Kapitel 3

Was ist Liebe?

Viele Christen behaupten, der Unterschied zwischen ihnen und anderen Menschen sei der, dass sie die Liebe leben! Eine gute Weile hat mich diese Aussage sehr irritiert. Ich dachte, diese Menschen müssten in der Tat sehr liebevoll sein, weil sie sich doch sehr oft so liebenswürdig geben. Lange Zeit blieb mir jene Vorstellung jedoch nicht, weil ich den Mut bekam, hinter die in den Gesichtern gefrorenen, lächelnden Masken zu schauen. Ich erfuhr dann, dass einige Menschen von dieser Sorte ihre Ferien in verschiedenen Kursen verbringen, wo sie durch Meditation, Bio-Energetik, Yoga und auf andere Weise ihre Aggressionen, ihren Hass und ihre Wut loszuwerden versuchen. Andere, wie z.B. ein bekannter Pastor, versuchen, niemand hinter ihre Maske sehen zu lassen, haben dafür aber ständig Migräne und benötigen eine eigene Pharma-Abteilung, um sich mit Beruhigungsmitteln versorgen zu können.

Sieht man genau hin, so nimmt man unter ihnen eine Art Inzucht wahr, - wie sich in der Kirche eben auch Christen untereinander verhalten! Unter "Inzucht" verstehe ich, dass die Liebenswürdigkeit meistens nicht einmal für die eigenen Gemeindekreise ausreicht - d.h. nicht einmal innerhalb der eigenen Konfessionszugehörigkeit ist Zuneigung vorhanden. Meistens bestehen unter den Gemeinden vielmehr Konkurrenz und Leistungskampf, und sogar innerhalb der Gemeinden gibt es unter den verschiedenen Kreisen und Gruppen für diese Unarten kein Halten!

Dabei meine ich nicht die Situation in Irland, wo seit vielen Jahren der mörderische Kampf zwischen anglikanischen Protestanten und Katholiken stattfindet! Keine der christlichen Gemeinschaften fragt dabei die christliche Nächstenliebe an oder fordert die Parteien zum Einhalten dieser als Hauptslogan gehaltenen Aussage ernsthaft auf! Wie gesagt, nicht mal bis zu den Nächsten innerhalb der Gemeinde reicht die so genannte Liebe aus.... Natürlich hört man pauschale Bekenntnisse! Schaut man jedoch dahinter, so erkennt man, wie unstimmig es ist. Mir erscheint das, wie wenn einer sagt, dass er alle Witterungsverhältnisse liebt - nur den Regen nicht, weil er nass macht, den Schnee nicht, weil er blendet und es kalt ist, die Wärme nicht, weil man schwitzen muss, die Kälte nicht, weil man doch zu viel anziehen muss, den Wind nicht, weil es den Hut verweht, den Herbst nicht, weil er depressiv stimmt, den Frühling nicht, weil das Wetter so verrückt ist..... sonst ist doch alles in Ordnung! So steht es auch um die Liebe unter den Christen. Allein dann besteht tatsächlich ein inniges, zusammenschweissendes Verhältnis, wenn ein Nichtchrist es wagt, an der Mauer der christlichen Nächstenliebe zu rütteln!!

Wie steht es nun mit der hochgepriesenen Liebe von Paulus? Seine scheinheilige Liebe veranlasste ihn sogar dazu, ‚aus lauter Liebe' und mit der Absicht, Juden zu verführen, seine neuerworbenen Gläubigen zu missbrauchen.

Römer 11,11-16
"So frage ich nun: Sind sie gestrauchelt, damit sie fallen? Das sei ferne! Sondern durch ihren Fall ist den Heiden das Heil widerfahren, damit Israel ihnen nacheifern sollte. Wenn aber schon ihr Fall Reichtum für die Welt ist und ihr Schade Reichtum für die Heiden, wie viel mehr wird es Reichtum sein, wenn ihre Zahl voll wird. Euch Heiden aber sage ich: Weil ich Apostel der Heiden bin, preise ich mein Amt, ob ich vielleicht meine Stammverwandten zum Nacheifern reizen und einige von ihnen retten könnte. Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten! Ist die Erstlingsgabe vom Teig heilig, so ist auch der ganze Teig heilig; und wenn die Wurzel heilig ist, so sind auch die Zweige heilig."

Hier ist erkennbar, auf welche Weise Paulus Nichtjuden gegen Juden benutzen wollte, um diese unter Druck zu setzen - wie wir es an anderen Stellen noch sehen werden - und aus welchem Hintergrund heraus er dies beabsichtigte.

Kolosser 1,24
"Nun freue ich mich in den Leiden, die ich für euch leide, und erstatte an meinem Fleisch, was an den Leiden Christi noch fehlt, für seinen Leib, das ist die Gemeinde."

Welche Anlässe Paulus auch dafür hatte - ob es der damalige Generationenkonflikt darüber war, dass er trotz seines römischen Wesens in der jüdischen Religion aufzuwachsen hatte -, oder weil er, - wie sehr er sich auch abgestrampelt hat - als Jude nicht voll akzeptiert werden konnte, weil er vom Blut her eben Römer war und dies ihn aber kränkte ( wie gleichfalls später Luther sich gekränkt fühlte, weil die Juden nicht auf seine Botschaft eingingen) und weil die Juden an dem festhielten, was ihnen G"TT durch Mosche und die Propheten gegeben hat und sie sich somit nicht verführen ließen, oder dass nur sehr wenige Juden angetan waren von seinen Eroberungen und seinen Erfolgen als Heidenapostel, das weiß ich nicht. Es ist auch nicht so wichtig. Auch bei Judas in den Evangelien können wir nicht erkennen, welchen Hintergrund er dafür gehabt hätte, IMMANUEL zu verraten. In der Bibel ist auch nicht offen erwähnt, welch scheinbarer Grund nötig sein könnte, G"TT untreu zu werden. Wichtig ist, dass wir auch auf uns selber beziehen, wieweit wir G"TT untreu waren, ob es in unseren Gefühlen oder Gedanken war bzw. warum uns so wichtig ist, auf welche Weise wir auf andere wirken. Was wir davon also zu lernen haben, ist nichts anderes als das, dass wir uns sehr wohl vor Satan zu fürchten haben, weil er unsere Sünden, unsere ‚schwachen Seiten' kennt und weiß, wie er uns begegnen kann und wie wir an unserer eigenen Sünde zu Fall kommen.

Wobei hat das Christentum versagt?

Betrachten wir zuerst, was die Bibel sagt. Es gibt dreierlei Liebesrichtungen: von G''TT zum Menschen, vom Menschen zu G''TT, und vom Mensch zum Menschen. Zuallererst müssen wir wissen, dass kein Mensch von sich aus zur Liebe fähig ist.

Prediger 9,1
"Denn ich habe das alles zu Herzen genommen, um dies zu erforschen: Gerechte und Weise und ihr Tun sind in Gottes Hand. Auch über Liebe und Hass bestimmt der Mensch nicht; alles ist vor ihm festgelegt." Gesegnet ist der Mensch, der Liebe hat!

Ebenso müssen wir festhalten, dass G''TT wie auch IMMANUEL keinen anderen Menschen eine Liebeserklärung gemacht hat als allein SEINem Volk, ebenso keinem anderen Ort als allein der Ewigen Hauptstadt und dem Land Israel gegenüber. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass Heiden ohne G''TT Liebe haben könnten. Wohin der EWIGE keine Liebe gesät hat, da kann auch keine wachsen! G''TT nähern können sie sich nur durch das SEINem jüdischen Volk gegebene Wort, und das heißt: das Halten der Gebote. Wer dies nicht tut, der ist G''TT nach SEINer eigenen Aussage ein Greuel. Es lässt sich also nicht klüger sein als der Lehrer, der dies alles geschenkt hat.

Schauen wir an, was G''TT über SEINe Liebe sagt:

5. Mose 4, 37
"Weil er deine Väter geliebt und ihre Nachkommen erwählt hat, hat er dich herausgeführt mit seinem Angesicht durch seine große Kraft aus Ägypten."

5. Mose 7, 7-8
"Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker - denn du bist das kleinste unter allen Völkern -, sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. Darum hat er euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten."

Jesaja 62,4
"Nicht wird mehr zu dir gesagt: "Verlassene, und zu deinem Lande wird nicht mehr gesagt: Öde, sondern du wirst genannt: Meine Lust an ihr! Und dein Land: Vermählte; denn seine Lust hat der Ewige an dir und dein Land wird vermählt."

5. Mose 7,12-13
"Wenn du nun diesen Verordnungen gehorchst und sie in deinem ganzen Tun beobachtest, so wird der HERR, dein Gott, dir dafür den Bund und die Gnade bewahren, die er deinen Vätern zugeschworen hat, und wird dich lieben und segnen und dich zahlreich werden lassen, dir Kindersegen bescheren und deine Feldfrüchte, dein Getreide, deinen Wein und dein Öl, die Jungen deiner Rinder und den Nachwuchs deines Kleinviehs in dem Lande segnen, das du, wie er deinen Vätern zugeschworen hat, besitzen sollst."

Was ist aber der Wille des EWIGEn?

5. Mose 10, 12-13
"Und nun, Israel, was fordert der HERR, dein Gott, von dir, als dass du den HERRN, deinen Gott, fürchtest, indem du in allen seinen Wegen wandelst, ihn liebst und dem HERRN, deinem Gott, dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, indem du die Gebote und Satzungen des HERRN, die ich dir heute gebiete, hältst, auf dass es dir wohl ergehe?"

Sprüche 3, 12
"Denn wen der HERR liebt, den weist er zurecht, und hat doch Wohlgefallen an ihm wie ein Vater am Sohn."

Daniel 9, 4
"Und ich betete zu dem HERRN, meinem Gott, und legte mein Bekenntnis ab und sprach: Ach, HERR, du großer und furchtbarer Gott, der du denen, die dich lieben und deine Gebote halten, den Bund und die Gnade bewahrst..."

Auch die Nächstenliebe ist keine christliche Entdeckung:

3. Mose 19,18
"Du sollst dich nicht rächen, auch nicht deinen Volksgenossen etwas nachtragen, sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der HERR."

Sprüche 11,12
"Der Unverständige begegnet dem Nächsten verächtlich, der einsichtige Mann aber schweigt."

Wir können in der Bibel lesen, ...

... was z.B. ein Mann für seine Frau empfinden soll:

Sprüche 31, 10-12
"Eine tüchtige Frau - wer mag sie finden? Weit über Korallen geht ihr Wert. Das Herz ihres Gatten kann sich auf sie verlassen, und an Gewinn wird es ihm nicht fehlen. Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses während ihrer ganzen Lebenszeit."

... ein Mensch für seinen Vater und für seine Mutter:

2. Mose 20,12a
"Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren."

2. Mose 21, 15.17
"Wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt, der soll getötet werden. ... Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll getötet werden."

5. Mose 27,16
"Verflucht ist, wer seinen Vater und seine Mutter verunehrt. Und alles Volk soll sprechen: So sei es!"

... wie die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern sein soll:

1. Mose 3, 16
"Und zum Weibe sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären..."

Sprüche 17, 6
"Die Krone der Alten sind Kindeskinder, und der Kinder Stolz sind ihre Väter (oder: Eltern)."

3. Mose 18,21
"Du sollst nicht eines deiner Kinder hingeben, um es dem Moloch zu opfern, damit du nicht den Namen deines Gottes entweihest; Ich bin der HERR."

5. Mose 4, 19
"(Gedenke insbesondere) des Tages, als du am Horeb vor dem HERRN, deinem Gott, standest, als der mir gebot : 'Versammle mir das Volk: ich will sie meine Worte hören lassen, damit sie mich fürchten lernen, solange sie auf dem Erdboden leben, und es auch ihre Kinder lehren!' "

5.Mose 6,2
"damit du dein Leben lang den HERRN, deinen Gott, fürchtest und alle seine Rechte und Gebote hältst, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder, auf dass du lange lebest."

5. Mose 24, 16
"Väter sollen nicht wegen (einer Verschuldung) ihrer Kinder mit dem Tode bestraft werden, und Kinder sollen nicht wegen (einer Verschuldung) ihrer Väter sterben; ein jeder soll nur wegen seines eigenen Vergehens mit dem Tode bestraft werden!"

Psalm 112, 1-2
"Halleluja! Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten! Sein Geschlecht wird gewaltig sein im Lande; die Kinder der Frommen werden gesegnet sein." Jesaja 38, 19b "Der Vater macht den Kindern deine Treue kund."

Was nützt einem Menschen sein verkünsteltes Verhalten, wenn er von G''TT für seine Falschheit verworfen wird? Wozu soll es gut sein, sich selbst und andere zu betrügen oder zu täuschen?

Sprüche 18,2
"Dem Toren bringt sein Mund Verderben, und seine Lippen werden zum Fallstrick für sein Leben."

Sprüche 1, 7
"Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis, die Toren verachten Weisheit und Zucht."

G''TT kann man auch mit der größten Mühe nicht in die Irre führen!

Liebe ist also das, was wir von G''TT durch SEINe Liebe erhalten: vor allem anderen IHN zu lieben und dann SEINe Schöpfung - die Menschen wie auch die Natur! Liebe ist selbstlos. Ich kann G''TT nicht deshalb lieben, weil ich den Abgrund - oder was sonst auf mich warten würde - unangenehm empfinde! G''TT kann ich nur um SEINetwillen lieb haben.

Ebenso verhält es sich gegenüber Menschen. Menschen sind G''TTes Geschöpfe. Wenn man von Menschen redet, so redet man immer über das, was man sieht. Wie verrückt das ist, kann nur der entdecken, der den Menschen in seinem dreidimensionalen Bestand zu betrachten willig und fähig ist! Es geht nicht nur um die straffe oder verrunzelte Haut, nicht um das blonde/ schwarze/ rote/ brünette oder grüne, kurze/ mittellange oder lange Haar; die kleinen,/großen/ dünnen/ jungen/ alten/ blauen/ braunen/ schwarzen oder grünen Augen. Nicht die Bekleidung, nicht der Körperbau oder der "Ponem" (jidd.: Gesicht) machen den Menschen aus. Nicht mal, ob er oder sie Schulbildung genossen hat, gerne lacht oder traurig aussieht, die Verhaltens-Etiketten perfekt beherrscht oder auch nichts davon hält bzw. weiß, - nicht, ob er oder sie gewählt spricht oder gar nicht! Ein Mensch ist nicht durch diese Faktoren, die nur für die Augen oder andere Sinnesorganen Bedeutung haben, als Mensch anzusehen! Allein das, was man n i c h t sieht - und dies ist sein Geist - macht einen Mensch zum Menschen!

Ich versuche, mit einem Beispiel zu zeigen, wie völlig unbrauchbar das sein kann, was man sieht! Vor kurzem war es, an einem Donnerstag Nachmittag, als ich vom Grosseinkauf für den Schabbat zurückkam und einiges in den Kühlschrank tun wollte, als ich bemerkte, dass es dort kurz darauf nach "Motor-Problem" roch.

Wir wollten demnächst wohl einen neuen Kühlschrank kaufen, aber erst in ein paar Monaten! Der Kühlschrank wie auch das Tiefkühlfach waren voll! - ein Kühlschrank im wohlbekannten amerikanischen 500-Liter-Grossraum-Stil. Natürlich benötigte ich einen ähnlichen. Da es hier ja schon über 30 Grad Wärme hatte, hinzu bereits Spätnachmittag war und auch noch Donnerstag, war es sehr eilig, einen anderen zu besorgen! Ich raste los, da ich auch nicht gerne "egal was" kaufe, sondern was meiner Vorstellung entspricht und zweckdienlich ist an Größe, Funktionen, Preis.... Bald fand ich den Kühlschrank, der mir gefiel, aber als ich sagte, dass ich ihn sofort benötige, gab es nur ein Lächeln und die Information, dass dies unmöglich sei. Ich war bereit, dieses Ausstellungsstück auch sofort zu bezahlen, aber da erfuhr ich, dass gerade dies unmöglich sei. Die betrachteten Geräte waren nur Ausstellungsstücke, was gleichzeitig hieß, dass sie nicht funktionieren, sondern nur echte Attrappen sind ohne Motor und den sonstigen "Lebensinhalt". Ich rannte weiter, da mir doch zu Hause alles auftauen könnte und die Läden bald schließen würden. Etwa beim 10. Geschäft fand ich den, der mir gefiel und der keine Attrappe war, sondern äusserlich und innerlich ein Kühlschrank! Dieses Stück war nicht mehr das, was nur so schien als ob, sondern es war vollkommen das, was ich wünschte: ein Kühlschrank!

Der Kundendienst brachte ihn noch nach 22 Uhr zu mir nach Hause und nahm den ausgedienten gleich mit. Nur deshalb hatte ich keinen Schaden erlitten, weil ich keinen inhaltlosen erwarb oder darauf warten wollte, bis mir aus Tel Aviv jener, der dem Muster entsprach, nach dem Schabbat, also am Sonntag, gebracht worden wäre. Verstehen Sie, was ich damit sagen will: Es gibt auch Menschen, die aussehen, als wären sie welche, jedoch sind sie geistlose Imitationen. Dabei dürfen sie auch bleiben, wie sie sind, nur wenn wir/Sie erhoffen, dass sich diese wie Menschen verhalten, ist unsere/Ihre Mühe umsonst! Eine Attrappe wird nie funktionieren, da der Hersteller (G''TT) in sie keinen Geist gab, so ist von ihnen nicht mehr zu erwarten als Torheit! Es können auch Bequemlichkeit oder humanitäre Gefühle sein, mit denen Sie an solche Menschen gebunden sein können - oder dass Sie sogar selber eine von diesen Attrappen sind - da ein Mensch, der mit dem Geist und somit der Weisheit G''TTes ausgerüstet ist, es in der Gesellschaft und Gemeinschaft der "Leeren" nicht aushält! Natürlich ist es bei Menschen falsch zu sagen, dass sie leer seien, da es nicht ganz stimmt.

Alles, was eigentlich leer ist, wird von Satan für seine Zwecke benutzt, und somit ist der Kontakt mit diesen menschlichen Wesen - Attrappen - nicht nur unnütz, sondern schädlich! Ich bin nicht dafür, jemandem deshalb Vorhaltungen machen zu sollen, da es allein in G"TTes Hand liegt, wen ER wozu macht!

2.Mose 33,19
"Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich."

Weisheit 15,7
"Denn auch ein Töpfer, der den weichen Ton mühevoll knetet, macht jedes Gefäß zu unserm Gebrauch. Er macht aber aus demselben Ton Gefäße, die zu sauberen Zwecken dienen, und andere zu gegenteiligen Zwecken, alle in gleicher Weise. Wozu aber jedes einzelne von den Gefäßen dann gebraucht wird, darüber entscheidet der Töpfer."

Jesaja 45,9
"Weh dem, der mit seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht denn der Ton zu seinem Töpfer: Was machst du? und sein Werk: Du hast keine Hände!"

Deshalb bedenke jeder gut, was er wählen will, da es sonst zu spät werden kann! Wenn ich bei dem ersten Laden geblieben wäre und die Kühlschrank-Attrappe gekauft oder zu früh aufgegeben hätte, dann wären mir alle Lebensmittel verdorben! Ebenso ist es mit Menschen! Es reicht nicht aus, dass jemand sagt, er sei G"TTes Kind, oder dass da eine Gemeinschaft der wahren Christen oder eine andere Organisation sei, auch dann nicht, wenn diese stets beten. Selbst wenn sie sich einen von G''TT eingesetzten Namen gegeben haben, heißt das noch nicht, dass derselbe G''TT angerufen bzw. gemeint wird! Deshalb ist es wichtig, nach der "Funktion" eines Menschen zu schauen und keine Sekunde zu zögern, wenn man erkannt hat, dass er nur Attrappe ist und die Bibel in dessen Hand und Mund nur zweckentfremdet benutzt wird, sondern man darf nicht zögern, diesen Leiter bzw. diese Gemeinde umgehend zu verlassen und wegen der Beschmutzung des eigenen, von G"TT geschenkten Geistes, IHN um Vergebung zu bitten! Es ist wichtig zu wissen, dass man nicht alle und alles lieben und mit ihnen eins sein muss, sondern es geht um Menschen und Dinge, die man besser meiden und vermeiden soll!

Nicht anders ist es mit der Natur. Um der Wunderwerke G''TTes willen bewundere ich sie - auch dann, wenn ich mich auf sehr tiefem, stürmischem Wasser oder auf einem Felsen ängstigen kann, weil ich dabei G''TTes Kraft sehe und die Gefahren kenne! Ich empfinde Löwen und Tiger sehr schön. Auch manche Eigenschaften von Spinnen finde ich nachahmenswert. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass ich sehr nahen Kontakt mit diesen Tieren haben wollte!

Liebe ist,...
G''TT und SEIN Tun durch SEINe Liebe zu betrachten.

Liebe ist,...
sich nicht im Mittelpunkt der Schöpfung auf einem Thron zu sehen, sondern eher als einen Tropfen Wasser, der mit vielen andern Tropfen Land bewässern kann.

Liebe ist,...
nicht die Sonne haben zu wollen, sondern sich über den Lichtstrahl zu freuen und G''TT für alles zu danken.

Die zuvor erwähnten Bibelstellen zeugen von Beziehungen, die durch wahre Liebe geprägt sind.

Ein bestimmtes Wort IMMANUELs hat mich vor vielen Jahren besonders angesprochen und beschäftigt. Es brauchte jedoch einige Zeit, bis ich es nicht nur mit dem Kopf, sondern auch vom Herzen her verstanden habe - und auch im Hinblick auf einige wenige, wie z.B. meine Kinder, bejahen konnte.

Johannes 15, 12-14
"Das ist mein Gebot, dass ihr einander lieben sollt, wie ich euch geliebt habe. 13 Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben hingibt für seine Freunde. 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete."

Ich meine darunter besonders Vers 13. Diese Worte IMMANUELs an SEINe Jünger sind wie Blankoschecks. Wie weit bin ich bereit, ebenfalls solche herzugeben? Wie viel Liebe habe ich zu denen, die meine Hilfe benötigen? Was ist der Preis, den ich zu zahlen bereit bin? Zuerst musste ich mir darüber klar sein, dass dieses Wort nicht gegenüber allen Menschen zu verstehen ist.

Psalm 15, 2-4
("1 HERR, wer darf weilen in deinem Zelt? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berge?) 2 Wer untadelig lebt und tut, was recht ist, und die Wahrheit redet von Herzen, wer mit seiner Zunge nicht verleumdet, wer seinem Nächsten nichts Arges tut und seinen Nachbarn nicht schmäht; wer die Verworfenen für nichts achtet, aber ehrt die Gottesfürchtigen; wer seinen Eid hält, auch wenn es ihm schadet."

Wie es also geschrieben steht, sollte man die Perlen nicht vor die Säue werfen, aber die Hand von dem Gerechten nicht zurückziehen. Das ist auch die Differenzierung IMMANUELs. Inzwischen weiß ich, dass ich befähigt werde, einen hohen Preis zu bezahlen, wenn es um die Wahrheit meines G"TTes geht. Meine Freunde sind aber jene, die SEINe Wahrheit lieben und sich nach ihr sehnen. So habe ich dieses Gebot nicht nur verstanden, sondern kann es auch leben.

G"TT hat alle Menschen erschaffen. Dennoch: obwohl alle SEINe Geschöpfe sind, werden nicht alle von IHM geliebt.

5. Mose 7, 9,10
"So erkenne denn, dass der HERR, dein Gott.. ...denen, die ihn hassen, mit Vernichtung ihrer eigenen Person vergilt und seinen Widersachern keinen Aufschub gewährt, sondern ihnen an ihrer eigenen Person vergilt."

Psalm 145,20
"Der HERR behütet alle, die ihn lieben, doch alle Frevler rottet er aus."

Jesaja 13, 9
"der Tag des HERRN kommt grausam, mit Grimm und glühendem Zorn, die Erde zur Wüste zu machen und ihre Sünder von ihr wegzutilgen."

Jeremia 51, 55-56
"denn der HERR verwüstet Babylon und macht dem lauten Lärmen dort ein Ende: es brausen ihre (d.h. der Feinde) Wogen wie gewaltige Fluten, laut erschallen ihre Kriegsrufe. Denn der Verwüster bricht über die Stadt, über Babylon herein, und ihre Krieger werden gefangen, ihre Bogen sind zerbrochen; denn ein Gott der Vergeltung ist der HERR, er zahlt sicher heim."

Daniel 11,45
"Und er* wird seine prächtigen Zelte aufschlagen zwischen dem Meer und dem herrlichen heiligen Berg; aber es wird mit ihm ein Ende nehmen, und niemand wird ihm helfen." * s. V. 36: der "König des Nordens", der sich grosstun wird gegen alles, was Gott ist.

Haggai 2, 22
"und will die Throne der Königreiche umstürzen und die mächtigen Königreiche der Heiden vertilgen und will umwerfen die Wagen und die darauf fahren; Ross und Reiter sollen fallen, ein jeder durch des andern Schwert."

Jesaja 1,28
"Aber Verderben über die Abtrünnigen und Sünder zumal! Und die den HERRN verlassen, kommen um."

Also: Liebe gibt es vielerlei, aber alle wahre Liebe kommt von G''TT. Zum einen durch SEINe Beziehung zum jeweiligen Menschen, zum anderen durch SEINe Befähigung, lieben zu können. Von Menschen kann jedoch keine Liebe kommen, außer der unwahren, der sogenannten Liebe, welche nur eine Attrappe ist, die sich die Menschen selber machen und die künstlichen Blumen entspricht: von ferne täuschend ähnlich! - aus der Nähe betrachtet erkennt man aber, dass sie nur die Augen täuschen können. Sie wachsen nicht, sie duften nicht und auch kein Leben ist in ihnen, wenn sie das Wort verwerfen, das G"TT durch SEINe Liebe gab.

So etwa empfinde ich die meisten 'Christen', da ihre Lehre aus nicht lebendigem Stoff besteht, mit dem die Menschen allerdings unschwer zu versorgen sind. Diese Billigware, die von Paulus und der später gegründeten Kirche hergestellt wurde, besitzt keinerlei Zugang zu dem echten, somit von G''TT gegebenem Material. Daher haben diese Menschen keine Lebenschance und ist sowohl ihr Tun als auch ihre Liebe tot, wenn sie das Wort, das G"TT durch SEINe Liebe gab, verwerfen!

Sie scheuen sich, sich der Wahrheit zu stellen, weil damit ihr ganzes Lebenswerk und ihre ganze christliche Existenz wie ein Kartenhaus zusammenfallen würden! Daher kommt auch ihre Scheu vor uns Juden, damit es keinesfalls möglich sein soll, uns nebeneinander zu stellen, um deren Wesens-, Lebens- und Liebesweise vergleichen zu können mit der unsrigen. In diesem Fall würde nämlich zu sehen sein, wer von welchem G''TT all dies hat. Da würde sichtbar werden, dass die Geschichte von Elijahu (Elia) sich wiederholt. Nicht die Überzahl der Muslime, Buddhisten, Christen usw. gegenüber uns Juden zählt, sondern ganz allein, wer unser HERR ist und wen ER erwählt und eingesetzt hat! Wir erhielten unsere Weisungen nicht von dem Menschen Paulus, sondern von dem, der Himmel und Erde erschuf!

1. Könige 18,22-40
"Da sprach Elia zum Volk: Ich bin allein übriggeblieben als Prophet des HERRN, aber die Propheten Baals sind vierhundertundfünfzig Mann. So gebt uns nun zwei junge Stiere und lasst sie wählen einen Stier und ihn zerstücken und aufs Holz legen, aber kein Feuer daran legen; dann will ich den andern Stier nehmen und aufs Holz legen und auch kein Feuer daran legen. Und ruft ihr den Namen eures Gottes an, aber ich will den Namen des HERRN anrufen. Welcher Gott nun mit Feuer antworten wird, der ist wahrhaftig Gott. Und das ganze Volk antwortete und sprach: Das ist recht. Und Elia sprach zu den Propheten Baals: Wählt ihr einen Stier und richtet zuerst zu, denn ihr seid viele, und ruft den Namen eures Gottes an, aber legt kein Feuer daran. Und sie nahmen den Stier, den man ihnen gab, und richteten zu und riefen den Namen Baals an vom Morgen bis zum Mittag und sprachen: Baal, erhöre uns! Aber es war da keine Stimme noch Antwort. Und sie hinkten um den Altar, den sie gemacht hatten. Als es nun Mittag wurde, verspottete sie Elia und sprach: Ruft laut! Denn er ist ja ein Gott; er ist in Gedanken oder hat zu schaffen oder ist über Land oder schläft vielleicht, dass er aufwache. Und sie riefen laut und ritzten sich mit Messern und Spießen nach ihrer Weise, bis ihr Blut herabfloss. Als aber der Mittag vergangen war, waren sie in Verzückung bis um die Zeit, zu der man das Speisopfer darbringt; aber da war keine Stimme noch Antwort noch einer, der aufmerkte.
30 Da sprach Elia zu allem Volk: Kommt her zu mir! Und als alles Volk zu ihm trat, baute er den Altar des HERRN wieder auf, der zerbrochen war, und nahm zwölf Steine nach der Zahl der Stämme der Söhne Jakobs - zu dem das Wort des HERRN ergangen war: Du sollst Israel heißen - und baute von den Steinen einen Altar im Namen des HERRN und machte um den Altar her einen Graben, so breit wie für zwei Kornmaß Aussaat, und richtete das Holz zu und zerstückte den Stier und legte ihn aufs Holz. Und Elia sprach: Holt vier Eimer voll Wasser und gießt es auf das Brandopfer und aufs Holz! Und er sprach: Tut's noch einmal! Und sie taten's noch einmal. Und er sprach: Tut's zum drittenmal! Und sie taten's zum drittenmal. Und das Wasser lief um den Altar her, und der Graben wurde auch voll Wasser.
Und als es Zeit war, das Speisopfer zu opfern, trat der Prophet Elia herzu und sprach: HERR, Gott Abrahams, Isaaks und Israels, lass heute kundwerden, dass du Gott in Israel bist und ich dein Knecht und dass ich das alles nach deinem Wort getan habe! Erhöre mich, HERR, erhöre mich, damit dies Volk erkennt, dass du, HERR, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst! Da fiel das Feuer des HERRN herab und fraß Brandopfer, Holz, Steine und Erde und leckte das Wasser auf im Graben. Als das alles Volk sah, fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Der HERR ist Gott, der HERR ist Gott! Elia aber sprach zu ihnen: Greift die Propheten Baals, dass keiner von ihnen entrinne! Und sie ergriffen sie. Und Elia führte sie hinab an den Bach Kischon und tötete sie daselbst."

So wird es geschehen, wenn der EWIGE diejenigen, denen ER SEIN Wort gab, von denen trennen wird, die dem Wort eines Götzen-Propheten aufgesessen sind. Warum ich gerade dieses Geschehnis als Parallele nahm, um das Verhältnis und den Glaubensunterschied zu zeigen? Es ist doch ganz einfach! Seit Paulus den Heiden seine Lehre gab, haben sie ihre Ba'al-Religion weiterentwickelt. Sie hassten und hassen die Kinder und somit wahren Diener G"TTes - haben sie verfolgt, beraubt und gemordet wie damals! Kein Unterschied ist zu erkennen, außer dem, dass der Zeitabschnitt (im Verhältnis zur Dauer des damaligen Ba'alspriestertums) länger ist und unsere Verächter somit um ein Vielfaches mehr die Unsrigen unter ihrer Willkür leiden ließen und sie zertreten haben.

Was heutzutage aber doch oft vorkommt, ist die Judensympathie, dann nämlich, wenn welche von uns willig werden, die Lehre der Kirche anzunehmen. Leider geschieht es oft, dass in diesem Falle von vielen nicht erkannt wird, dass dies die sanfte, humanistische Art der arg gewöhnlich erscheinenden Weise der Kirchenväter ist, die mit radikalen Mitteln an dasselbe Ziel gegangen sind wie ihre Nachkommen. Es schließt natürlich nicht aus, dass auch die Nachkommen zu derselben radikalen Weise, sich bei den Nichtwilligen ihr Ziel erzwingen zu wollen, fähig wären!

Das heißt aber nicht, dass nicht einige da wären, die dem G"TT ISRAELS und SEINem Land und Volk dienen wollen. Dafür werden sie in den eigenen Reihen gemieden und sind immer weniger in der Kirche zu finden!