Halten wir zuerst einmal fest, was Sünde überhaupt ist!
Alles, was nicht mit G''TTes Wegen und SEINem Willen übereinstimmt, ist Sünde - alles also, was jemand denkt, fühlt, träumt und tut, kann entweder in G''TTes Willen oder auch gegen SEINen Willen geschehen. Weil wir nicht vollkommen sind, ist kein Mensch ohne Sünde! Gleichzeitig heißt dies aber nicht, dass wir uns mit der Behauptung: "Niemand ist ohne Sünde" rehabilitieren dürfen. Wir wissen vom Sündenfall und haben einiges über ihn vernommen. Ich hörte zumindest viele Menschen Adam und Chawah (Eva) beschuldigen, denn wenn diese eben sich von Satan nicht hätten verführen lassen, auf seine Lockungen nicht gehört, dann....
Natürlich kann man jederzeit die Schuld auf andere schieben, ohne wie in diesem Modellfall daran zu denken, dass auch ich oder Sie nicht standhaft gewesen wären! ... Satan weiß ganz genau, wo er uns angreifen kann: immer dort, wo wir schwach sind, besser gesagt, wo in uns die Bindung zu G''TT am dünnsten Faden hängt! Wären Sie oder ich an Chawahs Stelle gewesen, dann könnte Chawah sich heute oder könnten Menschen in vergangenen Jahrtausenden sich über Sie bzw. über mich ärgern..... Jeder von uns hat in seinem Charakter oder seinen Eigenschaften, seinem Wesen eine oder mehrere dunkle Stellen. Auch wurde uns viel Sündhaftes anerzogen, und wir nahmen es gerne an! Wir gewannen es so lieb, dass wir uns heute noch daran festhalten, egal wie alt wir inzwischen sind, dass diese Sünden nicht von uns gezeugt, sondern (wertvolle) Erbschaften seien.
Wenigen Menschen fällt es überhaupt ein, dass es die eine Sache ist, etwas zu bekommen, die andere, es auch behalten zu wollen... Wer als Kind zum Taschendiebstahl angehalten wurde, kann sich, sobald er ins strafmündige Alter kam, vor einem irdischen Richter kaum damit rechtfertigen. Jetzt kann ihm Selbstverantwortung eben zugemutet werden, bzw. er wird für die eigenen Taten verantwortlich. Menschen wissen, wie man zu Weihnachten, zum Geburtstag und zu anderen Gelegenheiten erhaltene Geschenke loswerden kann! Wie man aber lieb gewonnene Sünden loswerden soll, die man irgendwann bekam, das will keiner wissen!
Wenn wir ehrlich sind, geht es zumindest sehr oft um sogenannte Verletzungen, für die allerlei Rechtfertigungen angebracht werden, d.h. es geht um Verteidigungsreden liebgewonnener Sünden, die wir schon längst mit den Kinderschuhen hätten ausziehen sollen. Oft haben wir in uns selbst, wenn wir ehrlich sind, offene oder versteckte Begierden. Von diesem Ehrlichsein gehe ich aus, da es sich sonst zu schreiben nicht lohnen würde, und auch für Sie wäre es verschwendete Zeit, weiter zu lesen, wenn Sie etwas anderes von mir erwarten. Also, wenn wir uns selber keine Gedanken darüber machen, wie wir unsere selbstgemachten, ererbten, anerzogenen und von der Umwelt aufgeschnappten Gesetzlosigkeiten - und wer weiß nicht welch große Sündenkonjunktur wir haben, von denen sehr viele "in" sind! - verlieren können: Gerade dann sind diese sehr gefährlich!
Wir sehen, dass Satan Chawah nicht deshalb überredete, weil es ihm so gut gefiel und er solche Macht hat. Er machte "nur" ein Angebot und wollte sein Geschäft gut abschließen - dabei stand nicht die Ware, der verbotene Baum im Mittelpunkt, sondern die Schwäche Chawahs.
1. Mose 3,6
"Und das Weib sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon, und er ass."
Chawah war also lüstern danach, die angebotene "Ware" zu erhalten. Wir dürfen natürlich auch Adam nicht unschuldig sprechen. Er kannte die Bäume und deren Früchte, wie auch die Konsequenzen.
1. Mose 2,15-20
"Und es nahm der Ewige, Gott, den Menschen, und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bauen und zu warten. Und es befahl der Ewige, Gott, dem Menschen also: Von jeglichem Baume des Gartens darfst du essen; aber von dem Baume der Erkenntnis des Guten und Bösen von dem sollst du nicht essen, denn welches Tages du davon issest, stirbst du des Todes. Und es sprach der Ewige, Gott: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm machen eine Gehilfin, wie sie ihm zustehe. Es hatte aber der Ewige, Gott, gebildet aus dem Erdboden alles Getier des Feldes und alle Vögel des Himmels, und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde. Und alles Leben-Atmende, wie es der Mensch nennen würde, der Name sollt ihm bleiben. Da gab der Mensch Namen allem Vieh und dem Gevögel des Himmels und allem Getier des Feldes; aber für den Menschen fand er keine Gehilfin, wie sie ihm zustehe."
Demnach hätte Adam verhindern müssen, dass Chawah aß - weil er der erste Mensch war und der Mann - hingegen aß er selbst davon! Ob Chawah ihn überredete oder die Frucht nur anbot, darüber ist nichts geschrieben. Es wäre für Adam sowieso keine Entschuldigung. Wie aber gingen die beiden mit ihrer Sünde um? Sie versuchten, die Sünde nicht wahrhaben zu wollen und sich vor G''TT zu verstecken. Ist Ihnen dieses Verhalten nicht etwa aus den eigenen Erfahrungen ein wenig bekannt? - eine Art Vogel-Strauss-Politik, wenn man die Tatsachen nicht anschauen mag, sondern sie zu beschönigen versucht, oder wenn man den Kopf in den Sand steckt, als ob nichts gewesen wäre!...
König Dawid formulierte dieses "Fliehen-Wollen" folgendermaßen:
Psalm 139, 7-12
"Wohin soll ich gehn vor deinem Geist und wohin fliehn vor deinem Angesicht? Führe ich auf zum Himmel, so wärst du da, und lagert' ich mich in der Unterwelt, so wärst du dort; nähme ich Schwingen des Morgenrots zum Flug und ließe mich nieder am äußersten Weltmeer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich fassen; und spräch' ich: "Lauter Finsternis soll mich umhüllen und Nacht sei das Licht um mich her!" - auch die Finsternis würde für dich nicht finster sein, vielmehr die Nacht dir leuchten wie der Tag: Finsternis wäre für dich wie das Licht."
Adam und Chawah versuchten also das Unmögliche, sich vor dem EWIGEn zu verstecken. Da fand G''TT, der HERR, die beiden und zog sie zur Verantwortung.
1. Mose 3, 8-13
"Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des HERRN unter den Bäumen im Garten. Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. Und er sprach: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? Da sprach Adam: Das Weib, das du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum, und ich ass. Da sprach Gott der HERR zum Weibe: Warum hast du das getan? Das Weib sprach: Die Schlange betrog mich, so dass ich ass."
Beide haben also die Schuld nicht anerkannt und kamen dafür in den Bereich des Todes, weil G''TT gesagt hat:
1. Mose 2,16-17
"Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm issest, musst du des Todes sterben."
Der EWIGE milderte aber SEIN Urteil, und ER brachte ein Tieropfer dar. ER nahm das Fell und zog es ihnen an. Die Auswirkung ist heute noch sichtbar. (Das ist der Anfang des Schuldopfers, welches G"TT für die Menschen als erster entrichtete! Später gebot ER:
3. Mose 5,14-15
"Und der HERR redete mit Mose und sprach: Wenn jemand sich vergreift und aus Versehen sich versündigt an dem, was dem HERRN geweiht ist, so soll er für seine Schuld dem HERRN einen Widder ohne Fehler von der Herde bringen, nach deiner Schätzung zwei Silberstücke wert nach dem Gewicht des Heiligtums, als Schuldopfer."
1. Mose 3, 21
"Und Gott der HERR machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und zog sie ihnen an."
Betrachten wir außerdem, was bei Kajin (Kain) und Hebel (Abel) geschah, so erkennen wir noch mehr von dem, was Schuldig-Werden = Sündig-Werden heißt.
1. Mose 4, 1-5
"Und Adam erkannte sein Weib Eva und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit Hilfe des HERRN. Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes. Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der Herr sah gnädig an Abel und sein Opfer. Aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick."
Hier können wir nicht erkennen, warum der HERR den einen gnädig ansah und den anderen nicht, da wir das Wesen der Kinder, wenn wir sie ansehen, noch nicht erkennen können! Vor G"TT ist aber alles sichtbar, sowohl die Vergangenheit, die Gegenwart wie auch die Zukunft! Beide sind Kinder derselben Eltern. Kajin ist sogar der Erstgeborene! Beide arbeiteten sie auf derselben von G''TT gegebenen Erde. Der eine mit Pflanzen, den ersten lebenden Wesen. Der andere wurde zum Schäfer. Eigentlich könnten wir uns dabei auch auf einen anderen Hirten besinnen, der 4.000 Jahre später von den Römern umgebracht wurde, weil ER ebenfalls vor G''TT Wohlgefallen gefunden hatte! Wie reagierte Kajin auf den in ihm aufsteigenden Neid und auf seine Wut?
1. Mose 4,5b
"Da ergrimmt Kain sehr und senkte finster seinen Blick."
Natürlich hat der EWIGE dies gesehen.
Vers 6 "Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick?"
Die Eltern versteckten sich, weil sie von der verbotenen Frucht genommen hatten. Kajin versteckte seine Gedanken und Gefühle hinter seinem "finsteren Blick". In diesem Fall bot der HERR auch einen Ausweg an: die Frömmigkeit.
Vers 7
"Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie."
In dieser Situation zeigt ihm G''TT, dass er in der Sünde ist, da er seinen Blick nicht erheben kann. Was wäre der einzige Ausweg gewesen? Der HERR machte ihn auf seinen Zustand und was darauf folgen wird, aufmerksam und mahnte ihn. Er machte jedoch nicht nur aufmerksam, sondern auch verantwortlich und zeigte zugleich den Ausweg! "du aber herrsche über sie."
Kajins Blick aber war nicht auf G''TT gerichtet. Er rief nicht den EWIGEn um Hilfe an, sondern befasste sich mit seinem verletzten Stolz, wie auch mit seinem Hass gegenüber seinem Bruder, also damit, was Satan ihm anbot - als Preis für den sieghaften Ausgang, bei dem Kajin der Alleinerbe bleiben konnte.
1. Mose 4,9
"Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?"
Dieser Vers ist mir nicht nur deshalb wichtig, weil Kajin sich mit seiner Sünde, seinen Bruder ermordet zu haben, vor G''TT verstecken wollte. Diese Frage wird G"TT der HERR bei SEINem Gericht auch den sogenannten Christen stellen, was sie mit dem gemacht haben, den ER "gnädig" ansah und geliebt hat. Dabei denke ich nicht nur an das zwölf Jahre dauernde ‚Dritte Reich', die Zeit von 1933-1945, sondern an alle Zeiten zuvor, mit Pogromen, Verleumdungen, Gehässigkeiten, Neid, Eifersucht usw., aber ebenfalls an die jetzigen Situationen mit dem Holocaust-Denkmal, dem Museum oder mit KZ-Bränden, die an das erinnern müssten, was gewesen ist. Auch an die Angriffe auf Lager der jüdischen Kontingentflüchtlinge, wie an die Angriffe gegen jeden jüdischen Menschen in Tat, Gedanken oder Gefühlen. Dies alles geht doch nicht ungesehen an G''TT vorbei!
Vers 10-16
"Da sprach er: Was hast du getan? Horch! Das Blut deines Bruders schreit zu mir auf vom Erdboden. So komme denn Fluch über dich vom Erdboden, der seinen Mund aufgetan, deines Bruders Blut von deiner Hand zu nehmen. Wenn du den Erdboden bearbeiten wirst, soll er dir seine Kraft nicht mehr geben; unstet und flüchtig sollst du auf Erden sein! Da sprach Kain zu dem EWIGEn: Ist denn meine Sünde so groß, dass Du sie nicht verzeihen kannst? Siehe, Du hast mich jetzt vom dem Erdreiche hinweggetrieben, vor Deinem Antlitz soll ich atmich verbergen, soll unstet und flüchtig auf Erden sein; jeder, der mich findet, wird mich doch erschlagen. Da sprach der EWIGE zu ihm: So soll denn jeder, der Kain erschlägt, siebenfältiger Rache verfallen! Und der EWIGE machte Kain ein Zeichen, dass ihn nicht jeder, der ihn treffe, erschlage. Also ging Kain hinweg von dem Antlitz des EWIGEn und liess sich nieder in der Landschaft Nod, zur Morgenseite von Eden…"
Kajin durfte weiterleben, aber 'gebrandmarkt' mit einem Zeichen! Er hatte Angst, weil er wissen musste, dass er für das, was er tat, zu zahlen hat. Außerdem fand er keine Ruhe mehr, weil der HERR ihm gesagt hatte, dass Hebels Blut zu IHM schreit. Hebel hingegen fand bei G''TT Frieden. Wer aber die Hand gegen Kajin erhob, musste bestraft werden an Leib, Seele und Geist. Indem Kajin von dem Angesicht G"TTes weichen musste, ist er Satan übergegeben worden! Er bekam keine Chance mehr, vor G"TT zu treten, wie auch diejenigen nicht, die seine Nachkommen sind!!
Wie ist Kajin selber in allen drei Bereichen bestraft worden? Er musste weg, hatte keine sichere Heimat mehr, dazu schlimme Ängste. Im Geiste gibt es auch keine größere Strafe, als G''TT zum Feind zu haben! War er also nur selbst bestraft und war damit alles gesühnt? Nein! Gewiss nicht! Seine Tat, seine Sünde haben sowohl alle seine Nachkommen, als auch der Boden, wohin er zog, zu spüren bekommen!
Wo hat er denn gewohnt? Östlich von Eden... Wo ist Eden gewesen? Im heutigen Syrien an der türkischen Grenze! Wo befindet sich heute auch der grösste, direkte Feind jenes Volkes, das der EWIGE gnädig angesehen und sich erwählt hat? Südlich der syrisch-türkischen Grenze! Warum kann man also mit den dort lebenden Menschen nicht im Frieden leben - abhängig von aller Erwartung und allem Druck, der auf uns Juden ausgeübt wird von denen, die weder biblisches Wissen noch Verstand haben, auf G"TTes Willen zu achten? Also, es geht nur darum, dass die Nachkommen Kajins die Nachkommen Hebels erneut umbringen wollen - aber diesmal haben sie sehr viele Helfer! Dabei denke ich nicht nur an ihre islamischen Brüder, sondern an alle Völker der Welt. Natürlich gibt es einige Menschen, die eine Ausnahme bilden, aber die stellen weder Volk noch Land dar, sondern aus allen Völkern eine sehr geringe Anzahl.
Der von G"TT verheißene Sohn durch Sarah war Jizchak. Dieser sollte G"TTes Gnade erhalten und kein anderer! Deshalb musste Abraham seine Kinder noch zu seinen Lebzeiten wegschicken, da sie Jizchak gewiss auch wegen des Erbschaftsneides nach dem Tod ihres Vaters angegriffen hätten! G"TT aber hatte die Erbschaft nicht den Kindern Awrahams versprochen, sondern dem Sohn, den ER selbst gezeugt und gegeben hat!
1. Mose 25,1-8
"Abraham nahm wieder eine Frau, die hieß Ketura. Die gebar ihm Simran und Jokschan, Medan und Midian, Jischbak und Schuach. Jokschan aber zeugte Saba und Dedan. Die Söhne Dedans aber waren: die Aschuriter, die Letuschiter und die Lëummiter. Die Söhne Midians waren: Efa, Efer, Henoch, Abida und Eldaa. Diese alle sind Söhne der Ketura. Und Abraham gab all sein Gut Isaak. Aber den Söhnen, die er von den Nebenfrauen hatte, gab er Geschenke und schickte sie noch zu seinen Lebzeiten fort von seinem Sohn Isaak, nach Osten hin ins Morgenland. Das ist aber Abrahams Alter, das er erreicht hat: hundertundfünfundsiebzig Jahre. 8 Und Abraham verschied und starb in einem guten Alter, als er alt und lebenssatt war, und wurde zu seinen Vätern versammelt."
(Die Nachkommen von all diesen samt den Nachkommen Jischmaels sitzen heute in der UNO, wollen Israel vernichten, das Land einnehmen und die rechten Erben austilgen....)
Das Blut, welches das jüdische Volk vergießen musste, zieht gleichermaßen G''TTes Strafe nach sich, wie es bei Hebel geschah. Genau ist dies beschrieben in
Jeremia 46,10
"Denn dies ist der Tag Gottes, des HERRN Zebaoth, ein Tag der Vergeltung, dass er sich an seinen Feinden räche, wenn das Schwert fressen und von ihrem Blut voll und trunken werden wird. Denn sie müssen Gott, dem HERRN Zebaoth, ein Schlachtopfer werden im Lande des Nordens am Euphratstrom."
Psalm 79,10
"Warum lässt du die Heiden sagen: "Wo ist nun ihr Gott?" Lass unter den Heiden vor unsern Augen kundwerden die Vergeltung für das Blut deiner Knechte, das vergossen ist."
Jesaja 26, 19-21
"Aber deine Toten werden leben, deine Leichname werden auferstehen. Wachet auf und rühmet, die ihr liegt unter der Erde! Denn ein Tau der Lichter ist dein Tau, und die Erde wird die Toten herausgeben. Geh hin, mein Volk, in deine Kammer, und schließ die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe. Denn siehe, der HERR wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Bewohner der Erde. Dann wird die Erde offenbar machen das Blut, das auf ihr vergossen ist, und nicht weiter verbergen, die auf ihr getötet sind."
Die Täter werden ebenfalls zur Rechenschaft gezogen werden. Bitte, bedenken Sie, dass deutlich beschrieben ist, um wen es bei den Opfern geht: um "MEIN Volk". Somit kann man diese Aussage weder auf Eigenbedarf noch auf andere Völker, Länder, Nationen umdeuten!
Wir sehen bei den ersten beiden Menschen Adam und Chawah, wie auch bei dem ersten Menschen, der durch Geburt das Licht der Welt erblickte, Kajin, dass sie in die Sünde fielen. Wir könnten so fortfahren und würden bei allen biblischen Personen, außer bei IMMANUEL feststellen, dass sie in Sünde fielen. Nicht jeder ging aber mit der Sünde so um wie Adam, Chawah und Kajin. Doch auch wir müssen uns von uns selbst ein ehrliches Bild machen. Dann könnten wir erkennen, dass wir auch nicht besser sind als die drei, die ich jetzt als erschreckendes Beispiel auf den Podest gestellt habe. Die Frage ist, wie w i r damit umgehen!? Der alte Schlagertext "Wir sind alle kleine Sünderlein... und kommen alle, alle in den Himmel", ist nur ein verrückter Wunsch. In diesem Falle kann man weitertrinken, weiterjubeln, weil man sich selbst in den Himmel setzt. Der Gott, der hier beschrieben wird, hat nichts gemeinsam mit dem biblischen G''TT ZEBAOTH, welcher Himmel und Erde erschuf.
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Schauen wir aber an, wie es möglich ist, trotz all unserer Sünden IHM näherkommen zu können! Als Beispiel dafür möchte ich Dawid hervorheben. Wer war er?
1. Samuel 16, 1.10-13
"Und der HERR sprach zu Samuel: Wie lange trägst du Leid um Saul, den ich verworfen habe, dass er nicht mehr König sei über Israel? Fülle dein Horn mit Öl und geh hin: ich will dich senden zu dem Bethlehemiter Isai; denn unter seinen Söhnen hab ich mir einen König ersehen. 10 So liess Isai seine sieben Söhne an Samuel vorübergehen; aber Samuel sprach zu Isai: Der HERR hat keinen von ihnen erwählt. Und Samuel sprach zu Isai: Sind das die Knaben alle? Er aber sprach: Es ist noch übrig der jüngste; siehe, er hütet die Schafe. Da sprach Samuel zu Isai: Sende hin und lass ihn holen; denn wir werden uns nicht wieder setzen, bis er hierher kommt. Da sandte er hin und liess ihn holen. Und er war bräunlich, mit schönen Augen und von guter Gestalt. Und der HERR sprach: Auf, salbe ihn, denn der ist's. Da nahm Samuel sein Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN geriet über David von dem Tag an und weiterhin. Samuel aber machte sich auf und ging nach Rama."
Also, nur beinahe könnte man sagen, dass Dawid nach menschlichen Werten zum König erwählt wurde. Wohl war er noch sehr jung, aber der HERR kannte ihn besser als Isai, sein Vater. Dieser stellte alle anderen 7 Söhne vor, da er in ihnen das 'Material' zum künftigen König gesehen hatte. Dawid aber war der Hirte, während die anderen den Acker bebauten. Deshalb kamen sie immer nach Hause, der Hirte aber blieb bei seinen Schafen. Am Anfang wissen wir wenig von ihm, weil er eben nicht nach menschlichen, sondern G''TTlichen Werten erwählt worden war. Dass G''TTes Geist auf ihm ruhte, sehen wir in
1. Samuel 16, 23 "Wenn nun der (böse) Geist* von Gott über Saul kam, so nahm David die Harfe und spielte mit seiner Hand; und Saul fand Erleichterung, und es ward ihm wohl, und der böse Geist wich von ihm." (siehe Vers 14,15: "ein böser Geist von dem HERRN (gesandt), d.h. ein Dämon)
Nur der HEILIGE GEIST ist es, vor dem böse Geister weichen müssen. Beim Kampf mit Goliat erkennen wir Dawids Lebensqualitäten, besser gesagt, seine ihm von Geburt her mitgegebenen reinen, von G"TT geheiligten Eigenschaften.
1. Samuel 17, 23-51
"Und als er noch mit ihnen redete, siehe, da kam herauf der Riese mit Namen Goliat, der Philister von Gat, von dem Heer der Philister und redete dieselben Worte, und David hörte es. Und wer von Israel den Mann sah, floh vor ihm und fürchtete sich sehr. Und die Männer von Israel sprachen: Habt ihr den Mann heraufkommen sehen? Er kommt herauf, um Israel hohnzusprechen. Wer ihn erschlägt, den will der König sehr reich machen und ihm seine Tochter geben und will ihm seines Vaters Haus frei machen von Lasten in Israel. Da sprach David zu den Männern, die bei ihm standen: Was wird man dem geben, der diesen Philister erschlägt und die Schande von Israel abwendet? Denn wer ist dieser unbeschnittene Philister, der das Heer des lebendigen Gottes verhöhnt? Da sagte ihm das Volk wie vorher: Das und das wird man dem geben, der ihn erschlägt.
28 Und als Eliab, sein ältester Bruder, ihn reden hörte mit den Männern, wurde er zornig über David und sprach: Warum bist du hergekommen? Und wem hast du die wenigen Schafe dort in der Wüste überlassen? Ich kenne deine Vermessenheit wohl und deines Herzens Bosheit. Du bist nur gekommen, um dem Kampf zuzusehen. David antwortete: Was hab ich denn getan? Ich habe doch nur gefragt! Und er wandte sich von ihm zu einem andern und sprach, wie er vorher gesagt hatte. Da antwortete ihm das Volk wie das erstemal. Und als sie die Worte hörten, die David sagte, brachten sie es vor Saul, und er ließ ihn holen. 32 Und David sprach zu Saul: Seinetwegen lasse keiner den Mut sinken; dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen. Saul aber sprach zu David: Du kannst nicht hingehen, um mit diesem Philister zu kämpfen; denn du bist zu jung dazu, dieser aber ist ein Kriegsmann von Jugend auf.
David aber sprach zu Saul: Dein Knecht hütete die Schafe seines Vaters; und kam dann ein Löwe oder ein Bär und trug ein Schaf weg von der Herde, 35 so lief ich ihm nach, schlug auf ihn ein und errettete es aus seinem Maul. Wenn er aber auf mich losging, ergriff ich ihn bei seinem Bart und schlug ihn tot. So hat dein Knecht den Löwen und den Bären erschlagen, und diesem unbeschnittenen Philister soll es ergehen wie einem von ihnen; denn er hat das Heer des lebendigen Gottes verhöhnt. 37 Und David sprach: Der HERR, der mich von dem Löwen und Bären errettet hat, der wird mich auch erretten von diesem Philister.
Und Saul sprach zu David: Geh hin, der HERR sei mit dir! Und Saul legte David seine Rüstung an und setzte ihm einen ehernen Helm auf sein Haupt und legte ihm einen Panzer an. Und David gürtete Sauls Schwert über seine Rüstung und mühte sich vergeblich, damit zu gehen; denn er hatte es noch nie versucht. Da sprach David zu Saul: Ich kann so nicht gehen, denn ich bin's nicht gewohnt; und er legte es ab nahm nur seinen Stecken in die Hand und wählte glatte Steine aus dem Bach und tat sie in die Hirtentasche, die ihm als Köcher diente, und nahm die Schleuder in die Hand und ging dem Philister entgegen. Der Philister aber kam immer näher an David heran, und sein Schildträger ging vor ihm her. Als nun der Philister aufsah und David anschaute, verachtete er ihn; denn er war noch jung, und er war bräunlich und schön. Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, dass du mit Stecken zu mir kommst? Und der Philister fluchte dem David bei seinem Gott und sprach zu David: Komm her zu mir, ich will dein Fleisch den Vögeln unter dem Himmel geben und den Tieren auf dem Felde.
45 David aber sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert, Lanze und Spieß, ich aber komme zu dir im Namen des HERRN Zebaoth, des Gottes des Heeres Israels, den du verhöhnt hast. 46 Heute wird dich der HERR in meine Hand geben, dass ich dich erschlage und dir den Kopf abhaue und gebe deinen Leichnam und die Leichname des Heeres der Philister heute den Vögeln unter dem Himmel und dem Wild auf der Erde, damit alle Welt innewerde, dass Israel einen Gott hat, 47 und damit diese ganze Gemeinde innewerde, dass der HERR nicht durch Schwert oder Spieß hilft; denn der Krieg ist des HERRN, und er wird euch in unsere Hände geben. Als sich nun der Philister aufmachte und daherging und sich David nahte, lief David eilends von der Schlachtreihe dem Philister entgegen. Und David tat seine Hand in die Hirtentasche und nahm einen Stein daraus und schleuderte ihn und traf den Philister an die Stirn, dass der Stein in seine Stirn fuhr und er zur Erde fiel auf sein Angesicht. So überwand David den Philister mit Schleuder und Stein und traf und tötete ihn. David aber hatte kein Schwert in seiner Hand. 51 Da lief er hin und trat zu dem Philister und nahm dessen Schwert und zog es aus der Scheide und tötete ihn vollends und hieb ihm den Kopf damit ab. Als aber die Philister sahen, dass ihr Stärkster tot war, flohen sie."
Wenn auch der König dem Sieger über Goliat seine Tochter und großen Reichtum versprach, so war dies für Dawid eigentlich ein geringerer Anreiz als das, was der Philister sagte und was ihn in Zorn brachte. - Vers 28: Sein Bruder dachte, dass Dawid nur zuschauen wollte, so wie dies der Bruder tat. Dawid behielt dann den ihm von Scha'ul verpassten Panzer als Schutzkleid nicht an, weil er - wie schon bisher beim Kampf mit wilden Tieren - auch jetzt nur mit der Kraft, welche ihm gegeben war, kämpfen wollte. Dennoch besaß er die stärkste Waffe, die ein Mensch nur haben kann, (Vers 37) er hatte den Glauben an den lebendigen G''TT!
Natürlich gewann Dawid, der gesalbte zukünftige König, nicht nur Freunde, sondern viel mehr Feinde. Nicht nur die Brüder waren neidisch - da er als Jüngster die grösste Ehre von G''TT und dem König verliehen bekam - sondern selbst der gefallene, aber noch regierende König wurde ihm zum Feind, obwohl er Dawid Dank schuldete: sowohl für den Frieden und die Ruhe vor den Philistern, als auch, dass die bösen Mächte in Dawids Gegenwart weichen mussten. Er wurde zu einem großen Kriegsmann und treuen Diener.
1. Samuel 18,5-15
"Und David zog in den Kampf und richtete alles recht aus, wohin Saul ihn auch sandte. Und Saul setzte ihn über die Kriegsleute, und es gefiel allem Volk gut und auch den Grossen Sauls. Es begab sich aber, als David zurückkam vom Sieg über die Philister, dass die Frauen aus allen Städten Israels herausgingen mit Gesang und Reigen dem König Saul entgegen unter Jauchzen, mit Pauken und mit Zimbeln. Und die Frauen sangen im Reigen und sprachen: Saul hat tausend erschlagen, aber David zehntausend. Da ergrimmte Saul sehr, und das Wort missfiel ihm, und er sprach: Sie haben David zehntausend gegeben und mir tausend; ihm wird noch das Königtum zufallen. Und Saul sah David scheel an von dem Tage an und hinfort.
Am andern Tage kam der böse Geist von Gott über Saul, und er geriet in Raserei in seinem Hause; David aber spielte auf den Saiten mit seiner Hand, wie er täglich zu tun pflegte. Und Saul hatte einen Spieß in der Hand und zückte den Spieß und dachte: Ich will David an die Wand spießen. David aber wich ihm zweimal aus. Und Saul fürchtete sich vor David; denn der HERR war mit ihm, aber von Saul war er gewichen. Da entfernte ihn Saul aus seiner Nähe und setzte ihn zum Obersten über tausend Mann. Und David zog aus und ein vor dem Kriegsvolk und richtete all sein Tun recht aus, und der HERR war mit ihm. Als nun Saul sah, dass David alles so gut gelang, graute es ihm vor David"
Der HERR bereitete Dawid in allen drei Bereichen vor. Er wurde kräftig und widerstandsfähig an Leib, Seele und Geist. Durch die Verfolgung von Scha'ul wurde er befähigt, auch unter Menschen zu kämpfen, was er zuvor nur gegen Tiere, die seine Schafe angriffen, getan hatte. Es war auch deshalb notwendig, weil er wegen seiner früheren Arbeit nicht gelernt hatte, mit bösartigen Menschen umzugehen, und weil ein Mensch, wenn es ruhig um ihn hergeht, leichter die Verbindung zu G''TT findet, als wenn es turbulent wird. Dawid hat die ruhige Zeit, in der er die Schafe auf dem Acker hütete, gut genützt, um mit G''TT eine enge Beziehung zu haben.
Die Frage, ob er dies auch als König tun würde, war noch nicht gestellt und nicht erprobt, sondern der EWIGE nahm ihn in SEINe Schule und trainierte ihn. ER erwies ihm viel Hilfe, wenn Dawid IHN anrief. Wir sehen dies in den Schriften, welche Dawids Leben aufzeigen (jeweils die beiden Bücher Samuel, Könige und Chronik): wie er immer mutiger wurde, sich anfangs wohl versteckte, aber später zu kämpfen bereit war. Sein Feind war König Scha'ul - von G''TT zuerst gesalbt, später aber wegen seines Ungehorsams verstoßen - und dessen Gefolge. Schauen wir an, wie Dawid mit ihm umging, obwohl er doch jede Möglichkeit hatte, Scha'ul loszuwerden.
1. Samuel 24,1-16
"Und David zog von dort hinauf und blieb in den Bergfesten bei En-Gedi. Als nun Saul zurückkam von der Verfolgung der Philister, wurde ihm gesagt: Siehe, David ist in der Wüste En-Gedi. Und Saul nahm dreitausend auserlesene Männer aus ganz Israel und zog hin, David samt seinen Männern zu suchen, in Richtung auf die Steinbockfelsen. Und als er kam zu den Schafhürden am Wege, war dort eine Höhle, und Saul ging hinein, um seine Füße zu decken. David aber und seine Männer saßen hinten in der Höhle. Da sprachen die Männer Davids zu ihm: Siehe, das ist der Tag, von dem der HERR zu dir gesagt hat: Siehe, ich will deinen Feind in deine Hände geben, dass du mit ihm tust, was dir gefällt. Und David stand auf und schnitt leise einen Zipfel vom Rock Sauls. Aber danach schlug ihm sein Herz, dass er den Zipfel vom Rock Sauls abgeschnitten hatte,
7 und er sprach zu seinen Männern: Das lasse der HERR ferne von mir sein, dass ich das tun sollte und meine Hand legen an meinen Herrn, den Gesalbten des HERRN; denn er ist der Gesalbte des HERRN. Und David wies seine Männer von sich mit harten Worten und liess sie sich nicht an Saul vergreifen. Als aber Saul sich aufmachte aus der Höhle und seines Weges ging, machte sich auch David auf ihm nach und ging aus der Höhle und rief Saul nach und sprach: Mein Herr und König! Saul sah sich um.
Und David neigte sein Antlitz zur Erde und fiel nieder. Und David sprach zu Saul: Warum hörst du auf das Geschwätz der Menschen, die da sagen: David sucht dein Unglück? Siehe, heute haben deine Augen gesehen, dass dich der HERR in meine Hand gegeben hat in der Höhle, und man hat mir gesagt, dass ich dich töten sollte. Aber ich habe dich verschont; denn ich dachte: Ich will meine Hand nicht an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des HERRN. Mein Vater, sieh doch hier den Zipfel deines Rocks in meiner Hand! Dass ich den Zipfel von deinem Rock schnitt und dich nicht tötete, daran erkenne und sieh, dass meine Hände rein sind von Bosheit und Empörung. Ich habe mich nicht an dir versündigt; aber du jagst mir nach, um mir das Leben zu nehmen.
Der HERR wird Richter sein zwischen mir und dir und mich an dir rächen, aber meine Hand soll dich nicht anrühren; wie man sagt nach dem alten Sprichwort: Von Bösen kommt Böses; aber meine Hand soll dich nicht anrühren. Wem zieht der König von Israel nach? Wem jagst du nach? Einem toten Hund, einem einzelnen Floh! Der HERR sei Richter und richte zwischen mir und dir und sehe darein und führe meine Sache, dass er mir Recht schaffe wider dich!"
Verzeihen Sie mir bitte die Zwischenfrage: Wie gehen Sie mit Ihrem Gegner um? Wahrscheinlich wollen Ihre Gegner nicht an Ihr Leben, und wenn Sie es genau betrachten, ist weder Schmu'el noch ein anderer Prophet von G''TT zu Ihnen geschickt worden, um Sie zu salben. Deshalb könnte Ihr 'Feind' genauso oder mehr als Sie von G''TT gesegnet sein! Also, Dawid erhob seine Hand nicht gegen Scha'ul, sondern nahm sich nur einen Beweis dafür mit, dass G''TT ihm die Möglichkeit gegeben hatte, nach seinem Ermessen mit ihm zu handeln. Das heißt nicht, dass er sich nicht mit falschem Tun später versündigt hätte. Er lernte aber dabei, Scha'ul, seinen Todfeind, auch dann nicht anzurühren, als er schon wusste, dass er weiterhin von ihm verfolgt werden würde und es ihm eventuell sein Leben kosten könnte, wenn er jetzt nicht handelte.
Als später Scha'ul im Kampf schwer verletzt wurde und ein junger Mann bei ihm war, der ihm den scheinbaren Gnadenstoss gab - wie hat Dawid dies gesehen?? Als Barmherzigkeit - oder doch als etwas anderes?
2. Samuel 1,1-14
"Nach dem Tode Sauls, als David aus der Schlacht mit den Amalekitern zurückgekommen und zwei Tage in Ziklag geblieben war, siehe, da kam am dritten Tage ein Mann aus dem Heer von Saul mit zerrissenen Kleidern und mit Erde auf seinem Haupt. Und als er zu David kam, fiel er nieder zur Erde und huldigte ihm. David aber sprach zu ihm: Wo kommst du her? Er sprach zu ihm: Aus dem Heer Israels bin ich entronnen. David sprach zu ihm: Sage mir, wie steht es? Er sprach: Das Volk ist geflohen aus der Schlacht, und es sind viele vom Volk gefallen; dazu ist auch Saul tot und sein Sohn Jonatan. David sprach zu dem jungen Mann, der ihm das sagte: Woher weißt du, dass Saul und sein Sohn Jonatan tot sind? Der junge Mann, der ihm das sagte, sprach: Ich kam von ungefähr aufs Gebirge Gilboa, und siehe, Saul lehnte sich auf seinen Spieß, und die Wagen mit ihren Kämpfern waren hart an ihm. Und er wandte sich um und sah mich und rief mich. Und ich sprach: Hier bin ich. Und er sprach zu mir: Wer bist du?
Ich sprach zu ihm: Ich bin ein Amalekiter. Und er sprach zu mir: Tritt her zu mir und töte mich; denn mir wird schwarz vor den Augen, aber mein Leben ist noch ganz in mir. Da trat ich zu ihm und tötete ihn, denn ich wusste, dass er nicht leben könnte nach seinem Fall; und ich nahm die Krone von seinem Haupt und das Armgeschmeide von seinem Arm und habe es hergebracht zu dir, meinem Herrn. Da fasste David seine Kleider und zerriss sie, und ebenso taten alle Männer, die bei ihm waren, und sie hielten Totenklage und weinten und fasteten bis zum Abend um Saul und seinen Sohn Jonatan und um das Volk des HERRN und um das Haus Israel, weil sie durchs Schwert gefallen waren. Und David sprach zu dem jungen Mann, der es ihm angesagt hatte: Wo bist du her? Er sprach: Ich bin der Sohn eines Fremdlings, eines Amalekiter. David sprach zu ihm: Wie, du hast dich nicht gefürchtet, deine Hand zu erheben gegen den Gesalbten des HERRN, um ihn zu töten?"
Dieser junge Mann hatte gelogen, da wir eigentlich sowohl in 1. Samuel 31, 3-6 wie auch in 1. Chronik 10, 1-6 erfahren, dass es anders war, als dieser es erzählte. Warum hat er wohl gelogen? Höchstwahrscheinlich, weil er davon wusste, dass Scha'ul Dawid hasste und stets bekämpfte. So wollte er als Held gelten und für seine Tat eine Belohnung bekommen. Was aber hielt Dawid von seiner vermeintlich guten Tat?
2. Samuel 1,15-16
"Und David rief einen seiner Leute und sprach: Komm her und schlag ihn nieder! Und er schlug ihn nieder, dass er starb. Und David sprach zu ihm: Dein Blut komme auf dein Haupt; denn dein Mund hat gegen dich selbst geredet, als du sagtest: Ich habe den Gesalbten des HERRN getötet."
So wurde Dawid König - nach einer langen und schweren Vorbereitung. Natürlich war er nicht nur von G''TT erprobt, sondern auch von Satan umkämpft. Schauen wir uns an, wie es zu seiner schlimmsten Sünde kam, und wie er damit umging.
2. Samuel 11,1-27
"Und als das Jahr um war, zur Zeit, da die Könige ins Feld zu ziehen pflegen, sandte David Joab und seine Männer mit ihm und ganz Israel, damit sie das Land der Ammoniter verheerten und Rabba belagerten. David aber blieb in Jerusalem. Und es begab sich, dass David um den Abend aufstand von seinem Lager und sich auf dem Dach des Königshauses erging; da sah er vom Dach aus eine Frau sich waschen; und die Frau war von sehr schöner Gestalt. Und David sandte hin und liess nach der Frau fragen, und man sagte: Das ist doch Batseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hetiters. Und David sandte Boten hin und liess sie holen. Und als sie zu ihm kam, wohnte er ihr bei; sie aber hatte sich gerade gereinigt von ihrer Unreinheit. Und sie kehrte in ihr Haus zurück. Und die Frau ward schwanger und sandte hin und liess David sagen: Ich bin schwanger geworden.
6 David aber sandte zu Joab: Sende zu mir Uria, den Hetiter. Und Joab sandte Uria zu David. Und als Uria zu ihm kam, fragte David, ob es mit Joab und mit dem Heer und mit dem Krieg gut stünde. Und David sprach zu Uria: Geh hinab in dein Haus und wasch deine Füße. Und als Uria aus des Königs Haus hinausging, wurde ihm ein Geschenk des Königs nachgetragen. Aber Uria legte sich schlafen vor der Tür des Königshauses, wo alle Kriegsleute seines Herrn lagen, und ging nicht hinab in sein Haus. Als man aber David ansagte: Uria ist nicht hinab in sein Haus gegangen, sprach David zu ihm: Bist du nicht von weither gekommen? Warum bist du nicht hinab in dein Haus gegangen? Uria aber sprach zu David: Die Lade und Israel und Juda wohnen in Zelten, und Joab, mein Herr, und meines Herrn Kriegsleute liegen auf freiem Felde, und ich sollte in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken und bei meinem Weibe zu liegen? So wahr der HERR lebt und so wahr du lebst: ich tue so etwas nicht. David sprach zu Uria: Bleib heute hier, morgen will ich dich gehen lassen. So blieb Uria in Jerusalem an diesem Tage und auch am nächsten. 13 Und David lud ihn ein, so dass er bei ihm aß und trank, und machte ihn betrunken. Aber am Abend ging er hinaus, um sich schlafen zu legen auf sein Lager bei den Männern seines Herrn, und ging nicht hinab in sein Haus.
14 Am andern Morgen schrieb David einen Brief an Joab und sandte ihn durch Uria. Er schrieb aber in dem Brief: Stellt Uria vornehin, wo der Kampf am härtesten ist, und zieht euch hinter ihm zurück, dass er erschlagen werde und sterbe. Als nun Joab die Stadt belagerte, stellte er Uria dorthin, wo er wusste, dass streitbare Männer standen. Und als die Männer der Stadt einen Ausfall machten und mit Joab kämpften, fielen einige vom Volk, von den Männern Davids, und Uria, der Hetiter, starb auch. Da sandte Joab hin und liess David alles sagen, was sich bei dem Kampf begeben hatte, und gebot dem Boten: Wenn du dem König alles bis zu Ende gesagt hast, was sich bei dem Kampf begeben hat, und siehst, dass der König zornig wird und zu dir spricht: Warum seid ihr so nahe an die Stadt herangerückt im Kampf? Wisst ihr nicht, dass von der Mauer geschossen wird? Wer erschlug Abimelech, den Sohn Jerubbaals? Warf nicht ein Weib einen Mühlstein auf ihn von der Mauer, so dass er in Tebez starb? Warum seid ihr so nahe an die Mauer herangerückt? - so sollst du sagen: Auch dein Knecht Uria, der Hetiter, ist tot.
Der Bote ging hin und kam und sagte David alles, weswegen Joab ihn gesandt hatte. Und der Bote sprach zu David: Die Männer waren uns übermächtig und zogen heraus aufs Feld gegen uns; wir aber gingen gegen sie an bis an den Eingang des Tores. Und die Schützen schossen von der Mauer auf deine Knechte und töteten einige von den Männern des Königs, und auch Uria, dein Knecht, der Hetiter, ist tot. David sprach zum Boten: So sollst du Joab sagen: "Lass dir das nicht leid sein, denn das Schwert frisst bald diesen, bald jenen. Fahre fort mit dem Kampf gegen die Stadt und zerstöre sie." So sollst du ihm Mut zusprechen. Und als Urias Frau hörte, dass ihr Mann Uria tot war, hielt sie die Totenklage um ihren Eheherrn. 27 Sobald sie aber ausgetrauert hatte, sandte David hin und liess sie in sein Haus holen, und sie wurde seine Frau und gebar ihm einen Sohn. Aber dem HERRN missfiel die Tat, die David getan hatte."
Wir sehen in diesem Bericht eine für die heutige moralische Auffassung gewöhnliche Geschichte. Wer von Ihnen hat z.B. noch niemals von solchen Geschehnissen gehört? Der Chef eines Angestellten verliebt sich in dessen Frau. Um ein ungestörtes Verhältnis pflegen zu können, schickt der Chef seinen Angestellten mit Aufträgen ins Ausland oder an einen entfernten Inlandsort. Natürlich ist der betrogene Ehemann heutzutage dadurch nicht in Lebensgefahr. Die Chefs sind aber auch keine Könige, und es herrschen nur seelisch und geistig 'blutige Kämpfe', nicht aber im leiblichen Sinne.
Bitte, bedenken Sie
3. Mose 20,10
"Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat."
Diese Gesetze sind heute noch gültig, da sie von G''TT gegeben sind. Dass Ehebruch im irdischen Sinne nicht strafrechtlich verfolgt wird, heißt nicht, dass G''TT diese oder andere Gebote aufgehoben hätte, sondern dass die Gesetze der Menschen nicht mit den Gesetzen G''TTes übereinstimmen. Die menschlichen Gesetze sind nur für die Zeit des Lebens bestimmt. G''TT kann und wird die Übertretungen, die während der Lebenszeit gemacht wurden, nach SEINem Gesetz richten! Also, die heute so üblichen Gang-und-Gäbe-Verhältnisse sind keinesfalls mit weniger Schuld belastet als jenes von Dawid. Wie ging aber Dawid mit seiner Schuld um? Wie machte der HERR ihn auf seine Sünde aufmerksam? Wie bestrafte G''TT Dawid für seine Sünde?
2. Samuel 12,1-18a
"Und der HERR sandte Nathan zu David. Als der zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm. Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder; aber der Arme hatte nichts als ein einziges kleines Schäflein, das er gekauft hatte. Und er nährte es, dass es groß wurde bei ihm zugleich mit seinen Kindern. Es aß von seinem Bissen und trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoss, und er hielt's wie eine Tochter. Als aber zu dem reichen Mann ein Gast kam, brachte er's nicht über sich, von seinen Schafen und Rindern zu nehmen, um dem Gast etwas zuzurichten, der zu ihm gekommen war, sondern er nahm das Schaf des armen Mannes und richtete es dem Mann zu, der zu ihm gekommen war. Da geriet David in großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan: So wahr der HERR lebt: der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat! Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan und sein eigenes geschont hat. Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum König gesalbt über Israel und habe dich errettet aus der Hand Sauls 8 und habe dir deines Herrn Haus gegeben, dazu seine Frauen, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und ist das zu wenig, will ich noch dies und das dazutun.
9 Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel? Uria, den Hetiter, hast du erschlagen mit dem Schwert, seine Frau hast du dir zur Frau genommen, ihn aber hast du umgebracht durchs Schwert der Ammoniter. Nun, so soll von deinem Hause das Schwert nimmermehr lassen, weil du mich verachtet und die Frau Urias, des Hetiters, genommen hast, dass sie deine Frau sei. So spricht der HERR: Siehe, ich will Unheil über dich kommen lassen aus deinem eigenen Hause und will deine Frauen nehmen vor deinen Augen und will sie deinem Nächsten geben, dass er bei ihnen liegen soll an der lichten Sonne. Denn du hast's heimlich getan, ich aber will dies tun vor ganz Israel und im Licht der Sonne. 13 Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den HERRN. Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben. 14 Aber weil du die Feinde des HERRN durch diese Sache zum Lästern gebracht hast, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben. Und Nathan ging heim. Und der HERR schlug das Kind, das Urias Frau David geboren hatte, so dass es todkrank wurde. Und David suchte Gott um des Knäbleins willen und fastete, und wenn er heimkam, lag er über Nacht auf der Erde. Da traten herzu die Ältesten seines Hauses und wollten ihn aufrichten von der Erde; er aber wollte nicht und aß auch nicht mit ihnen. 18 Am siebenten Tage aber starb das Kind."
Wie wir sehen, tat Dawid Busse im Gegensatz zu Adam, Chawah, Kajin und vielen anderen. Er erkannte und bekannte seine Schuld. Wie reagierte darauf der EWIGE?
Vers 13
"Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den HERRN. Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben."
Sie können meinen, dass es ein sehr gutes Geschäft war, wenn G''TT für ein Sündenbekenntnis die Schuld eines indirekten Mörders wegnimmt, denn dann stehen Sie mit Ihren Sünden doch noch gut da...
Dawid tat Busse, aber weil er auch den Feinden des HERRN Grund zum Lästern gab, so bestrafte G''TT ihn hart und nahm ihm die Frucht seiner gesetzlosen Beziehung. Wir sehen, dass Dawid dabei viel gelernt hat. Ebenfalls war ihm für sein königliches Dasein seine Zeit als Hirtenjunge bis zu seiner Krönung sehr zum Nutzen. Wir können nicht wissen, wie oft und wie sehr er sich versündigt hätte, wenn er diese sehr harte Schule nicht gehabt hätte. Sogar sein eigener erstgeborener Sohn verfolgte ihn gleichermaßen wie es Scha'ul tat. Er griff aber nicht ein.
Erneut versündigte sich Dawid gegen G''TT, als er das Volk zählen liess.
1.Chronik.21,1-6
"Und der Satan stellte sich gegen Israel und reizte David, dass er Israel zählen ließe. Und David sprach zu Joab und zu den Obersten des Volks: Geht hin, zählt Israel von Beerscheba bis Dan und bringt mir Kunde, damit ich weiß, wie viel ihrer sind. Joab sprach: Der HERR tue zu seinem Volk, wie es jetzt ist, hundertmal soviel hinzu! Aber, mein Herr und König, sind sie nicht alle meinem Herrn untertan? Warum fragt denn mein Herr danach? Warum soll eine Schuld auf Israel kommen? Aber des Königs Wort blieb fest gegenüber Joab. Und Joab ging hin und zog durch ganz Israel und kam nach Jerusalem zurück und gab David die Zahl des gezählten Volks an. Es waren von ganz Israel elfmal hunderttausend Mann, die das Schwert trugen, und von Juda vierhundertsiebzigtausend Mann, die das Schwert trugen. Levi aber und Benjamin zählte er nicht mit; denn Joab war des Königs Wort ein Greuel. Dies alles aber missfiel Gott sehr, und er schlug Israel."
Erst nachdem die Zählung stattgefunden hatte und die Sünde also geschehen war, merkte Dawid, was er getan hatte.
1. Chronik 21,8
"Da sprach David zu Gott: Ich habe schwer gesündigt, dass ich das getan habe. Nun aber nimm weg die Schuld deines Knechts; denn ich habe sehr töricht getan."
Der HERR antwortete ihm nicht selber, sondern schickte einen Propheten
Verse 9-12
"Und der HERR redete mit Gad, dem Seher Davids, und sprach: Geh hin, rede mit David und sprich: So spricht der HERR: Dreierlei lege ich dir vor; erwähle dir eins davon, dass ich es dir tue. Und als Gad zu David kam, sprach er zu ihm: So spricht der HERR: Erwähle dir 12 entweder drei Jahre Hungersnot oder drei Monate Flucht vor deinen Widersachern und vor dem Schwert deiner Feinde, dass es dich ergreife, oder drei Tage das Schwert des HERRN und Pest im Lande, dass der Engel des HERRN Verderben anrichte im ganzen Gebiet Israels. So sieh nun zu, was ich antworten soll dem, der mich gesandt hat."
Dawid war bußfertig und auch demütig geworden. Er wollte doch nicht die Strafe für sich selbst auf das Volk legen, sondern er gab sich in G''TTes Hand.
Vers 13
"David sprach zu Gad: Mir ist sehr angst, doch ich will in die Hand des HERRN fallen, denn seine Barmherzigkeit ist sehr groß; aber ich will nicht in Menschenhände fallen."
Diese Haltung hat G''TTes Erbarmen bewegt und bekämpfte seinen großen Zorn, so dass die Strafe nicht noch schwerwiegender ausfiel.
Vers 14-15
"Da ließ der HERR eine Pest über Israel kommen, so dass siebzigtausend Menschen aus Israel starben.
15 Und Gott sandte den Engel nach Jerusalem, es zu verderben. Aber während des Verderbens sah der HERR darein, und es reute ihn das Übel. Und er sprach zum Engel, der das Verderben anrichtete: Es ist genug; lass deine Hand ab! Der Engel des HERRN aber stand bei der Tenne Araunas, des Jebusiters."
Dawid schob die Schuld nicht von sich weg, wie es z.B. Adam und Chawah taten.
Vers 16-17
"Und David hob seine Augen auf und sah den Engel des HERRN stehen zwischen Himmel und Erde und ein bloßes Schwert in seiner Hand ausgestreckt über Jerusalem. Da fielen David und die Ältesten, mit Säcken angetan, auf ihr Antlitz. 17 Und David sprach zu Gott: Bin ich's nicht, der das Volk zählen ließ? Ich bin's doch, der gesündigt und das Übel getan hat; diese Schafe aber, was haben sie getan? HERR, mein Gott, lass deine Hand gegen mich und meines Vaters Haus sein und nicht gegen dein Volk, es zu plagen."
Dawid wurde dann wieder gehorsam, und der HERR vergab die Schuld.
Vers 18,26
"Und der Engel des HERRN sprach zu Gad, er solle David sagen, dass David hinaufgehe und dem HERRN einen Altar aufrichte auf der Tenne Araunas, des Jebusiters.
26 Und David baute dem HERRN dort einen Altar und opferte Brandopfer und Dankopfer. Und als er den HERRN anrief, erhörte er ihn durch das Feuer, das vom Himmel fiel auf den Altar mit dem Opfer. 27 Und der HERR gebot dem Engel, dass er sein Schwert in seine Scheide stecke."
Wenn wir anschauen, wie dies geschah, dann ist es auch Zeit für uns, nachzusehen, welche Opfer wir zu leisten bereit sind.
Vers 19,22-25
"Da ging David hinauf nach dem Wort Gads, das dieser geredet hatte in des HERRN Namen.
22 Und David sprach zu Arauna: Gib mir den Platz der Tenne, dass ich dem HERRN einen Altar darauf baue; für den vollen Preis sollst du ihn mir geben, damit die Plage unter dem Volk aufhöre.
23 Arauna aber sprach zu David: Nimm ihn dir und mache, mein Herr und König, wie dir's gefällt. Siehe, ich gebe die Rinder zum Brandopfer und die Dreschschlitten als Brennholz und Weizen zum Speisopfer; das alles gebe ich. 24 Aber der König David sprach zu Arauna: Nicht doch! Sondern für den vollen Preis will ich's kaufen; denn ich will nicht, was dein ist, für den HERRN nehmen und will's nicht umsonst zum Brandopfer haben.25 So gab David Arauna für den Platz Gold im Gewicht von sechshundert Lot."
Dawid wurde die Möglichkeit angeboten, auf Kosten anderer für sich und das Volk zu opfern. Auch dann, wenn Arauna von Herzen gern gab, ihm die Mittel zum Opfern ohne Bezahlung schenken wollte, nahm Dawid sie nicht an. Er wollte für seine Sünde nicht andere zahlen lassen!
Wie steht es bei uns selber damit? Ich habe schon sehr, sehr oft gehört und gelesen: "Jesus ist für meine Sünden gestorben - somit bin ich frei." Diese Gewissheit, dass IMMANUEL für jegliche Sünden gestorben sei und damit einen Schuldenerlass erschaffen hätte, ist doch so töricht! Natürlich kann auch keiner von uns nur eine einzige Sünde abarbeiten oder rückgängig machen! Wir alle benötigen - und es ist für unser Leben jetzt wie auch nach dem Tode wichtig - dass der HERR, der EWIGE G"TT, uns vergibt. Wie billig ist es aber stets, ohne es sich etwas kosten zu lassen, einfach zu sagen "Jesus ist für meine Sünden gestorben!" und sich dies wie eine Zauberformel einzureden! Was sagte der EWIGE zu Mosche?
2. Mose 33, 19
"Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich."
Viele Menschen reden von Heilsgewissheit. Ich bin allein dessen sicher, dass G''TT heilig ist und all sein Tun gerecht und recht!
Hiob 34,12
"Ohne Zweifel, Gott tut niemals Unrecht, und der Allmächtige beugt das Recht nicht."
Ich habe aber auch darüber eine vollkommene Sicherheit, dass ich ohne G''TTes Gnade den ewigen Tod verdiene für all meine Sünden in Worten, Taten, Gedanken, Gefühlen, Träumen... Wenn ich zudem Joh.17, 1-2 lese, dann ist mir klar, dass in Vers 2 nicht von allen Menschen die Rede ist, wie sich auch im selben Kapitel die Bestätigung dafür findet.
Johannes 17, 1-2 und Verse 6, 9 u, 24
"So redete Jesus, und hob seine Augen auf zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da: verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche; denn du hast ihm Macht gegeben über alle Menschen, damit er das ewige Leben gebe allen, die du ihm gegeben hast."
"Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. 9 Ich bitte für sie und bitte nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast, denn sie sind dein. 24 Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war."
Also, es geht dabei gewiss nicht um alle Menschen. Ich bin mir aber auch darüber sicher, dass keinesfalls diejenigen, die mit Worten oder durch ein getragenes Zeichen (Kreuz, Kruzifix, Fisch usw.) stets 'ihren Jesus' wie einen Talisman mit sich herumschleppen, das Heil erlangen werden. Oft bin ich entsetzt, wie dem HERRn ein Glücksbringer- und Wunderheiler-Status zugedacht wird. Manchmal meine ich, dass die Menschen den HEILIGEn Geist so gebrauchen wollen, wie es mit der Wunderlampe Aladin's beschrieben steht. IMMANUEL aber sagte in
Johannes 17,17
"Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit."
IMMANUEL weist also wiederum auf das Wort G''TTes hin! - von der Entstehung der Welt an bis hin zur Sintflut, über die Erwählung des jüdischen Volkes, dessen Weg und Verheißungen... ER sprach nicht von denen, die IHN adoptieren und aus SEINer jüdischen Wurzel befreien, nicht von jenen, die IHN Tag und Nacht gegen andere missbrauchen. Er sagte nicht einmal, dass diejenigen die SEINen sind, die wegen der Erinnerung an IHN Kreuze über dem Bett aufhängen, in und vor Gebäuden aufstellen, am Hals, Ohr oder Fuß als Ketten tragen... ER sprach nicht darüber, dass ER diejenigen, die in ihren Zusammenkünften Heiligkeit bzw. Scheinheiligkeit üben, berufen hat! ER sprach nichts von denen, die in ihrer sogenannten Anbetung vor lauter euphorischen Gefühlen fast in Ohnmacht fallen. ER sagte: "Heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit!" Ebenfalls bezeugt dasselbe
Psalm 119, 160
"Dein Wort ist nichts als Wahrheit, alle Ordnungen deiner Gerechtigkeit währen ewiglich."
Ich möchte Sie doch nicht bloßstellen, anklagen oder beschuldigen, sondern vielmehr wünsche ich Ihnen, dass Sie den Mut bekommen, nachdenken zu können, statt den so angenehmen Lügen Glauben zu schenken, und wenn es auch um einiges schwerer ist, dennoch nach der Wahrheit G"TTes zu forschen wagen.
Wir haben bisher angeschaut, wie Adam und Chawah sich versündigten. Sie waren die Menschen, die direkt durch G''TTes Hand, ohne jegliches Mitwirken anderer, erschaffen wurden. Wir befassten uns mit Kajin, dem ersten Menschen, der das gleiche Entstehen wie wir (Zeugung, Schwangerschaft und Geburt durch Wehen) hinter sich hatte. Ebenfalls haben wir den großen König Dawid angeschaut, den der HERR liebte und als den SEINen erwählte.
1. Könige 8,16
"Seit der Zeit, wo ich mein Volk Israel aus Ägypten hinausgeführt, habe ich aus allen Stämmen Israels nie eine Stadt dazu erwählt, dass mir daselbst ein Haus gebaut würde, an dem mein Name haften solle: David aber habe ich dazu ersehen, Herrscher über mein Volk Israel zu sein."
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Wiederum betrachten wir einen scheinbar Erwählten und wie dieser mit seiner Sünde umging. Er war berufen worden und sogar einer der 12 Jünger (Talmidim/Schüler). Wir treffen ihn zum ersten Mal in Matth.10,4 bei der Nennung der Apostel.
Matthäus 10, 2-4
"Die Namen aber der zwölf Apostel sind diese: zuerst Simon, genannt Petrus und Andreas, sein Bruder; Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, sein Bruder; Philippus und Bartholomäus; Thomas und Mattitjahu, der Zöllner; Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus; Simon Kananäus und Jehuda Isch Kerijot, der ihn verriet."
Unter welchen Umständen die Berufung von Jehuda Isch Kerijot stattfand, ist unbekannt. Der Hinweis, dass er der war, "der ihn verriet", war an dieser Stelle ein wenig zu früh abgeschossen... Also, für jeden Bibelleser ist dann doch von vornherein klar, dass da 'gute Jünger' und 'ein böser Jünger' waren. Ich persönlich wage nicht mit Urteilen so herumzuwerfen. Welcher Jünger war nach seinem Verhalten eigentlich lobenswert, wenn wir die Geschehnisse von hintenherein lesen?
Kefas (Petrus) Matthäus 26, 69-75
"Petrus aber saß draußen im Hof; da trat eine Magd zu ihm und sprach: Und du warst auch mit dem Jesus aus Galiläa. Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach: Ich weiß nicht, was du sagst. Als er aber hinausging in die Torhalle, sah ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren: Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth. Und er leugnete abermals und schwor dazu: Ich kenne den Menschen nicht. Und nach einer kleinen Weile traten hinzu, die da standen, und sprachen zu Petrus: Wahrhaftig, du bist auch einer von denen, denn deine Sprache verrät dich. Da fing er an, sich zu verfluchen und zu schwören: Ich kenne den Menschen nicht. Und alsbald krähte der Hahn. Da dachte Petrus an das Wort, das Jesus zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich."
Teo'ma. (Thomas) Johannes 20, 24-29
"Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den HERRN gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben. Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm. Mein Herr und mein Gott! Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!"
Ob wir Jochanan anschauen, ob beide Jünger mit dem Namen Ja'akov, den Schimon, Philippus und Taddai oder sogar Mattitjahu: Keiner weist etwas auf, womit er sich als würdig erwiesen hätte.
Markus 14, 47-52
"Einer von denen, die dabeistanden, zog sein Schwert und schlug nach dem Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Ihr seid ausgezogen wie gegen einen Räuber mit Schwertern und mit Stangen, mich zu fangen. Ich bin täglich bei euch im Tempel gewesen und habe gelehrt, und ihr habt mich nicht ergriffen. Aber so muss die Schrift erfüllt werden. Da verließen ihn alle und flohen. Ein junger Mann aber folgte ihm nach, der war mit einem Leinengewand bekleidet auf der bloßen Haut; und sie griffen nach ihm. Er aber liess das Gewand fahren und floh nackt davon."
Matthäus 26,56
"Aber das ist alles geschehen, damit erfüllt würden die Schriften der Propheten. Da verließen ihn alle Jünger und flohen."
Wer war treu? Wer konnte von sich sagen, dass er bis zuletzt bei IHM blieb oder IHM auf andere Weise die Treue hielt? Trotzdem wird ständig nur bei Jehudah Ischkriot angesetzt, dass er IHN verraten hat, obwohl - wenn wir ehrlich sind - IHN nicht nur Jehudah verriet, sondern alle Zwölf! Was war aber das Besondere am Verrat des Jehudah?
Matthäus 26,14-16
"Da ging einer von den Zwölfen, mit Namen Judas Iskariot, hin zu den Hohenpriestern und sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten ihm dreißig Silberlinge. Und von da an suchte er eine Gelegenheit, dass er ihn verriete."
Markus 14,10-11
"Und Judas Iskariot, einer von den Zwölfen, ging hin zu den Hohenpriestern, dass er ihn an sie verriete. Als die das hörten, wurden sie froh und versprachen, ihm Geld zu geben. Und er suchte, wie er ihn bei guter Gelegenheit verraten könnte."
Lukas 22,1-6
"Es war aber nahe das Fest der Ungesäuerten Brote, das Passa heißt. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten danach, wie sie ihn töten könnten; denn sie fürchteten sich vor dem Volk. Es fuhr aber der Satan in Judas, genannt Iskariot, der zur Zahl der Zwölf gehörte. Und er ging hin zu, und redete mit den Hohenpriestern und mit den Hauptleuten darüber, wie er ihn an sie verraten könnte. Und sie wurden froh und versprachen, ihm Geld zu geben. Und er sagte es zu und suchte eine Gelegenheit, dass er ihn an sie verriete ohne Aufsehen."
Es fällt sehr unterschiedlich aus, wie die vier Evangelien-Schreiber jene Erlebnisse, Erzählungen, Berichte, Aufdeckung, Erfahrungen, Gehörtes usw. wiedergeben. Das einzige, worin sie sich einig sind, ist, dass es beim Abendmahl geschah, dass Satan in Jehudah Isch Kerijot fuhr.
Matthäus 26, 20-25
"Und am Abend setzte er sich zu Tisch mit den Zwölfen. Und als sie aßen, sprach er: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. Und sie wurden sehr betrübt und fingen an, jeder einzeln, ihn zu fragen: Herr, bin ich's? Er antwortete und sprach: Der die Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich verraten. Der Menschensohn geht zwar dahin, wie von ihm geschrieben steht: doch, weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre. Da antwortete Judas, der ihn verriet, und sprach: Bin ich's, Rabbi? Er sprach zu ihm: Du sagst es."
Markus 14, 17-21
"Und am Abend kam er mit den Zwölfen. Und als sie bei Tisch waren und aßen, sprach Jesus: Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch, der mit mir isst, wird mich verraten. Und sie wurden traurig und fragten ihn, einer nach dem andern: Bin ich's? Er aber sprach zu ihnen: Einer von den Zwölfen, der mit mir seinen Bissen in die Schüssel taucht. Der Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre für diesen Menschen besser, wenn er nie geboren wäre."
Johannes 13, 21-30
"Als Jesus das gesagt hatte, wurde er betrübt im Geist und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. Da sahen sich die Jünger untereinander an, und ihnen wurde bange, von wem er wohl redete. Es war aber einer unter seinen Jüngern, den Jesus lieb hatte, der lag bei Tisch an der Brust Jesu. Dem winkte Simon Petrus, dass er fragen sollte, wer es wäre, von dem er redete. Da lehnte er sich an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist's? Jesus antwortete: Der ist's, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. Und als der den Bissen nahm, fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald! 28 Aber niemand am Tisch wusste, wozu er ihm das sagte. Einige meinten, weil Judas den Beutel hatte, spräche Jesus zu ihm: Kaufe, was wir zum Fest nötig haben!, oder dass er den Armen etwas geben sollte. Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht."
Wie gesagt, die vier Evangelien-Schreiber haben vielerlei Geschichten geschrieben. Gemeinsam ist ihnen jedenfalls, dass IMMANUEL von Jehudah Isch Kerijot verraten wurde. Ich weiß nicht, ob ER von Anfang an wusste, wer derjenige sei, der IHN verraten würde - nur, dass ER verraten werden würde, das wusste ER.
Matthäus 16, 21
"Seit der Zeit fing Jesus an, seinen Jüngern zu zeigen, wie er nach Jerusalem gehen und viel leiden müsse von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tage auferstehen."
Markus 8, 31-33
"Und er fing an, sie zu lehren: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und nach drei Tagen auferstehen. Und er redete das Wort frei und offen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren. Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an und bedrohte Petrus und sprach: Geh weg von mir, Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist."
Lukas 9, 22
und sprach: Der Menschensohn muss viel leiden und verworfen werden von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten und getötet werden und am dritten Tag auferstehen."
Matthäus 17, 22-23
"Als sie aber beieinander waren in Galiläa, sprach Jesus zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn töten, und am dritten Tag wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrübt."
Markus 9, 30-32
"Und sie gingen von dort weg und zogen durch Galiläa; und er wollte nicht, dass es jemand wissen sollte. Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, wird er nach drei Tagen auferstehen. Sie aber verstanden das Wort nicht und fürchteten sich, ihn zu fragen."
Lukas 9, 43-45
"Als sie sich aber alle verwunderten über alles, was er tat, sprach er zu seinen Jüngern: Lasst diese Worte in eure Ohren dringen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen. Aber dieses Wort verstanden sie nicht, und es war vor ihnen verborgen, so dass sie es nicht begriffen. Und sie fürchteten sich, ihn nach diesem Wort zu fragen."
Matthäus 20, 18-19
"Siehe, wir ziehen hinauf nach Jerusalem, und der Menschensohn wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überantwortet werden; und sie werden ihn zum Tode verurteilen. und werden ihn den Heiden überantworten, damit sie ihn verspotten und geißeln und kreuzigen; und am dritten Tage wird er auferstehen."
Markus 9, 32-34
"Sie aber verstanden das Wort nicht und fürchteten sich, ihn zu fragen. Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er daheim war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg verhandelt? Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander verhandelt, wer der Grösste sei."
Lukas 18, 31-33
"Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. Denn er wird überantwortet werden den Heiden, und er wird verspottet und misshandelt und angespieen werden, und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er auferstehen."
Hier sehen wir, dass es eine schon lang beschlossene 'Sache' war. Lesen wir sowohl Psalm 22,17-21 wie auch Jesaja 52, 13 bis 53,12
Psalm 22, 17-21
"Denn Hunde haben mich umgeben, und der Bösen Rotte hat mich umringt; sie haben meine Hände und Füße durchgraben. Ich kann alle meine Knochen zählen; sie aber schauen zu und sehen auf mich herab. Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand. Aber du, HERR, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen! Errette meine Seele vom Schwert, mein Leben von den Hunden!"
Jesaja 52,13-15
"Der Herr sagt: Meinem Beauftragten wird es gelingen, wozu ich ihn bestellt habe; er wird zu großem Ansehen und höchsten Ehren gelangen. 14 Viele haben sich entsetzt von ihm abgewandt, so entstellt war er. Er hatte keine Ähnlichkeit mehr mit einem Menschen. Doch nun werden viele Völker über ihn staunen, sogar ihren Königen wird es die Sprache verschlagen. Was niemals zuvor geschehen ist, das erleben sie jetzt ; wovon sie noch nie etwas gehört haben, das sehen sie mit eigenen Augen."
Johannes 12, 1-7
"Sechs Tage vor dem Passafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den Jesus auferweckt hatte von den Toten. Dort machten sie ihm ein Mahl, und Marta diente ihm; Lazarus aber war einer von denen, die mit ihm zu Tisch saßen. Da nahm Maria ein Pfund Salböl von unverfälschter, kostbarer Narde und salbte die Füße Jesu und trocknete mit ihrem Haar seine Füße; das Haus aber wurde erfüllt vom Duft des Öls. Da sprach einer seiner Jünger, Judas Iskariot, der ihn hernach verriet: Warum ist dieses Öl nicht für dreihundert Silbergroschen verkauft worden und den Armen gegeben? Das sagte er aber nicht, weil er nach den Armen fragte, sondern er war ein Dieb, denn er hatte den Geldbeutel und nahm an sich, was gegeben war. Da sprach Jesus: Lass sie in Frieden! Es soll gelten für den Tag meines Begräbnisses."
So ist es nicht verwunderlich, dass Jehudah Ischkriot IHN verließ, da er IHN scheinbar weniger ehrte als materielle Dinge. Er verkaufte IHN! Schauen wir nochmals an - falls die Evangelisten Mattitjahu und Lukas geschichtstreu geschrieben haben - wie es geschah.
Matthäus 26,14-15
"Da ging einer von den Zwölfen, mit Namen Judas Iskariot, hin zu den Hohenpriestern und sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn euch verraten. Und sie boten ihm dreißig Silberlinge."
oder Lukas 22, 1-6
"Es war aber nahe das Fest der Ungesäuerten Brote, das Passa heißt. Und die Hohenpriester und Schriftgelehrten trachteten danach, wie sie ihn töten könnten; denn sie fürchteten sich vor dem Volk. Es fuhr aber der Satan in Judas, genannt Iskariot, der zur Zahl der Zwölf gehörte. Und er ging hin und redete mit den Hohenpriestern und mit den Hauptleuten darüber, wie er ihn an sie verraten könnte. Und sie wurden froh und versprachen ihm Geld zu geben. Und er sagte es zu und suchte eine Gelegenheit, dass er ihn an sie verriete ohne Aufsehen."
Jehudah versündigte sich an IMMANUEL gerade damit, woran sein Herz hing. Natürlich könnten wir sagen, dass es eigentlich dazu kommen musste, weil mehrfach geschrieben steht, dass Satan in Jehudah fuhr.
Lukas 22,3
"Es fuhr aber der Satan in Judas, genannt Iskariot, der zur Zahl der Zwölf gehörte."
Johannes 13, 2 und 27
"Und beim Abendessen, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten,... 27 Und als er den Bissen nahm, fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald!"
Sie könnten fragen, wie so etwas wohl möglich sei? Ich bin sicher, dass die Kirche voll ist von Judassen, da sie ja doch das Wort G"TTes verachtete, die Verlockungen Satans jedoch gerne annahm. Ansonsten hätte diese Organisation, welche das Wort des EWIGEn zum Lesen und zum Forschen hatte, nicht zu einer ‚Heils-Anstalt' werden können, die im Endeffekt nichts mit G"TT zu tun hat!. Wenn Sie Kirchenmänner und Kirchenfrauen heute reden hören, dann sind diesen die Kirchensteuer wichtiger, Positionen, rechthaberische Kämpfe, politische Integrationen (sowohl die Kirche in der Politik als auch die Politik in der Kirche) u.a.m. Diesen ist alles viel wesentlicher als G''TTes Wort und SEINe Wahrheit, da sie am liebsten ihre eigenen Worte und ihre selbstgemachten Wahrheiten hören wollen! Die Kirche sucht ihr Existenzrecht und geht doch den selbsterwählten Weg des "Jehuda Isch Kerijot"!
Wenn wir jetzt sowohl Jehudah Ischkriot als auch die Gesetzlosigkeit der Kirche beiseite lassen, dann fragen wir uns selbst: was ist uns alles wichtiger als G''TT und SEIN Wort? Es muss nicht immer Geld oder Karriere sein. Es sind doch so viele Dinge da, die wir v o r G''TT stellen, und wie oft messen wir unsere Wahrheit nicht an der SEINen, sondern an der so 'gutmütigen' weltlichen Gesetzlichkeit, sowohl in moralischen Bereichen als auch in vielen anderen Bereichen! Wie oft werden Partner, Kinder usw. vor G"TT gestellt, und wegen diesen macht man Kompromisse bzw. kehrt man dem Willen G"TTes den Rücken! Es ist aber nicht so, dass G"TT die Partnerschaften nicht beschützen könnte oder sie dem Zerfall preisgeben würde! Oder dass ER nicht darauf achten könnte, dass die Kinder in der Welt und von deren modernen Verrücktheiten, Drogen usw. nicht aufgesaugt werden! Aber die Menschen meinen, G"TT helfen zu müssen bzw. besser Acht geben zu können, als G"TT dies tun kann!
Was das weltliche Gesetz erlaubt, das sei machbar, erlaubt, richtig und heilig - egal, wie sehr es von dem von G"TT Erlaubten abweicht!? Heute haben wir Ämter, die sich sogar um unsere eigenen Eltern kümmern sollen, andere Einrichtungen wie Tagesschulen, Kinderkrippen usw., die uns die Kindererziehung (wobei ich nicht die Schulbildung meine, sondern was darüber hinaus geht!) von den Schultern nehmen, obwohl so vieles auch über diese Bereiche in der Bibel steht. Wenn wir uns aber danach richten, dann bleibt natürlich kaum Zeit und Möglichkeit dafür, sich große Reisen und viel Luxus zu leisten! Warum denn nach einem unangenehmeren Maßstab ausstrecken, wenn der unsere doch dem so hochgeschätzten Ego entspricht? Klar benötigt diese Welt kaum anderes Wort und andere Weisung als die sich selbst gegebene, unabhängig davon, von wem sie kommt.
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Jeder von uns ist des Todes würdig, und keiner hat das Recht, von sich zu sagen, dass IMMANUEL für ihn/für sie gestorben sei, und somit wäre er/sie frei! Es steht geschrieben, wie ich schon vorher erwähnte in
2. Mose 33, 19
"Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich."
Schauen wir also an, wie es sich mit den Sünden verhält. Kann jeder daherkommen und sagen, dass der HERR die Sünden vergebe? Ist IMMANUEL tatsächlich für alle Sünder in den Tod gegangen? Sind alle Menschen dafür geschaffen worden, um errettet zu werden? Ist es nicht vielmehr so, dass unsere Wege vor unserer Entstehung (im leiblichen Sinne) IHM schon bekannt waren?
Jesaja 44, 1-2
"So höre nun, mein Knecht Jakob, und Israel, den ich erwählt habe! So spricht der HERR, der dich gemacht und bereitet hat und der dir beisteht von Mutterleibe an: Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und du, Jeschurun, den ich erwählt habe!"
Jesaja 46,3
Hört mir zu, ihr vom Hause Jakob, und alle, die ihr noch übrig seid vom Hause Israel, die ihr von mir getragen werdet von Mutterleibe an und vom Mutterschosse an mir aufgeladen seid:"
Jesaja 49, 1-2
"Hört mir zu, ihr Inseln, und ihr Völker in der Ferne, merket auf! Der HERR hat mich berufen von Mutterleibe an; er hat meines Namens gedacht, als ich noch im Schoss der Mutter war. Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert gemacht, mit dem Schatten seiner Hand hat er mich bedeckt. Er hat mich zum spitzen Pfeil gemacht und mich in seinem Köcher verwahrt."
Jeremia 1,5-6
"Ich kannte dich, ehe ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe du von der Mutter geboren wurdest, und bestellte dich zum Propheten für die Völker. Ich aber sprach: Ach, HERR, HERR, ich tauge nicht zu predigen; denn ich bin zu jung."
Sirach 49,9
"Den misshandelten sie schwer, der doch schon im Mutterleib zum Propheten auserkoren war, dass er ausrotten, zerbrechen und zerstören und wiederum auch bauen und pflanzen sollte."
Richter 13, 4-5 und 16-17
"So hüte dich nun, Wein oder starkes Getränk zu trinken und Unreines zu essen; denn du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, dem kein Schermesser aufs Haupt kommen soll. Denn der Knabe wird ein geweihter Gottes sein von Mutterleibe an; und er wird anfangen, Israel zu erretten aus der Hand der Philister."
16-17 Aber der Engel des HERRN antwortete Manoach: Wenn du mich auch hier hältst, so esse ich doch von deiner Speise nicht. Willst du aber dem HERRN ein Brandopfer bringen, so kannst du es opfern. Manoach aber wusste nicht, dass es der Engel des HERRN war. Und Manoach sprach zum Engel des HERRN: Wie heißt du? Denn wir wollen dich ehren, wenn nun eintrifft, was du gesagt hast."
Psalm 58,4 und 8
"Die Gottlosen sind abtrünnig vom Mutterschoss an, die Lügner gehen irre von Mutterleib an. Sie werden vergehen wie Wasser, das verrinnt. Zielen sie mit ihren Pfeilen, so werden sie ihnen zerbrechen."
Maleachi 1,2-3
"Ich habe euch lieb, spricht der HERR. Ihr aber sprecht: 'Woran sehen wir, dass du uns lieb hast?' Ist nicht Esau Jakobs Bruder? Spricht der HERR, und doch hab ich Jakob lieb. Und hasse Esau und habe sein Gebirge öde gemacht und sein Erbe den Schakalen zur Wüste."
2. Mose 4,11
"Der HERR sprach zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden gemacht? Habe ich's nicht getan, der HERR?"
Der HERR bestimmt unseren Weg, und ER kennt ihn, bevor wir auch nur etwas Gutes oder etwas Böses tun. Vor IHM ist alles sichtbar, sowohl das, was war und was ist, als auch das, was kommen wird. Nehmen wir Esaw (Esau) als Beispiel, von dem G''TT sagte, dass ER ihn hasste - seinen Zwillingsbruder Ja'akow jedoch liebte. Als Esaw wegen des verkauften Erstgeburtsrechts weinte, wie reagierte da der HERR? Esaw konnte keine Busse tun! Bedenken Sie daher, was Sie sich erlauben, falls Sie auf G''TTes Liebe für sich bestehen, da G''TT SEIN geliebtes Volk wegen dessen Untreue doch bestraft habe! .........
Jeremia 2,8-19
"Die Priester fragten nicht: Wo ist der HERR?, und die Hüter des Gesetzes achteten meiner nicht, und die Hirten des Volks wurden mir untreu, und die Propheten weissagten im Namen des Baal und hingen den Götzen an, die nicht helfen können. Darum muss ich noch weiter mit euch und mit euren Kindeskindern rechten, spricht der HERR. Denn geht hin zu den Inseln der Kittäer und schaut, und sendet nach Kedar und gebt genau acht und schaut, ob's daselbst so zugeht: ob die Heiden ihre Götter wechseln, die doch keine Götter sind. Aber mein Volk hat seine Herrlichkeit eingetauscht gegen einen Götzen, der nicht helfen kann!
Entsetze dich, Himmel, darüber, erschrick und erbebe gar sehr, spricht der HERR. Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: mich, die lebendige Quelle verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben. Ist denn Israel ein Sklave oder unfrei geboren, dass er jedermanns Raub sein darf? Löwen brüllen über ihm, brüllen laut und verwüsten sein Land, und seine Städte werden verbrannt, so dass niemand darin wohnt. Dazu scheren die Leute von Memfis und Tachpanhes dir den Kopf kahl. Das alles hast du dir doch selbst bereitet, weil du den HERRN, deinen Gott, verlässt, sooft er dich den rechten Weg leiten will. Was hilft's dir, dass du nach Ägypten ziehst und willst vom Nil trinken? Und was hilft's dir, dass du nach Assyrien ziehst und willst vom Euphrat trinken? Deine Bosheit ist schuld, dass du so geschlagen wirst, und dein Ungehorsam, dass du so gestraft wirst. Und du musst innewerden und erfahren, was es für Jammer und Herzeleid bringt, den HERRN, deinen Gott zu verlassen und ihn nicht zu fürchten, spricht Gott, der HERR Zebaoth."
Wie wollen Sie Vergebung erlangen, ohne auch nur von einer einzigen gesetzlosen Eigenschaft abzulassen, ohne den Glauben an verdrehtes Wort zu bekennen und aufzugeben wie auch den so verbreiteten christlichen "Heil's"- Egoismus, obwohl die Lehre alles andere als Heil beinhaltet!? Wir sehen, dass Dawid das Material für sein Opfer nicht von einem anderen Menschen nahm, sondern es vielmehr kaufte. Wenn wir unter Menschen sind, dann brauchen wir nicht damit zu rechnen, dass der andere genügend gläubig ist, um über unser gesetzloses Verhalten die Augen zuzudrücken, sondern wir müssen aus der Bibel lernen, wie wir sein sollen! Es gibt keine Entschuldigung, weil die Gebote, auch wenn sie uns Juden mitgeteilt wurden, a l l e n Menschen gelten.
Jeder von uns hatte die Möglichkeit, in seinem Leben die Bibel zu lesen. Auch die Blinden haben durch Blindenschrift oder Tonkassetten Zugang zur Bibel. Die Analphabeten ebenfalls durch Tonkassetten. Wie wird es mit dem weitergehen, der sich nicht ändern lassen will, sondern nur an einer sehr zweifelwürdigen Vergebung festhält, welche ein Wunschtraum ist?
Wie blind muss man sein, solche Vorstellungen zu hegen, wenn doch sehr deutlich in der Bibel geschrieben steht, welche Voraussetzungen man haben muss, um von G"TT überhaupt angehört zu werden! Wie viel mehr ist der Zweifel über solches geraubte Angebot begründet, wenn man sich nicht einmal daran hält, dass alle Ehre und Liebe hier auf Erden G"TT S E I N e m Volk vorbehält, und statt dies wahrzunehmen, gerade diejenigen, die sich schon auf dem Thron G"TTes sehen, jederzeit willig sind, die Gesalbten G''TTes anzugreifen (sowohl einzelne Personen als auch das heilige Volk) !
Sicherlich geht es anders herum auch! Ich begebe mich oft in christliche Chats, um zu sehen, wie die Menschen denken und sich verhalten! Dort findet man alles - von der "Halleluja,-Preis-dem-Herrn"-Stimmung bis hin zur Anbetung Satans! Wenn man mit "Christen" zusammen ist, erkennt man eben nach wenigen Minuten, wie überaus einfältig die Menschen doch sind und welch plakatives Wissen die meisten Christen haben: wenig vollständige Aussagen, jedoch eine Menge von Halb-Versen, die sie dann wie Papageien aus sich herausschreien - und ihre daraus gebastelten eigenen Gesetze, die sie hochhalten als die heilige Statue der Christenheit! Sie pochen auf die Liebe, aber es ist keine da! Sie verleugnen einander, reden hintenherum, wetzen ihre Schwerter gegeneinander und zerfleischen sich untereinander, wenn einer nicht so denkt wie der andere!
Wenn es um Israel geht, entsteht meist sehr, sehr schnell ein Chaos! Einige bezeugen felsenfest, dass das alte Israel "den Bach hinunter" sei, weil dieses den Herrn der Christen, Jesus Christus, gekreuzigt habe! Andere begnügen sich damit, dass das Alte Testament ja doch überholt sei, seit Jesus ihnen die Gnade erwiesen, die Sünden vergeben und sich von seinem Volk zurückgezogen habe. Seitdem gäbe es keine Chance mehr für Juden, von G"TT angenommen zu werden, es sei denn, sie würden zu Christen! Die Juden sollten doch endlich kapieren, dass sie nicht höher stünden als die anderen... Sie hätten doch von dem Holocaust lernen müssen und den armen Palästinensern nicht solches antun dürfen...!
Oft denke ich daran, wie hasserfüllt und wie verdorben Menschen doch sein müssen, wenn sie Israel gewisse Aussagen vorhalten wie:
5.Mose 29,3-14
"Und der HERR hat euch bis auf diesen heutigen Tag noch nicht ein Herz gegeben, das verständig wäre, Augen, die da sähen, und Ohren, die da hörten.
4 Er hat euch vierzig Jahre in der Wüste wandern lassen. Eure Kleider sind euch nicht zerrissen, auch deine Schuhe nicht an deinen Füßen; 5 ihr habt kein Brot gegessen und keinen Wein getrunken und kein starkes Getränk, auf dass ihr erkennen solltet, dass ich der HERR, euer Gott, bin. 6 Und als ihr kamt an diesen Ort, zogen aus der König Sihon von Heschbon und der König Og von Baschan uns entgegen, mit uns zu kämpfen. Und wir haben sie geschlagen 7 und ihr Land eingenommen und zum Erbteil gegeben den Rubenitern und Gaditern und dem halben Stamm Manasse. 8 So haltet nun die Worte dieses Bundes und tut danach, auf dass ihr glücklich ausrichten könnt all euer Tun.
9 Ihr steht heute alle vor dem HERRN, eurem Gott, die Häupter eurer Stämme, eure Ältesten, eure Amtleute, jeder Mann in Israel, 10 eure Kinder, eure Frauen, dein Fremdling, der in deinem Lager ist, dein Holzhauer und dein Wasserschöpfer, 11 damit du tretest in den Bund des HERRN, deines Gottes, und unter den Eid, den der HERR, dein Gott, dir heute auflegt, 12 dass er dich heute zum Volk für sich erhebe und er dein Gott sei, wie er dir zugesagt hat und wie er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat.
13 Denn ich schließe diesen Bund und diesen Eid nicht mit euch allein,14 sondern mit euch, die ihr heute hier seid und mit uns steht vor dem HERRN, unserm Gott, wie auch mit denen, die heute nicht mit uns sind."
Übrigens, zu dieser Stelle möchte ich eine sehr ähnliche mit erwähnen, da sie ja dieselbe Aussage hat!
Johannes 17,6-21
"Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.7 Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt. 8 Denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie glauben, dass du mich gesandt hast.
9 Ich bitte für sie und bitte nicht für die Welt, sondern für die, die du mir gegeben hast; denn sie sind dein. 10 Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht. 11 Ich bin nicht mehr in der Welt; sie aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, erhalte sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir. 12 Solange ich bei ihnen war, erhielt ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, und ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren außer dem Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt werde. (Bei wem befand ER sich denn??)
13 Nun aber komme ich zu dir und rede dies in der Welt, damit meine Freude in ihnen vollkommen sei. 14 Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst; denn sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin. 15 Ich bitte dich nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. 16 Sie sind nicht von der Welt (siehe 1 Mose 21,1 "Und der HERR suchte Sara heim, wie er gesagt hatte, und tat an ihr, wie er geredet hatte".) wie auch ich nicht von der Welt bin. 17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.
18 Wie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich sie auch in die Welt. 19 Ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in der Wahrheit. 20 Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast."
Dies ist ja wohl einer der Zusätze bzw. eine durch freie Gestaltung hineinmanipulierte Aussage! Es ist so deutlich erkennbar, dass es nicht SEINe Aussage sein kann - wie man bei einer mittelalterlichen Burg erkennt, dass ihre Satellitenschüssel nicht der damaligen Zeit und den damaligen Umständen entspricht!
Zu keiner Zeit war es notwendig, irgendwelche Hinweise darauf zu beziehen, wer SEIN Wort verkündigt, da ER ja nur zu SEINem Volk geredet hat, dieses allein als heilig anerkannte, wie ER auch ebenfalls wusste, dass dieses Volk nicht durch Menschen, sondern durch den EWIGEN, den G"TT Israels entstanden ist! Somit waren SEINe mütterlichen Vorfahren eben auch von Mensch und G"TT gezeugt. Wie ER auch keine Jünger aus den Völkern nahm, so steht auch zweifellos fest, dass ER keine anderen gemeint hat als die aus SEINem Volk.
Vers 22-23
"Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst."
Wer das Wort G"TTes kennt, weiß ja auch darüber Bescheid, dass ER an die Völker keinerlei Liebesgeständnis gerichtet hat1 Nur SEINem Volk offenbarte ER SEINe Liebe!
5.Mose 10,12-15
"Nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, noch von dir, als dass du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, dass du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem HERRN, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, 13 dass du die Gebote des HERRN hältst und seine Rechte, die ich dir heute gebiete, auf dass dir's wohlgehe? 14 Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel und die Erde und alles, was darinnen ist, das ist des HERRN, deines Gottes. 15 Und doch hat er nur deine Väter angenommen, dass er sie liebte, und hat ihre Nachkommen, nämlich euch, erwählt aus allen Völkern, so wie es heute ist."
Wie man auf die Idee kommen kann, Israels Land verteilen zu können, oder gar darauf, dass auch nur irgend jemand außer SEINem Volk ein Recht hätte, etwas im Lande zu besitzen, das ist mir nicht nur äußerst fragwürdig, sondern ehrlich gesagt, unbegreiflich! Vor allem, was die christlichen Kreise angeht! Christen sollten sich - wie man vermuten müsste! - an die Aussagen der Bibel halten! Aber bitteschön, was hört man ständig von Christen? "Die da unten werden nie Ruhe bekommen, da sie ja doch die Liebe Christi abgelehnt haben!" "Israel hat sich nie geändert! Die sind immer noch so halsstarrig wie damals…!" "Wo Juden sind, da ist immer Unruhe" oder: "Die Palästinenser haben zuerst da gewohnt! Da reicht es nicht, dass sie Palästinenser verjagen, da morden sie die auch noch und nehmen ihnen den ganzen Boden weg!"
Ich könnte ja so fortfahren und noch Schlimmeres wiedergeben, da ich diese Aussagen sehr wohl kenne! Ich gehe in die christlichen Chats, Foren usw., um zu erfahren, wie man denkt … was deren Überzeugung ist … wie sie das Wort G"TTes kennen… oder wie sehr sie durch ihre Neigung zu allem, was uns Juden angeht, bereit sind, uns ein Alibi zu schenken, um uns unsere Schuld nachzuweisen! Anstatt daran zu denken, dass das Wort G"TTes etwas anderes aussagt, und ER niemals nach der These von Humanisten SEIN Urteil sprechen wird, sondern danach, wie sich einer an SEIN Wort gehalten hat, stattdessen wird Israel stets unmenschliches Verhalten vorgeworfen! Ich werde hier nicht darüber berichten, wie sehr sich die täuschen, die so etwas behaupten! Auch darüber nicht, wie sehr sie sich etwas vormachen, um Israel in den Dreck ziehen zu können! Ebenso wenig möchte ich Beispiele dafür aufzählen, wie verleumderisch solche Aussagen sind. Diejenigen, die den Lügen Glauben schenken wollen, die sollen es tun! Es ist unwesentlich, zu erkennen, dass nicht die Juden die Masse sind, sondern die Araber und Israel nicht das riesengroße Land. "Wenn Israel tatsächlich G"TTes Volk wäre und sie das Land tatsächlich zum Besitz bekommen haben sollten, dann müssten sie doch von dem, was sie erhalten haben, gerne abgeben!" Doch - wie könnte man so etwas tun? Hat G"TT das Land zum Abgeben verliehen? Oder etwa doch nicht?
5.Mose 32,7-9
"Gedenke der vorigen Zeiten und hab acht auf die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht. Frage deinen Vater, der wird dir's verkünden, deine Ältesten, die werden dir's sagen. 8 Als der Höchste den Völkern Land zuteilte und der Menschen Kinder voneinander schied, da setzte er die Grenzen der Völker nach der Zahl der Söhne Israels. 9 Denn des HERRN Teil ist sein Volk, Jakob ist sein Erbe."
Wer würde es wagen, wenn der deutsche Staat ihm etwas auslieh oder staatliches Eigentum zur Benutzung frei gab, dies weiterzugeben? Oder zu verschenken? Oder als neuen Besitzer sich selbst bestimmen? Somit auch entwenden? Ich denke, dass es doch wenige sind, die so etwas wagen würden! Wie viel mehr gilt es im Fall Israels? Das Land ist dem Volk Israel wohl zum ewigen Eigentum gegeben. Niemals aber war es anders gedacht denn als Besitz zum Wohnen, da der eigentliche Besitzer G"TT selbst ist!!
4.Mose 32,22
"…und das Land untertan werde vor dem HERRN. Danach dürft ihr umkehren und werdet ohne Schuld sein vor dem HERRN und vor Israel und sollt dies Land zu eigen haben vor dem HERRN..".
Wie gesagt, die meisten Menschen kennen in aller Regel weder das Wort G"TTes noch die Situation in Israel. Jedenfalls aber haben sie einen Grund, ihren latenten Judenhass lauthals von sich zu geben - in aller Ernsthaftigkeit! Diejenigen, die es jedoch nicht so meinen und die wissen, dass sie gegen das Volk G"TTes nichts Böses sagen dürfen.... - eventuell lesen sie solche Nachrichten, die mit der Wahrheit eben etwas anders umgehen als die allgemeinen Medien - die ziehen schnell ab aus dem Chat..., da sie etwas Wichtiges zu tun oder in einem anderen Raum jemand zu sprechen haben... oder sie setzen sich nur still und leise ab.... Es stört mich nicht, selbst wenn ich allein zurückbleibe! Es geht nicht darum, wie viele etwas sagen, sondern wer die Wahrheit sagt! Selten ist es so, dass die Wahrheit aus dem Mund eines ganzen Chores kommt und nur einer dagegen wäre! Vielmehr ist das Gegenteil der Fall! Um meinetwillen sollte gewiss keiner aussprechen, was G"TTes Ordnungen, Weisungen und Wahrheiten sind, vielmehr tue es jeder um des eigenen Lebens willen!
Dem jüdischen Volk wird Vergebung zukommen, wie der HERR es gesagt hatte. Doch wie und wo stehen Sie selbst?
Jesaja 33, 24
"Und kein Bewohner wird sagen: 'Ich bin schwach'; denn das Volk, das darin wohnt, wird Vergebung der Sünde haben."
Was wird aber mit denen sein, die sich an dem Volk G''TTes versündigen?
Jesaja 33,1-2
"Weh dir, du Verwüster, der du selbst nicht verwüstet bist, und du Räuber, der du selbst nicht beraubt bist! Wenn du das Verwüsten vollendet hast, so wirst du auch verwüstet werden; wenn du des Raubens ein Ende gemacht hast, so wird man dich auch berauben. HERR, sei uns gnädig, denn auf dich harren wir! Sei unser Arm alle Morgen, dazu unser Heil zur Zeit der Trübsal!"
Was tat Dawid mit dem, der stolz darauf war, Scha'ul, der ein verworfener Gesalbter war, getötet zu haben? Er tötete ihn! Was wird mit denen geschehen, die die Heiligen G''TTes antasten?
1.Chronik 16,20-22
"da zogen sie von einem Volk zum andern und von einem Königreich zum andern. Er liess niemand ihnen Schaden tun und wies Könige zurecht um ihretwillen: Tastet meine Gesalbten nicht an, und tut meinen Propheten kein Leid! Singet dem HERRN, alle Lande, verkündiget täglich sein Heil! Erzählet unter den Heiden seine Herrlichkeit und unter allen Völkern seine Wunder!"
Sacharja 2,12-13
"Denn so spricht der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an. Denn siehe, ich will meine Hand über sie schwingen, dass sie eine Beute derer werden sollen, die ihnen haben dienen müssen. Und ihr sollt erkennen, dass mich der HERR Zebaoth gesandt hat."
Meinen Sie, dass der EWIGE etwas auf frömmlerische oder euphorische Anbetung gibt? Was nützt es auch jemandem, wenn er mit seinem Wissen über die Bibel irgendetwas erreicht hat? Ich sah noch bei keinem einzigen Menschen, der aktiv gegen Juden etwas getan hat, dass er bzw. sie oder gar die Kinder solcher Menschen in der Tat G''TTes Wege gegangen wären. Ich meine nicht, dass sie keine kirchliche Karriere genommen hätten. Solche Positionen nahmen viele von denen ein, die im 2. Weltkrieg "jemand" gewesen sind! Bestimmt gibt es davon einige sogar in hohen kirchlichen Positionen - oder gerade deshalb? Dies ist aber doch kein Beweis dafür, dass auch nur einer von ihnen jemals G''TT begegnet wäre! Ich habe einige dieser Menschen zu hören bekommen! Sie bedauerten, was ihre Eltern taten! Doch einige Sätze später kommt irgendwann, die Juden hätten sie ja damals gereizt! Doch müsste man sie auch heute anschauen! Es seien eben die, die den Frieden in der Welt verhindern..., und schauen wir doch an, was sie den Palästinensern antun...!
Diese Nachkommen bezeugen also nach einigem Reden gegen ihre Vorfahren, dass sie ihren Eltern ebenbürtig sind und nichts, aber auch gar nichts geändert haben, vielmehr die Rolle ihrer Väter übernahmen! Höchstwahrscheinlich deshalb gibt es in der Kirche so viele palästinensisch und arabisch orientierte Bewegungen. Sie sind absolut ungewöhnlich, weil Christen den Thron, den sie sich gebastelt haben, ungern mit anderen teilen wollen...! Indem Christen sich insgesamt mit der arabisch-islamischen Welt als Opfer der Juden sehen können, sind sie in ihren eigenen Augen die Verfolgten der Juden...!
Was heißt also Reinigung, und wie geschieht sie?
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3. Mose 16,29-30
"Auch soll euch dies eine ewige Ordnung sein: Am zehnten Tage des siebenten Monats sollt ihr fasten und keine Arbeit tun, weder ein Einheimischer noch ein Fremdling unter euch. Denn an diesem Tage geschieht eure Entsühnung, dass ihr gereinigt werdet; von allen euren Sünden werdet ihr gereinigt vor dem HERRN."
1.Mose 35, 2-3
"Da sprach Jakob zu seinem Hause und zu allen, die mit ihm waren: Tut von euch die fremden Götter, die unter euch sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider, und lasst uns aufbrechen und nach Bethel ziehen, dass ich dort einen Altar errichte dem Gott, der mich erhört hat zur Zeit meiner Trübsal und mit mir gewesen ist auf dem Wege, den ich gezogen bin."
Nehemia 13.30a
"So reinigte ich sie von allem Ausländischen..."
Jeremia 33,7-8
"Denn ich will das Geschick Judas und das Geschick Israels wenden und will sie bauen wie im Anfang und will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben; und will ihnen vergeben alle Missetaten, womit sie wider mich gesündigt und gefrevelt haben."
Hesekiel 24,13
"Weil du durch Unzucht dich unrein gemacht hast und nicht rein wurdest von deiner Unreinheit, obwohl ich dich reinigen wollte, darum sollst du hinfort nicht wieder rein werden, bis mein Grimm sich an dir gekühlt hat."
Hesekiel 36, 24-25 und 33
"Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 33 So spricht Gott der HERR: Zu der Zeit, wenn ich euch reinigen werde von allen euren Sünden, will ich die Städte wieder bewohnt sein lassen, und die Trümmer sollen wieder aufgebaut werden."
Maleachi 3,5
"Und ich will zu euch kommen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer, Ehebrecher, Meineidigen und gegen die, die Gewalt und Unrecht tun den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und die den Fremdling drücken und mich nicht fürchten, spricht der HERR Zebaoth."
Johannes 11,55
"Es war aber nahe das Passafest der Juden; und viele aus der Gegend gingen hinauf nach Jerusalem vor dem Fest, dass sie sich reinigten."
Psalm 51,3-8
"Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest. Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund."
Daniel 12,10
"Viele werden gereinigt, geläutert und geprüft werden, aber die Gottlosen werden gottlos handeln; alle Gottlosen werden's nicht verstehen, aber die Verständigen werden's verstehen."
Sirach 38,10
"Lass ab von der Sünde und handle rechtschaffen und reinige dein Herz von aller Missetat."
Matthäus 8,2-4
"Und siehe, ein Aussätziger kam heran und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und Jesus streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach: Ich will's tun; sei rein! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein. Und Jesus sprach zu ihm: Sieh zu, sage es niemandem, sondern geh hin und zeige dich dem Priester und opfere die Gabe, die Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis."
Sprüche 28,13
"Wer seine Sünde leugnet, dem wird's nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen."
So habe ich einige Beispiele für die Reinigung aufgeführt. Sie geschieht erst dann, wenn man die Unreinheit erkannt hat. Eine Hausfrau geht z.B., wenn sie waschen will, auch nicht an den Wäscheschrank mit der gewaschenen und gebügelten Wäsche, sondern zur Wäschetruhe, in der sich die schmutzige Wäsche verbirgt. Natürlich gibt es viele Menschen, die sich nach außen hin rein zeigen, aber innen voller Unreinheiten sind.
Matthäus 25, 25-26
"und ich fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in der Erde. Siehe, da hast du das Deine. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du böser und fauler Knecht! Wusstest du, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und einsammle, wo ich nicht ausgestreut habe?"
Das müssen keine Schriftgelehrten sein oder Priester. Wer kennt es nicht von sich selber, dass man, nachdem man sich versündigt hat, sich dann vor anderen Menschen besondere Mühe gibt, das Gegenteil zu beweisen? So kann man von außen besonders fromm erscheinen, aber innerlich ist man voll mit allerlei Dreck und Gesetzlosigkeiten!
Die äußere Reinigung und die innere Reinheit gehören zusammen. Was bedeutet eigentlich diese Behauptung? Wenn jemand sich an anderen Menschen versündigt hat, dann kann er oder sie doch nicht ohne weiteres zu G''TT beten, ER möge dies beheben und auch nicht sagen, 'Jesus ist für meine Sünden gestorben!'
Matthäus 5,23-24
"Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe."
Johannes 9,31
"Wir wissen, dass Gott die Sünder nicht erhört; sondern den, der gottesfürchtig ist und seinen Willen tut, den erhört er."
Wenn jemand die Möglichkeit hat, bei seinem Mitmenschen um Vergebung bitten zu können, der hat es gut, wie wir den Versen 25-26 entnehmen können. Denn gerichtet wird sowohl der, welcher meint, dass ‚Jesus seine Sünden vergibt', als auch jener, der überhaupt nicht daran denkt, dass er irgendwelche Sünde begangen hat! Betrachten wir
Jesaja 1,10-20
"Höret des HERRN Wort, ihr Herren von Sodom! Nimm zu Ohren die Weisung unsres Gottes, du Volk von Gomorra! Was soll mir die Menge eurer Opfer? spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke. Wenn ihr kommt, zu erscheinen vor mir - wer fordert denn von euch, dass ihr meinen Vorhof zertretet? Bringt nicht mehr dar so vergebliche Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Greuel! Neumonde und Sabbate, wenn ihr zusammenkommt, Frevel und Festversammlung mag ich nicht! Meine Seele ist feind euren Neumonden und Jahresfesten; sie sind mir eine Last, ich bin's müde, sie zu tragen. Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und wenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut.
Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen, lasst ab vom Bösen! Lernet Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schaffet den Waisen Recht, führet der Witwen Sache! So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden. Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genießen. Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des HERRN sagt es."
Vergebung hat also ihren Preis. Wenn wir das beherzigen und nach G''TTes Willen zu handeln lernen, dann haben wir erst eine Chance, überhaupt auf SEINe Güte und SEIN Erbarmen hoffen zu können! Es ist kein Billig-Angebot, wie die Kirche es macht, um ihre Existenz zu sichern, da das Leben von G'TT kommt und keine Ramsch-Ware ist! Wer kennt nicht das Zitat:
Jesaja 1,18
"Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden."
Die Kirche erspart allerdings ihren Schafen, was im selben Vers dieser Aussage vorausgeht!
Jesaja 1,18a
So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR."
Also, äußere und innere Reinigung gehören zusammen, wie u.a. auch zu lesen ist in
Nehemia 12, 30 und 43
"Und die Priester und Leviten reinigten sich und reinigten das Volk, die Tore und die Mauer. 43 Und es wurden an diesem Tage große Opfer dargebracht, und sie waren fröhlich, denn Gott hatte ihnen eine große Freude gemacht, so dass sich auch Frauen und Kinder freuten, und man hörte die Freude Jerusalems schon von ferne."
4. Mose 8, 6, 20-21
"Nimm aus den Israeliten die Leviten und reinige sie. - 20 Mose und Aaron samt der ganzen Gemeinde der Israeliten taten mit den Leviten alles, wie der HERR es Mose geboten hatte. 21 Und die Leviten entsündigten sich und wuschen ihre Kleider, und Aaron brachte die Leviten vor dem HERRN als Schwingopfer dar und schaffte für sie Sühne, dass sie rein wurden."
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Ich habe im Titel dieses Kapitels auch die "Heiligung" erwähnt. Heiligung sollte eigentlich etwas sein, wodurch offenbar wird, dass G''TT den Menschen heiligt. Dieser Begriff ist aber nur bei Paulus zu finden, jedoch weder in der Torah noch in den Propheten, Psalmen oder Evangelien! Wie ist das möglich? Es könnte von Paulus etwas missverstanden oder in seine Briefe später hineinmanipuliert worden sein. Ich möchte mich deshalb damit nicht befassen, weil nirgendwo bestätigt ist, dass es einem Menschen möglich wäre, sich selbst zu heiligen:
Römer 1,7
"An alle Geliebten Gottes und berufenen Heiligen in Rom: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!"
1. Korinther 1,2
"an die Gemeinde Gottes in Korinth, an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen samt allen, die den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns:"
2. Korinther 1,1
"Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und Timotheus, unser Bruder, an die Gemeinde Gottes in Korinth samt allen Heiligen in ganz Achaja"
Was ist zusammengefasst die Lehre über Sünde? Wir müssen vor ihr in jeder Hinsicht Angst haben wie vor dem Feuer!
Als früher noch keine Heizkörper, sondern Eisenöfen die Wohnungen wärmten, versuchten die Mütter, ihre Kinder davor zu schützen. Trotzdem schafften es die meisten Kinder, irgendwann einmal 'Bekanntschaft' mit dem heißen Ofen zu machen. Es ist aber sehr schmerzhaft, einen heißen Ofen zu umarmen, und länger als der Akt der Umarmung dauert es, bis das Brandmal, welches durch diese Beziehung entstanden ist, verschwindet. Nähert sich ein kleines Kind dann erneut einem anderen Heizkörper, dann fasst die Mutter sein Händchen und führt es nahe heran, so dass die Wärme stark zu spüren ist, aber ihm kein Schmerz zugefügt werden kann. Warum handelt man so? Um die Erinnerung an den Schmerz wachzurufen, zur Mahnung. So vermeiden es die Kinder, sich nochmals zu verbrennen. Wenn sich Ältere als diese Kleinkinder ebenfalls mit "Brennmaterial" konfrontieren, sieht es anders aus. In diesem Zusammenhang meine ich unter Brennmaterial: wegen der Sünde in den Abgrund kommen zu müssen. Erwachsene halten sich dafür zu klug. Sie betrügen, indem sie etwas anderes zeigen, als es der Wahrheit entspricht, in Wort, Gefühl und Tun. Sie hassen, verleumden, verachten, sie kennen außer der egoistischen Liebe kaum wahre Liebe. Diese und viele andere Sünden sind heute gang und gäbe, und kaum jemand denkt daran, welche Folgen Berührungen mit diesem Brennmaterial haben, obwohl es gefährlicher ist, als die Haut schmoren zu lassen!
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Ich gab diesem Kapitel den Titel: Sünde, Umkehr, Reinigung, Heiligung. Gehen wir nochmals an den Ausgangspunkt zurück.
Sünde begehen wir alle ständig, wenn wir uns von G''TT entfernen. Bitte denken Sie nicht, dass z.B. in Klöstern den Menschen, weit weg von der turbulenten Welt, weniger Sünden möglich wären. Viele denken nicht daran, dass diese Menschen im Kloster kaum den Menschen draußen und G''TT damit dienen können, wenn sie sich dem normalen Leben der Welt entziehen oder auch, wenn sie sogar ohne Lohn in Kliniken dienen. Es muss immer betrachtet werden, wem sie dienen und warum. Diese Menschen arbeiten unentgeltlich, aber dennoch nicht umsonst! Sie arbeiten für eine Organisation, welche sie mit ihrem Tun bereichern. Die Kirche aber dient und bedient sich selbst, da sie sich für das unentgeltlich erbrachte Tun einer Nonne die nicht weitergegebene Bezahlung von der Krankenkasse holt. Natürlich müssen auch die Kirchenmitglieder per Steuer für die Dienste der Ordensmitglieder bezahlen. Die Kirchen geben einen kleinen Teil ihres Reichtums für Schauprojekte aus, wie z.B. Hilfen in aller Welt. Hauptsächlich sind von diesem kleinen Teil aber nur die armen Kirchengemeinden in armen Ländern bedacht. Die dort in die Kirche gehen, erhalten Kleider und Lebensmittel - eine heute sehr oft praktizierte Weise, die zum Ziel hat, die Zahl der Kirchenmitglieder zu mehren. Es erinnert mich unwillkürlich sehr stark an Zwangstaufen!
Wenn also Ordensmitglieder 'Heilsanstalten' ohne Bezahlung dienen, dann ist das für mich ein genauso unheiliger Dienst, wie die Mafia zu unterstützen. Da entsteht die berühmte Frage: "Warum" tun sie dies? Es bestehen vielerlei Gründe - angefangen bei unglücklicher Liebe bis hin zu familiärer Tradition, hauptsächlich aber Flucht vor Verantwortung und auch Schuld. Erhalten wir z.B. Einblick, wie Bewohner eines Klosters oder einer Schwesternschaft miteinander umgehen, dann müssen wir auch das wahrnehmen, dass dort sehr verbreitete menschliche Sünden auf dem Tagesprogramm sind: Neid, Eifersucht, Hass und anderes mehr. Diese aber beten in ihrer Kammer bzw. in der Klosterkapelle einige Rosenkränze oder andere Gebete oder bestrafen sich auch selbst für solche Gefühle. Natürlich wird dies meist mit dem "Mantel der Nächstenliebe" zugedeckt, und so bleibt die nackte Wahrheit versteckt. Selbst wenn sie verborgen wird, bleibt die Sünde für immer bestehen, weil es so geschrieben steht. In ein Kloster zu gehen, um Sünden zu vermeiden, würde sicher keinem von uns helfen! Wie aber kann und muss man mit Sünden umgehen?
Ich erinnere mich sehr gut daran, dass ich mit etwa 15 Jahren ein Paar damals so modern gemusterter Kniestrümpfe aus Nylon trug. Einmal wollte ich sie im Winter nach dem Waschen zu nahe am Ofen trocknen, was natürlich nicht ohne Folgen blieb. Ich wurde dafür beschimpft, aber auch sehr ausgelacht. Geld hatte ich natürlich keines, um ein paar neue Strümpfe zu kaufen, wollte aber auch nicht von allen, die meine Kniestrümpfe kannten, für meine Dusseligkeit ausgelacht werden. So nahm ich den Betrag, den der Ersatz kostete, aus der Geldbörse meiner Mutter, weil ich in einem Laden nicht stehlen wollte. Kaum hatte ich die Strümpfe, geriet mein Gewissen in Schieflage. So versuchte ich, es wieder gutzumachen, jobbte und kaufte meiner Mutter einen großen Blumenstrauß, der mich teurer kam als die Strümpfe. Außerdem kaufte ich ihr noch ein Teeservice - obwohl dies zeitlich fast unmöglich war, denn die ganze Woche über ging ich ja zur Schule in ca. 60 km Entfernung, war oft schon um 4 oder ˝ 5 Uhr unterwegs, kam mit dem letzten Bus nach Hause und verbrachte meine Wochenenden mit Jobben, um mir meine Kleidung usw. selbst kaufen zu können und auch damit meine Eltern zu entlasten.
Die Situation mit dem gestohlenen Geld für die Kniestrümpfe habe ich niemals vergessen! Ich wusste, dass mich dies begleiten würde, bis ich es eingestehe. Über 20 Jahre trug ich diese Schuld, obwohl ich doch versucht hatte, allerlei wiedergutzumachen. Dass ich meiner Mutter bzw. meiner Familie das Geld gestohlen hatte, bedrückte mich also weiterhin. Oft, sehr oft sogar nahm ich mir vor, es meiner Mutter zu gestehen, aber jedes Mal hatte ich dann doch Angst davor, dass ich ihr Vertrauen für immer verlieren könnte. Wie gesagt, es kostete mich mehr als 20 Jahre, bis ich sehr vorsichtig dieses Bekenntnis wagte. Ich habe es niemals vergessen und bin von da an davor bewahrt worden, etwas wegzunehmen, was mir nicht gehört.
Leider begehe ich immer noch andere Sünden, denke aber, dass ich dabei auch das gelernt habe, keine einzige davon - wenn mir bewusst wird, was ich tat - behalten oder fortsetzen zu wollen. Also, mit einigen anderen Sünden erging es mir so wie mit den Kniestrümpfen, andere wiederum nahm ich leider auf die leichte Schulter. Glauben Sie mir bitte, auch wenn es für mich sehr große Not bedeutete, mit solchen Sünden umzugehen, die schwer mein Gewissen belasteten, so sind mir diese lieber als jene, die ich so leicht hinnahm oder hinnehme und vergesse. Es sind doch solche Sünden, die ich nicht wiederholen würde, da es mir dabei so ergeht wie kleinen Kindern, wenn sie sich dem heißen Ofen nähern. Jene Sünden, die wir leicht hinnehmen und vergessen, sind diejenigen, die wir ständig wiederholen. Es sind meistens die, die heutzutage in der Welt sehr integriert, aber in der Bibel als verwerfliche Sünde beschrieben sind. Diese Sünden können ohne weiteres in die Gedanken hineinfließen und das Herz vergiften. Die Umkehr ist eigentlich nur dann echt, wenn sie nicht nur ein Lippenbekenntnis der Sünde war, sondern sehr viel tiefer geht. Ja, wenn es weh tut, dass man Sünde begangen hat!
Wenn ein Kind Mutter und Vater liebt, dann versucht es, ihnen so wenig Ärger wie möglich zu machen, allem aus dem Weg zu gehen, um den Eltern keine Sorgen, Ärgernis, Trauer zu bereiten. Wenn ein Mensch G''TT liebt, dann versucht er doch, sich so wenig wie möglich aus SEINer Nähe zu entfernen, d.h. man versucht in allem, SEINen Willen zu tun. Die Sünde ist nicht SEIN Wille, sondern das Angebot SEINes Feindes! Wir bewegen uns ständig zwischen Himmel und Hölle! Es geht dabei nur darum, wem wir die Treue halten wollen.
Satan macht viele, dem menschlichen Wesen naheliegende Angebote. Es ist so wie mit dem Skifahren. Die Menschen meinen, frei und unabhängig sein zu wollen. So steht der Mensch wie mit seiner Skiausrüstung auf halber Höhe des Berges. Das Abwärtsfahren ist leicht und macht Spaß. Mit dem Ski bis zum Gipfel des Berges hinaufzusteigen, um alles beobachten zu können, ist dagegen viel schwerer. Für den, der hinunterrutscht, entfernt sich der Gipfel sehr weit. Wem es aber wichtig ist, lieber den Gipfel zu ersteigen, um G''TTes Schöpfung betrachten zu können, der muss sich sehr viel Mühe geben. Oft entdeckt man dabei einen Skilift (G''TTes Hand), der einen ein Stück mitnimmt, ohne dass man sich anstrengen muss. Ob wir den Gipfel erreichen können oder nicht, liegt nicht an uns allein, da es doch mit der uns gegebenen Kraft allein unmöglich ist! Also, nur wenn der HERR uns zieht, und wenn wir SEINe Gnade haben, ist es möglich. Keiner von uns Menschen ist dafür würdig! Trotzdem hat der SCHÖPFER DES ALLS, der HERR über Himmel und Erde und alles was ist, sich durch SEINe Liebe uns Menschen genähert.
Es ist so, wie wenn eine sehr starke Hitze kommen würde. Auf dem Boden stehen vielerlei Dinge, die eigentlich 'wollen', dass sie nicht vergehen müssen: Glasgeschirr, Plastikeimer, Ledersessel, Holztische wie auch Lampen mit Metallfuß usw. Alles ist verschlossen, die große Hitze, der Brand ist schon sehr nahe. Schon brennt der Stoffvorhang. Plötzlich erscheint ein großer Magnet an der Decke. Was meinen Sie, ist er eine Rettung für alle Einrichtungs-Gegenstände? Gewiss nicht. Die Gegenstände aus Stoff, Holz, Leder, Plastik, Glas usw. reagieren nicht auf die Rettung, sondern nur das, was aus Metall ist. Die anderen Gegenstände, ob es ihnen gefällt oder nicht, werden vergehen. Genauso ist es mit den Menschen. Nur die, die von G''TT aus dem Material geschaffen sind, dass sie auf IHN reagieren, können errettet werden. Andere Menschen haben dazu, auch bei größter Anstrengung, keine Chance. Wer aus welchem Material gemacht ist, das weiß nur der, der uns geschaffen hat! Es ist besser für uns, wenn wir - ohne G''TT für SEINe Schaffenskraft verantwortlich zu machen - nach SEINem Willen fragen und nach SEINem Wort und Geboten handeln.
Jesaja 29,13-16
"Und der Herr sprach: Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs wunderlichste und seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Klugen sich verbergen müsse. Weh denen, die mit ihrem Plan verborgen sein wollen vor dem HERRN und mit ihrem Tun im Finstern bleiben und sprechen: "Wer sieht uns, und wer kennt uns?" Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre, dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht! und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner: Er versteht nichts!"
Jesaja 64, 5 und 7
"Aber nun sind wir alle wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle verwelkt wie die Blätter, und unsre Sünden tragen uns davon wie der Wind. 7 Aber nun, HERR, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk."
So steht auch unsere Reinigung nicht in unserer Hand. Wenn wir uns waschen wollen, aus dem Hahn aber kein Wasser kommt, weil z.B. die Wasserrechnung nicht bezahlt ist, dann hat unser Wollen nichts mit dem zu tun, ob wir dies auch können und ob die Möglichkeit gegeben ist. Dies liegt in G''TTes Hand!