in den anderen von G“TT gegebenen Schriften!

Es steht geschrieben:

 

 5.Mose 19,15

„Es soll kein einzelner Zeuge gegen jemand auftreten wegen irgendeiner Missetat oder Sünde, was für eine Sünde es auch sei, die man tun kann, sondern durch zweier oder dreier Zeugen Mund soll eine Sache gültig sein.“

 

So sehen wir, dass zu allem, was wichtig war, ist und sein wird, zwei Zeugen nötig sind! Betrachten wir annähernd das Gewicht, welches die Aussagen von Paulus und andere diesbezügliche Briefe bewirkt haben, dann müssen wir auch das keineswegs in Zweifel ziehen, dass bei solcher Wichtigkeit weder G“TT noch IMMANUEL es versäumt hätten, ihn anzukündigen, was aber nirgendwo geschah! Paulus gründete die Kirche nicht durch G“TTes Vollmacht, sondern aus der Kraft und ’Gnade’ Satans, da G“TT SEIN Wort allein SEINem Volk anvertraut hat. ER hat keine Religionen erschaffen, sondern für Menschen aus den Völkern das Angebot gemacht, dass sie, wenn sie IHM nahen wollen, nach SEINem Wort handeln können. Stattdessen aber haben sie etwas anderes gebastelt, was von G“TTes Wort wegführte und nicht bemerkt, dass, je mehr sie sich von dem Wort G“TTes entfernten