Busch-Krieg

Säbelwetzen im Irak

Der Krieg ist seit mehreren Tagen in Gang, und die alliierten Kräfte schlagen sich trotz einiger Einbußen an Menschen, Material und Zustimmung(!) ebenso an die Brust wie Saddam Hussein selbst. Amerika wirft dem Irak vor, dass er Kriegsgefangene und eliminierte Feinde vorzeigt. In bestimmendem Ton befahl Bush dem Hussein, dass er und seine Regierung die amerikanischen Soldaten gut zu behandeln hätten - während vorgeführt wird, wie von amerikanischen Solden bewachte irakische Soldaten im Wüstensand sitzen, umgeben mit Stacheldraht, um die Moral der irakischen Armeen zu schwächen angesichts solcher Bilder. Saddam Hussein wird sehr gut gelaunt gezeigt und wie er seinem Volk Mut zuspricht, wie er Einheiten lobt, die zum größten Teil sich bereits ergeben haben oder noch gar nicht zum Einsatz kamen. Irgendwie muss da der Eindruck aufkommen, dass Hussein nicht mehr lebt, schwer verletzt ist oder mit einer Original-Mitteilung nicht leichtfertig sein Versteck verraten will… Jedenfalls ist etwas nicht ganz stimmig.

Bush berichtet ebenso über große Erfolge - wie alles nach Plan verlaufe, während die USA ein erhebliches, militärisches Problem eingestehen müssen. Die Türkei lässt nun doch nicht zu, dass die USA ihre Feinde auch von dort aus angreifen können! Dies drängt danach, eine andere Stelle zu finden, von der aus der Angriff möglich ist! Die ist aber wegen der Gefährlichkeit der "Freunde" nahezu unmöglich zu finden! Wenn die USA ihre Soldaten nach Israel bringen, ist das nur soweit möglich, wie sie landen können. Ab Verlassen des Landeplatzes ist es ebenso gefährlich, durch Israel zu marschieren wegen des Hasses der Palästinenser, wie auch durch Jordanien wegen der dort lebenden Palästinenser und Jordanier, die ja zum Nehmen die Hand gerne aufhalten, aber an ihrem Hass gegen Israel und dessen angeblichen Freund USA dennoch festhalten - obwohl sie nur nicht verstehen, dass die Freundschaft in ihre Richtung gerichtet ist,!... Seit vielen Jahren wollen die USA Israel ja dazu zwingen, den Palästinensern einen Staat zu ermöglichen und damit ihren angeblichen Freund dazu drängen, sich selbst aufzugeben und jegliche Ermöglichung der Existenz-Bewahrung damit auszuschalten

Also, von Freundschaft in dem Sinne, dass jeder das Beste des anderen sucht, ist keine Rede, sondern nur von Nützlichkeit. Die USA hätten sonst ja gar keine Stelle mehr, von der aus sie operieren könnten - außer dem Meer. Dass die Kuwaitis sich dankbar zeigen müssten wegen des Schutzes beim Golfkrieg vor 12 Jahren, bleibt dahingestellt. Sie sind Araber, die nicht gerne an die guten Taten erinnert werden wollen, welche sie zum Teil ja mit Öl bezahlt haben! Viel schlimmer ist für sie, von den anderen arabischen Staaten verachtet zu werden, weil von ihrem Boden aus der imperialistische Feind arabische Brüder mordet! Es kann ihnen sicher nicht ungelegen sein, dass Hussein ausgeschaltet werden soll, aber die Entheiligung des arabischen heiligen Bodens durch die Nichtgläubigen - worunter die christlichen Amerikaner zu verstehen sind - wiegt schwer. Die chaotische und hasserfüllte Voraussetzung ist hiermit gewährleistet!

Sicherlich haben die Amerikaner in Jordanien Abwehrraketen aufgestellt, wie sie auch in Saudi Arabien gegenwärtig sind, da zumindest diese beiden Länder derzeit zu den Verbündeten der USA gerechnet werden. Aber diese militärisch benutzten Stellen müssen vor wütenden Muslimen genauso geschützt werden wie dies im Irak selbst der Fall ist! So können wir verstehen, dass das verruchte Getue Bushs, - sein Versprechen mit auf den Koran gelegter Hand - als beleidigend bzw. entheiligend empfunden wurde. Rechte Brüder wurden sie also nicht, trotz seines Besuchs in der Moschee! Es hätte allen so genannten christlich frommen Amerikanern mehr genützt, wenn sie samt ihrem Boss Bush in der Bibel geforscht hätten. So hätten sie den Sinn und die Eigenart des arabischen Wesens entdecken können, aber auch, dass wer Israel als Land oder als dem Volk G"TTes etwas antun will, wie von einem Bumerang selbst getroffen werden wird. Israel aber wird hinterher noch immer dastehen und von dem Besitzer des Landes, G"TT selbst, der der Vater SEINes Volkes ist, beschützt sein. Die in Ungarn und sonstigen Ländern stationierten Einheiten verloren ihre Wichtigkeiten dadurch, dass die Türkei beschlossen hat, eigene Interessen zu schützen - bezüglich der Kurden sowie der im Norden Iraks befindlichen Infrastruktur, die selbst finanziertes Öl und sonstige Güter hervorbringt - denn wenn die Türkei sich nur als Lande- und Anflugplatz anbieten würde, von dem aus die Bodentruppen losgingen, dann wären vor allem diese Interessen zunichte gemacht. So ist der Kreis der möglichen Zonen immer begrenzter geworden. Sicher dürfen wir auch nicht vergessen, dass im Süden der Türkei, Richtung Syrien und Irak, sehr aktive und sog. fromme Muslime wohnen, die ja selbst dem eigenen Land in den Rücken fallen könnten, wenn dieses sich als Handlager der Amerikaner hergäbe.

Was ist also geschehen mit der amerikanisch-englischen Kooperation und den 30 vor allem namenlosen und wenig nützlichen Unterstützern. Es ist vergleichbar mit folgender Geschichte:

Da war ein wilder Bienenstock. Und es gab Bienen, die gerade diesen Baum, auf dem der Stock sich befand, sich zu eigen machen wollten. In der Nähe befanden sich noch andere, ebenfalls wilde Bienenstöcke. Aber die zu dem ersten und zwar verhassten Bienenstock wollten, versprachen einen Baum, auf dem gezüchtete Bienen wohnten als Preis, wenn sie mit der Königin ungehindert zu dem so begehrten Bau kommen könnten So hielten sich die anderen zurück, zumindest die wilden Bienenstöcke. Als die Angreifer den Bau erreichten, schlugen sie fest auf den Stock, worauf dessen Bewohner wild und entschlossen die Angreifer verstochen haben. Die anderen wilden Bienen kamen keinem zu Hilfe. Sie erhofften sich, dass die Eindringlinge bald schwach würden, die angegriffene Bienenkönigin den Bau aufgeben müßte und jene dann die Eindringlinge besiegen könnten. Sie erhofften, dass schließlich die Eindringlinge und auch die zerhauenen wilden Bienen jenen Baum einnehmen könnten (das Haus Israel), auf dem die von G"TT gezüchteten Bienen lebten!

Dass auch diese Aktion misslingen muss und die Angreifer (USA, England usw) ihre Zähne verlieren werden, ist ebenso sicher wie dass den anderen wilden Bienen nicht die Herrschaft über die gezüchteten Bienen zugedacht ist. Auch dass jene, die ja sowohl die Angegriffenen als auch die Angreifer waren, zum Feind der gezüchteten Bienen würden, dass sie ihren Angriff beginnen und damit den 3. Weltkrieg und die Macht übernehmen wollten. Nur haben sie mit dem Züchter des gezüchteten Bienenvolks nicht gerechnet, da sie alle von IHM gemacht sind, wenn auch nicht seit 4.000 Jahre als Zucht herangezogen - bis dieses Volk so wurde, wie es jetzt ist ist! So wird der Züchter SEINe Züchtung verschonen, aber alle anderen schlagen und ihnen ihre Bosheit heimzahlen!

24. März 2003