Kapitel 2

"Was ist der wesentliche Unterschied zwischen Juden und Heiden?"

Berufung und Entstehung des jüdischen Volkes

1. Mose 12, 1-3
"Und es sagt der HERR zu Abram: Geh du aus deinem Lande, und aus deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in das Land, das Ich dir zeigen werde. Und machen will Ich dich zur großen Nation und segnen will Ich dich und deinen Namen groß machen, und werde du ein Segen! Und segnen will Ich, die dich segnen, und die dich höhnen, will ich verfluchen. Und gesegnet seien in dir und in deinem Samen alle Sippen des Erdbodens."

So fing es an. Awraham erhielt die Berufung, in ein Land zu ziehen, das G''TT für SEIN Volk bestimmt hatte. Er bekam eine große Verheißung, die vor ihm noch niemand erhalten hatte. Dies sollte mit seiner bis dahin ausgebliebenen Nachkommenschaft erfüllt werden. Doch nicht Awraham war der erste Jude, sondern erst Jitzchak, der Sohn von Sarah und G''TT, welchen G''TT durch SEINen Geist für Awraham erzeugt hatte.

Das Wesentliche über Jizchaks Zeugung und Geburt lesen wir in

1. Mose 21, 1-3
"Und der Ewige bedachte Sarah, wie er gesprochen, und der Ewige tat der Sarah, wie er geredet. Und Sarah ward schwanger und gebar dem Abraham einen Sohn auf sein Alter um die Frist, die Gott verheißen hatte. Und Abraham nannte den Namen seines Sohnes, der ihm geboren worden, den ihm Sarah gebar: Jizchak."

1. Mose 21,12b
"gehorche der Sara in allem, was sie von dir verlangt; denn nur nach Isaak soll dir Nachkommenschaft genannt werden (d.h. nur die, welche von Isaak stammen, sollen als deine wahrhaften Nachkommen gelten)."

Die Verheißung hierfür steht in

1.Mose 18,10 und 14
"Zurückkehren, zurückkehren will ich zu dir, wann die lebenspendende Zeit ist, da hat Sara dein Weib einen Sohn. * 14 Zur Frist kehre ich zu dir, wann die lebenspendende Zeit ist, und Sara hat einen Sohn."

Hinweis hierfür ist auch

1. Mose 17,19
"Dennoch, Sara dein Weib gebiert dir einen Sohn, seinen Namen sollst du rufen: Jizchak, Er lacht. Mit ihm will ich meinen Bund errichten zum Weltzeit-Bund für seinen Samen nach ihm."

Das Wesentliche über Jizchaks Zeugung und Geburt lasen wir in 1.Mosche 21,1-3. Da wir gar keine erneute persönliche Begegnung mit Awraham und seiner Familie durch den Engel G"TTes sehen können bzw. darüber nicht berichtet ist, beweist es ebenfalls, dass der Geist G"TTes nicht wegen einer Mahlzeit oder eines Plauderstündchens bei Awraham vorbeikommen würde, oder gar um das Baby zu betrachten, sondern dass nach einem Jahr das Kind durch den HEILIGEn Geist gezeugt werden sollte.

Warum war es notwendig, dass der HERR durch SEINen Geist dieses Kind erzeugte?

1. Mose 18, 11-12
"Abraham und Sara waren alt, hochgekommen in die Tage, aufgehört hatte es Sara zu gehen nach der Art der Weiber. Sara lachte in sich hinein, sprechen: Nachdem ich zermorscht bin, würde mir Üppigkeit? Und auch mein Herr ist alt."

Biologisch fehlten also alle Voraussetzungen: Sarah hatte längst keine Menstruation mehr. War es möglich, dass der HERR sich über SEINe biologischen Gesetze hinwegsetzte? Bei Sarah traf es zu: nicht die Voraussetzung zur Empfängnis wurde ihr wieder geschaffen, sondern die "lebenspendende Zeit", also die Zeit der Schwangerschaft durch die Verheißung G''TTes. Von Awraham heißt es dagegen nur, dass der Sohn von Sarah "ihm geboren" worden war. Dass G"TT bei Awraham die Zeugungsfähigkeit aber länger erhalten hat, als wir es uns heute auch nur vorstellen können, das erkennen wir auch daran, dass er nach dem Tod Sarahs noch einige Kinder gezeugt hat mit seiner zweiten Frau!

Wo es um menschliche Zeugung geht, ist dies unzweideutig beschrieben:

1. Mose 16,4
"Er ging ein zu Hagar, und sie wurde schwanger."

Der erste Sohn G''TTes entstand durch den HEILIGEn GEIST. Es sollte genauso geschehen, wie es ein zweites Mal für die Zeugung IMMANUELs in den Evangelien beschrieben wird. Josef bekam ebenso wie Awraham die Zieh-Vater-Aufgabe. Um Einwänden zu begegnen, möchte ich darauf hinweisen, dass Josef wie auch Awraham als Zieh-Väter die Namen für ihre anvertrauten Söhne erhielten. Gleichfalls wurden die Söhne in deren Stammbaum hineingeboren.

1.Mose 17,19
"Da sprach Gott: Nein, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären, den sollst du Isaak nennen, und mit ihm will ich meinen ewigen Bund aufrichten und mit seinem Geschlecht nach ihm."

Matthäus 1, 20-23
"Doch als er sich mit solchen Gedanken trug, siehe, da erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sagte zu ihm: 'Joseph, Sohn Davids, trage keinerlei Bedenken, Maria, deine Verlobte, als Ehefrau zu dir zu nehmen! Denn das von ihr zu erwartende Kind stammt vom heiligen Geist. Sie wird Mutter eines Sohnes werden, dem du den Namen Jesus geben sollst; denn er ist es, der sein Volk von ihren Sünden erretten wird.' Dies alles ist aber geschehen, damit das Wort erfüllt würde, das der Herr durch den Propheten gesprochen hat, der da sagt (Jes. 7,14): "Siehe, die Jungfrau wird guter Hoffnung und Mutter eines Sohnes werden, dem man den Namen Immanuel geben wird", das heißt übersetzt: ‚Mit uns ist Gott'. "

In 1. Mose 21,6-7 steht Sarah dazu und bezeugt, von w e m sie das Kind bekommt:

Mose 21,6-7
"Und Sara sagte: Gott hat mir ein Lachen bereitet; jeder, der es hört, wird mir zulachen. Und sie sagte: Wer hätte (je) dem Abraham verkündet: Sara stillt einen Sohn! Denn ich habe (ihm) in seinem Alter einen Sohn geboren."

So hatte es der HERR dem Awraham verheißen (1. Mose 12,2-3) und dass durch seine Nachkommen alle Menschen auf Erden gesegnet oder verflucht werden sollten. Die entsprechende Verheißung für IMMANUEL, die Jeschajahu gegeben wurde…

Jeschajahu 7,14
"Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel."

… ist wieder erkennbar in

Matthäus 1,23
"Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben", das heißt übersetzt: Gott mit uns.

…und in

Lukas 1, 31-33
"Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der HERR wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakobs in Ewigkeit, und seines Königtums wird kein Ende sein."

Auf die Christianisierung der Namen bin ich an anderer Stelle eingegangen.

Wir wissen aber, dass dieser SOHN nicht nur Segen brachte, sondern dass in SEINe Hand auch das Gericht gegeben wurde. Jeder einzelne aus den Heiden ist für sich selbst verantwortlich, wieweit er bereit ist, das von G''TT verheißene Volk als G''TTes Geschenk anzunehmen, ihm zu dienen und sich in dieses Volk hineinzugeben.

5. Mose 32, 40-43
Denn ich erhebe zum Himmel meine Hand und spreche: So wahr ich ewiglich lebe! Wenn ich geschärft mein blitzendes Schwert, wenn meine Hand zum Gericht greift, so will ich Rache üben an meinen Drängern und meinen Hassern vergelten. Ich will meine Pfeile trunken machen von Blut und mein Schwert soll Fleisch fressen vom Blute Erschlagener und Gefangener, vom Haupte der Fürsten des Feindes. Preiset, ihr Heiden, sein Volk! Denn er rächt das Blut seiner Knechte, und Rache übt er an seinen Drängern und entsündigt das Land seines Volkes."

5. Mose 33,29
"Glückzu, Jisrael, dir! Wer ist dir gleich, Volk, das befreit wird durch IHN, den Schild deiner Hilfe, ihn, der das Schwert deiner Hoheit ist! Deine Feinde schrumpfen vor dir, du aber, über ihre Koppen nimmst du den Weg."

Jesaja 34,8
"Denn einen Tag der Rache hat der HERR, ein Jahr der Vergeltung für die Rechtssache Zions."

Jesaja 51, 2-5
"Blickt hin auf Abraham, euren Vater, und auf Sara, die unter Schmerzen euch geboren hat! denn er war nur ein einzelner, als ich ihn berief, aber ich habe ihn gesegnet und zahlreich gemacht. Denn Trost hat der HERR für Zion, Trost für alle seine Trümmerstätten und wird seine Wüstenei zu einem Paradies machen und seine Steppe zu einem Gottesgarten: Jubel und Freude wird sich in ihm einfinden, Danklied und Saitenspiel. Horcht auf mich, du mein Volk, und schenkt mir Gehör, ihr meine Volksgemeinde! Denn Belehrung wird von mir ausgehen, und mein Recht will ich zur Erleuchtung der Völker feststellen. Meine Gerechtigkeit ist nahe, mein Heil im Anzug, und meine Arme werden die Völker richten; auf mich geht das Hoffen der Meeresländer und auf meinen Arm ihr Harren."

Jesaja 59, 20
"Und es wird für Zion ein Erlöser kommen und für die in Jakob, die sich von der Übertretung bekehren, spricht der HERR."

Jesaja 60,1-2
"Erhebe dich, werde licht, denn dein Licht ist gekommen, SEIN Ehrenschein über dir ist erstrahlt. Denn da hüllt Finsternis noch die Erde, Wetterdunkel die Nationen, aber über dir strahlt ER auf, sein Ehrenschein lässt sich über dir sehn. Weltstämme gehen in deinem Licht, Könige im Glanz deines Strahlens."

Jesaja 63, 8-9
"Denn er sagte: 'Sie sind ja doch mein Volk, Söhne (oder Kinder), die nicht treulos sein werden'; so erwies er sich denn ihnen als Retter. In allen ihren Bedrängnissen fühlte (auch) er sich bedrängt, und der Engel seines Angesichts (d.h. in dessen Gestalt er in die Erscheinung tritt) rettete sie; in seiner Liebe und Milde erlöste er selbst sie und hob sie immer wieder empor und trug sie einher alle Tage der Vorzeit hindurch."

Was bezeugt in der Tat, dass Israel G''TTes erstgeborener Sohn sei? - SEIN eigenes Zeugnis !

2. Mose 4, 22-23
"Und du sollst zu ihm sagen: So spricht der HERR: Israel ist mein erstgeborener Sohn; und ich gebiete dir, dass du meinen Sohn ziehen lässt, dass er mir diene. Wirst du dich aber weigern, so will ich deinen erstgeborenen Sohn töten."

5. Mose 32,6
"Wollt ihr so dem HERRN vergelten, törichtes und unweises Volk? Ist er nicht dein Vater, der dich erschaffen hat? Er hat dich gemacht und dich bereitet."

5. Mose 1,31
"und auch in der Wüste, wo, wie ihr gesehen habt, der HERR, euer Gott, euch getragen hat, wie ein Vater seinen Sohn trägt, auf dem ganzen Wege, den ihr gezogen seid, bis zu eurer Ankunft an diesem Ort."

5. Mose 8,5
"erkenn's in deinem Herzen: nur wie ein Mann seinen Sohn züchtigt, züchtigt dich ER dein Gott."

Jesaja 43,6
"ich will dem Norden gebieten: 'Gib sie heraus!' und dem Süden: 'Halte sie nicht zurück! Bringe meine Söhne aus der Ferne heim und meine Töchter vom Ende der Erde.'"

Jeremia 31, 9
"Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, dass sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist mein erstgeborener Sohn."

Maleachi 1,6
"Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? Bin ich Herr, wo fürchtet man mich? spricht der HERR Zebaoth..."

Nach all diesen Hinweisen, wer G"TTes erstgeborener Sohn ist, ein weiterer, nur für Israel zugesagter Status:

Jesaja 43, 8-10
"Es soll hervortreten das blinde Volk, das doch Augen hat, und die Tauben, die doch Ohren haben! Alle Heiden sollen zusammenkommen und die Völker sich versammeln. Wer ist unter ihnen, der dies verkündigen kann und uns hören lasse, was früher geweissagt wurde? Sie sollen ihre Zeugen aufstellen und beweisen, so wird man's hören und sagen: Es ist die Wahrheit. Ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr wisst und mir glaubt und erkennt, dass ich's bin. Vor mir ist kein Gott gemacht, so wird auch nach mir keiner sein."

Jesaja 44,8
"Erschreckt nicht und seid nicht verzagt! Habe ich es nicht schon längst dich hören lassen und es angesagt, so dass ihr meine Zeugen seid? Gibt es einen Gott außer mir? Nein, es gibt keinen Felsen sonst: ich kenne keinen."

Israel ist also nicht nur von G''TT gezeugt und berufen, sondern durch seine Existenz auch SEIN Zeuge.

Wir sehen, dass sowohl Jizchak - und damit das künftige Volk Israel - als auch IMMANUEL ihren Müttern und ihren als Erzieher erwählten Vätern vorher angekündigt worden waren, und dass beide nicht durch menschliche Zeugungskraft, sondern durch den GEIST G''TTes entstanden sind. Das bestätigen nicht nur Menschen, sondern G''TT selbst.

Obwohl ich vermute, dass Sie das so genannte Neue Testament besser kennen als das so genannte 'Alte' und IMMANUELs G''TTliche Zeugung weniger bezweifeln als die des jüdischen Volkes, erwähne ich trotzdem einige Schrifthinweise.

Jesaja 9, 5-6
"Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. Groß ist die Herrschaft, und der Friede wird kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, es zu festigen und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun."

Matthäus 1,1.16.21
"Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes ( = Nachkommen) Abrahams:... 16 Jakob der Vater Josephs, der Ehemann der Maria, von welcher Jesus geboren ward, der da Christus genannt wird... 21 Sie wird Mutter eines Sohnes werden, dem du den Namen Jesus geben sollst; denn er ist es, der sein Volk von ihren Sünden erretten wird."

Matthäus 4,3 und 9,27
"Und hinzugekommen, der Versuchende sagte zu ihm: Wenn Sohn du bist - Gottes, befiehl, dass diese Steine Brot werden." 9,27 "Und dem von dort fortgehenden Jesus folgten zwei Blinde, schreiend und sagend: Erbarme dich unser, Sohn Davids!"

Matthäus 11,27
"Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater, und niemand erkennt den Sohn, wenn nicht der Vater und nicht erkennt jemand den Vater, wenn nicht der Sohn und wem will der Sohn (es) enthüllen."

Dies entsprach auch der damaligen Situation, als IMMANUEL sich unter SEINem Volk befand. Die Erkenntnis des VATERs ISRAELS wird sich von da an bei jedem SEINes Volkes finden, wenn die Frucht des Todes von IMMANUEL für SEIN Volk und für die 2000 Jahre vollendet sein wird und wenn es gilt:

Jeremia 31,34
"Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: "Erkenne den HERRN", sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken."

Matthäus 16,16
"Simon Petrus gab ihm zur Antwort: "Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!"

Matthäus 21,9
"Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!"

Matthäus 27,54
"Als aber der Hauptmann und die mit ihm Jesus bewachten das Erdbeben sahen und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen: Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen!"

Markus 1,1
"Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes."

Lukas 1,32
"Der wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der HERR wird ihm den Thron seines Vaters David geben."

Lukas 4,41
"Auch böse Geister fuhren von vielen aus, wobei sie laut schrieen und ausriefen: 'Du bist der Sohn Gottes!' Er bedrohte sie jedoch und ließ sie nicht zu Worte kommen; denn sie wussten, dass er Christus war"

Offenbarung 2,18
"Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: 'So spricht der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und dessen Füße dem schimmernden Golderz gleichen..."

Nach diesen Schrift-Hinweisen wissen wir, dass G''TT zwei Söhne gezeugt hat. Den ersten Sohn machte ER zu einem Volk, durch das die Erde errettet werden soll. Der zweite Sohn kam zur Erlösung für die einen und zur Rechtsprechung für die anderen - siehe Matthäus 25 ab Vers 31.

SEINe hauptsächliche Aufgabe aber lag darin, sich für SEIN Volk hinzugeben für die 2000 Jahre, in denen keine Möglichkeit mehr für das Opferbringen bestehen sollte! ER gab sich hin als Opfergabe für SEIN Volk, da doch der Tempel erst entheiligt und dann zerstört wurde! Auch jetzt steht der DritteTempel noch nicht. So ist SEIN Opfer auch für diese Zeit noch gültig.

Israel hat kein Land oder Volk als Freunde und Helfer, - wer meint, dass die USA diese wären, der irrt sich sehr, da diese Israel brauchen, sonst hätten sie keinen Zugang zum Nahen Osten. Sie haben deshalb daran so großes Interesse, weil einige ihrer Erzfeinde hier vorhanden sind, wie z.B. die Iraker, und sonst hätten sie keine Möglichkeit, diesen nahe zu kommen...! - Freunde und Helfer sind nur einzelne Menschen, die G"TTes Gnade haben und die Wahrheit G"TTes erkennen konnten und außerdem zahlreiche Israel-Fans, die ja jubeln und jauchzen mit und über Israel und kommen, so oft es ihre finanziellen Möglichkeiten und ihre Zeit erlaubt, sofern es Israel gut geht! Wenn aber Israel bedrängt wird von seinen Feinden, ziehen sich diese guten "Freunde" zurück und schützen ihr mickriges Leben, weil sie ja nicht verstanden haben, dass nur die Freunde sind, die auch in schweren Zeiten an unserer Seite sind! Sie können natürlich zuhause für Israel beten und Israel segnen, aber solch vertane Mühe ist ja wirklich nicht so notwendig! Israel ist ohne die scheinheiligen "Freunde" von G"TT geführt!! Und niemand kann segnen, außer G"TT! Sie können sich gute Gefühle damit machen, was sie alles für Israel leisten, wenn sie fasten, an den 24-Stunden-Gebeten teilnehmen und Segnungen machen... aber sie sind nicht an der Seite des Volkes und tun nicht, wie es geschrieben steht, wie es sein soll, sondern sie handeln nach dem, was ebenfalls beschrieben ist!

Matthäus 25,31-40
"Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."

Matthäus 25,41-46
"Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. 43 Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen, und ihr habt mich nicht besucht. 44 Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. 46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben."

Diejenigen, die Israel deshalb verlassen, weil sie ihr eigenes Leben schützen wollen, oder die meinen, dass Israel z.B. doch etwas nachgiebiger sein und den Palästinensern eben das Stück Land geben sollte, das diese wollen, gleichfalls deren Teil an der Hauptstadt... die außerdem meinen, man sollte diese doch anders behandeln und nicht töten, wenn sie ihre Attentate verübt oder geplant haben, vielmehr ihnen G"TTes Liebe vorleben... - das werden, wenn sie auch jetzt unter sich, in ihren christlichen Kreisen, so gerne ihre Juden haben wollen, all diejenigen sein, die bei der Verfolgung in ihrem eigenen Land als erste ihre Juden schnellstens loswerden wollen. Sie werden leugnen, je befürwortet zu haben, dass Juden unter ihnen seien! Und sie werden wieder Entschuldigungen dafür finden, da sie ja doch Mann/Frau, Eltern/Kinder, Freunde, Braut, Bräutigam, Gemeinde, Dorf, Stadt usw. usw. haben und deshalb nicht treu sein können...! Aber es ist alles nur Lüge der Lügner! Dafür, dass man G"TTes Willen verweigert, gibt es keine Entschuldigung!

Dass viele also meinen, IMMANUEL sei nur dazu gekommen, dass ER rette und heile - damit täuschen sie sich selbst und werden zum Verführer für andere!

Matthäus 10,34
"Nicht lasst euch einfallen, dass ich gekommen bin, zu bringen Frieden auf die Erde; nicht bin ich gekommen, zu bringen Frieden, sondern (das) Schwert."

Offenbarung 1,16
"In seiner Hand hatte er sieben Sterne; aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert hervor, und sein Angesicht (leuchtete), wie wenn die Sonne in ihrer Kraft scheint."

Offenbarung 2,12
("Und dem Engel der Gemeinde in Pergamon schreibe:) 'So spricht der, welcher das scharfe, zweischneidige Schwert hat…'"

Johannes 17,9
"Ich bitte für sie. Nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast; denn sie sind dein - ..."

Johannes 6,37
"Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nimmer hinausstossen." (G"TT gab IMMANUEL nur SEINem Volk, was ER auch immer wieder bestätigte, dass ER nur zu ihnen gesandt sei! Deshalb bitte diesbezügliche Verse nicht uminterpretieren oder enteignen!)

Matthäus 25,34
Dann wird der König... (denen zur Rechten) sagen: 'Wahrlich ich sage euch, was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan."

Verse 45-46
"Dann wird er... (denen zur Linken) zur Antwort geben: 'Wahrlich ich sage euch: Alles, was ihr einem von diesen Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan.' Und diese werden in die ewige Strafe gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben."

Aus diesen Gründen ist es unmöglich, dass der VATER der beiden Söhne SEINem himmlischen SOHN jemand geben würde, der zu SEINem erstgeborenen Sohn (Israel) keine Liebe hatte! Als sicher muss festgestellt werden, dass keiner aus den Heiden errettet werden wird, der nur einen der beiden Söhne G''TTes für sich annehmen will. Aus dem heiligen Plan G"TTes mit zwei Söhnen einen herauszureißen und sich zu eigen zu machen, ist ebenso irrsinnig, wie die Paulusbriefe und die anderen Briefe als Heilige Schrift zu bezeichnen.

Heiden haben die Bibel zweigeteilt - in 'Altes' und 'Neues' Testament. Das 'Alte' wurde den Juden zugeordnet, das 'Neue' dem Besitz der Christen zugeteilt. Was für ein Unsinn!

Die an IMMANUEL gläubigen Jünger, Begleiter, Zuhörer - fehlerhaft als 'christliche' Urgemeinde bezeichnet - lebten wie auch zuvor nach dem Tenach (T = Torah, die 5 Bücher Moses; N = Neviim, die Propheten; K (CH) = Ketuwim, die Psalmen und übrigen Schriften). Später banden hellenistische Neugläubige die Heilige Schrift mit den Briefen der Apostel, den Evangelien, der Apostelgeschichte und der Offenbarung zusammen und nannten dies "ta biblia" (Die Bücher).

Diese Bibel wurde wiederum im 6. Jahrhundert durch die verstaatlichte Kirche in zwei Teile gerissen - in 'Altes' und 'Neues' Testament, wobei die Kirche sich als 'neues Israel' sah und damit die zuvor schon betriebene, selbsternannte Eigenständigkeit noch untermauerte. Das 'Alte', von G''TT berufene Israel wurde somit als verworfenes Volk oder auch als Konkurrent gesehen und bekämpft. Daran hat sich bis heute wenig geändert!

Hat die Kirche - haben Sie - noch immer nicht wahrgenommen, dass die Evangelien wie auch die Offenbarung ganz und gar jüdische Schriften sind und dem jüdischen Volk zugedacht? Selbstverständlich denke ich dabei nicht an die von Paulus gekommenen Veränderungen oder an die Zutaten der Kirche. Für wen und durch wen sind die Evangelien entstanden? Nicht durch den Juden IMMANUEL, die jüdischen Jünger und durch jüdische Lehre? Erging in den Zeiten IMMANUELs ein einziges Mal Weisung oder Berufung an Heiden - ausgenommen die wenigen Ereignisse, als Heiden bei IHM Hilfe suchten und ER freiwillig oder widerwillig half?

Matthäus 15,21-28
"Und Jesus ging von dort weg und zog sich in die Gegend von Tyrus und Sidon zurück. Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus jenem Gebiet her und schrie laut: Erbarme dich meiner, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon schwer geplagt. Er aber antwortete ihr nicht ein Wort. Und seine Jünger traten hinzu und baten ihn: Fertige sie ab, denn sie schreit uns nach! Doch er antwortete und sprach: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Da kam sie, warf sich vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! Er aber antwortete und sprach: Es ist nicht recht, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hunden hinzuwerfen. Sie aber sagte: Gewiss, Herr, auch die Hunde zehren ja (nur) von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: O Weib, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter war geheilt von jener Stunde an."

Matthäus 8,5-10
"Als (Jesus) hierauf nach Kapernaum hineinkam, trat ein Hauptmann zu ihm und bat ihn mit den Worten: 'Herr, mein Diener liegt gelähmt bei mir zu Hause darnieder und leidet schreckliche Schmerzen.' Jesus antwortete und sprach: 'Ich will kommen und ihn heilen.' Der Hauptmann aber entgegnete: 'Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach trittst; nein, gebiete nur mit einem Wort, dann wird mein Diener gesund werden. Ich bin ja auch ein Mann, der unter höherem Befehl steht, und habe Mannschaften unter mir, und wenn ich zu dem einen sage: 'Gehe!' so geht er, und zu dem anderen: 'Komm!' so kommt er, und zu meinem Diener: 'Tu das!' so tut er's.' Als Jesus das hörte, verwunderte er sich und sagte zu seinen Begleitern: 'Wahrlich ich sage euch: In Israel habe ich bei niemand solchen Glauben gefunden."

Zu wem sandte IMMANUEL SEINe Jünger?

Matthäus 10,5-6
"Diese Zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach: Geht nicht den Weg zu den Heiden und zieht in keine Stadt der Samariter, sondern geht hin zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!"

Irrtümlicherweise wird behauptet, IMMANUELs wahre Verwandte seien alle, die bereit wären, G''TTes Wort zu hören und danach zu handeln!

Matthäus 12, 46-50
"Als er noch zu dem Volk redete, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen, die wollten mit ihm reden. Da sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mir dir reden. Er antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, das ist meine Mutter, und das sind meine Brüder!"

Markus 3,31-35
"Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? 34 Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter."

Lukas 8,19-21
"Es kamen aber seine Mutter und seine Brüder zu ihm und konnten wegen der Menge nicht zu ihm gelangen. Da wurde ihm gesagt: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind diese, die Gottes Wort hören und tun."

Er bekannte sich also zu SEINen jüdischen Jüngern und zu SEINer Abstammung. - Die Blutsverwandtschaft verbindet IHN nicht nur mit SEINer leiblichen Mutter und SEINen Halbbrüdern, sondern mit SEINem ganzen Volk. Wir Juden empfinden uns immer als ein Kollektiv, wie es oft in der Bibel bezeugt wird. Die geistige Verwandtschaft ist ebenfalls durch G''TT gegeben, nur ist der "Geist der Gnade und des Gebets" noch nicht über alle Juden ausgegossen.

Sacharja 12,9-10
"Und zu der Zeit werde ich darauf bedacht sein, alle Heiden zu vertilgen, die gegen Jerusalem gezogen sind. Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets." Wenn es schon soweit wäre, dann hätte kein Nichtjude mehr eine Chance.

Sowohl die Aussage in Matthäus 12,49 wie in Markus 3,34 zeugt von SEINer leiblichen und geistigen Verwandtschaft: "...das ist... - ...das sind... " In Lukas 8,21 bekräftigt ER es mit den Worten "...diese sind..."

Trotz der etwas unterschiedlichen Wiedergabe der drei Evangelisten ließen sie keinen Zweifel daran, wer gemeint war. Jegliche Übertragung auf die christlichen Gemeinden oder Gruppen wie Personen ist nicht nur fehlerhaft, sondern einfach irrsinnig, da G"TT es niemals zulassen wird, dass SEIN Volk auch nur eines Buchstabens beraubt werde!

Genauso verhält es sich mit der Selbstbezeichnung G''TTes sowie mit SEINer Anrede als VATER.

5. Mose 32, 6-9
"Durftest du dem HERRN so vergelten, du törichtes und unverständiges Volk? Ist nicht er dein Vater, der dich geschaffen? Hat nicht er dich gemacht und bereitet? Gedenke der Tage der Vorzeit, betrachte die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht! Frag deinen Vater, der wird dir's kundtun, deine Greise, die werden dir's erzählen: Als der Höchste den Völkern ihren Erbbesitz zuteilte, als er die Menschenkinder voneinander schied, da setzte er die Gebiete (oder Grenzen) der Stämme fest nach der Zahl der Kinder Israel. Denn der Anteil des HERRN ist sein Volk, Jakob der Bezirk seines Erbguts."

Jeremia 3,4
"und schreist jetzt zu mir: 'Lieber Vater, du Vertrauter meiner Jugend!'"

Die Bibel zeigt uns, dass G''TT selber SEIN auserwähltes Volk nicht nur Sohn (Söhne, Kinder) nennt und nennen lässt, sondern sogar G''TTessöhne und Götter.

Jeremia 3,19
"Und ich sprach" Wie will ich dich stellen unter den Söhnen und dir ein köstliches Land geben, ein Erbteil, das die herrlichste Zierde der Nationen ist! Und ich sprach: Ihr werdet mir zurufen: Mein Vater! Und werdet euch nicht von mir abwenden."

Psalm 82,1-3 und 6-7
"Gott steht da in der Gottesversammlung, hält inmitten der Götter Gericht: 'Wie lange noch wollt ihr ungerecht richten und Partei für die Gottlosen nehmen? Schafft Recht dem Geringen und Verwaisten, dem Bedrückten und Dürftigen verhelft zum Recht!... 6 Wohl hab ich selber gesagt, dass ihr Götter (vergl. Vers 1) seid und Söhne des Höchsten allesamt; dennoch, wie (gewöhnliche) Menschen sollt ihr sterben und fallen wie irgendeiner der Fürsten."

Johannes 10, 34-36
"Jesus antwortete: "In eurem eigenen Gesetz heißt es doch: 'Ich habe zu euch gesagt: Ihr seid Götter.' 35 Und was in den Heiligen Schriften steht, ist unumstößlich, das wissen wir. Gott nannte also die, an die er sein Wort richtete, Götter. 36 Mich aber hat der Vater bevollmächtigt und in die Welt gesandt. Wie könnt ihr da behaupten, ich lästere Gott, wenn ich sage, dass ich sein Sohn bin?"

Psalm 29, 1-2
"Bringt dar dem HERRN, bringt dar dem HERRN, ihr Gottessöhne, bringt dar dem HERRN Ehre und Preis (gesteht dem HERRN Ehre und Macht zu)! Bringt dar dem HERRN die Ehre seines Namens, werft vor dem HERRN euch nieder in heiligem Schmuck!"

Psalm 138, 1-2
"Danken will ich dir, HERR von ganzem Herzen, vor den Göttern will ich dir lobsingen; von deinem heiligen Tempel will ich anbeten und deinen Namen preisen ob deiner Güte und Treue; denn über deinen ganzen Namen hinaus hast dein Wort (=deine Verheißung) du groß gemacht."

Psalm 58,2
"Sprecht in Wahrheit ihr Recht, ihr Götter, richtet ihr die Menschen gerecht? Ach nein, im Herzen schmiedet ihr Frevel, im Lande wägen eure Hände Gewalttat dar."

Wir sehen, dass sowohl die Erstgeborenen-Sohnschaft als auch die G''TTes-Sohnschaft, dazu die Bezeichnung als 'Götter', nichts daran ändert, dass das auserwählte Volk sich versündigt hat und sich auch jetzt noch oft versündigt! (siehe z.B. die Friedensmacherei von Rabin und Peres, bei der sie bereit waren, das von G"TT erhaltene Erbland zu verschenken, sowie andere Sünden im persönlichen wie im Alltags-Leben, als Gemeinschaft, somit als das Volk G"TTes!. Dennoch ändert auch dies nichts daran, dass G''TT diese Berufung gab und niemals zurücknahm:

Jesaja 48,12
"Höre auf mich, Jakob, und Israel, mein Berufener! Ich bin, der da ist, ich der Erste, ich auch der Letzte."

Nach den auf Jirmejahu 3,19 folgenden Schriftzitaten, mit denen ich die G''TTes-Sohnschaft Israels von einer anderen Seite zu beleuchten versuchte, wenden wir uns wieder der Selbstbezeichnung G''TTes und SEINer Anrede als VATER zu.

Jeremia 31,9
"Mit Weinen kommen sie und unter Flehen führe ich sie. Ich bringe sie zu Wasserbächen auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht stürzen. Denn ich bin Israel (wieder) zum Vater geworden und Ephraim ist mein Erstgeborener."

5. Mose 14,1-2
"Söhne seid ihr IHM eurem Gott! Zerfurchet euch nicht und legt nicht eine Glatze zwischen euren Augen an um einen Toten. Denn ein heiliges Volk bist du IHM deinem Gott, dich erwählte ER, ihm ein Sonderguts-Volk zu sein, aus allen Völkern, die auf der Fläche des Erdbodens sind."

Jesaja 63,8
"Denn er sprach: Sie sind ja mein Volk, Söhne, die nicht falsch sind. Darum ward er ihr Heiland."

IMMANUEL sagt selbst, wer der VATER SEINes Volkes ist:

Matthäus 23,9
"Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist."

Lukas 6,36
"Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist."

Lukas 12,32
"Fürchte dich nicht, du kleine Herde. Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben."

Wenn wir all diese Worte ernst nehmen, wissen wir auch, dass das so häufig gebetete Gebet, das "Vater-Unser", kein christliches, sondern ein ganz und gar jüdisches Gebet ist, in dem Juden ihren himmlischen und von der Abstammung her gleichzeitig 'irdischen' VATER anbeteten - außer natürlich den Verdrehungen, da ein Jude niemals darum bitten würde, dass G"TT ihn von SEINer Schule verschone, sondern vielmehr, dass ER Gnade schenke und helfe, zu bestehen...! Also so etwas, wie "führe uns nicht in Versuchung" kann nicht von Juden sein!

Matthäus 6,9
"Darum sollt i h r so beten: Unser Vater im Himmel..." ("ihr": "das Volk" und "SEINe Jünger"!)

Matthäus 5,1
"Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm."

Sie mögen nun einwenden, dass die Apostelbriefe von Paulus mit zahlreichen "Vater-Benennungen" G''TTes bzw. im Sprechen von der VATER-Kind-Beziehung doch ein Widerspruch zur getroffenen Feststellung sind. Ich kann dazu nur sagen, dass Paulus jüdische Lehre wohl empfangen hat, wenn er selber von der Abstammung her auch kein Jude war - seine Eltern übertraten in die jüdische Religion, wie sehr viele andere auch, die Gefallen daran hatten, dass G"TT mit SEINem Volk ist, und dadurch wollten sie auch Teilhaber dieser Gnade sein - (Im Kapitel "Angenehme Lügen und dort unter "Kirche: Gemeinde Jesu - oder die Hure Babel?" nehme ich darauf ausführlicher Bezug.)

Paulus wusste um die VATER-Kind-Beziehung. Er war sehr bedacht, nach seiner Auffassung seinem Herrn zu dienen und tat dies zweifellos mit großem Eifer. Hier möchte ich mir keineswegs - wie auch anderswo nicht! - darüber Gedanken machen, ob Paulus wusste, was er tat - oder war er eben verführt, weil er ein gutes Material in seinem Gesamtdasein für Satan darstellte! So wurde er ein verführter Verführer, wie es doch die meisten sind, die sich als "Verkünder des Wortes" berufen fühlen! Bedauerlichweise und offenbar wusste er nicht, welchem Herrn er sich hingegeben hat. Also, er war einer, dem die jüdische Wurzel fehlte, um die Wörter nicht nur lesen, sondern auch verstehen zu können.

Wenn es bei den folgenden Stellen auch nicht um Vaterschaft, sondern um 'Richten' geht, möchte ich durch sie darauf hinweisen, dass die Paulusbriefe nicht der Wahrheit entsprechend sind.

Matthäus 7,1-2
"Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden."

Korinther 6, 2-3
"Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun die Welt von euch gerichtet werden soll, seid ihr dann nicht gut genug, geringe Sachen zu richten?"

In dieser Gegenüberstellung sehen wir, dass IMMANUEL bezeugt, dass kein Mensch über den anderen als Richter gesetzt ist. Wer nicht danach handelt, wird dafür zur Verantwortung gezogen werden.

Dagegen lesen wir in der Lehre von Paulus, dass sie der Aussage IMMANUELs entgegengesetzt ist. Paulus lässt in seiner Mahnung zumindest nicht das Verständnis aufkommen, dass er allein vom Volk Israel spricht, das in der Zeit des tausendjährigen Friedensreiches tatsächlich die Welt regieren wird. Vielmehr führt er die korinthische Gemeinde und damit auch andere heidnische IMMANUEL-Gläubige zu der Meinung, dass sie an dieser Weltregierung beteiligt sein würden. G"TT hat jedoch nicht versprochen, dass die Heiden, auch wenn sie gläubig an IHN sind, SEIN Volk richten dürfen, vielmehr, dass ER die Heiden richten wird

Auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht, was Paulus sagte mit der Einpfropfung - da G"TT so etwas niemals erwähnt hat, sondern ER sagte, dass ER einige aus den Heiden herausnehmen will und sie SEINem Volk anschließen werde als Mägde und Knechte...! - nehmen wir dennoch theoretisch einmal an, dass dies möglich wäre, glauben Sie ernsthaft, dass der wilde Zweig über den edlen Ölbaum zu richten hätte oder zu sagen, was er zu tun oder zu lassen hat? Oder ihn gar zu belehren, wie er zu sein hat? Halten Sie es für möglich, dass der (in Römer 11,17) erwähnte eingepfropfte Zweig die Wurzel belehrt, wie sie zu wachsen hat? Oder dass ein Hut dem menschlichen Kopf die Form angibt? Sollte nicht zum Menschen der Hut passen? Ich bin daher überzeugt, dass es Heiden nicht gegeben ist noch sein wird, über Juden zu richten oder sie zurechtzuweisen.

Keinesfalls möchte ich Paulus unterstellen, dass er immer bewusst etwas falsch gemacht oder gesagt hat, sondern seine Unwissenheit und dadurch seine für Satan leicht gemachte Irreführung war das, was ihm zu seiner Größe verhalf und aus ihm den Apostel der Heiden machte mit einer neuen Lehre, die weder mit G"TT noch mit SEINem Wort zu tun hat, sondern vielmehr Satans Basis bzw. Grundstein geworden ist für die zukünftigen 2000 Jahre christlich - satanischer Lehre.. Sicherlich hatte er einiges selbst gemerkt! Manchmal kann man es auch in seinen Schriften erkennen! So, wie er erkannte, dass IMMANUEL nicht für die Heiden SEIN Leben gab, so hat er, Paulus, die Heiden lieber selbst angenommen und ihnen sein Leben angeboten - anstatt zu sagen: Sorry, ich habe mich vertan! Bitte verzeiht, und da ich selbst nicht so recht weiß, wie es gesagt wurde, gehen wir gemeinsam zu lernen von denen, die es wissen können, da sie das Wort erhalten haben...! Dazu war er zu hochmütig, stolz, eifersüchtig usw. Anstatt mutig dazu zu stehen, was er tat, hat er die Schuld von sich gewiesen, und diejenigen angegriffen, die ihm seine Verschuldungen vorgehalten haben, und sich selbst als schuldlos hingestellt, und so kehrte er zurück zu seinen römischen Wurzeln, um bei denen Unterstützung gegen das Volk G"TTes zu finden! Sicher wusste er, wie sehr die Römer gegen Juden waren (und noch sind, samt ihrer durch Paulus bei ihnen gegründeten Religion!)

Apostelgeschichte 25,9-12
"Festus aber wollte den Juden eine Gunst erweisen und antwortete Paulus und sprach: Willst du hinauf nach Jerusalem und dich dort in dieser Sache von mir richten lassen? Paulus aber sprach: Ich stehe vor des Kaisers Gericht; da muss ich gerichtet werden. Den Juden habe ich kein Unrecht getan, wie auch du sehr wohl weißt. Habe ich aber Unrecht getan und todeswürdig gehandelt, so weigere ich mich nicht zu sterben; ist aber nichts an dem, dessentwegen sie mich verklagen, so darf mich ihnen niemand preisgeben. Ich berufe mich auf den Kaiser! Da besprach sich Festus mit seinen Ratgebern und antwortete: Auf den Kaiser hast du dich berufen, zum Kaiser sollst du ziehen."

Hat er tatsächlich nichts Unrechtes getan? - Die Weisungen G"TTes in den Dreck geworfen, die Lehre IMMANUELs verfälscht, Juden verflucht, Heiden betrogen usw. Ist das nichts? Aber auch da war er feige, zu seinen Taten zu stehen!

Ich kann mir also gut vorstellen, wenn er sich ernsthaft jemals mit dem Wort befasst hätte, hätte er am Anfang, bevor er sich so sehr von Satan einnehmen ließ, es nicht dazu kommen lassen, dass es ihm geschah wie Jehudah mit IMMANUEL und somit sein Verräter wurde. Jehudah erkannte jedoch danach, was er tat und brachte sich um. Wenn Paulus sein geistiger Verrat bewusst gewesen wäre, den er ebenso wie Jehudah tat, in diesem Fall aber vor allem an dem anderen, dem "erstgeborenen Sohn", somit dem jüdischen Volk, dann hätte er eventuell, um dies zu vermeiden, sein Leben beendet, damit diese Verführungen bzw. Satans Machteinnahme über die Welt nicht durch ihn hätten geschehen können. Dies sind aber nur wohlgemeinte Vermutungen, weil es ja doch geschrieben steht, dass die Verführungen kommen müssen.

Lukas 17,1
"Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, dass keine Verführungen kommen; aber weh dem, durch den sie kommen!"

Wie auch Sie es als erwiesen sehen können, hat ohne Zweifel Satan ebenso Paulus in die Welt zu den Völkern geschickt wie G"TT IMMANUEL zu SEINem Volk. Das bedeutet, dass der Christus der Völker - von Satan gesalbt! - Paulus ist, weil auf seiner Lehre sich die Kirche aufgebaut hat, auf seine Verheißungen noch heute pocht, und unter seinem Zeichen die 2000 Jahre satanisch-paulinischer Zeit standen, welche sich jetzt ihrem Ende nähert. G"TT wird die Erde befreien von jedem Verführer, auch dann, wenn es nur verführte Verführer sind = vom Völker-Christus (Paulus durch Satan) gesalbte Christen (Christ = Gesalbter), weil das Wort gilt

Matthäus 18,7
"Weh der Welt der Verführungen wegen! Es müssen ja Verführungen kommen; doch weh dem Menschen, der zum Abfall verführt!"

Auch Kefas schreibt, dass unwissende, leichtfertige Menschen, die die Schriften nicht kannten - Heiden -, einiges verantwortungslos verdreht haben zu ihrer Verdammnis und zur Verführung anderer, wenn er Paulus dabei nicht beim Namen nannte oder wenn er es tat, hätten die späteren Bibelabschreiber auch ihn revidiert. Darum lautet sein Aufruf, den hauptsächlich nur Juden, die mit den Schriften vertraut waren, verstehen konnten, folgendermaßen:

2. Petrus 3,17
"Ihr aber, meine Lieben, weil ihr das im voraus wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrtum dieser ruchlosen Leute samt ihnen verführt werdet und fallt aus eurem festen Stand."

Ausnahmsweise erwähnte ich auch mal die diesbezügliche Äußerung von Kefas, der Paulus gegenüber sich sehr bedenklich äußerte, obwohl ich viele Aussagen, die er getan haben soll, nicht stets als wahrheitsgemäß anerkenne, denn wie Sie auch wissen, hat auf seine Berufung die katholische Kirche sich gebaut und sich als Nachfolger Petri betrachtet. Deshalb ist es unvorstellbar, dass er bzw. seine Aussagen nicht manipuliert worden wären.

Aus diesem Grund werde ich nicht auf die Briefe eingehen, sondern mich vielmehr auf die Torah, die Propheten, Psalmen, Evangelien und die Offenbarung beschränken. Damit will ich nicht abstreiten, dass Paulus' Briefe zum Teil Wahrheit beinhalten; mir ist jedoch wichtig, dass ich meine Behauptung allein auf die Wahrheit G''TTes stelle, d.h. dass ich mich nur auf Aussagen stütze, die nicht im Widerspruch zum Tenách stehen.

Ich hoffe, es ist verständlich geworden, dass Jizchak und seine Kinder nicht Awrahams leibliche Nachkommen sind.

1. Mose 21,12b
"Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn nur nach Isaak soll dein Geschlecht benannt werden."

So wie IMMANUEL dem Josef anvertraut wurde, war auch Jizchak dem Awraham anvertraut worden. Ebenso wie IMMANUEL in Mattitjahu 13,55 als "Sohn des Zimmermanns" bezeichnet wurde, wird Jizchak für den Sohn Awrahams gehalten.

Matthäus 13,55
"Ist er nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und seine Brüder Jakobus und Josef und Simon und Judas?"

Johannes 6,42
"und sprachen: Ist dieser nicht Jesus, Josefs Sohn, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wieso spricht er dann: Ich bin vom Himmel gekommen?"

Lukas 3,23
"Und Jesus war, als er auftrat, etwa dreißig Jahre alt und wurde gehalten für einen Sohn Josefs, der war ein Sohn Elis."

In beiden Fällen ist nur die Mutter irdisch, der Vater ist also G''TT selber, und die Zeugung geschah durch den HEILIGEn GEIST. Ebenso steht es mit dem Verwandtschaftsverhältnis IMMANUELs zu SEINem Volk bzw. zu SEINen Geschwistern hinsichtlich der gemeinsamen Abstammung: der Stammmutter Sarah, dem irdischen Stamm-Ziehvater Awraham und dem eigentlichen Stammvater G''TT im Sinne der Zeugung. Dieser HEILIGE GEIST ist nicht zu verwechseln mit dem, welchen Charismatiker und dergleichen anrufen und ihm befehlen, was er zu tun oder zu lassen hat! Der "heilige Geist" der Kirchen und Gemeinden ist aus der paulinischen Lehre entsprungen und bei Satan geboren worden wie auch dessen Volk, das durch diesen Geist gelehrt und belehrt wird!

Für leibliche Geschwister im Sinne der unmittelbaren Verwandtschaft und für Brüder als Angehörige des gleichen Volkes Israel gibt es im Hebräischen keine verschiedenen Worte. Ebenfalls war mir wichtig, das Verhältnis: Vater-Kind bzw. G''TT-Israel zu zeigen, wobei G''TT der EWIGE selber zu der Vaterschaft steht und sie bezeugt - auch heute, da ER an der Seite SEINes verhassten Volkes steht!

5. Mose 4,31
"Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht verlassen noch verderben, wird auch den Bund nicht vergessen, den er deinen Vätern geschworen hat."

5.Mose 31,7-8
"Und Mose rief Josua und sprach zu ihm vor den Augen von ganz Israel: Sei getrost und unverzagt; denn du wirst dies Volk in das Land bringen, das der HERR ihren Vätern geschworen hat, ihnen zu geben, und du wirst es unter sie austeilen. 8 Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht!"

Jesaja 54,1-17
"Rühme, du Unfruchtbare, die du nicht geboren hast! Freue dich mit Rühmen und jauchze, die du nicht schwanger warst! Denn die Einsame hat mehr Kinder, als die den Mann hat, spricht der HERR. 2 Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest! 3 Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken, und deine Nachkommen werden Völker beerben und verwüstete Städte neu bewohnen.
4 Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden; schäme dich nicht, denn du sollst nicht zum Spott werden, sondern du wirst die Schande deiner Jugend vergessen und der Schmach deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken. 5 Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann - HERR Zebaoth heißt sein Name -, und dein Erlöser ist der Heilige Israels, der aller Welt Gott genannt wird. 6 Denn der HERR hat dich zu sich gerufen wie ein verlassenes und von Herzen betrübtes Weib; und das Weib der Jugendzeit, wie könnte es verstoßen bleiben! spricht dein Gott.
7 Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. 8 Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. 9 Ich halte es wie zur Zeit Noahs, als ich schwor, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde gehen sollten. So habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen und dich nicht mehr schelten will. 10 Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer. 11 Du Elende, über die alle Wetter gehen, die keinen Trost fand! Siehe, ich will deine Mauern auf Edelsteine stellen und will deinen Grund mit Saphiren legen 12 und deine Zinnen aus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erlesenen Steinen. 13 Und alle deine Söhne sind Jünger des HERRN, und großen Frieden haben deine Söhne. 14 Du sollst auf Gerechtigkeit gegründet sein. Du wirst ferne sein von Bedrückung, denn du brauchst dich nicht zu fürchten, und von Schrecken, denn er soll dir nicht nahen. 15 Siehe, wenn man kämpft, dann kommt es nicht von mir; wer gegen dich streitet, wird im Kampf gegen dich fallen. 16 Siehe, ich habe den Schmied geschaffen, der die Kohlen im Feuer anbläst und Waffen macht nach seinem Handwerk; und ich habe auch den Verderber geschaffen, um zu vernichten. 17 Keiner Waffe, die gegen dich bereitet wird, soll es gelingen, und jede Zunge, die sich gegen dich erhebt, sollst du im Gericht schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN, und ihre Gerechtigkeit kommt von mir, spricht der HERR."