Ist G''TT der gute alte Herr mit weißem Vollbart, der über den Wolken im bequemen Sessel sitzt und nur darauf wartet, unsere Wünsche erfüllen zu können, um uns zu verwöhnen und auf uns alle SEINe Güte ausschütten zu dürfen? Oder wer ist ER tatsächlich?
Ich habe es nie zusammengezählt, schätze aber, dass die Hinweise der Bibel über G''TTes Liebe und über G''TTes Zorn und Strafe sich die Waage halten. Trotzdem wird in christlichen Kreisen meistens nur über G''TTes Liebe gesprochen. Natürlich hat alles seine Ursache und seinen Sinn. So auch diese Tatsache. Die Kirche hat damit nicht unrecht, wenn sie behauptet, dass G''TTes Zorn über SEIN auserwähltes Volk wegen dessen Ungehorsam entbrannt ist. Recht hat sie auch damit, wenn sie sagt, dass G''TT daher SEIN Angesicht abgewendet hat.
Jesaja 54, 8a
"Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen...
An dieser Stelle hören Christen scheinbar auf zu lesen, obwohl sie weiterlautet:
aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser."
Wer das Schelten G''TTes gegenüber SEINem Volk genau betrachtet, sieht, dass immer sowohl der Grund als auch der Ausweg aufgezeigt wird und zugleich das Gnadenangebot:
Jesaja 45,22
"Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr."
Verkündigt die Kirche den anderen Teil aus Neid und Eifersucht nicht? Ich habe solche Begründungen nicht, und ich hoffe, Sie auch nicht - so lesen wir also weiter. G''TT ist der HERR der Liebe! ER ist es auch dann, wenn dies vielen unverständlich erscheint nach all dem, was in der Welt geschah und geschieht. Und ER ist ebenso der HERR der Rache, des Zorns, des Krieges, der Vernichtung, der Verwüstung und Ausrottung. Weiterhin dürfen wir wissen, dass ER sogar "den Verderber geschaffen hat" (Jesaja 54, 16b). Dafür gibt es selbstverständlich mehrere Gründe.
Der erste Grund ist SEINe Liebe. ER, der EWIGE ist kein Aggressor, der nur Befehle gibt. Vielmehr liebt ER SEINe Geschöpfe so sehr, dass ER ihnen die Möglichkeit schenkt, zu wählen, ob Sie mit IHM gehen wollen oder nicht.
Der zweite Grund entstand durch den Sündenfall. Der Mensch, dem die Schlange anbot, durch die verbotene Frucht G''TT gleich zu werden - was er trotz aller Mühe aber nicht geschafft hat - hegt eine viel größere Neigung zur Macht und zum Herrschen als dazu, gehorsam zu sein und Anordnungen zu erfüllen. Diese Macht innehaben zu wollen, macht nicht einmal bei dem EWIGEn eine Ausnahme, nur will der Mensch zumindest G''TT, dem HÖCHSTEn, gleichwertig bzw. gleichberechtigt sein. Diese Bemühung hält heute noch an! Wenn ER schon anerkannt wird, dann als Kumpel, als Freund usw. - aber nicht als der G"TT, der zu fürchten und zu ehren ist!
Jesaja 59, 18-20
"Nach den Taten wird er vergelten, mit Grimm seinen Widersachern, mit Vergeltung seinen Feinden! ja, den Inseln will er heimzahlen, dass der Name des HERRN gefürchtet werde bei denen vom Niedergang der Sonne und seine Herrlichkeit bei denen von ihrem Aufgang, wenn er kommen wird wie ein reißender Strom, den der Odem des HERRN treibt. Aber für Zion wird er als Erlöser kommen und für die in Jakob, die sich von der Sünde abwenden, spricht der HERR."
Der dritte Grund ist, dass G''TT von Anfang an wusste, dass SEINe erstgeborenen Kinder - SEIN auserwähltes Volk - von den Heiden gehasst und bekämpft werden würden.
2.Mose 4,22
"Dann sollst du zum Pharao sagen: 'So hat der HERR gesprochen: Israel ist mein erstgeborener Sohn"
Jeremia 25, 15-38
"Denn so hat der HERR, der Gott Israels, zu mir gesprochen: 'Nimm diesen Becher voll Zornweins aus meiner Hand und lass alle Völker, zu denen ich dich senden werde, daraus trinken! Sie sollen trinken, dass sie hin und her taumeln und in Tollheit rasen vor dem Schwert, das ich unter sie sende!'
Da nahm ich den Becher aus der Hand des HERRN und liess alle Völker daraus trinken, zu denen der HERR mich gesandt hatte: Jerusalem und die anderen Städte Juda's, ihre Könige und ihre Fürsten, um sie zur Einöde, zum abschreckenden Beispiel, zum Gegenstand des Spottes und zum Fluchwort zu machen, wie es heutzutage der Fall ist; sodann den Pharao, den König von Ägypten, samt seinen Dienern und obersten Beamten und seinem ganzen Volk und das gesamte Völkergemisch dort; sodann alle Könige des Landes Uz und alle Könige des Philisterlandes, nämlich Askalon, Gaza, Ekron und den Überrest von Asdod; Edom, Moab und die Ammoniter; alle Könige von Tyrus, alle Könige von Sidon und die Könige der Küstenländer jenseits des Meeres; ferner Dedan, Thema, Bus und alle, die sich das Haar an den Schläfen stutzen; sodann alle Könige von Arabien und alle Könige der Mischvölker, die in der Wüste wohnen; ferner alle Könige von Simri und alle Könige von Elam und alle Könige von Medien; sodann alle Könige des Nordens, die nahen wie die fernen, einen nach dem andern, überhaupt alle Königreiche der Welt, so viele ihrer auf dem ganzen Erdboden sind; der König von Sesach (=Babylon) aber muss nach ihnen trinken.
Du sollst dabei zu ihnen sagen: 'So hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: Trinkt, bis ihr trunken seid und euch erbrecht! Stürzt hin, ohne wieder aufzustehen - vor dem Schwert, das ich unter euch sende!' Sollten sie sich aber weigern, den Becher aus deiner Hand zu nehmen, um aus ihm zu trinken, so sollst du zu ihnen sagen: 'So hat der HERR der Heerscharen gesprochen: Trinken müsst ihr dennoch!
Denn wisset wohl: Bei der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist, habe ich mit dem Strafgericht den Anfang gemacht, und da solltet ihr frei ausgehen? Nein, ihr sollt nicht ungestraft bleiben! Denn das Schwert biete ich gegen alle Bewohner der Erde auf!' - so lautet der Ausspruch des HERRN der Heerscharen. Du aber sollst bei der Verkündigung aller dieser Drohworte zu ihnen sagen: 'Der HERR brüllt aus der Höhe und lässt seine Stimme erschallen aus seiner heiligen Wohnstätte! Laut brüllt er über seine Aue hin, lässt ein Jauchzen erschallen wie die Keltertreter gegen alle Bewohner der Erde. Bis ans Ende der Erde dringt der Schall; denn der HERR geht mit den Völkern ins Gericht; er bringt seine Sache mit der ganzen Menschheit zum Austrag: die Gottlosen gibt er dem Schwerte preis!' - so lautet der Ausspruch des HERRN.
So hat der HERR der Heerscharen gesprochen: 'Fürwahr, Unheil schreitet von Volk zu Volk, und ein gewaltiger Sturm zieht heran von den Enden der Erde!' An jenem Tage werden die vom HERRN Erschlagenen von einem Ende der Erde bis zum andern daliegen, unbetrauert und ohne aufgehoben und begraben zu werden: zu Dünger müssen sie auf offenem Felde werden. Heult, ihr Völkerhirten, und schreit! Und wälzt euch in der Asche, ihr Führer der Erde. Horch! Angstgeschrei der Hirten und Geheul der Führer der Herde! Denn der HERR verwüstet ihre Weide, und verheert werden die friedlichen Auen vor dem lodernden Zorn des HERRN! Wie ein Löwe hat er sein Dickicht verlassen: ach, ihr Land ist zur Wüste geworden vor dem verheerenden Schwert und vor seinem lodernden Zorn!"
Jeremia 46, 27-28
"Du aber, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und lass dir nicht bange sein, Israel! denn wisse wohl: ich will dich erretten aus fernen Landen und deine Kinder aus dem Lande ihrer Gefangenschaft, dann wird Jakob heimkehren und in Ruhe und Sicherheit leben, ohne dass jemand ihn aufschreckt. Du also, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob!' - so lautet der Ausspruch des HERRN -, 'ich bin ja mit dir; denn ü b e r a l l e Volker, unter die ich dich zerstreut habe, will ich völlige Vernichtung bringen; dich aber will ich nicht völlig vernichten, sondern dich mit Massen züchtigen; denn ganz ungestraft kann ich dich nicht lassen."
Sacharja 14,1-3
"Wisse wohl: es kommt ein Tag vom HERRN, da wird man die dir abgenommene Beute in deiner Mitte verteilen, und zwar werde ich alle Völker zum Krieg gegen Jerusalem versammeln, und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden; die Hälfte der Stadt muss in die Gefangenschaft wandern, aber ein Rest der Bevölkerung wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden. Dann aber wird der HERR ausziehen und gegen jene Völker kämpfen, wie er auch sonst an Schlachttagen gekämpft hat."
Sacharja 12, 2-3,9
"Siehe, ich mache Jerusalem zum Taumelkelch für alle Völker ringsum, und auch gegen Juda wird es gehen bei der Belagerung Jerusalems. 3 Und es soll geschehen an jenem Tage, dass ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich daran wund reißen; und alle Nationen der Erde werden sich gegen sie versammeln... 9 Und es soll geschehen, an jenem Tage, dass ich trachten werde, alle Nationen zu vertilgen, die gegen Jerusalem kommen."
Offenbarung 20,9
"Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie."
Jesaja 29,8
"Und es wird sein, wie wenn ein Hungriger träumt, er esse, und wenn er erwacht, ist ungestillt sein Verlangen, und wie wenn ein Durstiger träumt, er trinke, und wenn er erwacht, ist er matt und lechzend seine Seele; so wird es dem Schwarm aller Völker ergehen, die wider den Berg Zion streiten."
Psalm 2,1-3
"Warum toben die Heiden und murren die Völker so vergeblich? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: 'Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke'! "
Psalm 79, 1-7
"Gott, es sind Heiden in dein Erbe eingefallen; die haben deinen heiligen Tempel entweiht und aus Jerusalem einen Steinhaufen gemacht. Sie haben die Leichname deiner Knechte den Vögeln unter dem Himmel zu fressen gegeben und das Fleisch deiner Heiligen den Tieren im Lande. Sie haben ihr Blut vergossen um Jerusalem her wie Wasser, und da war niemand, der sie begrub. Wir sind bei unsern Nachbarn eine Schmach geworden, zu Spott und Hohn bei denen, die um uns her sind. HERR, wie lange willst du so sehr zürnen und deinen Eifer brennen lassen wie Feuer? Schütte deinen Grimm auf die Völker, die dich nicht kennen, und auf die Königreiche, die deinen Namen nicht anrufen. Denn sie haben Jakob gefressen und seine Stätte verwüstet."
Psalm 118,10-12
"Umringen mich alle Völker, in Kraft des HERRN vertilge ich sie. Umringen sie mich um und um, in Kraft des HERRN vertilge ich sie. Umringen sie mich wie Bienen, wie Feuer die Dornen, in Kraft des HERRN vertilge ich sie."
Hosea 8,8
"Verschlungen ist Israel; vereinsamt ist Ephraim; schon stehen sie unter den Völkern da wie ein Gefäß, nach dem niemand Verlangen trägt."
Lukas 21,24
"und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind."
Die zuletzt angeführte prophetische Aussage geschah ca. 70 nach der weltlichen Zeitrechnung, aber auch später des Öfteren, z.B. von den Kreuzzügen an bis hin zu der letzten, der englischen Mandatszeit und somit bis zur Staatsgründung des heutigen Israel 1948 - und wenn wir die heutigen Medien und Menschen hören, ist es weiter so und wird immer mehr zunehmen!
Sicherlich gab G''TT den Menschen die Freiheit der Wahl - ob sie sich IHM zuwenden, oder sich SEINen Feind erwählen wollen, den ER auch geschaffen hat - keinesfalls unter der Voraussetzung, dass sie dafür keine Rechnung zu tragen hätten. Wir dürfen wissen, dass G''TT gerecht ist, aber auch, dass ER der ALLERHÖCHSTE G''TT ist und die Macht mit keinem anderen zu teilen bereit ist.
5. Mose 32,16
"Sie machten ihn eifersüchtig durch fremde Götter, durch Greuel reizten sie ihn."
Jesaja 42,8
"Ich bin der HERR, das ist mein Name, und meine Ehre gebe ich keinem andern und meinen Ruhm nicht den Götzen."
Jesaja 48,11
"Um meinetwillen, um meinetwillen vollführe ich es - denn wie dürfte mein Name entweiht werden! - und meine Ehre gebe ich keinem andern!"
So wird ER SEINen Feind, den ER selbst geschaffen hat, sowie alle, die nicht G''TT, sondern SEINem Feind die Ehre geben, vernichten. Aus dieser Entwicklung geht hervor, dass alle, die aus vermeintlichem Unabhängigkeitsbedürfnis oder aus welchen Gründen auch immer nicht nach G''TTes Willen leben wollen, gleichzeitig den Bund mit Satan geschlossen haben. Es gibt nur zwei Machtbereiche, und jeder von uns gehört einem der beiden Machtbereiche an. Es gibt keine Möglichkeit, dazwischen sein zu können. Wer also nicht im Willen G''TTes lebt, der lebt im Willen Satans! Wer aber im Willen Satans lebt, der hasst G''TT und alles, was IHM lieb ist!
Aus diesem Grund haben Israel und das jüdische Volk so viele Feinde. G''TT hat das Land Israel aus allen Ländern der Erde erwählt, und dieses gab ER SEINem erstgeborenen Sohn.
5. Mose 7,6 und 8
"Nicht hat euch der HERR angenommen und erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker - denn du bist das kleinste unter allen Völkern - sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat."
5.Mose 14,2
"Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem G''TT, und der HERR hat dich erwählt, dass du sein Eigentum seist, aus allen Völkern, die auf Erden sind."
So wird ER SEINe Ehre nicht dadurch wiederherstellen, dass ER den Feind und dessen Anhänger vernichtet, sondern dass ER gerade SEIN Volk und das Land Israel wiederherstellen wird, trösten, heiligen und SEINe Liebe erneut zeigen. Damit bringt ER die Feinde nicht nur in Schimpf und Schande, sondern jene werden für all das, was sie taten, Rechenschaft ablegen müssen.
Jeremia 31,18
"Ich habe wohl gehört, wie Ephraim klagte: Du hast mich gezüchtigt, und ich habe Zucht gelernt wie ein nicht ans Joch gewöhnter Jungstier: o lass mich heimkehren, so will ich mich bekehren! Du bist ja doch der HERR, mein Gott."
Hosea 10,10
"Nach meinem Wunsch werde ich sie auch züchtigen, und Völker werden gegen sie versammelt werden, wenn man sie für ihre zweifache Schuld bindet."
Sprüche 13,14
"Wer seine Rute schont, hasst seinen Sohn; aber wer ihn liebhat, züchtigt ihn beizeiten."
Israel und das jüdische Volk - es war, es ist und wird sein ein Prüfstein für alle Völker. Dieses Volk ist dasjenige, welches die Zucht G''TTes erhielt und heute noch in SEINer Schule ist.
Es geht nicht darum, dass man das Wort, das G''TT SEINem Volk gegeben hat, gnädigerweise annimmt und nach selbst aufgestellten Kriterien und dem Motto handelt - indem man das Gute annimmt, um es zu behalten, und das 'Schlechte' und Schwere auf SEIN Volk zurückwälzt! Ich meine hiermit nicht, dass uns Juden das 'Schlechte' und Schwere nicht hätte treffen sollen, da wir es wegen unserer Untreue zu unserem VATER verdient haben, sondern ich möchte zum Ausdruck bringen, dass die Heilige Schrift, die G''TT SEINem Volke gab, auch nur dieses Volk betrifft - vom Anfang bis zum Ende! Auch dann, wenn die Briefe des Heidenapostels Paulus - mit vielen eigenen Gesetzen und Behauptungen in sich selber widersprüchlich - in der kirchenchristlich veränderten Bibel als ausschlaggebender Teil enthalten sind, so handelt es sich mit diesen Zusätzen nicht mehr um die Heilige Schrift, die, von G''TT unerlaubt, 'erweitert' wurde, sondern um einen gefährlichen Mischmasch. Aber auf diese Thematik werde ich hauptsächlich in dem Kapitel über Paulus und seine Botschaft eingehen.
Wenn heute jemand z.B. ein Lebensmittelgeschäft erpressen will, ein Joghurt nimmt und sein Arsen hineinspritzt, dann kann man den Hersteller des Joghurts nicht dafür zur Verantwortung ziehen. Ebenso verhält es sich mit dem Wort des EWIGEn, das doch heilig ist! Die Kirche spritzte ihr Gift hinein und fügte allerlei von G''TT nicht bestätigte Aussagen hinzu, wobei sie mit großer Mühe das Original Heilige Schrift eigennützig abgeändert hat. Natürlich wies schon Kefas (Petrus) auf die bevorstehende Fälschung hin:
2. Petrus 3,14-17
"Darum, Geliebte, seid in Erwartung dieser Dinge eifrig bemüht, fleckenlos und unsträflich vor ihm erfunden zu werden im Frieden, und erachtet die Langmut unseres HERRN für Errettung, wie ja auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm verliehenen Weisheit euch geschrieben hat. 15 Ebenso ist es ja in allen seinen Briefen der Fall, wenn er in ihnen auf diese Dinge zu sprechen kommt. In diesen Briefen findet sich allerdings manches Schwerverständliche, das die Unwissenden und Ungefestigten ebenso zu ihrem eigenen Verderben verdrehen, wie sie es auch bei den übrigen Schriften tun. 17 Weil ihr dies nun zum voraus wisst, Geliebte, so seid auf eurer Hut, dass ihr nicht durch die Verirrung der gewissenlosen Leute mit fortgerissen und aus eurem eigenen festen Glaubensstande hinausgeworfen werdet! "
So haben sich also die Kirchen durch die Aussage von Paulus die Berechtigung erschaffen, das Wort G''TTes, welches ER allein SEINem Volke gab, auf sich zu beziehen und zu verwenden. Hinzu kam, dass sie sich veranlasst sahen, das von Paulus Gesagte noch zu erweitern bzw. kirchendienlich umzumodeln, also eigennützig zu interpretieren. Natürlich verhielten sie sich auch in dieser Sache so wählerisch, wie sie eben sind: Verheißungen und Zusagen bezog die Kirche auf sich, Verpflichtungen und Strafen dagegen überließ sie, karitativ und diakonisch, dem jüdischen Volke. Sicherlich war es nicht G''TT, der dies gutgeheißen hätte, sondern die Inspiration kam von Satan, wenn auch mit G''TTes Erlaubnis - da Satan nichts zu tun vermag, was G''TT nicht erlaubt. Was ER bei Satan jedoch an Versuchungen zulässt, das nutzt dieser auch. Aber in all diesen Situationen entscheidet der Mensch. Natürlich weiß G''TT darüber Bescheid, und bevor ein Mensch geboren wurde, wusste ER, ob dessen Name im Buch des Lebens steht oder nicht.
Daniel 7, 9-10
"Ich schaute zu, bis Stühle hingestellt wurden und ein ehrwürdiger Greis Platz nahm. Sein Gewand war weiß wie Schnee und sein Haupthaar wie reine Wolle; sein Thron bestand aus Feuerflammen und hatte Räder von loderndem Feuer. Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus; tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen dienstbereit vor ihm. Der Gerichtshof setzte sich, und Bücher wurden aufgeschlagen."
Psalm 69, 27-29
"Denn sie verfolgen den, welchen du geschlagen hast, und vermehren die Schmerzen deiner Verwundeten. Rechne ihnen umso mehr Schulden zu und lass sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit! Tilge sie aus dem Buche der Lebendigen; sie sollen nicht mit den Gerechten eingeschrieben werden!"
2. Mose 32, 32
"Und nun - vergib ihnen doch ihre Sünde! Wo nicht, so streiche lieber mich aus deinem Buche aus, das du geschrieben hast!"
Daniel 12,1
"Zu jener Zeit wird sich Michael erheben, der große Engelfürst, der die Söhne deines Volkes beschützt, und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie noch keine gewesen ist, seit Völker bestehen, bis auf jene Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk errettet werden, ein jeder, der sich aufgezeichnet findet im Buche des Lebens."
Offenbarung 20, 12-15
"Und ich sah die Toten, die Grossen wie die Kleinen, vor dem Throne stehen, und Bücher wurden aufgetan; dann wurde noch ein anderes Buch aufgeschlagen, nämlich das Buch des Lebens, und die Toten wurden auf Grund dessen gerichtet, was in den Büchern geschrieben stand, nämlich nach ihren Werken. Und das Meer gab die Toten zurück, die es barg, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die sich in ihnen befanden, und sie wurden alle nach ihren Werken gerichtet; hierauf wurden der Tod und das Totenreich in den Feuersee geworfen. Dies ist der zweite, d.h. endgültige Tod, nämlich der Feuersee; und wenn jemand nicht im Buche des Lebens verzeichnet gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen."
Demnach dürfen wir auch der Abgötterei der Kirche, die sie mit Politik und Wirtschaft betreibt, zuschauen, in der Gewissheit, dass auch diese Organisation keine Chance haben wird, da G''TT nur ein einziges Zelt errichtet und eine einzige Herde erwählt hat.
1.Mose 9, 26-27
"Dann fuhr er fort: 'Gepriesen sei der HERR, der Gott Sems! Kanaan aber soll sein Knecht sein! Weiter Raum schaffe Gott dem Japhet, und er wohne in den Zelten Sems! Kanaan aber soll sein Knecht sein!"
Johannes 10,16
"Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden."
Durch das Liebesangebot G''TTes besteht die Möglichkeit, sich anzuschließen und an der Freude und Gnade teilhaben zu können. Das heißt aber gleichfalls, auch an Leiden und Verfolgung teilhaben zu müssen - auch wenn man dabei keineswegs in die Kindschaft aufgenommen wird, sondern als Magd und Knecht bei den Kindern G''TTes dienen darf.
Jesaja 14, 1-6 "Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch einmal erwählen und sie in ihr Land setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen gesellen und dem Hause Jakob anhangen. Und die Völker werden Israel nehmen und an seinen Ort bringen, und dann wird das Haus Israel sie als Knechte und Mägde besitzen im Lande des HERRN. Und sie werden gefangen halten die, von denen sie gefangen waren, und werden herrschen über ihre Bedränger. Und zu der Zeit, wenn dir der HERR Ruhe geben wird von deinem Jammer und Leid und von dem harten Dienst, in dem du gewesen bist, wirst du dies Lied anheben gegen den König von Babel und sagen: Wie ist's mit dem Treiber so gar aus, und das Toben hat ein Ende! Der HERR hat den Stock der Gottlosen zerbrochen, die Rute der Herrscher. Der schlug die Völker im Grimm ohne Aufhören und herrschte mit Wüten über die Nationen und verfolgte ohne Erbarmen."
Jesaja 40,1-5
"Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich und predigt ihr, dass ihre Knechtschaft ein Ende hat, dass ihre Schuld vergeben ist; denn sie hat doppelte Strafe empfangen von der Hand des HERRN für alle ihre Sünden. Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade und was hügelig ist, soll eben werden; denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat's geredet."
G''TT wird alle Heiden schlagen, die sich nicht dazu 'überwinden' können, die für sie von G''TT gegebene Stellung anzunehmen, sondern sich hingegen aus 'natürlichen' Begierden an die Stelle SEINes Volkes setzen wollten. Dies ist etwa so, wie wenn ein Büromensch - der tagaus, tagein seinen Computer im wohlgeheizten Büro füttert, seine Akten ordnet und dessen höchste Aktivität bis hin zum Kirchenchor und zum Kegelabend reicht - sich plötzlich entschließen würde, ab jetzt den Winter in Alaska in einem Iglu zu verbringen. Die Voraussetzungen dazu, Kälte überhaupt ertragen zu können, sind nicht vorhanden, seine bisherigen Lebensgewohnheiten sind dem, was dafür erforderlich wäre, entgegengesetzt. Dieser Mensch könnte Alaska allenfalls mit dem Flugzeug kurz anfliegen, aber nicht dort in den naturgegebenen Umständen leben!
Ebenso ist es mit einem Heiden/Nichtjuden, der durch die jüdische Heilige Schrift vom G''TT des jüdischen Volkes erfährt. Wie könnte er, der keine inneren Voraussetzungen dazu mitbringt und ohne Begleitung ist, sich denen anschließen, die diesen Weg erhalten haben, wie könnte er diesen Weg mitgehen? Die Bemühungen der Kirche und einzelner Christen, zu G''TT zu finden, während sie gleichzeitig mit Leib, Seele und Geist die leiblichen Kinder G''TTes schlagen und treten, ist für uns Juden lächerlich. Ebenso lächerlich, wie dem Eskimo ein Büromensch erscheinen müsste, der sich vor dem offenen Kühlschrank bei +6° bis -6° Celsius für den Alaska-Winter mit -40° bis -60° Celsius trainieren wollte.
Schauen wir an, was G''TT zu den Feinden Israels sagt!
Habakuk 2,16
"Du hast dich gesättigt mit Schande und nicht mit Ehre. So trinke du nun auch, dass du taumelst! Denn an dich wird kommen der Kelch in der Rechten des HERRN, und du wirst Schande haben statt Ehre."
Nahum 3,11
"So wirst auch du trinken müssen und umnachtet sein, auch du wirst eine Zuflucht suchen vor dem Feind!"
Obadja 16
"Denn so wie ihr getrunken habt auf meinem heiligen Berge, werden alle Völker beständig trinken; und werden trinken und taumeln und sein wie nie gewesene."
5. Mose 32, 43
"Preiset, ihr Heiden, sein Volk; denn er wird das Blut seiner Knechte rächen und wird an seinen Feinden Rache nehmen und entsühnen das Land seines Volks."
Jesaja 34,8
"Denn einen Tag der Rache hat der HERR, ein Jahr der Vergeltungen für die Rechtssache Zions..."
Jesaja 59,17
"Er zieht Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzt den Helm des Heils auf sein Haupt und zieht an das Gewand der Rache und kleidet sich mit Eifer wie mit einem Mantel."
Jeremia 51,6
"Fliehet aus Babel hinweg, ein jeder rette sein Leben, dass ihr nicht umkommt bei seiner Bestrafung; denn jetzt ist eine Zeit der Rache des HERRN, er übt Vergeltung an ihm."
5.Mose 32, 41
"Wenn ich mein blitzendes Schwert schärfe und meine Hand zur Strafe greift, so will ich mich rächen an meinen Feinden und denen, die mich hassen, vergelten."
Jesaja 47,3-4,6
"Aufgedeckt werde deine Blöße, ja gesehen deine Scham, Rache will ich nehmen, und schonen keines Menschen. Unser Erlöser - Ewiger der Heerscharen ist sein Name, Heiliger Jisrael's... 6 Ich zürnte auf mein Volk, entweihte mein Besitztum und gab sie in deine Hand; d u gewährtest ihnen kein Erbarmen, auf den Greis legtest du dein drückend Joch"
Jeremia 46, 10
"Ja, dieser Tag ist für Gott, den HERRN der Heerscharen, ein Tag der Rache, um seinen Widersachern zu vergelten: da frisst das Schwert, bis es satt ist, und berauscht sich an ihrem Blut, denn ein Schlachtfest hält Gott, der HERR der Heerscharen, im Nordland am Euphratstrom."
Richter 16,28
"Simson aber rief den HERRN an und sprach: HERR, HERR, denke an mich und gib mir Kraft, Gott, noch dies eine Mal, damit ich mich für meine beiden Augen einmal räche an den Philistern!"
2. Könige 9,7
"Du sollst nun das Haus Ahabs, deines Herrn, ausrotten, damit ich das Blut der Propheten, meiner Knechte, und das Blut aller Knechte des HERRN, an Isebel räche."
Esther 8,13
"Damit aber die Verfügung in jeder einzelnen Provinz erlassen würde, wurde eine Abschrift des Schreibens allen Völkern bekannt gemacht, damit die Juden an dem betreffenden Tage bereit wären, an ihren Feinden Rache zu nehmen."
Jeremia 50,14-15
"Stellt euch gegen Babel auf ringsum, all ihr Bogenspanner, schießet hinein, schonet nicht des Pfeiles; denn gegen den Ewigen hat es gesündigt. Erhebet Kriegsgeschrei gegen dasselbe ringsum, es reicht die Hand, es sinken seine Grundfesten, niedergerissen sind seine Mauern; denn die Rache des Ewigen gilt es, rächet euch an ihm."
Jeremia 51, 36 (M)
"Darum hat der HERR so gesprochen: "Wisse wohl: ich führe deine Sache und vollziehe die Rache für dich: ich trockne Babylons Strom aus und lasse seine Brunnen versiegen!"
Offenbarung 19,2
"Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat."
Jesaja 63, 4+6
"Denn der Tag der Rache war in meinem Herzen, und das Jahr meiner Erlösung (andere Übers.: meiner Erlösten) war gekommen... Und ich trat die Völker nieder in meinem Zorn und machte sie trunken in meinem Grimm, und ich ließ ihren Saft zur Erde rinnen."
Jesaja 66,14-16
"Wenn ihr es seht, wird euer Herz frohlocken, und eure Leiber werden sprossen wie junges Grün; und die Hand des HERRN wird sich an seinen Knechten zu erkennen geben, sein Groll aber an seinen Feinden. Denn wisset wohl: der HERR wird im Feuer daherkommen und seine Wagen wie der Sturmwind, um seinen Zorn sich auswirken zu lassen in Verderben und sein Schelten in Feuerflammen. Denn mit Feuer wird der HERR ein Strafgericht an der ganzen Erde vollziehen und mit seinem Schwert an allem Fleisch (an der ganzen Menschheit), und groß wird die Zahl der vom HERRN Erschlagenen sein."
Jeremia 25, 15-16,27-33
"Denn so hat der HERR, der G''TT Israels zu mir gesprochen: 'Nimm diesen Becher voll Zornweins aus meiner Hand und lass alle Völker, zu denen ich dich senden werde, daraus trinken! Sie sollen trinken, dass sie hin und her taumeln und in Tollheit rasen vor dem Schwert, das ich unter sie sende!.. 27 Du sollst dabei zu ihnen sagen: So hat der HERR der Heerscharen, der Gott Israels, gesprochen: Trinkt, bis ihr trunken seid und euch erbrecht! Stürzt hin, ohne wieder aufzustehen - vor dem Schwert, das ich unter euch sende! Sollten sie sich aber weigern, den Becher aus deiner Hand zu nehmen, um aus ihm zu trinken, so sollst du zu ihnen sagen: 'So hat der HERR der Heerscharen gesprochen: Trinken müsst ihr dennoch! Denn wisset wohl: Bei der Stadt, die nach meinem Namen genannt ist habe ich mit dem Strafgericht den Anfang gemacht, und da solltest ihr frei ausgehen? Nein, ihr sollt nicht ungestraft bleiben! Denn das Schwert biete ich gegen alle Bewohner der Erde auf!' - so lautet der Ausspruch des HERRN der Heerscharen.
30 Du aber sollst bei der Verkündigung aller dieser Drohworte zu ihnen sagen: "Der HERR brüllt aus der Höhe und lässt seine Stimme erschallen aus seiner heiligen Wohnstätte! Laut brüllt er über seine Aue hin, lässt ein Jauchzen erschallen wie die Keltertreter gegen alle Bewohner der Erde. Bis ans Ende der Erde dringt der Schall; denn der HERR geht mit den Völkern ins Gericht; er bringt seine Sache mit der ganzen Menschheit zum Austrag: die Gottlosen gibt er dem Schwerte preis!' - so lautet der Ausspruch des HERRN. So hat der HERR der Heerscharen gesprochen: 'Fürwahr, Unheil schreitet von Volk zu Volk, und ein gewaltiger Sturm zieht heran von den Enden der Erde! An jenem Tage werden die vom HERRN Erschlagenen von einem Ende der Erde bis zum andern daliegen, unbetrauert und ohne aufgehoben und begraben zu werden: zu Dünger müssen sie auf offenem Felde werden."
Hesekiel 25,14
"Ich will meine Rache an Edom durch mein Volk Israel vollstrecken; diese sollen an Edom handeln nach meinem Zorn und nach meinem Grimm, dass sie meine Rache erfahren sollen, spricht der HERR."
Hesekiel 38,18
"Und es wird geschehen an selbigem Tage, am Tage der Ankunft Gog's auf dem Boden Jisrael's, spricht Gott der HERR, wird mein Grimm auflodern in meiner Nase."
Sacharja 8,2
"So spricht der HERR der Heerscharen: Ich bin voll glühenden Eifers für Zion und voll gewaltigen Grimms für sie."
Jesaja 34,2
"Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und ergrimmt über alle ihre Scharen. Er wird an ihnen den Bann vollstrecken und sie zur Schlachtung dahingeben."
Psalm 46,7
"Es tobten Völker, wankten Reiche, er ließ seine Stimme erschallen, die Erde verging."
Hesekiel 35, 5-6
"Weil du eine ewige Feindschaft trugst, und die Kinder Jisrael an das Schwert liefertest, zur Zeit ihres Sturzes, zur Zeit der Schuld des Endes; 6 darum, so wahr ich lebe, ist der Spruch Gottes des HERRN, mache ich dich zu Blut, und Blut soll dich verfolgen; hast du nicht blutig gehasst? So soll Blut dich verfolgen."
Obadja 15-16
"Wie du getan hast, wird dir wieder getan; was du verübt hast, fällt auf dein eigenes Haupt zurück. Denn nahe ist der Tag des HERRN für alle Völker. Denn wie ihr auf meinem heiligen Berge den Zornesbecher habt trinken müssen, so sollen alle Völker fort und fort ihn trinken; ja, sie sollen trinken und taumeln und sollen werden, als wären sie nie gewesen!"
Micha 4,3
"Und er wird richten zwischen vielen Völkern und entscheiden über mächtige Nationen bis in die Ferne, und sie werden stumpf machen ihre Schwerter zu Sicheln und ihre Lanzen zu Rebmessern. Nicht wird erheben Volk gegen Volk das Schwert, und nicht lernen sie fürder den Krieg."
Micha 4,11-14
"Jetzt freilich haben sich viele Völker gegen dich versammelt und rufen: 'Zion soll entweiht werden, auf dass unser Auge sich an seinem Schicksal weide!' Aber sie kennen die Gedanken des HERRN nicht und wissen nichts von seinem Ratschluss, dass er sie nämlich zusammengebracht hat wie Garben auf der Tenne. Steh auf, Tochter Zion, und drisch! Denn ich will dein Horn zu Eisen und deine Hufe zu Erz machen, auf dass du viele Völker zermalmst und ihren Raub dem HERRN weihst und ihren Reichtum dem HERRN der ganzen Erde. Und nun lass dich zusammendrängen, Tochter der Bedrängnis! Einen Belagerungswall haben sie gegen uns aufgeworfen, und mit dem Stock schlagen sie den Richter (Herrscher) Israels ins Gesicht."
Micha 7,16-17
"Die Heiden werden es sehen und zuschanden werden trotz aller ihrer Macht; sie werden ihre Hand auf den Mund legen, und ihre Ohren werden taub sein. 7 Sie werden Staub lecken wie die Schlangen, wie Erdenwürmer zitternd aus ihren Löchern hervorkriechen; angstvoll werden sie zu dem HERRN, unserm Gott, nahen und sich fürchten vor dir."
Offenbarung 16,19-20
"Und die große Stadt wurde in drei Teile (zerrissen), und die Stätte der Heiden fielen, und Babylon, der Grossen, wurde vor Gott gedacht, ihr den Becher des Glutweines seines Zornes zu geben. Und alle Inseln flohen, und Berge wurden nicht mehr gefunden. Und ein großer, zentnerschwerer Hagel kam vom Himmel auf die Menschen herab, und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, weil seine Plage sehr groß war."
Nahum 1,2
"Ein eifernder und rächender Gott ist der Ewige, rächend ist der Ewige und zornglühend, rächend ist der Ewige an seinen Widersachern und trägt nach seinen Feinden."
Nahum 3,11
(S) "So wirst auch du trinken müssen und umnachtet sein, auch du wirst eine Zuflucht suchen vor dem Feind."
Habakuk 2,16
"Du hast dich an Schande gesättigt statt an Ehre: so trinke nun auch du, dass du taumelst! Der Becher in der Rechten des HERRN kommt jetzt an dich, so dass Schande auf deine Herrlichkeit (oder: Ehre) fällt."
Psalm 75,9-10
"Denn der HERR hat einen Becher in der Hand, der ist mit schäumendem Würzwein gefüllt; davon schenkt er ein; sogar die Hefen davon müssen schlürfen und trinken alle Gottlosen auf Erden."
Wie wir sehen können, steht in der Bibel weder etwas von dem alten Herrn mit Rauschebart im Sessel, der gütig lächelnd den Menschen zuwinkt, noch von dem alles Vergebenden mit der stets segnenden Miene. Ich denke, dass die meisten Menschen ihre G''TTesbilder von alten Fresken der katholischen Kirche haben, von schön gemalten Bildern der Kinderbibel oder der Sonntagsschulen. Natürlich ist es einfacher, selbst ein G''TTesbild voll positiver Eigenschaften zu erschaffen und dem nachzugehen oder es vor sich zu haben, als einen G''TT, der nicht zu allem "Ja" und "Amen" sagt, sondern von uns etwas fordert: IHN zu lieben und IHM die Ehre zu geben, SEINen Willen zu tun und SEINe Gebote zu befolgen! ER ist auch nicht der, welcher uns antiautoritär verhätscheln und auf unsere egoistischen Quengeleien stets Rücksicht nehmen will. ER ist gewiss nicht der, dem man einfach unsere Bestellungen vermitteln könnte, und dann müssten wir nur auf SEINe "Güte" hoffen, dass ER diese erfüllt. Wenn ER es nicht tut, dann können wir immerhin noch sagen, dass ER gar nicht existiert, und immerhin ist dann doch verständlich, dass wir an IHM zweifeln.
ER ist auch nicht der, über den die meisten Menschen sagen: "Ob ich an Gott glaube, das kann ich nicht so genau beantworten. Ich bin aber überzeugt, dass jemand oder etwas über allem steht und die Fäden in der Hand hat..." "Also, ich glaube an nichts Bestimmtes, lebe das Leben nach Lust und Laune und hoffe darauf, dass es irgendwie schon werden wird... denn wenn ein Gott existiert, wird dieser schon vergeben, und weil man in der Kirche doch gelernt hat, dass ER für uns SEINen Sohn gab..." usw. usf. So würde dies also ein Frei-Ticket in das Himmelreich bedeuten, jedem mit der Taufe gleich in die Wiege gelegt - w e n n es so funktionieren würde!..
Johannes 15,10 sagt
"Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe."
Was sind wohl SEINe Gebote?
Matthäus 5,17-19
"Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich."
Dies bedeutet also, dass weder das, was der EWIGE durch Mosche in der Torah mitteilte, noch das, was ER durch die Propheten wissen ließ, veraltet ist und somit an Aktualität verloren hätte! Wer aber mit dem Billig-Ticket für das Himmelreich, das die Kirche verkauft oder verschenkt, starten will, der setzt sich in eine Fahrgelegenheit, die schon vor dem Start nur die eine Sicherheit gibt, niemals beim Ziel anzukommen, da sie von Anfang an eine Fehlkonstruktion ist und der Vernichtung preisgegeben. Wenn wir all das betrachten, wie die Kirche in ihrer Gesamtheit funktioniert, wessen Geist dort drinnen herrscht, und wir sie immer noch für lebensfähig halten, dann ist es so, wie wenn man sich damals vor dem Untergang der Titanic schnell noch um eine Platzreservierung bemüht hätte... Es ist jedenfalls glatter Selbstmord, an den Gott zu glauben, den die Kirche anbietet.
Wie könnten Sie dann G''TT finden? Ganz einfach, indem Sie IHN dort suchen, wo ER sich zeigt! In der Torah und in den Propheten! Dass es nicht einfach und noch weniger populär ist, sich der Bibel zuzuwenden, sich dabei von allem Raub und allem Uminterpretieren der Kirchen zu befreien und sich auch mit den hinteren Sitzplätzen zu begnügen, all das weiß ich! Es ist aber besser, mit dem Fahrrad den Weg, den G''TT gegeben hat, zu befahren oder zu Fuß zu gehen, als mit dem vollen Jumbo-Jet oder Porsche im Abgrund zu landen!
Mit diesen wenigen Zitaten, die ich für Sie aus der Bibel ausgesucht habe, sehen wir, dass G''TT nicht ohne Strafe lassen wird, was die Menschen gegen SEIN Volk angerichtet haben und weiterhin anrichten. SEINe Strafe gilt somit den Kirchen, die G''TT gewiss nicht berufen und erwählt hat! - vielmehr haben sie sich aufgespielt und aufgebaut ...wie den Turm zu Babel. Dieser erstand auch aus der Gier heraus, G''TT in SEINer Höhe zu erreichen. Und ER hat allen SEIN Stopp-Schild gezeigt, auch in damaligen Zeiten.
1. Mose 11,1-9
"Es hatte aber die ganze Erdbevölkerung eine einzige Sprache und einerlei Worte. Als sie nun nach Osten hin zogen, fanden sie eine Tiefebene im Lande Sinear (=Babylon) und blieben dort wohnen. Da sagten sie zueinander: "Auf! Wir wollen Ziegel streichen und sie im Feuer hart brennen!" So dienten ihnen denn die Ziegel als Bausteine, und das Erdharz diente ihnen als Mörtel.
4 Dann sagten Sie: "Auf! Wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis in den Himmel reichen soll, und wir wollen uns einen Namen (oder: ein Denkmal) schaffen, damit wir uns nicht über die ganze Erde hin zerstreuen!" 5 Da fuhrt der HERR herab, um sich die Stadt und den Turm anzusehen, welche die Menschen erbaut hatten. Da sagte der HERR: "Fürwahr, sie sind ein einziges Volk und haben alle dieselbe Sprache, und dies ist erst der Anfang ihres Unternehmens: hinfort wird ihnen nichts mehr unausführbar sein, was sie sich vornehmen. Auf! Wir wollen hinabfahren und ihre Sprache dort verwirren, so dass keiner mehr die Sprache des andern versteht!"
So zerstreute sie denn der HERR von dort über die ganze Erde, so dass sie den Bau der Stadt aufgeben mussten. 9 Daher gab man der Stadt den Namen Babel (d.h. Verwirrung); denn dort hat der HERR die Sprache der ganzen Erdbevölkerung verwirrt und sie von dort über die ganze Erde zerstreut."
Schauen wir ganz genau Vers 4 an. Es ging darum, sich einen Namen, das heißt Ehre zu schaffen. Erging es nicht genauso den heidnischen Gläubigen, als sie sich im 1. Jahrhundert von den Juden befreiten? Sie wollten selbst zu G''TT gehen, ohne jüdische Anleitung, ohne Gesetze, ohne Gebote, ohne Weisungen. Direkt geradeaus nach oben! Ist es nicht bis heute so? Ohne die Juden, direkt geradeaus, durch den adoptierten 'Gottessohn Jesus', der keine Identität zu haben braucht mit dem jüdischen MASCHIACH, und wenn schon, dann hat ER so zu sein, wie sie es sich zusammen- gedichtet haben!?
Ich hörte öfters nebenbei christliche Sendungen an, und es wurde mir immer klarer, warum sie alle, d.h. jede christliche Denomination, eine andere Lehre verbreiten! G''TT beließ es nicht nur dabei, dass sie den Weg zum Himmel nicht finden können, sondern ER hat auch ihre Sprache verwirrt! Somit finden sie zu keiner Einheit. Selbst wenn sie durch Gebetstage, Konferenzen, Seminare oder gemeinsame sog. "Gottesdienste" versuchen, miteinander zu beten und ins Gespräch zu kommen, stimmt das ganze nicht. Alle sind zu einem zu unterschiedlichen 'Baumaterial' geworden, das keinen Bau für ein brauchbares Gebäude zulässt. Manchmal hörte ich hintereinander sechs 15-Minuten-Ansprachen an: in den wesentlichen Punkten verkündigten alle eine andere Lehre.
Derjenige von den Heiden tut gut daran, der von diesem irregeführten Fahrzeug - das sich in zunehmender Geschwindigkeit dem hohen Felsrand nähert, wo es endgültig abstürzen wird - abspringt und umkehrt zu dem, was G"TT gegeben hat, auch wenn man dabei nicht als so wichtig angesehen wird und nicht den Platz in der ersten Reihe erhält!
Wie steht G''TT zu dieser Situation?
Psalm 2,1-6
"Warum toben die Heiden und murren die Völker so vergeblich? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Herren halten Rat miteinander wider den HERRN und seinen Gesalbten: "Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Stricke!" Aber der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: "Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.""
Jesaja 41, 1 bis 4 und 8-17
"Die Inseln sollen vor mir schweigen und die Völker neue Kraft gewinnen! Sie sollen herzutreten und dann reden! Lasst uns miteinander rechten! Wer lässt den von Osten her kommen, dem Heil auf dem Fuße folgt, vor dem er Völker und Könige dahingibt, dass er ihrer mächtig wird? Sein Schwert macht sie wie Staub und sein Bogen wie verwehte Spreu Er jagt ihnen nach und zieht unversehrt hindurch und berührt den Weg nicht mit seinen Füssen. 4 Wer tut und macht das? Wer ruft die Geschlechter von Anfang her? Ich bin's, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe.......
8 Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, du Spross Abrahams, meines Geliebten, den ich fest ergriffen habe von den Enden der Erde her und berufen von ihren Grenzen, zu dem ich sprach: Du sollst mein Knecht sein; ich erwähle dich und verwerfe dich nicht -, fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Siehe, zu Spott und zuschanden sollen werden alle, die dich hassen; sie sollen werden wie nichts, und die Leute, die mit dir hadern, sollen umkommen. Wenn du nach ihnen fragst, wirst du sie nicht finden.
Die mit dir hadern, sollen werden wie nichts, und die wider dich streiten, sollen ein Ende haben. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! Fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, du armer Haufe Israel. Ich helfe dir, spricht der HERR, und dein Erlöser ist der Heilige Israels. Siehe, ich habe dich zum scharfen, neuen Dreschwagen gemacht, der viele Zacken hat, dass du Berge zerdreschen und zermalmen sollst und Hügel wie Spreu machen. Du sollst sie worfeln, dass der Wind sie wegführt und der Wirbelsturm sie verweht. Du aber wirst fröhlich sein über den HERRN und wirst dich rühmen des Heiligen Israels. 17 Die Elenden und Armen suchen Wasser, und es ist nichts da, ihre Zunge verdorrt vor Durst. Aber ich, der HERR, will sie erhören; ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen."
Jesaja 43,9-12
"Alle Heiden sollen zusammenkommen und die Völker sich versammeln. Wer ist unter ihnen, der dies verkündigen kann und uns hören lasse, was früher geweissagt wurde? Sie sollen ihre Zeugen aufstellen und beweisen, so wird man's hören und sagen: Es ist die Wahrheit. Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wisst und mir glaubt und erkennt, dass ich's bin. Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein. Ich, ich bin der HERR, und außer mir ist kein Heiland. Ich hab's verkündigt und habe auch geholfen und hab's euch sagen lassen; und es war kein fremder Gott unter euch. Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und ich bin Gott."
ER erhört die Bitte SEINes Volkes!
Psalm 59, 6-18
"Du, HERR, Gott Zebaoth, Gott Israels, wache auf und suche heim alle Völker! Sei keinem von ihnen gnädig, die so verwegene Übeltäter sind. SELA. Jeden Abend kommen sie wieder, heulen wie die Hunde und laufen in der Stadt umher. Siehe, sie geifern mit ihrem Maul; Schwerter sind auf ihren Lippen: "Wer sollte es hören?" Aber du, HERR, wirst ihrer lachen und aller Völker spotten. Meine Stärke, zu dir will ich mich halten; denn Gott ist mein Schutz. Gott erzeigt mir reichlich seine Güte, Gott lässt mich auf meine Feinde herabsehen. Bringe sie nicht um, dass es mein Volk nicht vergesse; zerstreue sie aber mit deiner Macht, Herr, unser Schild, und stoß sie hinunter! Das Wort ihrer Lippen ist nichts als Sünde; darum sollen sie sich fangen in ihrer Hoffart mit all ihren Flüchen und Lügen. Vertilge sie ohne alle Gnade, vertilge sie, dass sie nicht mehr da sind! Lass sie innewerden, dass Gott Herrscher ist in Jakob, bis an die Enden der Erde. SELA. Jeden Abend kommen sie wieder, heulen wie die Hunde und laufen in der Stadt umher. Sie laufen hin und her nach Speise und murren, wenn sie nicht satt werden. Ich aber will von deiner Macht singen und des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht in meiner Not. Meine Stärke, dir will ich lobsingen; denn Gott ist mein Schutz, mein gnädiger Gott."
Jesaja 43, 1-7
"Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der Heilige Israels, dein Heiland. Ich habe Ägypten für dich als Lösegeld gegeben, Kusch und Seba an deiner Statt, weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich liebhabe. Ich gebe Menschen an deiner Statt und Völker für dein Leben.
So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln, ich will sagen zum Norden: Gib her! und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, ich will sagen zum Norden: Gib her! und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen und zubereitet und gemacht habe."
Für die Kirche gilt, was über Babel ausgesagt wurde. Das alte Babel, die damalige Großmacht, die Israel große Prüfungen und Leiden bereitet hat, ist vergangen. Satan hat in der Kirche und durch sie, durch den Islam wie auch durch das Gemisch Kirche/Islam eine neue 'Weltmacht Babel' geschaffen. Diese aber ist ein geistiger Machtkomplex, über dem er sitzt und regiert. So gilt ihren Mitgliedern, was G''TT über Babel ausgesprochen hat.
Jesaja 46,1-12
"Bel bricht zusammen, Nebo ist gefallen, ihre Götzenbilder sind den Tieren und dem Vieh aufgeladen, dass sie sich müde tragen an dem, was eure Last war. Ja, sie können die Last nicht wegbringen. Die Götzen sind gefallen und alle zusammengebrochen und müssen in die Gefangenschaft gehen. Hört mir zu, ihr vom Hause Jakob, und alle, die ihr noch übrig seid vom Hause Israel, die ihr von mir getragen werdet von Mutterleibe an und vom Mutterschosse an mir aufgeladen seid: bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan; ich will heben und tragen und erretten.
Wem wollt ihr mich gleichstellen, und mit wem vergleicht ihr mich? An wem messt ihr mich, dass ich ihm gleich sein soll? Sie schütten das Gold aus dem Beutel und wiegen das Silber mit der Waage dar und dingen den Goldschmied, dass er einen Gott daraus mache, vor dem sie knien und anbeten. Sie heben ihn auf die Schultern und tragen ihn und setzen ihn nieder an seine Stätte, dass er stehe und nicht von seinem Ort rücke. Schreit einer zu ihm, so antwortet er nicht und hilft ihm nicht aus seiner Not. Gedenket doch daran, ihr Abtrünnigen, und nehmt's zu Herzen! Gedenket des Vorigen, wie es von alters her war: Ich bin Gott, und sonst keiner mehr, ein Gott, dem nichts gleicht.
Ich habe von Anfang an verkündigt, was hernach kommen soll, und vorzeiten, was noch nicht geschehen ist. Ich sage: Was ich beschlossen habe, geschieht, und alles, was ich mir vorgenommen habe, das tue ich. Ich rufe einen Adler vom Osten her, aus fernem Lande den Mann, der meinen Ratschluss ausführe. Wie ich's gesagt habe, so lasse ich's kommen; was ich geplant habe, das tue ich auch. Hört mir zu, ihr trotzigen Herzen, die ihr ferne seid von der Gerechtigkeit! Ich habe meine Gerechtigkeit nahe gebracht; sie ist nicht ferne, und mein Heil säumt nicht. Ich will zu Zion das Heil geben und in Israel meine Herrlichkeit."
Jesaja 47,1-15
"Herunter, Jungfrau, du Tochter Babel, setze dich in den Staub! Setze dich auf die Erde, wo kein Thron ist, du Tochter der Chaldäer. Man wird nicht mehr zu dir sagen: "Du Zarte und Verwöhnte". Nimm die Mühle und mahle Mehl, decke auf deinen Schleier! Hebe die Schleppe, entblöße den Schenkel, wate durchs Wasser, dass deine Blöße aufgedeckt und deine Schande gesehen werde! Ich will mich rächen, unerbittlich, spricht unser Erlöser; der heißt der HERR Zebaoth, der Heilige Israels. Setze dich stumm hin, geh in die Finsternis, du Tochter der Chaldäer! Denn du sollst nicht mehr heißen "Herrin über Königreiche". Als ich über mein Volk zornig war und mein Erbe entheiligte, gab ich sie in deine Hand; aber du erwiesest ihnen keine Barmherzigkeit, auch über die Alten machtest du dein Joch allzu schwer. Du dachtest: Ich bin eine Herrin für immer. Du hattest noch nicht zu Herzen genommen noch daran gedacht, wie es hernach werden könnte.
So höre nun dies, die du in Wollust lebst und so sicher sitzest und sprichst in deinem Herzen: "Ich bin's, und sonst keine; ich werde keine Witwe werden noch ohne Kinder sein": Dies beides wird plötzlich über dich kommen auf einen Tag, dass du Witwe und ohne Kinder bist. Ja, es wird in vollem Masse über dich kommen trotz der Menge deiner Zaubereien und trotz der großen Macht deiner Beschwörungen. Denn du hast dich auf deine Bosheit verlassen, als du dachtest: Ich bin's, und sonst keine! Aber nun wird über dich Unglück kommen, das du dachtest niemand sieht mich! Deine Weisheit und Kunst hat dich verleitet, dass du in deinem Herzen sprachst wegzuzaubern weißt, und Unheil wird auf dich fallen, das du nicht durch Sühne abwenden kannst. Und es wird plötzlich ein Verderben über dich kommen, dessen du dich nicht versiehst. So tritt nun auf mit deinen Beschwörungen und der Menge deiner Zaubereien, um die du dich von deiner Jugend auf bemüht hast, ob du dir helfen und es abwenden kannst. Du hast dich müde gemacht mit der Menge deiner Pläne.
Es sollen hertreten und dir helfen die Meister des Himmelslaufs und die Sterngucker, die an jedem Neumond kundtun, was über dich kommen werde! Siehe, sie sind wie Stoppeln, die das Feuer verbrennt, sie können ihr Leben nicht erretten vor der Flamme Gewalt. Denn es wird nicht eine Glut sein, an der man sich wärmen, oder ein Feuer, um das man sitzen könnte. So sind alle, um die du dich bemüht hast, die mit dir Handel trieben von deiner Jugend auf: ein jeder wird hierhin und dorthin wanken, und du hast keinen Retter."
Offenbarung 17,1-18
"Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Greuel und Unreinheit ihrer Hurerei, und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden. Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah.
Und der Engel sprach zu mir: Warum wunderst du dich? Ich will dir sagen das Geheimnis der Frau und des Tieres, das sie trägt und sieben Häupter und zehn Hörner hat. Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren. Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, dass es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird. Hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, und es sind sieben Könige. Fünf sind gefallen, einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er eine kleine Zeit bleiben. Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis."
12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. Die werden gegen das Lamm kämpfen, und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen. Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen. Denn Gott hat's ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes. Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden."
Offenbarung 18,1-24
"Danach sah ich einen andern Engel herniederfahren vom Himmel, der hatte große Macht, und die Erde wurde erleuchtet von seinem Glanz. Und er rief mit mächtiger Stimme: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die Grosse, und ist eine Behausung der Teufel geworden und ein Gefängnis aller unreinen Geister und ein Gefängnis aller unreinen Vögel und ein Gefängnis aller unreinen und verhassten Tiere. Denn von dem Zorneswein ihrer Hurerei haben alle Völker getrunken, und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit. Und ich hörte eine andre Stimme vom Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis an den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel. Bezahlt ihr, wie sie bezahlt hat, und gebt ihr zweifach zurück nach ihren Werken! Und in den Kelch, in den sie euch eingeschenkt hat, schenkt ihr zweifach ein! Wie viel Herrlichkeit und Üppigkeit sie gehabt hat, soviel Qual und Leid schenkt ihr ein! Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen.
Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen, Tod, Leid und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist Gott der Herr, der sie richtet. Und es werden sie beweinen und beklagen die Könige auf Erden, die mit ihr gehurt und geprasst haben, wenn sie sehen werden den Rauch von ihrem Brand, in dem sie verbrennt. Sie werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sprechen: Weh, weh, du große Stadt Babylon, du starke Stadt, in einer Stunde ist dein Gericht gekommen! Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen um sie, weil ihre Ware niemand mehr kaufen wird: Gold und Silber und Edelsteine und Perlen und feines Leinen und Purpur und Seide und Scharlach und allerlei wohlriechende Hölzer und allerlei Gerät aus Elfenbein und allerlei Gerät aus kostbarem Holz und Erz und Eisen und Marmor und Zimt und Balsam und Räucherwerk und Myrrhe und Weihrauch und Wein und Öl und feinstes Mehl und Weizen und Vieh und Schafe und Pferde und Wagen und Leiber und Seelen von Menschen. Und das Obst, an dem deine Seele Lust hatte, ist dahin; und alles, was glänzend und herrlich war, ist für dich verloren, und man wird es nicht mehr finden.
15 Die Kaufleute, die durch diesen Handel mit ihr reich geworden sind, werden fernab stehen aus Furcht vor ihrer Qual, werden weinen und klagen: Weh, weh, du große Stadt, die bekleidet war mit feinem Leinen und Purpur und Scharlach und geschmückt war mit Gold und Edelsteinen und Perlen, denn in einer Stunde ist verwüstet solcher Reichtum! Und alle Schiffsherren und alle Steuerleute und die Seefahrer und die auf dem Meer arbeiten, standen fernab und schrien, als sie den Rauch von ihrem Brand sahen: Wer ist der großen Stadt gleich? Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und schrien, weinten und klagten: Weh, weh, du große Stadt, von deren Überfluss reich geworden sind alle, die Schiffe auf dem Meer hatten; denn in einer Stunde ist sie verwüstet!
Freue dich über sie, Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat sie gerichtet um euretwillen. Und ein starker Engel hob einen Stein auf, groß wie ein Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: So wird in einem Sturm niedergeworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden. Und die Stimme der Sänger und Saitenspieler, Flötenspieler und Posaunenbläser soll nicht mehr in dir gehört werden, und kein Handwerker irgendeines Handwerks soll mehr in dir gefunden werden, und das Geräusch der Mühle soll nicht mehr in dir gehört werden, und das Licht der Lampe soll nicht mehr in dir leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden. Denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden, und durch deine Zauberei sind verführt worden alle Völker; und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr gefunden worden, und das Blut aller derer, die auf Erden umgebracht worden sind."
Offenbarung 19,1-16
"Danach hörte ich etwas wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes! Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, dass er die große Hure verurteilt hat, die die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und hat das Blut seiner Knechte gerächt, das ihre Hand vergossen hat. Und sie sprachen zum zweiten Mal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf in Ewigkeit. Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Gestalten fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron saß, und sprachen: Amen, Halleluja! Und eine Stimme ging aus von dem Thron: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die ihn fürchten, klein und groß!
6 Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen! Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet.8 Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.
Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte Gottes. Und ich fiel nieder zu seinen Füssen, ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Tu es nicht! Ich bin dein und deiner Brüder Mitknecht, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung. Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; und er trug einen Namen geschrieben, den niemand kannte als er selbst. Und er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war, und sein Name ist: Das Wort Gottes. Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlage; und er wird sie regieren mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter, voll vom Wein des grimmigen Zornes Gottes, des Allmächtigen, und trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren."