Wie oft hört man, dass die Kirche ihre Schafe oder Schäflein habe. In der Tat, sie hat ihre Lämmer und Schäflein. Diese sind jedoch, davon bin ich überzeugt, keineswegs identisch mit den Schafen und Lämmern G''TTes ! Betrachten wir zuerst, was G''TT SEINen Schafen und Lämmern sagt. Bereits der von G''TT berufene Awraham hatte aus Ägypten Schafe mitgebracht.
1. Mose 12,16
"Und er (der Pharao) tat Abram Gutes um ihretwillen; und er bekam Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele."
Dann sehen wir, dass Awraham zur Bestätigung eines Schwurs, bei dem es um Wasser ging, sieben Lämmer zum Zeugnis an Abimelech gab.
1. Mose 21, 29-32
"Da sprach Abimelech zu Awraham: Was sollen die sieben Lämmer, die du besonders gestellt hast? Er antwortete: Sieben Lämmer sollst du von meiner Hand nehmen, damit sie für mich ein Zeugnis seien, dass ich diesen Brunnen gegraben habe. Daher heißt die Stätte Beerscheba, weil sie beide miteinander da geschworen haben. Und so schlossen sie den Bund zu Beerscheba. Da machten sich auf Abimelech und Pichol, sein Feldhauptmann, und zogen wieder in der Philister Land."
Wenig später begegnen wir dem Schaf als Brandopfer, wobei G''TT, nachdem er Awrahams Gehorsam, sein Liebstes willig zu opfern, gesehen hatte, dieses Opfer umwandelte, indem er ihm stellvertretend einen Widder gab.
1. Mose 22,7 und 13
"Da sprach Isaak zu seinem Vater Awraham: Mein Vater! Awraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer? 13 Da hob Awraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hängen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes Statt."
Hirten waren ebenso Ja'akov und Josef. Auch Mosche hat 40 Jahre lang Schafe gehütet, nachdem er vom Hof des Pharao geflohen war. Während seiner nun folgenden Hirtentätigkeit wurde er von G''TT als Hirte berufen.
2. Mose 3, 1-18
"Mose aber hütete die Schafe Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters in Midian, und trieb die Schafe über die Steppe hinaus und kam an den Berg Gottes, den Horeb. Und der Engel des HERRN erschien ihm in einer feurigen Flamme aus dem Dornbusch. Und er sah, dass der Busch im Feuer brannte und doch nicht verzehrt wurde. Da sprach er: Ich will hingehen und die wundersame Erscheinung besehen, warum der Busch nicht verbrennt. Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. Gott sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füssen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!
Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Awrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen. Und der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt. Und ich bin hernieder gefahren, dass ich sie errette aus der Ägypter Hand und sie herausführe aus diesem Lande in ein gutes und weites Land, in ein Land, darin Milch und Honig fließt, in das Gebiet der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter. Weil denn nun das Geschrei der Israeliten vor mich gekommen ist und ich dazu ihre Not gesehen habe, wie die Ägypter sie bedrängen, so geh nun hin, ich will dich zum Pharao senden, damit du mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten führst.
Mose sprach zu Gott: Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehe und führe die Israeliten aus Ägypten? Er sprach: Ich will mit dir sein. Und das soll dir das Zeichen sein, dass ich dich gesandt habe: Wenn du mein Volk aus Ägypten geführt hast, werdet ihr Gott opfern auf diesem Berge. Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt! und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: "Ich werde sein", der hat mich zu euch gesandt. Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Israeliten sagen: Der HERR, der Gott eurer Väter, der Gott Awrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name auf ewig, mit dem man mich anrufen soll von Geschlecht zu Geschlecht.
Darum geh hin und versammle die Ältesten von Israel und sprich zu ihnen: Der HERR, der Gott eurer Väter, ist mir erschienen, der Gott Awrahams, der Gott Isaaks, der Gott Jakobs, und hat gesagt: Ich habe mich euer angenommen und gesehen, was euch in Ägypten widerfahren ist, und habe gesagt: Ich will euch aus dem Elend Ägyptens führen in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, in das Land, darin Milch und Honig fließt. Und sie werden auf dich hören. Danach sollst du mit den Ältesten Israels hineingehen zum König von Ägypten und zu ihm sagen: Der HERR, der Gott der Hebräer, ist uns erschienen. So lass uns nun gehen drei Tagereisen weit in die Wüste, dass wir opfern dem HERRN, unserm Gott."
2. Mose 12, 21-23
"Und Mose berief alle Ältesten Israels und sprach zu ihnen: Leset Schafe aus und nehmt sie für euch nach euren Geschlechtern und schlachtet das Passa. Und nehmt ein Büschel Ysop und taucht es in das Blut in dem Becken und bestreicht damit die Oberschwelle und die beiden Pfosten. Und kein Mensch gehe zu seiner Haustür heraus bis zum Morgen. Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Wenn er aber das Blut sehen wird an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten, wird er an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, um euch zu schlagen."
So wurde zum ersten Mal Blut für Leben eingesetzt: die Israeliten blieben nur dort unversehrt, wo das Blutzeichen an der Türe war. Nach diesen Ereignissen sehen wir, dass G''TT die Schafe und Lämmer zum Symbol gemacht hat:
Psalm 78,52
"Er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und führte sie wie eine Herde in der Wüste"
Jesaja 34,6
"Des HERRN Schwert ist voll Blut und trieft von Fett, vom Blut der Lämmer und Böcke, vom Nierenfett der Widder. Denn der HERR hält ein Schlachten in Bozra und ein großes Opfer im Lande Edom."
Jesaja 40,11
"Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte. Er wird die Lämmer in seinen Arm sammeln und im Bausch seines Gewandes tragen und die Mutterschafe führen."
Hesekiel 34,1-31
"Hierauf erging das Wort des HERRN an mich folgendermaßen: Menschensohn, richte deine Weissagungen gegen die Hirten Israels und sage zu ihnen: 'Zu den Hirten spricht Gott der HERR also: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst geweidet haben! Ist's nicht die Herde, welche die Hirten weiden sollen? Die Milch habt ihr genossen, mit der Wolle euch bekleidet und die fetten Tiere geschlachtet, aber meine Herde nicht geweidet. Die schwachen Tiere habt ihr nicht gestärkt und die kranken nicht geheilt, die verwundeten nicht verbunden, die versprengten nicht zurückgeholt und die verirrten nicht aufgesucht, sondern mit Gewalt und Härte über sie geschaltet. So haben denn (meine Schafe) sich zerstreut, weil sie keinen Hirten hatten, und sind in ihrer Zerstreuung eine Beute aller wilden Tiere geworden. Auf allen Bergen und auf jedem hohen Hügel sind meine Schafe umhergeirrt, und über das ganze Land hin haben meine Schafe sich zerstreut, ohne dass sich jemand um sie gekümmert oder auf sie geachtet hätte.'
7 Darum, ihr Hirten, vernehmt das Wort des HERRN!
'So wahr ich lebe!' - so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN - : 'Weil meine Schafe geraubt und meine Schafe von allen wilden Tieren des Feldes gefressen worden sind, ohne dass ein Hirt da war, und weil meine Hirten sich nicht um meine Schafe gekümmert, sondern nur sich selbst, aber nicht meine Schafe geweidet haben: darum, ihr Hirten, vernehmt das Wort des HERRN! So spricht Gott der HERR: Nunmehr will ich an die Hirten (=gegen die Hirten vorgehen) und will meine Schafe von ihnen zurückfordern und ihrem Hirtenamt ein Ende machen, damit die Hirten nicht mehr sich selbst weiden! Nein, ich will meine Schafe ihnen aus dem Rachen reißen, dass sie von ihnen nicht mehr gefressen werden!'"
11 Denn so hat Gott der HERR gesprochen: 'Wisset wohl, ich selbst will jetzt nach meinen Schafen sehen und mich ihrer annehmen. Wie ein Hirt sich seiner Herde annimmt, sobald einige von seinen Schafen sich abgesondert haben, so will auch ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus all den Orten zurückholen, wohin sie zerstreut worden sind am Tage des Gewölks und des Wetterdunkels. Herausführen will ich sie aus den Völkern und sie sammeln aus den Ländern und sie in ihr Heimatland zurückbringen; da will ich sie weiden auf den Bergen Israels, in den Talgründen und in allen bewohnten Gegenden des Landes. Auf guter Weide will ich sie weiden, und auf den Bergeshöhen Israels soll ihre Trift sein; dort sollen sie sich auf guter Trift lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. Ich selbst will der Hirt meiner Schafe sein und ich sie selbst sie lagern lassen' - so lautet der Ausspruch Gottes den HERRN. 'Die verirrten will ich aufsuchen und die versprengten zurückholen, die verwundeten Tiere verbinden und die kranken gesund machen; die fetten und starken will ich behüten (a. Ü: aber das Feiste und Überstarke will ich vertilgen); Ich werde sie weiden, wie es recht ist."
17 'Ihr aber, meine Herde' - so hat Gott der HERR gesprochen -: 'Ich will nunmehr Gericht halten zwischen den Schafen untereinander und gegenüber den Widdern und den Böcken. Genügt es euch nicht, die beste Weide abzuweiden? Müsst ihr auch noch das übrige Weideland mit den Füssen zertreten? Ihr habt klares Wasser zu trinken: müsst ihr da noch das übrig gebliebene mit euren Füssen aufwühlen, so dass meine Schafe das abweiden, was ihr mit euren Füssen zerstampft habt, und das trinken, was ihr mit euren Füssen aufgewühlt habt?' Darum spricht Gott der HERR so zu ihnen: 'Seht, nunmehr will ich selbst Gericht zwischen den fetten und den mageren Schafen halten. Weil ihr die schwachen Tiere alle mit der Seite und Schulter weggedrängt und mit euren Hörnern gestoßen habt, bis ihr sie hinausgetrieben hattet, so will ich nun meinen Schafen zu Hilfe kommen, damit sie euch nicht mehr zur Beute werden, und ich will zwischen den einzelnen Schafen Gericht halten.
23 Ich will aber einen einzigen Hirten über sie bestellen, der sie weiden soll, meinen Knecht David: der soll sie weiden, und der soll ihr Hirt sein! Und ich, der HERR, will ihr Gott sein, und mein Knecht David soll Fürst in ihrer Mitte sein: ich, der HERR, bestimme es so! Und ich will einen Friedensbund mit ihnen schließen und die bösen (=reißenden) Tiere aus dem Lande verschwinden lassen, so dass sie sogar in der Steppe sicher wohnen und in den Wäldern schlafen können. Ich will ihnen und der ganzen Umgebung meines Hügels Segen verleihen und den Regen zu rechter Zeit fallen lassen: segenspendende Regengüsse sollen es sein. Die Bäume des Feldes sollen ihre Früchte bringen und das Ackerland seinen Ertrag geben; und sie sollen auf ihren Grund und Boden sicher wohnen und erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich die Stäbe ihre Joches zerbreche und sie aus der Gewalt derer errette, die sie knechten. Sie sollen alsdann nicht mehr eine Beute der Heidenvölker sein und die Raubtiere des Landes sollen sie nicht mehr fressen, sondern sie sollen in Sicherheit wohnen, ohne dass jemand sie aufschreckt. Und ich will ihnen eine ruhmeswerte Pflanzung aufsprießen lassen, so dass sie nicht mehr vom Hunger im Lande weggerafft werden und den Hohn der Heidenvölker nicht mehr zu erdulden haben. Dann werden sie erkennen, dass ich, der HERR, ihr Gott, mit ihnen bin und dass sie, das Haus Israel, mein Volk sind' - so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN. 'Denn ihr seid meine Schafe, die Herde meiner Weide, und ich bin euer Gott!' - so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN."
Im Vergleich zum vorausgehenden Schriftabschnitt (Jecheskel 34) finden wir bei Mattitjahu die vergleichbare, aber etwas später eintreffende Sortierung. Während es in Jecheskel um die Bestrafung der Führer des Volkes geht, handelt Mattitjahu 25, 31 ff. von der Aufteilung der Heiden beim Weltgericht, entsprechend ihrem Verhalten gegenüber Israel und dem jüdischen Volk.
Matthäus 25, 31-46
"Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.
41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen, und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben."
Diese Verse bestätigen, was G''TT noch vorhat. Es ist weder Geheimnis noch unwahr, dass das Volk G"TTes von vielen seiner Führer irregeführt wurde. G''TT wollte selbst der König sein in SEINem Volk. SEIN Volk strebte aber nach dem Vorbild anderer Völker danach, ebenfalls ein menschliches Oberhaupt über sich zu haben. Sie merkten, wie sie verachtet wurden und bekämpft, so wünschten sie sich, auch angenommen zu werden, was jedoch nicht möglich war...
1. Samuel 8,5
"und sprachen zu ihm: Siehe, du bist alt geworden, und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. So setze nun einen König über uns, der uns richte, wie ihn alle Heiden haben."
G''TT gab Könige, aber viele von ihnen bedrückten das Volk, missbrauchten es, und es entstand eine große Kluft zwischen den Herren, die mächtig waren und dem Volk. Die Hirten, die das Volk in Israel hatten weiden sollen, versagten also zum größten Teil, da es für G"TT keinen Ersatz gibt. Sie trachteten überwiegend nach ihrem eigenen Vorteil. Durch diese irregeführte Weise suchte das Volk in seiner Not die Hilfe nicht bei G"TT, sondern bei den Heiden. So wurde das Volk ausgeliefert und den Heiden zum Raub. Obwohl das Volk des EWIGEn seinen G"TT vergaß, vergaß G"TT SEIN geliebtes Volk nicht. Die Heidenvölker haben, wie damals in Ägypten, das Volk des EWIGEn G"TTes zu Sklaven ihrer Willkür getrieben. Deshalb schwor G''TT SEINem Volk, es wieder herauszuholen aus den Völkern, von ihnen zu befreien und wieder selbst anzunehmen.
Ebenso steht am Ende der Zeit das gleiche Geschehen. G''TT prüft die Menschen danach, wie sie sich gegenüber SEINen Schafen verhalten, denen ER sich selbst zum Hirten gemacht hat. Leider wird noch immer, u.a. auch in der Luther-Übersetzung, mit "Schafe" und "Böcke" übersetzt. Männliche Schafe sind jedoch gleichfalls Böcke. Hierdurch kann kein Unterschied deutlich werden, da G''TT beide Geschlechter erschuf und weder Feind der Frau noch des Mannes ist. Hierdurch kann jedoch auch deshalb kein Unterschied sein, weil G"TT keineswegs die Männer als böse Kreaturen und die Frauen als auf die Erde verlegte Engelschar erschaffen hat, sondern beide als gegenseitige Ergänzung und somit weder als Feind noch als Rivalen! Was hier mit "Bock" übersetzt wurde, kann in der Tat nur "Ziege" bedeuten.
Auf die Aussage von Mattitjahu 25,31-46 bin ich schon in "PREISET, IHR HEIDEN, SEIN VOLK" ausführlich eingegangen. Da Sie es vielleicht nicht gelesen haben, möchte ich das Wesentliche, in Kürze gefasst, nochmals wiederholen. Die Aussage des genannten Schriftabschnittes wurde von IMMANUEL zum Schluss SEINer Endzeit-Rede gemacht. So können wir sicher sein, dass IHM diese Aussage sehr wichtig war. Wir sehen auch, dass ER über das Gericht nach SEINem Wiederkommen spricht (Vers 31).
ER redete darüber schon in
Matthäus 13, 49-50 "So wird es auch am Ende der Weltzeit zugehen: Die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten absondern Um wen geht es wohl? Aufgrund der Kriterien, nach denen ER richten wird, haben wir zu lesen, wer bei diesem Gericht gerichtet wird Vers 50 "...und sie in den Feuerofen werfen: dort wird lautes Heulen und Zähneknirschen sein".
Wir sehen, dass es mit dem Helfen, Heilen, Besuchen, dem Nahrung- und Zu-trinken-Geben, nicht um karitative oder diakonische Dienste geht, sondern um SEIN Volk. ER hat von und zu keinen anderen als zu Angehörigen SEINes Volkes "meine" oder "diese" gesagt - denn es geschah in Israel! Noch viel weniger ist gemeint, dass Heiden SEINe Brüder wären. Fast alle Pastoren, Pfarrer, Priester, christliche Gemeindeleiter und "leitende Brüder" belehren ihre "Schafe" falsch und leiten sie irre, wenn sie behaupten, dass die folgende Aussage in Mattitjahu 12, 46-50 die Christen angehe. Was für ein Unsinn!
Matthäus 12,46-50
"Als er noch zu dem Volk redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter, und das sind meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter."
ER sprach dabei direkt zu SEINer Zuhörerschaft! Daher ist dies nicht übertragbar! Die Zuhörer waren jedoch alle Juden!
Wenn wir dies genau betrachten, müssen wir auch erkennen, dass für uns Juden Sarah unsere Mutter ist und G''TT unser VATER.
2. Mose 4,22
"Und du sollst zu ihm sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn;"
1. Mose 21,1
"Und der HERR suchte Sara heim, wie er gesagt hatte, und tat an ihr, wie er geredet hatte."
Aus diesem Grunde ist die Aussage IMMANUELs nicht übertragbar auf die Heiden. Das wäre etwa so, wie wenn ich einem meiner Kinder ein Versprechen leisten würde, und ein Schulkamerad von ihnen würde es von mir einfordern wollen.Was vergleichbar hierzu die kirchlichen Prediger tun, ist im positivsten Fall ein geäußertes Wunschdenken - dies geschieht natürlich auch verführerisch und weicht von der Wahrheit völlig ab!
Kehren wir nochmals zurück zu den Versen ab Mattitjahu 25,31. Hier steht geschrieben, was der HERR von den Heiden fordern und wonach SEIN Urteil ausfallen wird. Wir dürfen sehen, dass jene, die mit den Geschwistern von IMMANUEL so umgehen, wie wenn ER selbst es wäre, als "Schafe" zugeordnet werden. Die anderen sind "Ziegen". Warum Ziegen? Schafe hören nur auf die Stimme ihres Hirten. Sie nagen das Gras so ab, dass es wieder wachsen kann. Sie sind wählerisch und essen nur gutes Gras, sind aber gleichzeitig sehr genügsam. Ziegen dagegen rennen jedem, der sie ruft, entgegen - egal, wer es sein mag. Das Gras reißen sie mit der Wurzel aus. Sie fressen alles, somit auch solches Futter, welches ihren Körper belastet und krankmacht.
In diesen wenigen Eigenschaften können wir schon erkennen, warum G''TT diese Tiere als Symbol gegeben hat. Bei SEINer Rechtsprechung sind sie als Kriterien sehr wesentlich. Es geht IHM dabei nicht um Leistungen und Wissen, sondern um das "Sein", das "Wesen". Wer nach dem Wesen der Ziege ist, der kann sich nicht wie ein Schaf verhalten, und umgekehrt gilt das gleiche, da es um verschiedene Voraussetzungen geht. Natürlich hat G''TT uns diese Voraussetzungen auch erschaffen und gegeben. ER wusste von unserem Handeln schon im voraus. Das, was schon lange IHM vor Augen stand, erfüllen wir durch unser Leben. Das ist gut so, wenn auch in vielen Menschen die Frage aufsteigen mag: 'Also bestimme ich mein Leben doch nicht selbst!?'
Jesaja 64,7
"Aber nun, HERR, du bist doch unser Vater! Wir sind Ton, du bist unser Töpfer, und wir alle sind deiner Hände Werk."
Jetzt können wir auch betrachten,
Die Ziegen sind diejenigen, die den falschen Hirten nachgehen und das unverdauliche Futter fressen, das sie nicht sättigt, sondern krankmacht an Leib, Seele und Geist, egal - wie schmackhaft serviert wird und wie süß es schmeckt!. Sie kennen kein Erbarmen, und wo sie geweidet haben, wächst kein Gras mehr, sondern das Land wird zur Wüste. Ihr Herrscher und Herr ist der Feind G''TTes, der besiegt werden wird und zur Strafe in die ewige Verdammnis kommt - mit all seinen Engeln und denen, die wie Ziegen ihm vertraut haben und das von ihm gebotene "Futter" zu sich nahmen!.
Die Schafe G''TTes aus Israel werden bis zum Kommen bzw. Wiederkommen des HA-MASCHIACH gesondert geführt.
Viele deuten z.B. Jeschajahu 53,7 so, dass dies nur auf 'Jesus' zutreffen würde.
Jesaja 53,7
"Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf."
Ich verneine diese Hypothese. Die Tatsache ist eine andere. Wie oft haben sich Kirchen gegenüber meinem Volk aufgeführt wie ein Hirte, der mit den Schafen und Lämmern G''TTes je nach seiner Willkür umgehen kann! Wie viele Millionen Juden sind inzwischen durch die Christenheit zur Schlachtbank geführt worden? Wie haben sich diese 'anständigen' Christenmenschen gegenüber der Herde G''TTes verhalten? Geschlachtet in den Toren Jeruschalaims, bis ihre Pferde bis zum Knie im Blut standen, zwangsweise getauft, aus ihren Städten und Ländern verjagt, gesammelt in Viehwaggons und ohne Versorgung zusammengepfercht, Richtung KZ in Gaskammern und Krematorien! Die Schafe G"TTes, die zum Gehen zu schwach waren, sind bereits unterwegs "geschlachtet" worden. Gehen wir chronologisch weiter zurück: Deutschland hat von Anfang an seine Rolle als Schlächter eingenommen und von 1933-1945 den vorläufigen Höhepunkt erreicht. Ich sage "vorläufigen", weil die Menschen sich nicht verändert haben und heute noch von ihren Trieben gejagt werden.
Wie in Matthäus 24,21 geschrieben steht, wird der Höhepunkt noch kommen.
"Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird."
Ich weiß, dass G''TT, unser HERR, uns noch helfen und uns befreien wird von all unseren Feinden, da ER allein unser HIRTE ist!
Jeremia 3,15
"Und ich will euch Hirten geben nach meinem Herzen, die euch weiden sollen in Einsicht und Weisheit."
Jeremia 23, 4-8
"Und ich will Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen, dass sie sich nicht mehr fürchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR. Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, dass ich dem David einen gerechten Spross erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird. Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: "Der HERR unsere Gerechtigkeit". Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, dass man nicht mehr sagen wird: "So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat!", sondern: "So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel herausgeführt und hergebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Landen, wohin er sie verstoßen hatte." Und sie sollen in ihrem Lande wohnen."
Micha 2,12-13
"Ich will dich, Jakob, sammeln ganz und gar und, was übrig ist von Israel, zusammenbringen. Ich will sie wie Schafe miteinander in einen festen Stall tun und wie eine Herde in ihre Hürden, dass es von Menschen dröhnen soll. Er wird als ein Durchbrecher vor ihnen heraufziehen; sie werden durchbrechen und durchs Tor hinausziehen, und ihr König wird vor ihnen hergehen und der HERR an ihrer Spitze."
Zur jetzigen Zeit sind wir, das ganze jüdische Volk, wie Schafe ohne Hirten.
Matthäus 9,36
"Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben."
Markus 6,34
"Und Jesus stieg aus und sah die große Menge; und sie jammerten ihn, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing eine lange Predigt an."
Unser HIRTE kam - und ging, um wiederkommen zu können. Als ER noch hier auf der Erde war, sandte ER die Jünger aus.
Matthäus 10, 5-6
"Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel."
Wenn ER zurückkehrt, dann wird ER wieder zu SEINer Herde kommen. Wie ER es auch sagte, so hat ER SEINe Herde von der Sünde erkauft.
Matthäus 15,24
"Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel."
Was wird mit den Schafen aus den Heiden geschehen? Wenn ER kommen und die Übriggebliebenen richten wird nach ihrem Tun, dann wird ER sie zu dem Gehege führen, in welchem all die Schafe sind, die durch die Erwählung G''TTes seit Awraham sich dort befinden.
Johannes 10,16
"Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden."
Jesaja 56,6-8
"Und wenn Ausländer sich meinem Volk anschließen, wenn sie mich lieben und mir gehorchen, den Sabbat nicht entweihen und das Gesetz des Bundes befolgen, den ich mit Israel geschlossen habe, 7 dann dürfen sie in mein Heiligtum auf dem Zionsberg kommen und die Festfreude meines Volkes teilen. Sie dürfen Brandopfer und Mahlopfer auf meinem Altar darbringen, und ich werde an ihren Opfern Freude haben. Mein Tempel soll eine Stätte sein, an der alle Völker zu mir beten können." 8 Der HERR, der mächtige Gott, der die zerstreuten Israeliten in ihr Land zurückgebracht hat, sagt: "Ich will noch mehr Menschen herbeibringen und mit euch vereinen!"
So sehen wir also, dass es nur um zwei verschiedene Menschengruppen geht. Diejenigen, die sich nicht verweigern, sondern genügsam sind wie die Moabiterin Rut: - sie begehrte nicht die Nahrung dessen, dem sie gehörte, sondern begnügte sich mit der Nachlese. Auf dem guten Feld konnte sie sich als Magd im Hintergrund halten - das sind die, die angeschlossen werden können. All die anderen aber, welche die Nahrung nehmen - das Wort, das der EWIGE SEINem Volke gab - und SEIN Volk enteignen, die Eigentümer verjagen und das Feld mit giftigen Pflanzen besäen, so dass, wer in seinem Hunger davon isst, daran sterben muss! das sind die Ziegen, die von Anfang an sich des Urteils G"TTes bei SEINem Gericht sicher sein können. Da nützt dann keinerlei fromme Phrase, es sind die Verworfenen. Deshalb ist jeder gut beraten sich zu prüfen, auf welche Weise man leben will und was man in sich hineinlassen mag, und wie man mit dem Erben des Feldes, der die gute Nahrung hat, umgeht...
Dass wir dann nicht jedem fremden Schaf Glauben schenken, weil doch unter dem weißen Pelz der Wolf stecken könnte, das hat nichts mit Misstrauen, sondern mit Erfahrung und Vernunft zu tun!